Zurück in die Zukunft

Japan, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer von Elfe und Biest, die in trauter Zweisamkeit nun 4 Wochen unterwegs sein werden, um fremde Länder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von Deutschland entfernt dringen die beiden Heldinnen in Sphären vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnten nun meine neuen (Reise)Berichte beginnen. Aber es wird keine (mehr) geben, Ätsch! Höre ich etwa auf zu bloggen? Nö! Mir fehlen momentan Lust und Zeit dazu. Ein Leben am Limit, an der Grenze zur Erschöpfung, endlose und glühend heiße Tage, auch Superheldinnen brauchen eine Pause.

Wohin die Reise geht? Die USA sind wieder angesagt. Los Angeles, Santa Barbara, wir kommen! Ally und Heather sind aus dem Häuschen, als wir sie informieren. „Wir holen euch vom Airport ab!“ Auch Fan Fan und Feng freuen sich auf uns, wir haben sie viel zu lange nicht mehr gesehen.

Schon sehe ich die Neider wieder das Näschen rümpfen und fragen „Wie die Japanerin sich das nur immer leisten kann?“ Sie kann, mehr gibt es darüber kaum zu sagen. Das richtige Studium und viel Eigeninitiative, haben das möglich gemacht.

Was werden wir in den nächsten Wochen machen? Geplant sind Rundreisen durch die USA, wir möchten Land und Leute besser kennen lernen. Wer nun die Stirn kraus zieht und „Nachtigall, ick hör dir trapsen!“, ruft, dem kann ich nur versichern, dass niemals etwas endgültig bei mir ist. Außer einer Sache, nicht mehr in Deutschland zu leben.

Das hat auch etwas mit der politischen Lage zu tun, ist aber primär meiner Neugier geschuldet. Wie in der Kampfkunst brauche ich immer wieder den berühmten Blick über den Tellerrand und möchte gern neue Dinge erleben. Ein längerer Aufenthalt in den USA ist also immer eine Option. Natürlich werde ich immer wieder auch Deutschland besuchen, solange man mich dort noch haben will.

Gibt es etwas zur (deutschen) Politik zu sagen bevor ich gehe? Es gäbe wirklich eine Menge zu verkünden, was aber doch nur wieder auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Vor allem dann, wenn ich auf der Metaebene bleibe. Ich könnte zum Beispiel über Horst Seehofers Taktik schreiben und wie er die Kanzlerin in die Enge getrieben hat. Politik ist eben etwas mehr, als nur stupide den Staatsfunk zu schauen.

Aber ich werde (vorerst) schweigen und vielleicht im Herbst wieder (politisch) aktiver sein. Bis dahin wünsche ich allen meinen LeserInnen einen wunderschönen Sommer. Bleibt gesund und vergesst mich nicht.

 

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Lesbische Fragezeichen – Suchbegriffe unzensiert

Ich habe wieder getan, was ich auf keinen Fall mehr machen wollte und einige Suchbegriffe aus den letzten 30 Tage kommentiert. Männlichen Lesern mit zartem Gemüt empfehle ich, dass sie diesen Beitrag meiden. Der ist sprachlich ziemlich unkorrekt.

Wie immer lag der Fokus auf „lesbischem Sex“ und „Sex mit Japanerin.“ Die Natur hat das Kleinhirn vieler Männer offenbar nur zur eigenen Triebbefriedigung erschaffen. Eine Alternative wäre vielleicht meinen Blog auf „Privat“ zu setzen, um solche Besucher außen vor zu lassen.

1. – was mögen lesben, was männer tun sollten – Was wäre, wenn Mann uns einfach als Frauen respektiert, die kein Interesse an (s)einem Penis haben? Oder habt ihr Sex mit eurer Schwester?

2. – regelschmerzen lesbisch – Warum sollten Lesben keine Regelschmerzen haben? Wir sind keine Mutantinnen und biologisch so normal wie jede Hete, haben also die gleichen Probleme.

3. – wo-ran-erkent-man-ob-seine-ehe-frau-lesbe-ist – Es gibt durchaus Hinweise, die aber von den meisten (Ehe)Männern kaum zu deuten sind. Ich könnte nun schreiben, dass mangelndes Interesse an Sex ein Hinweis ist. Oder ein allzu passives Verhalten. Aber das wäre ein Klischee. Auch Heten können ihren Mann / Partner aus verschiedenen Gründen ablehnen.

Einfühlsame Männer dürften aber bemerken, dass Frau vielleicht psychisch und physisch leidet, wenn ihre wahre Sexualität erwacht. Eventuell deutet es auch ihr Verhalten anderen Frauen gegenüber an. Wobei das oft lediglich ein Hinweis auf Bisexualität ist, oder völlig harmlose Hintergründe hat. (M)Ein Tipp wäre, eine erfahrene Lesbe mit funktionieremdem „Gaydar“ zu fragen. Dummm wäre dann nur, wenn diese sich in genau diese (Ehe)Frau verliebt. Dann hat Mann schlechte Karten.

4. – lesbe verliebt sich in schwangere frau – Das kann passieren. Auch Lesben lieben Kinder. Ich habe darüber schon geschrieben. Die beiden sind immer noch ein Paar.

5. – ich wünschte ich wäre nicht lesbisch – Diesen Wunsch hatte ich noch nie. Aber mir ist auch klar, dass Teile der Gesellschaft noch immer homophob sind und gleichgeschlechtliche Beziehungen ablehnen. Ich rate lesbischen Frauen Mut zu haben und weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Die eigene Sexualität zu verbergen ist ein noch viel größerer Leidensdruck, als Anfeindungen der Gesellschaft.

6. – wenn männer lesbische frauen lieben – … dann wird das eine einseitige Liebe sein und bleiben. Oder „du“ bist ihr Vater / Bruder. Dann lieben wir „dich“ auch. Alles andere ist pure Fantasie triebgesteuerter Männer, die sich für unwiderstehlich halten.

7. – wie sehen lesbische frauen männer – Mit den Augen? Als Männer? Auf keinen Fall als Partner, falls das die Frage ist. Mann kann auch keine Lesbe von seinen Qualitäten überzeugen, Bisexuelle in einzelnen Fällen schon. Wobei zumindest ich Qualität anders definiere.

8. – lesbe fragt hete nach kaffeetrinken – Und? Falls die Frage ein mögliches und über eine harmlose Freundschaft hinausgehendes Interesse der Lesbe an der Hete impliziert, so sehe ich immer noch kein Problem darin das Angebot anzunehmen. Vielleicht wäre es aber besser höflich und bestimmt zu signalisieren, dass die Hete kein Interesse an einer lesbischen Beziehung hat. Manche Lesben haben nämlich kein gutes Gaydar. In vielen Fällen kann daraus aber eine Freundschaft entstehen. Wir sind in der Regel keine Womanizer.

9. – Intelligenz Unterschiede Rassen – Ein schwieriges Thema bei dem ich kurz nachgedacht habe, ob ich darauf eingehen soll. Warum? Eine Antwort darauf führt oft zu Missverständnissen. Aber egal. Die Mainstream-Medien versuchen uns einzureden, dass es, basierend auf der schon längst wiederlegten These von Lewontin, keine verschiedenen Rassen gäbe und alle Menschen gleich seien. Was so ziemlich das dümmste seit der flachen Erde Theorie ist, wovon ich jemals gehört habe.

Ohne in die Tiefe zu gehen kann man sagen, bei aller Verwandtschaft sind Menschen niemals gleich. Die genetische Vielfalt innerhalb der Spezies Mensch ist nahezu unendlich. Der Gleicheitsgedanke entsteht gern in den Köpfen von Kommunisten und grünen PolitikerInnen, denen es an Intelligenz und Bildung mangelt. Man hat sich allerdings darauf geeinigt, das Wort „Rasse“ zu vermeiden, um Rassismus vorzubeugen. Aber Unterschiede gibt es.

Was das nun mit Intelligenz zu tun hat? Bei der Intelligenz gibt es weltweit große Unterschiede. Europa und Asien sind mit einem IQ-Mittelwert von 99 – 108 führend, weit abgeschlagen liegt Afrika. Um Missverständnissen vorzubeugen, die folgende Tabelle stellt keine Wertung dar. Wissenschaftler sehen Dinge nüchtern: https://www.targetmap.com/viewer.aspx?reportId=2812

Intelligenz ist einerseits vererbbar, basiert aber auch auf Umwelteinflüssen. Intelligenz und Bildung sind dann wieder zwei verschiedene Dinge. Ein in Harmonie mit seiner Umwelt lebender Naturmensch muss daher keine Differentialgleichung lösen können, aber er versteht vermutlich mehr von Ackerbau, als der promovierte Mathematiker. Dass der einen höheren IQ hat ist unbestritten, wird ihm aber nicht immer zum Vorteil gereichen. Außer bei der Geschwindigkeit etwas zu lernen. Als Fazit kann man also sagen, dass es bei den verschiedenen Ethnien durchaus Unterschiede bei der Intelligenz gibt, die aber keine Aussagekraft außerhalb einer Statistik haben.

10. – ist eure frau gefügig? – Der vermutlich kognitiv suboptimierte Fragesteller dürfte einen IQ von unter 80 haben und ein Sklave seiner eigenen Triebe sein.

11 – Hannah Arendt – Hannah Arendt ist eine jüdische Philosophin, die durch ihr Buch über den Eichmann Prozess „Die Banalität des Bösen“ internationale Aufmerksamkeit erlangte. Ich mag diese Frau und ihre Sichtweise der Dinge sehr. Leider hat man sie (bewusst) missverstanden oder falsch interpretiert.

12. – Haikus Gedichte – Es heißt Haiku, die japanische Sprache kennt keinen Plural.

13. – BWL Studium sinnvoll – Über den Sinn oder Unsinn von BWL kann man Bücher füllen. Ich habe aus taktischen Gründen BWL und VWL studiert. Taktisch deshalb, um meinen Vater bei seinen Geschäften zu unterstützen und um das neoliberale System quasi von innen anzugreifen. Was naiv klingen mag, hat auf kleinem Level durchaus Früchte getragen.

14. – Japaner Mentalität – Die japanische Mentalität ist völlig anders, als die eines Deutschen oder Europäers und nur sehr schwer zu erklären. Wer meinem Blog länger folgt wird vielleicht eine Art von Humor feststellen, der sehr eigenwillig ist. Japaner lachen über Dinge, die andere nicht verstehen. Auch stehen wir Religion und Tod anders gegenüber und wir sind Patrioten. Japan, die Nation ist uns wichtiger, als der einzelne Mensch. Das ist sehr grob erklärt, wo die größten Unterschiede liegen. Wer als EuropäerIn längere Zeit in Japan gelebt hat, wird das besser verstehen.

15. – Karate machen – Kann ich nur empfehlen. Aber dann bitte klassisches Karate und keine in Europa verwässerte Form. Das stellt keine Abwertung eines Stils oder Meisters dar, aber in Japan gibt es einen Trend zum klassischen Karate, das lange Zeit ein Schattendasein fristete. Dort gibt es Hebel, Haltegriffe und Würfe, die man sonst nur aus anderen Sportarten kennt.

16. – Nissan 370Z – Mein geliebter Nissan steht leider noch immer in Los Angeles und wird bald wieder zurück nach Deutschland verschifft. Ihn nach Japan zu holen macht keinen Sinn. Vermutlich wird der Wagen verkauft oder von Wolfs Ingenieuren weiter als Testfahrzeug genutzt. Ob ich in Japan einen neuen bekomme? Wir werden sehen.

17. – Wing Chun unschlagbar – Niemand ist unschlagbar. Damit könnte man diesen Suchbegriff abhaken. Aber einige Worte sollte man noch darüber verlieren. Chinesische Kampfkünste, zu denen auch Wing Chun gehört, sind durchaus effektiv, wenn es um reine Selbstverteidigung geht. Sie sind leider vollkommen untauglich für Erstangriffe oder Wettkämpfe.

Ich weiß sehr gut, dass nun vor allem Mann gern zig Argumente bringt, um das Gegenteil zu beweisen. Einfach lassen, es macht keinen Sinn. In einem sportlichen Wettkampf, der natürlich feste Regeln kennt, wird vermutlich der darin erfahrene (Kick)Boxer jeden schlagen, der über keine Erfahrung im Ring verfügt. Man muss sich einfach anschauen, wie ein Boxkampf aussieht und welche Treffer die Sportler einstecken können. Der darin Ungeübte fällt nach dem ersten Schlag ans Kinn einfach um.

Bei einem Straßenkampf gibt es keine Regeln und nur in den seltensten Fällen wird ein (Kick)Boxer der Aggressor sein. Dort stehen sich nun also ein erfahrener Kampfkünstler und ein vielleicht angetrunkener Normalbürger gegenüber. Den außer Gefecht zu setzen ist denkbar einfach.

18. – nandalya Grünin – Da bin ich aber nun wirklich überrascht, dass jemand den von den GRÜNEN verwendeten Begriff „Grünin“ kennt. Ja, ich war eine GRÜNE und habe dieser Partei aus diversen Gründen den Rücken gekehrt. Wer Deutschland als mieses Stück Scheiße bezeichnet oder davon faselt, dass ein Volk nicht existiert, ist unwählbar für mich.

19. – Deutschland muss weg! – Die Suchanfrage eines linken Antideutschen. Für JapanerInnen kommt das einem Verrat an der Heimat gleich.

20. – Lesben Penis – Wie verblödet müssen Menschen sein, die solche Fragen stellen?

21. – Deutschland DDR 2.0 – Deutschland, oder besser gesagt die BRD, entwickelt sich zunehmend in einen totalitären Staat. Geschuldet ist das mehreren Faktoren, von denen Angela Merkels falsche Politik nur einer ist. Vielleicht ist die Frau auch „Honneckers Rache“, wie böse Zungen behauptet haben.

22. – Antifa klatschen – Gewalt gegen andere auszuüben ist falsch. Bei aller Abneigung gegenüber der Antifa käme ich nie auf diese Idee.

23. – Patriotisch radikal – Patrioten sind normalerweise friedliche Menschen, die ihre Heimat und andere Länder lieben. Nationalisten haben eine andere Qualität, aber das wird absichtlich übersehen. Leider sehe ich eine zunehmende und vermutlich gewollte Radikalisierung der patriotischen Szene. Wobei man klar sagen muss, dass sich dort auch einige Ultrarechte tummeln. Die oft fehlende Abgrenzung von diesen Personen macht patriotische Bewegungen stark angreifbar.

Mit dem NetzDG, der DSVGO, Hausdurchsuchungen und der Kündigung von Bankkonten, dem Verlust des Arbeitsplatzes, werden Patrioten in Deutschland, Österreich und England drangsaliert. Ich gehe davon aus, dass staatliche Stellen diese Radikalisierung gezielt fördern, um die einzelnen Gruppierungen und / oder Parteien zerschlagen zu können.

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Deutschland, Europa und auch die USA sind überwiegend christlich geprägt. Christliche Werte bestimmen den Alltag und den (Aber)Glauben der Menschen. JapanerInnen haben damit kein Problem. Wir sind zwar überwiegend Buddhisten, aber irgendwo auch Shintoisten und christliche Bräuche mögen wir auch recht gern.

Als Buddhistin war ich vom Religionsunterricht befreit, habe mich aber freiwillig neben meine Freundin Nathalie gesetzt und den Geschichten um Jesus und seine Apostel gelauscht. Schon damals fielen mir gewisse Ähnlichkeiten mit dem Buddhismus auf. Ich mochte die friedlichen Christen.

Eine Japanerin (be)sucht Gott

Klein-Mayumi ist also tapfer mit in die Kirche marschiert und hat der Pfarrerin zugehört. Eines Tages, ganz meiner Natur entsprechend, hat sich mein Widerspruch geregt, als ich von den 10 Plagen gelesen habe. „Warum hat dieser Gott Kinder umgebracht?“, wollte ich wissen, „das war falsch!“ Die Pfarrerin erklärte mir, dass Gott sich niemals irre und wir ihn nicht mit menschlichen Maßstäben messen könnten.

Wenn ich mich richtig erinnere, ich war damals erst 9 Jahre alt, habe ich der Geistlichen heftig widersprochen und gesagt „Wenn dieser Gott wirklich so mächtig ist, wieso hat er die Juden nicht einfach aus Ägypten geführt? Wieso musste er diese 10 Plagen schicken?“ Wieso, weshalb, warum …?

„Buddha lehrt uns keine Gewalt auszuüben“, habe ich ihr erklärt, „er hätte das niemals getan!“ „Aber du hast doch auch schon Jungs verprügelt“, kam der schmunzelnde Konter. „Ich habe mich gewehrt!“, gab ich empört zurück. „Außerdem leben die ja noch und sie haben angefangen!“ Kindermund tut Wahrheit kund.

Friede sei mit euch!?

Die Frau hat mit viel Geduld versucht mich zu überzeugen und ist natürlich gescheitert. Danach empfand ich die Christen als weniger friedlich und ihr Gott war mir suspekt. Ich habe Nathalie in den buddhistischen Tempel in Düsseldorf mitgenommen, das fand sie richtig toll. Mit der Zeit hat sie beschlossen ihren eigenen Glauben zu pflegen. Buddha für immer.

Ich habe trotzdem in der Bibel gelesen und ab und an mit der Pfarrerin debattiert. Die Frau war nett, aber mir geistlich nicht gewachsen. Dabei sind Buddhas Lehren für jedermann. Aber offenbar nichts für evangelische Christen. Was mich zum eigentlichen Kern des Beitrags führt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Damit habe ich so mein Problem.

Da haben wir also dieses „Tier“ in Syrien, wie der Herr Trump den syrischen Herrscher bezeichnet hat. Der Herr Trump, das wissen wir alle, twittert für sein Leben gern. Und der Herr Trump ist auch der oberste Weltpolizist. Er und seine USA. Geht ja mal so überhaupt nicht, dass so ein Diktator wie der Herr Assad die eigene Bevölkerung massakriert! Das machen die Amerikaner zwar auch, aber die nennen das anders. Was macht das schon, wenn mal wieder ein Cop einen unschuldigen Schwarzen erschießt! Fair wäre es, wenn dann eine afrikanische Armee in die USA marschiert. Rufen wir doch mal im Kongo an.

The Good, the Bad and …?

Als guter Christ muss der Herr Trump also christliche Raketen schicken, die den Herrn Assad bestrafen. Zwar hat er keinerlei Beweise, aber als Weltpolizist ist er sowas wie Gott und der irrt sich bekanntlich nicht. Die Anschuldigung genügt sich also wieder einmal selbst, wie schon im Fall Skripal. Ich weiß nicht, welches Gift angeblich gegen den Mann eingesetzt worden ist, aber ich habe meinen Onkel, den Polizisten gefragt und der sein Team vom Labor.

Wenn es Nervengift war, so deren einhellige Meinung, war die Dosis minimal. Sonst wären Dutzende, vielleicht Hunderte gestorben. Das ist so bei Nervengift. Mal ehrlich, so stümperhaft kann kein Geheimdienst sein. Vielleicht war es auch nur eine Warnung? Nein, mit Nervengift spaßt man nicht. Auch minimale Spuren sind langfristig tödlich. Wobei lang relativ zu sehen ist. Aber die deutschen Medien verschweigen das. Oder sie haben mal wieder einen schlampigen Job gemacht. Kann ja mal passieren …

Überhaupt sollten die Medien hellhörig geworden sein, als die Amerikaner angebliche Forschungseinrichtungen der Syrer bombardierten. Man beschießt also Einrichtungen, in denen vermutlich chemische Kampfstoffe lagern und riskiert zig Tausend Tote? Wieso denkt eigentlich keiner nach bevor er den Mund aufmacht und solchen Quatsch verbreitet? Ich vergaß, weil die Medien das denken für die Bevölkerung übernehmen. Vielleicht ist es an der Zeit genau das zu ändern.

Ein bisschen Frieden

Nun sind auch BuddhistInnen nicht immer friedlich, wie man an meinem Beispiel gut erkennt. Nur schieben wir niemals den Glauben vor, wenn wir anderen den Hintern versohlen. Wir haben immer einen anderen Grund. Das Argument „Myanmar“ ist übrigens so dumm wie lächerlich. Was dort passiert ist purer Rassismus und hat nichts mit dem Glauben zu tun. Aber auch das hat wieder niemand gewusst.

Japan hat eine kriegerische Vergangenheit und auch mir sind Maßnahmen gegen Ungerechtigkeit nicht fremd. Nur kann ich unterscheiden wann es eine Backpfeife gibt und wann einen Tritt in den Hintern. Der Herr Trump, den seine ultrageheimen Geheimdienste auf Kurs gebracht haben, hat erneut überreagiert. Und morgen schießt er dann Raketen nach (Land deiner Wahl)?

Was die meisten übersehen, ein Präsident der USA ist nur für einige Jahre gewählt. Die Geheimdienste aber bleiben für immer. Vielleicht schaut der eine oder andere einmal nach dem Begriff „Tiefer Staat.“ Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf. Aber vielleicht schlafen sie auch für immer.

The Bad, the Ugly and …?

Wer ist nun böse, wer zeigt der Welt wirklich die hässliche Fratze der Gewalt? Vielleicht sollte sich der Westen intensiver um die Weißhelme in Syrien kümmern und nachfragen wer die gegründet hat. Vielleicht wäre man überrascht, dass es ein britischer Ex-Söldner war. Vielleicht sollten sich deutsche MedienvertreterInnen fragen, warum deren Angehörige IS-Flaggen tragen, oder warum der IS oft nebenan residiert.

Vielleicht wäre die Öffentlichkeit auch überrascht, dass die USA die Weißhelme mit 23 Millionen US-Dollar und die Briten mit 32 Millionen Pfund unterstützen. Und vielleicht, aber nur vielleicht sollte man weniger Tagesschau glotzen und vielleicht auch keinen Antisemiten zujubeln, denen eine verblödete Musikindustrie auch noch Echos verleiht. (M)Ein Lob an Campino, der das sofort angesprochen hat.

Der Herr Assad ist nun mit Sicherheit kein Heiliger, so wenig wie das der Herr Putin ist. Und der Herr Trump ist auch kein Guter, aber das haben wir alle schon gewusst. Wer wirklich die Fäden zieht, was so in Syrien passiert, das füllt nun bereits mehrere Bücher, die natürlich alle von angeblichen Verschwörungstheoretikern geschrieben worden sind. Die könnte man auch lesen. Alternativ auch mich.

Es steht in der Zeitung, es ist also wahr!

Ich zitiere mich selbst aus meinem Beitrag vom letzten Jahr: „Unsere Medien werden zum größten Teil von nur drei globalen Nachrichtenagenturen gefüttert, mit Sitz in New York, London und Paris. Kein Redakteur einer Lokalzeitung war also jemals vor Ort in Kriegsgebieten oder hat mit einem Staatschef ein Interview geführt.

Daher sind die Überschriften oft nicht nur ähnlich, sie sind so identisch, als ob es sich um eineiige Zwillinge handelt. Eine Untersuchung  der Syrien-Berichterstattung von je drei führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz illustriert diese Effekte deutlich: 78% aller Artikel basieren ganz oder teilweise auf Agenturmeldungen, jedoch 0% auf investigativer Recherche.

82% aller Kommentare und  Interviews sind USA/NATO-freundlich, während Propaganda ausschließlich der Gegenseite zugeordnet wird. So werden Meinungen gemacht, das neue Feindbild entsteht.

Die Namen der drei Agenturen kennt jeder: AP (Associated Press), mit weltweit über 4.000 Mitarbeitern und Sitz in New York. AP versorgt rund 12.000 Medien weltweit und erreicht so die Hälfte der Weltbevölkerung.

AFP (Agence France Press), mit Sitz in Paris, ist der zweite Kandidat. Auch hier man rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und teilt sich den restlichen Markt mit Reuters in London, die etwas mehr als 3.000 Mitarbeiter hat.

DPA, SDA (Schweizerische Depeschenagentur), ADA (Austria Presse Agentur) sind nur relativ kleine (nationale) Lichter, wobei die Deutsche Presse Agentur führend ist und noch rund 1.000 eigene KorrespondentInnen unterhält.

Wenn man jetzt noch weiß, dass das amerikanische Pentagon mehr als 27.000 PR-Spezialisten beschäftigt, diese über ein jährliches Budget von rund 5 Milliarden Dollar verfügen, diese Spezialisten nichts anderes tun, als Geschichten zu verbreiten, ahnt man vielleicht das ganze Ausmaß der Manipulation.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, niemand bezichtigt das Pentagon der Lüge, aber sie liefern Informationen an die drei Agenturen, die niemand nachprüfen kann. Also schlagen vielleicht „russische Rakten“ in Syrien ein und implizieren einen russischen Aggressor.

Dass die Raketen von den Rebellen stammen, sieht die Öffentlichkeit natürlich nicht. Und kein Journalist prüft es nach. Keiner? Wer es doch wagt, wer vielleicht arabisch spricht, wer eine andere Meinung propagiert, wird sofort als Lügner und Verschwörer abgestraft. Damit Putin „der Böse“ bleibt.“

Auge um Auge, Zahn um Zahn bekommt auf diese Weise eine völlig neue Bedeutung. Die Welt, das ist kein friedlicher Ort, die Welt, das ist in Wirklichkeit ein Dschungel, der von Raubtieren und Schafen bevölkert ist. Nur leider haben die Schafe vergessen, dass sie in der Überzahl sind. Endlich aufzuwachen wäre gut.

Familie ist wichtig, Freundschaft auch

Teile dieses Beitrags bilden einen Zeitraum vor unserem Abflug nach Deutschland ab.

„Familie ist wichtig“, diese Aussage bestimmt mein Leben und das vieler JapanerInnen. Auf das Land bezogen bedeutet dieser Satz, dass der Tenno der Vater ist und die BürgerInnen seine Familie. Und wieder lüfte ich ein Geheimnis wenn ich sage, dass ich die Institution des Kaisers mag. De facto hat er keine Macht. Aber äußert er sich, was selten geschieht, wird seinem Wunsch entsprochen.

China ging seine schon 1992 gemachte Entschuldigung zu den japanischen Kriegsverbrechen nicht weit genug. Die Kommunisten wollten das von der japanischen Regierung hören und haben offenbar nie verstanden, wie Japan funktioniert. Hätten die Chinesen mal besser ihren Kaiser behalten.

Mütter und Töchter

Bekanntlich kümmern wir uns seit Monaten um meine Cousine und ihre beiden Töchter. Yuki und ich haben oft die Ersatzmütter gespielt. Das hat uns einen Vorgeschmack darauf gegeben, wie sich ein Eheleben ändern kann. Ist das Kritik an der Mutterrolle, ist das Experiment gescheitert?

Nach der Trennung von ihrem Mann war meine Cousine am Boden. Wir haben sie nach Deutschland geholt und später in die USA mitgenommen. Auch in Japan waren wir oft für sie da, die Mädchen lieben uns sowieso innig. Nun die für uns schlechte Nachricht, Cousinchen geht es besser. Aber eigentlich ist das gut.

Therapie und Sport (Karate), haben, zusammen mit den neu erwachten Willen meiner Cousine, ein kleines Wunder bewirkt. Die Mädchen sind total begeistert, wenn nun auch ihre geliebte Mama mit ihnen kicken geht. Sie hat mittlerweile den ersten Gürtel bekommen und freut sich auf ihre ganz besondere Art.

Völlig untypisch für sie, unser Verhältnis war nie sehr innig, hat sich mich voller Dankbarkeit umarmt, ist fürchterlich verlegen geworden und wir alle haben dann sehr japanisch gelacht. Arzt und Psychologe sprechen vorsichtig von Heilung. Yuki und ich sind also wieder kinderlos.

„Schade“, sagt Elfchen mit lachendem Unterton, „ich hatte mich so an die Kleinen gewöhnt.“ „Vielweiberei liegt dir also“, kommentiere ich trocken und ernte Yukis berüchtigtes „Du bist doof!“ Ich weiß wie sie es meint. Aber um etwas zu trauern war nie mein Ding, ich blicke stets nach vorn.

Yuki sieht das ähnlich, ich habe sie mehrfach gefragt. Sie mag Kinder sehr, aber sie erkennt auch die Probleme. Sobald wir ein eigenes Zuhause haben, das  Land wird noch nicht verraten, werden wir das Projekt „Kinder“ in Angriff nehmen.

Ausgeflogen

„Wir könnten am Mittwoch nach Deutschland fliegen“, sage ich wie nebenbei und blättere scheinbar gelangweilt in einem Buch. Elfchen schnellt wie von der Tarantel gestochen hoch. „Bist du verrückt? Wir müssen doch erst packen! Wann hast du dir das nun wieder ausgedacht?“

Meine Spontanität mache sie regelmäßig wahnsinnig, wie sie gern erklärt. Und doch will sie keine Minute missen. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. (Das hat sie gelesen und mir die Zunge rausgestreckt.)

Auch Ken geht es längst schon wieder besser. Die Rippen sind ebenso verheilt, wie seine verletzte Seele. Ganz der Alte flirtet er aus Spaß mit Yuki und bietet an, der Vater ihrer Kinder zu werden. Wir haben ihn so lange gekitzelt, bis er um Gnade gebettelt hat.

Deutschland wir kommen! Tante Helga freut sich schon. Die beste Freundin meiner Mutter, hat auf unser Haus aufgepasst. Wir haben einiges in Deutschland zu regeln, privat und geschäftlich, das wird gut. Auch die Leipziger Buchmesse steht auf dem Programm. Ob wir es wirklich zeitlich dahin schaffen, werden wir noch sehen.

Automäßig sind wir mit dem Wagen meines Vaters versorgt, der zum Glück noch angesprungen ist. Aber heute wird es keine Reise geben, meine beste Freundin Karin ist zu Besuch. Später werden noch ihre Frau und Kinder kommen. Und während ich den letzten Satz eintippe, steht schon die nächste Freundin vor dem Haus.

Fremde Heimat

Es fühlt sich komisch an wieder in Deutschland zu sein. Und doch ist es richtig. Zwar ist unsere innere Uhr total durcheinander, aber Grüner Tee weckt die Lebensgeister.

Morgen wird es in Richtung Stuttgart gehen, Wolf und die Tuningschmiede warten schon. Und auch Linda und der Rest der Truppe, die uns unbedingt wiedersehen möchten. Ja, auch Freundschaft ist wichtig. Ich habe diese Mädels wirklich vermisst.

Meine LeserInnen müssen nun einige Stunden (Tage) ohne mich auskommen. Ich melde mich am oder nach dem Wochenende wieder.

Die grüne Kanzlerin (Update 3)

“Ein marxistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert” – Alexander Solschenizyn

„Angela Merkel stellt sich heute dem Bundestag zur Wahl als Kanzlerin“, hat sinngemäß ein deutscher Sender berichtet. Die Aussage verkommt zur Farce, wenn man die politische Wirklichkeit kennt. Natürlich werden die GroKo-Abgeordneten für sie stimmen. Sie, die an ihren fetten Diäten kleben, haben keine andere Wahl.

Mit Frau Dr. Angela Merkel, hat Deutschland 2005 die erste marxistische Kanzlerin seiner Geschichte bekommen. Es war der vermutlich beste Schachzug ihrer politischen Karriere, als (Quoten)Frau zur CDU zu gehen. Wohl wissend, dass dort die Schalthebel der Macht zu Hause sind. Bei ihrer wirklichen Liebe, den GRÜNEN, wäre sie nur eine Stimme von vielen geblieben.

Grün ist die Heide

Die DDR-Bürgerrechtlerin und spätere Politikerin Vera Lengsfeld, hat in einem Vortrag intime Details über Angela Merkel aufgedeckt, die zum Teil bekannt waren, aber vielleicht nicht in dieser Tiefe. Frau Lengsfeld zeigt schonungslos auf, was Merkel verschleiern will. Auch wenn vielleicht einiges anders abgelaufen ist, das Bild der netten Mutti wird nachhaltig erschüttert.

Merkels Weg zur Macht zeigt auf, was Beziehungen und Fehlentscheidungen bewirken können. Helmut Kohl hätte seine damalige Umweltministerin besser entsorgt, als ihr wahres Ich zum Vorschein kam. Deutschland wäre einiges erspart geblieben.

Interessierten LeserInnen sei das in diesem Beitrag verlinkte Video empfohlen. Aufklärung ist wichtig in einer Zeit, die an Weimarer Verhältnisse erinnert. Vielleicht sind dann (noch) mehr normale BürgerInnen dazu bereit, sich gegen GroKo-Diktatur und Merkelismus aufzulehnen.

Machterhalt und Größenwahn

Der Schweizer Kolumnist Frank A. Meyer macht es und bringt treffend auf den Punkt, dass er wenig vom deutschen, durch die Medien befeuerten Größenwahn und Frau Merkel als Kanzlerin hält. Zu recht. Diese Frau ist ein Wendehals, eine machtbesessene Person, die sich willige Stiefelknechte als Hofstaat hält.

Die SPD hat sie gekauft, wie schon in den vorherigen Legislaturperioden. Viele Ministerposten und noch mehr Staatsekretäre für die Genossen sprechen eine deutliche Sprache. Wer immer noch an die gute alte SPD glaubt, lebt in einer rosa Filterblase.

Die SPD wird diese Regierung vermutlich nicht überleben und in der Bedeutungslosigkeit versinken. Was in Ordnung ist und die jetzige Führung den Kopf kosten wird. Vielleicht brauchen die GenossInnen einige Jahre Opposition, um sich wieder auf ihre alten Werte zu besinnen.

Merkel, die Alternativlose indes, sie wird uns weiter drangsalieren und nun den unberechtigten Familiennachzug für Hunderttausende forcieren. Dass weder im Irak, noch in Syrien oder Afghanistan eine durchgehende Gefährdung besteht, dass es sich bei den meisten angeblichen Flüchtlingen nur um Wirtschaftsmigranten handelt, wird der Öffentlichkeit verschwiegen.

Aber eigentlich läuft der schon. Das muss mir keine Vera Lengsfeld erzählen, das haben andere vor ihr schon gemacht. Wer sich außerhalb der Mainstream Medien informieren möchte, wer ARD und ZDF zumindest skeptisch gegenüber steht, der sollte sich eine Stunde Zeit nehmen und das folgende Video ansehen und auf dem heimischen PC für die Nachwelt sichern.

 

Siehe Update 3 am Ende des Beitrags!

 

Lügen und Lücken

Vermutlich werden die Informationen an jenen Merkel-Fans abprallen, die lieber die Tagesschau ansehen. Viele Deutsche scheinen ohnehin beratungsresistent zu sein, was Politik betrifft. Sie glauben blind, was ihnen die öffentliche Meinung erzählt. Auch, dass wir einen unabhängigen Journalismus haben, der keine „Lügenpresse“ ist.

Apropos Lügenpresse. 2015 schreibt eine Journalistin der taz, „Der Nationalsozialismus war die Hochzeit des Begriffs Lügenpresse.“ Das ist so dumm wie falsch. Zwar räumt sie noch ein, dass das Wort schon 1918 im Sprachgebrauch gewesen ist, aber an dieser Stelle ist ihr geistiger Horizont zu Ende. Wirklich? Mit Sicherheit weiß auch dieses linke Vögelchen, dass der Begriff aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammt. Aus Lügenpresse wird also Lückenpresse.

Zurück zu unserer Kanzlerin der Herzen, oder sollte ich Schmerzen schreiben? Denn Schmerzen wird Deutschland in den nächsten Jahren erleben, wenn Merkel weiterhin regiert. Vor dem nächsten Börsen- und Bankencrash wird es die Sozialsysteme treffen, von der die Physikerin absolut nichts versteht. So wenig, wie ihre linksgrünen GesinnungsgenossInnen, die vermutlich glauben, Geld vermehre sich unendlich auf der grünen Wiese.

Schwarzgrün ist die Zukunft

Merkels Ziel ist eine Regierung mit den GRÜNEN. Aber dazu müssen noch weitere aus der jetzigen Führungsriege einer Partei gehen, mit denen ich zum Teil gemeinsam auf der Straße stand. In Stuttgart vor einigen Jahren, als wir für die Eheöffnung und den Bildungsplan demonstrierten.

Damalige GegnerInnen stehen heute zum Teil auf meiner Seite, wenn ich Merkels Politik scharf kritisiere. So ändern sich die Meinungen. Die jeder haben und vertreten darf. Aber wer sie unterdrücken will, wie das Regierung und Medien versuchen, riskiert einen Aufschrei von Teilen der Bevölkerung.

Wie man den geschickt verhindert, wie man GegnerInnen denunziert, wird das Thema eines anderen Beitrags sein. Der wird aber erst erscheinen, wenn ich wieder in Deutschland bin. Wir sind auf dem Weg. Antworten können also etwas dauern. Wir lesen uns, auf „Wiedersehen.“

 

Ein Hinweis in eigener Sache: Jeder kann, sofern er das möchte, den youtube-Link zum Video selbst verbreiten. Meine Beiträge bleiben auch weiterhin von der Möglichkeit des Reblogs ausgeschlossen. Wer diskutieren möchte, wird dafür auf diesem Blog die Möglichkeit finden. Ausnahmen bleiben ExtremistInnen und Anonyme die nur beleidigen oder andere vor ihren politischen Karren spannen wollen.

Update: Das Video, in dem Frau Lengsfeld lediglich ihre Erinnerungen erzählte, ist mittlerweile von youtube gelöscht worden. Das ist Zensur pur, das NetzDG greift. Sollte jemand das Video gespeichert haben und eine Möglichkeit finden es auf eine freie Plattform zu stellen, bitte informiert mich darüber. Wir sind noch im Flieger, ich kann aber Mails empfangen. Alternativ werde ich das Video von Deutschland aus wieder einstellen.

Update 2: Leider ist es mir (vorerst) nicht möglich, das Video einzustellen. BitChute, eine Plattform die ich als frei von Zensur kenne, ist leider fehlerbehaftet und bricht den Upload ständig ab. Mir fehlt die Zeit mich weiter darum zu kümmern. Falls jemand das Video gespeichert hat und die Möglichkeit eines youtube unabhängigen Uploads kennt, bzw. einen Kanal bei BitChute hat, bitte informiert mich darüber. Danke!

Alternativ verweise ich auf die Seite von Frau Vera Lengsfeld, auf der sie bereits einige der Infos teilt, die sie im Video angesprochen hatte.

Update 3: Frau Lengsfeld hat mir mitgeteilt, dass sie selbst das Video aus dem Netz genommen hat. Ich werde das respektieren und keinen weiteren Versuch unternehmen, um es erneut einzustellen.

Tagesthema Tagesthemen: Das gescheiterte Experiment

In einer Antwort auf den Kommentar eines Lesers, habe ich einen Beitrag aus den Tagesthemen angesprochen. Schauen wir uns den sogenannten Experten des deutschen Qualitätsfernsehens genauer an, was mir gestern leider nicht mehr möglich war. Auch ich bin ab und zu müde und brauche Schlaf.

Wer nun ist dieser befragte Politikwissenschaftler? Yascha Mounk ist in Deutschland geboren und war lange Mitglied der SPD. Diese hat er 2015 nach wirren Anschuldigungen gegen Sigmar Gabriel verlassen, der ihm vermutlich keine Träne nachweint. Wer mehr wissen will, dem sei der Blick in Wikipedia empfohlen.

Was mich nachdenklich macht waren weniger seine Aussagen, die ich so oder ähnlich schon mehrfach von klaren Rassisten gelesen habe. Es war vielmehr die Tatsache, dass solche Aussagen ganz offen und widerspruchslos im Deutschen Fernsehen gesendet werden. Vermutlich hat ohnehin niemand zugeschaut.

Aber was will man von einer Moderatorin erwarten, die in Lohn und Brot der Öffentlich Rechtlichen steht. Vielleicht kann sie auch nicht anders, kritisch zu denken ist keine Voraussetzung für eine Ansagerin.

Der mutigen Annegret Weiß, einer ganz normalen jungen Frau, gebührt mein Dank. Sie hat diesen GEZ finanzierten Müll wunderbar kommentiert. Vermutlich wird nun auch sie ins Visier jener reisenden Gewalttäter von der Antifa kommen, deren kognitive Fähigkeiten dringend einer Therapie bedürfen.

Yascha Mounk ist kein Deutscher mehr. Er, der sich in Deutschland nie zu Hause fühlte, er, dem die SPD nie links genug war, hat sich daher in die USA abgesetzt, deren Staatsbürger er mittlerweile ist. Das sollte man wissen, bevor man sich seine Äußerungen anhört. Vielleicht begreifen dann die normal gebliebenen Menschen, dass wieder nur eine Meinung zählt.

Äußert man sich als Normalbürger dagegen, wird von der Antifa sofort „Nazi!“ gebrüllt. Das ist eines der wenigen Worte, die diese Klientel fehlerfrei aussprechen kann. Adorno und Rudi Dutschke waren gestern, heute regiert dort der Unverstand.

„Warum ist das Grundvertrauen in die etablierte Politik so zurückgegangen?“, hatte die Moderatorin gefragt. Die Antwort darauf pfeifen mittlerweile die Spatzen von den Dächern. Aber hören bzw. lesen wir, was Herr Mounk zu sagen hatte:

„Die Populisten steigen ja seit Jahren in vielen Ländern auf. Das bedeutet man muss jetzt ein bisschen auch vergleichend schauen und da sind drei Gründe sehr wichtig. Zum ersten Mal: die wirtschaftliche Stagnation. Selbst wenn es dem Land relativ gut geht, viele Menschen das Gefühl haben, so wirklich besser als meinen Eltern geht es mir nicht, meinen Kindern wird es vielleicht nochmal schlechter gehen, zum Zweiten, dass wir wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird glaube ich auch klappen. Dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen. Und drittens, dass dieser Ärger, diese Wut auf die Politik gebündelt wird durch das Internet, durch das es eben einfacher wird Hasskommentare abzulassen, Propaganda zu machen und sich auch für extreme Politiker politisch zu organisieren.“

Das klingt im ersten Moment nach einer wirklichen Analyse. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Als Politikwissenschaftler ist der Mann eine glatte Null, auch sein Deutsch mutet zumindest seltsam an.

Ja, die sogenannten Populisten gewinnen Stimmen in Europa. Aber das hat einen Grund, den er uns, ganz in linker Manier, verschweigt. Anderen die Schuld zu geben ist immer einfacher, als sie bei sich selbst zu suchen.

Parlamentarische Demokratien werden durch Parteien geschaffen, die aus verschiedenen Lagern kommen. Linken stehen nun einmal Andersdenkende gegenüber, die man durchaus als Rechte bezeichnen kann. Dazu gehören neben der CDU/CSU auch die FDP.

Die und das muss man als Deutscher wissen, sehen sich natürlich als „Parteien der Mitte“, was eine absolut lächerliche Aussage ist. Die CDU/CSU der Adenauer Ära unterscheidet sich kaum von der heutigen AfD. Wer nun „Beweise!“ schreit, dem empfehle ich einen Blick in alte Parteiprogramme. Aber das Lesen fällt manchen Menschen schwer.

GRÜNE, SPD und LINKE sind ebenfalls Populisten. Aber während sich diese (ehemaligen?!?) Kommunisten nun bürgerlich geben und ihre ans System angepasste Klientel hofieren, ist eine AfD noch neu im Parlament. Durch unbedachte oder absichtlich radikale Äußerungen einiger wird sie sofort an den rechten Rand gerückt. Zusammenarbeit? Ausgeschlossen!

Genau diese Vorgehensweise stärkt die junge Partei weiter. Das wird geflissentlich von den ParlamentarierInnen der Altparteien übersehen, die satt und erhaben im Bundestag sitzen und weiter ihre hohlen Phrasen dreschen. Aber zurück zu Yascha Mounk.

Wo er eine wirtschaftliche Stagnation gesehen haben will, ist mir unklar. Der Neoliberalismus, auch Raubtierkapitalismus genannt, wächst und gedeiht, Deutschland geht es so gut wie nie. Deutschland? Nein! Den Konzernen und ihren Managern, das einfache Volk bleibt außen vor.

Wir erleben eine massive Umverteilung von Geld und Ressourcen. Dagegen wehren sich immer mehr Menschen, die finanziell am Ende sind. Alle Schönredereien von PolitikerInnen und Medien versagen, wenn Milliarden für Wirtschaftsmigranten sprudeln und die eigene Bevölkerung frierend auf der Straße steht.

Die gescheiterte Multikulti-Idee der Altparteien, sie sind das von ihm angesprochene Experiment, das bereits seit den 1960ger Jahren läuft. Merkels Grenzöffnung von 2015, hat das vielen Deutschen halbwegs bewusst gemacht. Wem es nutzt, das haben sie noch immer nicht begriffen.

An dieser Stelle distanziere ich mich von rechtsradikalen Kampfbegriffen, die vom „großen Austausch“ oder einer „Umvolkung“ sprechen. Normal denkende sollten diese Worte meiden, sie spielen der extremen Linken nur weitere Bälle zu. Wer sie dennoch benutzt darf diesen Blog verlassen. Ich lege keinen Wert auf solche LeserInnen.

Wer mehr lesen will, dem empfehle ich noch diesen Artikel von Markus Vahlefeld, der unter dem treffenden Titel „War das jetzt Nazi-Sprech? Oder Tagesthemen?“ steht.

In der Hoffnung, dass ich mit diesem Beitrag einige Menschen zumindest nachdenklich machen kann, sage ich danke fürs lesen.

 

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Seit drei Monaten sind wir nun in Japan, unser Leben hat sich normalisiert. Zwar vermissen wir liebgewordene Dinge, aber das gibt sich nach und nach. Wir leben im Haus meiner Eltern und haben dort unser eigenes Reich. Probleme? Fehlanzeige. Wir machen was wir wollen und das wird akzeptiert.

Was so rebellisch klingt, ist in Wirklichkeit ganz anders. Nach wie vor übernehme ich sämtliche Geschäfte meines Vaters und Yuki unterstützt mich dabei. Außerdem sind wir noch immer für eigene Projekte tätig. Und ganz nebenbei unterhalte ich diesen Blog.

Man (Frau!) hat mir die Frage gestellt, ob ich Deutschland vermisse. Die Antwort liefere ich gern. Etwas zu vermissen heißt, eine gewisse Art von Trauer zu empfinden. Dieses Gefühl ist mir fremd. Ich lebe in der Gegenwart und arbeite auf die Zukunft hin.

Aber 30 Jahre in einem Land zu leben, geht nie spurlos an einem Menschen vorbei. Daher verfolge ich noch immer das (politische) Geschehen in Deutschland und mische mich mit Worten ein. Ob das etwas ändert? Ja. Ein Schneeball löst eine Lawine aus.

Aktuell verfolge ich das Geschachere um mögliche Ministerposten und Merkels Rochade mit der netten Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK). Die eher provinziell wirkende „Putzfrau aus Saarbrücken“ ins Kanzleramt zu holen zeigt, auf welches Niveau unsere PolitikerInnen gesunken sind.

Putzfrau ist keine Beleidigung, liebe LeserInnen. AKK hat diese Figur seit Jahren im Karneval gegeben. Jetzt hat man sie zur Ausputzerin in der Berliner Puppenkiste gemacht. Die Frage ist nur, wer dort die Fäden zieht.

Der gefallene (B)Engel Gabriel bewirbt sich erneut als Außenminister und holt den Deutschenhasser Deniz Yücel aus dem Knast. Zwar ist das zu begrüßen, aber der Jubel darüber mutet seltsam an. Yücel, der die deutsche und türkische Staatsbürgerschaft hat, ist in der Vergangenheit mehrfach durch wirklich üble Hetze aufgefallen. Guter Journalismus sieht anders aus.

Während er seinen Artikel in der taz „Super, Deutschland schafft sich ab!“ nach harscher Kritik als „Satire“ gesehen haben wollte, hat ihn bzw. seinen Arbeitgeber, die Bemerkung über Thilo Sarrazin 20.000 Euro gekostet. In der Türkei sieht man das vermutlich lockerer, hat ihn aber wegen „Terrorpropaganda“ angeklagt.

Vermutlich wird man das auch bald mit dem AfD-Mann Poggenburg praktizieren. Geht ja mal so überhaupt nicht, dass sich ein Mitglied der Köterrasse über Kümmelhändler echauffiert. Aber was ein türkischer GRÜNER darf, ist für den deutschen AfDler natürlich tabu. Willkommen in Absurdistan!

Dort, bzw. in Afghanistan, steht auch die Bundeswehr und müht sich ums tägliche Überleben. Aber die Kindergärtnerin Uschi hat etwas dagegen und die Bundeswehr kaputt gespart. „Deutschland sei zur Zeit Verteidigungsunfähig“, haben (angebliche) Experten dazu gesagt.

Der empörte Aufschrei darüber kommt zu Unrecht. Die Politik will der Bevölkerung einen höheren Wehrhaushalt schmackhaft machen. Dass der, wie von den USA gefordert, kommen wird ist klar. Wieder hat man die dummen Deutschen reingelegt.

Ein Ei ins Nest der Demokratie haben GRÜNE und LINKE gelegt, als sie (an der Spitze der Antifa) den Frauenmarsch in Berlin blockierten. Die absurde Begründung der Gegner „Man habe eine Asylpolitikfeindliche AfD-Demonstration gestoppt.“

Zwar ist die Initiatorin Mitglied der AfD, aber ohne politisches Mandat. Das scheint sie natürlich in den Augen der Linken zu einer Nazibraut zu machen, auch wenn sie eine zum Christentum konvertierte Kurdin ist. Das Motto der Demonstration „Es reicht!“, richtete sich gegen sexuelle Gewalt an Frauen. Linken, die eigene Vergewaltigungen durch Migranten verschweigen, ist das natürlich egal.

Man darf auf die juristischen Kniffe der Staatsanwaltschaften gespannt sein, bei denen es nun Strafanzeigen hagelte. Grünlinke Abgeordnete haben zumindest im Bundestag gelacht. Sie übersehen dabei, dass im Internetzeitalter nichts vergessen wird.

Die Lacher haben auch die JUSOS auf ihrer Seite, die einen Hund zum Mitglied machten. Aber Hunde sind bekanntlich die besseren Menschen und ihrem Besitzer treu bis in den Tod. Wie wäre es, liebe GenossInnen, holt auch den sagenhaften Yeti in Lohn und Brot.

Den deutschen Michel tangiert das alles wenig. Zwischen Tagesschau und Krimi wird schnell Liebe gemacht. Danach geht es flugs ins Lotterbettchen, um am nächsten Tag brav zur Maloche zu gehen. An Deutschlands Zukunft und die eigene, hat er dabei nicht gedacht.