Gedanken einer Ausländerin: Kein einig Volk von Brüdern

Der Volksmund hat es schon immer gewusst: Deutsche Sprache, schwere Sprache! Für mich war sie einfach zu lernen, andere taten sich damit schwer. Offensichtlich trifft das auch auf Robert Habeck zu, den Bundesvorsitzenden der GRÜNEN. Eigentlich sollte er die Sprache perfekt beherrschen, der Mann hat Philosophie, Germanistik und Philologie studiert. In einem Interview, das eine Art Assoziationssppiel war, hat Habeck Dinge gesagt, die man als Dummheit oder genialen Schachzug sehen kann. Vielleicht trifft beides zu.

 

Der Volksverräter

Einiges möchte ich aufgreifen und kommentieren. Bei der FDP hat Habeck durchaus recht. Den Bitcoin könnte ich ihm erklären, man kann (konnte!), Cleverness vorausgesetzt, wirklich reich werden damit.

Habeck: Stolz = Gefährlich

Mayumi: Stolz = Jeder darf stolz auf die eigene Leistung sein, wenn dies nicht in Überheblichkeit mündet.

Habeck: Europa = Interrail und Reisen

Mayumi: Ein Subkontinent. Die unterschiedlichen „Völker“ / Kulturen sind einzigartig auf der Welt.

Habeck: Heimat = Super, um die Rechte zu provozieren

Mayumi: Heimat = Identität.

Habeck: Islam = Spannungen, aber eine bunte Gesellschaft

Mayumi: Islam = Der Islam ist eine unreformierte und zur Religion erhobene politische Ideologie, die einen absoluten Herrschaftsanspruch hat.

Habeck: Volksverräter = Ist ein Nazibegriff. Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk. Sondern das ist ein böser Satz um Menschen auszugrenzen und zu stigmatisieren.

Mayumi: Volksverräter = Der Volksverräter wie auch das Wort Lügenpresse stammen aus dem 19. Jahrhundert. Allerdings sind beide Worte von den Nationalsozialisten kontaminiert worden, was ihren Gebrauchswert in der Umgangssprache einschränkt und schwierig macht.

Das Volk vs. völkisch

Linksgrünes Sprachverständnis scheitert offensichtlich an einer geistigen Blockade, die man bei dieser Klientel für die Zeit ab 1933 errichtet hat. Ab diesem Jahr ist alles „Nazi“, was nicht in die eigene Denke passt. Und wehe man ist anderer Meinung! Dann trifft der heilige Zorn dieser Truppe jeden, der auch nur ansatzweise konservativer wählt.

Das Volk ist eine durch dieselbe Geschichte, Sprache und Kultur verbundene Gemeinschaft von Menschen, die in einem politischen System zusammenleben. Angehörige eines Volkes können und dürfen stolz auf die Errungenschaften ihrer Kultur sein. Auch dann, wenn dieses Volk auf dem Subkontinent Europa lebt. Die Europäische Union ist etwas anderes.

Nun ist freie Meinungsäußerung ebenso wichtig, wie der Diskurs mit einer gegnerischen Partei. Aber niemand muss eine Meinung teilen, die so völlig realitätsfern und abgehoben ist, wie die Äußerungen von Robert Habeck, der auch noch ein vom Volk gewählter Minister (Abgeordneter) im Schleswig-Holsteinischen Landtag ist.

Provokation wirkt (nicht)

Meine Kommentare scheinen einem Treffer Habecks zu signalisieren. Ist das wirklich so? Als langjährige GRÜNE weiß ich lediglich, wie diese denken. In einem Satz: Ziemlich schräg.

Habeck hat sich seine eigene Welt erschaffen, die er mit der Realität verwechselt. Dort haben sich alle lieb und alles ist bunt und gut. Ein Irrglaube, wie wir mittlerweile wissen.

Habeck ist weit davon entfernt dumm zu sein, aber von Politik versteht er wenig. Ein Teil seiner Äußerungen sind Wasser auf die Mühlen von AfD und PEGIDA. Jeder Deutsche sollte Habecks Äußerungen zumindest kritisch sehen.

Irrungen und Wirrungen

Vielleicht war er sich der Tragweite seiner Worte nicht bewusst. Aber Provokation hin oder her, mit seinem „coolen Populismus“ betreibt Habeck Schützenhilfe beim politischen Gegner. Er hätte Schriftsteller bleiben sollen.

Menschen wie Robert Habeck gehören in kein politisches Amt. Menschen wie er sind hoffnungslose Sozialromantiker, die in abstrusen Scheinwelten zu Hause sind und 67 verschiedene Geschlechter erfinden. Warum bitte wählt man solche Typen noch?

Gleiches gilt auch für den JUSO-Vorsitzenden Kevin Kühnert, dessen Äußerungen einem ähnlichen Duktus entsprechen. Wenn auch weniger schräg.

Kevin allein zu Hause 

„Eine Gesellschaft besteht für mich aus den Leuten die hier leben, die hier arbeiten, die hier zur Schule gehen. In einer Welt, in der Menschen mobil sind und Grenzen glücklicherweise eine zunehmend geringeren Rolle spielen, ist die Frage, wer hier zum Staatsvolk irgendwie dazugehört, für mich eine, die ganz schön an der Zeit vorbeifliegt.“

Mit „hier“ ist natürlich die Bundesrepublik Deutschland gemeint und mit den Leuten die hier leben, arbeiten und zur Schule gehen, das Volk, lieber Kevin. Jenes Volk, das auch dich alimentiert. Aber das hast du bestimmt gewusst.

Immerhin will Kevin kein Berufspolitiker werden, dieser Kelch geht hoffentlich an Deutschland vorüber. Das Volk wird sich bestimmt darüber freuen, wenn du kein JUSO-Vorsitzender mehr bist.

 

Kein einig Volk von Brüdern

Deutsche müssen endlich begreifen, dass die linken Parteien am Ende sind. Sie brauchen eine grundlegende Reform und frische PolitikerInnen, was man auch für die CDU/CSU sagen kann. Die FDP hat sich schon wieder ins Aus manövriert und wildert verzweifelt in den Gewässern der AfD. Die sucht noch nach einer  klaren Linie, mischt aber die Altparteien schon kräftig auf.

Deutschland soll abgeschafft werden. Ob das aus dem Gefühl der Erbschuld entsteht oder andere Gründe hat, haben andere schon umfassend ausgeführt. Eine Minderheit will eine Mehrheit dazu zwingen, den bunten Tatsachen ins Auge zu blicken.

Wohin das führt sieht man am Beispiel der USA. Dort ist das Experiment schon längst gescheitert. Aber die Verwerfungen in Deutschland werden als marginale Einzelfälle deklariert. Wen interessieren schon ermordete Mädchen, wenn ihr Tod dem großen Ganzen dient.

Lieber Robert, lieber Kevin, das von euch ach so verschmähte Volk ist es, das für die fetten Diäten von Abgeordneten und Ministern sorgt. Da es nach eurem Verständnis kein Volk gibt, fordere ich euch hiermit zur Rückgabe eurer Mandate auf. Überlasst klügeren Menschen das Feld. Das deutsche Volk wird es euch danken.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Art 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

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Wenn Götter streiten – Die Islam-Debatte

Die Erde ist natürlich eine Scheibe und CSU-Chef Horst Seehofer der Retter der Nation. Wer den Fehler findet, der darf gern drei Kreuze in der Kommentarspalte machen oder alternativ zum Buddhismus übertreten. Der, im Gegensatz zu Christentum und Islam, hat wenigstens kein unbeweisbares Schöpferwesen als Gott.

Buddha war ein Mensch, wenn auch sehr weise. Horst Seehofer ist kein Buddha. Er ist Bayer und das mit Leib und Seele. Beim christlichen bin ich mir nicht wirklich sicher. Immerhin und das erachte ich für wichtig, hat er die Islam-Debatte neu aufgelegt. Gegen Merkel, die in dieser Ideologie offenbar etwas Gutes sieht.

Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des CICERO, vergleicht Seehofers „Nein“ und Merkels „Ja“, mit dem Gehabe zweier Kleinkinder im Kindergarten. Genau das sehe ich anders. Was wir erleben ist Seehofer im Wahlkampfmodus, Seehofer gibt die AfD.

Gibt es nun Entsetzen pur über meine Worte? Bin ich nun völlig durchgeknallt? Schaut man sich die CSU genauer an, wird man kaum Unterschiede zur AfD feststellen. Man gibt sich lediglich moderater und hat sich der ungeliebten Schwester CDU zwecks Machterhalt angepasst.

Die CSU besteht aus den gleichen „bösen Rechten“ (Konservativen), die Linke sonst nur in der AfD verorten. Ich könnte darauf wetten, dass Franz-Josef Strauß sie 2015, spätestens aber 2016, bundesweit und gegen Merkel ins Feld geführt hätte und die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wäre. Wettet jemand mit?

Der Unterschied beider Parteien liegt im Personal. Während die AfD davon nur wenig hat, das aber immer mehr an Profil gewinnt, verfügt die CSU, als alteingessene Partei, über mehr alte Haudegen, die so gut wie jedes Fachgebiet abdecken könnten. Die Frage, ob sie das auch mit Bravour hinbekämen, soll heute kein Thema sein.

Gehört nun der Islam zu Deutschland oder bleibt er eim Fremdkörper in diesem Land? Mir als Buddhistin könnte die Antwort darauf herzlich egal sein. Als lesbische Frau habe ich jedoch mit Religionen oder Ideologien ein Problem, wenn sie meine sexuelle Orientierung oder meine Freiheit als Frau unterdrücken.

Die meisten Deutschen sehen das im Bezug auf den Islam ähnlich. Egal was PolitikerInnen von sich geben, Deutschland ist christlich, der Islam gehört nicht zu diesem Land. Damit wäre die Diskussion bereits beendet. Wenn, ja wenn da nicht jene Kanzlerin wäre, die niemand will und keiner braucht.

Vielleicht legt Seehofer es darauf an die Koalition platzen zu lassen, vielleicht erleben wir nur wieder ein abgekartetes Spiel. Auch wenn ich Strategien mag, bei diesem Spiel geht es um das Leben von Menschen. Tausende ertrinken im Mittelmeer, andere werden aus Eifersucht ermordet.

Als reiches Land sind wir in der Lage Hungernden vor Ort zu helfen. Und zwar mit einem Bruchteil der jetzt eingesetzten Mittel. Die, das muss man klar erkennen, wären als dringend notwendige Investitionen im Inland nötig gewesen.

Die Deutschen sollten mit Neid und auch mit ein wenig Stolz auf ihre Vettern in Österreich schauen. 100 Tage Kurz haben bereis erste Wirkungen gezeigt. In Deutschland sucht man diesen Typus (noch) vergeblich. Hier gibt es nur Parteisoldaten.

Die grüne Kanzlerin (Update 3)

“Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert” – Alexander Solschenizyn

„Angela Merkel stellt sich heute dem Bundestag zur Wahl als Kanzlerin“, hat sinngemäß ein deutscher Sender berichtet. Die Aussage verkommt zur Farce, wenn man die politische Wirklichkeit kennt. Natürlich werden die GroKo-Abgeordneten für sie stimmen. Sie, die an ihren fetten Diäten kleben, haben keine andere Wahl.

Mit Frau Dr. Angela Merkel, hat Deutschland 2005 die erste marxistische Kanzlerin seiner Geschichte bekommen. Es war der vermutlich beste Schachzug ihrer politischen Karriere, als (Quoten)Frau zur CDU zu gehen. Wohl wissend, dass dort die Schalthebel der Macht zu Hause sind. Bei ihrer wirklichen Liebe, den GRÜNEN, wäre sie nur eine Stimme von vielen geblieben.

Grün ist die Heide

Die DDR-Bürgerrechtlerin und spätere Politikerin Vera Lengsfeld, hat in einem Vortrag intime Details über Angela Merkel aufgedeckt, die zum Teil bekannt waren, aber vielleicht nicht in dieser Tiefe. Frau Lengsfeld zeigt schonungslos auf, was Merkel verschleiern will. Auch wenn vielleicht einiges anders abgelaufen ist, das Bild der netten Mutti wird nachhaltig erschüttert.

Merkels Weg zur Macht zeigt auf, was Beziehungen und Fehlentscheidungen bewirken können. Helmut Kohl hätte seine damalige Umweltministerin besser entsorgt, als ihr wahres Ich zum Vorschein kam. Deutschland wäre einiges erspart geblieben.

Interessierten LeserInnen sei das in diesem Beitrag verlinkte Video empfohlen. Aufklärung ist wichtig in einer Zeit, die an Weimarer Verhältnisse erinnert. Vielleicht sind dann (noch) mehr normale BürgerInnen dazu bereit, sich gegen GroKo-Diktatur und Merkelismus aufzulehnen.

Machterhalt und Größenwahn

Der Schweizer Kolumnist Frank A. Meyer macht es und bringt treffend auf den Punkt, dass er wenig vom deutschen, durch die Medien befeuerten Größenwahn und Frau Merkel als Kanzlerin hält. Zu recht. Diese Frau ist ein Wendehals, eine machtbesessene Person, die sich willige Stiefelknechte als Hofstaat hält.

Die SPD hat sie gekauft, wie schon in den vorherigen Legislaturperioden. Viele Ministerposten und noch mehr Staatsekretäre für die Genossen sprechen eine deutliche Sprache. Wer immer noch an die gute alte SPD glaubt, lebt in einer rosa Filterblase.

Die SPD wird diese Regierung vermutlich nicht überleben und in der Bedeutungslosigkeit versinken. Was in Ordnung ist und die jetzige Führung den Kopf kosten wird. Vielleicht brauchen die GenossInnen einige Jahre Opposition, um sich wieder auf ihre alten Werte zu besinnen.

Merkel, die Alternativlose indes, sie wird uns weiter drangsalieren und nun den unberechtigten Familiennachzug für Hunderttausende forcieren. Dass weder im Irak, noch in Syrien oder Afghanistan eine durchgehende Gefährdung besteht, dass es sich bei den meisten angeblichen Flüchtlingen nur um Wirtschaftsmigranten handelt, wird der Öffentlichkeit verschwiegen.

Aber eigentlich läuft der schon. Das muss mir keine Vera Lengsfeld erzählen, das haben andere vor ihr schon gemacht. Wer sich außerhalb der Mainstream Medien informieren möchte, wer ARD und ZDF zumindest skeptisch gegenüber steht, der sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und das folgende Video ansehen und auf dem heimischen PC für die Nachwelt sichern.

 

Siehe Update 3 am Ende des Beitrags!

 

Lügen und Lücken

Vermutlich werden die Informationen an jenen Merkel-Fans abprallen, die lieber die Tagesschau ansehen. Viele Deutsche scheinen ohnehin beratungsresistent zu sein, was Politik betrifft. Sie glauben blind, was ihnen die öffentliche Meinung erzählt. Auch, dass wir einen unabhängigen Journalismus haben, der keine „Lügenpresse“ ist.

Apropos Lügenpresse. 2015 schreibt eine Journalistin der taz, „Der Nationalsozialismus war die Hochzeit des Begriffs Lügenpresse.“ Das ist so dumm wie falsch. Zwar räumt sie noch ein, dass das Wort schon 1918 im Sprachgebrauch gewesen ist, aber an dieser Stelle ist ihr geistiger Horizont zu Ende. Wirklich? Mit Sicherheit weiß auch dieses linke Vögelchen, dass der Begriff aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Aus Lügenpresse wird also Lückenpresse.

Zurück zu unserer Kanzlerin der Herzen, oder sollte ich Schmerzen schreiben? Denn Schmerzen wird Deutschland in den nächsten Jahren erleben, wenn Merkel weiterhin regiert. Vor dem nächsten Börsen- und Bankencrash wird es die Sozialsysteme treffen, von der die Physikerin absolut nichts versteht. So wenig, wie ihre linksgrünen GesinnungsgenossInnen, die vermutlich glauben, Geld vermehre sich unendlich auf der grünen Wiese.

Schwarzgrün ist die Zukunft

Merkels Ziel ist eine Regierung mit den GRÜNEN. Aber dazu müssen noch weitere aus der jetzigen Führungsriege einer Partei gehen, mit denen ich zum Teil gemeinsam auf der Straße stand. In Stuttgart vor einigen Jahren, als wir für die Eheöffnung und den Bildungsplan demonstrierten.

Damalige GegnerInnen stehen heute zum Teil auf meiner Seite, wenn ich Merkels Politik scharf kritisiere. So ändern sich die Meinungen. Die jeder haben und vertreten darf. Aber wer sie unterdrücken will, wie das Regierung und Medien versuchen, riskiert einen Aufschrei von Teilen der Bevölkerung.

Wie man den geschickt verhindert, wie man GegnerInnen denunziert, wird das Thema eines anderen Beitrags sein. Der wird aber erst erscheinen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Wir sind auf dem Weg. Antworten können also etwas dauern. Wir lesen uns, auf „Wiedersehen.“

 

Ein Hinweis in eigener Sache: Jeder kann, sofern er das möchte, den youtube-Link zum Video selbst verbreiten. Meine Beiträge bleiben auch weiterhin von der Möglichkeit des Reblogs ausgeschlossen. Wer diskutieren möchte, wird dafür auf diesem Blog die Möglichkeit finden. Ausnahmen bleiben ExtremistInnen und Anonyme die nur beleidigen oder andere vor ihren politischen Karren spannen wollen.

Update: Das Video, in dem Frau Lengsfeld lediglich ihre Erinnerungen erzählte, ist mittlerweile von youtube gelöscht worden. Das ist Zensur pur, das NetzDG greift. Sollte jemand das Video gespeichert haben und eine Möglichkeit finden es auf eine freie Plattform zu stellen, bitte informiert mich darüber. Wir sind noch im Flieger, ich kann aber Mails empfangen. Alternativ werde ich das Video von Deutschland aus wieder einstellen.

Update 2: Leider ist es mir (vorerst) nicht möglich, das Video einzustellen. BitChute, eine Plattform die ich als frei von Zensur kenne, ist leider fehlerbehaftet und bricht den Upload ständig ab. Mir fehlt die Zeit mich weiter darum zu kümmern. Falls jemand das Video gespeichert hat und die Möglichkeit eines youtube unabhängigen Uploads kennt, bzw. einen Kanal bei BitChute hat, bitte informiert mich darüber. Danke!

Alternativ verweise ich auf die Seite von Frau Vera Lengsfeld, auf der sie bereits einige der Infos teilt, die sie im Video angesprochen hatte.

Update 3: Frau Lengsfeld hat mir mitgeteilt, dass sie selbst das Video aus dem Netz genommen hat. Ich werde das respektieren und keinen weiteren Versuch unternehmen, um es erneut einzustellen.

Gedanken einer Ausländerin: Der instrumentalisierte Protest

Politische Systeme sind gekennzeichnet durch eine ständige konflikthafte Interaktion zwischen Herrschern und Beherrschten. Man könnte auch sagen „Politik wird auf der Straße gemacht.“ Wie das in totalitären Staaten endet ist bekannt. Dort wird Protest oft mit dem Tod bestraft.

Für Demokratien ist die Austragung dieser Interaktion zwischen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Eliten kennzeichnend. Sie reicht von Streiks, Demonstrationen bis hin zu zivilem Ungehorsam und Gewalt. Und dann gäbe es noch das Bürgerforum in dem Abgeordnete mit ihren WählerInnen sachlich diskutieren.

Protest!

Deutschland im Jahr 1968. Ein junger Mann steht im Mittelpunkt des Protestes gegen das Establishment. Sein Name: Rudi Dutschke. Ohne ihn geht nichts beim Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), sein Gesicht ziert die Boulevardblätter, die BILD hat ihn zum Staatsfeind erklärt.

Der Protest von Dutschke und seinen GesinnungsgenossInnen richtet sich gegen Vietnamkrieg, Hochschulpolitik, die Notstandsgesetzgebung und letztendlich gegen den, nach Auffassung der SDS, autoritären Staat. Für Dutschke ist die Bundesrepublik ein kapitalistisches System mit faschistischen Tendenzen.

Am 11. April 1968 schießt der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem SDS-Büro am West-Berliner Kurfürstendamm dreimal auf Rudi Dutschke und verletzt ihn schwer. Dutschke überlebt, muss mühsam wieder sprechen lernen und stirbt 1979 an den Spätfolgen des Attentats. Bachmann hat sich schon am 24. Februar 1970 in seiner Zelle umgebracht.

Der tiefe Staat

1968 wird Bachmann der Öffentlichkeit als durch rechtsextremes Gedankengut motivierter Einzeltäter präsentiert. Erst 2009 wird das korrigiert. Aus Unterlagen der DDR-Staatssicherheit geht nun hervor, dass Bachmann bereits seit 1961 Kontakt zur rechtsextremen Szene hatte. Vor dem Hintergrund der folgenden Entwicklung, lasse ich diese Aussage unbewertet.

Nach dem Attentat explodiert nicht nur der Protest gegen die Springerpresse, die Studenten als maßgeblich verantwortlich für die Tat ansehen, es fliegen auch Molotowcocktails, mit denen die Lieferwagen des Verlages in Brand gesteckt werden. Beschafft und verteilt vom V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes Peter Urbach.

Genau an dieser Stelle sollte bei vielen LeserInnen der Groschen fallen. Der sogenannte „tiefe Staat“ (Staat im Staat) hat schon immer existiert. Was war das Ziel? Nach Dutschke kam die Rote Armee Fraktion (RAF) und Anti-Terror-Gesetze.

Man könnte nun die provokative Frage stellen, ob Dutschke, ob die RAF instrumentalisiert worden sind. Bei Dutschke als Einzelperson kann man das verneinen, bei der RAF bin ich mir sicher. Der Westberliner Verfassungsschutz hat hier ein schmutziges Spiel gespielt.

Die Verschwörung

Die damaligen Ereignisse liefern den Stoff für Verschwörungstheorien, dem Totschlagargument von Politik und Medien. Wiederholt man das lange genug, die Medien lügen bekanntlich nicht, wird das von den meisten Menschen auch geglaubt. Selbst nachdenken? Fehlanzeige!

Was damals wirklich geschehen ist, wer vielleicht aus dem Ruder lief oder wer möglicherweise einen Auftrag gab, spielt für diesen Beitrag keine Rolle. Eine Rolle spielt aber die lange Reihe dubioser Machenschaften des Verfassungsschutzes. Stichwort: Infiltrierung der NPD und der NSU. Böse Zungen könnten nun sagen, der Verfassungsschutz habe Morde erst möglich gemacht. Auch einen Josef Bachmann?

Schlägt man nun einen Bogen zu den Protesten gegen die Regierung Merkel, wird man zumindest Ähnlichkeiten mit 1968 sehen. Zwar gibt es heute keinen Rudi Dutschke, dessen Rolle hat eine politische Partei übernommen. Prompt prügelt die Presse gnadenlos auf die AfD ein und macht sie zu „Rassisten“ und „Nazis.“

Sex sells

Man kann davon ausgehen, dass es zumindest einige JournalistInnen besser wissen. Aber „Sex“ und „Gewalt“ verkaufen sich im Zeitalter schrumpfender Ausgaben bei Printmedien noch immer gut. Und es liest sich toll, wenn „Nazis in den Bundestag einziehen“, oder ein Cem Özdemir geifernd vor Wut „Rassisten!“ ruft.

Das schmutzige Geschäft mit den „Nazis“ blüht. Willkommen bei der Strategie von Verlagen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Eine bestehende Ordnung, eine Regierung, will natürlich ihre Macht erhalten. Also bedient man sich gewisser Tricks und Mittel, um genau das zu tun.

Besorgte PolitikerInnen der Altparteien werfen der AfD vor, sie instrumentalisiere den Tod von Mia Valentin, die im Dezember von einem angeblich minderjährigen Afghanen erstochen worden ist. Nüchtern betrachtet versucht die AfD das auch. Was daran nun verwerflich ist bleibt unklar. Aber Moment, die AfD, das sind doch (keine) Nazis!

Leider wird das Wort „Nazi“ in Deutschland gern inflationär gebraucht und verliert dadurch Wirkung und Schrecken. Die es benutzen haben offensichtlich keine Ahnung, was ein wirklicher Nazi ist und welchen Schrecken diese einst über Deutschland brachten. Vielleicht sollten sie es lernen und die Meinung anderer (wieder) tolerieren. Auch wenn sie jenseits linker Ideen ist.

Der instrumentalisierte Protest

Der Protest gegen Merkel, die, und das muss ich an dieser Stelle deutlich sagen, NICHT die Hauptschuldige der Flüchtlingskrise ist, geht oft von normalen BürgerInnen aus, die dann sehr schnell von oppositionellen Kräften unterstützt werden. Und an geanu dieser Stelle beginnt das eigentliche Problem.

Die AfD, zu der ich bereits eine Analyse schrieb, kokettiert viel zu oft mit Gruppen, die der NPD und ihrer Splittergruppierung „Der dritte Weg“ nahestehen. Die beiden letztgenannten dürften aber in absehbarer Zukunft Geschichte sein, wenn man der NPD die Parteienfinanzierung entzieht.

Kein einzelner Bürger kann einen Protest längere Zeit allein aufbauen oder leiten. Dazu bedarf es vieler Helfer. Wird bekannt, das auch nur einer ein Parteibuch hat, wird sofort die ganze Bewegung zur „Partei-Demonstration“ gemacht. Auch das ist Lückenpresse. Ist nun der Protest bereits instrumentalisiert? Wenn ja, was bedeutet das?

Die momentane Situation in Deutschland ist kompliziert. Keiner traut dem anderen, keiner will Fehler machen. Es gibt Eifersüchteleien und verschiede Meinungen. Einig ist man sich nur über „Merkel muss weg!“ Das ist zu kurz gedacht.

Zur Zeit laufen Bestrebungen den Protest zu spalten und zentrale Personen auszuschließen. Man kann und darf auch davon ausgehen, dass es unter den Demonstranten V-Männer (Frauen) gibt, die den Protest zersetzen und beobachten sollen. Dass die CDU eine erstarkende AfD durchaus wohlwollend betrachtet hat, um Rot-Rot-Grün im Bund zu verhindern, sollte mittlerweile bekannt geworden sein.

Die Puppenspieler

Den Protest gegen eine Person zu richten ist legitim, nachvollziehbar und doch falsch. Nicht Merkel ist an der Flüchtlingskrise schuld, auch die SPD in Form ihrer MinisterInnen, hat eine ganze Menge Dreck am Stecken. Ebenso GRÜNE und LINKE, die zumindest über die Bundesländer im Bundesrat mitbestimmen können. Von den USA ganz zu schweigen.

Das Establishment wird über die Medien versuchen den Protest zu ersticken. Gelingt das nicht, könnte man ihn durch V-Männer in „andere Bahnen“ lenken (befeuern), um sich nach eventuellen (provozierten) Ausschreitungen, in einem Handstreich der gesamten Opposition zu entledigen. Stichwort „Ausnahmezustand.“ So könnte man auch endlich die Fakten dafür schaffen, um die Bundeswehr im Innern einzusetzen.

Diese und andere Szenarien werden bereits bei verschiedenen Behörden durchgespielt. Es existiert auch schon lange ein Notfallplan, falls es zu Aufständen und Terroranschlägen kommt. Das ist normal und legitim in einem Staat. Den normalen Deutschen interessiert das weniger, er wartet bereits auf die nächste Weltmeisterschaft.

(M)Eine Sicht der Dinge

Der Diskurs in Demokratien ist wichtig. Leider findet der nicht mehr wirklich statt. Stattdessen wird von allen Seiten bewusst Hass verbreitet. Der Islam, dessen politische Ideologie sich dafür wunderbar eignet, ist zum Hauptfeind auserkoren. Und während sich Christen und Muslime die Köpfe einschlagen, hat der Staat schon längst gesiegt und bastelt munter weiter an kruden Ideen.

Auch die sogenannten Flüchtlinge sind Opfer. Viele sind einfache Menschen, Analphabeten mir geringer Bildung. Sie aufzustacheln, sie anzulügen ist einfach. Genau das wird von Schleppern und Schleusern getan. Wem nutzt es, wenn täglich Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika nach Deutschland kommen? Es geht um Geld, darum geht es immer. Und mit der Armut von Migranten wird viel Geld in Deutschland verdient.

Der sogenannte „Große Austausch“, die „Umvolkung“, sind dabei Schlagworte der rechten Szene, die das eigentliche Problem nur verschleiern. Migration ist gewollt von den Eliten (Wirtschaft), um weiterhin finanziell gut dazustehen. Kann man bei wirklichem Interesse alles nachlesen, sie sprechen seit Jahren offen darüber.

Die bisherige Umsetzung lief mehr als holprig an. Hat man wirklich an das Märchen der Fachkräfte geglaubt? Ganz offensichtlich habe einige arabische und afrikanische Staaten die Gefängnisse geöffnet und Straftäter nach Deutschland abgeschoben. Wer hier (s)ein Messer zieht, der hat das schon in seiner alten Heimat getan. Genau dagegen muss man sich wehren.

Instrumentalisiert oder nicht, die Frauenproteste sind für Deutschland wichtig! Bei Gewalt gegen Menschen, egal ob Frauen oder Männer, verstehe ich überhaupt keinen Spaß. Und so sollten das alle sehen.

Wo bleibt der gemeinsame Aufschrei von Christen und Muslimen, warum werden keine „Friedensmärsche“ organisiert? Wo bleibt die deutliche Aussage der Imame, um sich von der Gewalt durch ihre Glaubensbrüder zu distanzieren? Einfache Menschen, die Angst um ihre Kinder haben, als „Rechtsextreme“ und „Nazis“ zu beschimpfen, zeugt von wenig Respekt für die Opfer. Was wäre, wenn es die eigenen Kinder träfe?

„I have a dream!“, hat Martin Luther King gesagt. Den habe auch ich. Ich habe den Traum, dass Deutschland wieder vernünftig wird und den Marsch in den Abgrund der Geschichte beendet. Bis dahin hoffe, ja fordere ich, dass es weitere Proteste gibt, die das momentane System scharf, aber sachlich und vor allem friedlich kritisieren.

Ich hoffe auf Menschen wie Boris Palmer und Sahra Wagenknecht, die leider noch nicht den Mut dazu aufbringen, um vielleicht gemeinsam einer abgehalfterten SPD, versponnenen LINKEN, realitätsfernen GRÜNEN und einer vermerkelten CDU die Stirn zu bieten. Die FDP braucht ohnehin keiner mehr.

Ich hoffe darauf, dass die „schon länger hier lebenden“ und Deutsche mit Migrationshintergrund bald mit Stolz und ohne Angst sagen können: „Deutschland, das bin auch ich!“ Für mich als geborene Japanerin mit deutscher Staatsbürgerschaft gilt das schon lange. Oder will mir jemand dieses Recht aberkennen?

Gedanken einer Ausländerin: Die vergewaltigte Gesellschaft

Deutschland 2018, es rumort in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen wehren sich gegen die geistige Vergewaltigung durch Politik und Medien. Dank Internet ist man vernetzt und informiert. Aber stimmt das wirklich?

Wir wissen alles und doch nichts

An der kurzen Leine gehaltene JournalistInnen berichten oft unsachlich und nach dem Duktus der Chefredaktionen. Die und das muss man wissen, sind zu mehr als 70 Prozent linksgrün oder dieser Richtung nahe stehend. Entsprechend fallen die Vorgaben aus.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch der Spiegel hat durchaus noch gute MitarbeiterInnen. Gleiches gilt für die Welt und die FAZ. Aber es sind nur wenige die noch in der Position sind um gegen den Mainstream zu schreiben.

JournalistInnen sollten politisch unabhängig sein, in Wirklichkeit machen auch sie Politik. Für Partei A oder B und gegen die bösen von D. Es ist viel einfacher zu denunzieren, als zu recherchieren. Die Polemik lebe hoch!

Vorreiter dieser Hetze war lange die BILD, die plötzlich mit geschrumpfter Auflage zu kämpfen hat. Also versucht man sich als Anwalt der kleinen Leute und warnt vor einem mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter. Mit Bild und Namen. Das ist hat der Redaktion den moralischen Zeigefinger eingebracht.

Der manipulierte Michel

Ein Großteil der Deutschen sitzt abgestumpft auf dem Sofa, jeden Tag die ewig gleiche Routine. Und wenn sie nicht gestorben sind, so schauen sie noch heute … Was eigentlich? Gefilterte Halbwahrheiten zum totalen Krieg in Syrien und den Wetterbericht.

Ein Rückblick. 2013 erscheint eine Partei auf der politischen Bühne, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Wirtschaftsliberale, Eurokritiker und Ultrakonservative, gemischt mit einer Handvoll Nationalkonservativer Patrioten, sind zur Alternative für Deutschland erwacht.

Nun darf es rechts der CSU keine konservativen Parteien geben, das hat schon der selige Franz-Joseph gesagt. Prompt fallen Medien und Politiker über die noch jungen Wilden her, die sich kurz darauf spalten.

Aber es geht in diesem Beitrag nicht um die Geschichte der AfD, es geht noch immer um die Vergewaltigung der Deutschen. Ohne die Beeinflussung zu bemerken werden Menschen verschiedener politischer Richtungen aufeinander gehetzt, was in Sachbeschädigungen und Körperverletzungen endet.

Das erinnert stark an das Ende der Weimarer Republik, als Rotfront und die SA sich wahre Prügelschlachten lieferten. Ist es in Deutschland schon wieder soweit? Im Gegensatz zu 1933 gibt es keine braunen Horden, die gröhlend durch die Straßen ziehen. Aber es gibt die Antifaschisten, die genau das tun.

Wer sind diese ideologisch konditionierten wirklich? Etwa Intellektuelle, die Deutschland retten wollen? Das Gegenteil ist der Fall. Linksgrüne haben keine Identität, wer „Deutschland verrecke!“ ruft, der hat kein Heimatland.

Rotfront gegen Bürger

Die 15jährige Mia ist in Kandel von einem mindestens 17 Jahre und sechs Monate alten, aber unter 21jährigem Afghanen erstochen worden. Dieses ungefähre Alter hat ein Gutachter nun festgestellt. Besorgte BürgerInnen haben in Kandel gegen sexuelle Gewalt an Frauen demonstriert. Statt den Schulterschluss zu wagen, ist Rotfront nun gegen diese BürgerInnen aufmarschiert.

Die einzige und mittlerweile stumpf gewordene Waffe der Antifa ist die Nazi-Keule. Die selbsternannten Wächter der eigenen Meinung wenden sie immer dann an, wenn es gegen den linken Mainstream geht. Im Auftrag versteht sich. Um eigenständig zu handeln fehlt es meist an Grips.

In Berlin ist der Frauenmarsch gescheitert, linksgrüne PolitikerInnen haben die Antifa gegen die Frauen aufgehetzt und durch die Sitzblockade eine Straftat begangen. Nur etwa 150 der geschätzten 2.000 DemonstrantInnen haben es zum Kanzleramt geschafft. Ein kleiner Achtungserfolg, immerhin.

In Hamburg gab es Anschläge und Drohungen der Antifa gegen zwei Frauen, die dort eine Montagsdemonstration angemeldet haben. Gegen Merkel! Beide Frauen haben nun aus Angst aufgegeben, die Demo geht trotzdem weiter. Die Antifa schützt also Merkel. Paradoxer geht es kaum.

Hass, Hass, Hass

Wie beeinflusst Menschen sind wird deutlich, wenn man sich auf ganz normalen Blogs umsieht. Da steht wirklich, „Ich würde am liebsten jedem der AfD wählt eine reinhauen!“ Die Jubelchöre der Antifa sind der Person sicher und man hat sie bestimmt zum Helden auserkoren.

Ein anderer Blog, eine andere politische Richtung. „Fertigmachen werde man die Linken“, steht dort, „ihr werdet es sehen, unsere Zeit ist bald gekommen!“ Auch diesem Schreiberling ist der Jubel seiner Gesinnungsgenossen sicher. Wie erbärmlich solche Aussagen sind, hat keiner der beiden bemerkt.

Sätze wie die oben genannten sind nicht einmal Stammtischniveau. Der Stammtisch wird oft von völlig normalen Menschen besucht, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Sich über diese zu erheben ist elitäres Denken, das leider viele (Pseudo)Intellektuelle pflegen.

Nein, Sätze die zur Gewalt aufrufen gehören in keinen Sprachgebrauch. Der blanke, von Medien und Politik geschürte Hass auf Andersdenkende, ist ein typisches Zeichen totalitärer Staaten. Vom Faschismus sprechen wir später, wir leben schließlich in der bunten Republik.

Die neuen Rechten

Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, ist ihr eine zarte Pflanze entsprungen, der man sofort mit Unkrautvernichtungsmitteln begegnet ist. „Diese neuen Rechten seien weitaus gefährlicher, als die NPD“, hat sinngemäß ein Verfassungsschützer gesagt. Stimmt das wirklich?

In Deutschland gibt es eine fast schon kreatürliche Angst vor Nazis, die dieses Volk schon mit der Muttermilch aufgesogen hat. Die Kinder wirklicher Nazis, haben sich in den 1960er Jahren gegen ihre Eltern aufgelehnt. Aber statt diese zur Rede zu stellen, nehmen sie seit Jahrzehnten ganz Deutschland in Geiselhaft.

Eine holländische Freundin, deren Großeltern unter den echten Nazis litten, hat ihr Urteil mittlerweile revidiert. „Klar, dass ich als Kind gegen Deutsche war!“, hat sie gesagt. „Dann war ich als Austauschschülerin in Hessen. Aber statt Parolen habe ich ganz normale Menschen vorgefunden, die sich alle freuten mich zu sehen. Damals ist mein Weltbild gekippt.“

Aber es gibt sie noch immer, die Glatzen mit den Springerstiefeln, auch wenn sie zur absoluten Minderheit geworden sind. Und eigentlich ist für ihren Auftritt der Verfassungsschutz zuständig, der sie jahrelang gut bezahlt als V-Männer bei der NPD, der NSU und anderen rechten Verbänden eingesetzt hat. Lügenpresse? Ausnahmsweise nicht.

An die Stelle der Glatzen sind Intellektuelle getreten, die weder Auschwitz leugnen noch in Hitler den GröFaZ sehen. Sie, denen die CDU nicht mehr konservativ genug ist, sie verbreiten laut manipulierter Meinung nun rechtes Gedankengut. Aber recht kann auch richtig bedeuten und konservativ zu sein ist kein Verbrechen.

Die Rückkehr der Konservativen 

Wir erleben zur Zeit den noch zögerlichen Protest von Menschen, die man jahrelang für dumm verkauft hat. Wir erleben ganz normale BürgerInnen, die aus Angst um ihre Kinder und Enkel auf die Straße gehen. Sie stammen aus allen Schichten der Bevölkerung und waren bisher AnhängerInnen der unterschiedlichsten Parteien.

Eigene Erlebnisse und gezielt verschwiegene oder zögerlich veröffentlichte Vorfälle, wie Morde und Vergewaltigungen, haben diese Menschen auf die Straße gebracht. Hinzu kommen die sozial Schwachen, deren Rente hinten und vorn nicht reicht. Und dann gibt es noch die wirklich Konservativen, die aus der CDU/CSU gekommen sind.

Diese Menschen sind keine bösen Rechten. Aber selbst biedere Hausfrauen kreischen „brauner Sumpf!“ Deutschland erlebt die Gegenbewegung der 1968er Proteste. So hat es damals auch angefangen. Aber Opposition ist wichtig, nur in Deutschland wird sie unterdrückt. Hauptgrund ist die niemals aufgearbeitete Geschichte. Die sogenannte Erbschuld sitzt tief.

Schuld daran sind die Siegermächte, die Altnazis in höchste Positionen brachten. Sie und das muss man klar erkennen, tragen die Mitschuld am Durchmarsch der Linken in diesem Land. Unter dem Deckmantel der Demokratie haben diese Deutschland erobert. Bis Merkel kam, die alles über den Haufen geworfen hat.

Nationalismus vs Patriotismus

Diese Frau hat keine Heimat. Die Bundesrepublik Deutschland ist ihr suspekt. Auch dagegen wehren sich ganz normale Menschen, die so wenig Nazis sind wie „du und ich.“ Aber für die Linken ist klar, wer sich Patriot nennt ist genau das! Für die Linken ist auch Islamkritik Rassismus. Damit beweist diese Klientel einmal mehr, wo ihre geistigen Qualitäten liegen. Die gleichen Menschen verwechseln auch gern populär und Populismus. Macht ja nix, kann ja mal passieren.

120 Millionen JapanerInnen nennen sich patriotisch. Fast alle Völker dieser Erde lieben ihr Heimatland. Aber Menschen die gegen alles sind, finden auch Patriotismus einfach nur Scheiße. Dass der eine völlig andere Qualität als Nationalismus hat, begreifen sie leider nicht.

Daher knüppeln sie nieder, was ihrem verschrobenen Weltbild widerspricht und erreichen das genaue Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt haben. Der Antifa stehen plötzlich immer mehr patriotisch gesinnte Deutsche gegenüber, die genug von diesen Linken haben. Aber auch PEGIDA und AfD.

Die AfD hat außer einigen wenigen guten Mitgliedern keine Lösung der Probleme anzubieten. Sie ist ein Sammelbecken der Unzufriedenen, die man im verzweifelten Versuch die Macht zu erhalten immer wieder unglaubwürdig macht.

Zurück zur Heimat?! 

PEGIDA und AfD sind das Symptom unserer Zeit und einer Politik, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet. Aber statt die Schlägertrupps der Antifa weiter gegen das eigene Volk zu hetzen sollte die Politik die Reißleine ziehen und diese Terrortruppe endlich verbieten. Noch ist das Wunschdenken, noch wird sie geschützt.

Etwas mehr Patriotismus stünde auch der CDU sehr gut. Wer aber Wirtschaftsmigranten hofiert, die mit Ehefrau(en!) und Kindern ein höheres Grundeinkommen als deutsche Facharbeiter haben, der darf sich über die Existenz von IB, PEGIDA und AfD nicht wundern, der hat sie erst möglich gemacht.

Genau das ist es, was die Altparteien händeringend verschleiern wollen. Mahner wie Boris Palmer (GRÜNE) und Sahra Wagenknecht (LINKE), werden scharf kritisiert und mundtot gemacht. Frau Wagenknecht hat die Presse schon mehrfach den Eintritt in die AfD nahegelegt. Das ist Journalismus der primitivsten Art, von dem selbst die BILD noch lernen kann.

Aber das ist Deutschland, nur die Meinung der Herrschenden zählt. Fährt man den Kurs von Sozialabbau und offener Grenzen weiter, wehrt man sich nicht gegen das EU-Diktat, wird die SPD bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Ein Weg, den die CDU/CSU noch vor sich hat. Spannend wird es beim Blick auf Herrn Lindner, der zwischen allen Fronten steht und eine AfD Light verkörpern will.

Deutschland 2018, es rumort in der Gesellschaft. Der deutsche Michel ist erwacht. Merkel sollte besser die Gefahr erkennen, die in der Lage ist Millionen auf die Straße zu bringen. Aber vielleicht will sie genau das.

Gedanken einer Ausländerin: Der tiefe Fall der SPD

Wir haben in unserem Parlament keine Repräsentanten, die die Interessen unserer Bevölkerung ausdrücken. (Rudi Dutschke, 1967)

Rudi Dutschkes Worte sind auch fünfzig Jahre später noch hochaktuell. Der Muff aus tausend Jahren regiert uns immer noch. Mit dem einen Unterschied, dass es nun linker Muff geworden ist. Die Revolution hat sich selbst überlebt und frisst ihre Kinder.

Als ich den Satz im Rahmen einer politischen Diskussion vor einigen Jahren hörte, habe ich zuerst zögernd und dann immer heftiger genickt. Die Koalitionsgespräche von CDU/CSU und SPD haben mich wieder daran erinnert. Schon seit Jahren regiert man am Volk vorbei.

Die (vermutlich) kommende neue GroKo, war abzusehen. Die Änderungen an der SPD-Parteispitze auch. Das Wechselspiel, warum Schulz Außenminister werden wollte und dann einen Rückzieher machte, hat mehrere Gründe.

Die (ehemalige) Volkspartei

Die große Zeit der SPD ist lange vorbei und spätestens mit Helmut Schmidt endgültig gestorben. Aber es musste erst ein Gerhard Schröder kommen, um die SPD ins Abseits zu führen. Der glücklose Gabriel hat sein Talent mit Intrigen verschwendet. Und nun ist auch Schulz gescheitert, was voraussehbar war.

Selbst eingefleischte SPD-Mitglieder schütteln nur den Kopf, wenn sie den Schlingerkurs ihrer Partei betrachten. Aber während die Jusos rebellieren, machen die altgedienten Sozis weiter wie bisher. So ist und bleibt die SPD eine Partei, die, trotz steigender Mitgliederzahlen, immer weiter in der Wählergunst sinkt.

Offenbar kann oder will man in der SPD die Zeichen der Zeit nicht erkennen, die Menschen wollen keine GroKo-Politik. Noch weniger irgendwelche faulen Kompromisse, unbegrenzte Zuwanderung und einen weiteren Euro-Rettungsschirm.

Umfragen sind immer mit Vorsicht zu genießen, wie man die manipuliert weiß ich selbst. Aber dass die SPD derzeit unter 20 Prozent liegt ist Fakt. Ob Andrea Nahles die Frau für die Erneuerung der SPD ist, wird sich auch im Parteiinternen Machtkampf zeigen. Und von dem erzähle ich nun.

Es war einmal …

Es war einmal ein Parteivorsitzender mit dem Namen Siggi, der recht glücklos agierte, andere als Pack bezeichnete und viel zu viel in sich hinein fraß. Das schadete seiner Gesundheit und als eines Tages sein Parteifreund Maddin um Hilfe fragte, erkannte er seine Chance, um sich zu verschlanken. „Siggi“, könnte der gesagt haben, „die mobben mich in Brüssel!“

Siggi, ein Taktiker reinsten Wassers, hat den Maddin zum Parteivorsitzenden gemacht. Wohl wissend, dass der krachend scheitern würde bei der Wahl. Danach, so Siggis Vorstellung, wird Maddin wieder entsorgt und er könne den großen Retter spielen. Dann hat er noch seinen Kumpel Frankie ins Präsidentenamt gehievt, wobei er sich übernommen hat.

Der Maddin, das wissen wir alle, war schon immer ein tapsiger Elefant. Er düste also mit Überschall ins SPD-Präsidium und zerschlug dabei jede Menge feinstes Porzellan. Die Hausfrau Andrea reagierte entsetzt und sie rief den Hausmeister Olaf an. „Olaf“, könnte sie gesagt haben, „der Maddin macht mein Geschirr kaputt!“

Olaf, der in Hamburg den Zauberlehrling gab, beschloss der Andrea zu helfen. Dabei stolperte er über seine eigenen Füße und öffnete versehentlich eine Flasche böser Geister, so dass der rote Hahn auf die Dächer entkam. Aber wen interessiert schon ein brennendes Hamburg, wenn man auch Berlin anzünden kann.

Unterdessen stapfte der Maddin weiter durchs SPD-Präsidium und krakelte wonnetrunkene Parolen. Welcher Geist ihn ritt, oder ob es sich dabei um göttliche Einflüsterungen handelte, als er ausgerechnet die Andrea als Putzfrau einsetzte, werden wir vermutlich nie erfahren. Vielleicht (sicher!) hat er auch einfach nur das Spiel mit der Macht nicht kapiert, was sich direkt nach der Bundestagswahl deutlich zeigte.

Irgendwann muss der Maddin aber doch verstanden haben, dass er nur ein Bauernopfer war. Wer ihm das steckte, wer ihm den Posten des Außenministers andiente, darüber könnte man nun spekulieren. Wäre ich Frau Merkel, ich hätte mir damit den Siggi vom Hals geschafft. Der Maddin ist leichter zu kontrollieren in seinem Größenwahn.

Immerhin durfte er genau einen Tag im Licht des Außenministers stehen. Das reichte aus, um ihm den Sonnenbrand seines Lebens zu bescheren. Siggi, der Verstoßene, zog kurz an einigen Drähten und schon galoppierte die Nordrhein-Westfälische Kavallerie. So macht Mann das bei der SPD, so werden verdiente Soldaten gerettet.

Die Andrea und den Olaf freute das so sehr, dass sie nun (k)ein inniges Verhältnis haben. Was mit dem Siggi passiert? Das entscheiden neben Frau und Tochter auch der kleine Kevin, der ganz allein zu Hause ist und selbstverliebt in den Spiegel blickt. Unterdessen hat die Andrea schon mal „Tschüss Maddin, es war (nicht!) schön mit dir!“, gesagt und noch ein Bätschi hinzugefügt.

Realität

Genug der Satire, schauen wir auf die Fakten. Zwar hat die SPD die Wahl verloren, aber dafür scheinbar bei den Koalitionsverhandlungen gesiegt. Das wird SPD-Basis und Bevölkerung als großer Sieg verkauft, das genaue Gegenteil ist der Fall. Die SPD hat es versäumt Frau Merkel zu stürzen und das ist für Deutschland und die SPD sehr schlecht.

Die wirkliche Siegerin ist also wieder jene Frau, die mit unschuldiger Mine vor die Kameras tritt und uns 4 (5!?) weitere Jahre dominieren will. Man kann davon ausgehen, dass sie das auch mit einer Minderheitsregierung täte. Neuwahlen müsste sie fürchten, die nutzen nur der AfD. Es sei denn, das wäre der geheime Plan.

Wie geht es mit Schulz weiter, wird es ihn erneut nach Brüssel verschlagen? Sollte es so kommen, ist höchste Vorsicht angesagt. Dort wird er wieder an den Fäden ziehen, das kann er, das hat er gelernt. In Zusammenarbeit mit dem französischen Präsidenten versteht sich. Für Deutschland wie auch Frankreich bedeutet das noch mehr Europa und den Verzicht auf Souveränität. Ich ahne bereits, wie der europäische Osten darauf reagiert.

Kritik

„Du hast aber auch immer etwas zu meckern!“, mögen nun einige LeserInnen sagen. Aber Kritik darf ich üben, das ist demokratische Bürgerpflicht. Und ich darf an dieser Stelle ebenfalls sagen, dass es auch die Gier nach Machterhalt ist, die die SPD hat umfallen lassen. Wir erinnern uns „Opposition ist Scheiße! (Franz Müntefering)“ 

„Dann mach doch eigene Vorschläge, wie man es besser machen kann!“, höre ich die gleichen LeserInnen sagen. Nun werde ich kaum einen privaten Blog dazu benutzen, um der Politik als Thinktank zu dienen. Aber zumindest kann ich meinen gesunden Menschenverstand nutzen, um Fehler aufzudecken. Bei mir hat die mediale Verblödung versagt.

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Sozialdemokratie ihr Profil verloren hat und sich nur noch marginal von anderen Parteien unterscheidet. Merkels CDU ist linker (!), als es die SPD seit Jahren war. Wie die Partei, so das Land. Willkommen im Mittelmaß.

Schon höre ich den empörten Aufschrei der SPD-AnhängerInnen, die schließlich nur das Beste für Deutschland wollen. Liebe GenossInnen, wer offenen Auges in den Abgrund läuft und noch dazu Verlierer wie Martin Schulz und Ralf Stegner in den Reihen hat, der ist bald nur noch Erinnerung.

Aber das passt dann ins Programm der linksgrünen Kanzlerin, die schon länger ein Problem mit deutschen Fahnen hat. Wer oder was auch immer sie antreibt, eigener Ehrgeiz oder das Diktat aus Washington, Merkel handelt damit gegen die Interessen einer Mehrheit der Bevölkerung.

Linke Gewalt

Die komplette Riege der SPD, angefangen beim Bundespräsidenten, hat ausgedient. Sie, die einst antraten um Rudi Dutschkes Vision zu leben, haben kläglich versagt. Noch sind sie dank der Hilfe ihrer Antifa-Vasallen in der Lage sich an der Macht zu halten. Aber die Polizei ist dabei gegen diese Horde reisender Gewalttäter vorzugehen, die sich selbst als Aktivisten sehen.

Die Gewerkschaft der Polizei hat auf ihrer Homepage einen umfassenden Bericht zur linken Gewalt veröffentlicht, den sich interessierte BürgerInnen unbedingt durchlesen sollten. Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf, wer oder was die Antifa wirklich ist. Wer friedliche BürgerInnen beschimpft, wer Frauen attackiert, die gegen sexuelle Gewalt demonstrieren, hat keine demokratische Gesinnung.

Es spielt keine Rolle mehr welche Altpartei in Deutschland regiert. Selbst die LINKEN sind zum Mainstream verkommen, sonst hätten sie in der Opposition ganz anders agiert. Der perfide Plan, eine „Allpartei“ zu schaffen, ist aufgegangen, das zumindest hat Merkel schon geschafft. Es ist nur eine Frage der Zeit wann sie Deutschland (ab)schafft. Hindern wir sie daran.

 

Im Osten nichts Neues

Im Osten nichts Neues. Außer, dass ich in meiner Heimat angekommen bin, die mich (wieder) zur Japanerin macht. Davon in einem anderen Beitrag mehr. Vielleicht nur kurz, wir fühlen uns hier wohl. Kein Terror, keine Flüchtlingskrise. Warum, so fragt man sich, kann das nicht weltweit die Regel sein?

Aber da ist natürlich Kim, der ach so böse Nordkoreaner. Hatte ich schon erwähnt, dass einer der beiden japanischen Hubschrauberträger einsatzbereit vor der koreanischen Küste steht? Im Osten also doch etwas Neues? Wer japanische Politik verfolgt weiß mehr.

2018 beginnt dort, wo 2017 geendet hat. Nun also „brennt“ der Iran. Ich wiederhole mich und rege erneut an, die einfache(n) Frage(n) zu stellen: „Wem nutzt das?“ Oder: „Warum jetzt?“

JournalistInnen, die ihrer Chefredaktion die Stiefel lecken, schreiben über die angeblichen Gründe der Proteste. Hohe Arbeitslosigkeit, gestiegene Preise für Lebensmittel sollen unter anderem dafür verantwortlich sein. Dumm nur, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Europa noch höher ist und dort keine Menschen auf die Straßen gehen.

Saudi Arabien erhöht die Mehrwertsteuer. Hat es dort bereits Proteste gegeben? Kaum anzunehmen, die Saudis und die USA sind verbündet, das kommende Szenario ist also klar. Man möchte das Regime in Teheran stürzen und eine dem Westen genehmere Regierung einsetzen. Damit, so hofft man, könnte doch noch Syrien fallen. Politik kann so einfach sein.

Was ich schreibe ist nur die Oberfläche dessen, was sich hinter den Kulissen abspielt. Während wir in den Osten blicken, werden im Westen Pfründe gezählt. CDU und SPD schachern um die Posten, die GroKo-Tragödie nimmt ihren Lauf.

Österreich macht Deutschland vor, was ein Regierungswechsel bedeutet. Mit Sorge blickt das politische Berlin nach Wien. Oder ist es doch nur Neid? Unterdessen sucht die CSU den Schulterschluss mit dem „Rebellen“ Orban. Wird Politik aus Bayern endlich wieder interessant?

„Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“, hat die Gruppe Tocotronic vor Jahren gesungen. Auch wenn ich schon über Dreißig bin, diese Jugend bin auch ich. Vielleicht ist es wirklich Zeit aufzustehen und das Establishment abzulösen. Um eine neue Ordnung zu errichten, die gut für alle Menschen ist.

Deutschland in der Krise – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Deutschland erlebe zur Zeit die schwerste politische Krise der Nachkriegszeit, tönt es aus den Medien. Übereifrige JournalistInnen tippen sich die Finger wund und verbreiten im Stundentakt neue Meldungen, die kurz darauf schon wieder Schnee von gestern sind. Aber was ist wirklich dran an dem Szenario, das Deutschland schon in Weimarer Verhältnissen sieht?

Schlicht und ergreifend lautet die Antwort: Nichts! Der überwiegende Teil der deutschen Presse sitzt, wie der Schweizer Journalist Frank A. Meyer betont, „auf Merkels Schoß.“ Und da hat der Mann völlig recht. Wobei man präziser sagen muss, dass es die Chefredakteure sind, deren Meinung ihre Angestellten folgen.

Natürlich ist es wichtig Weimar im Blick zu haben. Und auch wenn zur Zeit die Antifa marschiert, die ich schon mehrfach als die wahren Faschisten bezeichnet habe, sind wir in Deutschland sehr weit von damaligen Verhältnissen entfernt. Aber im linken Übereifer, der kreatürlichen Angst nun die Macht zu verlieren, werden alle möglichen Geister beschworen, um weiter zu regieren.

Auch wenn man die AfD nicht mögen muss, sie hat Deutschlands Parteiensystem verändert. Dafür ist Merkel mit verantwortlich, die eine AfD erst wachsen ließ. Aus taktischen Gründen versteht sich. Dieser Plan ist zum Teil aufgegangen. Aber nun wird Merkel diese Geister nicht mehr los.

Die deutsche (Schein)Demokratie steht fest geschlossen. Merkel hat lediglich Angst davor in der Minderheit zu regieren. Diese Angst ist berechtigt, hat aber andere Gründe, als die angeblich fehlende Stabilität. Minderheitsregierungen schließen auch Verträge, die ihre Duldung sichern.

Sowohl SPD, wie auch die FDP und die Grünen, wären auf diese Weise in der Pflicht. Dummerweise auch die AfD, die dann viel Macht bekommen könnte. So unterschiedlich wie man in der CDU tut, sind die Standpunkte nicht. Schnittmengen sind durchaus vorhanden.

Merkels eigentliche Angst gilt ihrer eigenen Unfähigkeit Politik zu machen. Diese Frau hatte noch nie ein wirkliches Konzept. Ihre Sätze sind blutleer und inhaltslos und auf jede Frage antwortet sie mit einem Redebrei. In einer Minderheitsregierung reicht das aber nicht. Dort müsste sie erstmals Farbe bekennen und die Opposition überzeugen.

Lindners (kalkulierte) Absage an Jamaika zeigt, dass die deutsche (Schein)Demokratie noch funktioniert. Die FDP wollte nicht schon wieder Kanzlermacherin sein, um von dieser dann entsorgt zu werden. Aber da gibt es noch die SPD, die bereits den internen Aufstand probt. Gegen Schulz und für Ministerämter. Wann übernehmen Sie, Herr Scholz?

Was weitere vier Jahre GroKo für Deutschland bedeuten, ist noch nicht abzusehen. Die SPD, so sie diesen Rückschritt nach vorn politisch überleben will, muss dann eindeutig Farbe bekennen und sich sozialer zeigen als bisher. Die Rente mit 63 und das Ende von Hartz IV wären Bonusgeschenke, die eine politisch naive Öffentlichkeit gern sieht.

Mein Fazit: Nicht Deutschland, Merkel ist in einer Krise. Das Land funktioniert auch ohne sie. Zurücktreten wird sie aber vermutlich nicht.

 

Die Dummheit kennt keine Obergrenze

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

„And the winner is …, Christian Lindner!“, schallt es zumindest durch einige Medien, die den Ausstieg der FDP aus den Koalitionsgesprächen durchaus positiv kommentieren. Nun mag ich weder die FDP noch Herrn Lindner, aber seine Strategie (Taktik) verdient Respekt. Ein Anfang. Aber das macht aus ihm noch keinen Sebastian Kurz.

Wie einig sich die vier Parteien wirklich waren, nämlich überhaupt nicht, hat Frank Plasberg in seiner Sendung „Hart aber fair“ aufgedeckt. Eine Jamaika-Koalition hatte keinen Auftrag vom Wähler, egal was linksgrüne Medien dazu geifern. Diese Konstellation ist auf Merkels Mist gewachsen, die unbedingt Kanzlerin bleiben will. Die Medienschelte, die nun auf Lindner einprasselt, wird ihn in seiner Haltung noch bestärken. „And the winner is …!“

Peterchens Mondfahrt

Und damit komme ich zu einer weitere Person, der ich eine Mondfahrt ohne Rückfahrticket spendieren würde, Simone Peter. Schon Roth und Göring-Echardt haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, aber Peter toppt das noch. Was die Frau von sich gibt ist ein derart substanzloses Geschwafel, dass man es kaum noch ertragen kann.

Ginge es nach den Grünen, Deutschland wäre nicht nur seiner Industrie beraubt, es kämen vermutlich auch pro Monat 10 Millionen neue Migranten. Grüne wollen dieses Land in einer Art und Weise umbauen, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Deutsche Werte, gar Kultur? Alles Nazi, alles schlecht!

In Plasbergs Sendung hat sich Peter zum Glück um Kopf und Kragen geredet. Das habe nicht nur ich erkannt. Obergrenze? Ja, also nein, mit dem Grünen nicht. Damit gibt sie preis, was die Medien verschweigen. Und Altkommunist Trittin ist kein Stück besser. Auch auf diesen linken Hetzer sollten sich die Blicke richten, wenn es um Schuldzuweisungen geht.

Die dummen WählerInnen

Die Frage ist nur, ob das eine Mehrheit der Grünen-WählerInnen ebenfalls so sieht. Dann nämlich und das hoffe ich wirklich, wäre diese Truppe Schnee von gestern und würde sich vielleicht außerhalb des Bundestages auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, realpolitische Umweltpolitik.

Wobei „Atomkraft nein Danke!“, keine Lösung ist und Elektroautos nur ein Übergang. Japan wird Wasserstoffautos favorisieren. Ja, wir können das! Die Lösung für die Grünen kann man in Österreich sehen, die „Liste Pilz“ hat uns das vorgemacht. Kretschmann und Palmer sollten vielleicht handeln und eine eigene „grüne Liste“ gründen.

Aber Deutschlands WählerInnen sind brave Lämmer, denen meist politischer Sachverstand fehlt. Ein treffendes Beispiel habe ich in Los Angeles erlebt, als sich zwei deutsche Touristen lautstark über Politik ausgelassen haben. Oder das, was sie dafür hielten.

Belämmert

Beide Männer plapperten nach, was die Medien schon verbreitet hatten. Das meiste war falsch und hatte BILD-Niveau. Ich habe mich geflissentlich ruhig verhalten. Was hätte es genutzt zwei älteren Herren das Grundgesetz zu erklären, wenn es um die Frage der Neuwahlen geht. Einstimmiger Tenor der beiden: „Die Merkel wird jetzt Neuwahlen ansetzen.“ Das ist so dumm wie falsch.

Merkel, wie die gesamte momentane Regierung, ist nur noch geschäftsführend im Amt. Das kann sie eine ganze Weile bleiben, ein Limit gibt es nicht. Das wollen nur wieder linksgrüne Medien gesehen haben, die sich gern als politische Aktivisten sehen. So, wie Marionetta Slomka, die eine politische Barbie gibt.

Leider sieht es bei vielen WählerInnen in Deutschland kaum anders aus mit der politischen Bildung. Sie haben keine Ahnung von Grundgesetz und Machtverteilung. Ich frage mich, wie man auf diese Weise (über)leben kann. Aber wer immer nur Staatsfunk konsumiert, wird dort eiskalt abserviert und bleibt ein dummes Wählerlamm. Mäh!

Die roten Socken

Ich bin keine Politberaterin, aber verstehe etwas von Strategie. Die SPD, respektive Schulz, hat ihre Karten überreizt. Bei möglichen Neuwahlen sehe ich sie unter 20 Prozent fallen und auch die CDU wird leiden. Nur FDP und AfD könnten davon profitieren. Ist das der Plan? Aber wer hat sich den ausgedacht?

Natürlich hat Schulz recht, wenn er „keinen Wählerauftrag“ für die SPD sieht. Aber auch wieder nicht. Was der gekränkte SPD-Chef übersieht, die SPD hat von den WählerInnen durchaus ein Mandat zur Mitgestaltung erhalten. Wie sie das nutzt bleibt abzuwarten. Aber ein striktes „Nein!“, wird abgestraft.

„Aber das könnte doch alles nur Taktik sein!“, höre ich den Einwand hallen. „Ist es auch“, erwidere ich, „aber mit den falschen Protagonisten.“ Schulz hat noch nicht verstanden, woher der Wind in dieser SPD weht. Die GenossInnen werden ihn opfern, bevor alles den Bach heruntergeht.

Aber während die Nation noch diskutiert, wird weiter munter Politik gemacht. Und die geht, wie immer, an der Bevölkerung vorbei. Aber das haben die meisten wieder nicht bemerkt. Vielleicht sollten die Deutschen endlich ihre Hintern bewegen und diesen Zustand beenden. Mit Protesten pro Deutschland, gegen Hass und Zensur.

Vielleicht steht dann aus der zweiten oder dritten Reihe der Parteien jemand auf, der endlich den Mut für Veränderungen hat, der Merkels Herrschaft beendet und auch Herrn Schulz wieder zurück nach Brüssel jagt.

 

Das Kabinett der Eitelkeiten

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

Während sich in Österreich eine neue liberal-konservative Regierung bildet, die das Land aus Jahren politischer Agonie befreit, wird in Deutschland ein neues Spiel gespielt. „Wir wählen uns eine neue Regierung“ soll es heißen und hat das Potenzial zur „Number One.“

Schon sehe ich Unverständnis in den Augen meiner LeserInnen. Ist die Japanerin nun völlig irre? Zum besseren Verständnis bitte ich den Blick auf FDP-Chef Lindner zu richten, der nach Aussagen seiner VerhandlungspartnerInnen, die Koalitionsgespräche platzen ließ. Kurze Pause, harter Schnitt. Hat er das wirklich?

Schaut man sich an, wer wochenlang die Sondierungen und Verhandlungen führte, so wird schnell klar, dass es niemals einen Konsens geben konnte. Zu unterschiedlich sind die Positionen der Parteien. Was wir in den letzten Wochen erlebt haben war eine Show, die einmal mehr der Steuerzahler finanzierte.

Diese Kolation war nie geplant. Nur einige Grünen haben das noch immer nicht kapiert. FDP und Grüne standen mit dem Rücken zur Wand. Beide hatten ihren WählerInnen Dinge versprochen, die sie einhalten mussten. Zumindest als Kompromiss.

Aber während sich die grüne Doppelspitze der Kanzlerin in einer Weise andiente, die einfach nur erbärmlich ist, immerhin ging es um Ministerposten und fette Diäten, blieb Lindner auf Distanz.

Sein Plan war stets, die FDP wieder in den Bundestag zu führen und dort in vier Jahren Oppostion Akzente zu setzen. Den Plan hat ihm die SPD vergeigt. Nein, nicht die gesamte SPD, es war deren beleidigter Chef, Martin Schulz.

Munition gegen eine neu aufgelegte GroKo zu finden wäre nicht sonderlich schwer. Problematischer dagegen ist die AfD, deren Positionen auch Lindner immer mehr vertritt. Ich habe schon vor Wochen angedeutet, dass man sowohl Frau Petry, die AfD und die FDP im Auge behalten soll. Auch in Österreich musste sich die FPÖ schon neu erfinden.

Natürlich geifern nun CDU/CSU und Grüne im Chor und schieben die alleinige Schuld des Scheiterns auf Lindner. Die Wahrheit sieht ganz anders aus. Natürlich hat Lindner taktiert, aber Merkel und die Grünen auch. Und die haben sich klar verzockt. Die „fast erreichte Einigkeit“ ist vorgeschoben.

Man könnte das Theater, das eigentlich eine Schmierenkomödie ist, auch mit anderen Augen sehen. Nämlich so, dass wir eine geplante Aktion erleben durften, an der (fast) alle Parteien beteiligt sind. Ich erkläre später noch warum.

Prompt kommen aus der Wirtschaft deutliche Signale, die natürlich von Enttäuschung sprechen. An dieser Stelle müssten Interessierte hellhörig werden, hat sich doch die wahre Macht im Staat zu Wort gemeldet.

Wem nutzt nun der Abbruch der Gespräche, wie kann es weitergehen? Christoph Seils, Ressortleiter „Berliner Republik“ beim CICERO, sieht die Autorität der Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzenden so nachhaltig beschädigt, dass ihre Tage an der Macht gezählt sein dürften. Das letzte Aufgebot des bestehenden etablierten Parteiensystems habe kapituliert.

Ich bin da skeptischer und warne davor Frau Merkel zu unterschätzen. Zwar hat sie nach dem Wahldebakel nun eine zweite Niederlage erlitten, aber auch ein Boxkampf geht über mehrere Runden und noch ist die Frau nicht besiegt. Ich warne ebenfalls davor, nur das Offensichtliche zu sehen. Es gibt keine Zufälle in der Politik.

Merkels Plan ist insofern aufgegangen, dass sie eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit verhindert hat. Dafür hat sie die AfD benutzt, die bei der Wahl zu viele Stimmen bekam. Merkel wollte mit starken Grünen regieren und die wollten das auch.

Deren Linke und Altkommunisten hätte Merkel bei einer Regierungsbeteiligung ebenfalls noch links überholt und die Partei so zur Bedeutungslosigkeit degradiert, um sich in einigen Jahren, als große Retterin zu präsentieren. Bis dahin, so die Hoffnung könnte sich die AfD entweder selbst aufgerieben haben oder ist einen Schmusekurs mit konservativen Kräften in der CDU gefahren. Das Ergebnis ist vermutlich jedem klar.

Amüsiert habe ich den Auftritt der LINKEN-Chefin verfolgt, die sich „auf alle Eventualitäten“ vorbereitet. Träumt die Frau von Rot-Rot-Gelb-Grün? Ließe Lindner sich darauf ein, wäre das sein politisches Ende. Und in Deutschland blieben weiter Grenzen offen.

Nicht nur die Presse, auch das Grundgesetz sieht nun den Bundespräsidenten in der Pflicht. Aber der kommt bekanntlich aus der SPD und hat sich bisher wenig mit Ruhm bekleckert. Allerdings könnte vermutlich er, natürlich inoffiziell, die SPD erneut in die GroKo bringen. Bei einem Rücktritt von Frau Merkel?

Ideal wäre anders, aber Merkel immerhin weg. Und damit hätte man ein Ziel erreicht, das die SPD insgeheim verfolgt und Millionen von BundesbürgerInnen würden jubeln. Als Nachfolgerin wäre eine Kanzlerin von der Leyen keine gute Alternative. Oder käme dann Jens Spahn?

„Kriegen Steinmeier und Merkel die SPD noch rum?“, schreibt BILD und präsentiert sich einmal mehr als Meinungsmacher. Ich warte schon eine Weile auf den Moment, wenn dort Merkels Rücktritt gefordert wird. Dann ist „Mutti“ weg.

Steinmeiers Auftritt wirkte wenig souverän. Er war offensichtlich der einzige Nichteingeweihte dieses Spiels, in dem man nun offenbar auf Neuwahlen setzt. Aber die für seine Verhältnisse deutlichen Worte an die Adresse der SPD, sollten dort die Alarmglocken schrillen lassen.

Natürlich hat er keine Namen genannt. Aber jeder politisch Interessierte konnte klar erkennen, wen er in die Pflicht genommen hat. Aber kommen wir zurück zur „Aktion Jamaika.“ Nicht Merkel, die AfD soll nun wieder weg. Mit Neuwahlen hofft man in Berlin, dass die bösen Geister ausgetrieben werden und man zur Tages- oder besser Merkelordnung übergehen kann.

Unabhängig davon, dass eine abgewählte Regierung, die nur noch geschäftsführend ihr Amt bekleidet, nicht einfach Neuwahlen ausrufen kann, um dann vielleicht ein besseres Ergebnis zu erzielen, sehe ich in Neuwahlen ein Risiko für die SPD. Viele WählerInnen werden sich enttäuscht von „ihren Sozis“ abwenden und andere Parteien hofieren. Salopp gesagt redet Schulz sich zur Zeit um Kopf und Kragen. Ob er das nächste Bauernopfer wird? Von Schulz zu Scholz ist nur ein kleiner Schritt.

Aber auch die anderen Parteien könnten verlieren. Möglicherweise werden noch mehr CDU-WählerInnen ihre Stimme der AfD geben, um wirklich einen Wechsel zu realisieren. Tritt Merkel erneut an und verliert sie dann wieder, wird sie in die Rente geschickt.

Der FDP-Vize Kubicki hat in seiner Rede auch der SPD den Ball zugespielt, die ihn aber noch nicht fangen will. Stattdessen feiert Schulz seine SPD-MinisterInnen, die geschäftsführend auf ihren Posten sitzen. Wie widersinnig das ist, kann er offenbar nicht erkennen. Vielleicht wird der Bundespräsident ihn mahnend erinnern.

Die SPD gestaltet zur Zeit noch mit an deutscher Politik, will diese Möglichkeit aber aus den Händen geben, um schmollend in der Ecke sitzend, „der CDU in die Fresse zu hauen.“ Die WählerInnen werden sie dafür bestrafen, da bin ich mir sehr sicher.

Gestärkt werden könnten allerdings die Grünen, deren Auftritt etwas theatralisches hat. Der (fast) Staatsman Özdemir und seine Mitstreiterin Göring-Eckardt, haben „alles richtig gemacht“. Ich sehe das völlig anders. Leider ist die grüne Klientel so weit von der Realität entfernt, wie der Mond von der Erde. Ich muss mich fast schämen wenn ich heute sage „Ich habe früher die Grünen gewählt.“

Kommen Neuwahlen und Merkels Plan scheitert, gewinnt die AfD weitere Prozente, rückt sie plötzlich in den Fokus der Begehrlichkeiten. Und zur Regierung(sbeteiligung) will man dort bekanntlich hin. Wenn auch erst in vier Jahren.

Ob man in Teilen der CDU schon darüber nachgedacht hat, der AfD die Duldung einer Minderheitsregierung anzutragen, ist die spannende Frage dieser Zeit. Ich könnte darauf wetten, wir werden es aber nie erfahren.

Merkel könnte auf diese Weise auch diese Partei zersetzen, die dann halb in der Regierung wäre. In Kombination mit der FDP versteht sich. Diese Konstellation brächte hitzige Debatten ins deutsche Parlament, aber ein vorläufiges Ende von Merkels Allmachtpolitik.

Vermutlich sind meine Zeilen bereits überholt, wenn ich auf „Enter“ drücke. Aber ich musste diese Gedanken noch mit euch teilen, bevor es nächste Woche ins heimische Japan geht. Im Gegensatz zu früheren Jahren, werde ich auch aus Fukuoka bloggen. Wie oft wird man noch sehen.