Fesselnde Fragen und magische Antworten

Der große Houdini hat mir 11 thailändisch scharf-gewürzte Fragen gestellt, die mich sofort gefesselt haben und die ich nachfolgend beantworten möchte.

Frage 1 – Liest Du Bücher, ich meine damit Fiction, also Romane, Erzählungen, etc.?

Ja.

Frage 2 – Wenn ja, gedruckte oder eBooks?

Ausschließlich gedruckte Bücher. Von der (Un)Sitte Romane als eBooks zu lesen halte ich nichs. Ausnahmen sind Sach- und Lehrbücher, die ich in Papierform und als eBook habe.

Frage 3 – Nochmals wenn ja zu 1, nenne bitte einen oder mehrere Autoren, die Dir liegen.

Natsuo Kirino, Haruki Murakami, Doris Lessing,  Alice Munro, um einige der großen Schreiber der Neuzeit zu nennen. Aber auch Klassiker wie Goethe, Schiller, oder Brecht. Querbeet z. B. auch Zoë Jenny, Ruth Gogoll, Elfriede Jelinek und Charlotte Roche. Philosophen wie Laotse, Mumon Ekai, Friedrich Nietzsche und Immanuel Kant. Natürlich Miyamoto Musashi, Matsuo Bashō. Stephen King, J. R. R. Tolkien, Dan Brown und noch hundert andere mehr, die einfach keinen Platz in dieser Antwort haben. Vielleicht noch Buddhas Lehren, die immer willkommen sind.

Frage 4 – Hast Du ein Abo für eine Zeitung in Papierform, liest Du über Zeitgeschehen im Internet?

Nein. Ich lese täglich die großen Tageszeitungen online im Netz. Wann immer machbar auch japanische. Und natürlich einschlägige Seiten für Frauen, bzw. LGBT.

Frage 5 – Berührt es Dich, wenn Du Lebensmittel wegwerfen musst? Sind Dir Nahrungsmittel irgendwie “heilig”, d.h. sollte was auf dem Teller ist aufgegessen werden, sollte was im Kühlschrank ist zubereitet und verzehrt werden, bevor es vergammelt?

Schon. Aber bei uns zu Hause vergammelt nichts. Und heilig würde ich es nicht nennen. Wir sind keine großen Esser und was auf den Teller kommt wird auch gegessen. Z. B. Früchte kaufen und vergammeln lassen gibt es bei uns nicht.

Frage 6 – Gibt es einen Blog den Du besonders gern besuchst? Falls ja, welchen und wieso?

Nicht welchen, sondern welche. POESEA und Esthers Blog stehen auf meiner Liste ganz oben. Ihre Gedichte sind einfach wunderschön.

Frage 7 – Wenn Du Dich auf einen Lieblingsfilm beschränken müsstest, welcher wäre es?

Ich habe keinen Lieblingsfilm sondern mindestens ein Dutzend davon. Dazu gehören reine Frauenfilme, aber auch normale Klassiker aus aller Welt.

Frage 8 – Nenne bitte ein oder mehrere Deiner Lieblingskochbücher.

Wir haben keine Lieblingskochbücher. Wozu sollen die gut sein? Allerdings hat man uns zur Hochzeit einige Kochbücher geschenkt. Unter anderem von Harumi Kurihara. Wir haben uns aber aus Zeitschriften Rezepte ausgeschnitten, aus dem Internet kopiert und ein eigenes Kochringbuch daraus gemacht. Gekrönt wird das durch handschriftliche Rezepte unserer Mütter. Aber laut meiner Frau kann ich nicht kochen sondern nur Kung Fu.

Frage 9 – Für Food-Blogger: Fotografierst Du simpel in der Küche oder bringst Du das Essen an einen günstigen Platz? Hast Du Beleuchtung, Hintergrund, ein Ministudio oder so etwas?

Da passe ich. Yuki hat ein einziges Rezept geblogged und dabei werden wir es belassen.

Frage 10 – Mit welche Software bearbeitest Du Deine Fotos?

Da passe ich auch. Ich stelle keine eigenen Fotos ins Internet.

Frage 11 – Informiere bitte über Deine Musikvorlieben, nenne Artisten, Alben, etc.  

Ich fange bei Aya Ueto an und höre bei Zucchero auf. Dazwischen liegen Ai Otsuka, Brahms, Beethoven, Mozart usw., Corvus Corax, Dido, Horigome Yuzuko, Hikaru Utada, Nightwish, Rina Aiuchi, Mike Oldfield, Namie Amuro, U.D.O., Subway to Sally, Silbermond, Tocotronic, Pink, Runrig und … und … und. DEN Musikgeschmack habe ich nicht. Zur Zeit höre ich auf youtube von Usern zusammengestellte sogenannte „Epische Musik“, die zum Teil aus Spielen und Filmen stammt. Und jetzt höre ich besser auf.

Eigene Fragen gibt es von mir keine. Ich möchte meine LeserInnen auch ganz herzlich bitten, mir bis auf weiteres keine Blogstöckchen mehr zuzuwerfen. Vielen Dank dafür.

 

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Hol das Stöckchen!

Ich bin so ziemlich für jeden Spaß zu haben. Daher habe ich auch dankbar das von Lebensschipsel geworfene (Blog)Stöckchen aufgefangen und die Worte eingeritzt. Biestig wie ich bin wollte ich das auf Japanisch machen. Da ich aber gern gelesen werde und Online-Übersetzer meist nur Unsinn von sich geben, habe ich mich dann doch für Deutsch entschieden.

1) Eine einsame Insel – eine Sache darfst du mitnehmen, aber kein Smartphone. Welche?

Da Yuki keine Sache ist: Laptop.

2) Ab wann sagst du „ich liebe dich“?

Wenn ich es meine. Ich konnte immer sehr gut zwischen Verliebtheit und Liebe unterscheiden.

3) Es ist dunkel, kalt, regnerisch und du bist allein. Wie verbringst du deinen Abend?

Auf dem Sofa, eingehüllt in eine warme Decke. Eine DVD im Player. Liebesfilm.

4) Du dürftest dein Leben nochmal leben und eine einzige Sache anders machen, als vorher. Welche?

Als Buddistin bin ich davon überzeugt bereits gelebt zu haben und wieder zu leben. Vielleicht würde ich wieder früher mit dem Schreiben beginnen. Ein Fehler damit aufzuhören war es nicht.

5) Was ist deine größte Marotte?

Ich analysiere ständig. Menschen, Situationen, Texte. Mich macht beispielsweise ein meiner Meinung nach falsch benutztes Wort in einem Buch wahnsinnig. Bei Menschen erkenne ich sehr schnell ihren Schwachpunkt. Das hilft beim Karate, aber auch im normalen Leben.

6) Welchen deiner Träume hast du dir noch nicht erfüllt?

Ich habe noch kein eigenes Haus. Und ich werde es auch nie haben. WIR – Yuki und ich – werden es eines Tages haben.

7) Welcher Tag im Jahr hat die größte Bedeutung für dich und warum?

Immer der Jahrestag an dem ich Yuki traf. Selbsterklärend, oder?

8) Welches Ereignis hat dich dieses Jahr am meisten geprägt?

Ereignisse prägen mich nicht, wenn dann nur das Leben. Emotional hat mich meine Heirat „geprägt.“

9) Welche Anhänger zieren deinen Schlüsselbund?

Einer mit dem Kanji-Namen meiner Frau und eine Kitsune (Fuchs).

10) Mit welchem Spruch/Sprichwort/Leitsatz würdest du die Erziehung beschreiben, die du erfahren hast?

Meine Eltern haben mir sehr große Freiheiten gelassen. Ich glaube sie haben erkannt, dass eine weiche Erziehung meinen Dickkopf eher „besiegt“, als Härte. Das passende Sprichwort stammt von Laotse: Nichts auf der Welt ist so weich und nachgiebig wie das Wasser. Und doch bezwingt es das Harte und Starke.

Nun meine 10 Fragen, die ich gern an Momo und roboneko weitergeben würde. Jede/r andere LeserIn darf es aber auch gern aufheben:

1) Was bedeutet Glück für dich?

2) Wo siehst du dich in 10 Jahren?

3) Was ist dein Ziel im Leben?

4) Wenn du einen Auftritt im Fernsehen hättest, was würdest du der Welt sagen?

5) Ein Gefäß ist nur halb gefüllt. Ist es halb voll, oder halb leer für dich?

6) Magst du Kunst und welche?

7) Welche Musik hörst du gern?

8) Glaubst du an die wahre Liebe?

9) Du hast die einmalige Chance im Ausland zu leben und zu arbeiten. Wo würde das sein?

10) Könntest du dir ein Leben ohne Fernsehen vorstellen?