Der Links-Staat

Der Staat darf Steuergelder nicht einsetzen, um gezielt die Willensbildung des Volkes für oder gegen eine bestimmte politische Partei zu beeinflussen. Das darf der Staat auch nicht dadurch, dass er das nicht unmittelbar selbst tut, durch die eigenen Ministerien, sondern dass er Steuergelder an private Organisationen gibt, die dann diese Aufgabe übernehmen. (Professor Dietrich Murswiek, Rechtswissenschaftler)

Vorwort

Mit diesem Beitrag prangere ich die Verstrickungen von deutschen Behörden mit den Antifaschisten (Antifa) an, die ich in ihrer aktuellen Form für ein Krebsgeschwür im Herzen Deutschlands halte. Intellektuelle wären mit Sicherheit gesprächsbereit, die Antifa verbreitet lediglich dumpfen Hass und Gewalt. „Linke“ soll dabei lediglich zum besseren Verständnis dienen. Dass diese bewusste Spaltung der Gesellschaft von der herrschenden Klasse, die mit dem Prinzip „Teile und herrsche“ arbeitet, schon vor langer Zeit bewusst herbeigeführt worden ist, haben leider nur wenige begriffen. Aber darum geht es.

Der „Links-Staat“ ist sperrig und droht jeden Rahmen zu sprengen. Dabei kratze ich lediglich an der Oberfläche. Wer wirklich Interesse an den Fakten hat, der schaut sich auch die Video-Dokumentationen an. Das wird einige Stunden dauern, aber ist die Sache wert. Wichtig ist es, niemals nur eine Seite zu sehen.

Die in diesem Text genannten Personen und Organisationen sind keine Fiktion. Deutschland hat ein Problem. Die Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ wird in diesem Beitrag mehrfach erwähnt, aber nicht von mir beworben. Es geht darum aufzuzeigen, dass Steuergelder missbraucht werden, wie dieser Unrechtsstaat wirklich funktioniert. Demokratie geht anders.

Die echte Linke fehlt

Die heutige Linke besteht aus mehr oder weniger selbstgefälligen PolitikerInnen, die fett und satt geworden sind. Ihre Bürgerferne macht sich besonders in Gestalt von einigen Namen deutlich, die man täglich in den Medien sieht. Fehlender Intellekt ist offenbar die Grundvoraussetzung, um Mitglied beim linken Block zu sein.

Dass sich unter ihnen, durch politische Immunität geschützt, auch Feinde Deutschlands befinden, zeigt deutlich wohin die Reise dieses Landes gehen soll. Der Weg zu einer Diktatur war vorbereitet, aber die linke Hegemonie bröckelt. Wer an eine Besserung unter einer konservativen Regierung glaubt, den muss ich enttäuschen. Die Umverteilung der Finanzen fände trotzdem statt. Es gilt das kapitalistische System abzuschaffen, das soll aber heute kein Thema sein.

Bevor ich zu meinem Beitrag komme will ich den Link zu einem Artikel verbreiten, der schonungslos die Probleme der (Pseudo)Linken zeigt. Erschienen ist er bei achgut.com, der Web-Seite des Journalisten Henryk M. Broder: Der Text, der nicht erscheinen sollte

Wenn einer eine Meinung hat

Wer in Deutschland eine Meinung vertritt, die außerhalb des linken Spektrums liegt, wer dies sogar in der Öffentlichkeit macht, wird von Staat und Medien gnadenlos gehetzt. Dazu bedient man sich, neben Polizei und Verfassungsschutz, auch der Antifa, den Antifaschisten, die Behörden und Parteien zum Teil direkt oder über Umwege finanzieren.

Der den Deutschen eingetrichterte Schuldkomplex macht es noch immer unmöglich, eine Partei wie die AfD als legitim anzusehen. Schnell werden deren sechs Millionen WählerInnen als „Nazis“ abgestempelt und eine linke Drohkulisse aufgebaut. Die führt soweit, dass mit Gewalt gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Die Medien schweigen darüber meist dezent. Warum wird schnell klar, denn mehr als 70 Prozent der deutschen JournalistInnen sehen sich als Linke oder GRÜNE oder haben zumindest Sympathien für diese Parteien.

Ihr Verständnis von Journalismus heißt politischer Aktivismus. Im heiligen Zorn schreiben sie gegen alles „Rechte“ an. Dass dabei auch Grenzen überschritten werden, wie etwa versteckte oder offene Aufrufe zur Gewalt, ist dabei offenbar nebensächlich. „Ich bin links, ich darf das!“, lautet die Devise. Konsequenzen hat das meist keine. Der Links-Staat schaut tatenlos zu.

(Links)Extremisten

Beginnen möchte ich mit dem rechtskräftig verurteilten (Links)Extremisten Mischa Aschmoneit , der für das „Zentrum für Aktion, Kommunikation und Kultur“ (ZAKK) in Düsseldorf tätig ist. Aschmonait gehört auch der Interventionistischen Linken an, die seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und an den Krawallen beim G-20-Gipfel in Hamburg beteiligt war. Meine ehemalige Heimatstadt finanziert ZAKK mit stolzen Beträgen aus dem Steuertopf. 2015 waren es 954.368,00 Euro, 2016 noch 935.281,00 Euro und 2017 schlug mit 903.240,00 Euro zu Buche.

Im Jahr 2015 deckte eine kleine Anfrage des Abgeordneten Tischner (CDU) auf, dass der Thüringer Landtag öffentliche Zuschüsse für Fahrten zu Gegendemonstrationen bei rechten Aufmärschen zahlt. Allein die Wortwahl ist entlarvend und stigmatisiert zugleich. Während „Aufmarsch“ deutlich negativ besetzt ist, soll „Gegendemonstration“ das Gegenteil implizieren. Gute Gegendemonstranten stellen sich gegen böse Aufmarschierer.

In Stuttgart beschäftigt die Evangelische Kirche mit Jens Heidrich einen mehrfach vorbestraften (Links)Extremisten als Erzieher. Nun verdient jeder eine zweite Chance. Aber wer daran glaubt, dass Heidrich nun zum Lämmchen wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Vielleicht sollten sich Stuttgarter Eltern fragen welches Gedankengut er bei ihren Kindern verbreitet.

Ein Bericht von Report München zeigt die Verstrickungen der Partei „Die Linke“ mit der Antifa. Vor 2015 hat die Presse noch darüber berichtet. Auch in diesem Video, welches das wahre Gesicht der Linken zeigt. Ulla Jelpke (Die Linke) sitzt dort mit VertreterInnen der DKP vereint. Eine davon ist eine RAF-Terroristin.

Rotfront gegen den Rest

Katherina (Kathi) Schulze, die Fraktionsvorsitzende Der GRÜNEN in Bayern, hat mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Partei MLPD und Antifa-AnhängerInnen demonstriert. Dafür hat sie im Landtag verbale Prügel bekommen.

Auf dieser Demonstration wurde offen zur Gewalt aufgerufen, Schulze hat applaudiert. Konsequenzen: Keine. Naive und ideologisch verblendete Bayern haben sie trotzdem gewählt. An der Kräfteverteilung in Bayern hat das nichts geändert. Es gab lediglich eine Wählerwanderung und die CSU kann weiter ungeniert regieren.

In Berlin gibt es die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR). Diese erhielt nach Angaben der Leiterin vom Land Berlin im Jahr 2016 stolze 675.000 Euro. Vom Bundesfamilienministerium gab es noch einmal 213.564,70 Euro hinzu. Die Politiker übersahen dabei, dass der MBR mit diesen Steuergeldern auch illegal massive Kampagnen gegen die AfD betreibt. Konsequenzen: Keine.

Staatlich finanzierte Extremisten

Gleiches gilt für die Berliner Opferberatung Reach Out, die 518.000 Euro vom Berliner Senat einstreicht. Unter der gleichen Adresse firmiert auch die Psychologische Beratung Opra, die vom Senat 111.000 Euro erhält. Beide Organisationen gehören zusammen dem Verein ARIBA e.V. Reach Out arbeitet beim Bündnis „Berlin gegen Rechts“ ganz offen mit der „Autonomen Antifa, Interventionistische Linke und Top Berlin“ zusammen, die alle vom Verfassungsschutz überwacht werden. Konsequenzen: Keine.

Last but not least sollten sich Interessierte auf der Seite „Aufstehen gegen Rassismus!“ umsehen und auf die Liste der Unterstützer schauen. Dort tummeln sich, neben der vom Verfassungsschutz beobachteten Interventionistischen Linken, auch SpitzenpolitikerInnen aller linken Parteien. Von Cem Özdemir (GRÜNE), über Katarina Barley (SPD), bis zu Petra Pau (Linke).

Nun muss jeder wissen, dass die CDU/CSU darüber vollständig unterrichtet ist. Zum Teil ist sie, wie die bayerische CSU, selbst an der Finanzierung der Antifa beteiligt. Wie etwa in München, wo eine Rot-Schwarze Koalition regiert. Im sogenannten „Kafe Marat,“ das Teil eines selbstverwalteten Kulturzentrums ist und von der Stadt München Zuschüsse erhält, trifft sich die vom Verfassungsschutz beobachtete „Antifa-NT.“  Gibt es noch Fragen?

Die linke Krake

Über vielen dieser Vereine und Organisationen gegen Rechts thront die Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS). Deren Chefin, Anetta Kahane, ist eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin. Auch die AAS erhält Geld aus dem Steuertopf und verwendet dieses illegal direkt und indirekt zum Kampf gegen die AfD.

Die in diesem Beitrag von Science Files verwendete Grafik zeigt, wie die Verflechtungen der AAS aussehen. Vermutlich ist das nur die Spitze des Eisbergs, der von Heiko Maas (SPD) ins Leben gerufenen Task Force gegen Hetze und Gewalt.

Wer mehr über Deutschlands linkes Problem wissen möchte, der darf gern auch diesen Beitrag von mir lesen, den ich bereits vor zwei Jahren schrieb. Wer dann immer noch an die Wiederkehr der „Nazis“ glaubt, der hat die Realität wirklich nicht gesehen.

Das grüne Monster

Kommen wir nun zu einem GRÜNEN, dessen bloße Erwähnung Zorn bei mir auslöst. Die Rede ist von Daniel Cohn-Bendit und seinen pädophilen Äußerungen. Wie so viele andere GRÜNE wusste ich lange nichts davon. Als Cohn-Bendit 1975 sein Buch „Der große Basar“ schrieb, war ich noch nicht geboren.

Ich werde die in dem Buch und alle später gemachten Äußerungen an dieser Stelle nicht wiederholen. Aber ich bitte wirklich darum der Quellenangabe am Ende des Beitrags zu folgen und sich den Artikel auf Telepolis anzusehen. Wer danach noch immer an die harmlosen GRÜNEN glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Die GRÜNEN decken diesen Mann ebenso, wie ihren Halbgott Joschka Fischer, der 1968 ebenfalls kein Kind von Traurigkeit war. Das scheint Tradition zu haben bei dieser Partei, auch Cem Özdemir und Volker Beck sind keine gesetzestreuen Bürger. Konsequenzen hat das keine, sie werden von deutschen Schlafschafen weiter gewählt.

Fazit: Wir leben in einem Unrechtsstaat, der nur scheinbar „Rechts“ oder „Links“ gewesen ist. BürgerInnen werden in Angst versetzt, unliebsame Stimmen mundtot gemacht. Stichwort: Die Morde der RAF. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel. Man könnte diese Liste der Enthüllungen noch endlos weiterführen, aber ich belasse es dabei.

Vermutlich werden einige LeserInnen diese Infos mit einem „Na und, ist ja nur gegen Rechts“ zur Kenntnis nehmen. Was es bedeutet, wenn sich angebliche DemokratInnen mit bekennenden Feinden Deutschlands verbünden, dies bei Konfrontation noch leugnen, scheinen viele nicht zu verstehen. Also geht alles weiter wie bisher und niemand steht dagegen auf. Das ist der eigentliche Skandal.

 

Quellen:

1. Das Buch „Der Links-Staat“, von Christian Jung und Torsten Groß

2. Das Video: „Der Links-Staat“

3. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 2“

4. Das Video: „Der Links-Staat, Teil 3“

5. Verharmloste linke Gewalt

6. Linke Gewalt

7. Linksextreme Medien

8. Daniel Cohn-Bendit

10. Eigene Recherchen

11. Mehrere Videos, die  im Text verlinkt sind

Die in den Quellen (Videos) vorkommenden politischen Aussagen stellen allein die Meinung der entsprechenden Personen dar. Sofern es sich um reine Aussagen über Links- bzw. Rechtsextremismus handelt gehe ich damit konform.

 

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Der Rechts-Staat

Der Titel des Beitrags ist kein Rechtschreibfehler sondern bewusst so gewählt. Dass Deutschland von 1933 – 1945 ein Staat der Rechten war wird jeder wissen. Andere werden sagen, dass es auch nach Kriegsende so geblieben ist. Ob Deutschland wirklich ein Rechts-Staat, ein Rechtsstaat oder etwas völlig anderes ist, darf jeder für sich selbst entscheiden. 

Vorwort

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im 1. Teil geht es um die sogenannten „Rechten“, die auch nach 1945 noch überall in Deutschland existieren und angeblich in diesen Tagen einen neuen Höhenflug erleben. Im nächste Woche erscheinenden 2. Teil, werden die „Linken“ in Form der Antifaschisten (Antifa) angesprochen.

Politik und Medien vermeiden gern eine Unterscheidung von liberal-konservativen Kräften und wirklichen Rechtsextremisten. Ganz im Gegenteil wird durch die Vermischung der Worte „Rechtspopulist, Rechtsradikaler und Rechtsextremist“ das Bild eines bösen Rechten geschaffen, der Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel trägt und bevorzugt in den neuen Bundesländern zu Hause ist. Das ist so falsch wie dumm.

Der Kampf gegen Rechts

Deutschland duckt sich nach wie vor unter dem Schatten eines Mannes, der schon seit vielen Jahrzehnten Geschichte ist. Sein Name, Adolf Hitler. Fast täglich wird die Angst vor „Braunen Horden“ befeuert, die angeblich überall in Deutschland neu entstehen.

Als Beweise werden den (un)mündigen BürgerInnen verwackelte Bilder aus Chemnitz präsentiert. Um zu untermauern, dass der Osten zutiefst Braun und Chemnitz ein Hort der Rechten ist, hat man wenige Tage später einige großmäulige Hooligans festgenommen.

Angeblich plante die mit einem Luftgewehr bewaffnete Truppe den Staatsstreich. Nachdem selbst der dümmste Pressevertreter diesen Unsinn durchschaute, hat man die Aktion nach einigen Tagen totgeschwiegen.

Werfen Aktivisten der Antifa Böller auf Polizisten, wird die Kamera schnell ausgeschaltet. Gehen die Ordnungshüter gegen diese Randalierer vor, wird gefilmt bis der Speicherchip glüht. Alternativ wird auch die Polizei mit dem Schlachtruf bedacht: „Wir sind friedlich, was seid ihr?“

Linke und Rechte

Woher die Einordnung in Linke und Rechte stammt ist vermutlich nur wenigen bekannt. Der Ursprung liegt im Frankreich des Jahres 1789 und der nach der Revolution einberufenen Nationalversammlung. Links saßen damals die Anhänger der Republik, die für alle Bürger die gleichen Rechte forderten. Auf der rechten Seite saßen jene Politiker, die gern die Monarchie erhalten wollten. In späteren Jahren hat sich aus dieser Aufteilung, der Begriff von linken und rechten Parteien geformt.

Vor allem in Deutschland ist der Begriff „Rechts“ durch die Nationalsozialisten negativ besetzt. Zum Teil wird die Einordnung in verschiedene Lager absichtlich von Politikern und Medien befeuert, um Front gegen politische Gegner zu machen.

Genau diese inflationäre Nutzung eines zum politischen Kampfbegriff gewordenen und lange überholten Wortes sorgt dafür, dass es überall auf der Welt zur Stigmatisierung von Teilen der jeweiligen Bevölkerung kommt. Ist es wirklich ein Problem, wenn jemand eine andere, eine konservative Meinung vertritt?

Alte Männer an die Macht

Wir schreiben das Jahr 1945, Nazi-Deutschland hat kapituliert. Bedingungslos versteht sich, darauf haben die Amerikaner bestanden. Es folgt die sogenannte „Entnazifizierung“, die für viele lediglich in Gesprächen und einem Stück Papier mit Stempel resultiert. Wieder andere werden hingerichtet. Vielen Alt-Nazis gelingt die Flucht nach Südamerika, in Deutschland gebliebene verbergen die eigene Vergangenheit.

Das nun (nicht) Nazifreie Deutschland erlebt ein Wirtschaftswunder, bleibt aber ein besetztes Land. Ehemalige NSDAP-Mitglieder werden (wieder) Richter, (wieder) Journalisten und sitzen als Politiker im Deutschen Bundestag. Dort lenken sie die Geschicke des Landes munter mit. Zum Teil dauert es Jahrzehnte bis man sie (offiziell) enttarnt.

Neue Parteien tauchen auf und alte werden wieder reaktiviert. 1964 entsteht die NPD. Einer der Gründer ist Adolf von Thadden, der als V-Mann für den britischen Geheimdienst MI6 tätig ist. Aber das weiß bis zu seinem Tod 1996 angeblich niemand.

Neue Nazis braucht das Land

1951 wird das Bundeskriminalamt (BKA) gegründet, das man durchaus als direkten Nachfolger des Reichssicherheitshauptamts der Nazis ansehen kann. Bis weit in die 1960er Jahre stammen viele seiner Beamten aus der SS, die sich vor allem um Paul Dickopf, den 4. Präsident des BKA scharen. Dickopf und seine Männer leiten direkt und indirekt 20 Jahre lang die Geschicke des BKA.

In den 1970er Jahren wird es ruhiger um die „Rechten“, der (linke) RAF-Terror erschüttert das Land. 2003 scheitert das erste von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat angestrengte Verbotsverfahren gegen die NPD vor dem Bundesverfassungsgericht. Der Grund: Praktisch die gesamte Führung des Nordrhein-Westfälischen Landesverbandes der NPD besteht aus V-Männern des Verfassungsschutzes (VS).

In den Jahren 2000 – 2007 ermorden Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zehn Menschen. Erst als Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 2011 Selbstmord begehen, wird die Existenz der NSU (angeblich) bekannt. Die Berliner Zeitung deckt auf, dass acht V-Leute des Verfassungsschutzes und ein V-Mann des Berliner Landeskriminalamtes jahrelang Kontakt zur NSU haben.

Die Nazi-Macher

Schon 2011 vernichten Beamte des Verfassungsschutzes Akten über die NSU, was 2012 zum Rücktritt der Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) und der Landesbehörden Thüringens, Sachsens und Berlins führt. Offensichtlich hat man seit Jahren Bescheid gewusst.

Mehrere Dokumentationen zeigen klar die Verstrickungen des Verfassungsschutzes mit der Neo-Nazi-Szene. Es gibt sogar den Verdacht, der VS habe diese (mit) aufgebaut und finanziert. In den kommenden Jahren wird aufgedeckt, dass sieben Sicherheitsbehörden über Jahre 40 V-Männer im Umfeld des NSU führen. Sind die Rechten nur ein Fake?

Schon 2008 beschließt der Verfassungsschutz alle V-Leute aus der bedeutungslos gewordenen Partei „Die Republikaner“ abzuziehen. Welcher Methoden sich der Staat dabei gern bedient zeigt sich in Bayern. Dort denkt man 2016 laut über  den Einsatz von Schwerverbrechern als V-Männer nach.

Die (alten) Rechten

Dass es Rechte gibt ist unbestritten. Wer das leugnet lügt. Aber Splitterparteien wie „Die Republikaner“, die „NPD“ und „Die Rechte“ stellen keine Gefahr für Deutschland dar. Sie sind lediglich Trittbrettfahrer des auch durch die Alternative für Deutschland (AfD) neu befeuerten Patriotismus.

Aber während die AfD bundesweit an Zustimmung und Einfluss in der Bevölkerung gewinnt, bleiben die Alt-Rechten außen vor. Trotzdem marschieren sie bei Demonstrationen mit, ein gefundenes Fressen für die meist linke Presse.

Aber jene Truppe mit Glatzen und Springerstiefeln sind eine (aussterbende) Minderheit. Diese Subkultur marschierender Bierbäuche pflegt ein Image, das irgendwo zwischen Fußball und Alkoholexzessen liegt. Man feiert sich gern selbst, wirklich politisch aktiv sind nur wenige. Stattdessen träumt man von einem fiktiven Germania und verehrt Wotan als Gott.

(Ge)Rechte Lügen

Die WELT hat scheinbar fair über Extremisten aus beiden politischen Lagern berichtet, aber bei aller Kritik die falschen Schlüsse gezogen. Als Kommentar zur Polizei-Kriminalstatistik 2017, die deutliche Veränderungen zum Jahr 2016 zeigt, wird geschrieben: „Dennoch machen rechte Straftaten noch immer den Großteil aller politisch motivierten Delikte aus: Im vergangenen Jahr wurden von der Gesamtzahl von 39.505 Straftaten 20.520 Fälle Rechtsextremisten zugeordnet. Linke sind demzufolge für 9752 Taten verantwortlich.“ 

Verschwiegen wird, dass ein großer Teil rechter Straftaten lediglich geringe Verstöße sind. „Nazi-Rufe“, die ich an dieser Stelle nicht wiederholen will, der „Deutsche Gruß“, verbotene Abzeichen und Symbole, haben die hohe Zahl bei rechtsextremistischen Straftaten generiert. Auch antisemitische Attacken von Muslimen gegen Juden zählen dazu. Im Gegensatz dazu sind Hammer und Sichel bei den Linken erlaubt.

Auf Nachfrage musste die Polizei München einräumen, dass der sogenannte „Hitlergruß“ eines jungen Afghanen als „rechte Straftat“ eingeordnet wird. Wer die nachfolgende Diskussion liest, wird staunen. In anderen Bundesländern sieht das kaum anders aus. Selbst der „Hitlergruß“ eines Linken wird demnach als rechte Straftat gewertet.

Die falsche Statistik

Dietmar Woidke (SPD), der Ministerpräsident von Brandenburg, hat in einem auf Youtube veröffentlichten Interview zugegeben, dass man die Statistik für „rechte Straftaten“ geändert habe. Der (entsetzte!) Moderator hat ihn schnell unterbrochen. Sollte niemand die Wahrheit hören?

Auf die Bemerkung des Reporters, dass die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalt in Brandenburg fünfmal höher als in den westdeutschen Bundesländern ist, antwortete der Ministerpräsident etwas holprig: „Also erstmal was zur Statistik. Wir haben in Brandenburg die Statistik bei rechtsextremen Übergriffen geändert. Das heißt bei der Polizei ist erstmal jeder Übergriff, wo nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hatte, wird in diese Statistik reingezählt.“ 

Es kann durchaus bezweifelt werden, dass „Rechte“ ohne Mithilfe deutscher Behörden in der heutigen Breite existieren würden. Aber welche Absicht hat der Verfassungsschutz über die letzten Jahrzehnte verfolgt? Eine Antwort von mehreren könnte lauten: „Wer Angst verbreitet, wer eine Gesellschaft in Lager aufteilt, kann diese einfacher kontrollieren.“

Gedanken einer Ausländerin: Wenn Sterne fallen

Fixstern (von lateinisch stellae fixae „fest stehende Sterne“) ist eine aus der Antike stammende Bezeichnung für die scheinbar unverrückbar am Nachthimmel stehenden (also fixen) und stets dieselbe Stellung zueinander einnehmenden Sterne, die zusammen mit der Himmelssphäre den Sternenhimmel bilden. (Quelle Wikipedia)

Stern oder Sternchen

„Ich seh‘ den Sternenhimmel!“, hat Hubert Kah einst gesungen, aber damit vermutlich nicht Angela Merkel im Sinn gehabt. Die war zu dieser Zeit noch völlig unbekannt im Westen. Heute hat diese Autokratin Deutschland nachhaltig ruiniert.

Aber naive Deutsche, die sich von den GEZ-Medien einlullen lassen, verschließen die Augen vor einem sich auflösenden Staat. Sie kümmern sich um ihr eigenes Wohl und lassen sich von der Tagesschau berieseln. Dort werden dann pflichtbewusst mehr als 80 Prozent Zustimmung für die Politik von Merkel verkündet. Hat man etwa die berüchtigten Wackeldackel befragt? Vermutlich, die nicken nämlich immer.

Wer Merkel als Stern(chen) sieht, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Wenn überhaupt, so ist diese Frau ein verglühender Komet, der vor langer Zeit durch eine Kollision aus der vorbestimmten Flugbahn geworfen worden ist und danach als alternativloser Fixstern fungierte. Die Frage ist nur wie lange ihr Unstern noch scheint.

Licht und Dunkelheit

Merkel hat nie Licht verbreitet, sie war niemals eine Lichtgestalt. Für einen kurzen Moment der Schwäche und über alle Parteigrenzen hinweg, habe ich  bei ihrem Amtsantritt Stolz darauf empfunden, erstmalig eine Frau an der Spitze Deutschlands zu sehen. Sehr schnell bin ich aus diesem Traum wieder aufgewacht.

Merkel hat Deutschland in einer Weise gegen die Wand gefahren, die für die meisten nicht abzuschätzen ist. Eingefleischte  CDU-AnhängerInnen, aber auch linksgrüne Gutmenschen, haben das eine ganze Weile anders gesehen und machen das vielleicht immer noch. Aber während man mit Konservativen durchaus vernünftig diskutieren kann, ist das  bei (Pseudo)Linken fast unmöglich.

Deren Diskussionskultur hat man aktuell in Freiburg gesehen, als Antifa-Aktivisten harmlose Bürger bedrohten. Von den etablierten Medien hatte am nächsten Tag nur die WELT darüber berichtet, Alternative Medien waren mit aussagekräftigen Videos voll davon.

Marionetten

Merkel war nie mehr als eine Marionette. Aber vermutlich glaubt das wieder keiner. Schon im Sommer 2018 war klar, dass sie bald abtreten muss. Seehofers Attacken, die Wahl eines neuen Fraktionsvorsitzenden, aber vor allem die immer lauter werdenden Stimmen aus der Wirtschaft, haben dafür gesorgt. Nein, es waren nicht die schlechten Ergebnisse in Bayern und Hessen, das hat man den deutschen Lämmern nur als plausiblen Grund verkauft.

Wer tiefer blickt und seinen Blick auf China richtet, wer sich  Äußerungen von führenden deutschen  Managern anhört, der wird Seehofers Taktik vielleicht besser verstehen. Er war im Auftrag der Eliten das ausführende  Organ. Aber auch das glaubt vermutlich keiner.

In ihrer letzten Amtszeit wird Merkel Deutschland noch ein Abschiedsgeschenk machen, das dieses Land in den Grundfesten erschüttern oder sogar auslöschen wird. Die Rede ist vom UN-Migrationspakt. Wer davon noch nie gehört hat, der sollte dies den deutschen Medien anlasten.

Von der Politik schön geredet ist der Pakt eine Absichtserklärung zur Regulierung der weltweiten Flüchtlingsströme. Dumm nur, dass in dem Dokument viel zu oft „wir verpflichten uns“ steht. Einmal mehr sollen also am Parlament vorbei Tatsachen geschaffen werden.

Sie kommen!

Im Bundestag hat ein Staatssekretär sich schon verplappert, als er sinngemäß sagte, dass es sich bei diesen Migranten um eine Zahl handele, die deutlich unter der jetzigen Bevölkerungszahl Deutschlands läge. Das könnten dann trotzdem mehr als 10 Millionen sein.

Welchen Sinn es macht halb Afrika nach Europa zu holen, will sich mir nicht erschließen. Afrika ist ein reiches Land, das lediglich die falschen Regierungen hat und alle Weißen als Hauptgrund seines Elends ansieht. Gleichzeitig will man aber gut und gern im „Sozialamt Germany“ leben.

Fraglich nur wer das finanzieren soll. Vielleicht wären Chinas Schattenbanken eine Option. Dumm nur, dass die selbst fast pleite sind. Wer mehr über den Pakt lesen möchte und das empfehle ich dringend, der klickt HIER  Wem es danach übel wird kann nach Österreich gehen. Nach den USA, Ungarn und Australien, hat sich auch Österreich in Gestalt von Sebastian Kurz gegen den Pakt gestellt.

Die Königin ist tot, es lebe … ?!

Wer nun könnte ein Nachfolger von Merkel werden? Vor allem aber ist die Frage, ob er oder sie den Niedergang der CDU aufhalten kann. Ein Jens Spahn könnte ihn vielleicht etwas verzögern, Frau Kamp-Karrenbauer wird das kaum gelingen. Friedrich Merz dagegen ist lediglich ein neoliberaler Atlantiker, der das wirklich allerletzte Aufgebot der ehemals Christlichen wäre. Ob er kommt oder Spahn spielt keine Rolle, beide werden von den Eliten (Wirtschaft) favorisiert. Aber zur Zeit lotet man noch weitere Kandidaten aus.

Wie ich bereits vor einigen Wochen schrieb sehe ich Möglichkeit, dass die alten Parteien verschwinden, linke und rechte Populisten die Gewinner sein könnten. Das kann durchaus funktionieren, wenn es eine echte linke Sammelbewegung gäbe. Aber so lange Frau Wagenknecht und Herr Palmer starr in ihren Parteien verharren, bleibt das nur ein schöner Traum. Ich aber würde herzlich lachen, wenn es in Deutschland eine ähnliche Regierung wie in Italien gäbe.

Man müsste allerdings den Konservativen das Innenministerium und Finanzministerium überlassen und sich vielleicht einen Bundeskanzler ohne Parteibuch suchen. Es gibt genügend gute ManagerInnen, die auch Deutschland führen könnten. Den Rest regeln ohnehin Berufsdiplomaten, so schwer ist regieren also nicht.

Alles was bleibt

„Hauptsache wir können endlich sagen Merkel ist weg“, hat mir eine Freundin heute geschrieben, „alles andere ist vorerst egal.“ Genau das ist falsch, solange es das System Merkel und die linken Medien gibt.

Letzteres zu ändern, wird keine leichte Aufgabe sein. Aber wie ich bereits vor Jahresfrist sagte, Konservativ wird das neue Sexy sein. All das wird dauern, vorausgesetzt dass Deutschland als Nation überlebt und die Masseneinwanderung reiner WirtschaftsmigrantInnen ein Ende findet.

Ansonsten wird nur die Erinnerung an ein Land bleiben, das einst Weltgeschichte schrieb und dessen Menschen ich seit vielen Jahren ins Herz geschlossen habe. Es lohnt sich für dieses Land seine Stimme zu erheben, für dieses Land auf die Straße zu gehen. Wer aber meint „nur zufällig hier geboren zu sein“, wer von Sozialhilfe lebt und „Deutschland verrecke!“ ruft, dem steht die Ausreise jederzeit offen.

Mein japanisches Leben – Teil 1: Der Frust des Gaijin

Mit diesem Beitrag will ich eine Reihe beginnen, die unser Leben in Japan zeigt. Dabei wird es nicht ständig nur um unsere Personen gehen. Ich werde auch über alltägliche Dinge schreiben und die Unterschiede zwischen Deutschland und Japan ansprechen. Vielleicht auch über japanische Politik, die aber wenig spannend ist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz ist der Gipfel der Enttäuschung eines jungen Amerikaners, der in Japan heimisch werden wollte und schon nach wenigen Monaten frustriert die Koffer packte. Was war passiert?

Wir haben Brian über meinen Cousin Ken kennengelernt. Wie Ken ist auch Brian Fotograf und hat mehrfach mit ihm gearbeitet. „Ich habe mich schon als Junge für Japan interessiert“, lässt Brian uns wissen, hocherfreut dass wir Englisch sprechen. „Für das Land oder seine Menschen?“, frage ich, „viele Amerikaner sind doch nur an schnellem Sex mit Frauen interessiert.“

Brian zuckt zusammen und wird tatsächlich rot. Während Elfchen schnell die Hand vor den Mund hält um ihr Lachen zu verbergen, feixt Ken völlig ungeniert. Brian gibt sich einen Ruck. „Ich mag Asiatinnen schon“, sagt er, „aber das war nicht mein eigentliches Ziel. Mir gefällt einfach die japanische Kultur. Wir Cowboys haben davon nicht sonderlich viel.“

„Bist du doof?“, will ich wissen, „natürlich haben auch Amerikaner ihre Kultur. Viele stammen doch ursprünglich aus Europa, hast du nie nachgeforscht woher deine Ahnen sind?“ Brian lacht, Ken hatte ihn bereits vor meiner direkten Art gewarnt. „Meine Vorfahren sind aus Dänemark“, erzählt er uns. „Ich war sogar schon dort. Aber ich habe nichts empfunden, es war einfach nur ein fremdes Land.“

„Ich habe 30 Jahre lang in Deutschland gelebt“, erwidere ich. „Aber ich habe Japan immer als meine Heimat angesehen.“ „Aber das kannst du doch so nicht vergleichen!“, empört Brian sich, „ich fühle mich als weißer Amerikaner sogar fremd in meinem eigenen Land.“ „Und woran liegt das?“, will ich wissen und kenne die Antwort schon. „Schwarze und Latinos hassen uns“, sagt er bedrückt, „wir werden zur Minderheit im eigenen Land.“

„Wer lässt denn zu, dass das passiert?“, lege ich den Finger auf eine Wunde, die Brian noch nicht einmal gesehen hat. Begreift er was im Westen vor sich geht? „Wie meinst du das jetzt?“, fragt er verwirrt. „Es passiert einfach.“ „Nein!“, erwidere ich, „ihr Weißen lasst es zu! Ihr lasst euch einreden, wie in Deutschland auch, dass ausschließlich Weiße für das Elend auf der Welt verantwortlich sind und kriecht z. B. vor der Black Lifes matters Kampagne.“

„Ja, aber wir haben doch die Schwarzen erst versklavt“, erklärt uns Brian. „Wir haben sie aus Afrika geholt.“ Yuki hält es nicht mehr aus, sie die normalerweise mir gern die Gesprächsführung überlässt, funkelt den Amerikaner an. „Es waren Afrikaner selbst, die andere Afrikaner versklavten. Und zwar Jahrhunderte vor der Ankunft des ersten Weißen in Afrika. Sklaverei gab es in allen Hochkulturen, weiße Europäer haben sie lediglich fortgesetzt.

Es ist genau diese Legende von der alleinigen Schuld der Weißen, die ihr so willig schluckt. Jedes Leben zählt, hörst du? Natürlich war das falsch Afrikaner zu versklaven! Aber Aussagen, dass allein Weiße an ihrem Elend schuld seien, lenken doch auch vom eigenen Unvermögen ab. Afrika ist ein reiches Land, mit leider oft korrupten Regierungen. Die unterdrücken die Bevölkerung und verkaufen sich aus Geldgier dem Kapitalismus. Der übrigens auch in China existiert, das wirtschaftlich sehr aktiv in Afrika ist.“

„Die Massenmigration aus Afrika sehe ich allerdings als Gefahr“, füge ich hinzu. „Aber für beide Seiten. Daher finde ich es gut, dass Trump sich gegen unkontrollierte Einwanderung stellt. Dieser Traum von einer Umverteilung des Geldes, den Demokraten in den USA und ihre Gegenstücke in Europa träumen, wird niemals funktionieren. Das ist auch so nicht wirklich gewollt. Man will lediglich Angst und Unruhe auf der Welt verbreiten, um die eigentlichen Ziele in Ruhe zu verfolgen.“

Brian ist sichtlich verwirrt. Ich begreife schnell, dass er ein zwar netter Bursche, aber auch ein ziemlich einseitig informierter Einzelgänger ist, dem es schwer fällt Kontakte zu knüpfen. Seine Ausrede, es läge an der Sprache, durchschaue ich sofort. Japaner werden sich große Mühe geben, um die Sprachbarriere zu  überwinden. Daher liegt es allein an ihm.

Als wir ihn einige Tage später wiedersehen, hat er sich umfassend über die Sklaverei informiert. „Wir Amerikaner sind wirklich blöd“, gesteht er zerknirscht. „Uns kann man alles erzählen.“ Er holt tief Luft und gesteht uns dann, dass er sich nun der Alt-Right-Bewegung in den USA angeschlossen habe. Fraglich nur, ob er den Sprung vom Lamm zum Wolf verkraftet. Mir ist es egal.

In der Folgezeit treffen wir ihn immer wieder in Kens Gefolge, aber er sieht zunehmend unglücklicher aus. Das hat weniger etwas mit Politik, als mit Frauen zu tun, wie wir erfahren. „Ich habe mich in eine Japanerin verliebt“, gesteht er uns, „aber sie will einfach nichts von mir wissen. Nie ruft sie an oder meldet sich, immer ist sie irgendwie beschäftigt.“

„Das liegt daran, dass sie es ist und Arbeit und Privatleben trennt. Es heißt nicht kein Interesse zu haben, aber für sie kommst du erst an zweiter oder dritter Stelle. Japanerinnen sind nun mal keine dich anschmachtenden Liebchen.“ Für Brian bleibt diese Haltung unverständlich. Er betrinkt sich in der Folgezeit häufig und bekommt prompt Ärger mit der Polizei. Vor einigen Tagen ist er überstürzt abgereist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz gilt teilweise auch für Yuki und mich. Japan wird niemals Deutschland sein, hier gehen die Uhren anders. Egal wie westlich sich Japaner nach außen geben mögen, sie werden stets einzigartig sein. Und so ist es gut.

Wie reich ist Deutschland?

Neben meinen Bemühungen die Welt zu retten, in Wirklichkeit war ich auf Geschäftsreise in ganz Japan unterwegs, habe ich mir einige Gedanken um den wirtschaftlichen Standort Deutschland gemacht. Wer jetzt an endlose Tabellen und knochentrockene Fakten denkt, den kann ich beruhigen. Nach Möglichkeit habe ich Zahlen vermieden und alles geschickt in Worte verpackt.

Um auch die noch aufzulockern, habe ich mich von Yuki dazu interviewen lassen. Wer sich nun fragt wie das funktionieren soll, den darf ich beruhigen. 1. ist Elfchen ziemlich klug und 2. habe ich ihr die Kernfragen vorher aufgeschrieben. Allerdings kann dieser Beitrag die Themen nur anschneiden. Wer über Details diskutieren möchte, den lade ich gern zu Kommentaren ein.

Yuki: „Stimmt es, dass Deutschland ein reiches Land ist?“, will sie wissen. „Man liest das doch immer und hört es auch.“

Mayumi: „Diese Aussage ist eine Teilwahrheit. Ja, Deutschland ist durchaus reicher, als viele Staaten der Dritten Welt. Aber gilt das auch für unsere Nachbarn in Europa? Und was ist Reichtum überhaupt, wie wird er gemessen? Ach ja, da gibt es doch das sogenannte Bruttoinlandsprodukt, auch kurz BIP genannt. Kann man daran den Reichtum eines Landes messen?

Ein klares NEIN dazu. Aber dazu später noch mehr. Wir wollen zuerst Deutschlands angeblichen Reichtum zerpflücken. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen, werden diese nicht auf die Bürger umgelegt. Deutsche Privathaushalte sind deutlich ärmer, als in Spanien, Frankreich, Italien und sogar Griechenland.“

Yuki: „Das habe ich schon gewusst, aber deine LeserInnen werden das vielleicht anders sehen. Wie willst du sie vom Gegenteil überzeugen?“

Mayumi: „Indem ich ihnen erzähle, dass die Einnahmen Deutschlands zu einem Großteil darauf beruhen, dass wir einen künstlichen Wirtschaftsboom erleben. Durch die Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB), ist es so günstig wie nie zuvor sich Geld zu leihen. Damit wird dann Deutschland bezahlt. Wenn diese Blase platzt, ein Staat also selbst diese Zinsen nicht mehr zahlen kann und daher auch kein Kredite mehr bekommt, was glaubst du was dann geschieht?“

Yuki: „Eine Staatspleite. Apropos Pleite, wie ist das mit einem Börsencrash?“

Mayumi: „Dieser Crash wird in den nächsten Jahren kommen.“

Yuki: „Kann dieser Crash die Chance für einen Neuanfang sein?“

Mayumi: „Ja, er könnte. Vorausgesetzt man möchte das auch. Für Clevere kann ein Börsencrash die Möglichkeit sein viel Geld zu machen. Aber ein Fehler und man kann alles verlieren.“

Yuki: „Zurück zum billigen Geld. Das nutzt doch auch den Privathaushalten, richtig?“

Mayumi: „Natürlich. Es wird zur Zeit massenhaft konsumiert, neu gekauft und gebaut. Selbst die unsägliche Diskussion um den Diesel und den möglichen Neukauf von Autos gehört dazu. Hinzu kommt der schwache Euro, was dem Export zugute kommt.“

Yuki: „Mehr Konsum erhöht das BIP“, stellt Yuki fest. Mehr Staatsausgaben auch. Wie ist das mit den ganzen Milliarden für die Migranten? Die steigern doch auch das BIP.“

Mayumi: „Genau. Aber es ist dummes Zeug, wenn man den Reichtum eines Landes am BIP festmachen will. Aber Regierungen protzen gern mit einem stetig wachsenden BIP, um ihre Defizite zu verstecken.“

Yuki: „Dieses von dir angesprochene Geld für die Migranten stammt also vom Steuerzahler?“

Mayumi: „Zum Teil schon. Regierungen, bzw. Finanzminister sind ziemlich erfinderisch. Das geht so weit, dass einfach neues Geld gedruckt wird, siehe als Beispiel die USA.“

Yuki: „Stimmt es, dass wir weltweit eine Zunahme bei der Verschuldung der Länder haben?“

Mayumi: „Allerdings. Was wie schon angesprochen an dem billigen Geld liegt. Werden die Zinsen von der EZB wieder erhöht, könnte dass das Ende des Wirtschaftsbooms bedeuten.“

Yuki: „Die Wirtschaft der Länder steht demnach auf sehr wackeligen Füßen“, stellt sie fest.

Mayumi: „Ja. Die Regierung Merkel hat keinerlei Weitblick. Siehe den Bericht des Bundesrechnungshofes. Dort wird kritisiert, dass die sogenannte Energiewende, also der Ausstieg aus der Kernenergie, bereits 160 Milliarden Euro gekostet hat. Strom ist bereits knapp und teuer geworden, die alternative Wind- und Solarenergie ist bisher ein schlechter Witz.“

Yuki: „Lass uns über die EU, die Eurozone sprechen. Man wird das Gefühl nicht los, dass die EU vor dem Ende steht. Magst du dazu etwas sagen?“

Mayumi: „Die EU ist nicht Europa. Europa braucht keine Zentralregierung und kein EU-Parlament. Man hat den Versuch gestartet etwas zu schaffen, was niemals funktionieren wird. Weder kulturell noch wirtschaftlich.“

Yuki: „Wäre eine kleinere Eurozone eine Idee?“

Mayumi: „Griechenland, Portugal und auch Italien haben niemals in die EU gehört. Der ehemalige Ostblock sowieso nicht. Im Fall von Italien muss man abwarten was geschieht. Salvini weiß was er tut, dort hat man die richtigen Berater. Die deutschen Medien werden darüber wie immer falsch berichten und Salvini als den Teufel in Menschengestalt abtun.“

Yuki: „Meinst du dass Italien die EU verlässt und sollte auch Deutschland den Dexit wagen?“

Mayumi: „Zuerst muss Deutschland den Mexit wagen, also sich von der Merkel-Diktatur befreien. Aber du weißt selbst, dass Merkel nur eine Marionette ist, bei den Puppenspielern (Industrie, Eliten) aber offenbar einige Fäden gerissen sind. Wobei ich da eher an Sabotage denke. Merkels Abberufung, den sie Rücktritt nennen wird, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Deutschland würde einen Dexit wirtschaftlich überleben, davon bin ich überzeugt. Italien auch. Der muss aber nicht sein. Eine EU-Reform, weniger Kompetenzen in Brüssel, eine Rückkehr zur E(W)G und die Sache wäre wieder einigermaßen im Lot. Die Wirtschaftskraft der EU-Länder ist viel zu unterschiedlich, um eine Konvergenz zu erreichen, wie sie realitätsferne Träumer auf dem Papier gesehen haben.

Die Konvergenz gab es nur bei den Zinsen. Und schon sind wir wieder beim billigen Geld und der dadurch ausgelösten Verschuldung von Privathaushalten und Staaten. Was macht man nun, wenn z. B. in Spanien und Portugal die Immobilienblase platzt? Hinzu kommen noch steigende Löhne und marode Banken in der EU. Eigentlich ist die gesamte Euro-Zone schon lange pleite.“

Yuki: „Immerhin ist Deutschland nicht Griechenland.“

Mayumi: „Am Beispiel Griechenland sieht man doch, dass die EU nicht funktioniert. Die wirtschaftlich stärkeren Staaten haben die schwächeren abgehängt. Aber um die politische Vision einer neuen Welt zu erhalten, hat man unter Deutschlands Führung zig Milliarden Hilfe in Griechenland gepumpt. Das Geld wird man nie wiedersehen. Ich vermute einen künstlich erzeugten Börsencrash in absehbarer Zeit und einen Schuldenschnitt. Die Leidtragenden werden die BürgerInnen sein.“

Yuki: „Aber das ist doch jetzt schon so. Die Sparer sind durch die Nullzinspolitik doch quasi enteignet.“

Mayumi: „Richtig. Die Banken und der Staat bedienen sich kräftig an diesem Geld.“

Yuki: „Noch mal zurück zum BIP und dem demografischen Faktor. Stimmt es, dass bei einer wachsenden Bevölkerung der Pro-Kopf BIP schrumpft, also die Menschen im Durchschnitt ärmer werden?“

Mayumi: „Das kann passieren. Die Millionen „Goldstücke“, die „einmalige Chance“, die Migranten angeblich bieten, ist die typische Nebelkerze der deutschen PolitdarstellerInnen. Geliehenes, frisch gedrucktes oder dem Steuerzahler weggenommenes Geld wird für Migranten ausgegeben, das BIP steigt, die Bevölkerungszahl wächst.

Eine Studie von Migration Watch UK hat gezeigt, dass der Beitrag von Migranten zum Pro-Kopf BIP entweder neutral oder möglicherweise sogar negativ ist. Economics Help kommt zum gleichen Ergebnis. Fazit: Einwanderer steigern demnach das BIP, aber sie steigern das BIP pro Kopf nicht. Wichtig für den Aufschwung des BIP ist es natürlich, welche Art von Migranten ins Land kommt.

Das Problem ist die mangelnde Bildung dieser Menschen. Es mag sein, dass eine gewisse Zahl wirklich Akademiker sind, die meisten sind aber einfache Menschen und zum Teil ohne Schulabschluss. Hinzu kommt noch, dass sie die deutsche Sprache nicht sprechen. Die Chancen sie jemals in den Arbeitsmarkt zu integrieren gehen gegen Null.“

Yuki: „Das klingt nach düsteren Zeiten für Deutschland.“

Mayumi: „Alles hängt davon ab, wie lange man das jetzige System noch am Leben halten will. Deutschland wäre aber gut beraten wirklich in seine Zukunft zu investieren. Also z. B. eine anständige Familienpolitik für Einheimische zu machen. Deutschland braucht Kinder, junge Familien steuerliche Entlastung und bezahlbaren Wohnraum. Das muss ich als Staat zuerst in Angriff nehmen! Aber genau das hat man bisher versäumt. Dieses Versäumnis mit Massenmigration zu lösen, wird fürchterlich in die Hose gehen. Die ersten Auswüchse sieht man schon.“

Yuki: „Ich kann schon wieder die empörten Kommentare unter diesem Beitrag sehen. Warum sind Menschen nur so verbohrt?“

Mayumi: „Du musst ihnen das nachsehen. Die wenigsten verstehen etwas von Finanzen oder Politik, reden aber trotzdem mit. Wobei sie meist nur nachplappern, was die Medien ihnen lückenhaft vorgebetet haben. Viele sehen nur die gestellten Bilder von Frauen und Kindern in Not und schon setzt der Verstand aus. Dass sie mit ihrer Hilfe Anreize für noch mehr Migration schaffen, verstehen sie nicht. Man kann davon ausgehen, dass Merkels Flüchtlingspolitik mitverantwortlich für den Tod von Tausenden ist. Ihr falsches Signal von 2015, hat viele Afrikaner im Mittelmeer ertrinken lassen.“

Yuki: „Eigentlich sind wir mit den Fragen soweit durch. Aber vielleicht magst du noch etwas zu dem von vielen Merkel-GegnerInnen propagierten „Großen Austausch“ sagen. Glaubst du auch daran?“

Mayumi: „Das ist zum Teil absichtlich benutzter Populismus, auch wenn man die Masseneinwanderung durchaus kritisch sehen muss. Als Beispiel nehme ich die von BILD veröffentlichten Zahlen zu Chemnitz, die ein Augenöffner für jeden sein sollten.

Laut BILD, man hat dort zur Abwechslung gut recherchiert, beträgt der Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung in Chemnitz lediglich 8 Prozent. Das klingt nach wenig und das ist es auch. Im Normalfall würde man diese Menschen also kaum bemerken, der Knackpunkt ist aber ihre Altersstruktur und ihr daraus resultierendes, oft aggressives Verhalten.

2008 lag der Anteil von ausländischen Männern in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre in Chemnitz bei 4,2 Prozent. 2018 sind es 28,1 Prozent! Jedem hätte klar sein müssen, dass das sozialer Sprengstoff ist. Was auch daran liegt, dass – von 2008 bis 2018 – die Zahl der deutschen Frauen in der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre um 31 Prozent zurückgegangen ist. Was das bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen.“

Yuki: „Gewalt?“

Mayumi: „Auch. Es wird zu einem Konkurrenzkampf um die Frauen kommen und ich fürchte, dass die deutschen Männer diesen verlieren. Aber vielleicht werden im Osten noch mehr Menschen wach und tragen den Protest gegen Merkel in den Westen.“

Yuki: „Als Fazit kann man also sagen, dass Deutschland ärmer geworden ist.“

Mayumi: „Ja, in Bezug auf Wohlstand, Sicherheit, Bildung und Chancen für die Zukunft. Das gilt es zu ändern.“

Die beiden „Ossis“ bedanken sich fürs lesen. Viele Grüße aus Fukuoka (Japan)

Yuki und Mayumi

Gedanken einer Ausländerin: Die bunte Republik

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. Das ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Trotzdem schreibe ich oft über die sogenannte Realpolitik, kritisiere einzelne Parteien, Personen und / oder Entscheidungen der PolitikerInnen, behalte mir aber stets Ausflüge in die Metapolitik vor.

„Deutschland ist bunt!“ und „Vielfalt statt Hass!“, tönt es aus Sprechchören, die sich, im heiligen Zorn vereint, gegen „böse Nazis“ richten. Schnell wird klar, vorausgesetzt man schaut sich neutral aufgenommene Bilder von Demonstrationen an, dass dort weder Braunhemden marschieren, noch Rotfront auf der anderen Seite steht. Ganz im Gegenteil sind es meist normale BürgerInnen, die aufgehetzt von wem auch immer, nun Front gegen den eigenen Nachbarn machen. Ich frage, ist das noch normal?

Chemnitz, Köthen und die Folgen

Natürlich gibt es immer Ausnahmen, die man auf keinen Fall verschweigen darf. Dann aber bitte mit sachlicher Berichterstattung. In Chemnitz sah das bekanntlich anders aus, die Presse hat (wieder einmal) falsch reagiert.

Man fragt sich was diese sogenannten JournalistInnen täten, gäbe es keine (vom Verfassungsschutz unterwanderten) „Nazis“ mehr. Vielleicht würden sie dann darüber schreiben, dass Japan am „rechten Rand“ der WordPress-Weltkarte liegt.

Der gern propagierten Buntheit Deutschlands hat die Berichterstattung massiv geschadet, der Zulauf zur AfD ist ungebremst. Laut US-Medien und Geheimdienstberichten, wird das Land bereits 2020 unregierbar sein. Steuern wir also auf die früher viel geschmähten italienischen Verhältnisse zu?

Metapolitik: Diese Unregierbarkeit könnte durchaus ins Konzept gewisser Teile der Eliten passen, die dann die Macht an Brüssel übergeben. Deutschland wäre dann lediglich eine Zone im Bundesstaat EU, der Nationalstaat somit abgeschafft.

Buntes Düsseldorf

Ein Zeitsprung ins Düsseldorf der 1980iger Jahre. „Klein Tokio“, wie man das Japanische Viertel liebevoll nennt, ist definitiv eine (bunte) Bereicherung für die Stadt. Als kleines Mädchen fühle ich mich dort heimisch, aber ich habe noch viel mehr von Düsseldorf gesehen. Auch die Schattenseiten.

Mit Natalie erkunde ich oft heimlich die Stadt, wobei es vermutlich nur eine Straße war. Hass habe ich nie erlebt, viele Menschen begegnen mir mit einem Lächeln. Das hat sich später geändert, als ich ein Teenager war. Gewalt hat ein fremdes Gesicht.

Meine Eltern haben mich bewusst auf eine deutsche Schule geschickt, ich sollte die Sprache und die Sitten lernen. Das habe ich gemacht und bin zur perfekten Deutschen sozialisiert. Und genau das war offenbar der Fehler, wie ich fast 30 Jahre später feststellen muss. Bei mir hat nämlich die politisch-mediale Indoktrination versagt, ich bin stets ich selbst geblieben. Wie bitte meine ich das?

Als Kind zweier Welten war ich immer in der Lage, die positiven wie negativen Seiten meiner beiden Heimatländer zu sehen. Auch Japan, das vielen Deutschen als das Land ihrer Träume gilt, ist auf keinen Fall perfekt. Ganz im Gegenteil haben auch JapanerInnen einige Fehler. Im Gegensatz zu vielen Deutschen haben sie aber ihre Identität bewahrt und sind nicht „nur zufällig“ in Japan geboren.

Nur ein Zufall!?

Ich sehe viele Dinge in Japan kritischer, als viele in der Bevölkerung. LGBT ist nur ein Beispiel dafür. Wobei ich auf keinen Fall solche Auswüchse in Japan, wie in Deutschland sehen will. Es gibt keine 60 plus Geschlechter, aber das soll an dieser Stelle kein Thema sein.

Auch will ich nicht auf alle Unterschiede zwischen Japan und Deutschland eingehen. Das haben bereits andere vor mir gemacht und ganze Bücher gefüllt. Mir geht es einzig und allein um „Patriotismus“, der in Deutschland als Nazi-Unwort gilt. In mehreren Beiträgen habe ich bereits über meine Einstellung geschrieben. Die Gegenargumente waren immer ähnlich. Analysieren wir sie.

„Warum soll ich das Land, in dem ich zufällig geboren wurde, mehr als andere lieben?“, lautet sinngemäß ein Kommentar. „Warum soll ich stolz auf Leistungen sein, die ich nicht selbst erbracht habe?“, ein anderer. Diese Fragen, so legitim sie auch sind, zeugen von purer Selbstverleugnung. Nun können diese Menschen meist nicht anders, Politik, Medien und ihre (Groß)Eltern haben ihnen das so beigebracht.

Der Widerspruch

„Deutsche und Deutschland stehen auf ewig in der Schuld für die Verbrechen, die die Nazis angerichtet haben“, lautet ebenfalls sinngemäß ein Satz, den ich schon oft gehört und gelesen habe. Mich amüsiert das meist, steht er doch in krassem Widerspruch zu den vorherigen Aussagen. Menschen ohne nationale Identität, die nur zufällig in Deutschland geboren sind, lassen sich eine deutsche Schuld einreden?

Bisher habe ich darauf verzichtet genau dieses Argument zu bringen, wenn ich über Patriotismus schrieb. Heute frage ich, warum muss sich ein zufällig in Deutschland Geborener, der sich als Europäer sieht, für die Verbrechen von Mördern schämen, die ebenfalls „nur zufällig“ in Deutschland geboren sind? Kann mir das vielleicht jemand erklären?

Als Japanerin weiß ich sehr gut was es bedeutet, wenn man über Kriegsverbrechen referiert. Wobei ich keinerlei Schuld empfinde, das geht den meisten JapanerInnen so. Warum das so ist, habe ich bereits ausgeführt. Unser Kaiser, der den JapanerInnen als Vaterfigur gilt, hat sich dafür entschuldigt und damit ist es (für seine Kinder) gut.

Bunt gegen Rechts

Für Vielfalt einzustehen heißt auch andere Meinungen zu tolerieren. Aber genau daran mangelt es den Pseudobunten. Lieschen schreit Gretchen nieder, weil die einige Dinge anders sieht und Hänschen prügelt Karlchen krankenhausreif. Die PolitikerInnen lachen, haben sie doch endlich ihr Ziel erreicht. Das Volk beschäftigt sich wieder miteinander, während die Politik Fakten schafft.

Dass man sich innerhalb dieser Truppe uneinig ist, wird damit verschleiert. Oder wie habt ihr die „Causa Maaßen“ sonst gesehen? Die, das sollte langsam jeder begreifen, ist Teil des Machtkampfs von CSU und CDU. Ist Seehofer bei Maaßen nur umgefallen oder hat er Merkel geschwächt? Es könnte auch seine Art der Rache an einer Frau sein, die ihn bereits mehrfach gedemütigt hat.

Es gibt Stimmen die sagen, dass Seehofer der neue starke Mann in Deutschland sei und Merkel nur noch im Amt dulde. Zumindest hat er sich mit Maaßen einen vermutlich loyalen Mitarbeiter ins Boot geholt. Die Verlierer sind neben Merkel auch die SPD und alle anderen Linken, aber das begreifen die so wenig, wie die Millionen Zuschauer der Tagesschau.

Metapolitik: Abgelenkt hat man geschickt vom UN-Migrationspakt, gegen den sich erster Widerstand regt.

Alle(s) gleich

Während die AfD auf Ratschlag der FPÖ und Steve Bannon das sogenannte Overton-Fenster erweitert, hat Marin Schulz, der gescheiterte Kanzlerkandidat der SPD, sich bei seiner Wutrede lediglich wie ein billiger Demagoge benommen. Sein „heiliger Zorn“ auf die AfD in allen Ehren, aber er hat der SPD damit einen Bärendienst erwiesen Die SPD hat mit diesem Personal und dieser Agenda nun mal fertig, das muss man endlich sehen. Schulz hat ihren Niedergang noch befeuert.

Europa, dieser alte Kontinent mit seinen vielen Nationen, ist bereits ein richtig bunter Fleck. Die Ungarn unterscheiden sich kulturell deutlich von den Franzosen und die italienische Lebensweise hat man immer gern mit angesehen. Warum, so fragt man sich, will man das plötzlich ändern?

Bunt ist und bleibt in meinen Augen blöd, wenn es sich dabei um die absurde Definition vieler GRÜNER handelt, deren Intelligenzquotient, durch den Konsum von allerlei Naturprodukten, offenbar deutlich gelitten hat. Als lesbische Frau schwenke ich, neben der japanischen und deutschen, auch gern die Regenbogenflagge. Diese bunte Gemeinsamkeit macht stark.

Alle(s) gleich zu machen entspringt der Ideologie des Kommunismus. Wohin der führte kann man an mehr als 100 Millionen Toten sehen, die er weltweit zu verantworten hat. Aber zynisch betrachtet hat man damit zumindest ein Ziel erreicht, im Tod sind alle Menschen gleich.

Der hegemoniale Zyklus – Wie die Welt wirklich funktioniert

Heute will ich eine kleine Märchenstunde halten. Zumindest werden viele das so sehen, die nichts von Ökonomie verstehen. Und eigentlich, ich liebe dieses Wort, ist es nur eine Interpretation von Ideen, die andere vor meiner Geburt aufgeschrieben haben.

Ein gewisser Robert Gilpin, den vermutlich nur ÖkonomInnen kennen, hat mit seiner Theorie des hegemonilalen Zyklus, die Weltpolitik auf eine wunderbare Art und Weise erklärt, die sich durchaus zur Interpretation der aktuellen wie der vergangenen Weltlage eignet. Gilpins Ansatz ist dabei nur einer von vielen, der aber hervorragend passt.

Elitär

Schon mehrfach habe ich darauf hingewiesen, dass wir von Eliten beherrscht und geleitet werden. Die PolitdarstellerInnen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Wenn überhaupt, so sind sie Angestellte der Eliten. Auch eine Frau Merkel und ein Herr Macron.

Ebenfalls habe ich schon mehrfach geschrieben, dass es keine Kapuzenträger gibt, die durch dunkle Gänge marschieren und dubiose Rituale abhalten. Der wirkliche Herrscher der Welt ist das Kapital (Wirtschaft, Neoliberalismus), das im Besitz einiger – im Verhältnis zur Gesamtzahl der Weltbevölkerung – weniger wirklich reicher Menschen (Familien / Konzerne) ist.

Aber Bilderberger und Illuminaten, Freimaurer und Tempelritter eigenen sich gleich viel besser, wenn es um die Darstellung abstrakter Theorien geht. Mitglieder der Politkaste sind dabei durchaus Mitglieder solcher Gruppierungen. Wirklichen Einfluss haben sie trotzdem nicht. Sie führen lediglich Befehle aus.

Die Mächtigen

Wer hat nun wirklich die „Macht im Staate?“ Zur Zeit ist es das transnationale Kapital. Tolle Neuigkeiten, oder? Weil, das haben wir doch alles schon gewusst. Wirklich? Bisher glaubten viele, dass „die USA“ die führende Macht gewesen sind und sich alles auf eine Neue Weltordnung (NWO) zubewegt.

Das stimmte auch und es stimmt immer noch. Mit dem Unterschied, dass „die USA“ ebenfalls nur den Interessen des Kapitals untergeordnet sind. Internationale Hegemonie ist demzufolge heute nicht mehr so sehr auf das Engagement eines weltweit führenden Nationalstaats, sondern in weitaus stärkerem Maße auf die Interessen und Strategien sozialer Kräfte, in vorderster Linie des transnationalen Kapitals zurückzuführen.

Die Nationalstaaten zu zerschlagen, einem Irrsinn der mit Europa praktiziert werden soll, wird ebenso die USA beinhalten. Und dagegen wehrt sich ein Herr Trump. Er, das darf bitte niemand vergessen, ist ebenfalls Mitglied der Eliten. Die Frage ist nur an welcher Position.

Sklaven des Geldes

Für ihn kommt wirklich „America first!“ Das versucht er umzusetzen, wird dabei aber von Gegenspielern innerhalb der (eigenen) Eliten torpediert und quasi eingenordet. Gibt es sie also doch, die geheimen Zirkel? Ja, aber so geheim sind die eigentlich nicht. Wir sprechen von den Vorständen transnationaler Konzerne, die mit einem Federstrich alles kaufen können. Wir sprechen von Spekulanten, von Hedge-Fonts, die wie Heuschrecken durch alle Länder ziehen und nur Gerippe von Firmen übrig lassen.

Auch den „tiefen Staat“ gibt es, aber selbst die Geheimdienste arbeiten nur im Sinn derer, die das transnationale Kapital vertreten. Die spannende Frage, ob diese Menschen ebenfalls Sklaven des Geldes sind, kann man eindeutig bejahen. Die Eigendynamik des Marktes treibt sie voran. Sie opfern bedenkenlos Staaten, die sich ihren Interessen entziehen oder überziehen sie mit Krieg, den sie der durch Meinungsmanagement verdummten Bevölkerung als alternativlosen Einsatz gegen „Terrorregime“ verkaufen.

Dazu bedient man sich der jeweiligen PolitikerInnen, die zum Teil wirklich an ihre Sache glauben, die man aber längst über die Wirtschaft (Arbeitsplätze) erpressbar gemacht hat. Ein nie enden wollender Kreislauf, der natürlich auf ständiges Wachstum setzt. Das aber von Ressourcen abhängig ist, sprich wie lange reicht noch das „Öl?“

Die aktuelle Dieselpolitik in Deutschland ist ein untrügliches Warnsignal, das nur wieder keiner versteht. Ist etwa das Ende des Ölzeitalters gekommen? Noch nicht, aber endlos wird es so nicht mehr weitergehen. Daher bereitet man sich schon, wenn auch zaghaft, auf eine andere Zukunft vor und enteignet quasi die deutschen AutofahrerInnen.

Der hegemoniale Zyklus

Der hegemoniale Zyklus nach Gilpin – Aufgearbeitet von Prof. Dr. Max Otte, kommentiert und ergänzt von mir.

1. Überlegenheit einer Macht aufgrund von politischen / ökonomischen / gesellschaftlichen Vorteilen – Rom, Großbritannien, USA, …? Man könnte ergänzend hinzufügen, dass „Rom“ in Form der Kirche/n noch immer (mit)regiert, was auch durchaus richtig ist.

Wie Roms Macht entstand und wie man sie erhalten hat, wird jeder wissen. Auch bei Großbritannien war das so. Mit dem durch den Zweiten Weltkrieg verursachten Niedergang Großbritanniens, haben sich die USA endgültig als Hegemon durchgesetzt.

2. Hegemoniale Phase – der Hegemon (USA) legt weitgehend die Regeln fest, aber (fast) alle profitieren (legitime Ordnung)

In den USA, mit ihrem nicht sonderlich ausgeprägten Sozialsystem, ticken die Uhren anders als in Europa und Deutschland. Der immer offener auftretende Neoliberlaismus in den USA beutet dort die Menschen immer mehr aus, viele Bürger sind hochverschuldet. Die soziale Marktwirtschaft in Deutschland, von der man sich in den letzten Jahren schleichend verabschiedet hat, milderte den Raubtierkapitalismus eine Weile ab.

3. Der Hegemon gewöhnt sich an seine Privilegien, neue Mächte steigen auf (Japan, China)

Ist ein Mensch satt, hat er vielleicht als Sportler alles erreicht, wird er oft träge. Das ist normal, niemand kann immer auf Hochtouren laufen und auch Motoren brauchen Pausen. Die Eliten der USA sind übersättigt und streiten sich nur noch untereinander, bzw. mit ihren Gegenstücken auf der anderen Seite der Welt.

4. Der Hegemon verteidigt seine Rolle immer aggressiver – Genau in dieser Phase befinden wir uns. Zwar angeschlagen, wie ein Boxer kurz vor dem Knockout, beißt der Hegemon nach allen Seiten um sich, wird sich aber nicht selbst retten können. Die schwindenden Ressourcen in der Welt wecken Begehrlichkeiten. Um den eigenen Lebensstandard zu erhalten, wird z. B. auf Sibirien geschielt. Der von einigen Kritikern propagierte „Kampf gegen die eigene Bevölkerung“ findet wirklich statt. Die Umverteilung des Geldes ist kaum noch zu verbergen.

5. Multipolarität, Instabilität, Krieg? – Wenn es China / Russland / Japan oder einer (Euro)Asiatischen Allianz gelingt die USA als Hegemon abzulösen, wird alles von vorn beginnen. Vorausgesetzt, dass ein (Atom)Krieg vermieden wird. Die Chancen stehen gut, die USA wackeln bedenklich.

Wann der alte Hegemon ab- und der neue auftritt, ist nicht in wenigen Jahren zu messen. Wir werden eventuell noch Zeugen von Umbrüchen werden, die hoffentlich keinen Krieg bedeuten. 

An dieser Stelle endet meine kleine Märchenstunde. Ob alles genau so ist wie ich es beschrieb, ob ich vielleicht nur Fantasien verbreitet habe, darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich behaupte aber ganz selbstbewusst, dass man vieles genau so sehen kann.

Gedanken einer Ausländerin: Die gespaltene Republik

Ursprünglich sollte heute ein weiterer Beitrag nur zu Chemnitz veröffentlicht werden, ich wollte mich vor „meine Ossis“ stellen und sie gegen weitere Verleumdungen verteidigen. Aber das wäre zu kurz gedacht. Chemnitz, da müssen wir alle ehrlich sein, ist lediglich das Symptom eines Problems, das nicht erst mit der Flüchtlingskrise begann. Chemnitz begann bereits 1989.

Die Spaltung Deutschlands

Deutschlands Spaltung, die Positionierung der Menschen in „Links“ und „Rechts“, sie existiert im Grunde genommen schon seit Jahrzehnten. Wobei das in früheren Zeiten, also ab 1945, eher unkritisch gewesen ist. Man hat entweder die Sozis oder die Schwarzen gewählt, irgendwo dazwischen gab es noch eine gewisse FDP. Es gab sehenswerte Streitereien im Bundestag, es gab einen Strauß und einen Wehner und lange vorher hat Papa Adenauers CDU die BRD mit Ludwig Erhard ins Wirtschaftswunder geführt.

In den 1960iger Jahren ist auch bedingt durch die Frankfurter Schule, der Grundstein zum Durchmarsch der Linken und Grünen in Deutschland erfolgt. Adorno, Horkheimer und Marcuse waren die geistigen Väter, Rudi Dutschke sozusagen das ausführende Organ ihrer Thesen. Das ist, vereinfacht ausgedrückt, ein Eckpfeiler der momentanen Probleme dieses Landes. Aber es gibt noch einige mehr.

Die Wiedervereinigung Deutschlands habe ich bewusst nicht erlebt. Ich war damals ein kleines Mädchen, das vermutlich noch mit Puppen spielte. Jene Puppenspieler, die ich gern „Eliten“ nenne und von denen die Politkaste der BRD noch nie ein maßgebender Teil gewesen ist, haben Deutschland im Schnellverfahren vereint. Angeblich damit sich Politiker „einen Traum zu erfüllen.“ Ich sage, dahinter steckte eiskaltes Machtkalkül. Die Menschen in beiden Teilen Deutschlands, waren dazu noch nicht bereit.

Der wilde Osten

Dass „Ossis“ anders als „Wessis“ sind, hat wenig mit der langen Trennung zu tun. Auch die Bayern sind anders als die Niedersachsen. In diesem Fall spielt die Trennung lediglich eine untergeordnete, die Ideologie aber eine weitaus größere Rolle. Was viele im Westen vergessen haben, die DDR war sozialistisch. Für viele DDR-BürgerInnen war der Sozialismus ein Gefängnis. Sie erhofften sich Freiheit und vielleicht einen gewissen Wohlstand. Aber der Westen, zumindest ein kleiner Teil aus Banken und Konzernen, hat sie erneut geknechtet und gnadenlos abgezockt.

Funktionierende Firmen wurden „abgewickelt“, da sie angeblich nicht rentabel gewesen sind. Davon profitiert haben oft nur jene Heuschrecken (Kapitalgesellschaften), die das weltweit und täglich tun. Der Osten versank in Arbeitslosigkeit und Depression, die Menschen murrten, aber fügten sich. Aber tief im Ostdeutschen Herzen gärte es weiter, was sich im erstarken von Links- und Rechtsextremisten äußerte. Dies, das muss auch in die Köpfe der Menschen, aber zum Teil gefördert vom Verfassungsschutz.

Wer es vergessen hat, das erste Verbotsverfahren der NPD ist daran gescheitert, dass dort V-Leute des Verfassungsschutzes eingeschleust waren. Die Molotow-Cocktails, mit denen linke Studenten nach dem Attentat auf Rudi Dutschke Lieferwagen des Springer-Verlages angriffen, hat ein Mitglied des Berliner Verfassunggschutzes besorgt.

Extremismus

Ja, es gibt in Deutschland gewaltbereite Extremisten, die aber vornehmlich im linken Spektrum zu Hause sind. Als krasses Beispiel kann man den G-20-Gipfel in Hamburg nennen, den linke Horden brandschatzend zum Chaosgipfel werden ließen. Ähnliches sucht man auf rechter Seite vergeblich. Dass es diese Seite gibt ist unbestritten, aber die Linken sind bei den Straftaten deutlich vorn.

Es wird noch einen separaten Artikel von mir über das linke Deutschland und die von ihm auch finanziell geförderte Antifa geben. Niemand braucht diese Chaoten, sie sind sind kein notwendiges Korrektiv gegen Rechts. Rechte Extremisten bekämpft man anders. Man nimmt ihnen z. B. durch gezielte Aufklärung und politische Entscheidungen, durch Investitionen in Strukturschwache Gebiete die Grundlage, aber man bekämpft sie niemals mit Gewalt.

Die AfD, ist im Gegensatz zu Falschmeldungen der Presse, keine extremistische Partei. Sie mag radikalere Ansichten haben, aber das ist so lange legitim, wie sie sich an die Gesetze hält. Das hat die Partei bisher getan. Politisch bekämpft man solche „Gegner“ ebenfalls mit sachlichen Argumenten. Hetze und Hass sind fehl am Platz. Das macht solche Parteien nur noch stärker. Leider begreifen das viele Deutsche nicht.

Das Tal der Ahnungslosen

Vor Jahren schon hat man die Sachsen als im „Tal der Ahnungslosen“ lebend denunziert, was bei mir schon damals Kopfschütteln ausgelöst hat. Was, so fragte ich, hat man gegen diese Menschen? Witzigerweise ist das Interesse an Politik im Osten weitaus mehr verbreitet, als im Kapitalismussatten Westen, dem eigentlichen „Dunkeldeutschland.“ Auch das Gespür für politische Veränderungen ist im Osten stärker ausgeprägt, ebenso der Mut zum Widerstand.

Das ist so, wenn man den Untergang des eigenen Landes erlebte und nun den scheinbaren Untergang der BRD durch Merkels Politik vor Augen hat. Dabei ist genau diese BRD schon 1989 von der Landkarte verschwunden. Die Wiedervereinigung hat keinen einheitlichen Staat aus Deutschland gemacht. Der Westen blieb weiter relativ ahnungslos, der Osten blieb rebellisch. Und damit kommen wir zu den Ereignissen von Chemnitz.

Viele mögen sich noch an 1989 erinnern, als mit dem Ruf „Wir sind das Volk!“, das Ende der DDR eingeläutet worden ist. Wenige Monate nach den ersten Demonstrationen war Honecker abgesetzt. Mit Duldung der Russen versteht sich. Auch in diesen Tagen hört man den Ruf erneut, aber die Gruppierungen sind kleiner und von einigen rechten Wirrköpfen durchsetzt. Und genau um diesen kleinen Haufen geht es in Chemnitz, der Mord an Daniel Hillig spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Merkel, ihr Sprecher, die Medien, sie alle prügelten auf Chemnitz und ganz Sachsen ein und haben von Hetzjagden auf Ausländer gesprochen. Angebliche Beweise, auch ein Video das Böllerwürfe und Angriffe auf Polizisten zeigt, sind eindeutig der linken Szene, der Antifa zuzuschreiben. Kein Rechter ruft „Nazis raus!“

Lügen und Lücken

Vielen Medien war und ist das zum Teil egal. Gezielt, wer an ein Versehen glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann, haben die Tagesthemen falsche Bilder auf dem Schweigemarsch für Daniel Hillig gezeigt, den die AfD ins Leben gerufen hat. Dafür hat man sich dann entschuldigen müssen. Aber die Erinnerung daran bleibt, wie man an Kommentaren unter meinem Beitrag über Chemnitz nachlesen kann. Die meisten kennen lediglich die erste Version, die Entschuldigung und Richtigstellung so gut wie niemand.

Auch das Portal t-online musste zugeben, dass zumindest einer der Hitlergruß-Täter, ein RAF-Tattoo (Rote Armee Fraktion) hatte. Haben wir hier also ein Mitglied der Antifa oder sogar des Verfassungsschutzes gesehen? Merkel interessiert das so wenig, wie ihre(n) Regierungssprecher. Sie beharren trotz gegenteiliger Aussagen des sächsischen Ministerpräsidenten und des Generalstaatsanwalts auf ihrer Version und nehmen alles andere nur „zur Kenntnis.“ Auch viele Deutsche zweifeln und bleiben lieber bei der staatlich verordneten Version.

Scheinbar den Vogel abgeschossen hat nun der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, der allerdings im Auftrag des Bundesinnenministers Horst Seehofer sagte: „Die Skepsis gegenüber den Medienberichten zu rechtsextremistischen Hetzjagden in Chemnitz werden von mir geteilt. Dem Verfassungsschutz (VS) liegen keine belastbaren Informationen darüber vor, dass sich so etwas ereignet hätte.“ Zum Video, das die Tagesschau als Beweis ausstrahlte, äußerte der Verfassungsschutzpräsident, „Dass seiner Bewertung nach gute Gründe dafür sprächen, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handele, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken.“

Linke Empörung

VertreterInnen aller linken Parteien jaulen auf wie getretene Hunde, als die ach so wunderbare Mär vom „rechten Mob“ nun zu Grabe getragen wird. Zwar ermittelt die Staatsanwaltschaft in Chemnitz immer noch, aber bisher gibt es keine neuen Beweise. Die will zwar die SPD-Chefin Andrea Nahles kennen und auch Thomas Oppermann hat „Bilder gesehen.“ Den Beweis bleiben beide schuldig.

Die Empörung ist deshalb so groß, da man sich auf der Seite der linken Parteien nach dem Chemnitz-Fake bereits am Ziel wähnte, die ungeliebte AfD unter die Beobachtung des VS zu stellen. Nach der Äußerung von Maaßen scheint das in weite Ferne gerückt zu sein. Verständlich, dass Rotfront nun Sturm gegen den Präsidenten läuft und seine Absetzung fordert.

Damit entlarven sich sämtliche (Pseudo)Linken einmal mehr darin, nur die eigene Meinung gelten zu lassen. Jeder der anders denkt ist ein „Rechter“ oder „Nazi.“ Das sind krankhafte Züge, die psychiatrischer Behandlung bedürfen. Ebenso wie die gezielten Versuche der Linken, das Land und seine BürgerInnen weiter zu spalten und in „Gute“ und „Böse“ aufzuteilen. „Spaltung sei ein primitiver Abwehrmechanismus“, hat der Psychotherapeut Dr. Maaz zu Chemnitz gesagt.

Hintergründe

Es geht nicht um Chemnitz, es geht auch nicht um eine Flüchtlingskrise. Wir erleben zur Zeit den Ausbruch von lange unterdrückter Wut und von Frust, die in den noch immer nicht wirklich vereinten Teilen Deutschlands seit Jahren gären. In Osten allerdings stärker, als im Westen. Deutschland war und ist kein souveräner Staat. Seit Jahrzehnten hing die BRD an der langen oder kurzen Leine der USA, die daran nach Belieben zerrten.

Seit Gründung der EWG / EU, gibt es noch eine zweite Leine. Hin und her gerissen taumelt das Land umher. Merkel, so wenig ich diese Dame mag, trägt keine alleinige Schuld an der jetzigen Misere. Allerdings hat sie sich, das müssen wir klar erkennen, ein Machtspektrum geschaffen, das fast schon diktatorische Züge zeigt. Aber davon spreche ich seit Jahren: Deutschland ist und war nie eine Demokratie. Das wird nun langsam offensichtlich. Nur politisch Naive glauben noch daran. Denen rate ich dringend: Werdet endlich wach!

Der Umbau Deutschlands, die Pläne der UN und der EU, sie überfordern die von den Altparteien im Stich gelassenen Menschen. Dass dieser Umbau schon seit Jahrzehnten im Gang ist, hat der Deutsche nur am Rand zur Kenntnis genommen. Der Pizzabäcker aus Italien, der Dönerverkäufer aus der Türkei, sie alle gehörten dazu. Auch meine Düsseldorfer Japaner. Aber eine Flut von Hundertausenden, die scheinbar von heute auf morgen an Deutschlands Grenzen standen, lapidare Sätze wie „Wir schaffen das“ und „Jetzt sind sie nun mal da“, tragen eher zu Angst und Abwehr als zu Solidarität bei.

Politikversager

Satte und im Amt fett gewordene PolitdarstellerInnen, haben schon lange den Blick für die Realität verloren. „Meine GRÜNEN“ sind nur noch ein Zerrbild dessen, was ich einst zu sehen glaubte. Heute hüpfen sie im #Wirsindmehr-Konzert in Chemnitz zu Klängen von Bands, die zum Teil auf der Liste des Verfassungsschutzes stehen. Armseliger geht es kaum.

Dort vorgetragene Texte wie „Die Bullenhelme, die sollen fliegen, eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein …“ oder „Ich mach Mousse aus deiner Fresse – boom verrecke -, wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke“ und „Ich ramm‘ die Messerklinge in die Journalistenfresse,“ zeigen deutlich, wohin die Reise für Deutschland gehen soll.

Unterstützt werden diese Bands von einem pseudolinken Ideologen, der sich Bundespräsident nennt. Neutral ist anders, Herr Steinmeier. Aber im heiligen Hass gegen Andersdenkende, ist scheinbar jedes Mittel recht. Dumm nur, dass es morgen jeden Deutschen treffen kann. Linke tolerieren nur sich selbst.

Alles was bleibt

Was von Chemnitz bleibt ist die Erinnerung an eine Farce, die die eigentliche Tat, den Mord an Daniel Hillig durch kriminelle Ausländer verdrängt hat. Diese Täter sind Teil einer Minderheit, die allerdings für den sprunghaften Anstieg der Kriminalität in Deutschland verantwortlich sind. Sie bringen all die friedlichen Menschen in Misskredit, die niemandem ein Leid zugefügt haben und es auch niemals werden. Dass sie trotzdem oft illegal in Deutschland sind, dass sie kein Recht auf Asyl haben, steht dabei auf einem anderen Blatt.

Was bleiben wird ist auch die weiter um sich greifende Spaltung des Landes. Leider wird Chemnitz auch den wirklichen „Rechten“ Zulauf bringen. Die Rede ist von der NPD, ihrem Sammelbecken „Der dritte Weg“ und anderen Gruppierungen. Vor allem aber wird Chemnitz PEGIDA und der AfD nutzen, die schon in wenigen Jahren die stärkste politische Kraft hinter der CDU/CSU werden könnte. War das so gewollt, Frau Merkel?

Deutschland hat ein Problem, aber das sind weder die Flüchtlinge noch Chemnitz. Deutschland hat ein Problem mit sich selbst. Geschaffen auch durch linke Ideologen, deren Zeit langsam zu Ende geht. Wer aber nun auf die Stunde X hofft, egal ob von linker oder rechter Seite, den muss ich enttäuschen. Diese wird es nicht geben, Politik wird anders gemacht. Weder wird es bei der nächsten Wahl einen roten Bundeskanzler geben, noch eine konservative Revolution.

Ein einig Volk

Deutschland muss zwingend seine Spaltung überwinden. Dazu bedarf es eines Selbstreinigungsprozesses, dessen Anfänge wir momentan sehen. Die Bürgerproteste werden durchaus wahrgenommen, die Polizei zumindest weiß genau wer dort marschiert. Der Druck der Straße, der normalen BürgerInnen, er müsste noch wesentlich stärker werden. Aber dazu bedarf es auch der „Linken“ und die sind dazu nicht bereit.

Vermutlich, das zumindest glaube ich zu erkennen, werden die konservativen Kräfte in Deutschland wieder stärker werden und den langen Marsch durch die Institutionen antreten. Daher könnte es in einigen Jahren zu ersten Koalitionen von CDU und AfD kommen. Dann aber ohne Merkel. Wie gut oder schlecht das wird, werden wir dann sehen. Am Beispiel Österreich und Italien sieht man, dass es funktioniert.

Was mir bleibt ist meine LeserInnen darum zu bitten, in Zukunft kritischer mit Meldungen der Presse umzugehen und auch einem Regierungssprecher oder einer Bundeskanzlerin nicht alles zu glauben. Es gibt alternative Medien, die wesentlich besser und ehrlicher informieren, als etwa BILD und WELT das tun, die beide zum Springer Konzern gehören. Aber das habt ihr bestimmt gewusst. Vor allem redet wieder miteinander. Wer konservativ wählt muss kein Nazi sein und ein Linker kein militanter Antifaschist.

Gedanken einer Ausländerin: Die Chemnitz-Lüge

Als ich vor knapp 2 Jahren eine Artikelreihe über die Manipulationen von Staat und Medien begann, bin ich auf Unglauben oder dröhnendes Schweigen gestoßen. Heute sieht das kaum anders aus. Noch immer wollen viele Deutsche die Wahrheit nicht sehen. Aber in Chemnitz ist das mittlerweile anders.

Selbst im fernen Amerika haben mich die Meldungen über den Mord in Chemnitz erreicht. Ich habe geschwiegen, die Presse hat die scheinbaren Fakten geschaffen. Oder waren es doch nur wieder Lügen? Die Ereignisse in Chemnitz sind das klassische Beispiel politisch-medialer Manipulationen, wie ich sie bereits in diesem Beitrag beschrieben habe: KLICK MICH ODER LASS ES 

Das Merkel-Regime, getrieben von SPD und Linken, ging in Chemnitz gegen die eigenen Bürger vor. Das ist mein vorweggenommenes Fazit der Ereignisse, die ich nun näher erläutern will.

Der Faktencheck

Schauen wir uns die Fakten an. Daniel Hillig ist erstochen worden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Mord oder Totschlag war. Tot ist tot. Die Täter gehören einer Altersgruppe an, bei der Straftaten häufiger vorkommen. Es spielt auch keine Rolle ob sie Araber sind. Das Phänomen Gewalt ist weltweit in dieser Gruppe ein Problem.

Aus eigener Erfahrung mit Nafris und Türken weiß ich, wie viele dieser Typen ticken. Sie sind oft aggressiv und schnell beleidigt. Frauen sind für sie nur Mittel zur Befriedigung ihrer Triebe. Über Deutschland und Deutsche lachen sie nur. Feroz Khan, ein in Dresden lebender Pakistaner und erklärter Gegner von Merkels Flüchtlingspolitik, findet deutliche Worte: „Araber stellen im Öffentlichen Raum aus polizeilicher Sicht die gefährlichste Gruppe dar.“

Nun pauschal ganze Volksgruppen zu kriminalisieren wäre falsch. Das weiß auch Feroz Khan. Aber Merkels Fehlentscheidung hat auch Menschen nach Deutschland gebracht, die schon in ihrer eigentlichen Heimat kriminell gewesen sind. Und genau diesen Typen stand Daniel Hillig gegenüber. Gegen Messerstecher hat fast niemand eine Chance. Bei Bedarf erkläre ich das gern.

Der Tod hat einen Namen

Halten wir also fest, Daniel Hillig ist erstochen worden. Der junge Mann ist tot, er kommt nie wieder zurück. Aber statt darüber zu berichten, statt der Bevölkerung, den Angehörigen die Angst zu nehmen, statt sie zu unterstützen, haben die Behörden einmal mehr versagt. Der Ministerpräsident entpuppt sich als Schwätzer – Originalton Henryk M. Broder -, die dpa verbreitet die Falschmeldung eines linken Journalisten, dass es Hetzjagden auf Ausländer gegeben hat.

Damit setzt sich die Regimemaschinerie in Gang, die lediglich verschleiern und vertuschen kann. Eine Spontandemonstration von Chemnitzern wird als „Aufmarsch von Rechtsextremisten“ vermarktet. Begierig stürzen sich (linke) Journalisten auf eine kleine Gruppe Hooligans, die der Polizei den Stinkefinger und den Hitlergruß zeigen.

Niemand zeigt die vielen tausend friedlichen Chemnitzer, die schweigend ihrer Wut und Trauer Ausdruck verleihen. Stattdessen wird eine ganze Stadt und ganz Sachsen unter Generalverdacht gestellt. „Die verlorene Ehre von Chemnitz“, hat es der Journalist Roland Tichy genannt.

Die Lügner

Merkel, ihr Regierungsprecher, die SprecherInnen der Altparteien, sie alle übernehmen ungeprüft die Fakenews der dpa, dass es zu Hetzjagden gekommen sein soll. Dumm nur, der Polizei sind keine bekannt. Vielleicht werden diese nun nachgereicht, um die Lüge vor Aufdeckung zu bewahren.

Alexander Wendt / PUBLICO hat die Probe aufs Exempel gemacht und beim Sprecher von Frau Merkel nachgefragt. Die hochinteressante Antwort gibt es HIER.  Vorab: Seibert rudert halbherzig zurück.

Aber das Ziel ist erreicht, der Tod von Daniel Hillig wird unsichtbar gemacht, das Bild wird in Einzelteile zerrissen. Der Fokus richtet sich nun ausschließlich auf die angeblichen Rechtsextremisten, die unbewiesenen Übergriffe und wie böse diese Sachsen alle sind. So wird Stimmung, so wird eine Meinung gemacht.

Dem Spiegel ist das eine Titelseite wert, der Miteigentümer Jakob Augstein schreibt eine bitterböse Kolumne. Das führte zur Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Ob das Herrn Augstein interessiert, wird man noch sehen. Aber es sind Hetzer wie er, die dieses Land im Würgegriff haben. Und ich sage es noch einmal, eine echte Linke fehlt.

Auch der Politologe Professor Werner Patzelt und das kritische Wissenschafts-Portal ScienceFiles haben indes einen Aufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel gestartet. KLICK MICH ODER LASS ES. Merkel wird aufgefordert ihre Behauptungen zu belegen. Man darf gespannt sein, wie das Regime reagiert.

Wir sind mehr … und dümmer

Ein offenbar senil gewordener Bundespräsident bewirbt das Konzert von Linksextremen Punkbands in Chemnitz. Nein, die Rede ist nicht von den Toten Hosen. Deren Musik mochte sogar ich. Der Hosen-Frontmann Campino war stets nur ein Systempunker, dem es ums Geldverdienen ging. Aber eine vom Verfassungsschutz beobachtete linksextreme Band wie Feine Sahne Fischfilet in Chemnitz auftreten zu lassen ist geschmacklos und bleibt unverständlich.

Pseudolinke Hohlköpfe, die vermutlich noch bei Mutti wohnen, gröhlen bei dem Konzert im Rausch. Vermutlich wissen diese Brüllkinder nicht, dass sie quasi auf den Gräbern von Menschen tanzen. Das Konzert gegen Rechts soll übrigens kostenlos gewesen sein. Eine weitere Lüge. Daniel Hillig hat dafür mit seinem Leben bezahlt.

Gegen wirkliche Rechte zu sein, gegen Neo-Nazis ein Zeichen zu setzen, hätte jeden und auch meinen Applaus verdient. Niemand braucht Extremisten, egal aus welchem Lager sie auch sind. Aber wer die eigenen Bürger denunziert, um selbst gemachte Fehler zu vertuschen, ist in meinen Augen dumm.

Wie man eine Meinung macht

Im Anschluss zeige ich noch einmal die gängigen Techniken des Meinungsmanagements, wie sie weltweit von den Eliten / Regierungen / Medien zum Einsatz kommen. Ich empfehle noch einmal meinen Artikel, den ich HIER noch einmal verlinken will.

1. deklariere Fakten / Tatsachen als Meinungen.

2. fragmentiere die Darstellung eigentlich zusammenhängender Fakten so, dass der Sinnzusammenhang (z. B. geschichtliche Kontinuität) verloren geht.

3. dekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten aus dem Zusammenhang gerissen, der allein ihr Verständnis erlaubt. Somit werden sie zu isolierten Einzelfällen ohne politische oder moralische Implikationen.

4. rekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten in einen fremden Sinnzusammenhang eingebettet, der sie als etwas anderes erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Als Beispiel kann man hier Folter und Menschenrechtsverletzungen (der USA) nennen, die durch den Kampf gegen den weltweiten Terror legitimiert worden sind. Aber Folter bleibt Folter. Sie macht keinen Unterschied.

Die Guten und die Bösen

Ich finde es gut und wichtig, dass die Chemnitzer verunglimpft worden sind. Kurze Pause, harter Schnitt. Natürlich ist das falsch! Wir sprechen von normalen Menschen wie „du“ auch einer bist.

Viele dieser Menschen haben Merkel gewählt und / oder standen für die Willkommenskultur. Nun aber wendet sich diese gegen sie, der Staat frisst seine eigenen Kinder. Vielleicht werden nach Chemnitz nun noch mehr Gutmenschen wach.

Aber Kommentare unter diversen Artikeln und Blogbeiträgen zeigen, wie fern jeglicher Realität manche Menschen noch immer sind. Diese „Frauchen“ und „Männchen“ widmen sich lieber Poesie und Blumen, der Tod von Daniel Hillig tangiert sie nur marginal.

Die Rechten

Ob der kleine Haufen „Rechter“ bei der Demo in Chemnitz echt war oder nur Provokateure vom Verfassungsschutz, wird man vermutlich nie erfahren. Aber eine gut gerüstete Polizei sperrt die einfach weg. Sofern sie darf. Diese Sache stinkt. Das haben auch die Chemnitzer erkannt. Wer also waren diese Rechten?

Boris Palmer, den ich als einzigen GRÜNEN noch für voll nehmen kann, hat dazu folgendes geschrieben: Das Problem war ein Mord. Im Vergleich damit sind Demos harmlos. Dass die Medien den Mord kaum beachten und sich fast nur noch auf den „rechten Mob“ stürzen, zeigt, dass die Medien nicht mehr objektiv sind. Wenn wir schon so viele Asylbewerber bei uns aufnehmen müssen, dann muss die Politik dafür sorgen, dass die nicht mit Messern bewaffnet jeden erdolchen können.

Dass die vor allem in Osten erstarkende AfD nun der Buhmann ist, muss kritisch betrachtet werden. Wieder spielt es keine Rolle ob man die Partei nun mag, ihre Abgeordneten sind demokratisch gewählt. Damit haben sie die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder GRÜNE oder Linke. Leider sieht dieses Klientel das anders, das ist die linke Scheinmoral.

Dass Chemnitz noch mehr BürgerInnen mobilisiert, dass daraus ein bundesweiter Flächenbrand wird, der die herrschende Politclique aus dem Reichstag fegt, halte ich für unwahrscheinlich. Das deutsche Lamm schaut lieber Tagesschau und schweigt.

Ausblicke

Deutschland, die deutsche Gesellschaft wird mit brachialer Gewalt umgebaut. Das ist mein Fazit nach mehr als 3 Jahren Flüchtlingskrise. Es soll eine multiethnische und multikulturelle Gesellschaft entstehen, wie sie bereits in anderen Ländern zu beobachten ist. Dass solche Gesellschaften so gut wie nie funktionieren, ist in Frankreich, England und Schweden deutlich zu sehen. Die Probleme mit Migranten sind dort riesig.

Eine immer größer werdende Gruppe in Deutschland wehrt sich gegen den Umbau ihres Landes. Die AfD hat sich zum Sprachrohr dieser Unzufriedenen gemacht. Man kann diese Menschen als Konservative oder auch Rechte bezeichnen, das ist durchaus legitim. Sie sind kein Problem, sie bleiben demokratisch. Das eigentliche Problem sind Gruppierungen wie Der Dritte Weg und die Reste der NPD, die den Schulterschluss mit den Demonstranten suchen.

Die Duldung wirklicher Neo-Nazis, die zum Teil nicht als solche erkennbar sind, schadet den Demonstranten, Bürgerbewegungen und der AfD. Eine deutliche Abgrenzung würde den Protest in die Mitte der Gesellschaft tragen. Trotzdem hat Chemnitz nur der AfD und PEGIDA genutzt. CDU und SPD stürzen in Sachsen weiter ab.

Ausblicke 2

Die politische Landschaft in Deutschland wird sich weiter verändern. Die völlig zerrüttete SPD driftet zunehmend in die Bedeutungslosigkeit, GRÜNE und AfD gewinnen. Die Linke wird sich vermutlich spalten, die FDP braucht sowieso keiner mehr. Sie könnte schon bald für immer verschwinden. CDU und CSU bilden nur noch eine halbherzige Notgemeinschaft. Vielleicht kommt es in einigen Jahren zur Trennung und dem bundesweiten Auftritt der CSU.

Vor allem im Osten kann die AfD schon 2019 vor einer Regierungsbeteiligung stehen. Falls der (tiefe) Staat sie weiter bestehen lässt. Zur Zeit laufen massive Operationen gegen die Partei. Sollte sie das überstehen, das Personal dazu hat sie mittlerweile, ist eine Annäherung an eine entmerkelte CDU denkbar. Möglicherweise auch mit den Resten der FDP.

Merkels Migrationspolitik, der den Deutschen aufgezwungene Umbau, wird das Land auf Jahrzehnte hinaus belasten und spalten. Es kann durchaus sein, dass man sich an die Messermorde, die Vergewaltigungen und Übergriffe einer kleinen Gruppe von Migranten gewöhnen muss. Es kann auch sein, dass es zur Gegenwehr kommt. Dann wird es heftig, dann schlägt der Staat zurück.

Dabei ist Merkel nicht die Alleinschuldige, das muss man klar sehen. Die eigentlich „grüne Kanzlerin“ hat nur die Zeichen der Zeit erkannt und die CDU zu einer Art Mitte-Links-Partei umgebaut. Mit diesem Schachzug hat sie zwar ROT-ROT-GRÜN verhindert, aber ihre Stammwähler aufgegeben. Die wandern nun in Scharen zur AfD.

Nur ein sofortiges Ende der Migration in die Sozialsysteme und ein verändertes Asylgesetz könnte die Folgen der Krise mildern. Ebenso müsste es zwingend zu einer Remigration abgelehnter Asylbewerber kommen. Die Duldung von Kriminellen ist auf jeden Fall sofort zu stoppen.

Fragen

Die Revolution frisst ihre Kinder, der (tiefe) Staat zeigt sein wahres Gesicht. Teile und herrsche funktioniert wunderbar, wie Chemnitz deutlich zeigt. Diesmal hat der Staat noch gewonnen. Fraglich nur, wie lange das noch geht. Was wird die nächste Lüge sein, welche Stadt das nächste Chemnitz, wer das nächste Opfer?

 

Zurück in die Zukunft

Japan, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer von Elfe und Biest, die in trauter Zweisamkeit nun 4 Wochen unterwegs sein werden, um fremde Länder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von Deutschland entfernt dringen die beiden Heldinnen in Sphären vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnten nun meine neuen (Reise)Berichte beginnen. Aber es wird keine (mehr) geben, Ätsch! Höre ich etwa auf zu bloggen? Nö! Mir fehlen momentan Lust und Zeit dazu. Ein Leben am Limit, an der Grenze zur Erschöpfung, endlose und glühend heiße Tage, auch Superheldinnen brauchen eine Pause.

Wohin die Reise geht? Die USA sind wieder angesagt. Los Angeles, Santa Barbara, wir kommen! Ally und Heather sind aus dem Häuschen, als wir sie informieren. „Wir holen euch vom Airport ab!“ Auch Fan Fan und Feng freuen sich auf uns, wir haben sie viel zu lange nicht mehr gesehen.

Schon sehe ich die Neider wieder das Näschen rümpfen und fragen „Wie die Japanerin sich das nur immer leisten kann?“ Sie kann, mehr gibt es darüber kaum zu sagen. Das richtige Studium und viel Eigeninitiative, haben das möglich gemacht.

Was werden wir in den nächsten Wochen machen? Geplant sind Rundreisen durch die USA, wir möchten Land und Leute besser kennen lernen. Wer nun die Stirn kraus zieht und „Nachtigall, ick hör dir trapsen!“, ruft, dem kann ich nur versichern, dass niemals etwas endgültig bei mir ist. Außer einer Sache, nicht mehr in Deutschland zu leben.

Das hat auch etwas mit der politischen Lage zu tun, ist aber primär meiner Neugier geschuldet. Wie in der Kampfkunst brauche ich immer wieder den berühmten Blick über den Tellerrand und möchte gern neue Dinge erleben. Ein längerer Aufenthalt in den USA ist also immer eine Option. Natürlich werde ich immer wieder auch Deutschland besuchen, solange man mich dort noch haben will.

Gibt es etwas zur (deutschen) Politik zu sagen bevor ich gehe? Es gäbe wirklich eine Menge zu verkünden, was aber doch nur wieder auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Vor allem dann, wenn ich auf der Metaebene bleibe. Ich könnte zum Beispiel über Horst Seehofers Taktik schreiben und wie er die Kanzlerin in die Enge getrieben hat. Politik ist eben etwas mehr, als nur stupide den Staatsfunk zu schauen.

Aber ich werde (vorerst) schweigen und vielleicht im Herbst wieder (politisch) aktiver sein. Bis dahin wünsche ich allen meinen LeserInnen einen wunderschönen Sommer. Bleibt gesund und vergesst mich nicht.