Die Qual der Wahl

Deutschland hat gewählt. Ganz Deutschland? Nein! Nur ein Bundesland, das lange meine Heimat war. Hier bin ich bunt und Multikulti aufgewachsen, hier hat das Konzept einst funktioniert. Aber PolitikerInnen, die sich im Glanz des Mammons sonnen, haben die Idee davon verkauft.

Sieger und die VerliererInnen hecheln ihre Phrasen in die Mikrofone und Frau Kraft tritt beleidigt zurück. Sind wir ehrlich, welcher Firmenchef, der schlechte Zahlen einfährt, wird nun so einfach das Handtuch werfen? In der Politik ist das Brauch. Vielleicht machen die Unternehmensberaterin Kraft und die Lehrerin Löhrmann nun eine Wohngemeinschaft für Gescheiterte auf. Aber bitte ehrlich bleiben, meine Damen!

Kommen wir zu den Siegern der Wahl, zu denen neben FDP und AfD, auch die LINKEN gehören. Christian Lindners One-Man-Show, die übernommenen Inhalte der AfD, der Nimbus der „Etablierten“, all das hat Früchte in NRW getragen. Nun will der Mann noch Vizekanzler werden. Man darf gespannt sein, wohin er sein gelbes Fähnchen dreht.

Die LINKEN tun mir fast schon leid. Zwar haben sie sich deutlich verbessert, für den Landtag hat es wieder nicht gereicht. Vielleicht sollte man sich gemeinsam mit der SPD auf Gemeinsamkeiten besinnen. Eine nach links rückende SPD, die gegen NATO und Kriegseinsätze ist, die sich gegen den Neoliberalismus und Sozialabbau stellt, diese Partei könnte in der Wählergunst steigen. Aber dann ohne Engel Gabriel oder heiligen Martin und mit Frau Wagenknecht als Chefin.

Auch die Antifa hat nicht verhindert, dass die AfD im nächsten Landtag sitzt. Aber die „Pfui!“ Rufer und Antidemokraten, werden mangels sprudelnder Geldquellen bald verstummen. Oder glaubt wirklich jemand, dass diese Chaoten den Protest aus freien Stücken initiieren?

Ich hatte das Ergebnis in ähnlicher Höhe erwartet. Wobei ich finde, dass GRÜNE und SPD noch zu milde abgestraft worden sind. Abgestraft für eine desaströse Schul- und Bildungspolitik und den Verlust der Inneren Sicherheit. Hätte sich Frau Kraft von Innenminister Jäger distanziert und ihn nach Köln I gefeuert, die Wahl wäre vielleicht anders ausgegangen.

Das Scheitern der SPD geführten Politik hat auch bundespolitische Gründe. Und die liegen noch immer bei der CDU, die liegen noch immer bei Angela Merkel. Sie, die „Getriebene“, hat durch ihre Grenzöffnung und die Flüchtlingskrise, das ganze Ausmaß des Politikversagens möglich gemacht.

Auch Krafts Leugnung von „No-Go-Areas“, der falsche Kanzlerkandidat der SPD, haben mit zum schlechten Ergebnis beigetragen. Wer das noch immer verneint ist blind. Aber welcher Politdarsteller hat schon jemals die ganze Wahrheit gesagt.

Wie geht es nun weiter in NRW? Wird die CDU nun mit eisernem Besen die Kriminellen im Land auskehren? Kann sie das ohne massiven Protest der Linken und Grünen Fraktion? Oder wird auch die nächsten vier Jahre wieder nichts passieren und das Land langsam aber sicher vor die Hunde gehen.

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“, heißt es. Nun konzentriert sich alles auf die Bundespolitik. Ob wir dort Frau Kraft oder Frau Löhrmann wiedersehen oder sogar Herrn Jäger als Retter der Nation, werden die nächsten Wochen zeigen. Ich finde, dass diese Truppe niemand braucht. Aber NRW braucht eine andere, eine bessere Politik.

Ob die von der (Landes)CDU kommen kann, wird Armin Laschet nun zeigen müssen. Aber sollte FDP-Chef Lindner eine „Ampel“ anstreben, wird das sein Ende für den Einzug in den Bundestag sein. Die WählerInnen sind klar gegen eine weitere SPD-Regierung.

Vielleicht trägt der CDU-Erfolg auch die Handschrift eines Mannes, den man als einen der wenigen ehrlichen Menschen in der CDU ansehen kann. Die Rede ist von Wolfgang Bosbach, dessen letzten Auftritt wir in diesem Jahr sehen. Ausgerechnet er, der Merkel-Kritiker, hat der CDU in NRW mit zum Sieg verholfen.

Deutschland hat gewählt. Ganz Deutschland? Nein! Nur ein Bundesland, das lange meine Heimat war. Hier bin ich bunt und Multikulti aufgewachsen, hier hat das Konzept einst funktioniert. Ich bin gespannt auf die nächsten vier Jahre, die ich vermutlich nicht mehr in Deutschland erleben werde. Meine Wahl steht ohnehin schon lange fest. Sie heißt Yuki und ist die beste Frau der Welt. Meine! Was habt ihr denn nun gedacht?

 

Die Trennung

Doppelpass und (Steil)Vorlage sind Begriffe, die man – Frau auch -, aus dem Fußball kennt. Und dann gäbe es noch die doppelte Staatsbürgerschaft, von der sich eine ganze Gruppe in Europa trennen sollte. Trennungen sind zur Zeit wieder Mode, ich stehe auch kurz davor.

Im Fußball trennt man sich von Spielern und kauft für viel Geld Neuzugänge ein. Bei zwischenmenschlichen Beziehungen sieht das anders aus. (Nicht ganz) Aktuell, habe ich die Trennung einiger lesbischer YoutuberInnen erlebt, die, nach mehreren Jahren zur Schau gestellter Zweisamkeit, nun ihre eigenen Wege gehen.

Die Gründe sind stets die gleichen, Frau hat sich auseinander gelebt. Verschiedene Ziele im Leben sind der nächste Scheidungsgrund. Oder doch die Stinkesocken? Zum Teil hängt die ganze Existenz dieser Frauen voneinander ab. Mit youtube lässt sich (viel) Geld verdienen.

Daher war ich stets skeptisch, wenn ich die Neuigkeiten in den Kanälen sah. Dort wird bewusst Werbung und gute Laune gemacht. Ich mag die Mädels und habe eine davon in Los Angeles getroffen. Privat ist sie eher unsicher und introvertiert, auf youtube sieht das anders aus.

Eine Show, eine politische Inszenierung, läuft momentan in England und „Sultan Erdogans“ Türkei. Während Frau May Zuspruch für den Brexit sucht und auch bekommen wird, hat Erdogan sein Ergebnis vermutlich manipuliert. Das geht auch mit (halb) legalen Mitteln. Gleich von Wahlbetrug zu schreien macht wenig Sinn.

Sinnfrei ist aber die doppelte Staatsbürgerschaft von Türken in Österreich und Deutschland. In beiden Ländern haben sich Mehrheiten für den Despoten entschieden und damit gegen die Demokratie, die ihnen bisher Schutz und Heimat bot.

Wobei man das Ergebnis richtig verstehen muss. Keine Mehrheit der in Österreich und Deutschland lebenden Türken hat für Erdogan gestimmt, das wird gern in Statistiken falsch dargestellt. In Deutschland war das lediglich die Mehrheit –  63 Prozent – der zur Wahl gegangenen knapp 50 Prozent Wahlberechtigten.

Und doch muss ich den NichtwählerInnen einen klaren Vorwurf machen. Sie tragen eine Mitschuld an dem Ergebnis. Obwohl auch ich (noch) einen Doppelpass habe bin ich klar dafür, alle InhaberInnen vor die Wahl zu stellen. Deutschland oder … Zwei Ländern zu dienen macht keinen Sinn.

In der postfaktischen und politisch korrekten Realität des 21. Jahrhunderts, wird darüber noch zu sprechen sein. ExpertInnen aller Couleur werden sich in diversen Diskussionen streiten und doch zu (k)einem Ergebnis kommen. Frau Merkel wird es dann vermutlich richten. So, wie sie das immer macht.

Und auch die Presse macht da weiter, wo sie stets gewesen ist. Am Beispiel des Attentats in Dortmund, wird das mehr als deutlich gemacht. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, die Lämmer haben lieber Fußball geschaut, hat sich die Presse erneut blamiert. In einem Terroranschlag auf die Intelligenz, haben die Medien von einem Anschlag auf den BVB-Bus berichtet.

Hat jemand den Fehler bemerkt? Einzig die WELT beschreibt den Anschlag (einen Tag später!) korrekt, der Menschen und NICHT dem Bus von Borussia Dortmund galt! Damit hat der politisch-mediale Komplex einmal mehr den Terror unsichtbar gemacht.

Der deutsche Soziologe und Nationalökonom, Max Weber (eigentlich Maximilian Carl Emil Weber), zählt politische Journalisten zur Klasse der Politiker, die mit der Feder politisch einwirken wollen. Braucht es noch weitere Beweise?

Beweise, dass NRW ein Ort für Kriminelle ist, will nun auch der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach liefern. Damit hat der Mann recht. SPD und GRÜNE haben das Bundesland, das lange meine Heimat war, zu einem Schmelztiegel des Verbrechens gemacht.

Verbrechen werden auch weiter von den Kämpfern des sogenannten Islamischen Staats gemeldet. In Deutschland beobachtet man diese Extremisten nur. Ich stelle mir dann stets Männer mit dunklen Hüten vor, die Tag und Nacht solche Bösewichte überwachen. Wobei das Wort „Kämpfer“ eine semantische Überhöhung für „feige Mörder“ ist.

Legale Morde – Stichwort Staatsterrorismus -, werden bekanntlich nur von Politikern begangen. Und nun schauen wir auf den amerikanischen Präsidenten, der plötzlich seine Liebe zur NATO entdeckt. Und auf den NATO-Generalsekretär, der sich über die endlich wieder gestiegenen „Verteidigungsausgaben“ freut. Stellt dazu jemand die richtigen Fragen oder muss ich das wieder machen?

Keine weitere Frage gibt es mehr zu meinem Leben, die Antwort darauf ist sonnenklar. Ich werde zwar noch einmal kurz nach Deutschland reisen, aber die USA zur (vorerst) neuen Heimat machen. Natürlich mit Elfe, was habt ihr denn nun gedacht?

 

Die neuen Rechten – (M)Eine Analyse zur AfD

Ich schreibe diesen Beitrag unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. Diesem Beitrag wird ein noch umfassenderer folgen, der als Fortsetzung zum „Schweigen der Lämmer“ anzusehen ist. Einige Punkte nehme ich bereits voraus, sie sind zum besseren Verständnis dieses Textes unerlässlich.

Nach Möglichkeit sollten LeserInnen auch den Beitrag „Phänomen Populismus – Im Namen des Volkes“ lesen, der ebenfalls das Thema „Rechte“ behandelt.

Der Ursprung

Wer sind diese sogenannten „Neuen Rechten“, die überall auf der Welt auferstehen? Donald Trump gehört ebenso dazu, wie Marine Le Pen. Aber wir sprechen von Deutschland und nicht von Menschen, die anderswo zu Hause sind.

Und doch muss man man „Rechte“ im weltweiten Kontext sehen. Alles gehört zusammen und der wieder erstarkende Patriotismus hat mehrere Gründe, die ich später noch erklären will. Wobei ich Patriotismus durchaus mit Konservativismus austauschen möchte. In ihrer reinen Form sind beide nicht wirklich schlecht.

Wissenschaftler haben sich mit dem Ursprung rechter Parteien beschäftigt. Leider sind nur wenige neutral, was eine objektive Bewertung schwierig macht. Die reinen Fakten sind dagegen interessant und sollten den etablieren Parteien zu denken geben.

Einfach ausgedrückt haben Globalisierung, Neoliberalismus und die Vision eines europäischen Bundesstaates elementare Ängste und Wut bei vielen BürgerInnen geweckt. Die Angst geht um in der Eurozone. Egal ob es dabei um Arbeitsplätze oder Rente geht.

Der schleichende Sozialabbau, der Verlust kultureller Werte, die Massenmigration junger Muslime, das alles trägt mit zur Bildung von Protestparteien bei, die nun auch Brüssels Macht in Frage stellen.

Plötzlich ist der Nationalstaat wieder attraktiv, ein Schlag ins Gesicht der Eurokraten, die nun verzweifelt auf noch mehr Europa setzen.

Die Alternative

In Deutschland erleben wir zur Zeit den Höhenflug einer Partei, die keiner mehr so richtig auf der Rechnung hatte. Aber bedingt durch Merkels (Grenz)Entscheidung, hat es die Partei nicht nur in mehrere Landtage geschafft, auch auf Bundesebene liegt sie zum Zeitpunkt dieses Artikels bei mehr als 10 %.

Wer ist nun diese Alternative für Deutschland wirklich? Verbergen sich böse Nazis in ihren Reihen? Verkörpern sie die Gestalt gewordenen Gespenster einer Zeit, die vor mehr als 70 Jahren endete? Steht Deutschland ein neues 1933 bevor? Kommt etwa der „Führer“ wieder?

Bewusst habe ich diese Schlagwörter gewählt, um ihre Absurdität aufzuzeigen. Diese Panikmache wird gezielt eingesetzt, um Ängste und Vorurteile zu wecken. Und auch von den Kanzeln schallt es: „Herrgott hilf, der braune Sumpf ist wieder da.“

An genau dieser Stelle sollten kritische LeserInnen den Finger heben und „Einspruch!“ gegen diese Form der Meinungsmache rufen. Leider passiert das viel zu selten und blinder Aktionismus übernimmt die Regie.

Auf den ersten Blick besteht die AfD aus besorgten BürgerInnen, die eine Veränderung in der deutschen Politiklandschaft wollen. Das klingt gut. Aber ist es auch die Wahrheit oder nur ein Fragment, um sie zu verschleiern?

Krieg der Eliten

Vergessen wir kurz die BürgerInnen, die sowieso nur das „dumme Wahlvolk“ sind, das kontrolliert werden muss. Wir behaupten nun, auch im Vorgriff auf einen noch folgenden Beitrag, dass es sich bei den PolitikerInnen um die sogenannten Eliten handelt, die uns repräsentieren.

Aber das ist nur teilweise korrekt. Ich erinnere an die Metapher von den Lämmern und den Hirten, über denen der Grundbesitzer steht. Und der lässt beide zum eigenen Wohl über jedes Stöckchen springen.

Ein Großteil der Eliten hat sich mittlerweile im Neoliberalismus vereint, der seit Jahrzehnten ihr Gott, ihr goldenes Kälbchen ist. Alle Eliten? Nein! Ein Teil hat eine andere Meinung. Und schon geht der Streit los.

Traditionsgemäß unterscheiden wir bei den Parteien in „Linke“ und „Rechte.“ (*) Auch hier gibt es wieder Unterscheidungen. Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten auf der einen, Konservative und Rechtsradikale bzw. Rechtsextreme auf der anderen Seite. Dazwischen stehen (angeblich) die Liberalen.

In der politischen Auseinandersetzung werden die Begriffe “rechtsextrem“ bzw. “rechtsradikal“ häufig synonym verwendet,  um politische Gegner zu diskreditieren und bei den WählerInnen einen falschen Eindruck  zu hinterlassen.

Das liegt auch an der Definition des Wortes „rechtsradikal“, die nach 1945 noch anders war. Damals galt im politischen Sprachgebrauch ein Rechtsradikaler als verfassungsfeindlich. Erst zu Beginn der 1970er Jahre hat sich das offiziell geändert.

Beide Begriffe bewerteten etwas als „extrem“ und definieren so indirekt die politische „Mitte“ als vom „äußeren Rand“ her gefährdete Normalität. Das ist gezieltes Meinungsmanagement.

(*) In einem Folgeartikel gehe ich deutlicher auf die politischen Strömungen ein.

Krieg der Eliten Teil 2

Nehmen wir nun an, es gäbe eine neue unzufriedene Gruppierung innerhalb der Eliten. Diese suchen nun Unterstützung und finden sie wo? Richtig, bei den BürgerInnen, auch WählerInnen genannt.

Denen verkaufen sie nun mit möglichst einfachen Worten (Populismus), aber auch mit gezielt eingesetztem Empörungs- und Meinungsmanagement, dass die Neupartei alles viel besser, als die Altpartei mache.

Viele Menschen werden das glauben, wenn es entsprechende Beispiele gibt. Oder sie setzt auf den Faktor Angst, der funktioniert immer wunderbar. Die Altpartei wird kontern und macht das ganz geschickt aus ihrer Position der Stärke, des Establishments.

„Die Neupartei ist eine rechtspopulistische / -radikale / -extreme Partei“, wird behauptet, „die einfache Lösungen anbietet, die niemals funktionieren. Außerdem sei sie Anti was auch immer und nur die Altpartei habe die wirkliche Lösung parat.“ (Außerhalb Deutschlands funktioniert der Trick ebenso, aber dort kann man viel einfacher „Rechte“ gegen „Linke“ tauschen.)

Dann verspricht sie noch die Steuern zu senken und holt sich das Geld verschleiert über Mineralölsteuer, Pflegeversicherung und Solidaritätsbeitrag zurück. Die Wahrheit sieht so aus, dass alle unsere großen Volksparteien extrem populistische Parteien (geworden) sind, die sich nur noch marginal voneinander unterscheiden lassen.

Die gesteuerte Masse

Direkte oder latente Verzweiflung von BürgerInnen führt oft aktive Gruppen zusammen, die etwas tun wollen oder Zivilcourage zeigen. Diese emotional aufgeladenen Menschen, haben noch kein wirklich definiertes Ziel. Sie sind für oder gegen etwas.

Klügere Menschen, die wir Eliten nennen, erkennen das Potenzial solcher Blocks und setzen sich geschickt an die Spitze. Dabei hilft gute Rhetorik ebenso, wie das gemeinsam zu erreichende Ziel.

Scheinbar konservativere Redner schüren die Angst vor Arbeitsplatzverlust, wenn die „roten Socken“ nun zum Chef des Bergwerks werden sollten.

Prompt spuckt der Oberkumpel in die Hände und wettert gegen altvordere Methoden der „schwarzen Kittel.“ Und schon bilden sich Fraktionen, die man gezielt für eigene Ideologien  gewinnt. Der Kampf „Links“ gegen „Rechts“ beginnt.

Im Endeffekt ist es der medial-politische Komplex, der Menschen erfolgreich oder zu Verlierern macht. Der (hässliche) Martin wird also gelobt und die (schöne) Frauke mit Häme überschüttet. Das geht auch umgekehrt.

Die Alternative Teil 2

Zurück zur AfD und der politischen Realität in Deutschland. Ob Mitglieder der AfD bereits zu den Eliten gehören, ist die wirklich spannende Frage dieser Zeit. Scheinbar waren sie doch bis vor kurzem noch normale BürgerInnen.

Dass einige (viele) ihrer Mitglieder aus den etablierten Parteien stammen, wird in diesem Kontext gern vergessen. Gestartet als Anti-Euro(pa) Partei, hat sich die AfD als scharfe Kritikerin der Flüchtlingspolitik etabliert.

Damit trifft sie den Nerv vieler BürgerInnen. Aktuelle Zahlen zur Gewalt durch Zuwanderer, den hohen Kosten und der nun auch in Deutschland beginnende Terror geben ihr scheinbar recht.

Sie profitiert dabei von einem überforderten Staat, der die Kontrolle über die Neuankömmlinge verloren hat. Merkels Regierung wäre also direkt für den Aufstieg der AfD verantwortlich.

Man könnte nun auch sagen, dass die CDU die AfD nur benutzt, um sich von der ungeliebten SPD zu lösen und mittelfristig wieder konservative Positionen zu vertreten. Ob das so stimmt?

Dazu der Politikwissenschaftler Professor Werner Patzelt in einem Interview bei ZDFzoom: „Es war ein sehr kluger Zug der Parteivorsitzenden Merkel, sozusagen eine Frontbegradigung nach links vollzogen zu haben und sich von links her nicht mehr angreifbar zu machen. Wenn die Parteivorsitzende zugleich den rechten Flügel, den konservativen Flügel der CDU gepflegt hätte, wäre sie an der absoluten Mehrheit nicht mehr zu hindern. Aber leider Gottes ging die taktisch und strategisch kluge Öffnung nach links einher, mit einer Abgrenzung zu den konservativen Kreisen der CDU. Und das hat jenen politischen Raum freigemacht, den nun die AfD zu besiedeln beginnt.“

Merkels Werk und der Linken Beitrag

Professor Patzelt sieht die Gesellschaft tief gespalten. Die ständigen Appelle (der Regierung) an Toleranz überfordere jene, die einen Verlust der deutschen Identität fürchten, hat er gesagt.

Professor Patzelt: „Was wir in Deutschland haben, ist der erfolgreiche Marsch der 68iger durch die Institutionen. Wir haben ganz ohne Zweifel im kulturellen, im medialen, im wissenschaftlichen Bereich, eine links-grüne Hegemonie und das ist auch ganz legitim, aber sie ist eben da und gegen diese Hegemonie revoltieren nun immer mehr Leute.“

Sagt das ein AfDler oder Mitglied einer konservativen Gruppe, wird er sofort als „rechter Hetzer“ verschrien. Der Professor sieht das nüchtern. Das muss er, es ist sein Job. Merkels Motive bleiben trotzdem fraglich. Vielleicht hat sie sich einfach nur verzockt.

Dass in Deutschland die „Linken“ herrschen, dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein. Wobei herrschen nicht wörtlich zu nehmen ist. Aber die öffentliche Meinung, die Medien, sogar diverse politische Ämter auf kommunaler Ebene, sie alle sind vom links-grünen Geist durchsetzt.

Keine Herrschaft währt ewig. Daher ist es normal, dass sich konservative Kräfte dagegen stemmen. Wir erleben allerdings einen grenzwertigen Umgang der herrschenden Klasse, mit der Opposition und den eigenen BürgerInnen. Auch dagegen regt sich Widerstand, der sich unter anderem in der AfD manifestiert.

Die bösen Rechten

Presse und Politik haben aus der AfD schnell eine Nazi-Partei gemacht. Ein alter Trick, um Diskussionen zu vermeiden. Bekanntlich haben Deutsche damit ein Problem. Aber eine Demokratie lebt von Diskussionen. Gibt es keine, haben wir einen totalitären Staat.

Ich erinnere noch einmal an Theodor. W. Adorno, einen großen Denker seiner Zeit und wie er zum Umgang mit Kritik an der Demokratie stand. „Kritik ist aller Demokratie wesentlich. Nicht nur verlangt Demokratie Freiheit zur Kritik und bedarf kritischer Impulse. Sie wird durch Kritik geradezu definiert

Mit Populismus treibt man natürlich auch echte Neo-Nazis in die Arme der AfD, die zum Teil wenig wählerisch ist, wenn es um neues Publikum geht. Aber auch der Vorstoß der SPD nun Migranten das kommunale Wahlrecht zu gewähren, ist Menschenfischen und schlägt in die gleiche Kerbe.

Salopp ausgedrückt sind auch den Sozis viele Mittel recht und billig, um weiter an den Schalthebeln der Macht zu bleiben. Ob das gelingt wird die Zukunft zeigen.

2017 könnte ein wirklich spannendes Wahljahr werden, zumindest wenn man an das Märchen von Demokratie und freiem Wählerwillen glaubt. Also bleiben wir bei den uns bekannten Fakten und tun so, als hätten wir wirklich eine Wahl.

Die „Denen zeigen wir es!“ WählerInnen

Die Klientel der AfD zieht sich quer durch die Bevölkerung und reicht vom Arbeiter bis zum Professor. Allen gemeinsam sind diffuse Ängste, die auch die etablierten Parteien zu verantworten haben. Wer außer „Wir schaffen das!“, keine Argumente hat, den wird das Volk abstrafen.

Merkel und allen Etablierten einen Denkzettel zu verpassen, ist oft ein Grund die AfD zu wählen. Das hat wenig mit politischer Überzeugung, als vielmehr mit Frust zu tun. Siehe die Wahl in den USA. Auch Trump hat es gegen jede ihm vorausgesagte Chance an die Macht geschafft.

Dieses Ergebnis ist reines Wunschdenken bei der AfD. Vielleicht hat sie sich bis zur Wahl aufgelöst oder eine andere Partei ihren Platz übernommen. Niemand kann das sagen.

Aber es „denen da oben!“ zu zeigen, wäre ein Fest für viele BürgerInnen, die Populismus als Wahrheit und Angela Merkel als teuflisches Wesen sehen. Das ist nur eine Sicht der Dinge, die niemand teilen muss.

Personenkult

Die AfD hat in Form einiger weniger Personen frischen Wind in die verkrustete Parteienlandschaft gebracht. Egal wie man zu Frauke Petry, Jörg Meuthen oder Alice Weidel steht, sie sind keine bösen Rechtsextremisten. Dazu werden sie erst mit gezielten Halbwahrheiten und der schon erwähnten Wortvermischung von der linken Presse gemacht.

Allerdings vertreten sie eine radikalere Meinung, die man entweder akzeptiert oder eben nicht. Sie mit medialer Häme und / oder Polemik zu überziehen, ist gezieltes Meinungsmanagement. Argumente kontert man mit Argumenten. Wer Autos abfackelt, ist dumm.

Vor einem Jahr hatte ich in Stuttgart mit Vertretern der AfD gesprochen. Das Thema unter anderem, die Gleichstellung der Ehe für Homosexuelle. „Gott ist gegen die gleichgeschlechtliche Ehe!“, hat man mir gesagt. Auf meine Frage „Wann haben Sie mit ihm gesprochen?“, gab es nur verblüfftes Schweigen, aber keine Argumente mehr.

Die Trillerpfeifen der Antifa, der Aufmarsch deutschfeindlicher GRÜNER, die bei der AfD das Ende der Demokratie gekommen sehen, ist zwar lächerlich, aber auch das ist Demokratie. Weniger demokratisch sind Steinwürfe und körperliche Attacken. Gewalt erzeugt immer neue Gewalt und lenkt von den tatsächlichen Problemen ab.

Ich sehe zur Zeit keine wirkliche Einheit oder Strategie bei der AfD. Vielleicht wird ihr die politische Unerfahrenheit schon bald zum Verhängnis. Oder der Machtkampf innerhalb der Partei.

Aber gesetzt den Fall, dass sie sich etablieren kann, wird die CDU/CSU früher oder später mit ihr koalieren. Vielleicht nimmt sie auch deren Mitglieder nach und nach (wieder!) auf. Das wäre dann ein legaler Ruck nach rechts, der nicht wirklich abwegig ist.

Dass sich dann nicht wirklich etwas ändert und das Kind lediglich einen anderen Namen erhält, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Wir erinnern uns an den „Kampf der Eliten.“

Es werden immer die Grundbesitzer (Finanzeliten) sein, die Hirten und Lämmer beherrschen. Die Parteien und Politdarsteller benutzt man lediglich, um „denen da unten“ (k)eine Wahl zu lassen.

Alternativlos

Frau Merkel skandiert oft und gern, „es gäbe keine Alternative zu ihrer Politik.“ Das ist falsch. Aber die AfD kocht mit dem gleichen Wasser, das schon Adenauer als Grundlage für seine Suppe hatte. Liest man ihre Ideen wird schnell klar, dass sie irgendwo in dieser Ära steckt.

Für mich sind sie keine Alternative, was unter anderem an ihrem Verständnis von Homosexuellen liegt. Und bei meinen Fragen zu volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren haben die Wahlkampfhelfer in Abwesenheit von Jörg Meuthen komplett versagt

Allein von der Sache her könnte man froh sein, dass es noch Menschen gibt, die (scheinbar) eine Veränderung wollen und dafür eine Menge riskieren, statt uns die Merkelsche Alternativlosigkeit weiter um die Ohren zu hauen.

Aber vermutlich ist Deutschland noch nicht reif für eine weitere, konservative Partei. Ähnliches hat man auch beim SPIEGEL gesagt, als der FOCUS auf der Bildfläche erschien. Heute gibt es beide Magazine. Und da wäre noch der CICERO.

Mein kritisches Fazit zur AfD: Wenn die Partei aufhört am rechten Rand nach Stimmen zu fischen, wenn sie wirkliche Alternativen und nicht nur Populismus zu bieten hat, wenn sie in Landtagen über einige Jahre erfolgreiche Arbeit leistet, dann könnte sie eine Alternative für Deutschland werden. Wenn nicht, wird sie als Strohfeuer enden, die Streichhölzer liefert sie sich selbst.

Schon vor einem Jahr hatte ich mit dem Beitrag „Die Menschenfischer“ über die AfD geschrieben. Auch heute sind diese Zeilen noch aktuell und verdeutlichen meine Meinung vielleicht noch.

Die Narren sind los – Zwischen Karneval und Fasching

Wer in Düsseldorf oder Köln das Wort „Fasching“ auszusprechen wagt, wird sofort mit schiefen Blicken bedacht. Ich mache mir seit Jahren einen Spaß daraus und habe stets über die (gespielte) Aufregung gelacht.

2017 hatten wir weder Fasching noch Karneval auf dem Plan, eigentlich sollten wir noch in Los Angeles sein. Aber Wolfs Hilferuf und die Krise der Tuningschmiede, hat uns über Schweden zurück nach Deutschland gebracht.

In den letzten Tagen habe ich Düsseldorf unsicher gemacht und alte Freundinnen besucht. Natürlich auch meine Eltern, wo glaubt ihr wohnten wir? Meine Mutter hat sich riesig gefreut uns zu sehen und auch mein Vater war begeistert. Zumindest kann man sein Lächeln so deuten.

Vier Farben Schwarz

Er hat eine Überraschung für mich, die mir fast die Sprache verschlägt. Und ganz (un)typisch Mayumi habe ich ihn dafür umarmt. „Die Wartezeit für den 4. Dan im Karate ist für dich von 4 auf 3 Jahre verkürzt worden“, so die Nachricht. Nun werde ich üben müssen. Die Prüfung selbst ist kein Problem.

„Wir haben eine Wohnung für euch gefunden“, erklärt mir der liebenswerte Patriarch und schon regt sich Widerspruch bei mir. Ein Blick in Yukis strahlendes Gesicht lässt mich wieder lächeln. „Das sehen wir noch“, erwidere ich sanft. „Aber wehe du fragst wann es endlich Enkel gibt, dann werden wir in Holland  wohnen! Du hast doch kein Problem damit.“

Ich liebe diese kleinen Streitigkeiten und bin vermutlich die einzige Person, die meinen Vater jemals schallend lachen hörte. So ist es beschlossen und verkündet, dass Stuttgart vorerst kein Thema mehr sein wird.

Zwar fällt uns der Abschied schwer, aber jede Veränderung bietet auch positive Effekte. Nur den Fasching (!) werden wir dieses Jahr wieder im Süden verbringen. Schauen wir mal, was dort so geht.

Die Narren sind los

Aber während die Narren nur eine kurze Saison für ihren Auftritt haben, sieht das bei PolitikerInnen ganz anders aus. Deren Narreteien erleben wir das ganze Jahr.

Da wird ein Spesenbetrüger Kanzlerkandidat und verbreitet linken Nebel, der weder Substanz noch irgendeine Zukunft hat. Schulz, der Merkels Politik voll unterstützt, ist für mich der größte Clown von allen. Aber viele Deutsche kapieren das mal wieder nicht. Schulz hat vielleicht noch mehr Dreck am Stecken, als der GRÜNE Özdemir.

Schulz erhielt als Parlamentspräsident ganz automatisch ein Tagegeld von 304 Euro und zwar an 365 Tagen im Jahr. Darauf von einem Reporter angesprochen, hat Schulz „Nein“ gesagt. Dumm nur, dass der SWR die Beweise für jene 110.960 Euro hat, die Schulz steuerfrei bekam. Wofür stand der Mann noch gleich?

Aber mit der Wahlpropaganda „Wir räumen die Agenda 2010 nun endlich auf“, wird er die GEZ-Verdummten blenden. Die, das wissen wir, sehnen sich nach einem Regierungswechsel. Und Angela, die Unbeliebte, muss bekanntlich weg.

Büttenreden und eine Wahl

Vielleicht schafft Schulz das Wunder und schickt die Frau in Rente. Rot-Rot-Grün schafft dann Deutschland endgültig ab und wir werden Zone D im EU-Bundesstaat. Aber bis zu diesem Punkt schiebt der heilige Thomas noch schnell einige Afghanen ab, um Platz für gut ausgebildete Spitzenkräfte aus Absurdistan zu schaffen.

Was wie eine Büttenrede klingt ist kein Hirngespinst. Anders als für die Narren, ist am Aschermittwoch in der Politik noch lange nicht Schluss. Deutschlands Erwachen wird nach der nächsten Bundestagswahl kommen. Den Eliten ist egal, ob ein vermerkelter Schulz nun Kanzler wird oder Mutti uns weiter regiert. Sie haben die Notfall Koffer längst gepackt.

Gepackt hat mich nun der närrische Virus, was eine Woche Pause vom Blog bedeuten wird. Vielleicht kommentiere ich ab und zu, aber dies wird bis zum Aschermittwoch mein vorerst letzter Beitrag sein.

Ob Narren oder Jecken nun Karneval, Fastnacht oder Fasching sagen oder ob nun Alaaf oder einfach nur Helau der Ausruf ist, wünschen dürft ihr alle euch ein nächstes Thema, das 1. Die nackte Dyke oder 2. Spätzle im Spitzenhöschen ist.

In diesem Sinn Alaaf und Helau von einer närrischen Mayumi!

Deutschlands verleugnete Identität

Meine Mutter, die sich selten zu politischen Dingen in Deutschland äußert, sie ist viel zu höflich dafür, hat mich vor unserer Abreise in die USA und auf die Flüchtlingskrise bezogen gefragt: „Warum schützt Frau Merkel Fremde mehr, als das eigene Volk?“

Gemeint ist damit das hofieren alles Fremden. Dieses Unverständnis gibt es nicht nur bei meiner Mutter. Viele Japaner, aber auch andere „Ausländer“ in Deutschland denken so. Und in den USA höre ich die Frage immer wieder „Was habt ihr Deutschen für ein Problem?“

Die Linken

Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende, ist Deutschland fest in linker Hand. Der Name der regierenden CDU täuscht darüber hinweg, dass die Partei unter Merkels Führung linker als die SPD auftritt.

Die Linken haben Schlüsselpositionen in Deutschland besetzt. Eine Umfrage vor einigen Jahren hat bestätigt, 72 % der Journalisten sind links oder grün. Wen wundert noch die einseitige Berichterstattung, wenn es um linke Positionen geht?

Aber was hat das mit Deutschlands verleugneter Identität zu tun? Seit den späten 1960er Jahren, hat sich der linke Virus schleichend ausgebreitet. Linkes Gedankengut, wird den Menschen täglich eingehämmert.

Laut dem Medienwissenschaftler Hans Martin Kepplinger billigen fast die Hälfte aller Journalisten das „bewusste Hochspielen von Informationen, die ihre eigene Sichtweise stützen“.

Natürlich haben Journalisten das Recht auf eine eigene Meinung. Aber es wäre naiv zu glauben, dass sich ihre Vorlieben und Abneigungen nicht in der täglichen Arbeit spiegeln und auswirken würden.

Patriotismus

Als Japanerin mit deutschem Pass, oder als Deutsche mit japanischen Wurzeln, kann ich viele Dinge anders sehen. Meine japanische Seite ist patriotisch und stolz auf Herkunft und Aussehen. Das übertrage ich auf „meine Heimat“ Deutschland. Dem Land, in dem ich aufgewachsen bin.

Während nun viele Deutsche ein Problem mit ihrer Herkunft und Geschichte haben, ist es bei mir das genaue Gegenteil. Japaner und Deutsche können stolz auf ihre Nationen sein und sollten sie nicht stets an Kriegen messen, die längst vergangen sind. Das ist Schnee von gestern. Punkt.

Aber viele Deutsche verwechseln Patriotismus mit Nationalismus. Vielleicht hat man ihnen das auch falsch beigebracht. Jeder darf stolz auf seine Sprache sein oder sollen alle Menschen Esperanto lernen?

Die Zahl der Toten

Kein Volk der Erde kann sich frei von Schuld sprechen, wenn es um die eigenen Sünden geht. Schon die Steinzeitmenschen haben sich um Frauen und Nahrung geprügelt. Ist also der Neandertaler böse?

Amerikaner haben die Ureinwohner massakriert, gleiches haben Spanier und Portugiesen in Südamerika gemacht. Von den Engländern ganz zu schweigen. Deren Kolonialpolitik hat unzählige Tote gefordert.

Von Reue keine Spur. Noch heute wird die historische Leistung der Pioniere und Entdecker in den Vordergrund gerückt. Nur der Deutsche duckt sich sofort, wenn ein Zentralrat die Stimme erhebt.

Und das macht der gern und oft, um auf die Kollektivschuld hinzuweisen und weitere Milliarden zu kassieren, die dann zum Kauf von Waffen benutzt werden, die wieder Menschen töten.

Germany first!

In der Zeit von Globalisierung scheint eine Rückbesinnung auf den Nationalstaat falsch zu sein für manche. Da rümpft der GRÜNE sofort die Nase und schaut erschrocken, wenn die Nationalmannschaft gewinnt und die deutsche Fahne weht.

Merkel Deutschland will offenbar globaler sein, als der ganze Rest der Welt. Mit deutscher Gründlichkeit, wird der falsche Kurs einer Frau gefahren, die Deutschland nur als Regierungszone sieht und sich selbst als EU-Präsidentin.

Aber Polen, Ungarn, Österreich und nun auch die USA, haben die Weichen anders gestellt. Nationale Interessen werden vor die globale Idee gesetzt. Es wird Zeit, dass man die neu verhandelt.

Selbstverleugnung

Jeder Psychologe weiß, wie schädlich Selbstverleugnung ist. Aber die Deutschen sind wahre Meister darin. Und im Schönreden einer Wirklichkeit, die nur in einer Katastrophe enden kann. In diversen Talkshows sitzen dann PolitikerInnen, die genau erklären, was es (nicht!) bedeutet Deutscher zu sein.

Als Kriegsverlierer und mit Erbschuld behaftet, darf er nun „das Fremde“ hofieren. Und das macht er bis zur Selbstaufgabe und verleugnet sich und sein Heimatland.

Das kann man durchaus als (linke) Psychose bezeichnen. Eine Kur dagegen ist leider noch nicht Sicht. Es sei denn, der Deutsche löst sich langsam von den Ideen alter Männer und wirft deren rote Socken auf den Müll.

Die Alternative ist der kollektive Untergang einer Nation, der man das Wort SCHULD schon in die Muttermilch packte.

Der japanische Weg

Um Japan und Japaner zu verstehen, muss man dort geboren sein. Ja, das alte Japan hat Schuld auf sich geladen, als es in China eingefallen ist.

Ganz Japan? Nein, die damalige Regierung! Chinas Kommunisten schwingen aber noch heute gern die moralische Keule, der Japan ebenso gern ausweicht und (heimlich) das Militär aufrüstet. Unabhängig davon hat man recht gute Wirtschaftsbeziehungen.

Anders als Deutsche sind JapanerInnen stolz auf Herkunft und Heimatland. Und wer die Geschichte des 2. Weltkrieges kennt wird wissen, dass auch die USA an Japans Kriegseintritt nicht völlig unschuldig sind.

Der edle Fremde

Schon Karl May hat vom „edlen Wilden“ geschrieben und damit den Prototyp der Verehrung erfunden. Gut, in Wirklichkeit war es James Fenimore Cooper und Herr May nur dessen deutsches Pendant.

Aber weder ist „der Fremde“ edel noch pauschal kriminell. Er ist einfach nur anders, wie mein Beispiel zeigt. Deutscher Pass, Japanerin. Und so ist es gut.

Bin ich nun besser als andere, muss man(n) mich hofieren? Ich bin ich und das ist alles was ich bin. Nur mein Gegenüber, wer immer das auch ist, kann mich auf einen Sockel stellen. Aber was soll ich da? Auf dem Boden gefällt es mir besser.

Menschen sind für mich alle gleich. Ich mag nur keine Aggressoren, die leider überwiegend männlich und wenig edel sind. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle.

Rassismus 

Ich kann mich noch gut an diverse Kommentare erinnern, die mir Rassismus und Vorurteile vorwarfen, als ich 2016 das Kopftuch bei muslimischen Frauen und die Masseneinwanderung junger Männer kritisierte.

Im Unterschied zu den meisten Linken, war ich in einem Flüchtlingsheim. Und ich weiß, im Gegensatz zu selbstgerechten Gutmenschen, dass der Islam keine Rasse ist, sondern eine politisch motivierte Ideologie, auf dem Stand der Voraufklärung.

Trotzdem sind die meisten Muslime friedlich und wollen keinen Streit. Aber Volksverhetzer, auch Hassprediger genannt, wollen sich in „Allahs“ Namen am Westen rächen.

Warum, das wissen sie selbst nicht so genau. Aber Hass zu predigen gibt ihrem kleinen Leben Sinn. Hofiert werden sie dabei von Deutschen, deren Hirn ideologisch vernebelt ist.

Aber nichts ist mächtiger für Heuchler, als die heimische Tastatur. Dort, sicher und warm im Ledersessel, sehen sie die Halbwahrheiten nicht, die uns Politik und Medien gern servieren. BILD und Tagesschau werden als Maß aller Dinge angesehen. Und Jakob Augstein ist der Linken neuer Held.

Der Zufall

Aber es geht hier weniger um mich, es geht um „den Deutschen“, der nur „zufällig hier geboren“ ist und gern Ferien in Staaten macht, die Menschenrechte mit Füßen treten.

Weil so ein bisschen fremd ist doch cool, das hat irgendwie was! Und wem das nicht reicht, der lädt sich „den Fremden“ nach Hause ein.

Frau Merkel hat das gemacht und die Nation hat (angeblich) gejubelt. In Wirklichkeit waren es meist die GRÜNEN und einige Prozent der Bevölkerung. Merkels Politik, hat Deutschland massiv geschadet und politisch isoliert.

Informierte Menschen wissen das. Daher begegnet man Kritikern nun mit Härte und Zensur und bestraft deutsche Parksünder mehr, als Scheinasylanten, die bis zu 14 Identitäten haben. Die dürfen dann auch Frauen begrabschen und mit dem LKW auf Weihnachtsmärkte fahren.

Das Märchen vom bösen Deutschen

Deutsche, das sind natürlich alles böse Nazis, die man ausrotten und / oder umerziehen muss. Das, liebe LeserInnen, habe nicht ich erfunden, das war gängige Meinung nach dem Sieg der Alliierten. Die Teheran- und Jalta-Konferenzen lassen grüßen.

Die deutsche Psychose ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass linke Gewalt oft schweigend akzeptiert oder sogar entschuldigt wird. „So ein paar Jugendsünden seien doch nicht so schlimm“, heißt es dann. „Ein Rechter bliebe man für immer.“

Was „Rechts“ ist, kann aber keiner so richtig sagen. Diese Definition wird von anderen gemacht. Alles „rechts von der CDU“ ist böse und der Teufel heißt heute AfD.

Dass die auch nur mit Wasser kocht, die CDU/CSU nun sogar deren Postionen (wieder) übernimmt, hat irgendwie (noch) keiner so recht bemerkt. Vielleicht mal wieder öfter auf Mutti hören. Oder auf die Nebelwolke Schulz.

Ab in den Dschungel

Aber der Deutsche schaut lieber Dschungelcamp und kümmert sich um einen Mr. President, statt die Augen auf Berlin zu richten und dort eine Lichterkette für ALLE Terroropfer auf der Welt zu bilden.

Der Deutsche weiß sowieso viel besser, wer gut und wer böse ist auf dieser Welt. Das hat ihn die Geschichte gelehrt und diverse 68er, die sich in Ehren ergraut nun gern in Talkshows reden hören.

Die Frage meiner Mutter, „Warum schützt Frau Merkel Fremde mehr, als das eigene Volk?“, bleibt unbeantwortet stehen. Vielleicht sollte man eine andere Fragen stellen. „Wie schützen wir uns vor Menschen wie Frau Merkel.“

 

 

Aufgetrumpft – Was die Medien zu Trumps Politik verschweigen

Der Teufel ist los, im Weißen Haus sitzt der Antichrist! So oder ähnlich ist der Tenor der linken Presse, die Trumps Wahlsieg noch immer nicht akzeptieren will. So oder ähnlich reagieren aber auch die abgewählten Demokraten, die nun nur noch in der zweiten Reihe stehen.

Der Aufschrei war groß, als Trump das Einreiseverbot für Muslime aus sieben islamisch geprägten Ländern erließ. Wie kann der Mann so etwas tun? Ein Unding, ein klarer Rechtsbruch, das verstoße gegen alle Konventionen!

Nüchtern bertrachtet hat Trump lediglich ein Gesetz der Obama Administration aufegriffen und um das Einreiseverbot modifziert. Bei dem Gesetz handelt es sich um den sogenannten Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act. Nachzulesen HIER.

Die böse Mauer an Mexikos Grenze wird mehr oder weniger seit 1993 gebaut. Der damalige Präsident Clinton fing damit an, hat das Thema aber nie zum Wahlkampfthema gemacht. Vermutlich auch nicht gegenüber seiner Frau erwähnt, die nun schmollend in der Ecke sitzt.

An dieser Grenze hat es bereits 7.000 Tote gegeben. Die Dunkelziffer ist noch weitaus höher. Zwischen 1985 und 1998 gibt es keine offiziellen Zahlen. Clinton, Bush und Obama haben diese Toten geschaffen. Das ist die Wahrheit, die keiner sehen will.

Trump mag ein Populist sein, das ist korrekt. Er macht Dinge öffentlich, die eigentlich verschleiert werden sollten. Gut muss das keiner finden. Aber es ist bezeichnend, wie die halbe Welt sich auf einen Mann einschießt, der einfach nur amerikanische Politik betreibt. Vielleicht direkter, aber das ist sein Ding.

Und schon sind wir wieder bei Professor Dr. Rainer Mausfeld, der von dem fragmentierten Bild gesprochen hat, das uns die Eliten täglich präsentieren. Und leider glauben Menschen nur, was sie im Fernsehen sehen. Eigene Nachforschungen gibt es nicht.

Auch nicht über die unzähligen Toten, die aus der Obama Ära stammen. Wie viele Kriege hat der Mann begonnen? Er mag sympathischer gewesen sein, als es Trump jemals werden wird. Aber auch er war ein amerikanischer Politiker, auch bei ihm kam „America first.“

Ich möchte an dieser Stelle erneut davor warnen die angeblichen Neuigkeiten, die Wahrheiten der Medien 1:1 zu übernehmen. Egal ob es die nun nach vorne preschende SPD ist, die unter Schulz zum Höhenflug ansetzt oder die Risse in der CDU/CSU. Das verbreiten zumindest die Medien. Also ist es wahr. Oder?

 

 

Mit Maas und ohne Ziel

Schon mehrfach habe ich über die Rolle der Frau im politisch motivierten Islam geschrieben und dass sie dort wenig Rechte hat. Gutmenschen reagierten empört. Kopftuch und Burka, so der Tenor, sind doch das Zeichen der Befreiung aller Frauen.

Gern wird dann auf Oma Lieschen verwiesen, die auch Kopftuch bei der Gartenarbeit trägt oder Filmsternchen Klara Zylinder, die so durch Cannes Sonne spaziert (ist).

Und es ist klar, dass auch christliche Nonnen ins  Spiel gebracht werden. Mit dem Unterschied, dass islamische Ehefrauen keine Nonnen sind. Vor allem dann nicht, wenn es sich dabei um Kinder handelt.

Ja, liebe LeserInnen, Kinderehen sind im Islam legal. Einige Zahlen gefällig, um die verkleisterten Augen zu öffnen?

1.475 verheiratete Jugendliche sind vom Ausländerzentralregister im Juli 2016 nach Angaben des Bundesinnenministeriums verzeichnet worden. 361 davon waren jünger als 14 Jahre, 120 waren 14 oder 15 Jahre alt. Und das ist nach deutschem Gesetz klarer Kindesmissbrauch.

Werden solche „Ehen“ bekannt, ist das Paar sofort zu trennen und der Obhut des Jugendamtes anzuvertrauen. Die Scharia gilt in Deutschland (noch!) nicht.

Es wird Gutmenschen wurmen, dass die meisten Fälle aus Syrien stammen. Mit 664 Kinderehen liegt das Land unangefochten an der Spitze vor Afghanistan, das lediglich 157 Fälle aufzuweisen hat. Gefolgt vom Irak und Bulgarien mit 100 bzw. 65 Kinderehen.

Das Wort „lediglich“ klingt dabei schon fast zynisch und das ist so gewollt. Jedem sollte klar sein. dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist, die tatsächliche Zahl aller Kinderehen liegt mit Sicherheit noch höher.

Aber deutsche PolitikerInnen wollen diese  Realität so wenig sehen, wie die Hasspredigten eines Pierre Vogel. Allen voran unser Bundesjustizminister, der sich gern mit allerlei Aussagen und Gesetzesvorlagen profiliert.

Sein neuester Streich, die Kinderehen nur per Gerichtsbeschluss aufzulösen, scheint zumindest außen vor zu sein. Wie sollte auch ein 14 Jahre altes syrisches Mädchen ohne deutsche Sprachkenntnisse wissen, an wen sie sich wenden soll. Wenn sie es täte. Vermutlich beugt sie sich seit ihrer Geburt, der Diktatur des Patriarchats.

Heiko Maas gehört für mich zu der Sorte Mann, mit denen ich niemals warm werde und auch nicht kann. Aber er gesellt sich damit in die Riege weltfremder PolitikerInnen, die Deutschland kaputt regieren.

Das Ziel aller vernünftigen BürgerInnen kann daher nur sein, ihn und die Groko aus dem Amt zu fegen. Und wenn ein Herr Seehofer weniger Papiertiger wäre und bundesweit seine Ideale verträte, wäre auch eine AfD schnell Geschichte.

Was das für mich als Lesbe bedeutet ist klar, die Stagnation von LGBT. Aber die nähme die Community zum Wohl aller vermutlich zähneknirschend hin.

Die Alternativlosigkeit für Deutschland

In Berlin hat der Abgesang auf Merkel und die Große Koalition längst begonnen. Zögernd schwimmt die SPD sich von der Frau frei, die selbst zur linken Politikerin geworden ist. Aber die politische Lage ist verworren. Deutschland fehlen Alternativen. Personell und in der Sache. Die überholten Parteiprogramme wirken oft lächerlich.

Wenn wir uns die Parteienlandschaft anschauen wird schnell klar, dass wir meist PolitikerInnen wählen, die nicht mehr wählbar sind. Die alte Tante SPD hat ziemlich fertig. Die Juniorrolle in der Großen Koalition, hat die GenossInnen offenbar um den Verstand gebracht.

Zwar gäbe es noch eine Partei links der SPD. Aber wer oder was sind die LINKEN überhaupt? Ewig gestrige Altkommunisten oder doch fortschrittliche Denker, die einer neuen Zeit ins Auge sehen. Sahra Wagenknecht ist entgegen aller Unkenrufe, der momentan einzige Lichtblick der Partei. Aber das muss sie in den kommenden Jahren noch mehr Menschen beweisen.

Die Partei der Wendehälse, auch FDP genannt, ist wie immer auf Schlingerkurs. Nun mehr mittig ausgerichtet, will sie auf dem konservativeren Kurs mit punkten. Dumm nur, dass dort die AfD schon das Terrain besetzt. Und die vertreten Opa Adenauers Uralt Positionen.

Clever, zugegeben. Die CDU/CSU schaut dem bisher ratlos zu. Aber was will man dort auch machen. Frau Merkel hat fast alle potenziellen NachfolgerInnen mundtot gemacht. Sie und nur sie allein bestimmt den Kurs der Partei, der Deutschland in zunehmend unruhige Gewässer bringt.

Aber da gibt es schließlich und endlich noch den Horst. Nur bleibt Seehofer genau jener zahnlose Tiger, der zwar faucht, aber niemals beißt. Was Personen und Parteien betrifft, steht Deutschland auf ziemlich verlorenem Posten. Wer ist noch wählbar, wen sollte man meiden?

Ich war lange Jahre eine Wählerin der GRÜNEN. Sie haben meine Politik gemacht. Wobei ich immer recht unpolitisch war, wenn es nicht um eigene Interessen ging. Das hat sich seit einem knappen Jahr geändert. Ich informiere mich und denke auch laut mit. GRÜN hat für mich fertig. Zumindest mit ihren aktuellen PolitikerInnen.

Als lesbische „Deutsch-Japanerin“, ist die AfD für mich kein Thema. Aber die Partei ist zur Zeit das einzige Gegengewicht, um die auf Sparflamme köchelnde Parteiensuppe wieder auf Temperatur zu bringen. Und das macht sie sehr geschickt.

Schafft es die Partei sich vom rechten Rand zu lösen und mehr Sachlichkeit in Debatten zu bringen, kann sie zu mehr als einer Protestbewegung werden. Dass ich die als LGBT-Aktivistin nicht wählen kann ist klar. Dazu müsste sich deren Parteiprogramm gewaltig ändern.

Alles was bleibt, ist die Hoffnung, der Wunsch auf Veränderung in diesem Land. Wie CICERO schreibt, könnte die in ROT-ROT-GRÜN münden. Nur wäre diese Konstellation wirklich das Ende meines Deutschlands. Für eine solche Regierung bin ich schlicht und ergreifend zu konservativ.

 

Und Andreas ging zum Regenbogen

Die LGBT-Gemeinde in BaWü jubelt. Getreu dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“, hat der noch amtierende sozialdemokratische Kultusminister Andreas Stoch, den von der CDU heftig kritisierten Bildungsplan, Homo- und Transsexuelle im Schulunterricht als gleichwertige Menschen darzustellen, unterschrieben.

Aber war diese letzte Amsthandlung nun ein Sieg? Man muss nur an die homophob geprägten Demonstrationen denken, die vor zwei Jahren das Ländle erschütterten. Gegner und Befürworter des Plans, haben sich heftige Wortgefechte geliefert. Vermutlich hätten einige die „dreckigen Homos“ gern eingesperrt.

Auch ich war dabei und habe einmal mehr in die Fratze der Intoleranz geblickt. Und auf eine Front von Leibern, die Streit provozieren wollten. Es waren (bezahlte) Schläger mit Akzent. Dummköpfe, egal aus welchem politischen Lager sie stammten.

Die Landesregierung in BaWü ist danach leider eingeknickt und hat den Bildungsplan auf die lange Bank geschoben. Das ist auch Herrn Kretschmanns Schuld, das sage ich ganz offen. Und die nun abgewählte SPD, hat das mit verbockt.

Die Unterzeichnung des Gesetzes, so kurz vor der Grün-Schwarzen Koalitionsgesprächen, ist ein politischer Schachzug. Er soll die CDU  dort treffen, wo sie es ganz wenig mag. Das ist absolut durchschaubar. Aber zumindest haben wir nun das Gesetz.

Lesben und Schwule in BaWü stehen nun vor schweren Zeiten, das ist allen klar. Die CDU hat andere Ideen, wenn es um die Gleichstellung Homosexueller geht. Man kann davon ausgehen, dass die Uhren dort bald wieder anders ticken und man Änderungen am Bildungsplan vornehmen will.

Im Gegensatz dazu, wird in Holland gefeiert. Dort hat man vor 15 Jahren Schwule und Lesben im Ehe-Recht gleichgestellt. Und in den gesamten USA gilt das Adoptionsrecht nun uneingeschränkt auch für Homo-Paare. Ein Bundesrichter hat das entschieden.

Deutschland lebt in dieser Beziehung noch im Mittelalter. Es darf bezweifelt werden, dass die Berliner Loge daran viel ändert. Ich zumindest möchte mich an dieser Stelle bei Andreas Stoch bedanken. Seine Motive sind mir herzlich egal. Wichtig ist nur sein Gang zum Regenbogen. Dessen Schein war in BaWü schon leicht verblasst.

Die Frau, die Deutschland hasste

„Nach der Wahl, ist vor der Wahl“, heißt es. Gleiches gilt für Kandidaten. Auch die haben die Wahl gehabt und mächtig falsch gelegen. Noch am Sonntagabend, haben Parteigrößen von CDU und SPD ihre Verluste schöngeredet. Von Umdenken kann bisher keine Rede sein.

Die Grande Dame Merkel gibt sich weiter uneinsichtig und ihre Buben nicken. Was sonst sollten sie auch tun? Gelähmt und ängstlich ducken sie sich vor einer Frau, die schon lange mit zwei Zungen spricht. Sie, die offene Grenzen möchte, profitiert letztlich von neu erbauten Zäunen.

Weniger Flüchtlinge heißt weniger AfD, so vermutlich eine Überlegung der Kanzlerin. Immer wieder richten Presse und Politik den Blick auf diese „bösen Rechten“, die weiter Erfolge feiern. Aber sie tun nichts, um sie zu stoppen und liefern ihnen weiter Munition.

Was Merkel & Co. scheinbar nicht begreifen, die AfD ist nur das Symptom einer sich verändernden Gesellschaft. Viele bisher unpolitische Deutsche, haben sich zum Wahllokal aufgerafft und Merkel eine schallende Ohrfeige verpasst. Die aber schweigt dazu und wird lieber ihre Landeskandidaten opfern, als ihre Fehler zu gestehen.

Aber die CDU hat fertig, um es salopp zu sagen. Das große Problem: die Alternative(n)! Nein, nicht die AfD! Die muss nun beweisen, dass sie demokratisch handeln kann und überzeugende Oppositionsarbeit in den Landtagen leisten. Was fehlt, ist ein Gegenstück zur Übermutti.

Gregor Gysi von den Linken und vielleicht noch Sahra Wagenknecht, hatten und haben das Potenzial. Aber der Stallgeruch der SED, wird die Linken stets verfolgen. Und ihr Schulterschluss mit Extremisten von der Antifa.

Seehofers CSU hätten viele Deutsche gewählt, so es sie denn bundesweit gäbe. Aber Seehofer ist ein Feigling, das war er immer schon. Außer heißem Wind aus München, gibt er niemals viel. Dabei ist die Verfassungsklage gegen Merkels Politik fertig. Aber er traut sich nicht sie einzureichen.

Merkel und ihre Buben machen also weiter. Und die erneut gescheiterte Klöckner geht wieder in die Oppostion. Ob sie da noch lange bleibt muss sich noch zeigen. Immerhin kann sie hübsch lächeln. Das hat sie als Weinkönigin gelernt.

Man muss keine Psychologin sein um zu erkennen, dass Merkel etwas gegen Deutschland hat. Das Land und seine Menschen sind ihr egal. Sie sieht sich vermutlich in vollem Größenwahn schon als Europas letzte Hoffnung. Und danach rettet sie noch die ganze Welt.

Was sie dabei übersieht sind Menschen, die ihre Basis abfackeln werden. Die Deutschen lassen sich Muttis Tun nicht länger gefallen. Dabei geht es weniger um die AfD. Der Protest gegen Merkel, gegen alle Etablierten wächst und wird sich weiter und auch anderswo entladen.

Allen, die nun entsetzt auf das Wahlergebnis der AfD schauen, kann ich nur wärmstens empfehlen endlich aufzuwachen. Diese Misere haben wir Merkel zu verdanken und einer gescheiterten und unfähigen neo-liberalen Politik. Wer die weiter unterstützt wird mit dafür sorgen, dass die AfD 2017 im Bundestag sitzt.

Bei der AfD vom „Braunen Sumpf“ zu sprechen, ist so dumm wie falsch. Die Wahlanalysen werden zeigen, wer die Alternativen wählte. Es sind auch jene Unzufriedenen, die genug vom einheitlichen Parteienbrei haben. Das Bild von Merkels roter Jacke und Gabriels schwarzem Anzug sollte Bände sprechen.

Sind wir ehrlich, worin unterscheiden sich die Parteien noch? Wo sind Größen wie Brandt, Schmidt und Wehner, die eine SPD in Deutschlands Herzen brachten. Der fett gewordene Gabriel taumelt irgendwo in der Mitte umher und wildert verzweifelt im CDU Revier.

Wenn es den etablierten Parteien gelänge, die Menschen wieder von sich zu überzeugen, ihnen Perspektiven anzubieten, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und darauf eingehen würde, die AfD wäre ganz schnell weg.

Stattdessen regiert die Große Koaltion gegen das Volk. Weil Mutti das so will. Bzw. die deutsche Wirtschaft und die Arbeitgeberverbände, die dann doch die Produktion in andere Länder bringen.