Quo vadis USA- Teil 2: Die gestohlene Wahl

Quo vadis USA- Teil 2: Die gestohlene Wahl

Nachdem nun einige Tage seit dem „Sturm aufs Capitol“ vergangen sind, nachdem immer mehr Informationen über die Beteiligung von Antifa-Aktivisten auftauchen, wird das Bild einer Inszenierung immer deutlicher. Darüber zu spekulieren ist eigentlich müßig, das haben bereits andere getan. Hunderttausende, vielleicht sogar Millionen, glauben an einen geheimen Plan und dass Donald Trump noch immer ein As im Ärmel hat.

Q! – Q?

Die Naivität dieser Menschen ist gigantisch, was auch und vielleicht besonders für die Q-Anhänger gilt. Naiv zu sein stellt keinen Makel dar. Wirre Fantasien zu verbreiten schon. In Trumps Umfeld gab und gibt es Menschen, die offenbar in einer Scheinwelt leben. Womit sie recht haben, die Wahl wurde manipuliert, egal was deutsche und amerikanische Medien dazu bringen. Wer immer „Q“ ist, er hat Trumps Anhänger auf einen falschen Weg gebracht. Sie lebten in der falschen Hoffnung, dass „etwas“ geschieht. Vermutlich leben sie dort immer noch.

Wahlbetrug hat Tradition in den USA. Aber nie war er so offensichtlich, wie bei der 2020er Wahl. Vieles von dem, was wir in den letzten Wochen hörten, waren lediglich kleine Unregelmäßigkeiten. Den Ausschluss von Wahlbeobachtern kann man kritisieren, ein Beweis für Manipulationen ist das nicht. Anders sieht es aus, wenn Tage später quasi aus dem Nichts Briefwahlunterlagen auftauchen, die dann auf den 03. November zurück datiert worden sind.

Die Lebenden und die Toten

Dass Tote wählen, sogar Briefwahlunterlagen anfordern können, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Hinzu kamen viele Jugendliche, die noch nicht wahlberechtigt sind und ehemalige Einwohner der sogenannten Swing States. Dass diese auch noch alle für Biden stimmten, mutet allerdings merkwürdig an und ist ein weiterer Hinweis auf Manipulation.

Frontal + hat dazu einen Beitrag gebracht, der auf einem Video der US-Epoch Times basiert. Telegram-Benutzer können sich ihn ansehen und ihr eigenes Urteil bilden.

Anomalien und mathematische Unmöglichkeiten

Der englische Originalbeitrag stammt von der US-Epoch Times: Klick

Ein Sturm wird kommen

Die US-Demokraten, wie auch die Mehrheit der US-Republikaner, haben Trump für den Sturm aufs Capitol verantwortlich gemacht. Natürlich wissen sie sehr gut, wie absurd dieser Vorwurf ist. Aber dieser gewollte Sturm bot ihnen endlich die Gelegenheit, den ungeliebten Präsidenten „abzusetzen.“ Es ist kein Verrat der Republikaner, wie nun viele Amerikaner glauben. Ihr Verhalten zeigt aufmerksamen Beobachtern lediglich, wie es wirklich um die Verteilung der Macht in den USA steht.

Offensichtlich glauben die Hintermänner beider Parteien, dass man das dumme Wahlvolk weiterhin belügen kann. Die ersten Abgeordneten der Republikaner haben allerdings schon eine Kostprobe dessen erhalten, was ihnen möglicherweise blüht, wenn sie den abgewählten Trump weiter diskreditieren. Salopp ausgedrückt, haben sie ihre Wiederwahl verspielt. Ihre einzige Chance liegt nun darin Trump ein „Verbrechen“ derart glaubhaft nachzuweisen, dass seine Anhänger ihm die Unterstützung entziehen.

Staatsmänner

In der direkten Nachbetrachtung der Ereignisse, hat sich Biden bereits blamiert. Während Trump den wirklichen Staatsmann gab und zur Gewaltlosigkeit aufrief, eine reibungslose Übergabe der Macht garantierte und von der Heilung der Nation sprach, stigmatisierte Biden auch die friedlichen Demonstranten als Terroristen. Viel mehr war und ist von diesem Mann kaum zu erwarten, der in den letzten Monaten meist im Keller seines Hauses saß. Vielleicht wäre er besser dort geblieben.

Viele glauben, dass ein US-Präsident über fast unbegrenzte Macht und Möglichkeiten verfügt. Das ist so lange richtig, wie er der US-Agenda folgt. Der rebellische Trump hatte diese Macht nie. Seine oft falschen Personalentscheidungen bewiesen sehr schnell, dass er kein Politiker gewesen ist. Die ihm vermutlich von anderen präsentierten Personen, haben gegen ihn gespielt oder Entscheidungen zumindest verhindert. Einzig Kriege konnte man mit Trump nicht führen.

Wer die Macht hat

Wie hilflos der angeblich nächtigste Mann der Welt agierte, als man ihn um den Wahlsieg brachte, zeigen seine Twitter-Nachrichten der letzten Wochen. Frust, heiße Luft und Durchhalteparolen waren alles, was er aufzubieten hatte. Der von einigen seiner Anhänger erwartete Staatsstreich ist ebenso ausgeblieben, wie die Verhaftungen von Biden, Clinton und Obama. Wahre Macht sieht anders aus, wahre Macht hält sich an kein System.

Trumps Problem, er war meist auf sich allein gestellt. Sein einziges Netzwerk ist seine eigene Familie. Alle seine wirklich guten Berater, wurden von der Gegenseite angeklagt und vor Gericht gestellt. Die in den letzten Wochen erfolgten Begnadigungen kamen Jahre zu spät. Vielleicht waren sie auch nur Teil einer Show, das wird man nie erfahren.

Die im Schatten stehen

Die wirkliche amerikanische Regierung, ist mehr oder weniger ein Konglomerat aus Medien, Ultrareichen, der US-Zentralbank und Mitgliedern des CFR. Ein US-Präsident folgt lediglich der vorgegebenen Agenda. Er kann allenfalls Nuancen setzen. Auch Trump war letztlich nur ein Politdarsteller, der eine Art Schattenboxen betrieben hat. Das Wunschdenken einiger, dass ausgerechnet er gegen die geballte Macht aus Medien und Großkapital vorgehen könnte, blieb ein frommer Wunsch. Trump hat allerdings seine „Nationalisten“ auf diverse Positionen gesetzt und die „Globalisten“ aus dem Amt gekickt. Damit war der Streit vorprogrammiert, die Show nahm ihren Lauf.

Aber es geht bei dieser Show weder um Biden oder Trump. Der scheinbar rebellische Trump war lediglich Teil des Systems, das ihn aus den bekannten Gründen wenig mochte. Das Imperium hat nun zurückgeschlagen und die vollständige Kontrolle der USA erneut übernommen. Die beiden neuen Marionetten an der Spitze dürfen lediglich Akzente setzen. Vielleicht wird Biden schon in absehbarer Zeit ersetzt oder zieht sich wegen „Krankheit“ aus dem Amt zurück.

Der Kampf um die USA

Die Frage ist, ob und wie der „Kampf um die USA!“ weitergehen wird. 75 Millionen Wähler, von denen viele auch Familie haben, diese Wähler sind bitter enttäuscht vom Wahlergebnis. Wenn es dem Establishment gelingt sie wieder auf ihre Seite zu bringen, geht es weiter wie bisher. Formiert sich aber eine neue Bewegung, die durchaus zur Partei werden kann, könnte das die bisherigen Strukturen zumindest durcheinander bringen.

„We the People,“ „Make America Great again“ brauchen allerdings einen wirklichen (An)Führer, den Donald Trump vermutlich nicht mehr geben wird und kann. Was die USA brauchen sind frische Gesichter, die auch Charisma haben. Wobei der Fokus auf eine Person keine Option mehr ist. Wie eine mögliche neue Partei gegen die geballte Macht der US-Eliten bestehen könnte, ist das nächste Problem. Schon jetzt werden Teilnehmer an Trump-Kundgebungen von ihren Arbeitgebern entlassen. Ohne Geld wird eine politische Karriere schwer.

Die Macht des Geldes

Die Macht genau dieses Geldes ist es, die letztlich über das Schicksal von mehr als 300 Millionen Amerikanern und auch über die halbe Welt entscheidet. Die Macht genau dieses Geldes ist es, die einen noch amtierenden US-Präsidenten, mit vorgeschobenen Argumenten in den Sozialen Netzwerken sperrt. Facebook, Twitter & Co. sind dabei lediglich die Handlanger jener Eliten, die stets im Hintergrund stehen. Willkommen im Jahr 2021, willkommen in der neuen Welt.

Quo vadis USA?

Quo vadis USA?

Während sich die Hälfte der Amerikaner die Wunden leckt, immerhin ist „ihr Präsident“ aus dem Amt katapultiert worden, sieht sich die andere Hälfte am Ziel. Joe Biden, ein korrupter Politdarsteller, ist der neue Präsident der USA. Er soll nun richten, was Trump angeblich falsch gemacht hat. Dessen Liste der Erfolge wird von den Medien kaum öffentlich wahrgenommen. Vermittelt wird stets das Bild eines Rüpels, der eine Schande für die Nation gewesen ist.

Der Kampf uns Weiße Haus

Die Frage ist, ob Trumps Abwehrschlacht, der „Kampf“ ums Weiße Haus, von Anfang an verloren gewesen ist. Fest steht, dass es in den Swing States Unregelmäßigkeiten gegeben hat, die Trump den Sieg gekostet haben. Tote haben dort ebenso gewählt, wie unberechtigte Jugendliche, um nur zwei Beispiele zu nennen. Die Liste reicht von offensichtlichem Wahlbetrug bis hin zu menschlichem Versagen, dem man auch Absicht unterstellen kann.

Fast alle US-Gerichte, auch das höchste US-Bundesgericht, haben Klagen gegen die Wahl abgelehnt. Die Begründung waren mangelnde Zuständigkeiten der Kläger oder formaljuristische Fehler. Die Richter haben es sich dadurch einfach gemacht, aber die tatsächlichen Beweise blieben ungeprüft. Ob das Feigheit oder eiskalte Berechnung war, kann jeder für sich selbst entscheiden.

The Show must go on

Näher auf diese Show einzugehen, ist verlorene Zeit. Gleiches gilt für den „Sturm aufs Capitol“, der laut Medien eine Schande für die Demokratie gewesen ist. Dumm nur, dass die angebliche Demokratie nie mehr als eine vorgeschobene Oligarchie gewesen ist. Im Hintergrund stehen immer die Mitglieder des CFR. Sie bestimmen was geschieht, wer um die Präsidentschaft „kämpfen“ darf und wer eine zweite Amtszeit verdient.

Ob das CFR mit Absicht zuließ, dass Trump 2016 Präsident geworden ist, oder ob man lediglich von den Nationalisten überrumpelt wurde, wird vermutlich ein Geheimnis bleiben. Fakt ist jedoch, dass sie das Russland-Gate erfunden haben und Trump so schnell wie möglich stürzen wollten. Dessen Verbündete hielten eisern dagegen, wer will schon seinen Sitz als Abgeordneter verlieren. Nun ließen sie ihn scheinbar fallen und läuten das Ende der Trumpschen Ära ein.

Die verlorene Schlacht

Vier Jahre Kampf haben bei Trump Spuren hinterlassen. Die Rede, die er vor einigen Wochen hielt, zeigte einen angeschlagenen Mann, der zumindest kämpfend abtreten wollte. Trumps Anhänger sprachen stets von „dem geheimen Plan“ und dass der Präsident „bald zurückschlagen werde.“ Um Trump den Abgang zu versüßen, hat man ihn schnell noch zum Mann des Jahres 2020 gekürt und gleichzeitig weiter an seiner Niederlage gestrickt, als er scheinbar nicht weichen wollte.

Trump hat die Farce mitgespielt und seine Anhänger zum letzten „Gefecht“ gerufen. Einige nahmen das zu wörtlich. Die Medien und amerikanische Politdarsteller überschlagen sich nun, um Trump für den „Sturm aufs Capitol“ verantwortlich zu machen. Aber hat er den gewollt? Es gibt Hinweise darauf, dass die (bezahlte) Antifa beteiligt war, was aber keine Rolle spielt. Mit diesem (geplanten) Sturm hatten die Globalisten die Schlacht gewonnen.

Seid friedlich

Mit der einseitigen Berichterstattung über vergleichsweise wenige Randalierer, wird der in der Summe friedliche Protest der Trump-Anhänger unsichtbar gemacht. Auch der sinnlose Tod der Air-Force-Veteranin Ashli Babbit, die ohne Not im Capitol erschossen worden ist. Wo bleibt der Aufschrei der Medien, die diese Tat zum Thema macht?

Die Zeit wird zeigen ob die Globalisten wirklich die Gewinner sind. Die Verlierer zumindest sind alle Amerikaner. Auch die, die für Biden stimmten. Mit ihm als schwachem Präsident kehren die USA in die Zeit des kalten Krieges zurück. Der nächste Gegner könnte wirklich China sein, was militärisch kein Problem für die USA werden wird. Trump ist es nämlich zu verdanken, dass die US-Kriegsmaschine wieder läuft.

Info Wars

Der Krieg ist noch nicht völlig vorüber, es werden noch diverse journalistische Scharmützel folgen. Trump selbst hat seine Niederlage mittlerweile eingeräumt, will aber weiterkämpfen. Es bleibt abzuwarten, was das bedeutet. Möglicherweise die Spaltung oder das Ende der Republikaner als Grand Old Party. General Flynn, der Anwalt Lin Wood und andere Unterstützer, scheinen noch immer an einen „Sieg“ ihres Präsidenten zu glauben. Immer wieder haben sie ihn gedrängt, er solle das Kriegsrecht ausrufen.

Aber was wäre dann geschehen? Hätten dann in einem Zweiten Bürgerkrieg wieder Amerikaner gegen Amerikaner gekämpft? Die US-Militärführung hat schon vor Tagen erklärt, keinen Einfluss auf die Wahl nehmen zu wollen. Damit war Trumps Schicksal geklärt. Der angebliche Verrat seines Vize ist reine Show. Pence hat getan, was man ihm aufgetragen hat. Helden sehen anders aus.

Kommentar:

Ursprünglich wollte ich kein Wort mehr über die Show verlieren, die sich seit Wochen in den USA abspielt. Das änderte sich, als Ashli Babbitt starb. Es ist zweifelhaft ob ihr „Mörder“ zur Rechenschaft gezogen wird. Hausfriedensbruch kann in den USA durchaus tödlich enden. Ihr Tod ist tragisch, niemand hat ein solches Schicksal verdient.

Wie geht es weiter in den USA? Werden wir Trump 2024 wiedersehen? Wird er vielleicht einen anderen Kandidaten ins Rennen schicken, der Mitglied (s)einer noch zu gründenden Partei ist? Dazu braucht er weiter die Unterstützung der Nationalisten, die nun angeschlagen sind. Trumps Alter könnte der entscheidende Faktor sein. Mit dann 78 Jahren wollen nur noch wenige „kämpfen.“

Fest steht, dass die USA vor großen Veränderungen stehen. Ob das wirklich der befürchtete Sozialismus ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Biden ist korrupt, sein Sohn ein Krimineller. Diese nüchterne Feststellung beinhaltet keinerlei Hass auf den neuen Präsidenten der USA, soll jedoch zur Vorsicht mahnen. Im Interesse Japans und Europas hoffe ich, dass die Ära Biden schnell und ohne großen Krieg vorüber geht. Aber „The Great Reset“ wird vielleicht kommen. Mit Trump unvorstellbar, daher musste er gehen.

 

 

 

Die Arroganz der Eliten – Ein Interview zur Wahl von Donald Trump

Die USA haben gewählt und die ganze Welt schaut entsetzt. Panik will sich verbreiten und angeblich wandern viele AmerikanerInnen nun aus. Das wollte ich genauer wissen und habe am Mittwoch Ally und Heather angerufen. Einige LeserInnen werden sich erinnern, wer die beiden sind.

Die Show der Kandidaten

„Wie habt ihr den Wahltag erlebt?“, beginne ich. „Und wie ist die Stimmung in Kalifornien heute?“ „Erleichtert“, sagt Ally und lacht. „Endlich ist dieser Zirkus vorbei!“ Sie spricht damit genau das aus, was viele in den USA denken: „The Show is over. The Show must go on!“

„Aber gibt es keine kritischen Stimmen?“, frage ich. „Immerhin hat doch angeblich eine Mehrheit der WählerInnen Frau Clinton gewählt.“ „Natürlich gibt es die“, erwidert Ally. „Aber du weißt doch selbst, wie glaubhaft diese Experten sind.

Freundinnen haben angekündigt sich an Protesten zu beteiligen, die gegen eine demokratische Wahl gerichtet sind. Und das halte ich für falsch. Man sollte abwarten und nicht die Pferde scheu machen. Das ist ein Spruch, den meine Mutter immer sagt.“

„Ist Amerika wirklich so tief gespalten, wie man uns in Europa glauben machen will?“, frage ich. „Amerika war schon immer gespalten“, erwidert Ally. „Arm gegen Reich, Schwarz gegen Weiß. Donald Trumps Populismus hat das leider noch verstärkt. Und doch haben ihn die von ihm angeblich so diskriminierten Frauen und Latinos mit gewählt.“

„Wie ist das?“, bohre ich weiter, „glauben die AmerikanerInnen wirklich, was Trump verspricht?“ „Ach was“, wehrt Heather ab. „Klar erwartet man Änderungen. Aber mehr oder weniger ist das vielen egal. Sie wollen einfach ein normales Leben leben, keinen Krieg und keine Wirtschaftskrise.“

„Kennst du Leute, die nach Kanada auswandern wollen?“, will ich wissen. „Angeblich besteht doch großes Interesse daran.“ Das herzliche Lachen meiner Freundinnen lässt mich ebenfalls schmunzeln. „Das ist die typische, amerikanische Massenhysterie“, höre ich. „Warte nur ab, die ist in einigen Wochen vorbei.“

„Ist es ein Rückschritt für LGBT, dass Trump Präsident geworden ist?“, will ich wissen. „Seht ihr große Änderungen kommen?“ „Auch ein Donald Trump ist nicht allmächtig“, erwidert Ally. „Die Eheöffnung für alle bleibt. Und Kalifornien geht sowieso einen eigenen Weg. Es ändert sich also nichts.“

„Wer genau hat nun Trump gewählt?“, frage ich. „Die Oberschicht doch wohl kaum.“ „Das war ganz klar der Mittelstand“, erklärt mir nun wieder Heather. „All die Menschen, denen die Politik der Eliten fremd geworden ist. Und deren überhebliche Arroganz ihnen schon lange ein Dorn im Auge ist. Aber es waren auch viele ohne guten Schulabschluss und ohne Chance, die sich von ihm ein besseres Amerika erhoffen.“

Die Arroganz der Elite(n)

„Erwartet ihr Auswirkungen auf Europa, auf Deutschland?“, will ich weiter wissen. „Allerdings“, antwortet Ally. „Ich denke dieser neuen, konservativen Partei (gemeint ist die AfD) wird das nützen.“ (Anmerkung von mir: Ally und Heather waren vor einigen Wochen zu Besuch und Allys Mutter ist Deutsche. Sie hat daher einen großen Bezug zu Deutschland und ist immer an Neuigkeiten interessiert.)

„Damit könntest du recht haben“, sage ich. „Und auch den anderen konservativen Parteien in Europa.“ „Ach ja, eure Angst, dass diese Nazis auferstehen“, stichelt Ally. „Wir haben in den USA vermutlich mehr davon, als in allen europäischen Staaten“, fährt sie fort. „Aber unsere Demokratie funktioniert.“ Sie macht eine kurze Pause und fügt dann mit ironischem Unterton hinzu: „Okay, unsere Staatsdiktatur.“

„War Frau Clinton wirklich so unbeliebt?“, frage ich weiter. „Beide sind das“, sagt Ally. „Aber mit Trump erwarten viele nun wenigstens einige Reformen im Inland und einen Verzicht auf eine aggressive Außenpolitik.

Frau Clinton ist mit für die militärischen Konflikte verantwortlich, die viele Amerikaner nicht wollten. Trump hat in seiner Dankesrede angekündigt, dass er Amerika erneuern wolle.

Er will mehr Geld für Infrastruktur ausgeben, zur dringend notwendigen Reparatur von Brücken, Straßen und Schulen. Außerdem will er ein Programm starten, das die (Kriegs)Veteranen unterstützt, die oft ein klägliches Dasein fristen.“

„Wen habt ihr gewählt?“, frage ich und kenne die Antwort schon. „Mein Vater und Onkel sind Republikaner, meine Mutter steht den Demokraten näher“, erklärt mir Ally. „Obama hatte gute Vorsätze und einiges hat er bewirkt. Aber ich konnte Frau Clinton einfach nicht wählen, obwohl ich normal Demokratin bin.“

„Das geht mir ähnlich“, meldet sich Heather wieder zu Wort. „Aber nicht wählen ist auch falsch. Wir haben beide Trump gewählt, wenn auch mit einem ziemlich mulmigen Gefühl. Wir hoffen auf eine Veränderung, die dieses Land wirklich braucht. Auch wenn wir angeblich so dumme Amerikaner sind, wir kennen unsere Fehler im System.“

Ich hätte die beiden gern noch ausführlicher befragt, aber sie mussten leider weg. Daher zum Abschluss des Artikels noch einige eigene Worte.

Fazit:

(M)Ein Fazit zur Wahl Trumps ist einfach, dass nichts so heiß gegessen wird, wie man(n) es kocht. Zumindest die Kriegsgefahr mit Russland scheint mit seiner Wahl gebannt und die Ausdehnung der NATO nach Osten.

Seine politische Unerfahrenheit ist auch kein Manko. Er ist Geschäftsmann und weiß durchaus, wie man sich zu benehmen hat. Und diplomatische Feinheiten werden ihm von Profis vermittelt werden.

Viel wird von seiner wirtschaftlichen Inkompetenz geredet und da sage ich klar und deutlich STOP! Jeder Regierungschef hat Berater und Experten, die diese Arbeit für ihn tun. Im Endeffekt hat Trump keine absolute Macht und Vollidioten schaffen es nicht an der Spitze von Firmen zu stehen.

Wir und ich meine damit Medien, PolitikerInnen und die BürgerInnen, sollten endlich damit aufhören Menschen zu verurteilen, die noch nicht einmal im Amt und vereidigt sind. Das können wir dann immer noch machen, wenn das erste Jahr seine Bilanz aufzeigt.

Gabriel, Steinmeier und Merkel haben sich selbst einen Bärendienst erwiesen, als sie Donald Trump offen kritisierten oder, wie im Fall von Merkel, als sie Regeln für eine Zusammenarbeit aufstellt. Die Frau ist wirklich größenwahnsinnig, das steht nun hundertprozentig fest.

Für Deutschland sehe ich bei allen Schwierigkeiten auch eine große Chance durch die Wahl. Aber nur ohne Angela Merkel, die schon lange fertig hat. Vielleicht besinnen sich die jetzt noch Namenlosen in den Volksparteien und rüsten zum Sturm gegen ihre FührerInnen.

Passiert das nicht, wird die Bundestagswahl 2017 Deutschland vielleicht auf Jahre unregierbar machen. Aber ist das nicht das erklärte Ziel der Antifa? Wer mehr darüber lesen möchte, dem sei mein nächster Artikel ans Herz gelegt. Dort werde ich über Deutschlands linke Krankheit sprechen.