Das war 2020 – Mein Rückblick auf ein besonderes Jahr

Das war 2020 – Mein Rückblick auf ein besonderes Jahr

Der Jahreswechsel steht kurz bevor. Ich blicke auf ein Jahr zurück, das große Veränderungen mit sich brachte, ein Jahr, das für viele Menschen verloren ist. 2020 bin ich noch einmal nach Deutschland gekommen, als es kurzzeitig möglich war. Vielleicht wird das mein letzter Besuch gewesen sein. Aber statt in Wehmut zu versinken, richte ich den Blick nach vorn. Flexibel zu sein, dem Angriff eines Gegners auszuweichen, seine Kraft umzulenken und zum eigenen Vorteil zu nutzen, hat mein Leben schon immer bestimmt. Das gilt auch für „Corona.“

Regierungskritiker hat es schon immer gegeben. Seit einigen Jahren gehöre auch ich dazu. Die Ära Merkel, die Fehlentscheidungen dieser Frau, haben meinen Widerstand geweckt. Sie als lediglich Getriebene zu sehen ist eine Sache und im Ansatz durchaus korrekt. Was ich ihr vorwerfe ist ihre Selbstüberschätzung, ihre Uneinsichtigkeit ein Land zu regieren. Es gibt immer Alternativen, Frau Merkel. Treten Sie doch endlich zurück!

2020 wird als Jahr der Masken in die Geschichte eingehen. Während sie die Bevölkerung tragen muss, sind sie bei den Regierungen gefallen. Die Fratze aus Macht und Gier grinst höhnisch in die vermummten Gesichter. Mehr als 50 Studien zeigen, dass Masken quasi nutzlos sind und oft zusätzlichen Schaden anrichten. Aber der wahre Gläubige wehrt auch einen Schwarm Obstfliegen mit einem Maschendrahtzaun ab.

2020 wird auch als Jahr eines groß angelegten Wahlbetruges in die Geschichte eingehen, der erstmalig allzu offensichtlich war. Man muss kein Fan von Donald Trump sein, aber die US-Politik bestimmt (noch) das Schicksal der Welt. Trumps „Nationalisten“ haben zumindest keinen neuen Krieg geführt, Bidens „Globalisten“ scharren bereits mit den Hufen, um die Welt erneut mit Feuer zu überziehen.

2020 sieht China als Gewinner eines Handelskrieges. Zumindest hat man eine Schlacht gewonnen. Die Verlierer sind Europa und die USA, die sich nun jammernd die Wunden lecken. Japan lehnt sich zurück und schaut als Verbündeter der USA und Mitglied von ASEAN lächelnd zu.

2020 ist das Klima als Thema in den Hintergrund gerückt. Das mag an den schallenden Ohrfeigen liegen, die es für diverse Klimahüpfer gab. Hat es das „böse“ CO2 doch wirklich gewagt, auch bei einem harten Lockdown nicht zu sinken! Vermutlich sind doch die neu geborenen Kinder schuld, deren Existenz Linkspopulisten in Frage stellen. Die bleiben zum Glück meist Kinderlos, was mittelfristig in ihrem Verschwinden resultieren wird.

2020 war die Geburt einer Bewegung, die sich Querdenker nennt. Auch der Demokratische Widerstand um den Journalisten Anselm Lenz spielte eine Rolle. Lenz ist ein heller Kopf, der nach allen Seiten taktiert und selbst mit politischen Gegnern paktiert, um sein Ziel zu erreichen. Dabei verliert er regelmäßig an Glaubwürdigkeit, wenn sich wieder einmal vor laufender Kamera verhaften lässt. Als Autor ist und bleibt er besser und (m)eine Empfehlung für das vergangene Jahr. Was auch für Boris Reitschuster gilt, dem ich für seine Arbeit Respekt zollen muss.

Gleiches gilt auch für Ken Jebsen, Roland Tichy, Markus Langemann und viele andere ehrliche Journalisten, die tapfer gegen Zensur und Unterdrückung stehen. Was wäre die Welt ohne Danielle Ganser, Dirk Pohlmann oder Professor Rainer Mausfeld, die vielen Lämmern die Augen geöffnet haben. Eine kritische, differenzierte Sichtweise ist wichtig in einer Zeit, die durch medialen Einheitsbrei bestimmt wird.

2021 wird hoffentlich erste Veränderungen bringen. Regierungen werden ebenso stürzen, wie diverse Virologen. Ohne gehässig zu sein, aber Menschen wie Drosten und Merkel gehören in den „Knast.“ Zumindest symbolisch, wenn man ihnen den Zugang zur Macht versperrt. Wenn wir die Welt als Schiff ansehen, sind wir alle die Matrosen. Ohne die geht nichts, das wissen auch der Steuermann und der Kapitän. Hindern wir sie daran den eingeschlagenen Kurs weiter zu verfolgen. Der „goldene Westen“ liegt anderswo.

Was noch bleibt, ist meinen Lesern einen guten Start ins Jahr 2021 zu wünschen. Atmet tief durch, sammelt Kraft und schaut dem neuen Jahr lächelnd entgegen. Macht es gut, wir lesen uns!

Täglich nachgedacht: Von Gewinnern und Verlierern

Täglich nachgedacht: Von Gewinnern und Verlierern

Die Frage „Wie erholte sich China ohne Impfstoff, warum spricht niemand darüber?“ macht seit Tagen die Runde. Unabhängig davon ob SARS-CoV-2 künstlich ist oder überhaupt existiert, steht der Gewinner der Corona-Pandemie bereits fest: China. Wen das überrascht, der hat die letzten Monate geschlafen. Wir befinden uns nämlich nach wie vor in einem Handelskrieg und den haben die USA und Europa klar verloren.

(K)Ein Virus sie zu knechten

In Wuhan geht das Leben seinen für China normalen Lauf. Covid-19 ist in ganz China kaum noch existent. Bei intelligenten Menschen müssten nun die Alarmglocken schrillen, aber irgendwie hat das keiner auf dem Schirm. Stattdessen duckt sich der Westen nach wie vor unter der Lockdown-Knute und fährt seine Wirtschaft an die Wand. Die Idiotie dahinter stammt von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), dessen williger Erfüllungsgehilfe das Weltwirtschaftsforum (WEF) ist.

Was wir zur Zeit erleben ist ein Wirtschaftskrimi, der sich zum Teil auch in den USA abspielt. Dort werden täglich mehr Unregelmäßigkeiten bei der US-Wahl aufgedeckt. Während deutsche Mainstream-Medien noch immer Joe Biden als Sieger feiern und auch der Großteil der US-Presse dieser Meinung ist, regt sich bei den einfachen Menschen immer größerer Widerstand. Aber das amerikanische Wahlsystem macht sie und alle Menschen erneut zu Betrogenen. Der Ausgang der US-Wahl hat nämlich direkten Einfluss auf die Welt.

Der USA-Krimi

Schon jetzt gibt es genügend Beweise, die den massiven Wahlbetrug dokumentieren. Trumps Gegner verhindern die Aufdeckung mit allen Mitteln. Selbst seine eigene Partei stellt sich zum Teil gegen ihn. All das ist den Interessen des Council on Foreign Realtions (CFR) geschuldet, von dem die wahre Macht in den USA ausgeht. Aber es gibt eine dritte Bewegung, die man zur Kenntnis nehmen muss.

Was in Deutschland die Querdenker sind, manifestiert sich in den USA in der MAGA-Bewegung. Was daraus wird, ob sie lediglich eine Warnung an die Eliten ist, werden die kommenden Wochen zeigen. Professor Christian Kreiß hat auf KenFM und dem Rubikon einen interessanten Beitrag zu Lockdowns und geopolitischen Machtverschiebungen veröffentlicht, der nachdenklich machen kann. China und Russland scherten schnell aus der Allianz der Willigen aus, als es um den weltweiten Lockdown ging.

Die Pandemie die keine war

Apropos Krankheit! Der eine oder andere mag es begriffen haben, aber die Pandemie – die keine war – ist längst zu Ende. Wer die schon immer normale Distanz bei Erkältungen hält, wird kaum an „Covid-19“ erkranken. Der Lockdown hat politische Gründe. Wenn die Welt nach dem Willen der Eliten umgebaut worden ist, werden wir kein „Corona“ mehr sehen. Vermutlich werden dann wieder „böse Islamisten“ Terror säen oder Gretas Klimahüpfer gehen in die nächste Runde.

In den USA war der viel geschmähte Trump stets ein Lockdown-Gegner. Er hatte offenbar begriffen, was vor sich geht. Aber der politisch-mediale-militärische Komplex, vereint im Council on Foreign Realtions (CFR), hatte anderes im Sinn. Was „Big Pharma“ im Sinn hat, sollte offensichtlich sein. Auch Professor Bhakdi hört nicht auf vor der „Corona-Impfung“ zu warnen.

Das Narrativ bröckelt

Auch in den USA ist der gute Professor nun ein Thema, sein auch in englischer Sprache erschienenes Buch hat es bis zu FoxNews geschafft. Eine sichtlich geschockte Journalistin hat ein kurzes Interview mit Professor Bhakdi geführt, das sich jeder selbst anschauen sollte: FoxNews Interview Ob es eine Fortsetzung gibt, wird man noch sehen. Wünschenswert wäre es.

Wünschenswert wäre auch, dass weltweit noch mehr Leute auf die Straße gehen und für ihre ihre Rechte kämpfen. Dabei gilt es allerdings gut darüber nachzudenken, wen man unterstützt. Die USA, aber auch Russland und China betreiben eine gut funktionierende „Außenpolitik.“ Im Klartext heißt das Einflussnahme auf Politiker und Medien in Form von Meinungsmanagement. Wer aber logisch denken kann und will, der wird die Wahrheit finden.

Falken über den USA – Wie friedlich ist ein Präsident Biden?

Falken über den USA – Wie friedlich ist ein Präsident Biden?

In den USA ist sprichwörtlich der Teufel los. Aber nicht erst seit dem Tod von George Floyd und Black Lives Matter. Donald Trump, der nach Meinung des Ex-Präsidenten Obama “ völlig hemmungslos“ ist, soll angeblich für die Spaltung der Gesellschaft verantwortlich sein. Diese Meinung wird von gut bezahlten US-Journalisten befeuert, die in den US-Demokraten und Joe Biden ein Heil- und Gegenmittel sehen. Die Wahrheit sieht anders aus, aber das wollen viele nicht verstehen.

Die Krieger

Ex-Präsident Obama wurde vielfach als brillanter Redner, progressiver Reformer, Visionär und Mann des Volkes gefeiert. Ein guter Redner war er, sympathisch auch. Aber ihm den Friedensnobelpreis für zwei volle Amtszeiten Krieg zu verleihen, war und ist blanker Hohn. Wer es vergessen hat, die US-Armee war unter Obama in Afghanistan und im Irak im Einsatz, hat Libyen bombardiert und ist als bezahlter Söldner für den Krieg in Syrien verantwortlich. Hinzu kommt noch die Unterstützung Saudi-Arabiens gegen den Jemen. Und dann war da noch die Ukraine.

2016 waren in 138 Ländern Sondereinsatzkräfte der USA aktiv, das bedeutet in 70% aller Länder. Trump hat keinen Krieg begonnen, er konnte die Einsätze der USA aber auch nicht beenden. Trotzdem wird es ein ewiger Pluspunkt für den Mann sein, den viele wegen seines Aussehens oder Auftretens nicht mögen. Mehr als 70 Millionen Wähler in den USA sehen das anders. Biden dagegen wurde nicht aus Sympathie gewählt.

Falken über dem Weißen Haus

Die US- und deutschen Medien haben sich bereits am Wahltag darauf festgelegt, dass Joe Biden neuer Präsident der USA sein wird und ihn zum „President-elect“ ausgerufen. Zwar ist die Meldung falsch, die Medien bestimmen keinen Präsidenten, aber die Anhänger der US-Demokraten glauben fest daran. Im Hintergrund beginnt derweil das Postengeschacher, die alten Falken verlassen ihren Horst.

Da wäre Avril Haines, die bereits als stellvertretende CIA-Direktorin unter Obama gearbeitet hat und Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates war. Haines ist eine aktive Unterstützerin der sogenannten „erweiterten Befragungstechniken“. Im Klartext heißt das Folter. Der zweite Kandidat ist Michael Morell, der ein bekennender Russland-Hasser ist. Morell machte in der Vergangenheit stets Russland verantwortlich, wenn die US-Außenpolitik an der eigenen Dummheit gescheitert ist.

Kriegstreiber

Eine mögliche Ministerin könnte auch Michelle Flournoy werden, die bereits in der Regierung Obama deutlich höhere Militärausgaben gefordert hatte. Dann wäre da noch Anthony Blinken, der engste außenpolitische Berater Bidens. Blinken befürwortete den vom Westen verschwiegenen Krieg im Jemen, der unzählige Menschenleben kostete.

Auch Nicholas Burns soll wieder im Boot sein, der den völkerrechtswidrigen Krieg im Irak befürwortete. Ab und zu kommen die deutschen GEZ-Medien doch noch ihrem Auftrag nach. Die ARD-Sendung Monitor deckte auf, dass Flournoy, Blinken und Burns hochkarätige Berater für große Rüstungskonzerne sind.

(K)Ein bisschen Frieden

Was solche Falken für den Frieden auf der Welt bedeuten, sollte selbst der Dümmste verstehen. Krieg, Krieg und wieder Krieg, wird die neue und alte US-Devise sein. Die deutsche Bundeswehr wird brav folgen und den Verteidigungshaushalt aufstocken. Bis 2024 sollen das 2% des BIP werden, was über 70 Milliarden Euro sind. Geld, das man besser in die Bekämpfung der Armut, ins Gesundheitssystem und in die Bildung investieren würde. Aber auch in Deutschland gibt es Falken, die allerdings getarnte Friedenstauben sind.

In einer Videokonferenz mit ihrer australischen Amtskollegin Linda Reynolds kündigte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an, dass Deutschland seine Militärpräsenz im Indopazifik ausweiten möchte. Diese Ankündigung so kurz nach der US-Wahl ist ein untrügliches Zeichen für die wieder aggressiver werdende US-Außenpolitik. Es geht nach wie vor darum Chinas wirtschaftlichen Aufstieg zu bremsen. Trump hatte es stets mit Strafzöllen versucht.

Freier Handel

Aus Japan habe ich einen hervorragenden Blick auf die Region. Als Japanerin sage ich den Deutschen: „Ihr habt dort nichts zu suchen! Wie würdet ihr das sehen, wenn plötzlich chinesische Zerstörer in der Nordsee vor Helgoland auftauchen?“ Vielleicht zeigen diese Sätze auf, dass ich auf Distanz zu Merkel-Deutschland gehe. Nicht zu den Menschen, aber zu der von ihnen geduldeten Politik.

Die USA und Europa werden ohnehin die großen Verlierer des Handelskrieges sein. Unbemerkt durch Flüchtlings- und Corona-Krise, haben China, Japan und 13 asiatisch-pazifische Staaten das größte Freihandelsabkommen der Welt abgeschlossen. Nach achtjährigen Verhandlungen erfolgte die Unterzeichnung am Sonntag zum Abschluss des virtuellen Gipfels der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean in Vietnams Hauptstadt Hanoi. Donald Trump hat wieder nicht teilgenommen, was vielleicht (s)ein großer Fehler war.

Ausblicke

Nach einem im Dezember 2020 endgültig bestätigten Wahlsieg für Biden und Harris, werden die Falken viel offener zu Tage treten, als die in Außenpolitik eher unerfahrenen Trump-Diplomaten. Wer nun glaubt, dass Trump für die Welt das kleinere Übel ist, der hat die US-Außenpolitik noch immer nicht verstanden. Er hat lediglich verhindert, dass die Waffen sprachen. Am Plan, die USA als Welt- und Wirtschaftsmacht Nr. 1 zu erhalten, hielt auch ein Donald Trump stets fest.

Fall es jemand vergessen hat, die Volksrepublik China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner und drittwichtigster Investitionsstandort. Eine deutsche Militärpräsenz im Indopazifik könnte kontraproduktiv sein. Vielleicht begreifen nun noch mehr Menschen, dass „Corona“ rein politisch war und ist. Es gilt einen Gegenblock zu Asean zu bilden und doch tapfer an der Seite der USA zu stehen. Im Hintergrund laufen derweil Versuche das Abkommen zu untergraben, wofür Japan ein verlässlicher Partner ist. Wir sehen den großen „Bruder“ China durchaus skeptisch. Aber das soll in diesem Blog kein Thema sein.

Hat China die Welt in den wirtschaftlichen Selbstmord getrieben?

Hat China die Welt in den wirtschaftlichen Selbstmord getrieben?

Dieser Artikel stammt im englischen Original von dem Australier Frank Chung. Ich habe die Übersetzung kursiv dargestellt. Meinen abschließenden Kommentar schreibe ich in normaler Schrift.

Während sich die Weltgemeinschaft weiterhin mit den Folgen der Coronavirus-Pandemie auseinandersetzt – und mit der wirtschaftlichen Katastrophe, die durch die damit verbundenen, von Regierungen auf der ganzen Welt verhängten „Lockdowns“ verursacht wird – ist eine neue, erschreckende Theorie entstanden.

Sie geht so: China hat in einer enormen Desinformationskampagne, die über die sozialen Medien und durch kompromittierende Stimmen in der westlichen Politik, Wissenschaft und Medizin verbreitet wurde, aggressiv darauf gedrängt, dass andere Nationen seinem Beispiel folgen, mit dem Ziel, ihre Volkswirtschaften absichtlich zu zerstören.

Das sagt Michael Senger, ein in Atlanta, Georgia, ansässiger Anwalt und Forscher. In einem Artikel für das Tablet Magazine hat Senger eine beunruhigende Zeitleiste von Beweisen vorgelegt, die, wenn sie wahr sind, Hinweise darauf geben, was die effektivste und verheerendste Psy-Operation sein könnte, die jemals von einer Weltregierung durchgeführt wurde.

„Durch die Förderung betrügerischer Daten, den aggressiven Einsatz von Desinformation und die Stärkung seines institutionellen Einflusses verwandelte Peking das Schlangenöl der Abriegelungen in ‚Wissenschaft‘, lähmte rivalisierende Volkswirtschaften, erweiterte seinen Einfluss und säte autoritäre Werte“, schreibt Senger auf Twitter.

Die Wissenschaft der Abschottung ist noch lange nicht abgeschlossen.

Schweden, das während der Pandemie Forderungen nach Schließung von Schulen, Bars und Restaurants infam zurückgewiesen hat, hat sich nach Ansicht einiger Experten weitgehend „gerechtfertigt“ gezeigt. Obwohl das Land mehr als 5800 Todesopfer zu verzeichnen hatte, was zu den schlimmsten zu Beginn der Krise gehörte, ist die tägliche rollende Zahl der Todesopfer heute vernachlässigbar gering.

Andere Experten, darunter Professor Peter Collignon von der Australian National University, warnen jedoch vor dem schwedischen Modell.

Als die KPCh Ende Januar Wuhan – die 11-Millionen-Stadt in der östlichen Provinz Hubei, in der COVID-19 zum ersten Mal auftauchte – erstmals unter Massenhausarrest stellte, bezeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie als „beispiellos in der Geschichte des öffentlichen Gesundheitswesens“ und „neu für die Wissenschaft“.

Einen Monat später befürwortete die WHO die chinesische Abriegelungsstrategie enthusiastisch als einen Rahmen, dem Regierungen auf der ganzen Welt folgen sollten. „Kopieren Sie Chinas Antwort auf COVID-19“, sagte der kanadische WHO-Beamte Bruce Aylward am 26. Februar.

In der Zwischenzeit waren die sozialen Medien mit erschreckenden „durchgesickerten“ Videos überflutet worden, die apokalyptische Szenen aus dem Epizentrum des Virus zu zeigen schienen – in Krankenhausfluren gestapelte Leichen, auf der Straße zusammenbrechende Menschen.

Die New York Times enthüllte erstmals im Juni, dass Twitter Zehntausende von gefälschten Konten entfernt hatte, die in einer koordinierten Anstrengung zur Verbreitung der Botschaft der KPCh verwendet wurden, mit besonderem Schwerpunkt auf Italien – der europäischen Nation mit den engsten Verbindungen zu China.

Senger beschrieb den Artikel in der New York Times, der zeigte, wie riesige Netzwerke verdächtiger Konten Anfang März erstmals die Vorteile der chinesischen Reaktion anpries, als einen „eindeutigen Beweis für die Entstehung der Coronavirus-Sperre“.

„Die Tatsache, dass sich die Desinformationskampagne der KPCh auf Italien konzentrierte, ist entscheidend“, schrieb Senger. „Der Rest der Welt folgte dem Beispiel Italiens.“

Am 9. März war Italien das erste Land außerhalb Chinas, das den Rat der WHO umsetzte. Chinesische Beamte, die Italien einige Tage später besuchten, wiesen darauf hin, dass die Abriegelung „nicht streng genug“ sei und dass „es immer noch zu viele Menschen und Verhaltensweisen auf der Straße gibt, um sie zu verbessern“.

Zur gleichen Zeit wurde Italien mit chinesischer Propaganda bombardiert – eine Analyse der Tweets vom 11. bis 23. März ergab, dass fast die Hälfte aller Beiträge, die den Hashtag #forzaCinaeItalia (go China, go Italien) und mehr als ein Drittel der Beiträge mit dem Hashtag #grazieCina (danke, China) verwendeten, von Bots stammten.

Und es war nicht nur Italien. Die New York Times bemerkte, wie ein Twitter-Benutzer, @manisha_kataki, am 12. März ein Video von chinesischen Arbeitern, die Straßen desinfizieren, veröffentlichte. „Bei diesem Tempo wird China sehr bald wieder in Aktion treten, vielleicht viel schneller, als die Welt erwartet“, so der Tweet.

Das relativ harmlose Video wurde Hunderttausende Male geteilt, wobei „Zitat-Tweets“ in verschiedenen Sprachen nahezu identische Formulierungen verwendeten, um sich darüber zu beschweren, dass Regierungen im Gegensatz zu Chinas strikten Sperren lediglich „unsere Hände waschen“ sollten.

Twitter löschte mehr als 170.000 Konten im Zusammenhang mit der Aktivität, die von einer israelischen Analysefirma Next Dim als wahrscheinlich staatlich gesponsert gekennzeichnet wurden – aber Senger zeigt, wie Hunderte von ähnlichen Beispielen mit einer einfachen Suche noch immer gefunden werden können.

„Das sollte das Vereinigte Königreich auch tun. Nicht nur unsere Hände waschen“, heißt es noch in einem Tweet vom März.

Der britische Premierminister Boris Johnson kündigte diese Woche eine Reihe neuer Coronavirus-Beschränkungen an, die voraussichtlich für sechs Monate gelten werden.

Senger stellt fest, dass Herr Johnson, der am 23. März eine Sperre verhängte, offenbar ins Visier genommen wurde, nachdem er sich zunächst dafür entschieden hatte, Schwedens Strategie der „Herdenimmunität“ zu verfolgen.

„Am 13. März begannen verdächtige Konten seinen Twitter-Feed zu stürmen und seinen Plan mit einem Völkermord zu vergleichen“, schrieb er. „Diese Sprache taucht fast nie vor dem 12. März in Johnsons Feed auf, und mehrere der Konten waren bis dahin kaum aktiv.

Doch Chinas Propagandabemühungen gingen weit über die sozialen Medien hinaus.

Im Juli enthüllte FBI-Direktor Chris Wray, dass amerikanische Politiker ausdrücklich von der KPCh angesprochen worden waren, um Chinas Strategie zu unterstützen.

„Wir haben von Beamten auf Bundes-, Landes- und sogar auf lokaler Ebene gehört, dass chinesische Diplomaten aggressiv auf Unterstützung für Chinas Umgang mit der COVID-19-Krise drängen“, sagte er dem Hudson-Institut.

„Ja, dies geschieht sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatsebene. Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir einen Staatssenator, der vor kurzem sogar gebeten wurde, eine Resolution einzubringen, die Chinas Reaktion auf die Pandemie unterstützt“.

Im vergangenen Monat kündigte Australien eine umfassende Untersuchung über die chinesische Infiltration des Universitätssektors an, nachdem die australische Zeitung The Australian enthüllt hatte, dass Dutzende der führenden Forscher des Landes in das geheime „Tausend Talente“-Programm der KPCh aufgenommen worden waren.

In den USA wurden führende wissenschaftliche und medizinische Forschungseinrichtungen, darunter die National Institutes of Health, die National Science Foundation und die Harvard University, durch Enthüllungen über nicht offenbarte finanzielle Verbindungen zur chinesischen Regierung erschüttert.

Bereits im Mai sagte Richard Horton, Chefredakteur der angesehenen medizinischen Zeitschrift The Lancet, dem chinesischen Staatsfernsehen, dass Chinas Abriegelung „nicht nur das Richtige sei, sondern auch anderen Ländern zeige, wie sie angesichts einer so akuten Bedrohung reagieren sollten“.

Während sich die Bürger in den USA, Australien, Großbritannien und anderen westlichen Ländern durch verschiedene Grade der Abriegelung kämpfen, scheint China, wie es scheint, den letzten Lacher zu bekommen.

Im vergangenen Monat wurden Tausende von Menschen gesehen, die für eine riesige Sommer-Poolparty im ursprünglichen Epizentrum von Wuhan in einen Wasserpark gepfercht wurden – wo es Berichten zufolge seit Mai keine Gemeinschaftsübertragung mehr gegeben hat.

In dieser Woche wurden junge Nachtschwärmer auf der Tanzfläche in einem Nachtclub in Wuhan zusammengedrängt fotografiert.

Die Schlüsselfrage bei all dem ist, warum China sich so extrem bemüht hat, Propaganda über den Erfolg seiner Abriegelungsstrategie zu verbreiten – und warum es so sehr darauf bedacht war, dass andere Länder dem Beispiel Chinas folgen.

„Die wohlwollendste mögliche Erklärung für die Kampagne der KPCh für globale Abriegelungen ist, dass die Partei international aggressiv für dieselbe Lüge warb wie im Inland – dass die Abriegelungen funktionierten“, schrieb Senger.

„Und dann besteht die Möglichkeit, dass (der chinesische Präsident) Xi Jinping, der … sich eine sozialistische Zukunft mit China im Zentrum vorstellt, durch die Abschottung der Welt genau wusste, was er tat.“.

Kommentar: Die Theorie ist nicht neu, aber erschreckend gut aufgearbeitet und / oder recherchiert. Hat China wirklich die Hand im Spiel? Denkbar wäre das. Aber ebenso kann es sich hier um amerikanische Propaganda handeln. Was viele immer wieder vergessen, die USA führen mit China einen Handelskrieg. Das bei „Kriegen“ jedes Mittel recht ist und die Wahrheit schnell auf der Strecke bleibt, ist unbestritten. Auch in diesem Fall?

Ein Blick in die berühmte Glaskugel kann keine Antwort geben. Ein Blick auf die Gewinner der Krise schon. Genau das wird mit Macht unsichtbar gemacht, indem man die sogenannte Pandemie mit ungeeigneten PCR-Tests an gesunden Menschen am Leben hält und durch falsch positive Ergebnisse Angst und Panik produziert. Diese Ergebnisse sind der einzige Grund der noch immer bestehenden und zum Teil immer weiter verschärften Maßnahmen. Wirklich krank ist fast niemand mehr.

Fakt ist aber, dass Deutschland an der Schwelle eines neuen Sozialismus steht. Der verbirgt sich geschickt hinter dem Kampf gegen Rechts und der Corona- bzw. Klima-Hysterie. Primär dürfte wirklich die KP-Chinas hinter vielem stecken. Aber auch Russland hat zum Teil die Hand im Spiel. Sozialismus steht dabei lediglich für Kontrolle der Massen. Die Corona-Pandemie wird genau dafür genutzt. Die Frage stellt sich, ob die Bundesregierung lediglich falsch beraten ist oder Deutschland bewusst in diese Richtung steuert.

Anzumerken ist noch, dass die Finanz-Eliten weder Faschisten noch Sozialisten / Kommunisten sind. Beide Systeme werden lediglich abwechselnd zur Kontrolle genutzt, um die Gier dieser Menschen zu verschleiern. Wer nachdenken kann, wer das vor allem auch will, wird die Zeichen erkennen. Die Spaltung der Gesellschaft durch die Masseneinwanderung und nun Corona, war das Vorgeplänkel. Nun werden die Zügel im Galopp angezogen und viele Deutsche machen aus Unkenntnis dabei mit.

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland flog über das Kuckucksnest

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland flog über das Kuckucksnest

Viele werden den Film „Einer flog über das Kuckucksnest“ kennen. Der Titel thematisiert die Abläufe einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt im US-Bundesstaat Oregon und ihre Auswirkung auf den menschlichen Geist. Seit ich wieder in Deutschland bin, werde ich täglich an diesen Film erinnert. Auch hier komme ich mir wie in einem Irrenhaus vor. Die Leiter heißen Merkel, Wieler und Drosten, die Aufseher tragen die Namen Spahn und Gates. Aber wie hält man 80 Millionen „Irre“ in Schach? Man erfindet eine Pandemie.

Spielball der (Super)Mächte

Seit Jahren weise ich immer wieder auf die Gefahr hin, dass Deutschland zwischen China, Russland und den USA quasi zerrieben wird. Aber nur wenige hören zu, nur wenige wollen glauben, was offensichtlich ist. Ich fasse es noch einmal in wenigen Worten zusammen. Die USA, der Hegemon der letzten Jahrzehnte wankt. China ist der größte Gläubiger der USA, sein wirtschaftlicher Aufstieg kaum noch aufzuhalten.

Donald Trump weiß und kritisiert das seit vielen Jahren. Die Unfähigkeit vorheriger Präsidenten, sich gegen den alles beherrschenden Neoliberalismus aufzulehnen, hat ihn dann selbst ins Amt gebracht. Trump ist nicht der Dummkopf für den ihn viele halten. Man muss ihn als Mensch nicht mögen, um seine bisherigen Erfolge anzuerkennen. Seine Hauptleistung: Anders als sein Vorgänger Obama, hat er keinen Krieg begonnen. Aber das will niemand sehen. Stattdessen wird sich über seine Frisur lustig gemacht. Vielleicht sollten sich die Kritiker an die eigene Nase fassen und selbst in den Spiegel schauen. Das hätte was.

Trump ist selbst Teil der amerikanischen Finanz-Elite. Auf welchem Level, sei dahingestellt. Er will „sein Amerika“ erhalten und den Abstieg als Hegemon aufhalten. Ausgebremst wird er dabei von seinen „eigenen Leuten“, die hinter den (scheinbar) konkurrierenden amerikanischen Demokraten stehen. Das Ziel beider Seiten ist stets gleich, es geht um Macht und Geld und Geld und Macht. Nur der Weg zu diesem Ziel soll anders aussehen.

Spielball der (Super)Mächte 2

In Deutschland gehen die Uhren anders. Während große Teile der Wirtschaft auf den Handelspartner China setzen, steht Merkel unter amerikanischem Druck. Seit Jahren macht sie daher den Spagat und will beiden Seiten eine gute „Mutter“ sein. Die spannende Frage, die kaum abschließend beantwortet werden kann, macht sie wirklich Fehler oder folgt sie einem perfiden Plan?`Wobei ich mit „sie“ den größten Teil der deutschen Politdarsteller meine. Inklusive der „bösen AfD.“ Warum habe ich schon mehrfach erklärt.

Das große Problem der deutschen Wirtschaft, auch sie sind zum Teil eng mit den amerikanischen Finanz-Eliten verflochten, die aber andere Interessen verfolgen. Auch sie üben diesen Spagat, aber der amerikanische Druck wird immer stärker. Erste Warnungen hat man übersehen. Ich nenne als Beispiel den in den USA aufgedeckten VW-Diesel-Skandal. Russland, Putin lockt die deutsche Wirtschaft seit Jahren. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland und damit auch der EU, würden Russland und China an den USA vorbeiziehen und der neue Hegemon Eurasien wäre geschaffen. Zumindest für eine Weile, dann beginnt der Zyklus von vorn.

Finanzen und Corona und …

Niemand kann mit absoluter Sicherheit sagen, ob das Corona-Virus wirklich in einem Labor entstanden ist, oder ob die (Fake-)Pandemie absichtlich ausgelöst worden ist. Zumindest bot sich einem Teil der Finanz-Eliten die einmalige Chance, ihre Pläne nun problemlos zu forcieren. Mit einer Welt in Angst, ist vieles möglich. Das sieht man im deutschen Irrenhaus. Aber können die Deutschen wirklich nicht anders, als sich gegenseitig zu denunzieren? „Mama schau mal, die da hat keine Maske auf!“ 

Deutschland ist in Gefahr, aber auch das wollen nur wenige sehen. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird noch härter werden. Ob es auch zu militärischen Auseinandersetzungen kommt, wird die nächste Wahl in den USA entscheiden. Dass ein demokratischer Präsident möglicherweise einen „lokalen Konflikt“ aufflammen lässt, der ganz zufällig in Europa spielt, ist durchaus wahrscheinlich. Ebenso ein Stellvertreter-Krieg, den Indien und China führen. Das Ziel: China soll „fallen“ und die USA als Hegemon so lange weiter bestehen, bis man die letzten Ressourcen der Erde unter sich aufgeteilt hat.

Ausblicke

Die deutsche Politik, die noch immer unter dem Einfluss der Amerikaner steht, muss sich zwingend davon lösen. In dieser Hinsicht bin ich noch immer eine „Linke“ und fordere sogar zum Ausstieg aus der NATO auf. Ein neutrales Deutschland, eingebettet in eine EWG, das wirtschaftlich auf die Zusammenarbeit mit China, Russland und den USA setzt, hätte eine gute Zukunft. Das war nun die kapitalistische Vision. Es gäbe noch die neo-marxistische Öko-Variante, aber dann fliegt Deutschland wirklich übers Kuckucksnest. Ein Mittelweg wäre besser. Angeführt von einer Querfront aus liberal-konservativen und sozialdemokratischen Kräften.

Gedanken einer Ausländerin: Friede sei mit euch!

Am Ende eines Jahres werden gern Rückblicke verfasst, die oft nur die Sicht des Verfassers aufzeigen und ab und zu auch einen Ausblick auf das neue Jahr wagen. Letzteres hat wenig mit einem Blick in ominöse Glaskugeln zu tun. Wer Geopolitik zu deuten weiß, kann durchaus ein Stück weit in die Zukunft sehen.

Frieden schaffen – mit Waffen?

Mit dieser von mir als Zwischenüberschrift benutzten Schlagzeile beginnt ein Beitrag, der aus dem SPIEGEL von 1992 stammt. Geschrieben hat ihn Ernst-Otto Czempiel, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Frankfurt/Main. Damals, das glaube ich zumindest, war der SPIEGEL noch kritisch und hat sich wirklich für den Frieden eingesetzt.

Aber die Causa Relotius / SPIEGEL soll heute kein Thema sein. Es geht um die Brisanz des Beitrags, um eine Welt, die auch im Jahr 2019, wieder Frieden mit Waffen schaffen will. Aber Moment! Steckt wirklich „die Welt“ dahinter? Oder sind es doch nur wieder die „bösen USA“, die mit dem blonden Enfant terrible Trump, die Welt ins Chaos stürzen?

Über Donald Trump sind mittlerweile mehrere Bücher erschienen, die ihn in einem meist schlechten Licht präsentieren. Auch die deutschen Medien prügeln erbarmungslos auf den amerikanischen Präsidenten ein. Gern wird seine Familie ins Visier genommen, um Stimmung bei der deutschen Bevölkerung zu machen. Mit Erfolg, wie man in vielen Kommentaren lesen kann, die politische Foren und auch Twitter schmücken.

America first!

Der Satz „America first!“, stammt nicht von Donald Trump. Aber er hat es als erster Präsident gewagt ihn offen auszusprechen. Die künstliche Empörung darüber ist riesengroß, ein Teil der (Finanz)Eliten, jene die hinter den US-Demokraten stehen, fürchtet enttarnt zu werden. Auch im eigenen Lager war Trump noch nie unumstritten. Der Mann ist und bleibt unbequem.

Die USA sind der im Niedergang begriffene Hegemon unserer Zeit, der sich nur noch durch Kriege behaupten kann. Diese Kriege werden als Kampf gegen den Terror bezeichnet, der, nach dem Zerfall der Sowjetunion, als Feindbild herhalten muss. Nach und nach hat man dann Putins Russland wieder zum Gegner aufgebaut, die Russen eignen sich dazu wirklich gut.

China, bei dem die USA hoch verschuldet sind, das auch durch das Projekt „Neue Seidenstraße“ eine Gefahr für die Wirtschaftsmacht USA bedeutet, drückt man in die gleiche Kategorie. „Das sind Kommunisten, die sind böse und nur die USA und der Westen sind gut!“ So wird es von den deutschen Medien verkauft und Millionen Deutsche nicken dazu im Takt.

China gegen die Welt

Dass China auf dem Weg an die Weltspitze ist, wird von vielen gern übersehen. Im Fall von China ist das durchaus kritisch zu sehen, dort regieren nun mal Kommunisten. Aber weder China noch Japan wollen die Welt mit Krieg überziehen, wir handeln und machen Gewinn.

Es ist genau dieser Handelsüberschuss, der die USA, der Trump auf den Plan ruft, um wieder ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen. Trump strebt eine Art Gleichgewicht an. Um das zu erreichen, um Chinas Aufstieg zu stoppen, hat er Strafzölle eingeführt. Als Konsequenz macht Japan mit China wieder mehr Geschäfte.

Wenn wir von China sprechen, müssen wir zwingend den Blick auf Afrika richten. Auch dort haben die Chinesen kräftig investiert, afrikanische Staaten haben zwischen 2000 und 2017 rund 132 Milliarden Dollar in China geliehen. Afrika steckt also in der nächsten Schuldenfalle. (Quelle: africafeeds.com)

Der Trump-Effekt

Mit dem Wahlsieg von Trump, aber eigentlich schon einige Zeit davor, sind Konservative zu neuem Leben erwacht. Auch die „Alt-Right-Bewegung“, deren Mitglieder zum Teil Amerikas Zukunft in einem weißen Ethno-Staat sehen. Wobei man bei solchen Aussagen immer vorsichtig sein muss, die (Links)Presse verdreht die nämlich gern.

Nun darf man auch die Angst dieser Menschen nicht gleich verteufeln, jede Rasse hat ein Recht auf Leben. Unangenehm wird es nur, wenn dies auf Kosten anderer geschehen soll. Und das ist die Tendenz in dieser Zeit. Weiße werden massiv verteufelt, was deren Widerstand natürlich weckt.

„Konservativ ist das neue Sexy“, ist ein Slogan aus den USA. Japan hat damit kein Problem, dort regiert, mit Ausnahme weniger Jahre, stets die Liberaldemokratische Partei (LDP). Deutsche, die die LDP  gern in die nationalkonservative Ecke schieben, haben den japanischen Patriotismus nie begriffen.

Rüstet euch!

Mit dem neuen / alten Feindbild vor Augen, wird weltweit kräftig aufgerüstet. In Deutschland hat man dazu die Bundeswehr bewusst ruiniert, um diese Zug um Zug hochzurüsten. Ursula von der Leyens Aufgabe ist es, dieses Werk zu vollenden. Dass es keine militärische Bedrohung aus dem Osten gibt, dass die eigentliche Bedrohung Europas aus dem Westen stammt, begreifen die meisten Deutschen leider nicht.

„Uns bedroht heute niemand, aber unser Wahn, wir wären bedroht, ist wirklich gefährlich“, hat der Theologe Eugen Drewermann gesagt. Der Mann hat vollkommen recht, wenn es um globale Feindbilder geht. Dass es Bedrohungen gibt, die ihre Ursache in einer Umverteilung der Ressourcen und Finanzen haben, ist unbestritten. In mühevoller Arbeit erschaffene (pseudo)linke Ideologen, deren Multikulti-Wahn brandgefährlich ist, werden dazu als Ablenkungsmanöver benutzt.

Auch größenwahnsinnige NATO-Generäle, die seit Kindertagen auf Kurs gebracht worden sind, träumen von einem begrenzten Krieg gegen die Russen. Dass die ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes und Deutschland das erste Opfer wären, sollte jeder Pantoffelheld wissen. Aber wer satt und zufrieden im heimischen Wohnzimmer sitzt, der glaubt so ziemliche alle Lügen.

Friede sei mit euch!

„Friede sei mit euch!“, hat (angeblich) Jesus von Nazareth gesagt. Angeblich deshalb, da mindestens die Hälfte seiner überlieferten Zitate falsch übersetzt worden ist. Jesus sprach Aramäisch, er konnte keine andere Sprache. Die ursprüngliche Bibel hat man in Griechisch geschrieben und später in die lateinische Sprache übersetzt, um sie Jahrhunderte später in vielen Sprachen zu verbreiten. Fehler waren also vorprogrammiert. Was auch für den Koran gilt, aber das ist ein anderes Märchenbuch.

Welches Ziel die USA verfolgen, jene Eliten hinter der Politik, wird oft und gern verschleiert. Nicht „die Amerikaner“ sind böse. Böse, im Sinn von „America first!“, ist lediglich die amerikanische Außenpolitik. Die, das sollten auch Deutsche endlich begreifen, spielt Menschen und Staaten gegeneinander aus. Japan und Deutschland waren bereits mehrfach Opfer. Und dann gäbe es noch eine ganze Reihe anderer Staaten. Syrien ist ein weiteres Beispiel dafür.

Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die USA in Gestalt der CIA den Krieg in Syrien angezettelt haben, dem ist kaum noch zu helfen. Spannend ist, wer den Befehl dazu gegeben hat. Obama, der vielleicht eines Tages als Massenmörder in die Geschichte eingehen wird, ist auch nur ein Befehlsempfänger.

Die Trump-Macher I

Es gibt viele Menschen, die in Trump das personifizierte Böse sehen. Zumindest aber eine Witzfigur. Beides ist falsch. Oder glaubt wirklich jemand daran, dass ein Dummkopf zum Milliardär werden kann? Aber Neider gibt es überall. Der Rest ist (linke) Propaganda.

Einerseits ist Trump der personifizierte Sieger, andererseits hat man ihn zum Sieger gemacht. Dahinter stecken, wer hätte das gedacht, zum Teil Global Player, auch transnationale Konzerne genannt, das News Portal Breitbart und dessen ehemaliger Chef Stephen Bannon.

Stochert man tiefer taucht auch der Mann hinter Bannon auf, der kaum bekannte Milliardär Robert Mercer, den in Deutschland fast niemand auf der Rechnung hat. Mercer war der Hauptinvestor und Geldgeber von Breitbart News und Bannon, hat aber 2017 alle  Anteile an seine Töchter verkauft. Der Schattenmann Mercer hat sich wieder unsichtbar gemacht.

Die Trump-Macher II

Aber die Geschichte um Trumps Wahlsieg geht noch weiter und taucht bei der Firma Cambridge Analytica wieder auf. Der Wikipedia-Eintrag enthüllt, wer dahinter steckt. Interessierte sollten sich auch dieses Video anschauen: KLICK MICHVielleicht begreifen dann noch mehr Menschen, wie die Welt wirklich funktioniert und was Digitalisierung anrichten kann.

Trump ist auch die Antwort auf vielfältige und massive Probleme in den USA. Er hat seine Chance mit Populismus und einigen Tricks genutzt, die auf dem amerikanischen Wahlmänner-System basieren. Russland hatte nie etwas mit Trumps Wahl zu tun. Das behaupten nur die US-Demokraten, die schlechte Verlierer sind.

Trump hat sich ebenfalls schon 2017 wieder von Bannon getrennt, der sein Chefstratege im Wahlkampf war und macht scheinbar allein weiter. Der nächste Wahlkampf wird zeigen, wie klug dieser Schachzug gewesen ist und wer, nach Robert Mercers Rückzug, seine Geldbörse öffnet.

Ausblick

Auch 2019 wird die Welt kaum zur Ruhe kommen. Es wird Hass, Mord und Terror geben. China, Russland und die USA werden weiter miteinander streiten und Europa läuft Gefahr zwischen den Blöcken zerrieben zu werden. Donald Trump wird sich vorerst weiter um (Nord)Korea kümmern und Europa noch eine Weile die kalte Schulter zeigen. Das ist keine Chance für Russland, die US-Sanktionen verhindern das.

In Deutschland hat man die Menschen schon lange für Geopolitik blind gemacht und ihnen als neueste Ablenkung die Flüchtlingskrise präsentiert. Mit Erfolg. Merkels Nudging trägt Früchte, aber vermutlich glaubt das wieder keiner. Was merkwürdig ist, die WELT hat darüber schon im März 2015 berichtet.

Auch der Kampf „Links gegen Rechts“ tobt erneut und nimmt bizarre Formen an. Was auch in geleakten Daten über das Establishment zum Ausdruck kommt. Natürlich ist die Empörung groß und echt, wer wird schon gern entlarvt. Machen das „Linke“, wie ein Jan Böhmermann, sieht das ganz anders aus. Der heilige Kampf gegen „Nazis“ rechtfertigt neben Dox(x)ing sogar Gewalt.

Was in Deutschland weiter passieren wird? Die im Untergang begriffene SPD wird weiter die CDU auf Linkskurs halten, was beiden Parteien massiv schaden wird. Profiteure könnten einerseits die AfD, andererseits die GRÜNEN sein, die beide radikale Positionen vertreten. Das Ergebnis ist offen. Vielleicht wird die CDU schon bald mit den GRÜNEN regieren, während sich der Osten langsam Blau einfärbt.

Gedanken einer Ausländerin: Die Welt mit anderen Augen

Schein und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Vor allem in der Politik ist das so. Was uns PolitikerInnen verkaufen ist eine geschönte, ist ihre Form der Wahrheit. Ein Beispiel, das die wenigsten glauben werden, ist der amerikanische Präsident Donald Trump. Schon während seines Wahlkampfes haben ihn deutsche Medien lächerlich gemacht und ein Feindbild gegen ihn aufgebaut. Trump, der offen für den Erhalt seiner USA plädierte, verkam zur Witzfigur.

Auch heute, 1 1/2 Jahre später, hat sich wenig daran geändert. Die linksgrüne Systempresse prügelt noch immer heftigst auf den Republikaner Trump ein und lenkt so von den internen Problemen Deutschlands ab. Ich erinnere mich noch gut an entsprechende Kommentare von Deutschen, die ihr Augenmerk weg von der eigenen Haustür lenkten. Aber dort haben ja nur willkommene Flüchtlinge angeklopft. Dass die nun, nachdem bekannt ist wer wirklich ins Land gespült worden ist, immer unwillkommener sind, steht auf einem anderen Blatt.

Trump habe ich schon vor über einem Jahr analysiert. Seine Politik mag raubeinig sein, polternd. Aber egal was die Medien auch schreiben, er hat Erfolg damit. Dass er nicht alle seine Wahlversprechen halten kann war klar. Die wenigsten PolitikerInnen sind in der Lage ihr Wahlprogramm 1:1 umzusetzen. Diese Absichtserklärungen, mehr ist das nie, scheitern viel zu oft an der politischen Realität.

Trumps harte Haltung gegen Nordkorea scheint nun Erfolg zu haben, der „böse Kim“ ist eingeknickt. Gut, vorher hat er noch einige Raketen über Japan geschossen, aber das macht Mann in Asien so, um das Gesicht zu wahren. Im Westen versteht man das natürlich nicht, leben doch zumindest in Deutschland ziemlich ungehobelte Klötze, deren Auftritt bei Verhandlungen und Diskussionen oft unterirdisch ist. Den Rest besorgen die der Regierung hörigen Medien. Getreu dem Motto: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen.“ „Nein, danke!“, sage zumindest ich.

Trump, den man nicht mögen muss, aber zumindest als gewählten Präsident der USA respektieren sollte, schreibt sich die Annäherung der beiden koreanischen Staaten nun auf die eigene Fahne. Das ist lediglich Propaganda, die zumindest von einigen US-Medien willig aufgegriffen wird. In Wirklichkeit ist dieser Erfolg jenen zwei asiatischen (Groß)Mächten zu verdanken, die offiziell noch immer keine Freunde sind.

Was die wenigsten wissen und deutsche Medien gern verschweigen, Japan und China haben interveniert. China in Form von Gesprächen und Japan war darüber informiert. Die japanische und chinesische Regierung arbeiten durchaus zusammen, wenn es um Handel und die Sicherheit in der Region geht. Was einen bestimmten Grund hat: Die USA als Wirtschaftsmacht in die Knie zu zwingen. Das ist nun keine böse Absicht, aber es geht wie immer um Macht und sehr viel Geld.

Ich habe es schon einmal geschrieben und ich wiederhole mich gern, wenn die USA fallen, werden Japan und China zur Stelle sein. Was dann passiert, ob man sich den Kuchen friedlich teilt, ist die nächste Frage. Aber ich gehe davon aus. Das ist auch mit ein Grund warum wir in Japan geblieben sind. Die anderen Gründe erleben Deutsche täglich, wie den nun ans Licht gebrachten BAMF-Skandal. Dass der lediglich die Spitze des Eisbergs ist und vom Versagen Merkels und ihrer Regierung ablenken soll, geht an den deutschen Lämmern vorbei.

Noch immer glauben viel zu wenige daran, dass Angela Merkel deutsches Recht gebrochen hat. Bestätigt werden sie von einer Presse, die „einen Haufen Rechtsextremer“ durch Berlin hat marschieren sehen, als die AfD zur Großkundgebung aufgerufen hat. Man muss kein Freund einer Partei sein, um ihre Meinung zu respektieren. 6 Millionen AfD-Wählerinnen als Nazis zu stigmatisieren zeugt von wenig Demokratieverständnis.

Was mittlerweile auch für England gilt. Dort hat man Free Speech so gut wie abgeschafft, wie die Verhaftung des Journalisten Tommy Robinson zeigt. Auch wenn ich die Verhaftung und schnelle Verurteilung zu 13 Monaten Gefängnis für inszeniert halte, Robinson hat lediglich über den Prozess gegen muslimische Vergewaltiger berichten wollen, so zeigt das wo England steht. Aus kreatürlicher Angst vor noch mehr islamistischem Terror, hat man nun das Wohl von menschlichen Tieren über das eines politischen Aktivisten gestellt.

Dass Robinson die Verhaftung in Kauf nahm, darüber bin ich mir sicher. Er wollte und bekam diese weltweite Aufmerksamkeit, wie die spontanen Proteste in London und anderen Städten auf der Welt zeigen. Wenn dieser Beitrag erscheint, wird in Wien für Tommy demonstriert. Ich glaube nicht, dass er die 13 Monate wirklich absitzen muss. Man wollte ihm lediglich zeigen, wozu man in der Lage ist. Dass er zumindest eine Weile hinter Gittern bleiben wird steht ebenfalls fest. Man will seinen Willen brechen. Aber ich glaube kaum, dass das gelingen wird.

Über die wahren Hintergründe der Verhaftung kann man geteilter Meinung sein. Welchen Kurs verfolgt die britische Regierung? Dass England ein massives Problem mit Zuwanderern hat, steht außer Frage. Wie lange die Engländer sich das noch gefallen lassen werden wir sehen. Im Gegensatz zu den meist lammfrommen Deutschen, hat England eine andere Streitkultur. Auch politisch sieht es in England anders aus. Erstarken die Konservativen erneut? Der Trend in Europa geht in genau diese Richtung.

All das wäre völlig in Ordnung, wenn die linken Parteien noch wirkliche Sozialdemokraten wären und keine Rotarmisten. Leider haben staatlich alimentierte Antifa-AktivistInnen längst vergessen, welchen Terror der Kommunismus auf der Welt angerichtet hat, wie viele Millionen den Tod unter Stalin und Mao fanden. Nachlesen hilft, meine Damen und Herren. Europa ist dabei krachend zu scheitern. Der Gleichheitswahn von Menschen und Staaten konnte nur in die Hose gehen. Was passiert wenn bunte Vielfalt Kinder zeugt, um es bildlich auszudrücken, darf sich jeder im deutschen Bundestag ansehen.

Nein, bei all ihrer Schönheit ist die Welt kein schöner Ort. Wir Menschen haben sie zur Hölle gemacht. Alle Menschen? Nein! Nur jene, die anderen ihren Willen aufzwingen. Es wird Zeit, dass wir das ändern, dieses System mit friedlichen Mitteln aus den Angeln heben, ein neues errichten und vielleicht ebenfalls scheitern. Aber dann haben wir es wenigstens versucht.

Japan heute – Der Weg der Samurai

In Japan, wie auch im Westen, geht die Geburtenrate seit Jahren zurück. Hysteriker verkünden nun, das sei eine Katastrophe und der Westen brauche dringend frisches Blut. Die Lösung hieße Zuwanderung. Und da fassen sich sogar Experten an den Kopf.

Alle Experten? Nein, nur jene, die dem Kapital nicht hörig sind. Die Neoliberalen haben andere Ideen. Richtig ist, der Neoliberalismus setzt auf immer mehr Wachstum, das ist mittlerweile bekannt. Aber es kann kein unendliches Wachstum geben, auch nicht bei der Bevölkerung.

Mensch, Mensch!

Was passiert nun, wenn Deutschlands Bevölkerung im Jahr 2050 wirklich auf vielleicht 75 Millionen oder weniger schrumpft? Führt das zur Katastrophe, gehen dann die Lichter aus? Verhungern nun etwa alte Menschen und junge werden obdachlos?

Salopp und einfach ausgedrückt passiert nichts. Das liegt auch daran, dass die Statistik zur demografischen Entwicklung eine dicke Lüge ist.

Es ist unmöglich, die demografische Entwicklung eines Landes über einen längeren Zeitraum vorauszusagen. Niemand hat etwa 1950 die Wiedervereinigung Deutschlands und die EU-Osterweiterung auf dem Schirm gehabt.

Die Mär vom „letzten Deutschen“, die der Spiegel einst reißerisch verkaufte, war reiner Populismus. Ebenso die Aussage von anderen Experten, dass der Generationenvertrag gefährdet sei und die Jungen nun die Alten nicht mehr finanzieren können. Wo liegt der Fehler?

Fehler im System 

Den Fehler müsste jeder gebildete Bundesbürger sehen. Ich versuche es mit einfachen Worten zu erklären. „Ältere“ suggeriert RentnerInnen, die von den „Jüngeren“ versorgt werden müssen.

„Jüngere“ suggeriert, dass es sich dabei um Jugendliche oder BerufsanfängerInnen mit geringem Einkommen handelt. Richtig wäre es von der Gruppe der 20 bis unter 60 (65)jährigen zu sprechen, die sowohl Kinder und Jugendliche und Rentner finanzieren.

Die Hysteriker vom Statistischen Bundesamt gaukeln auf Druck der Regierung und Wirtschaft nun vor, dass die niedrigen Geburtenraten Deutschlands ein Problem darstellen, dass die Agenda 2010 ein Meilenstein zur Sicherung der Rente war und wir uns doch bitte privat (Riester Rente) absichern sollen.

And the Winner is …! 

Die Arbeitgeber, die Wirtschaft und die Versicherungsbranche, waren und sind die Nutznießer der demografischen Hysterie. Und die angeblich so soziale SPD, hat damit dem Neoliberalismus Tür und Tor aufgemacht. Vielen Dank, Herr Schröder.

In Wirklichkeit wird mit einer immer älter werdenden Bevölkerung, auch das Renteneintrittsalter steigen und die Arbeitenden werden und können ihre Kinder und Rentner auch weiterhin problemlos finanzieren.

Mit einer ungebremsten Zuwanderung von reinen Wirtschaftsmigranten in die Sozialsysteme, bekommt dieses System Risse. Einen Großteil dieser Menschen lebenslang ohne jede Gegenleistung zu versorgen, funktioniert nämlich nicht.

Aber das Thema „Demografische Veränderung“ ist zu komplex, um es in einem kurzen Beitrag aufzugreifen. Merken kann man sich, dass es sich wie meist um geschickt verdrehte Halbwahrheiten oder, salopp ausgedrückt, dicke Lügen handelt.

Ja, die Gesellschaft wird sich ändern, was auch die Arbeit betrifft. Und das möchte ich am Beispiel Japans zeigen, das keinen kulturellen Selbstmord begeht indem es Zuwanderer in Millionenhöhe über seine Grenzen lässt.

Veränderung? Nein Danke!

Sind Japaner nun rassistisch oder einfach nur weise? Japaner sind stolz auf ihr Land und ihre einzigartige Kultur. Viele Menschen mögen Japan weil es genau so ist wie es ist. Also warum soll sich Japan (völlig) ändern?

Von den Vereinten Nationen wird gern propagiert, „der demografische und kulturelle Austausch und die Abschaffung überholter Staatswesen sei die einzige Antwort, um die Wirtschaft am Laufen zu halten“. Aber Japan hat andere Ideen. Und als Japanerin sage ich klar, diese Ideen werden funktionieren.

Japan nimmt nur sehr wenige Asylbewerber auf. Viele die versuchen in Japan Fuß zu fassen scheitern sehr schnell und verlassen das Land innerhalb der ersten beiden Jahre. Vor allem die Schrift(en) und Sprachschwierigkeiten grenzen Fremde massiv aus. Drei Schriften sind für die meisten zwei zu viel.

Der Zugang

Amerikanern und Europäern fehlt oft der Zugang zur japanischen (asiatischen) Mentalität. Japaner unterscheiden sehr stark zwischen der eigenen und der fremden Kultur. Selbst ich, als Auslandsjapanerin, werde zum Teil anders behandelt. Mein Glück, dass ich in Japan geboren bin und die Sprache fließend spreche.

Demografen und Wirtschaftsexperten sagen Japan eine düstere Zukunft voraus. Eine Weile habe auch ich mir Sorgen gemacht. Aber das war eine emotionale Sache und völlig unbegründet. Als Japanerin liebe ich nun mal mein Heimatland.

Die gleichen Experten warnen davor, dass die japanische Gesellschaft überaltert sei und bald zu wenig junge Menschen an der Last der Sozialabgaben scheitern. Außerdem werde die japanische Kultur bunter sein, wenn man mehr Zuwanderer nach Japan ließe.

Aber was macht ein Land, das bereits eine bunte Kultur hat? Warum soll man sich soziale Spannungen ins Land holen, wenn die Verbrechensrate seit Jahren nach unten tendiert. So denkt der Japaner, der trotzdem gern Urlaub in Europa macht.

Japan, Korea und China sind Nationen, die zwar Kriege führten, aber ethnische Parallelen haben. Asiaten bleiben unter sich. „Wir haben lieber ein demografisches Problem, als Japan in etwas zu verwandeln, was nie wieder Japan sein wird“, hat ein Politiker gesagt.

Die Experten

Und wieder sprechen Experten von einem nationalistischen Kurs, auf den Japan zusteuere. Wobei ich mich stets frage, wer diese angeblichen Experten sind. Reicht ein Studium der Japanologie, um den Mund ganz weit aufzumachen?

In einem Bericht der FAZ fabuliert der Autor über Japans Weg zum Nationalismus, zur Pressezensur und dem Aufbau einer stärkeren Armee. Gleichzeitig merkt er an, dass es in Japan traditionell „stillen Widerstand“ gäbe. Damit hat er alles gesagt und Spekulationen sinnlos gemacht.

Aber was täten Menschen wie er, wenn es keine Japaner gäbe, die ihr Land, ihre Kultur, als Erbe für kommende Generationen sehen und entsprechend handeln. Die japanische Demokratie ist stark genug, um einen Rückfall ins alte Denken zu verhindern. Und so ein bisschen Patriotismus tut allen Menschen gut.

Wing Chun – Der ewige Frühling

Viele Mythen und Legenden ranken sich um die fernöstlichen Kampfkünste. Von unbesiegbaren HeldInnen und wundersamen Techniken ist die Rede, die jeden Gegner lässig niederstrecken.

Das ist so dumm wie falsch und schon allein das Wort Gegner ist dabei der falsche Begriff. Ursprünglich hat man Wushu / Kung Fu zur körperlichen und geistigen Fitness erschaffen. Erst viel später haben die Shaolin Mönche daraus die Kunst der Selbstverteidigung gemacht.

Die kämpfende Kunst

Vor einigen Monaten hatte ich am Beispiel Karate über den Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport geschrieben und warum die reine Kampfkunst in einem Wettkampf unbrauchbar ist.

Wer diese Artikel noch nicht kennt, der darf gern HIER und HIER klicken.

Bei meinem Aufenthalt in den USA, habe ich mehrfach mit Sifu Feng über dieses Thema gesprochen. Auch sein Wettkampf Tai Chi ist nur die abgewandelte Form jener Kunst, die in Konkurrenz zu den aus dem Shaolin „Kung Fu“ entwickelten Stilen steht.

Für Feng überraschend, dass ich als Karateka, die „Klebenden Hände“ beherrsche. Einerseits gibt es die auch im Goju Ryu Karate und andererseits im Wing Chun. Und auch das habe ich gelernt.

Wing Chun, das man mit „Ewiger Frühling“ übersetzen kann, ist ein vermutlich im frühen neunzehnten Jahrhundert entstandener südchinesischer Kung Fu Stil, der seit den 1970er Jahren auch Furore im Westen macht. Leider haben Geschäftemacher viel kaputt gemacht, aber das soll heute kein Thema sein.

Kurz vor meiner Abreise hatte Feng Besuch von einem befreundeten Sifu, der als Kind und Jugendlicher zehn Jahre lang Wing Chun trainierte und vor fast zwanzig Jahren zum Tai Chi gewechselt ist. Gemeinsam haben wir die beiden Systeme analysiert und die Unterschiede herausgestellt. Und das war auch für mich hochinteressant.

The men of Tai Chi

Sifu Dan ist Amerikaner und knapp vierzig Jahre jung. Sein Stiefvater habe bei Hawkins Cheung in Los Angeles trainiert und ihn zum Training mitgenommen, erzählt er uns. „Als Kind hat mir Wing Chun geholfen“, sagt er. „Ich war ein schmächtiges Kerlchen und immer Opfer der älteren Schüler. Als ich mich erstmals wehrte, haben sie mich in Ruhe gelassen.“

Fast automatisch erscheinen die Bilder in meinem Kopf, die mich als siebenjähriges Mädchen auf dem Pausenhof der Schule zeigen und als „Opfer“ eines üblen Streichs. Ein Mitschüler hatte mich ohne Vorwarnung zu Boden gestoßen, beleidigt und dabei noch gelacht. Mein Karate hat ihm dann Manieren beigebracht.

„That’s life in the USA“, stichelt Feng und lacht. Die Männer nicken wissend, als ich meine Geschichte erzähle. „Ich glaube das haben wir alle durchgemacht“, sagt Dan. „Aber im Gegensatz zu anderen sind wir wieder auf die Füße gekommen.“

„Warum und wann hast du mit Wing Chun aufgehört?“, will ich wissen. Seine Antwort ist überraschend. „Nicht aufgehört“, lässt er mich wissen, „in meiner Schule wird auch Wing Chun unterrichtet. Nur unser Schwerpunkt ist Tai Chi.

Ich bin als junger Bursche zu den Marines. Wing Chun hat mir zu Beginn meiner Ausbildung geholfen, aber als wir Bodenkampf und Boxen übten, stand ich auf verlorenem Posten.“

Ich ahne warum, aber will es genauer von ihm wissen. „Woran genau lag es deiner Meinung nach?“ „Wir haben bei Hawkins zu wenig Sparring gemacht und nie mit fremden Stilen geübt. Alles war sehr theoretisch. Und ich kann schlecht einem Trainingspartner die Knochen brechen.“

Gegen jede Regel

Dan spricht ein Problem an, das viele Kampfkünstler haben, wenn sie in einem Ring nach Regeln kämpfen sollen. Schläge zum Kehlkopf oder Tritte in den Unterleib gehören zur Selbstverteidigung, im Sport sind sie aus gutem Grund verboten.

Auf der anderen Seite gibt es aber diese Arroganz scheinbarer Überlegenheit im Lager der Wing Chun Verfechter. Und das ist, bei aller Sympathie für diesen Stil, eine glatte Lüge. Dan sieht das ebenso. „Hawkins Cheng ist ein netter Kerl. Aber er hat auch den 3. Dan im Karate.

Viele, die sich jetzt Sifu nennen und wirklich gute Wing Chunler sind, haben noch einen zweiten oder dritten Hintergrund. Sie mixen diverse Stile und erst das macht sie gut. Oder sie schummeln, wie Sifu Moore.“

Dan zeigt uns ein Video, das ich ebenfalls kenne. Ein beleibter Mann, wird von einem schmächtigen Karateka „angegriffen“ (Sparring) und schiebt diesen dann quasi vor sich her. Das hat wenig mit Wing Chun, aber viel mit physikalischen Gesetzen zu tun. Der Mann ist einfach schwerer. Punkt.

„Ein großer Nachteil diverser Stile, ist der Fokus auf Hände und / oder Füße“, sagt Dan. „Wir können Tritte und Schläge, aber am Boden verlieren wir.“ „Das klingt wie Werbung für Brasilian Jiu-Jitsu (BJJ)“, stichele ich. „the most effective Martial Arts on the Planet.“

And the winner is …!

Herzliches Lachen folgt meinen Worten, die beiden verstehen den Gag. „BJJ ist in erster Linie Sport“, sagt Dan und auf der Straße völlig unbrauchbar. Das gilt für alle ringenden Sportarten. Kein Mensch wälzt sich auf dem Asphalt.

Die scheinbare Überlegenheit von BJJ basiert auf dem Überraschungseffekt, den auch Wing Chun kennt und auf deren Regeln. Bei Vergleichskämpfen mit BJJ scheuen sich andere Sportler sehr oft, die wirklich effektiven Kicks oder Schläge zu landen.“

„Oder sie dürfen nicht“, füge ich hinzu. „Bei Judoka oder Ringern sieht das ganz anders aus. Kein BJJ-Sportler steht lange gegen einen guten Freistil Ringer. Man kann solche Sportarten ganz schlecht vergleichen.“

„Ich sehe Wing Chun als eine Sonderform unter den Kampfkünsten“, sagt Dan und nickt zustimmend. „Es ist reine Selbstverteidigung und eine Art Straßenkampf. Relativ einfach aufgebaut gibt es dort keine Geheimnisse. Die werden nur von diesen selbsternannten Großmeistern Leung Ting und Keith Kernspecht propagiert. Jeder kann Wing Chun erlernen. Dafür braucht es keine Ewigkeit.“

„Mit erlernen meinst du die Formen oder die Techniken inklusive Schmetterlingsmesser und Langstock?“, frage ich. „Wenn du Wing Chun als reine Kunst siehst und wirklich jede Handbewegung akribisch und auf den Millimeter genau lernen möchtest, wirst du vermutlich ewig brauchen“, erwidert Dan. „Und du wirst im Ernstfall die Prügel deines Lebens beziehen. Die meisten Wing Chunler können nicht kämpfen.“

Dans Worte sprechen das Problem an, das ich am Beispiel Aikido verdeutlichen will. Aikido ist als Wettkampfsport völlig ungeeignet und nur die kultivierte Form des Aikijujutsu. Bei Wing Chun ist das ähnlich. Nur gibt es dort keine offizielle sportliche Form. Eventuelle Wettkämpfer sind einfach nur Kickboxer.

Die Analyse

Dan holt einen Schnellhefter aus der Tasche und zeigt uns auf mehr als fünfzig Seiten seine Analyse von Wing Chun und Tai Chi. Grob gesagt ist sein Fazit, dass Tai Chi das wesentlich komplettere System ist, schwieriger zu lernen, aber im Endeffekt effektiver.

„Wing Chun ist nicht komplett“, erklärt Dan. „Man hat dort Elemente aus dem Tai Chi und vermutlich dem Shaolin Kung Fu sozusagen extrahiert und um ein imaginäres Dreieck herum modifiziert. Ich spreche von den kurzen, schnellen Bewegungen, die immer die eigene Mitte schützen und gleichzeitig zum Zentrum des Gegners gehen.

Der Erfolg, den einige wirklich gute Wing Chunler mit dieser Methode haben, basiert lediglich auf dem Überraschungseffekt. Aber mit einem Kettenfauststoß gewinnt man keinen ernsthaften Kampf. Mit einem Tritt in den Unterleib schon.“

„Das ist mein Spruch!“, protestiere ich lachend. „Ich glaube ich weiß, was du meinst. Auch Karate kommt ursprünglich aus China und ist vermutlich aus dem Weißen Kranich Stil entstanden. Aber Japaner sind Puristen und haben überflüssige Bewegungen eliminiert, was sehr gut im Shotokan Karate zu sehen ist. Mein Stil, das Goju Ryu, ist noch näher am Original.“

„Tai Chi basiert auf einem Kreis“, fährt Dan fort und Feng stimmt zu. „Greift ein Gegner an, wird der Wing Chunler der Kraft ausweichen oder um sie herum arbeiten und gleichzeitig attackieren. Tai Chi wird die Kraft, den Schlag oder Tritt quasi aufnehmen und absorbieren, um erst dann zu attackieren.

Dreieck und Kreis

Die Bewegungen beim Tai Chi sind kreisförmig, um es einfach auszudrücken. Beim Wing Chun dagegen eckiger (Dreieck Prinzip). Ein weiterer Unterschied liegt im sogenannten Trapping, dem immobilisieren der Arme oder Beine.

Das funktioniert im Training für Wing Chunler wunderbar. Im realen Leben habe ich so meine Zweifel. Steht mir ein muskulöser Kraftmensch gegenüber, so geht das in den meisten Fällen gewaltig schief.

Tai Chi macht das besser, indem man einen Gegner aus der Balance bringt. Greift jemand nach mir, gebe ich nach und leiste keinen Widerstand. Bis zu diesem Punkt kann man sich darüber streiten, ob beide Systeme nicht teilweise das Gleiche machen, wenn auch mit anderen Methoden.

Der größte Unterschied liegt aber meiner Meinung nach in der Sensitivität. Wing Chuns klebende Hände sollen hier das Maß aller Dinge sein, was nur zum Teil richtig ist. Nicht nur Wing Chun kennt diese Form, wie Mayumi schon angesprochen hat, gibt es die auch im Okinawa Karate und anderen Kung Fu Stilen.

Mit dem Unterschied, dass im Wing Chun leider wirklich nur die Arme sensibilisiert werden, im Tai Chi aber der ganze Körper. Wing Chun gilt als reiner „Close Range Combat.“ Und das macht das System recht gut. Bis man, rein theoretisch, auf den Weltmeister im Kyokushin-Karate trifft.“

Kick it

Wir müssen alle lachen. Dan spricht von den blitzartig aus nächster Nähe nach oben gezogenen oder gesprungenen (Dreh)Kicks zum Kopf, mit denen ich Feng im Sparring überraschte. „Wing Chun übt Druck nach vorn (auf den Angreifer) aus“, fährt Dan fort, „aber es geht immer nur um die Mitte, das Zentrum.

Tai Chi ist ein 360 Grad System, das sich wie ein junger Baum verhält. Zieht man daran oder drückt und lässt dann los, geht der Baum in seine ursprüngliche Position zurück. Tai Chi attackiert den ganzen Körper und ist das wesentlich komplettere System. Falls man es bis zum hohen Level schafft.“

„Der Blick über den Tellerrand ist wichtig“, ergänze ich. „Unbedingt!“, stimmt mir Dan zu. „Es geht mir nicht darum einen Stil zu verteufeln und die Überlegenheit eines anderen anzusprechen, aber viele meiner Schüler haben vorher etwas anderes gemacht und sind nun wesentlich zufriedener mit ihren Erfolgen.“

„Könnte man Wing Chun als Einstieg in die Welt der Kampfkunst sehen?“, will ich wissen und Dan nickt. „Das hast du gut formuliert“, erwidert er, „aber ich sehe das komplexer.

Wie ich schon sagte ist Wing Chun ein einfaches System, das vor allem für körperlich schwächere Menschen interessant ist. Vor allem für Frauen.“ Er grinst, als er meinen Mittelfinger sieht. Humor, den auch Dan versteht.

Hinterm Horizont geht’s weiter

„Du wirst dort viele treffen, die kaum Fitness haben oder einfach unbeweglich sind“, fährt er fort. „Für die wäre Karate Mord. Auch für Kinder ist Wing Chun eine tolle Sache. Aber wer Wunder erwartet, wird bitter enttäuscht.

Wer dazu in der Lage ist und echte Fortschritte machen möchte, dem rate ich sich auch anderweitig umzusehen. Ohne den direkten Vergleich, wird man immer limitiert bleiben. Und die angeblich so guten Wing Chunler aus Hongkong machen in Wirklichkeit nur Sanda (Chinesiches Kickboxen).“

Auch Feng stimmt zu. „Ja“, sagt er, „das habe ich mittlerweile auch erkannt. Ich musste auch Kickboxen lernen, um bei Meisterschaften erfolgreich zu sein. Trotzdem hat mir mein Tai Chi Hintergrund dabei geholfen. Und schon Bruce Lee hat die Stile gemischt.“

Unvermischt und pur bleibe nur ich meinen LeserInnen erhalten. Auch wenn ich Deutschland nächste Woche wieder in Richtung USA verlassen werde.