Täglich nachgedacht: Wissen ist Macht

Täglich nachgedacht: Wissen ist Macht

Wissen ist Macht, aber nichts zu wissen macht auch nichts. So etwa muss man sich die Bemühungen um die Zulassung und Testung der Corona-Impfstoffe vorstellen. Politik und Medien verkaufen sie als lebenswichtig. Ohne Impfung keine Rückkehr zur Normalität, keine Reisen, keine Konzerte, nichts! In England wird ein Freizeitpass eingeführt. Wer geimpft ist, muss keine Maske mehr tragen und darf am Leben teilnehmen. Wer ohne Impfung bleibt, wird von den britischen Bütteln drangsaliert.

Welle Wahnsinn

Ich habe mich geirrt, wofür ich nachhaltig um Verzeihung bitte. Wir haben doch eine „Zweite Welle“, die in absoluter Verblödung diverser Wissenschaftler gipfelt. Diese Scharlatane setzen Millionen, vielleicht Milliarden von Menschen einem qualvollen Siechtum aus, um Geld in die Kassen einiger weniger Reicher zu spülen. Sie selbst glauben vielleicht wirklich daran, dass sie Gutes tun. Vielleicht werden sie aber auch einfach nur erpresst.

Fakt ist, die Wissenschaftler haben KEINE Ahnung, ob und wie der RNA-Impfstoff funktioniert. Sie werden die frisch geimpften als Versuchskaninchen ansehen und daraus ihre Schlüsse ziehen. Haftung Fehlanzeige! „Tut uns leid“, werden sie sagen, wenn den Menschen etwas passiert. „Wir wollten doch nur helfen …!“ Die Frage ist wem. Wem nützt es, wenn Menschen unter Kontrolle stehen?

Sie werden eure Richter sein

Der Marburger Virologe Stefan Richter hat dem ZDF ein Interview gegeben, bei dem es selbst mir kalt über Rücken läuft. Schaut es euch selbst an, ladet es auf eure Rechner, verbreitet diesen Irrsinn an alle, die noch klar denken können. Vor allem aber merkt euch die Namen und Gesichter. Der Tag wird kommen, an dem alle Beteiligten dieses Irrsinns vor einem Richter stehen.

Virologe: Notfallzulassung ist normaler Weg

Dabei geht es auf keinen Fall um Rache, das wäre ein niederes Gefühl. Aber es gilt aufzuklären, wer oder was wirklich hinter dem Corona-Wahnsinn steckt. Dass die Geheimdienste, allen voran die amerikanische CIA und der der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte britische Dienst Government Communications Headquarters – GCHQ – kräftig dafür sorgen, dass weltweit Freie Medien unterdrückt und Protestbewegungen gespalten werden, werden auch die wenigsten wissen.

Schlapphüte an die Macht

Nein, liebe Leser, obiger Satz ist keine Verschwörungstheorie, sondern einfache Recherche. Die ach so schöne Welt ist nämlich völlig anders, als sie uns das bunte Fernsehen präsentiert. Die Welt besteht aus Machtgier und finanziellen Interessen. Lug und Betrug ist das tägliche Brot der globalen Eliten. Deren willige Helfer sind wirklich Geheimagenten, Polizisten und in Deutschland die Verfassungsschützer. Die Politdarsteller sind ebenfalls nur Erfüllungsgehilfen.

Wobei man sich in Deutschland fragen muss, inwieweit diese überhaupt noch selbstständig sind. Dass der Bundesnachrichtendienst eine reine Außenstelle der CIA ist, werden auch die wenigsten wissen. Deutschland ist und bleibt ein Vasallenstaat der USA. Spurt „Mutti Merkel“ nicht, wird sie abgestraft. Dass ein Donald Trump sich scheinbar gegen die Dienste wendet, ist an Lächerlichkeit kaum zu toppen. Er richtet sich lediglich gegen deren Führung, die nicht auf der Linie seiner Hintermänner ist. Am Ziel der USA ändert das wenig.

Wissen ist Macht

An dieser Stelle möchte ich noch einmal den Aufruf dazu machen, dass ihr euch alle weiter eigenständig informiert. Legt euch (virtuelle) Ordner an, sichert euch wichtige Informationen, lest Bücher, Studien, wichtige Artikel und teilt sie auch nach Möglichkeit. Nutzt Telegram, Rumble, BitChute und Parler, um der Zensur von „Big Tech“ zu entgehen. Noch ist das möglich, wer weiß wie lange noch.

Legt eure Angst vor „Linken“ und „Rechten“ ab, lasst euch nicht länger spalten. Es spielt keine Rolle, ob Oma Lieschen die „Rüstigen Senioren“ oder Opa Friedrich die „Rollies“ wählt. Beide gehören zur Menschheitsfamilie, beider Leben ist wichtig. Querdenker auszuschließen, zu drangsalieren, in Lager zu sperren, endet in einer Diktatur. Niemand muss die Ideen von Reichsbürgern teilen, aber ich für meinen Teil würde auch sie vor einer Zwangsimpfung schützen.

Wehrt euch

Ein Autokorso, Streiks, Schweigemärsche, Flugblätter und und und …, all diese Maßnahmen sind kleine Nadelstiche, um das herrschende Narrativ zu kippen. Das wird dauern, es wird Opfer geben. Vielleicht sind wir mit dabei. Aber den Kopf in den Sand zu stecken, zu hoffen das es „dich“ nicht treffen wird, ist der denkbar falscheste Weg.

Aufklärung geht nie mit der Brechstange, der Gegenüber blockt dann ab. Aber einzelne Sätze, die andere nachdenklich machen, diese Sätze führen vielleicht mittelfristig zum Ziel. Vielleicht wird es einen „Dark Winter“ geben, vielleicht werden bald Soldaten in den Straßen patrouillieren. Aber auch das sind Menschen, die ein Gewissen haben. Niemand wird als Mörder in Uniform geboren.

Das Prinzip Hoffnung

Ich möchte euch Hoffnung geben, „das Böse“ hat noch nie gesiegt. Egal wie verzweifelt ihr auch seid, die Nacht dauert niemals ewig. Als Buddhistin sehe ich die Dinge einerseits gelassener, andererseits bin ich eine Kämpfernatur. Daher werde ich nie aufgeben, um meine Familie vor was auch immer zu schützen. Die Querdenker, die Freien Medien, Blogger, Influencer, vernünftige Wissenschaftler, sie alle werden Teil unserer Bewegung sein.

Vielleicht wird unser Marsch durch die Institutionen Jahre dauern, vielleicht können wir das Corona-Narrativ schon bald kippen. Abzuwarten wie de Lemminge, sich vor die bunte Glotze zu hocken und bei den Flimmerbildern der Tagesschau zu verblöden, ist kein Weg zum Glücklichsein. Aber jeder möge seine eigene Entscheidung treffen.

 

Unter falscher Flagge – Syrien: Der Krieg, der keiner ist

„Giftgas Angriff in Syrien, Assad hat wieder Unschuldige ermordet!“, raunte es vor einigen Wochen durch den deutschen Medienwald. Schon Minuten nachdem der Vorfall bekannt wird steht für PolitikerInnen und JournalistInnen fest, wer der Täter ist.

Auch Donald Trump stellt sich vor laufende Kameras und verkündet, dass ihm Angriffe gegen Kinder persönlich nahe gehen. Das ist verständlich und menschlich, unverständlich bleibt sein folgender Befehl, der Raketen völkerrechtswidrig auf Syrien abschießt.

Sogenannte Experten überschlagen sich mit Erklärungen und Rechtfertigungen, wieso Trump so handeln musste. Allen voran der Geostratege George Friedman, der den Luftschlag natürlich begrüßt. Vermutlich weil er hellseherische Fähigkeiten hat, die Täter also kennt.

Auch die deutsche Verteidigungsministerin stößt ins gleiche Horn und rechtfertigt, als treue Verbündete, den Angriffskrieg der USA gegen Syrien. Dumm nur, dass bei einem Mord die Polizei oft Tage und Wochen braucht, um den Täter zu ermitteln. Vielleicht sollte man dort zukünftig den politisch-medialen Komplex der USA und Deutschlands fragen.

Assad, der Gute

„Moment mal!“, höre ich nun LeserInnen rufen, „der Assad ist doch ein übles Monster! Der schlachtet die eigene Bevölkerung und die muss vor ihm fliehen!“ An dieser Stelle kommt mein berühmter harter Schnitt. Ich hole tief Luft und erkläre einmal mehr die Welt. Mit Informationen, die sich jeder selbst hätte beschaffen können.

Assad ist kein Heiliger, das ist unbestritten. Aber das waren Saddam Hussein und Gaddafi ebenfalls nicht und „man“ hat sie Jahrzehnte im Amt geduldet. Wer? Die USA, die selbsternannte Weltpolizei, die, vertreten durch die CIA, schon 1949 die syrische Regierung stürzte.

Der Grund ist einfach, im März 1949 zögerte der demokratisch gewählte Präsident von Syrien, Shukri al-Quwatli, die Transarabische Pipeline zu genehmigen – ein amerikanisches Projekt, das die Ölfelder von Saudi-Arabien über Syrien mit den Häfen des Libanon verbinden sollte.

Zum Leidwesen der CIA war dieser Umsturz nicht von Dauer, weitere Putschversuche der CIA scheiterten und alle weiteren syrischen Regierungen suchten und fanden politische und militärische Unterstützung bei der Sowjetunion. Aber was hat das mit Assad zu tun?

Assad ist der momentan letzte Herrscher einer Reihe von Präsidenten, die wenig Sympathie für die USA empfinden. Und doch war es der gleiche Assad, der dem Westen jahrelang beim Kampf gegen Djihadisten zur Seite stand.

Assad, der Böse

Alles änderte sich, als Assad 2009 den „unverzeihlichen Fehler“ beging, dem Bau einer Gaspipeline von Katar nach Europa nicht zuzustimmen. Nun begann im Verborgenen, was im Syrienkrieg enden würde. Vielleicht hätten Katar, die Saudis und die USA Assads Haltung akzeptiert, aber sein nächster „Fehler“, war die Zustimmung einer „islamischen Pipeline“ aus dem Iran.

Dazu muss man wissen, dass sich Katar und der Iran das weltweit größte Naturgasvorkommen teilen. Aber im Iran ist die Mehrheit der Bevölkerung Shiiten und bekanntlich ist der Iran ein „Feind“ der USA. Bashar al-Assads Familie gehört zu den Alawiten, einer muslimischen Strömung, die dem schiitischen Lager zugerechnet wird. Dämmert langsam was?

Die Saudis (Sunniten) und Katar fahren auf dem neoliberalen Zug. Sie wollen Geld und ihren Einfluss stärken. Und sie mögen die Shiiten nicht. Zusammen mit ihren „Brüdern im Geiste“, den Eliten der USA und Europas, schmiedeten sie einen Plan zum Sturz Assads. Aus dem, für arabische Verhältnisse, liberalen Herrscher, wurde ein Schlächter des eigenen Volkes gemacht.

Warum liberal? Im Westen und den USA glaubt man wirklich, das moralische Recht zur Durchsetzung der Demokratie zu haben. Im Namen eines Gottes, haben Europäer ganze Völker umgebracht.

Dass wir eigentlich von einer Oligarchie sprechen müssten, wird dabei gern übersehen. Der durch die Reformation und Aufklärung verweichlichte Westen prangert also Folter und harte Strafen in jenen Ländern an, die außerhalb der Phalanx amerikanischer Vasallenstaaten stehen.

Stattdessen frönen sie dem amerikanischen Staatsterrorismus, den wir seit Jahrzehnten sehen. Und wenn im saudischen Fernsehen Hinrichtungen übertragen werden, wird das im Westen verschwiegen. Das ist bei „Freunden“ so üblich. Geld (Öl) regiert nun mal die Welt.

Der Journalist, Bob Parry, hat seine eigene Einschätzung von Assad: „Niemand in dieser Region hat saubere Hände, aber in den Bereichen Folter, Massentötungen, Unterdrücken bürgerlicher Freiheiten und Unterstützen von Terrorismus ist Assad viel besser als die Saudis.“

Der Krieg beginnt

Im Frühjahr 2011 gab es kleine, friedliche Demonstrationen in Damaskus gegen die Repressionen des Assad-Regimes, die überwiegend Ausläufer des Arabischen Frühlings waren. Die CIA war damals bereits in Syrien und dürfte zum Teil hinter diesen Demonstrationen stecken.

Nun kam es zu der Idee, aus diesen Demonstrationen einen bewaffneten Aufstand zu machen. Katar investierte drei Milliarden Dollar in den Aufbau des Aufstands und lud die USA ein, Aufständische in den US-Militärbasen in Katar zu trainieren.

Auf Wikileaks veröffentlichte Dokumente des saudischen Geheimdienstes zeigen, dass die Türkei, Saudi Arabien und Katar ab 2012 radikale sunnitische Djihadisten aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern bewaffneten, trainierten und finanzierten, um einen Sturz von Assad zu erreichen.

Das ging soweit, dass am 4. September 2013 der amerikanische Außenminister John Kerry bei einer Anhörung im Kongress erklärte , dass sich die sunnitischen Königreiche angeboten hätten, die Kosten für eine US-Invasion in Syrien zu übernehmen, um Assad zu stürzen.

Der politisch-mediale Komplex verkaufte das ganz anders. Dort war es „das syrische Volk“, das sich gegen Assad erhob. Aber die Syrer haben mit diesem Krieg kaum etwas zu tun. In ihrem Land wird lediglich ein Stellvertreterkrieg geführt. Unterhält man sich mit gebildeten Syrern wird schnell klar, dass sie zwar Assad nicht mögen, aber in den USA den wahren Feind sehen.

Im Westen nichts Neues

„Dumm geboren und nichts dazu gelernt!“, ist ein Satz, der bei hitzigen Auseinandersetzungen gern fällt und den ich so für den Westen, für Deutschland übernehmen muss. Zwar werden wir seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs entsprechend konditioniert, aber Manipulationen bleiben immer durchschaubar.

Um das zu verhindern springen die Medien ein, die uns bunte Fernsehbilder von „glücklichen Familien“ liefern. Gern auch Quotenqueer, das trifft den Zeitgeist wunderbar. Schlagersternchen trällern ihre Lieder und Prostata Portalis nimmt uns mit ins Schnattercamp. Selbst denken? Fehlanzeige! „Ich kann nur Handy und Facebook, Alder!“

Beste Voraussetzungen dafür, nun deutsche Soldaten nach Syrien zu schicken. Als Alibi dient(e) auch der sogenannte Islamische Staat (IS). Der Westen muss also aus moralischen und humanitären Gründen einerseits gegen Assad und andererseits gegen (die vom Westen und der Türkei mit Waffen versorgten und aus dem Ruder gelaufenen) Kämpfer des IS vorgehen.

Der ehemalige US-Präsident Obama hat das nicht gemusst. Und wenn, dann war es halbherzig. Im Gegensatz zu Trump, der die CIA massiv attackierte, hat die nämlich Obama vor einem Einsatz gegen Assad gewarnt, als 2013 ein Angriff mit Giftgas gegen die Bevölkerung erfolgte. Heute ist klar warum. Viele Indizien deuten darauf hin, dass der türkische Geheimdienst das Gas an die Terrororganisation Al-Nusra lieferte. Die damit Kurden töteten. Und das ist im türkischen Interesse.

Trump ist scheinbar in die Falle der CIA (Eliten) gelaufen, die wussten wie impulsiv er reagieren wird. Ob man seinen Angriff auch als Drohung bzw. Machtdemonstration in Richtung Chinas deuten kann, ist eine weitere Überlegung wert. Aber die ist dann nicht in Trumps eigener Denkfabrik entstanden. Hinterfragen kann man auch, warum die Hälfte der Raketen ihr Ziel „verfehlte.“

Die russische Rolle

Russland beliefert Europa mit Gas und hat kein großes Interesse an der „Katar-Pipeline.“ Man fürchtet finanzielle Einbußen. Der „Iran-Pipeline“ hätte man vermutlich zugestimmt, in diesem Fall hätte es Preisabsprachen gegeben.

Russland, China und der Iran fürchten den Einfluss des Westens beim Fall Assads. Daher halten sie ihn mit allen Mitteln an der Macht. Gleichzeitig müssen sie aber auch den IS bekämpfen, radikale Djihadisten braucht kein Land. Dass die syrischen Rebellen überwiegend aus Djihadisten bestehen, wird im Westen gern übersehen.

Russland, das nur über wenige Militärbasen auf der Welt verfügt, hat zwei Stützpunkte in Syrien. Auch die werden mit dem Einsatz russischer Bomber geschützt. Leidtragender ist oft die syrische Bevölkerung. Aber amerikanische Flugzeuge töten noch mehr Syrer, was im Westen verschwiegen wird. Aus der bombardierten Schule macht man dann eine Brutstätte für Terroristen. Zynischer geht es kaum noch.

Wer bei diesem kleinen Überblick den Durchblick verloren hat, der ist in bester Gesellschaft. Man muss sich eigentlich nur so viel merken, dass es um geopolitische Interessen, etwas religiösen Wahn und sehr viel Geld geht und der „Krieg“ in Syrien niemals einen humanitären Hintergrund hatte.

Das Schweigen der Lämmer

Mit meinen beiden Artikeln „Der programmierte Mensch“ und „Hier spricht der Staatsfunk!“, habe ich bewusst für Widerspruch gesorgt. Mir war schon vor der Veröffentlichung klar, welche Argumente (nicht) kommen. Und ich hatte recht.

Heute, mit etwas Abstand zu den Artikeln, werde ich erneut über Manipulation schreiben und wie uns die (politische) Elite an der Nase herumführt. Genau genommen, wird das schon immer gemacht und ist im Lauf der Zeit lediglich verfeinert worden.

Wir leben in (k)einer Demokratie

Wir leben in einer Demokratie. Kurze Pause. Schon an dieser Stelle müssten gut informierte LeserInnen lachen. Warum? Wir leben nicht in einer Demokratie. Das wird uns nur seit Jahrzehnten so verkauft. Spätestens seit Frau Merkels Alleingang in der Flüchtlingspolitik sollte klar geworden sein, wie Entscheidungen getroffen werden. Wobei ich mir noch immer nicht sicher bin, ob es Merkels freier Wille war oder nur der Wille des (Ersten) Mannes aus den USA. Dazu später mehr.

Den BürgerInnen Deutschlands werden täglich Bilder und Neuigkeiten präsentiert. Und was die Presse schreibt, das stimmt! Der Trick dabei ist einfach. Wiederholt man etwas lange genug, wird es als Wahrheit angesehen. „Rechtspopulist“ ist so ein Wort. Ist dieses Stigma erst einmal vergeben, wird man es so schnell nicht mehr los.

Das Wort an sich, ist kaum der Rede wert. Aber es wird stets in einem gewissem Kontext und damit wertend gebraucht. LINKE, GRÜNE und SPD sind übrigens Linkspopulisten. Aber dass schreibt (fast) keiner.

Damit die Massen sich nicht erinnern oder besser weiter schweigen, werden ihnen gezielt Halbwahrheiten oder Lügen präsentiert. Oder anders gesagt Fakten als Meinung verkauft. Wobei es keine Lüge ist, dass in Aleppo Menschen sterben. Die Lüge ist meist wer das ist. Zivilisten, klar! Wirklich? Assad vernichtet also die eigene Bevölkerung?

Die Medien präsentieren uns auf Druck (Stichwort GEZ + Verwaltungsrat) der politischen Elite nur eine fragmentierte Wahrheit. Diese Bruchstücke dienen dazu, den wahren Sachverhalt unsichtbar zu machen. In Syrien tobt ein Kampf um die Macht. Assad ist Alawit und repräsentiert damit nur 8% der syrischen Bevölkerung.

Ob er gut oder schlecht ist, soll nicht bewertet werden. Auch er hielt und hält sich durch Manipulation an der Macht. Und durch die Unterstützung von bis zu 70.000 Kämpfern aus dem Iran. Aber das haben informierte LeserInnen bestimmt schon gewusst. Dem Regime im Iran geht es nicht um Assad. Sie schützen lediglich ihre Interessen. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse nicht.

Deutsche und auch zum Teil ausländische Medien verkaufen uns den sogenannten Islamischen Staat als Oberbösewicht in Syrien. Auch das ist wieder nur ein Fragment, um die Realität zu verschleiern. Ja, es gibt den IS. Aber er ist in Syrien nur eine Randerscheinung. Die wahren Rebellen sehen anders aus.

Im Westen (USA + Europa), braucht man nach 9/11 und dem Tod von (Fake) Osama bin Laden, neue Schuldige, um die Waffenindustrie bei Laune zu halten. Deren sprudelnde Gelder versickern zwar irgendwie, aber das zu bewerten spielt hier keine Rolle.

Die fragmentierte Wahrheit

Das Fragment „Russland ist böse“ und „Putin ist ein Monster“, wird immer wieder gern präsentiert. Natürlich ist Putin kein Heiliger, welcher Politiker ist das schon. Aber ist er wirklich der grausame Despot und Kriegstreiber, als den man ihn im Westen sieht? Hat nicht die NATO bestehende Zusagen gebrochen und sich nach Osten ausgedehnt?

Die Besetzung der Krim durch die Russen, ja da hat Putin anfangs geflunkert, war nur logische Konsequenz. 1. wollte und musste er russische BürgerInnen schützen und 2. den Zugang zum Schwarzen Meer. Und dass dort amerikanische Black Ops, deutsche KSK und britische SAS gegen russische Speznas standen, hat nur Eingeweihte interessiert.

Mit all diesen Fragmenten, die aus dem Zusammenhang gerissen niemals klare Bilder geben, wird Meinung und Stimmung gemacht. Mit großem Erfolg, wie „Umfragen“ zeigen. So hat unsere Kanzlerin bei ihrer Politik angeblich die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich und Präsident Obama ist der neue Messias. Wirklich?

Zurück zu den unsichtbar gemachten Sachverhalten. Wer steckt dahinter und für wen wird das gemacht? Wir, das Volk, werden von Politikern gern als „Pack“ bezeichnet. Im eigentlichen Sprachgebrauch sind wir „die Herde.“ Und die schweigt besser still. Die Masse ist das, was den Eliten Angst einflößt. Unsere irrationalen Handlungen müssen verhindert werden.

Leider funktioniert das nicht immer. Der weltweit aufkommende Nationalismus scheint das zu bestätigen. Plötzlich erstarken (wieder) überall die Konservativen, die dafür reflexartig als „Rechte“ bezeichnet werden. Allerdings könnte man nun ausführen, dass das nur ein Trick sei, um „Rot Front“ zu verhindern.

Das Schweigen der Lämmer

Für die Eliten ist es wichtig, dass sie auch das Schweigen der Massen richtig interpretieren. (Zumbrunnen, J.G., Silence and Democracy. Athenian Politics in Thucydides’ History, 2008.) Der damalige Präsident Richard Nixon, hat das Schweigen seiner Lämmer als Zustimmung für den Krieg in Vietnam interpretiert.

John Zumbrunnen stellt in seinem Werk die Thesen des Griechen Thucydides vor. Der Einfachheit halber werde ich die englische Schreibweise benutzen. Der giechische Flottenkommandant und Historiker wusste sehr genau um die menschlichen Schwächen und hat sie klar formuliert.

Nach Thucydides zeigt die Masse eine verstärkte Neigung zu Affekten und Leidenschaft. Seiner Meinung nach werden Politische Führer von ihrem Verlangen nach Macht geleitet, um den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen. Schaut man sich die Mächtigen an, wird man schnell fündig werden. Erdogan und Merkel sind dabei nur zwei Namen, die austauschbar sind.

Jede gute Organisationsform einer Gesellschaft muss den Schwachstellen der menschlichen Natur Rechnung tragen. Auch das hat Thucydides gesagt und damit nicht die Demokratie gemeint. Zwar schlug er vor, dass es zumindest dem Namen nach eine Art Demokratie sein solle, aber in Wirklichkeit die „Herrschaft des weisen bzw. Ersten Mannes.“ Fallen wem Beispiele dazu ein? Ach die Herren Putin und Obama, ist klar.

Die erodierte Demokratie

Schon Aristoteles sah in der Demokratie eine Gefahr. Er bevorzugte die Timokratie (Herrschaft der Angesehen und Besitzenden). Ihre Verfallsform sei die Demokratie. So könne es in einer Demokratie passieren, dass die Armen, weil sie die Mehrheit bildeten, das Vermögen der Reichen unter sich teilten. Und das sah der gute Mann als Unrecht an.

Wer die amerikanische Verfassung kennt, wird vielleicht stutzig werden, wenn er folgende Passage liest, die von James Madison stammt: The primary of government is to protect the minority of the opulent against the majority. Jede Regierungsform muss so gestaltet sein, dass sie die Minorität der Reichen gegen die Majorität (der Armen) schützt.

Dieser Schutz zieht sich wie ein Roter Faden durch die Geschichte. Eine Minderheit (Der Adel) herrscht, die Masse leidet Hunger. Kontrolliert durch eben jenen Adel, bzw. heute die Elite/n, die das wieder mit Mitgliedern aus der einfachen Masse tun und ihnen Sonderleistungen vergibt. Sprich Medien (GEZ, Zangssteuer) und Polizei / Soldaten, die man geschickt per Eid auf Kurs einschwört.

Madisons Lösungsvorschlag war einfach. Man solle eine repräsentative Demokratie mit oligarchischen Strukturen zur Eigensicherung der Interessen der „Minority“ schaffen. Und genau das hat man dann auch gemacht. Die Kaiser und Könige hat man dabei zwar vordergründig abgelöst, aber zumindest in Europa regiert im Hintergrund noch immer der Adel mit.

Wir, Deutsche, Europäer, Amerikaner, werden vom Großkapital regiert. Spätestens mit TTIP sollte das jedem klar geworden sein. Warum nun Trump plötzlich dagegen ist? Vielleicht ist er vom Kapital unabhängig. Der Mann ist Milliardär. Oder er hat andere Ideen. Die spannende Frage hierbei lautet, ist er nur Teil des Systems oder sein schärfster Widersacher.

Unsere scheinbare Demokratie ist alles andere als das. Eigentlich verdient sie diesen Namen nicht. Die Herrschenden haben dieses Wort nur gewählt, um ihre Herrschaft zu legitimieren. Stichwort: Wahl und Wähler. Eine Diktatur kennt das nicht.

Der amerikanische Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler Reinhold Niebur schrieb dazu: „Die Idee der Demokratie gehöre zu den notwendigen Illusionen, welche von herrschenden Eliten in der Bevölkerung erzeugt werden müssten, um eine Stabilität des gegenwärtigen Zustands zu gewährleisten.

Gleichzeitig bemühen sich die (jeweils) herrschenden Eliten darum, demokratische Strukturen in einer für die Bevölkerung möglichst unsichtbaren Weise zu erodieren.“ Wieder als Beispiel TTIP, die Weltbank, der Griechenland Rettungsschirm (Troika). Man kann auch die Flüchtlingskrise so sehen. Bei der Diskussion (Fragment!), wird die eigentliche Ursache verschleiert und so das Gesamtbild nicht gesehen.

Die Herrschaft der Eliten

Mit dieser Erodierung, wird das Risiko einer Demokratie minimalisiert. Schaut man sich die momentane Entwicklung an, werden uns Stück für Stück die Freiheiten genommen. Das Justizministerium in Gestalt von Heiko Maas, lässt die Ex-Stasi Mitarbeiterin Kahane Zensurmaßnahmen durchführen. Oder ist auch das nur (r)eine Verschwörungstheorie?

Nach einer Studie von Gilens und Page sind westliche Demokratien in Wahrheit Oligarchien, also die Herrschaft einer kleinen Gruppe (des Ersten Mannes). Besonders deutlich wird das in den USA. Arend Oetker, Konzernchef, Lobbyist und ehemaliger Chef der Atlantik-Brücke hat dazu folgenden Satz gesagt: „Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“

Die Atlantik-Brücke wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut. (Quelle Wikipedia)

Gilens und Page haben auch untersucht welchen Einfluss die Stimme eines normalen Amerikaners auf die Politik hat. 70% der (armen) Bevölkerung haben demnach keinerlei Einfluss auf politische Entscheidungen. Das sieht in Deutschland ähnlich aus. Mit dem wegbrechenden Mittelstand, wird sich diese Zahl noch erhöhen. Der Einfluss geht also gegen Null.

Demokratie ist nur zulässig, solange die Wirtschaft (Der Neoliberalismus) von demokratischen Entscheidungsprozessen verschont bleibt, hat sinngemäß Milton Friedman gesagt. Eine Demokratie darf also keine sein, wie wir immer öfter sehen. Falls wir wollen. Aber genau das wollen wir nicht!

Wir wollen lieber vor der Glotze sitzen und unserer Sportgesellschaft huldigen. Kontrolliert und zensiert von den Eliten, die sich in Reichtum und Wohlstand sonnen. Oma Lieschen wird dagegen aus der Wohnung geklagt. So macht man das aus Eigenbedarf.

Apropos Glotze, die uns gern die sogenannte Zuschauerdemokratie verkauft. Auch mit dem Fernsehen und mit schnellem Internet, ist eine weitgehend entpolitisierte und von Apathie und Zynismus befallene Gesellschaft geschaffen worden. Und das trifft genau den berühmten Punkt.

Der Bevölkerung werden (durch die Medien) gezielt Ängste vermittelt. Flüchtlingskrise, Terror, Krieg, um nur drei Schlagworte zu nennen. Man könnte sie auch mit fehlender finanzieller Altersvorsorge und Gesundheitsrisiko austauschen. Angst bleibt Angst. Und Angst lähmt die Menschen. Sie werden apathisch und noch leichter manipulierbar.

Nachzulesen ist das in „The Crisis of Democracy, Report of the Tirlateral Commission.“ Veröffentlicht 1975, also schon eine Weile her. Nur weiß das wieder keiner, die Fragmentierung der Realität greift auch hier. Wieder fällt mir dazu nur der Begriff „Brot und Spiele“ ein. Futter für die Massen. Ja.

Die Geister der Technik

„Die ich rief, die Geister, werd‘ ich nun nicht los!“, schrieb Goethe schon im Zauberlehrling. Wir haben die Technik gerufen und zugelassen, dass sie uns täglich mehr dominiert. Der intelligente Kühlschrank, der eigenständig beim billigsten Anbieter die fehlende Butter bestellt, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Gleichzeitig werden wir mit Meinungstechniken weiter manipuliert. „Meinungsmanagement ist billiger als Gewalt“ hat Harold Dwight Lasswell, ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Kommunikationstheoretiker gesagt. Und wir in Deutschland finanzieren dieses Meinungsmanagement per GEZ.

Das bedeutet im Klartext, dass eine (Schein)Demokratie Vorteile gegenüber einer Diktatur aufweist, die oft auf Gewalt basiert. Mit ein Grund sie auch (scheinbar) in Russland einzusetzen. (Zar) Putin regiert dort schon und vermutlich noch sehr lange.

Die Aussage von Edward L. Bernays, einem Neffen Sigmund Freuds, der als Vater der Public Relations gilt und in Deutschland nahezu unbekannt ist, trifft es wunderbar. „Die bewusste und intelligente Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.

Organisationen die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie bilden eine unsichtbare Regierung (Konzerne), welche die wahre Herrschermacht unseres Landes sind.“ Gemeint waren natürlich die USA und Bernays beschreibt einen Ist-Zustand seiner Zeit, nämlich 1928. Geändert hat sich daran bis heute nichts. Ganz im Gegenteil.

Wie ich bereits erwähnte, sind die Massenmedien für solche Manipulationen erste Wahl. Paul Felix Lazarsfeld, ein österreichisch-amerikanischer Soziologe, beschreibt das so: „Man muss die Bürger mit einer Flut von Informationen überziehen, so dass sie die Illusion der Informiertheit haben.“

Die Informationsdroge

Wie macht man das? „Man“ informiert sich bereits zum Frühstück per Handy App über das Wetter und die Aktienkurse von Tokio, hört sich im Autoradio neue Horrormeldungen an, liest in der Mittagspause (heimlich) per Firmen PC den SPON, Focus und BLÖD und verdummt sich dann am Abend noch mit Tagesguck und Beute Journal. Hurra, wir wissen endlich wie die Welt funktioniert!

In Wirklichkeit wissen wir nichts. Man hat uns wieder nur mit Fragmenten befeuert, die den Blick auf die Realität vernebeln. So, wie Frau Merkel das gern macht, wenn sie ihre Nebelkerzen zündet und die Bundesmutti gibt. „Die Bürger müssten von dem Gefühl der Informiertheit derart überwältigt sein“, schreibt Lazarsfeld, „dass sie die Krankheit an der sie leiden nicht einmal mehr erkennen können.“

Die Massenmedien dienen als soziale Narkotika. Und das machen sie richtig gut. Hilfreich dabei sind jene Menschen, die ich Gläubige nennen möchte, die jedes, jemals von der Presse gedruckte Wort vehement verteidigen und für die ARD und ZDF heilige Kühe sind. Stichwort: „Es steht doch in der Zeitung!“

Schaut man sich die ehemaligen und nun geächteten Chefs und Mitarbeiter einiger Medien an, kann einem mulmig werden. Ein falscher Satz, ein NEIN und die Karriere ist beendet. Schon bleiben die Fleischtöpfe verschlossen und der ehemals geachtete Journalist, wird nun als Verschwörungstheoretiker gehandelt.

Witzigerweise hat man das auch schon bei mir versucht. So gelte ich als arrogant, dickköpfig, nationalistisch und anders sowieso. Mann und Frau haben es schon immer gewusst, dass „diese Lesben“ komisch sind. Ja, ja, so ist das im postfaktischen Deutschland des Jahres 2016. Merke: die Droge hat gewirkt.

Die meisten Menschen fischen in aller Regel lieber nach Informationen, die ihre Weltsicht stützen, als nach solchen, die sie ins Wanken bringen. Ich habe das Gegenteil gemacht und bin von der bösen BWL abgerückt und benutze sie nur noch um Leben zu retten. Aber das nur nebenbei.

Wie nun funktioniert Meinungsmanagement? Man zeigt Menschen genau das, was sie sehen / lesen / hören wollen. Wie eine Kanzlerin vor der Kulisse bayrischer Alpen, die mit ausgebreiteten Armen dort steht und einem lässig auf einer Bank sitzenden Präsident Obama, die heile Muttiwelt erklärt. Das Bild suggeriert, das alles in besten Händen ist.

Das ist auf den ersten Blick nicht verwerflich und auch durchaus legitim. Schlimm wird es, wenn das Meinungsmanagement gezielt dafür benutzt wird, um einen Krieg vorzubereiten oder gravierende Entscheidungen zu treffen, die die öffentliche Sicherheit gefährden. (Flüchtlingskrise, Import von Terror, Mord und Vergewaltigung)

Wir haben bereits gelernt, dass Angst ein wichtiger Bestandteil des politischen Geschäfts ist. (Siehe John J. Mearsheimer, Why leaders lie) Mutti hat uns Angst gemacht und wird sie uns nun (erneute Kandidatur, mehr Abschiebung, Euro Rettung) wieder nehmen. Prompt jubeln ihr die Massen zu. Aber es ist wieder nur eine Nebelkerze, die das eigentliche Problem verschleiert und nicht löst.

Kognitive Techniken des Meinungsmanagements

Im Anschluss zeige ich gängige und einfache Techniken des Meinungsmanagements.

1. deklariere Fakten / Tatsachen als Meinungen.

2. fragementiere die Darstellung eigentlich zusammenhängender Fakten so, dass der Sinnzusammenhang (z. B. geschichtliche Kontinuität) verloren geht.

3. dekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten aus dem Zusammenhang gerissen, der allein ihr Verständnis erlaubt. Somit werden sie zu isolierten Einzelfällen ohne politische oder moralische Implikationen.

4. rekontextualisiere Fakten. Mit dieser Methode werden Fakten in einen fremden Sinnzusammenhang eingebettet, der sie als etwas anderes erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Als Beispiel kann man hier Folter und Menschenrechtsverletzungen (der USA) nennen, die durch den Kampf gegen den weltweiten Terror legitimiert worden sind. Aber Folter bleibt Folter. Sie macht keinen Unterschied.

Diese vier Techniken sind hinreichend bekannt und es bedarf dazu keiner Psychologie. Psychologisch wird es, wenn die „Troika“ von den reformunwilligen Griechen spricht und die Presse das täglich wiederholt. Prompt wird es wahr. Aber stimmt es wirklich? Wenn ich Dinge wiederhole steigt der gefühlte Wahrheitsgehalt. Selbst wenn es eine Lüge ist. Das hat man in Studien bereits getestet.

Nicht jeder ist ein Experte auf jedem Gebiet. Mein Gebiet ist BWL und Karate. Da kenne ich mich aus. Aber bei theoretischer Informatik müsste ich passen und mir aus vielen Meinungen ein Urteil bilden. Da ich die Qualität dieser Meinungen nicht beurteilen kann, würde ich sie als gleichberechtigt ansehen. Und das wäre ein großer Fehler.

Bei einer Meinung oder These filtern wir allzu extreme Dinge und suchen instinktiv nach der goldenen Mitte, die uns besser passt. Die Wahrheit kann also durchaus in der extremen Meinung liegen, aber die mögen wir nicht.

Also gibt es weiter Massenvernichtungswaffen in (Land der Wahl einsetzen) und der freie Journalist hat keine Ahnung, wenn er das Gegenteil schreibt. Zwar war er vor Ort, aber er gilt als Vertrauter Putins und kann also nur ein Lügner sein. Aber was wenn nicht? (Siehe Mahmoodi, Bang, Olsen, Frith et al. / Equality bias impairs collective decision-making across cultures.)

Das Resultat des Meinungsmanagements

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung, ist ein bekannter Spruch. Und das stimmt auch beim Meinungsmanagement. Dass es wirkt ist unbestritten. Wir haben es alle schon bewusst oder unbewusst erlebt. In diesem Fall ist die Nebenwirkung die gewünschte Wirkung und eine Nation wird für einen Krieg gegen den Terror eingestimmt.

Als in Paris die Bomben explodierten, hat die französische Luftwaffe Stellungen des IS bombardiert. Sofort starten amerikanische Bomber, wenn irgendwo ein Amerikaner durch Terror stirbt. Und Tagesguck präsentiert seinen Gläubigen perfekte Bilder, wie … was eigentlich explodiert?

Was ich damit sagen will ist einfach. Die Eliten haben die Massen (die BürgerInnen) derart manipuliert, dass die auch einem Völkermord zustimmen. Die Mehrheit sähe es also als legitim an, z. B. Damaskus dem Erdboden gleich zu machen. Egal, ob dabei 100.000 Unschuldige zu Tode kämen. Hauptsache der Schlächter Assad und seine Schergen wären weg.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel brandneue F35 Flugzeuge bekommen hat. Und Syrien ist nur einen Steinwurf entfernt. Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass die Israelis gern den Iran bombardieren würden, sie es aber bisher nicht durften. Die USA (Der Erste Mann) haben das bisher verhindert.

Ich habe das Beispiel Israels willkürlich und doch bewusst gewählt. Zulässig wäre auch jedes andere Land. Aber Israel befindet sich praktisch immer im Krieg. Der Tod gehört dort zum Geschäft.

Aber wenn Nationen im Namen der Menschlichkeit morden, ist das ebenfalls ein Resultat des Meinungsmanagements. Die Eliten (Medien), haben Fakten / Folgen unsichtbar gemacht. Und diese Fakten sind Tod, Elend, Zerstörung und vielleicht eine neue Flüchtlingskrise.

Wir neigen dazu allzu abstrakte Dinge, wie strukturelle Gewalt, zu übersehen, sie werden quasi unsichtbar. Wenn überall in der Presse steht, dass die Weltbank in Afrika Armutsviertel niederwalzt und das zum Teil noch ohne Warnung, werden nur wenige irritiert schauen. Die Weltbank, das ist auch so ein abstrakter Begriff, dass ihn nur die wenigsten deuten können. Aber das Resultat haben wir nun vor der eigenen Tür. Und die Angst durch Mutti.

Bei konkreter Gewalt fällt die Verschleierung schwerer. Als Beispiel dient Saudi Arabien und Usbekistan. Die Saudis köpfen mal so eben öffentlich Frauen, hacken Diebe die Hände ab und in Usbekistan wird gefoltert. Zu beiden Staaten pflegt Deutschland wirtschaftliche Beziehungen.

Zwar berichtet die Presse, aber nicht wirklich scharf. Wichtiger ist der Blick aufs eigene Gehalt und die Worte des Außenministers (Steinmeier), „der die Dinge gern differenzierter sieht.“ Da nickt der Journalist und schweigt.

Der Zaubertrick

In mehreren Büchern und Dokumentationen ist belegt (Siehe z. B. Tirman, 2011, The deaths of others: the fate of civilans in America’s wars), dass die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Tod von mehr als 20 Millionen Menschen verantwortlich sind. Man spricht sogar von bis zu 30 Millionen.

Aber die Welt schweigt, wir schweigen. Also meistens. Die Zeit der Friedensbewegung ist längst vorbei, die Eliten haben per Meinungsmanagement gesiegt. Heute ballern schon Jugendliche mit virtuellen Gewehren auf Zombies am PC. Was also macht es für einen Unterschied, wenn in irgendwelchen Staaten richtige Menschen durch Bomben sterben. Das bleibt abstrakt und wird unsichtbar.

Nelson Mandela und Martin Luther King waren Menschen, die den Vorhang des Schweigens lüfteten. Mandela hat man ins Gefängnis gesteckt, was so abstrakt war, dass man es zwar in der Zeitung las, aber die Realität dahinter niemals realisierte. Herrn King hat man erschossen. Das macht man in Amerika so. Man hat ihn dadurch unsichtbar gemacht.

Die Öffentlichkeit ignoriert Fakten, die sie nicht selbst betrifft. Das Abendessen und der neue Stürmer beim FC sind wichtiger, als tote Kinder im Mittelmeer. Diese Fragmente, dieses unsichtbar machen von Fakten, wird gezielt eingesetzt, um die Meinung der Öffentlichkeit zu kontrollieren und zu unterdrücken. Im Vietnam Krieg ging das schief, seitdem haben die USA (Eliten) dazu gelernt.

Indem man z. B. das Wort Terrorstaat (Wiederholung) ständig benutzt, wird eine für die Regierung positive Meinung gebildet. Und schon können die Bomben fallen und wir alle schauen weg. Geht das schief, ja das  passiert, benutzt man gern das Empörungsmanagement. Plötzlich werden Fakten präsentiert, die auf die Tränendrüsen drücken und alles rechtfertigen können. (Massenvergewaltigungen, Chemische Waffen)

Das plötzlich unliebsame (Assad, Gaddafi) Regime, wird vielleicht für „Terror“ verantwortlich gemacht. Aber was ist Terror überhaupt? Terrorismus ist nicht legitimierte Gewalt, um die Bevölkerung in Schrecken zu versetzen und um politische und ideologische Ziele zu erreichen.

Nichts anderes machen die USA und die EU (NATO). Sie destabilisieren im Namen der Menschlichkeit andere Länder und benutzen dabei terroristische Techniken. (Drohnen, Morde durch Agenten) Der Unterschied zum „Terrorregime“ ist der, dass wir, die nach unserer Definition die moralisch Guten sind, diese Taten nun begehen und den „Tod“ damit unsichtbar machen.

Wir unterstützten natürlich auch „Freiheitskämpfer“ (Syrien, Ukraine), die zwar Gräueltaten begehen, aber „nur“ gegen Feinde. Sterben doch Zivilisten, wird das schöngeredet oder der Gegenseite in die Schuhe geschoben. Genannt wird das „Counter Terrorism“ und auf diese Weise legalisiert (unsichtbar gemacht).

Um das zu realisieren müssten wir die impliziten Prämissen unserer Begrifflichkeit untersuchen. Wir müssten fragen welche Art von Vorannahmen darin stecken. Aus Bequemlichkeit (Apathie) und bedingt durch das gezielte Meinungs- und Empörungsmanagement, wird das nicht gemacht.

Dinge unsichtbar zu machen funktioniert auch mit dem Zaubertrick der Umbenennung. Es klingt viel besser von Aufstandsbekämpfung zu sprechen, als von Maßnahmen gegen Proteste. Aufständische sind in diesem Fall jene Bösewichte, die aus Sicht der (einer) Regierung gegen etwas kämpfen.

Kämpfen nun Menschen gegen eine verfeindete Regierung, werden sie zu Freiheitskämpfern. Aber sie bleiben trotzdem Mörder und Terroristen. Nur wird das unsichtbar gemacht. Beide Worte, Aufstandsbekämpfung und Terrorismus, sind zutiefst ideologisch getränkte Begriffe, die gezielt zur Manipulation benutzt werden.

Die Tötungsmaschinenerie

Krieg zu führen, ist für die USA normal. Die Waffenindustrie lebt davon. Um das Wort Krieg zu vermeiden und keinen Aufstand der Bevölkerung zu riskieren, werden nun „Drohnen“ eingesetzt, die gezielte Aktionen gegen „Terroristen“ durchführen können. Schon wird der Tod wieder unsichtbar und wir spielen weiter Pokemon.

Es ist vor allem der amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA, der beim Counter Terrorism, dem Empörungsmanagement und der Aufstandsbekämpfung eine besondere Rolle spielt. Wer sich darüber informieren möchte, sollte sich nach „JSOC – Joint Special Operations Command“ umsehen. Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf.

Die New York Times schreibt 2013 von einer „globalen Tötungsmaschinerie“, die weltweit Menschen (Zivilisten) schlachtet. Und obwohl es doch in der Zeitung steht, ist der Begriff CIA schon wieder so abstrakt, dass die Masse (Mehrheit) ihn ignoriert. Football und das Familienfest ist wichtiger. Das kann man sehen, fühlen und begreifen.

Im Vietnam Krieg gab es die sogenannte Tiger Force. Die im Einsatz durchschnittlich rund 45 Mann starke Teilgruppe existierte von 1965 bis 1970 und verübte von Mai bis November 1967 in den südvietnamesischen Provinzen Quảng Ngãi und Quảng Tin nahe der Demarkationslinie am 17. Breitengrad eine Reihe von Kriegsverbrechen.

Die Zahl ihrer Opfer lag im dreistelligen, möglicherweise vierstelligen Bereich. Hinweise auf diese Gräueltaten führten zu armeeinternen Nachforschungen, die sich von Februar 1971 bis Juni 1975 hinzogen – die längste Ermittlung während des Vietnamkrieges.Von den tatverdächtigen Mannschaften und Offizieren wurde niemand angeklagt.(Quelle Wikipedia)

Diese Einheiten waren keine Einzelfälle. Auch wenn sie immer wieder (Fragmentierung) als Einzelfälle dargestellt worden sind. Aber so funktioniert Meinungsmanagement. Aus freigegebenen Dokumenten ist mittlerweile bekannt, dass der damalige amerikanische Oberbefehlshaber, General Westmoreland, diese Schlachtfeste angeordnet hat.

Vielleicht werden sich nun einige LeserInnen über diese Fakten empören. Das ist zwar gut, aber reicht nicht aus. Übersehen wird dabei vielleicht die geschichtliche Kontinuität solcher Ereignisse. Im Klartext, sie fanden und finden immer noch statt. Durch die Fragmentierung wird das unsichtbar gemacht.

Übersehen wird auch, dass Teile des Empörungsmanagements privatisiert worden sind. Über das warum darf sich jeder selbst Gedanken machen. Ein Name fällt dabei immer wieder auf, er lautet Burson & Marstaller, die dieses Geschäft schon seit den 1970er Jahren betreiben und auch mit für die Ukraine verantwortlich sind.

(Siehe dazu den Artikel in Spiegel-Online, bezogen auf die Ukraine, über „Robert Helvey: Der Umsturzhelfer“, 21.11.2005 (Helvey, ehemaliger CIA-Agent, der Handbücher für bunte Revolutionen geschrieben hat).

Unterstützung bekommen die Eliten (in den USA) z. B. von der American Psychologial Assocication (APA), der größten Psychologen Organisation der Welt. So will die APA neue Methoden entwickelt haben, mit denen man die Bevölkerung gezielt täuschen und damit manipulieren kann.

Diese Psychologen wissen um die Schwachstellen des menschlichen Geistes und erforschen genau, wie man sie ausnutzen und dadurch den Mensch manipulieren kann. (Siehe dazu „The Art of Deception“m ein Manual des britischen Geheimdienstes GCHQ (Government Communications Headquarters). Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Techniken mit dem Ziel, Menschen so zu täuschen, dass sie nicht bemerken getäuscht zu werden.)

Wichtig dabei ist, dass selbst wenn wir wissen, wie diese Techniken funktionieren, wir nicht gegen sie gefeit sind. Diese Dinge laufen unbewusst, unsichtbar für uns ab, wir schaffen es nicht, ihnen zu entgehen. Und wer nun glaubt, nach der Lektüre dieses Artikels gegen solche Dinge gewappnet zu sein, der liegt falsch. Jeder kann jederzeit manipuliert werden, wenn man die richtige Karte spielt.

Der Schutz

Völligen Schutz gibt es nicht. Weder gegen das Wetter noch gegen Eliten, die uns gezielt manipulieren. Aber wenn wir aufmerksam sind, wenn wir die Mechanismen aufdecken, wenn wir uns immer wieder bewusst machen, dass wir in einem Manipulationskontext sind und diesen Kontext aktiv vermeiden, haben wir eine Chance, uns zu schützen.

Sapere Aude – Wage es, zu erkennen!, sollte (wieder) unsere Losung sein. Das ist keine leichte Aufgabe. Aber wir haben keine andere Wahl, wenn wir nicht völlig verblöden wollen. Jeder hat die freie Entscheidung sich zu informieren und vielleicht dadurch etwas zu verändern. Sonst werden wir weiter der Illusion der Informiertheit verfallen und sie über die Wahrheitsfindung stellen.

Dieser Beitrag basiert zum größten Teil auf einem Vortrag von Professor Dr. Rainer Mausfeld von der Christian Albrechts Universität in Kiel. Als Quelle möchte ich auch die Nachdenkseiten nennen. Der Rest sind eigene Recherchen. Danke fürs lesen.