Gedanken einer Ausländerin: Die dummen Deutschen

„Flüchtlinge braucht und muss man nicht integrieren, denn sie gehen in ihr Heimatland zurück, sobald der Fluchtgrund nicht mehr gegeben ist“, steht als Kommentar unter einem Artikel der Epochtimes. Dort hat man einmal mehr Hamed Abdel-Samad zitiert, der seit Jahren vor dem (politischen) Islam und islamistischen Fanatikern warnt. Bewusst habe ich „politischen“ in Klammern gesetzt, der Islam ist nun mal eine politische Ideologie.

Hamed hat der WELT ein Interview gegeben, auf dass ich – da kostenpflichtig – nicht verlinke. Ich achte diesen Mann, der bereits mehrere Bücher geschrieben hat, die ich Interessierten ans Herz legen möchte. Zwar sieht Hamed einiges noch immer blauäugiger als andere, aber in der Sache hat er nun mal recht. Was ihn zu einem Leben unter Polizeischutz verurteilt hat. Ohne deren Hilfe kann er keinen Schritt mehr in der Öffentlichkeit gehen.

Die gescheiterte Integration

„Integration ist gescheitert“ – Abgehängte der muslimischen Welt kommen nach Europa“, lautet die Überschrift bei der Epochtimes, mit der ich so meine Probleme habe. Richtig ist, dass wirklich reiche Syrer, die ich stellvertretend für alle Asylbewerber und Migranten nennen will, lieber in der Nähe ihrer Heimat bleiben. Aber zumindest ein Teil der illegal nach Deutschland eingereisten sind keine armen Schlucker, wie uns das linksgrüne SozialromantikerInnen seit Jahren verkaufen.

Die Kämpfe in Syrien sind so gut wie beendet. * Der Fluchtgrund vieler ist also weggefallen. Dass die wenigsten dank deutscher Vollalimentierung Anstalten für eine Rückkehr machen geht ebenso unter, wie die meist verschwiegenen sexuellen Übergriffe. Spricht man das in Deutschland an, wird meist nur abgewunken und über tragische Einzelfälle fabuliert.

Diese täglich und problemlos bei der Polizei recherchierbaren Fälle zeigen das erschütternde Bild importierter Gewaltkriminalität. Die oft genug auch unter den verschiedenen Nationalitäten selbst zu finden ist. Ein Syrer mag vielleicht keinen Afghanen und umgekehrt. Geschäftemacher werben bereits mit speziell auf Frauen zugeschnittene Selbstverteidigungskursen. Besser für alle Deutsche wäre Nachhilfe in Politik.

Ein Artikel in der Basler Zeitung zeigt eine Realität, über die deutsche Medien selten bis nie berichten. „Gekommen, um zu profitieren“ heißt es dort. Ich lasse den Bericht unkommentiert.

Sozialparadies Deutschland

Die BILD schreibt: „Laut Bundesagentur für Arbeit gab es Ende Dezember 5,93 Millionen Hartz-Empfänger. Davon waren 2,03 Millionen (34,3%) Ausländer. Fast die Hälfte von ihnen (959.000) stammen aus nichteuropäischen Flüchtlingsgsländern. Die größte Gruppe stellen Syrer mit inzwischen 588.301 Hartz-Empfängern.“ Die man auch in Prozent, im Gegensatz zur Zahl der BILD, von der Gruppe der 2,03 Millionen AusländerInnen berechnet werden sollten. Aber knapp 29 Prozent sind schockierender, als die Zahl der BILD.

Menschen aus insgesamt 193 Ländern beziehen in Deutschland Sozialleistungen. Diese Zahl ist verstörend. Eine Nation zahlt damit jene Erbschuld ab, mit der man sie seit Jahrzehnten in Geiselhaft genommen hat. „Man“, sind auch die Linken, die sich im Glanz des eigenen Scheiterns feiern und nun, nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung der Grundsteuer, die gierigen Finger lecken.

Die meisten Deutschen werden mit den nackten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit überfordert sein. Niemand fragt, wie viele der 65 Prozent deutschen Bezieher von Hartz IV-Leistungen noch einen Migrationshintergrund haben. Ich sage an dieser Stelle, dass (im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung minus Ausländer) nur relativ wenige Deutsche solche Leistungen beziehen (die Gesamtzahl liegt bei etwa 5,6 Prozent) , aber 20 Prozent der Ausländer, deren aktuelle Zahl bei etwa 10,6 Millionen liegt. Tendenz weiter steigend.

Davon nun „Fremdenhass“ oder „Faulheit“ abzuleiten ist so dumm wie falsch. Aber ein Analphabet oder Ungelernter hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen. Das muss man ebenso klar ansprechen, wie die deutschen Sozialschmarotzer, von denen es natürlich auch einige gibt.

Zuwanderern die gleiche Summe zu gewähren, für deren Auszahlung ein arbeitslos gewordener Deutscher viele Jahre Beiträge zahlte, ist das denkbar schlechteste Signal. Auf der einen Seite schafft es weitere Begehrlichkeiten, auf der anderen Seite entsteht blanker Hass.

Deutsche Qualitätsmedien wollen mittlerweile eine verstärkte Ausreise von Syrern wahrgenommen haben. „Es reisen viel mehr aus, als neue kommen“, heißt es sinngemäß. Was verschwiegen wird, wer danach zu uns kommt.

Die müde Nation

Deutschland ist müde geworden. Zu viele Menschen sehnen sich nach Erlösung durch den Tod. Das könnte man zumindest glauben, wenn man in die grauen Gesichter der Menschen sieht. Jung, das sind nur die anderen, die aus fremden Kulturen nach Deutschland und Europa strömen, um das Blut dieses Volkes aufzufrischen. Hat jeder die Ironie erkannt?

Man fragt sich wie naiv Deutsche sein können, um den Fehler zu übersehen. Die schiere Masse an falscher Zuwanderung kann Deutschland völlig verändern. Und im Gegensatz zu meinen ParteifreundInnen von den GRÜNEN sage ich: „Nein, das ist nicht schön!“ Aber Linke und GRÜNE hatten schon immer Verständnisprobleme, wenn es um die eigene Kultur und /oder Finanzen geht.

Schuld daran sind auch ihre Eltern, die 1968 lieber vom Berliner Verfassungsschutz gesponsorte Molotow-Cocktails auf Lieferwagen der Springer-Presse warfen und diverse kommunistische Massenmörder hofierten, als einen Abschluss auf der Universität zu machen. Nimmt man nun das eingesetzte Meinungsmanagement hinzu, das durch die GEZ in Deutschland sogar staatlich finanziert worden ist, hat man eine gewisse Ahnung von der herrschenden Manipulation.

Die dummen Deutschen

Vor diesem Hintergrund kann man Deutschen eigentlich keinen Vorwurf machen, wenn sie politisch ungebildet sind. Man kann aber sagen, und das werde ich ihnen stets zum Vorwurf machen, dass viele jedem Versuch der Aufklärung widerstehen. Über Merkel zu schimpfen, aber weiterhin CDU zu wählen, ist wie der Blick auf das bereits gezückte Messer. Zur Zeit gibt es nur einige wenn auch schmerzhafte Schnitte, aber der finale Stich kommt bestimmt. Messerattacken sind übrigens in mehr als 95 Prozent aller Fälle tödlich. Das nur so nebenbei.

Nennenswerte Veränderung im System wird es schwerlich geben. Die AfD hat kein Konzept. Stramme ParteisoldatInnen der Altparteien klammern sich an ihre Posten und verweigern jeglichen Diskurs mit politischen GegnerInnen. Stattdessen werden schnell neue Gesetze geschaffen (NetzDG) und KritikerInnen im Bundestag ausgelacht.

Der dumme Deutsche schaut zu, oder besser gesagt weg. Der Satz „Störe meine Kreise nicht!“, bekommt eine tragische Bedeutung. Gut zu beobachten auch im Internet, für das ich stellvertretend Facebook und Blogs nennen will. Bewegt man sich im politisch korrekten Mainstream, ist alles gut. Wer davon abweicht, wird mit dröhnendem Schweigen oder einer Hexenjagd bedacht.

Die Hirntoten

Frauen, das sollte jeder wissen, reagieren empfindlicher auf soziale Ausgrenzungen als Mann. Im Bestreben um Harmonie sind sie daher eher geneigt sich anzupassen, was sehr oft und sehr geschickt zu ihrer Instrumentalisierung durch politische Parteien (Richtungen) verwendet wird.

Nicht umsonst sind es oft Frauen, die bei Krisen als ehrenamtliche Helferinnen an vorderster Stelle stehen, oder sich vor Hass geifernd als Aktivistinnen missbrauchen lassen. Die Richtung spielt dabei keine Rolle, das System hat diese Hirntoten erschaffen.

Zu beobachten ist diese Klientel aktuell bei jenen Demonstrationen, die Merkel und die importierte Migrantengewalt als Hintergrund haben. Das kreischende Jungvolk der Antifa, das so oder ähnlich auch als HJ (Hitlerjugend) oder FDJ (Freie Deutsche Jugend) durchgehen könnte, stammt oft (siehe oben) aus einem vorbelasteten Elternhaus.

Aufbruch ins Morgen

„Der Osten rollt“, ist der Titel eines Liedes, das in diesen Tagen neue Bedeutung erhält. So ist es wieder der Osten, der gegen die aktuelle Politik auf die Straße geht. Aber zumindest bei PEGIDA macht sich dank behördlicher Zermürbungstaktik eine gewisse Verzweiflung breit. Man erreicht dort keine Massen mehr. Das liegt klar an eigenen Fehlern und der oft fehlenden Abgrenzung gegen einige rechte Extremisten, die es in den Reihen der DemonstrantInnen gibt.

Primär ist es die Macht des Staates, der über Verfassungsschutz und Polizei Kontrolle ausübt, die einen Erfolg verhindert. Man lässt die „Störenfriede“ einfach gewähren und schlägt irgendwann zu. Oft subtil und in Form von gesetzlichen Hindernissen, oft auch mit Anzeigen gegen die VeranstalterInnen, oder eingeschleusten V-Männern. Der größere Fehler, der bereits nach dem Fall der Mauer zu beobachten war, liegt in der Zersplitterung der Widerstandsbewegung. Genau daran sind bereits viele Revolutionen gescheitert.

Ein kleinerer Teil der Merkel-GegnerInnen besteht aus Intellektuellen, deren Ausführungen für einfache BürgerInnen zu abgehoben sind und die sich eher selten zu den Plebejern gesellen. Dabei käme ein parteiübergreifendes Miteinander besser an, als elitärer Hochmut oder gegenseitige Denunzierung. Leider scheinen die Deutschen auch dafür zu „dumm“ zu sein, was bereits die alten Germanen vor einigen tausend Jahren bewiesen. Die haben sich auch lieber gegenseitig umgebracht. Was wäre, wenn man das in Deutschland endlich ändert?

Die aktuelle Lage in Syrien blieb bewusst unerwähnt.

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Gedanken einer Ausländerin: Die Hassprediger

„Als Hassprediger werden vor allem Geistliche und seltener Politiker bezeichnet, die zu Feindschaft und Hass aufstacheln oder direkt zu Gewalttaten aufrufen und dabei in ihren Reden oder Schriften aufwiegelnde und hetzerische Rhetorik verwenden.“

So steht es, von mir für diesen Beitrag leicht abgewandelt, auf Wikipedia. Aber stimmt das noch? Der Satz könnte auch so lauten: „Als Hassprediger werden vor allem Politiker und seltener Geistliche bezeichnet, die zu Feindschaft und Hass aufstacheln …“

Es gäbe noch eine dritte Variante. „Als Hassprediger werden vor allem Geistliche bezeichnet, die als Politiker zu Feindschaft und Hass aufstacheln …“

Schatten über Deutschland

Zurück in Deutschland schlägt mir eine Welle aus Hass entgegen. Er vergiftet die Medien und jeden öffentlichen Raum. Liegt das an mir, habe ich mich diesem Land entfremdet? Yuki schüttelt den Kopf. „Nein“, lässt sie mich wissen, „ich spüre das auch. Etwas ist anders als früher.“

In den Medien herrscht Krieg. Anders kann man die hitzigen Debatten kaum bezeichnen. Journalisten beschimpfen BürgerInnen, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen und gegen die herrschende Ordnung der PolitdarstellerInnen aufstehen. Wo bitte bin ich gelandet?

Aktuell erhebt sich ein abgehalfterter Journalist über eine Frau, deren Arbeit ich sehr schätze. Ernst Elitz, einst Intendant beim Deutschlandradio, der sein Gnadenbrot bei der BILD verdient, wettert im bisher von mir geschätzten CICERO über Vera Lengsfeld. Was er ablässt ist Hetze pur. Frau Lengsfeld hat mit ihrer Erklärung 2018 mittlerweile über 78.000 Menschen erreicht. Und jede Negativschlagzeile lässt die Zahl der UnterstützerInnen wachsen. Hier noch einmal der Link: Erklärung 2018

Auf einen Link zum CICERO-Artikel verzichte ich. Derart üble Hetze hätte ich dem Magazin nicht zugetraut. Bisher fiel es durch ausgewogene und kritische Berichte auf. Aber offenbar fand nun ein Wandel statt und man hat sich auch dort dem Mainstream angedient. Immerhin haben die LeserInnen den Autor dafür geschlachtet, um es salopp auszudrücken. Die Kommentare zu lesen ist ein Hochgenuss. Den CICERO werde ich ab sofort kritischer betrachten. Schade, Herr Schwennicke.

„Noch nie, nie! sind zwei Sätze aus insgesamt 33 Wörtern und 273 Zeichen, einschließlich der Leerzeichen, so aufgeregt und so umfänglich kommentiert worden“, hat Henryk M. Broder die Diskussion um die Erklärung genüsslich kommentiert. Da stimmt, Frau Lengsfeld und alle UnterzeichnerInnen, haben einen Nerv getroffen. Und davor haben die Herrschenden nun Angst.

Weimar lässt grüßen

In Hamburg haben vor einigen Wochen Antifa-Aktivisten einen Mann ins Koma geprügelt, der an einer friedlichen Demonstration teilgenommen hat. Schon lange zuvor haben Politik und Presse die DemonstrantInnen als Rechte denunziert. Das ist leider wieder so in Deutschland. Die Stasi lässt schön grüßen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die mutige Uta Ogilvie, die spontan und ohne Hilfe, die erste Hamburger Demonstration gegen Merkel angestoßen hat.

Für die Hamburger Morgenpost, die Antifa und den Innensenator ein gefundenes Fressen. Trotz Auskunftsperre der Behörden, haben Antifa-Aktivisten ihr Wohnhaus gefunden und mit Farbe besprüht, das Fenster zum Kinderzimmer eingeworfen und die Zwillinge in Todesangst versetzt. Uta Ogilvie hat daraufhin aus Angst um ihre Familie aufgegeben. Leider, aber ich kann sie verstehen.

Ein Interview mit ihr zeigt eine sympathische, parteilose Frau, die weder ein Nazi ist noch in irgendeiner Form extrem. Extrem, das sind die anderen, die nur vermummt auftreten und Steine auf Passanten werfen. Wo blieb der Aufschrei der sogenannten Feministinnen, als man Frau Ogilvie angriff? Ach ich vergaß, die linken Schwestern schauen dann schnell weg.

Frau Ogilvie, die mit einem Schotten verheiratet ist, wird als Fremdenfeindlich denunziert. Armseliger geht es kaum. Dass sie Schutz vor der Antifa brauchte, wird ihr von dieser Klientel nun vorgeworfen. Wie konnte sie es nur wagen und sich kräftige Türsteher gegen linke Schläger als Hilfe holen. Hat jeder die Ironie erkannt?

Für mich, die ich Weimar nur aus Büchern und alten Filmaufnahmen kenne, sind die Ähnlichkeiten unverkennbar. Aber im Gegensatz zu damals sind die meisten Deutschen satt und unpolitisch. „Ach wie geht es uns doch gut!“ 

Die HasspredigerInnen

Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), die zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, hat am Sonntag, einen Tag vor der Demo am 19.03.2018, in einem Interview mit dem NDR erklärt:

„Das sind alles „stramm Rechte“, ja mehr als das: „keine Rechtspopulisten“ – man darf das nicht verharmlosen oder gar verniedlichen! -, nein das sind – wir müssen das Kind beim Namen nennen – echte Nazis.

Wichtig ist es jetzt, starke zivilgesellschaftliche Signale zu senden und möglichst alle hinzugehen und zu sagen: Ihr macht uns unsere Gesellschaft nicht kaputt und wir geben den Rechten keine Chance.“

Einigen Freundinnen steht blankes Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als sie diese Worte lesen. Einhelliger Tenor „Was redet die da, weiß die eigentlich von was sie spricht?“ Auch Simone, die Enkelin von Graf Werner, schüttelt nur den Kopf. „Das ist ein Aufruf zu noch mehr Hass“, hat sie gesagt.

Für die zerfallende Hegemonie der Linken ist die Antifa das letzte Mittel, um weiter an der Macht zu bleiben. Statt auf Diskurs wird auf Ausgrenzung und Gewalt gesetzt. Wie lange dauert es noch bis zur DDR 2.0? Werden bald Polizei und Bundeswehr gegen die Menschen eingesetzt, sind wir wirklich schon soweit?

Gewalt

Liebe Katharina Fegebank, wenn es noch einen Grund gebraucht hätte, um niemals wieder ein Kreuz bei den GRÜNEN zu machen, mit dieser Aussage haben Sie ihn erneut geliefert. Sie haben indirekt zur Gewalt gegen normale BürgerInnen aufgerufen, Sie sind es, die die „Rote Flora“, die all die militanten Linken in Hamburg schützt.

Sie, Frau Katharina Fegebank, Sie machen unsere Gesellschaft kaputt. Und zwar genau deshalb, da Sie keine andere Meinung ertragen können, die Sie in Ihrer lebensfernen Scheinwelt stört. Sie und die GRÜNEN, Sie haben sich eine Realität geschaffen, die Ihnen Wohlstand und fette Diäten sichert. Um das zu verteidigen wird die Antifa geduldet. Und diese Brüllkinder machen munter mit, wie dieser Artikel in der WELT aufzeigt.  KLICK

Zynischer, als Christiane Schneider (DIE LINKE), kann man die Prügelattacke der Antifa kaum kommentieren: „Vielen Dank mal an die #Antifa, die Montag für Montag gegen die rechten Merkel-muss-weg-Kundgebungen demonstriert. Ohne euch wär‘s öde.“ Da fehlen selbst mir die Worte.

Malu und die Antifa

Was wie der Titel eines Märchens klingt, ist alles andere als das. Malu, das ist Marie Luise Dreyer, die SPD-Minsterpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Sie hat sich, ganz die aufrechte Demokratin, als Rednerin an einer Gegendemonstration zur Initiative „Kandel ist überall!“ beteiligt.

Das ist legitim, das ist demokratisch. Aber Frau Dreyer schießt weit über das Ziel hinaus. „Kandel sind wir!“, haben sich nämlich auch die Sturmtruppen der Antifa auf die roten Fahnen geschrieben. Und sie zeigen schon bald, wie sehr sie Kandel und alles Deutsche (auch Sie, Frau Dreyer!) hassen.

Soweit ich weiß, hat es eine Anzeige gegen Frau Dreyer gegeben. Sie habe als Ministerpräsidentin ihre Neutralitätspflicht verletzt, heißt es. Das kann man durchaus so sehen, wenn man folgenden Artikel liest: Livebericht aus Kandel

Nun bin ich keine Freundin der BILD, der es immerhin die Schlagzeile „Linke Demonstranten greifen Polizei an“ wert gewesen ist. Aber man hat es dort wenigstens als Überschrift gebracht. Der dazugehörige Artikel ist schlecht. Aber so kennt man dieses Blatt.

Frau Dreyer wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass es die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Julia Troubal war, die zur kostenlosen Busreise mit Teilnahme an einer angeschlossener Propaganda-Veranstaltung eingeladen hat. Aber davon wird sie sich, ganz die Staatsfrau, sofort distanzieren. Oder schweigen, das hat sie von Frau Merkel gelernt.

Prügelszenen

Wie fast immer bei Demonstrationen kam die Gewalt von der Antifa. Ein Reporter vom PfalzExpress hat dazu mit dem Einsatzleiter der Polizei, den ich als sehr sachlich und besonnen empfinde, ein Interview geführt. Was unklar für mich war, wie heftig die Attacken der LinksextremistInnen waren. Hier das Video:

 

Auch der SWR hat dazugelernt und diesmal keine Rechtsextremisten ausgemacht. Hat da jemand meinen Blog gelesen? Nun war das Bündnis nur noch Rechtspopulistisch. Für verständnisloses Kopfschütteln bei jedem Bürger müsste aber die Warnung des Rheinland-Pfälzischen Innenministers Roger Lewentz sorgen. Der SWR schreibt:

„Weil damals auch rheinland-pfälzische Landtags- und Bundestagsmitglieder der AfD bei der Kundgebung mitliefen, hatte Innenminister Lewentz im SWR im Vorfeld angekündigt, man werde am Samstag genau hinschauen. Wenn AfD-Abgeordnete mit rechtsradikalen Gruppierungen wie ‚Identitärer Weg‘, NPD oder ‚Dritter Weg‘ gemeinsam marschieren und Fahnen zeigen, dann ist das für mich grenzüberschreitend.“

Lieber Herr Lewentz, für mich und vermutlich jeden vernünftigen Demokraten ist es auch grenzüberschreitend, wenn eine Ministerpräsidentin an der Spitze von Linksextremisten marschiert. Was werden Sie dagegen unternehmen? Ach ich vergaß, (Pseudo!)Linke dürfen das. Quo vadis SPD?

Kandel bist auch du

Noch immer ist es lediglich eine Minderheit der Deutschen, die gegen Gewalt und Merkels unsägliche (Europa)Politik demonstrieren. Aber die Zahl wächst und vielleicht wird es schon bald auch in „deiner“ Stadt zu Protesten kommen. Vielleicht sollte sich jeder selbst die Frage stellen, auf welcher Seite er in Zukunft steht. Oder sich einfach selbst sein Bild machen, wenn einfache Frauen gegen Mörder demonstrieren. Ich habe das gemacht.

Das bedarf viel Mut, die Angst der Menschen ist groß, von anderen als „Rechte“ denunziert zu werden. Ironie der Geschichte, in Kandel waren es auch AmerikanerInnen und polnische Frauen, die für Deutschland Flagge zeigten.

Wir AusländerInnen sind es, die für euch Schweigende an vorderster Stelle stehen. Wir riskieren viel um für ein Land einzustehen, das wir offenbar mehr lieben wie ihr. Asiatinnen, Kurdinnen, Iranerinnen, Afrikanerinnen, sie alle sind Kandel. Und was bist du, liebe schweigende deutsche Schwester?

Hass trifft Humor

Wieder ist es die einst von mir geschätzte taz, die Hass und Ausgrenzung verbreitet. „Mit Nazis reden bringt nichts“, ist eine Überschrift. Und weiter: „Gibt man Rechtsextremen Raum, füllen sie ihn. Also macht Kommunikation hier wenig Sinn. Man muss ihnen das leben schwer machen, wo es nur geht.“ Hier der Link zum Artikel: KLICK

Die Kommentare sind besser, als der eigentliche Artikel von Adrian Schulz.  Aber lassen wir ihm seine Meinung, die steht ihm natürlich zu. Prompt kam der Konter von Alexander Wendt (Focus, Publico) auf Facebook:

„Hallo, liebe Stalinisten von der taz! Oder Stasis. Oder Gulagwächter. Ich darf euch doch so nennen, oder? Wir müssen uns doch hier nicht totdifferenzieren. Wollen wir ein Spiel spielen?

Gibt man also Gulagwächtern wie euch Raum, dann füllt ihr ihn. In der taz, im Parlament, auf der Straße. Das ist schlecht. Also ergibt Kommunikation mit euch wenig Sinn. Man muss euch das Leben so schwer machen, wie es geht.“

Unversöhnlich

Genau diese Unversöhnlichkeit habe ich in Leipzig gesehen, in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und in Kandel. Überall wird der Begriff  „Nazi“ inflationär gebraucht und damit regelrecht abgewertet. Bubi Schulz hat vermutlich wenig Ahnung, was ein echter Nazi ist. Ich hoffe für ihn, dass er niemals irgendwelchen Extremisten begegnet. Selbst ich habe darauf keine Lust.

Menschen wie er, die nur ihre Meinung gelten lassen, sind ein deutsches (europäisches) Problem, das ich seit Jahren sehe. Die Besserwisserei und Intoleranz in Deutschland ist unerträglich. Die letzten Jahre toppen das noch. Auch ich war bereits von dieser Unsitte befallen, Japan hat mich wieder (fast) bekehrt.

Und doch muss ich es noch einmal sagen, es sind meist Pseudolinke, die längst ins Altersheim der Geschichte gehörende Generation von 1968 und ihre kognitiv suboptimierten EnkelInnen, die eine Vorreiterrolle spielen. Jeder muss einmal abtreten, auch ihr.

SPD und CDU, allen Altparteien, geht es nur um Machterhalt. Den verteidigen sie mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Das geht in die Hose, meine Damen und Herren.

Gewalt ist keine Lösung

Diese Zwischenüberschrift ist bewusst so ausgewählt. Für viele Linke ist Gewalt die einzige Lösung, um ihre bröckelnde Hegemonie am Leben zu halten. So werden etwa die Adressen von (angeblichen) Rechten ins Internet gestellt und zur Gewalt aufgerufen.

Alexander Wendt kontert ironisch und schreibt:

„Privatadressen ins Internet stellen, das wäre schon mal ein erster Schritt. Eure Autos abbrennen. Eure Kinder in der Schule unter Druck setzen. Ab und zu mal jemand verprügeln, wenn die Mehrheitsverhältnisse mindestens zwei zu eins sind, so wie kürzlich zwei Männer einen Anti-Merkel Demonstranten in Hamburg zusammengeprügelt hatten.“

Natürlich ist das nur ein Witz von seiner Seite. Aber vielleicht kommt er an den richtigen Stellen an und dort findet ein Umdenken statt. Ich hoffe es zumindest und auf weitere Maßnahmen der Polizei gegen die Antifa. Vermummte, gewaltbereite Links- wie Rechtsextremisten, haben in einer Demokratie keinen Platz.

Die Angstgesellschaft

Ja, die Menschen haben Angst und die PolitikerInnen befeuern diese noch. Ein Volk in Angst kann man besser regieren. Die Angst vor sozialer Ächtung lässt Menschen verstummen und gebückt durchs Leben gehen. So erlebe ich Deutschland. Die Faust wird nur heimlich geballt, der ungeliebte Nachbar könnte das sonst sehen.

Bürger stehen gegen Bürger und überall wird Politik gemacht. Nur unterbrochen von der nächsten Messerattacke. Diesmal war es Burgwedel. Der Täter ist ein angeblich 17-jähriger „Südländer.“ Die junge Frau ist mittlerweile außer Lebensgefahr, aber kritisch war es doch. Ihre Familie wird nicht schweigen. Wird Burgwedel das nächste Kandel?

„Sag mir wo die Mädchen sind, wo sind sie geblieben?“, hat Joan Baez einst gesungen. „Sag mir wo die Mädchen sind, was ist geschehen?“ Die Antwort darauf ist offensichtlich und nur der Wind weht über ihr stummes Grab.

Verschämt und etwas neidisch wird auf jene einsamen Frauen geschaut, die mehr Mut als viele Männer beweisen. Wie tief ist der deutsche Mann gesunken, wenn Frauen in vorderster Reihe stehen.

Schieflage

In Burgwedel wird überdeutlich, was schief gelaufen ist in diesem Land. Schlappe 480.000 Euro(!) hat man für ein Doppelhaus ausgegeben und dort zwei syrische Familien untergebracht. Das ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Mit diesem Geld hätte man Hunderten helfen können. Auch verarmten Deutschen.

Zu Recht begehren immer mehr Deutsche auf und fragen, woher die Milliarden für die Flüchtlingskrise stammen. Hat man sie vielleicht für genau dafür angespart? Oder stammen sie aus den Waffenverkäufen, mit denen der Westen seit Jahren die Türkei und die Saudis bei Laune hält.

Schief läuft auch nach wie vor der verweigerte Dialog mit Russland. Der unbewiesene Mord an dem Doppelagenten Skripal, den England nun Russland vorwirft, ist nur ein weiterer Baustein im Mosaik eines perfiden Plans. Aber davon reden wir später.

Habt Mut!

Auch wenn ich Deutschland schon wieder verlassen habe, meine Solidarität ist diesem Land gewiss. Sie gilt allen Menschen, die dort in Frieden miteinander leben wollen. Aber mein Widerstand richtet sich gegen Hass und Lügen, gegen Gewalttäter und Extremisten und Frau Merkels Politik.

Ihr alle, die „schon länger in Deutschland lebenden“ und „NeubürgerInnen“, solltet Vertrauen in die eigene Stärke haben und gegen Unrecht aufstehen. Ihr all müsst endlich (wieder) begreifen, dass ihr die eigentliche Macht im Staate seit. Bei den PolitdarstellerInnen handelt es sich um gewählte Angestellte, die jederzeit austauschbar sind.

Hass, politische Ideologien und Religionen, mit denen Menschen auf- und gegeneinander gehetzt werden, all das sind die Mittel der herrschenden Klasse, die schon immer anderes im Sinn hatten, als das Wohl des eigenen Volks. Es liegt an euch, an uns allen, das endlich zu ändern und einen demokratischen Neuanfang zu wagen. Habt Mut!

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland, die kranke Nation

Man kann ohne jede Übertreibung sagen, dass ich die deutsche Geschichte kenne. Wobei das mit dem Wort „deutsch“ immer so eine Sache ist, wie KritikerInnen bemerken werden. Nur wenige Nationen haben als solche schon vor tausend Jahren existiert.

Diese Spitzfindigkeiten werden gern benutzt, um Deutschen ihre Identität abzusprechen. Was perfekt gelungen ist, das muss man ganz klar sehen. Die meisten, der schon länger hier lebenden, sind bekanntlich nur zufällig in Deutschland geboren. Bei solchen Sätzen fasse ich mir an den Kopf.

Patriotismus, der ein wichtiges Grundelement im Zusammenleben der Menschen eines Landes darstellt, ist in Deutschland verpönt. Jeder Bundesbürger, der außerhalb eines Fußballspiels seine Farben schwenkt, wird als „Rechtsaußen“ vom Spielplatz gestellt.

Die kranke Nation

China hat man früher als den kranken Mann Asiens abgetan und ist über das Land hergefallen. Ausländische Mächte haben die Menschen unterdrückt und Chinas Rohstoffe geraubt. Die Chinesen, obwohl in der Überzahl, haben dies hingenommen. Was auch an korrupten Politikern lag, die ihr eigenes Land verraten haben.

„Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“, heißt es in einem Gedicht von Emanuel Geibel. Aber Deutschland ist der kranke Mann Europas. Willenlos sieht die Mehrheit der Bevölkerung zu, wie eine abgehobene PolitikerInnenkaste, eine immer aggressivere Politik gegen sie betreibt.

Dabei bedienen sie sich dem Trick aus Brot und Spielen, der schon im alten Rom erfolgreich gewesen ist. Mit Konsum und Seifenopern, werden die Menschen gezielt verblödet. So nebenbei wird ein Klima erschaffen, das Angst vor dem Verlust des sozialen Status heißt. Wer nicht spurt, der wird geächtet.

Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Sachsens Glanz ist erloschen und Preußens Gloria nun negativ besetzt. Der Nationalstaat sei am Ende, heißt es aus linken Kreisen, Deutschland als Nation gehöre abgeschafft. Will man das vertiefen, liefern sie dafür kein vernünftiges Argument.

Deutsche gelten als pünktlich und fleißig, aber politisch naiv. „Herr befiel, wir folgen dir!“, war seit grauer Vorzeit die Devise. Im Gleichschritt marschiert eine ganze Nation in jene Falle, die man dafür vorgesehen hat.

Deutsche Beamte und MinisterInnen basteln schon immer am eigenen Untergang mit. In diesem Zusammenhang fällt mir der Name des Generalfeldmarschalls Erich von Manstein ein, der trotz seiner Unzufriedenheit mit Hitlers Politik, dessen treuer Vasall geblieben ist.

Warum dieser Hinweis auf von Manstein? Weil er das typische Beispiel eines Mannes ist, der Fehler erkannte, der etwas hätte unternehmen können, es aber vorzog seine Pflicht zu tun. Wie Thomas de Maizière. Gute Deutsche machen das so.

Widerstand – Nein danke

Deutschlands Lenkerin heißt Merkel und alle marschieren mit. Alle? Zumindest einige Deutsche fangen an zu murren, immer mehr organisieren sich. Noch äußert sich der Protest vornehmlich in Facebook Kommentaren und bei PEGIDA demonstrieren auch echte Extremisten mit.

Die überwiegende Mehrheit von PEGIDA besteht nach einer Studie von Professor Patzelt lediglich aus Zuwanderungskritikern und bundesdeutschem Mainstream. Ist die Bewegung damit ein Querschnitt der Bevölkerung?

Die Frage warum PEGIDA im Osten entstand und sich im Westen kaum etwas rührt, ist der besonderen Sensibilität vieler „Ossis“ geschuldet, denen man bei der Wiedervereinigung „ihr Land“ weggenommen hat. Im Westen hat man das auf diese Weise nie erlebt.

Die linken Rechten

Seit Jahren verfolge ich Professor Patzelts Arbeit und mag seine Sicht der Dinge durchaus. Den Altparteien kann man nur empfehlen, der Stimme dieses Mannes Gehör zu schenken. Vor allem der Antifa, deren Kurzsichtigkeit außerordentlich ist.

PEGIDA, das betont der Professor, vertritt mit einer Ausnahme die gleichen Punkte, für die auch die Linken stehen. Nachfolgend führe ich diese auf:

Patriotismus: Sie fühlen sich mehrheitlich als „deutsche Patrioten“ (82%).
Demokratie: Sie kritisieren nicht mehrheitlich das Prinzip der Demokratie (21%), sondern deren deutsche Praxis (69%).
Gerechtigkeit: Sie halten mehrheitlich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland für ungerecht (78%).
Globalisierung: Sie meinen mehrheitlich, die Globalisierung bringe eher Nachteile für Deutschland (75%) und für die Welt (80%).
Russland: Sie meinen mehrheitlich, Russland werde in Deutschland oft zu Unrecht kritisiert (88%).
USA: Sie meinen mehrheitlich nicht, Deutschlands solle sich auch weiterhin außenpolitisch eng mit den USA abstimmen (69%)

Mit Ausnahme des Patriotismus wird die gleiche Kritik oft auch von „Linken“ geteilt. Warum also bekämpft man sich? Wobei die neue Marschrichtung der GRÜNEN und einer möglichen Abspaltung der Linken ebenfalls (wieder) in Richtung Patriotismus und Bürgertum sein könnte.

Der Marsch der Frauen

Als Frau bin ich besonders betroffen, wenn ich von Gewalt gegen Frauen lese. Und davon gibt es reichlich seit Merkels Entscheidung ein Millionenheer aus überwiegend jungen Männern einreisen zu lassen.

Es hat nichts mit Rassismus oder braunem Gedankengut zu tun, wenn sich Frauen und Mädchen gegen Übergriffe wehren, wenn besorgte Eltern in Kandel protestieren. Warum nun die Antifa dagegen trillert, warum ein SPD-Bürgermeister in deren Reihen steht, bleibt unverständlich.

Das Mädchen Mia ist ermordet worden, dafür gibt es keine Entschuldigung. Der Täter, ein angeblich fünfzehnjähriger Afghane, hat sie mit einem Küchenmesser erstochen.

Eine Freundin von Linda war vor Ort. Die Frau, die ich Anke nennen möchte, hat mir eine Mail geschrieben. Darin betont sie, dass die Demonstration kein Aufmarsch von Neonazis gewesen sei. Zwar habe es etwa ein Dutzend „Störer“ gegeben, diese seien aber von Ordnern entfernt worden.

„Das waren komische Typen. Rechte? Ich weiß es nicht. Die Demonstration hat aus ganz normalen BürgerInnen bestanden!“, schreibt sie. „Ich bin doch kein Nazi, wenn ich mich nicht befummeln lassen will!“ Sie schreibt weiter, dass auch in Berlin und Bottrop Demonstrationen von Frauen geplant sind. Wachen die Deutschen endlich auf?

Von Instrumenten und Instrumentalisierung

Wer meine politischen Beiträge kennt weiß, was ich wirklich von Politik halte und wie skeptisch ich oft bin. Werden diese Frauen nur benutzt? Außer Leyla Bilge, Kurdin und Ex-Muslima, die Mitglied der AfD geworden ist, sind die meisten Teilnehmerinnen vermutlich unpolitisch. „Ich habe kaum welche von der AfD gesehen“, schreibt mir Anke.

Ihre Äußerung unterstreicht jene Skepsis, die viele Deutsche der jungen Partei entgegen bringen. Natürlich und das ist politisch legitim, versuchen Parteien Kapital aus den Fehlern anderer zu schlagen. Eine CDU macht das bekanntlich auch. Die Empörung der Linken ist daher reine Farce.

Aber die Gefahr der Instrumentalisierung einer Bewegung ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem bin ich stolz auf alle Frauen, die ihre Stimme zu erheben. Wehrt euch endlich gegen Übergriffe! Verteidigt eure Freiheit, die eure Mütter für euch erstritten haben.

Übrigens, und das ist die Perversität unserer Zeit, waren es oft Linke, die für die Freiheit von Frauen „kämpften.“ Die gleichen Linken, die nun weiterhin für ungebremste Zuwanderung sorgen wollen. Mit allen negativen Konsequenzen. Klug sein ist anders.

Ich überlege noch ob ich es einrichten kann, entweder nach Bottrop oder Berlin zu kommen. Wichtig wäre es mir. Schweden ist dieses Jahr aus Kostengründen von der Tuning-Firma abgesagt. Aber auch ich muss Geld verdienen. Wie, darüber schreibe ich vielleicht noch.

Die schweigenden Feministinnen

Was mich wirklich ärgert, ist das Schweigen der Feministinnen, wenn es um Übergriffe gegen deutsche Frauen geht. Stattdessen propagieren sie das Kopftuch muslimischer Frauen als Zeichen der Befreiung.

Liebe Schwestern, seit ihr eigentlich noch normal? Wo bleibt eure Solidarität mit all den Opfern, warum überlasst ihr Populisten das Feld? Ist der Feminismus stumm geworden, weil er nicht als rechts gelten will?

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Frauen andere Frauen schützen. Stattdessen opfert auch ihr eure Töchter. Wer wegschaut statt zu handeln, den bestraft die Wirklichkeit.

Angst vor der Veränderung

Die deutsche Linke warnt vor einem „Rechtsruck“ und malt mit hysterischer Stimme Szenarien aus, die jeder Grundlage entbehren. Meist sind es nur die kruden Ideen verwirrter Geister, deren Zeit langsam zu Ende geht. Aber was kommt danach?

In meinen Augen ist das Wort „Rechtsruck“ eine bewusst angewandte Stigmatisierung des Umschwungs in der politischen Meinung eines Landes. Gäbe es den, hätte es davor einen „Linksruck“ geben müssen. Und den gab es nie, Veränderungen sind meist schleichend.

Linke wie Rechte und auch die sogenannte Mitte, sie alle fürchten eine Veränderung, die im politischen Sprachgebrauch den Machtverlust bedeutet. Und der stand niemals auf dem Plan. Das beste Beispiel sind die unsäglichen Verhandlungen der abgewählten Parteien, die eine neue GroKo anstreben.

Wenn sie kommt wird diese Neuauflage gegen den erklärten Willen der WählerInnen geschaffen. Die Deutschen haben Merkel nämlich abgewählt. Indessen kümmert das die (alternativlose) Kanzlerin recht wenig. Sie will auch bei vorgezogenen Neuwahlen wieder kandidieren.

Wenn der Linke kommt – Gedanken zum G20-Gipfel

Hamburg, die Randale beim G20-Gipfel, ist an mir vorbei gegangen. Wir waren in Prag und haben unsere eigene Randale gemacht. In Form eines Kampfkunst-Seminars, das Stilübergreifend gewesen ist. Krav Maga, Musado, (Aiki)Jujutsu, von allem war etwas mit dabei.

Dabei waren in Hamburg auch Chaoten, denen es um Gewalt und Zerstörung gegangen ist. Ob es wirklich Linke waren, wird die Polizei besser wissen. Aber die war, von der Politik einmal mehr im Stich gelassen, überfordert. Aber ist das wirklich so?

Was genau ist in Hamburg passiert, was wird der aufgebrachten Öffentlichkeit vermittelt? Wem nutzt die Randale, wem schadet sie? Schaut man sich die folgenden Sätze an wird klar, dass in Hamburg Wahlkampf gemacht worden ist.

„Seien Sie unbesorgt: Wir können die Sicherheit garantieren. Wir werden Gewalttaten und unfriedliche Kundgebungsverläufe unterbinden“, hat Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz im Vorfeld angekündigt. „Wir richten ja auch jährlich den Hafengeburtstag aus.“

Das klingt im ersten Moment gut, weiß der Mann etwa was er tut? Der Antifa ist „Onkel Olaf“ gut bekannt. Immerhin duldet er sie in seiner Stadt. Oder glaubt wirklich irgendwer, dass solche Krawalle ohne das Wissen der Mächtigen möglich wären?

Ist Onkel Olaf der Bundesmutti auf den Leim gegangen und Opfer seiner eigenen Geister geworden? Blanker Hohn dabei, auf beiden Seiten standen vom Staat bezahlte „Aktivisten.“ Wie ich das meine? Nachdenken hilft.

100 Millionen Euro für den „Kampf gegen Rechts“, hat sich Deutschland genehmigt. Auch damit wird indirekt die Antifa finanziert, die einmal mehr Wahlkampfhilfe für Mutti betrieb. Und Onkel Olafs Entschuldigung klingt lahm. Von Rücktritt reden wir später.

Ja. Angela I., hat sich Wahlkampfhilfe nach Deutschland geholt und zwar in Form von weiteren 19 Regierungschefs. Das soll den interessierten BürgerInnen zeigen, „Seht nur her, was ich die Mutti alles kann!“

Aber warum Hamburg und nicht die Lüneburger Heide? Damit der Bürger was zu schauen hat, wenn sein Kleinwagen lichterloh brennt und auch Oma Lieschens Bäckerei in Flammen aufgeht. Dann und nur dann kann man schärfere Gesetze machen. Dämmert etwas, meine Damen und Herren?

Dämmern wird es vielen nach den nächsten Wahlen, dass sie ihr eigenes (Todes)Urteil unterschrieben haben. Vielleicht nicht sofort. Die Veränderungen werden langsam kommen. Aber sie kommen. Mit Sicherheit. Hat jeder das Wortspiel erkannt?

Natürlich meldet sich auch der gute Heiko zu Wort. Immer mit Maß und klarem Ziel. „Das sind asoziale Schwerstkriminelle“, hat er BILD gesagt und auf den bösen Vermummten gezeigt. Und heimlich übt die Bundeswehr den Häuserkampf. Fragt sich gegen wen. Das sehen wir spätestens dann, wenn die KSK auch gegen (Thema der eigenen Wahl) Demonstranten eingesetzt wird.

Was die Öffentlichkeit nicht begreift und was sofort die „Verschwörungstheorie!“ Rufer aus den Hinterzimmern lockt, wir werden von den Eliten vorgeführt. In der Politik gibt es keine Zufälle. Dort wird eiskalt taktiert. Kollateralschäden inklusive. Kaputte Scheiben? Nicht so schlimm! Das Ziel ist alles.

Deutschland entwickelt sich seit Jahren weg von der (Schein)Demokratie. Die Eliten haben erkannt, dass damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Und der Nationalstaat ist sowieso ein Produkt aus der Vergangenheit. Es leben die „Vereinigten Staaten“ Die von Europa, was habt ihr denn nun gedacht?

Ja, die BürgerInnen werden wieder Mutti wählen und eine Schwarz-Gelbe Koalition. SPD, GRÜNE, LINKE und vermutlich die AfD, werden nach der Wahl traurig in der Ecke sitzen und sich gegenseitig auf die Finger schauen. Die Politik machen andere.

Die Weichen sind gestellt, Mutti wird uns weiter regieren. Dafür gibt es keine Alternative. Bis dahin werden sich friedliche Demonstranten und Polizisten die Wunden lecken und auf Rache sinnen. Das ist zwar menschlich, aber ziemlich dumm.

Dumm, da es den Eliten in die Hände spielt, die beide Seiten nur benutzen. Der Gag, beide sind BürgerInnen Deutschlands, das abgeschafft wird. Aber ich habe bekanntlich „keine Ahnung.“ Oder doch?

Friede sei mit euch – Von Toleranz und Akzeptanz

Die Demonstration ist vorbei, die Reihen lichten sich. Gegner und Befürworter des umstrittenen Bildungsplans gehen nach Hause.
Dazwischen liegen Stunden geprägt von wenig Toleranz. Meine Mädels beruhigen sich nur mit Mühe, die Provokationen waren fast zuviel. Wir durften Zeuge eines massiven Polizeiaufgebots werden, das am Stuttgarter Schlossplatz eine größere Anzahl von Gegendemonstranten einkesselte und abführte.

Dabei hatte der Morgen so schön und friedlich begonnen. Frühstück der Frauen, mit Spaß und und frohen Gesichtern. Ilka und Amelie waren ebenso da, wie meine Freundin Linda mit ihrer Frau. Und noch ein halbes Dutzend mehr. Friedlich gestimmt machen wir uns auf den Weg und werden schon am Bahnhof Zeuge von Kontrollen. Da wir keine Schilder tragen ernten wir lediglich schräge Blicke, aber die Beamten lassen uns in Ruhe. Wir machen uns auf den Weg zum Marktplatz, noch immer gut gelaunt.

Auffällig viele Menschen sind heute unterwegs, Anhänger beider Lager. Bunte Schals und Plakate weisen die Befürworter des Bildungsplans aus. Alles ist friedlich, so muss das sein.
„Dreckslebsen!“, ertönt plötzlich eine Stimme, der männliches Gelächter folgt.
Eine Gruppe junger Männer macht obszöne Gesten.
Randalierer, das ist sofort klar. Das sind keine Aktivisten.
Ich tausche einen Blick mit Linda. Sie nickt, sie weiß Bescheid.

Die Männer bleiben stehen und versperren uns den Weg. Kapuzenpullis, kurze Haare, Springerstiefel. Alle wirken durchtrainiert und schauen uns herausfordernd an.
„Für Lesben ist der Durchgang gesperrt“, höre ich den Anführer sagen.
Er mag Mitte Zwanzig sein. Boxernase. Ich bin gewarnt.
„Lassen Sie uns bitte durch“, sagt Linda höflich und geht auf ihn zu.
„Sonst was?“, höhnt der Boxer und lässt die Finger knacken. „Aber ich sag dir was Lesbe, du gibst mir ’nen Kuss und ihr dürft vorbei.“
Wieder lachen seine Kumpels und machen Front gegen uns.
Als Polizei auftaucht entspannt sich die Lage. Die Männer spritzen auseinander.
„Das war knapp“, sagt Linda. „Wir müssen aufpassen, die suchen Streit.“

Wir gehen weiter, ernster als zuvor. Immer wieder sehen wir Bekannte.
Die Unterstützung für den Bildungsplan ist hoch. Auch heterosexuelle Familien sind auf unserer Seite. Und es sind überraschend viele.
Unsere Stimmung wird wieder besser, als die Redner kommen.
Vertreter von Landeselternbeirat, Landesschülersprecherbeirat und der Bildungsgewerkschaft GEW sprechen sich für den Bildungsplan aus. Jubel brandet für den schwulen CDU-Bundestagsabgeordneten Stefan Kaufmann und die grüne Landtagsvizepräsidentin Brigitte Lösch auf. Seltene Einigkeit. Aber so ist es gut.

Alles bleibt friedlich.
Wir diskutieren mit den Menschen. Einige Gegner haben zögernd das Gespräch gesucht.
Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern legt ihre Ängste dar.
Yuki geht in die Hocke und lächelt.
„Darf ich den Kindern ein Stück Schokolade geben?“, fragt sie leise.
Die Mutter ist verblüfft und nickt. Ihr Mann will etwas sagen, aber sie schüttelt nur den Kopf.
„Wo kommst du her Tante?“, will das Mädchen wissen. „Du siehst so anders aus.“
„Wir sind in Japan geboren“, erwidert Yuki. Sie deutet auf mich. „Und schau, das da ist meine Ehefrau.“
Ich winke dem blonden Mädchen zu und sie winkt freundlich zurück.
Verständnis kann so einfach sein.

„Sie sind … veheiratet?“, dehnt der Mann und schluckt. Er bemüht sich, das erkenne ich an.
„Mehr oder weniger“, erwidere ich. „Eingetragene Lebenspartnerschaft wird das genannt, mehr lässt das Gesetz nicht zu.“
„Werden Sie auch Kinder haben?“, will er wissen. „Und wie soll das gehen?“
„Sie haben Angst davor, dass wir Kinder für uns gewinnen wollen?“, will ich wissen. „Davor brauchen Sie keine Angst zu haben, die wenigsten Kinder aus gleichgeschlechtlichen Ehen werden jemals homosexuell.“
„Wir wollen uns eigentlich nur informieren“, lässt die Frau uns wissen. „Wir haben keine Probleme mit …“
Sie beißt sich auf die Unterlippe und wird rot.
„Wir sind so normal, wie sie auch“, erkläre ich ihr. „Auch wir wollen nur das Recht auf Liebe. Und wir werben für Toleranz. Umd mehr geht es nicht.“
Der Tag scheint friedlich zu enden, wir haben neue Freunde gewonnen. Und das finde ich gut.

Auf dem Weg zum Bahnhof kommt es zum Eklat.
Scheinbar aus dem Nichts ist der Boxer mit seiner Gruppe wieder da.
„Die Lesben“, sagt er und mustert uns von Kopf bis Fuß. „Na wie wärs, wollt ihr nicht mal richtige Männer sehen?“
„Wenn wir das wollen besuchen wir unsere Eltern“, sage ich.
„Was hast du gesagt Schlitzauge?“, zischt der Boxer.
Drohend macht er einen Schritt auf mich zu.
Aber ich muss nichts tun, Linda ist schneller.

Der Boxer wird abwechselnd rot und blass, als sie zwischen seine Beine greift.
Linda hat Kraft und sie weiß, was sie macht.
„Wenn ich jetzt zudrücke wars das“, sagt sie leise. „Dann bist du nur noch ein Eunuch.“
„Ihr lasst uns besser in Ruhe“, ergreife ich das Wort. „Wir suchen keinen Streit und ihr wollt uns nicht testen.“
Leider bleiben meine Worte ungehört, einer der Männer geht auf mich los.
Ich bin milde gestimmt und stelle ihm lediglich ein Bein.
Er kracht zu Boden und bleibt ächzend liegen.
„Lass es“, warne ich und fühle Yuki hinter mir. Sie passt auf.
Die Männer zögern. Ohne Anführer wissen sie nicht weiter.

„Aufhören“, stöhnt der Boxer in Richtung seiner Leute. Und zu Linda gewandt: „Lass mich los, wir gehen ja schon.“
Sie öffnet die Hand und der Mann atmet tief durch.
Er hilft seinem Kumpel auf die Beine und zögert kurz.
Ich schüttele den Kopf.
„Versuchs nicht“, formen meine Lippen und er versteht.
Wenn es nur immer so einfach wäre.

Linda lädt uns alle ein und es wird noch ein toller Frauenabend.
Aber der Boxer mit seinen Leuten geht uns nicht aus dem Sinn. Der Dialekt war nicht schwäbisch sondern aus dem Osten.
„Rechte Provokateure“, vermutet Linda.
Ich schüttele den Kopf.
„Bezahlte Schläger“, sage ich. „Die machen für einige Euro alles.“
„Und von wem kommt das Geld?“, will Ilka wissen. „Etwa von der NSA?“
Wir müssen trotz des ernsten Themas lachen. Aber wir wissen es nicht.

Was ich weiß und wofür ich stehe: Für mehr Toleranz. Für Aufklärung und gegen Hass. Für ein friedliches Miteinander aller Menschen.

Ein kurzes Video des SWR zeigt die Demonstration. Wer es sehen mag: KLICK