Ich bin dann mal weg

Ich bin dann mal weg

Die Hoffnung einiger, dass „die olle Japanerin“ endlich ihr freches Mundwerk hält, diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Ich bin lediglich aus Schweden weg. Vorerst, ich habe nämlich eine Idee. Die nächsten Tage, vielleicht werden es auch Wochen sein, werden entscheiden, ob die Umsetzung gelingt. Gelingen wird auf jeden Fall die Einreise nach Deutschland. Das funktioniert ab sofort wieder ohne Quarantäne. Meine alte Heimat Düsseldorf wartet schon auf mich. Aiko ist aufgeregt, sie will unbedingt „Doitsu(r)land“ sehen. Das „R“ auszusprechen fällt ihr noch schwer und sorgt für Heiterkeit bei Yuki und mir.

Es ist Krieg!

Weniger heiter ist der aktuelle Info-Krieg im Internet und in den herkömmlichen Medien. Jeder will die Wahrheit kennen oder andere denunzieren. Leider haben das noch viel zu wenige Bundesbürger begriffen. Aber ist eine Aussage richtiger, wenn sie von einem Minister kommt? Auch er ist nur ein Mensch, auch er kann sich irren. Wie etwa Horst Seehofer, der gütig lächelnd über der „privaten Meinung“ (s)eines BMI-Mitarbeiters steht und einfach mal anderer Auffassung ist. Weitere Erklärungen? Fehlanzeige! Er weiß: „Mir kann und wird nichts passieren.“ Aber was wäre, wenn sich auch Politiker für ihre Entscheidungen rechtfertigen müssten?

Das ehemalige „Sturmgeschütz der Demokratie“, die Rede ist vom Relotius-SPIEGEL, feuert aus allen Rohren gegen das „rechtskonservative Magazin“ von Roland Tichy. Zum Glück sind es nur Platzpatronen, schon das Wort „rechtskonservativ“ ist so falsch wie lächerlich. Es dient der Stigmatisierung eines ungeliebten Konkurrenten. Wer aber gut recherchierte Beiträge lesen will, dem wird bei Tichys Einblick geholfen. Wobei man nicht zwingend die Meinung des Verfassers teilen muss. Aber manchmal hilft eine andere Sicht der Dinge, um klarer zu sehen.

Steinigt sie!

Aktuell läuft eine üble Hetz-Kampagne, die unter anderem den freien Journalisten Ken Jebsen betrifft. Nachdem ihre ersten Angriffe keine große Wirkung erzielten, haben die GEZ-Medien nun Brandbomben aus dem Keller geholt. Während sich das schleichende Gift der Denunziation langsam durch die Adern der Abtrünnigen frisst, brennen ihre Häuser lichterloh. Sinnbildlich versteht sich. Der Gegenschlag ist diffiziler, aber nicht minder effektiv. Scharfschützen der Alternativen Medien werden jeden eliminieren, der ihnen vor die Mündung kommt. Ein erstes Opfer ist der SPD-Mann Johannes Kahrs, dessen Rücktritt nicht so ganz freiwillig gewesen ist.

Weniger kriegerisch, dafür aber durchaus selbstbewusst, zeigen sich deutsche Professoren und Wissenschaftler. Sie stehen gegen den „Corona-Wahn“ und die Maßnahmen der Regierung. Auch ohne eine mögliche politische Agenda zu teilen, begrüße ich ausdrücklich das Engagement dieser tapferen Truppe um Professor Sucharit Bhakdi. Schon früh hat er vor den Folgen des Lockdowns gewarnt. Auf ihn gehört hat niemand. Professor Bhakdi ist so wenig ein Corona-Leugner wie ich es bin. Wir sehen die Dinge nur anders. Kritischer. Wir können nämlich die Statistiken lesen, die ganz offiziell vom Robert-Koch-Institut (RKI) verbreitet worden sind. Warum dessen Leiter stets andere Zahlen und Fakten nennt, muss er mit seinem Gewissen ausmachen.

Malen nach Zahlen

Was „Malen nach Zahlen“ bedeutet, dürfte jedem bekannt sein. Vielleicht nicht ganz treffend, aber genau diese Bezeichnung fiel mir ein, als ich die ersten falsch analysierten Zahlen des RKI gesehen habe. Entweder folgten die Rechenkünstler einer politischen Agenda oder sie sind einfach nur doof. Im letzeren Fall sollten sie erneut die Schulbank drücken. Nachzurechnen ist nicht wirklich schwer. Immer mehr Mathematiker, Statistiker und Physiker haben sich genau diese Mühe gemacht. Mit zum Teil niederschmetternden Ergebnis für die Aussagen von Politik und RKI.

Leider ist eine Masse von 14 Millionen Bundesbürgern auf die Tagesschau fixiert und glaubt jedes Wort, das dort gesprochen wird. Nachdenken war gestern, das Bier am Feierabend ist viel wichtiger. Natürlich auch, wie sich die Nachbarn während der Pandemie verhalten. „Die Maiers von nebenan sind ohne Maske im Garten, die zeigen wir mal besser an.“ Der Blockwart vergangener Tage lässt grüßen. In den USA gilt die ARD als Propaganda-Sender. Das ist interessant in einem Land zu hören, das zig eigene davon hat.

Gesichter des Todes

Der Tod, so sagt man, habe viele Gesichter. Ein Gesicht soll Corona / Covid-19 heißen. Aber ist das richtig? Was wäre, wenn die durch Politik und Medien verbreitete Angst, das wahre Gesicht des Todes ist? Schaut man sich Zahlen ohne Angst und dadurch ausgelöste Panik an, ergibt sich ein ganz anderes Bild der aktuellen Lage.

In Deutschland sterben täglich (statistisch) ca. 2.500 Menschen. Das sind in drei Monaten 225.000. Mit Corona haben diese Zahlen nichts zu tun! An / mit dem Virus sind Stand 16.05.2020 lediglich 8.000 Menschen gestorben. Die meisten waren 80 – 89 Jahre alt. Von einer Pandemie kann also keine Rede sein. Ohnehin dürften viele dieser Toten aus ganz anderen Gründen gestorben sein. Eine Pandemie wäre es, wenn an / mit Corona 225.000 oder mehr gestorben wären.

Lockdown: Für und wider

Befürworter der Corona-Maßnahmen kommen mit dem Argument, dass der Lockdown Menschenleben gerettet habe. Die Aussage kommt meist von medizinischen Laien und wird als die Wahrheit aus den Medien nachgeplappert. Viele Mediziner sehen das anders. Corona / Covid-19 ist für eine Minderheit gefährlich. Die galt und gilt es zu schützen. Die Masse wird, soll und muss bei Kontakt mit dem Virus, eine Immunität aufbauen. Zu Hause, in den eigenen vier Wänden, kann sie das nicht. Die Lösung: Ein Impfstoff muss her! Dämmert langsam was?

Zur Zeit sterben in Deutschland Menschen an den Folgen des Lockdowns. Die Selbstmordrate steigt, alte Menschen sterben vor Einsamkeit. Die Verantwortung dafür tragen Drosten, Merkel und das RKI. Aber die sture Haltung der ewigen Kanzlerin ändert sich nicht. Sie fährt das Land weiter an die Wand. Es wird Zeit diese Frau zu stoppen und kein GEZ-Fernsehen mehr zu schauen.

Hass? Nein danke!

Mir wird oft vorgeworfen, dass ich Frau Merkel abgrundtief hasse. Ich wähle lediglich absichtlich scharfe Worte, um Reaktionen zu provozieren. Als Privatperson ist mir Frau Merkel einerlei, als Privatperson ist sie nur eine von mehr als 80 Millionen. Aber Angela Merkel ist nun mal keine Privatperson, sie ist die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Als solche trifft sie Entscheidungen, die noch immer mich betreffen. So hat der Lockdown dafür gesorgt, dass ich eine abenteuerliche Reise von Japan nach Schweden machen musste, um eine Firma vor dem Ruin zu retten. Mehr als ein Dutzend langjährige Mitarbeiter standen vor der Arbeitslosigkeit.

Wolf, der Chefingenieur, den ich als väterlichen Freund sehr schätze, hatte angekündigt im Sommer in Rente zu gehen. Die Flausen habe ich ihm wieder ausgetrieben. Kurz und knapp: Wir schließen den Standort in Deutschland und verlegen die Firma nach Schweden. Mit Kalifornien und Japan sind wir dann wieder gut aufgestellt. Der eigentliche Grund nach Schweden zu gehen sind die Autotests, das erspart lange Anfahrtswege. Einige Ingenieure haben bereits mit ihren Familien telefoniert und vorsichtig nach einem Umzug in Richtung Schweden gefragt. Wir werden sehen, ob das funktioniert. Menschen überzeugen kann ich gut.

Reisetanten

Einmal mehr werden wir zu Reisetanten. Ob, wie und von wo ich mich in den nächsten Wochen melde, ist aktuell unklar. Vor uns liegen einige Herausforderungen. Eine davon ist Aiko bald in die Schule zu bringen. Sie braucht dringend andere Kinder. Eine Option wäre, dass Yuki sie wieder mit nach Japan nimmt. Das wäre dann unsere erste Trennung seit vielen Jahren. Natürlich könnte ich den Blog Yuki und Aiko überlassen. Wie lustig Aiko das deutsche Wort „Schule“ ausspricht, würde bestimmt Lachanfälle erzeugen. Ich nehme gern Mutmaßungen dazu an.

Wer aber mehr über Politik lesen möchte, der könnte sich diesen Artikel von Dushan Wegner ansehen und auch den Links darin folgen:

Tichys Einblick: Angst vor der Corona-Debatte?

Vielleicht und mit einiger Verspätung fällt dann auch die neue Berliner Mauer, die die Merkel-Regierung um die Köpfe der Menschen errichtet hat.

Meine zweite und letzte Empfehlung ist die Webseite „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V“

Ich zumindest, werde Professor Bhakdi unterstützen. Der Freiheit und der Liebe zu Deutschland wegen. Aber auch weil ich es kann.

 

Täglich nachgedacht #16

Täglich nachgedacht #16

Was Oma und Opa noch wussten, wird zur erneuten Realität in Deutschland: Russische Truppen stehen vor der Tür! Heimlich haben sie sich in unser Land geschlichen und verbreiten dort Angst und Schrecken. Ihr Anführer ist Feldmarschall Ken Jebsen, der Deutschland seit Jahren mit seinem Störfunk unterwandert hat. Nun hat er sich an die Spitze russischer Bots gesetzt, um den finalen Sieg zu erringen. Ihm zur Seite steht Hauptfeldwebel Roland Tichy und natürlich muss man auch den Obristen Broder beim Namen nennen.

Theater, Theater

Wer nach dieser Einleitung vor Lachen am Boden liegt, hat meinen Respekt verdient. Eine blödere Propaganda habe ich selten von einem deutschen Regierungssprecher erlebt. „Russische Bots“ sollen im Netz für Fake-News sorgen. Die Kanzlerin sei „besorgt.“ Natürlich spionieren die Russen ebenso, wie es deutsche und amerikanische Agenten tun und natürlich gibt es auch bei RT die eine oder andere Propaganda-News. Die zu entlarven ist einfach, sofern man es möchte oder dazu in der Lage ist. Beim deutschen Staatsfunk fällt das vielen schwer. Der deutsche Michel vertraut staatlichen „Robotern“ nun mal blind.

Wie sehr man deutschen Behörden vertrauen kann, zeigt sich an der Corona-Analyse eines BMI-Mitarbeiters. Eilig hat man sich im Ministerium darum bemüht, das Werk als private Meinung abzutun. Leider ging das voll daneben, den Alternativen Medien liegen die Beweise vor. Wer aber nun auf die Einsicht der Bundesregierung oder etwa Rücktritte hofft, der hat die Rechnung ohne Merkel und Seehofer gemacht. Beide kleben fest an ihren Posten und schicken die ihnen hörigen Journalisten in den heiligen Krieg, um wahlweise gegen Covidioten oder russische Bots in Stellung zu gehen. Hilft das nichts, werden immer öfter Schläger in Uniform eingesetzt, die sich Polizisten nennen.

Demokratie jetzt!

Die (Hetz)Presse berichtet gern vom Aufmarsch wahlweise linker und rechter Extremisten, wenn es zu Demonstrationen kommt. Damit sind alle Demonstranten gemeint und zwar unabhängig von ihrer wirklichen Gesinnung. Diese Verallgemeinerung hat System. Es kann nicht sein, was nicht dem herrschenden Narrativ entspricht.

Leider war ich in Stuttgart nicht selbst vor Ort, die mir zugespielten Bilder und Videos sprechen allerdings für sich. Stellvertretend dafür kann sich jeder die Aufnahmen von KenFM ansehen. Ken Jebsens Teams hat in Stuttgart auch keine Covidioten oder Nazis gefunden. Dafür eine Menge besorgter Bürger, die endlich aufgewacht sind. Viele der Demonstranten dürften bisher treue CDU-Wähler gewesen sein. Aber das könnte sich schnell ändern.

KenFM: Mahnwache für das Grundgesetz

Spielt es wirklich noch eine Rolle wer welcher Partei angehört, wenn eine Regierung die eigenen Bürger entmündigt? Sollten wirkliche Demokraten nicht Seite an Seite stehen? Wo sind die aufrechten Sozialdemokraten, wo bleiben die Stimmen aus der CDU, die ein Umdenken von Merkel fordern? Sollten wirklich Liberale nicht auch real denkenden GRÜNEN die Hand reichen? Warum können Menschen nicht über ihren Schatten springen und, ohne an eine Partei zu denken, nun gemeinsam gegen den Entzug der Freiheit stehen?

Gut und böse

Bereit stehen auch wir, nachdem der NRW-Ministerpräsident Laschet, die Grenzen öffnen will. Wir müssen nach Deutschland, koste es was es wolle. Wir haben kein Corona. Allerdings trage ich ein anderes Virus in mir, das Kampf gegen Unterdrückung und für die Freiheit heißt. Wer sich anstecken lassen möchte, der darf meinen Gedanken gern folgen. Angst muss niemand vor mir haben. Weder bin ich eine Agentin, noch habe ich Böses im Sinn.

Auch der bereits suspendierte BMI-Mitarbeiter hatte keinerlei böse Absichten, als er Seehofer die Analyse zukommen ließ. Der hat sie vermutlich nie gelesen. Aber jeder der es wirklich möchte kann dies mittlerweile tun. Auszüge gibt es bei Roland Tichy und Henryk M. Broder, die beide weder Bots noch Verschwörer sind. Sie denken nur anders. Was denkt ihr?

Achgut.com: Das Corona-Papier – So war es wirklich, Herr Seehofer

Tichys Einblick: Studie aus dem BMI, Teil 4

Tichys Einblick: Studie aus dem BMI, Teil 5

Tichys Einblick: Studie aus dem BMI, Teil 6

Die japanischen Gespräche: Teil 2

Die japanischen Gespräche: Teil 2

Hier nun der 2. Teil der japanischen Gespräche. Ungefiltert, ehrlich und direkt. Viel Spaß beim lesen.

Karin: „Wie stehst du zu der These einer Weltwirtschaftskrise oder eines baldigen Börsencrashs?“

Mayumi: „Die Krise ist schon längst da, aber der Crash wird von den Notenbanken verhindert. Wann sie die Blase endgültig platzen lassen weiß niemand so genau.“

Karin: „Du glaubst also, dass der Crash gesteuert wird?“

Mayumi: „Ich würde das so machen.“ (Die weiteren fachlichen und sehr trockenen Ausführungen haben wir weggelassen, sie würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen)

Karin: „Einiges ist wirklich seltsam, da gebe ich dir recht. Du hast bestimmt vorgesorgt?“

Mayumi: „Wir haben nur in solche Projekte investiert, die auch nach einem Börsencrash mit Sicherheit weiterlaufen.“

Karin: „Magst du einige nennen?“

Mayumi: „Öffentliche Tipps werde ich keine geben.“

Karin: „Was hältst du von Kryptowährungen? Du hast doch auch dort schon spekuliert. Hast du keine Angst alles zu verlieren?“

Mayumi: „Ich habe schon vor Jahren in Bitcoin investiert und einen satten Gewinn gemacht. Die meisten Anteile habe ich daher wieder verkauft und in sichere Projekte reinvestiert. Einen kleineren Rest lasse ich stehen und freue mich, wenn die Währung steigt. Fällt sie ins Bodenlose, habe ich nichts verloren.“

Karin: „Würdest du kleinen Anlegern 2020 zum Einstieg in Kryptowährungen raten?“

Mayumi: „Ich werde keine Empfehlungen aussprechen. Außerdem hast du doch selbst BWL studiert und viel mehr Ahnung von Finanzen als ich!“

Karin: „Jetzt wo du es sagst … Anderes Thema: Auto. Du arbeitest doch immer noch für die Autoindustrie. Magst du erzählen was du genau machst?“

Mayumi: „Auto fahren.“

Karin: „Du bist doof!“

Mayumi: „Ich habe dich auch lieb. Aber gut. Wie du weißt setzt Japan beim Auto auch auf Wasserstoff. Ich habe einen Wasserstoff-Testwagen vor der Tür, der mit einem stets wechselnden Software-Setup gefahren wird. Es geht dabei um Alltagstauglichkeit, Reichweite und Haltbarkeit. Auch um Tuning. Wir werden bald wieder nach Kalifornien fliegen, um dort unter extremeren Bedingungen zu testen.“

Karin: „Magst du Details nennen?“

Mayumi: „Das geht leider nicht.“

Yuki: „Wir haben auch noch einen anderen Testwagen, der ganz normal mit Benzin betrieben wird. Da steht Porsche drauf.“

Karin: „Echt jetzt, ihr fahrt Porsche?!“

Mayumi: „Was ist so besonders daran? Es handelt sich dabei um einen modifizierten Porsche Cayman GT4, der wesentlich mehr PS als das Serienmodell hat. Der wird aber nur auf einer abgesperrten Strecke gefahren, da er keine Straßenzulassung hat.“

Karin: „Krass! Darf ich mal mitfahren?“

Mayumi: „Der Wagen hat leider nur einen Fahrersitz und ohne A-Lizenz darf den niemand fahren. Außerdem sind mir wegen der Versicherung die Hände gebunden.“

Karin: „Schade. Aber gut. Wie siehst du die Zukunft des Autos?“

Mayumi: „Deutschland macht den Fehler zu sehr auf die Elektromobilität zu setzen. Meiner Meinung nach ist das falsch. Wir werden aber noch eine ganze Weile auch den Verbrennungsmotor auf den Straßen sehen. Elektroautos für die Stadt, Wasserstoffautos und Verbrenner bzw. Hybridfahrzeuge für längere Strecken. Japanische und koreanische Firmen sind übrigens beim Wasserstoffauto schon sehr weit. Ich denke dass man in vier bis fünf Jahren Wasserstoffautos serienmäßig herstellen wird. Und das zu einem vernünftigen Preis.“

Karin: „Du hast, bzw. ihr habt in diese Firmen investiert?“

Mayumi: „Ja, schon vor einigen Jahren. Wie gesagt sind wir sehr breit aufgestellt und werden jede Wirtschaftskrise finanziell überleben. Mir tun nur die Leute leid, die keine Ahnung von Finanzen haben oder Betrügern aufgesessen sind.“

Karin: „Du hast BWL und VWL studiert und hast auch als Unternehmensberaterin gearbeitet. Wenn ich deine Blog-Beiträge lese frage ich mich immer, ob du dein Pulver nicht an der falschen Stelle verschießt. Du wärst doch vielleicht bei einem Online-Magazin besser aufgehoben.“

Mayumi: „Überlegt habe ich schon. Aber ich bin nun mal keine Journalistin und auf meinem Blog entscheide ich selbst, ob und wann ich etwas schreibe. Vor allem über was. Dann gäbe es da noch das klitzekleine Problem meiner geschäftlichen Aktivitäten, die immer mehr Zeit verschlingen.“

Karin: „Hält dich das von Karate ab? Du hast jetzt den 5. Dan. Und im Aikido hast du doch auch einen Schwarzen Gürtel. Reicht dir das oder möchtest du noch mehr?“

Mayumi: „Warum sollte mich die Arbeit davon abhalten? Ich kann das wunderbar miteinander kombinieren.“

Yuki: „Das musst du gesehen haben! Sie springt dann plötzlich auf und läuft eine Kata oder kickt durch die Gegend. Oder verhaut mich Ärmste. Gilt das eigentlich als Gewalt in der Ehe?“

Mayumi: „Glaub ihr kein Wort! Sie haut mir immer auf den Po. Angeblich um meine Reflexe zu testen.“

Yuki: „Ich liebe dich.“

Mayumi: „Ich dich auch.“

Karin: „…“

Doris: „…“

Mayumi: „Wo waren wir? Ach ja … Also ich brauche keine Gürtel um glücklich zu sein. Das unterscheidet mich vermutlich von diversen Großmeistern, die schon zu Lebzeiten den 10. Dan bekommen haben. Was ich aber festgestellt habe, dass ich mit einem hohen Dan-Grad mehr Gehör in der Community habe und dass es einfacher ist für Seminare gebucht zu werden. Dass ich überhaupt weitergemacht habe, hat auch etwas mit Respekt und Dankbarkeit für meinen Vater zu tun.“

Karin: „Er muss mächtig stolz auf dich sein!“

Mayumi (schmunzelnd): „Klar, daher verhaut er mich auch regelmäßig beim Training.“

Karin: „Nee, ist klar! Yuki, stimmt das?“

Yuki: „Was glaubst du?“

Karin: „Dass sie viel besser ist!“

Mayumi: „Jeder Meister ist stolz darauf, wenn ihn seine Schüler übertreffen. Dann hat er etwas richtig gemacht.“

Karin: „Sprach das japanische Orakel! Aber sag, du unterrichtest in deinem Dojo ausschließlich Frauen, nur bei den Kindern sind auch Jungs dabei. Magst du erläutern warum?“

Mayumi: „Die Kindergruppe ist durch Aiko entstanden. Sie braucht Freunde, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Allerdings werde ich keine männlichen Teenager unterrichten. Spätestens mit zwölf Jahren ist Schluss. Aber bis dahin dauert es noch eine Weile und die wenigen Jungs sind alle sehr lieb. Bei den Frauen handelt es sich um eine neue Geschäftsidee, die ich zusammen mit einem befreundeten Ehepaar verwirklicht habe. Er ist Japaner und war im Vollkontakt-Karate aktiv, sie hat schon als Kind in Hongkong Kung Fu gelernt.“

Karin (verblüfft): „Eine japanisch-chinesische Ehe?“

Mayumi: „Was ist daran so seltsam? Grace stammt aus Hongkong und hat schon als Kind japanisch gelernt. Die privaten Beziehungen zwischen China und Japan sind nämlich nicht so schlecht, wie es die Presse gern verkauft. Ihr Vater war beruflich regelmäßig in Japan und hat sie und ihre Mutter oft mitgenommen. Bei einem dieser Besuche haben sie dann eine Koreanerin als Kindermädchen eingestellt, die neben ihrer eigenen Sprache auch Japanisch und Englisch sprach.

Wir haben Grace und ihren Ehemann Hitomi bei einem Karate-Turnier getroffen. Yuki und ich sprachen Deutsch, Hitomi versteht einige Worte. Er war als Kind mehrfach in Deutschland bei Verwandten. So kamen wir ins Gespräch. Die beiden betreiben eine Agentur für Bodyguards, vermitteln allerdings nur Frauen. Überwiegend sind das Chinesinnen. Aber seit wir mit im Boot sind, haben wir auch Japanerinnen und Koreanerinnen im Angebot.“

Karin: „Wie muss ich mir das vorstellen, was bringst du den Frauen bei und wer genau kann Bodyguard werden und warum nur Frauen?“

Mayumi: „Frauen deshalb, da potenzielle Angreifer meist Männer sind, die nicht mit einer weiblichen Security rechnen. Jede Bewerberin muss zwingend Vorkenntnisse in mindestens einer Kampfsportart haben und darf bei der Einstellung nicht älter als 25 Jahre sein. Grace übernimmt die taktische Ausbildung. Ich ergänze das mit Aikijujutsu, Kenjutsu und Karate. Cousin Ken ist übrigens auch dabei. Ob du es glaubst oder nicht, aber Ken kann ziemlich gemein sein, wenn es darauf ankommt. Die Frauen müssen gegen ihn oder Hitomi im Sparring antreten.“

Karin: „Das klingt brutal! Wie hoch ist die Durchfallquote?“

Mayumi: „Als Bodyguard muss man zur Not den eigenen Körper als Schutz einsetzen. Wer das nicht kann oder will, hat in diesem Beruf nichts zu suchen. Aber wir hatten bisher nur zwei Ausfälle. Eine der Frauen war schwanger und hat es nicht gewusst. Sie hat sich für das Kind entschieden, was ich absolut begrüße. Leider ist sie auch die beste Kendo-Kämpferin, die ich in meinem Leben gesehen habe und sollte nach der Ausbildung mit mir als Co-Trainerin arbeiten.“

Karin: „Besser als du?“

Mayumi: „Ich kann kein Kendo!“

Karin: „Ist klar, du haust nur so aus Spaß mit dem Schwert auf andere ein.“

Mayumi (mit gespielt finsterem Blick): „Kenjutsu ist der eigentliche Schwertkampf, Kendo ist nur der Sport. Im Kenjutsu, wie in allen traditionellen Kampfkünsten, gibt es keine Regeln. Daher gewinne ich im Sparring gegen Kendo-Schüler. Aber zurück zu deiner Frage. Wir werden das Mädel nach der Geburt wieder als Sensei sehen, zumindest ist das so abgemacht. Ein andere Frau ist beim Training mit Grace unglücklich gestürzt und hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Leider so kompliziert, dass es vermutlich nie wieder so belastbar wie vorher werden wird. Damit ist sie als Bodyguard leider raus. Sie arbeitet aber mittlerweile als Assistentin für Grace und trainiert immer noch mit. Natürlich weniger hart als zuvor. Aber sie kann ganz toll kochen.“

Karin (lacht): „Grace hat sie doch kaum wegen ihrer Kochkünste genommen oder irre ich mich?“

Mayumi: „Sie ist ein Organisationstalent und nimmt uns viel Arbeit ab. Grace vergisst keine Freunde, darin sind wir uns ähnlich.“

Karin: „Wirst du auch als Bodyguard arbeiten? In Deutschland hast du das doch kurz gemacht.“

Mayumi: „Ich habe in wenigen Fällen für Privatpersonen gearbeitet. Das hatte aber eher wenig mit einer klassischen Bodyguard zu tun. Es war mehr Privattraining. Darin sehe ich keine Zukunft für mich. Ich habe mich finanziell in die Firma eingebracht und werde bei der Ausbildung neuer Frauen helfen.“

Karin: „Und dann nur noch Autos fahren? Warum machst du das eigentlich?“

Mayumi: „Ich finde die Abwechslung gut. Auch in der Kampfkunst. Nur mit Karate und Aikijūjutsu bzw. Aikido wäre ich nie glücklich geworden.“

Karin: „Magst du das genauer erklären?“

Mayumi: „Klassisches Karate dient der reinen Selbstverteidigung und kennt keinen Erstangriff. Allerdings hat man diese Art der Selbstverteidigung für kriegerische Auseinandersetzungen geschaffen. Als Kind hatte ich viel zu viel Energie und wollte immer kämpfen (Kumite / Sparring). Daher hat mir mein Vater erlaubt an sportlichen Wettkämpfen teilzunehmen. Das hat meine Neugier nur noch mehr geweckt und ich wollte weiter lernen.“

Karin: „Aber ist das nicht deinem eigentlichen Stil eher hinderlich?“

Mayumi: „Das genaue Gegenteil ist der Fall. Okinawa-Te, aus dem Karate entstand, ist von zwei Kung-Fu-Strömungen beeinflusst worden. Während mein Goju-Ryu vom Kranich-Stil / White Crane abgeleitet werden kann, dürfte es sich beim Shorin-Ryu um ein reduziertes (südliches) Shaolin-Kung-Fu handeln. Ich habe beides trainiert und noch einige Stile mehr.“

Karin: „Was genau meinst du mit reduziert?“

Mayumi: „Wenn du genau hinschaust, wirst du viele Ähnlichkeiten zwischen den Formen des chinesischen Kung Fu und den japanischen Kata erkennen. Man hat in Japan lediglich überflüssige Elemente eliminiert. Karate wirkt daher oft steifer, als die fließenden Bewegungen der Kung Fu-Stile. Das muss aber kein Nachteil sein.“

Karin: „Inwieweit helfen dir andere Stile bei Karate?“

Mayumi: „Obwohl Goju-Ryu-Karate meiner Meinung nach mit das beste Karate überhaupt ist, haben auch andere Stile gute Techniken. Ich schaue mir das an, vergleiche, wäge ab und nehme sie vielleicht in meinen eigenen Stil auf. Der sich genau aus diesen verschiedenen Stilen entwickelt hat.“

Karin: „Du kombinierst doch dieses Aikijūjutsu oft mit Karate wenn ich das richtig verstehe. Ist das dann quasi eine Art von Mayumi-Jūjutsu?“

Mayumi (lachend): „Wenn du es so nennen möchtest.“

Doris: „Ich habe mal Videos dieser Gracie-Familie gesehen. Die sagen und zeigen auch, dass sie jeden anderen schlagen können und ihr Brasilian JiuJitsu (BJJ) das Beste sei.“

Mayumi: „Ich möchte die Verdienste der Gracies nicht in Frage stellen, aber weder sind sie oder ihr BJJ unbesiegbar, noch haben sie bei der Auswahl ihrer Gegner besonderen Mut gezeigt. Die durften nämlich nur nach den sportlichen Regeln der Gracies kämpfen und haben daher verloren.“

Doris: „Würdest du dir einen Wettkampf mit einem Gracie-Schüler zutrauen?“

Mayumi: „Schon. Aber nach welchen Regeln soll das vor sich gehen? Ich kann kein BJJ, die können kein Karate.“

Karin: „Aber du kannst doch auch Hebel und Würfe?“

Mayumi: „Ja, klassisches Karate und Aikijujutsu sind voll davon. Aber im reinen Bodenkampf bin ich einer erfahrenden Wettkämpferin trotzdem unterlegen. Womit wir wieder bei den Regeln wären. Ohne Regeln sieht das anders aus, macht aber wegen der Gefahr einer Verletzung keinen Sinn. Wenn wir vielleicht nach Kickbox-Regeln sparren, sieht das schon wieder anders aus. Aber dann wird eine reine Judoka null Chancen gegen mich haben. Die bezieht die Prügel ihres Lebens.“

Karin: „Selbstbewusst wie immer, so kenne ich dich. Stichwort Wing Chun. Ich finde das toll. Würdest du mir zu einem Wechsel raten?“

Mayumi: „Sicher. Vor allem, wenn du darauf stehst finanziell ausgenutzt zu werden und jahrelang kein richtiges Training zu bekommen. Versteh mich nicht falsch, das System an sich ist recht gut, die Verbände und ihre Meister haben aber oft nur kommerzielle Interessen. Ich hatte vor Jahren das große Glück einem Sifu (chinesich für Meister) zu begegnen, der Yuki und mir alles vermittelt hat, was wir wissen und lernen wollten. Die klebenden Hände kannte ich bereits aus dem Goju-Ryu und durch Aikijujutsu war ich auch den Nahkampf gewohnt. Außerdem hatte ich mich schon vor Jahren auch mit Tai Chi beschäftigt, Wing Chun war daher weniger ein Problem, allerdings wird die Ausführung der Techniken nie so gut aussehen, wie bei reinen Wing Chun-Schülern.“

Karin: „Nutzt du es noch?“

Mayumi: „Die Techniken der verschiedenen Stile sind sich zum Teil so ähnlich, dass eine Unterscheidung schwierig ist.“

Karin: „Was würdest du jemand raten, der keine Lust mehr auf Karate hat?“

Mayumi: „Dass die Person sich vielleicht beim Taekwondo oder Thai Boxen umschauen soll, aber Karate trotzdem weiter praktiziert. Man kann dabei nur besser werden.“

Karin: „Ich habe aber gehört, dass man dabei die eigenen Fähigkeiten verschlechtert. Was stimmt denn nun?“

Mayumi: „Kein Meister der etwas von Kampfkunst oder -sport versteht, würde eine solche Aussage machen. Wer es doch macht, hat etwas zu verbergen oder verfolgt rein kommerzielle Interessen.“

Karin: „Gibt es einen besten Stil?“

Mayumi: „Gibt es ein bestes Auto?“

Karin: „Yumi! Jetzt sag, findest du Vergleiche zwischen den verschiedenen Stilen sinnvoll?“

Mayumi: „Kann man Sushi mit Currywurst vergleichen? Du magst kein Sushi, ich keine Currywurst. Jeder Stil, egal ob Kampfkunst oder -sport, hat seine Berechtigung und ist für sich gesehen gut.“

Karin: „Aber es gibt doch immer wieder mal Wettkämpfe mit Sportlern verschiedener Stile.“

Mayumi: „Ja, aber sportliche Wettkämpfe haben Regeln, die möglicherweise einen der beiden behindern und den anderen favorisieren. Darüber haben wir doch eben schon geredet. Nehmen wir Aikido. Dort werden hauptsächlich Partnerübungen gemacht, Wettkämpfe gibt es keine. Angenommen wir beide machen Sparring. Du schlägst und kickst ich verteidige mich mit Aikido. Was glaubst du geschieht?“

Karin (im Brustton der Überzeugung): „Du brichst mir die Finger!“

Mayumi: „Nee, ich knutsche dich zu Tode! Aber Spaß beiseite, diese Vergleichskämpfe sind einfach nur Mist und werden von geistig Unreifen gemacht.“

Karin: „Ach? Wie war das, als du diese MMA-Sportlerin vermöbelt hast?“

Mayumi: „Ich habe sie nicht vermöbelt, sondern ihr lediglich das Handgelenk leicht verstaucht.“

Karin: „Wie muss ich mir das vorstellen, da lässt eine vermutlich erfahrene MMA-Sportlerin dich so einfach gewähren? Kannte die deinen Hintergrund nicht?“

Mayumi: „Sie wusste nur von Karate und ging entsprechend überheblich an die Sache heran. Also habe ich sie in eine Falle gelockt und ihr quasi den Nahkampf angeboten. Als sie nach meiner Hand griff, habe ich gehandelt. Sie hat da schon fast geheult. Ein wenig Druck mehr und ihre Hand wäre Geschichte gewesen. Natürlich bin ich damit das kalkulierte Risiko eingegangen, dass sie ihrerseits etwas unternimmt.“

Karin: „Wie genau ging dieser Kampf weiter?“

Mayumi: „Sie hat beim nächsten Angriff meine Beine attackiert und ich habe sie mit dem Ellenbogen im Rücken … (kurze Pause) gekitzelt. Beides war gegen die sportlichen Regeln, ist aber Teil der traditionellen Kampfkünste. Da sind dann wirklich die Tränchen geflossen. Bei der dritten Attacke habe ich sie mit einem Hüftwurf zu Boden gebracht und angedeutet, was weiter geschehen kann. Danach gab sie auf.“

Karin: „Was wäre gefolgt?“

Mayumi: „Traditionelles Aikijujutsu ist für das Schlachtfeld gedacht. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

Karin: „Ich glaube ich verstehe … Trotzdem hat es dir dein Vater beigebracht. Ist das kein Widerspruch?“

Mayumi: „Mein Vater hat stets darauf geachtet, dass ich mich in einem möglichen Ernstfall verteidigen kann. Ich muss bei einer Abwehr niemand ernsthaft verletzen. Das ist im Karate ebenso. Gezielt oder dosiert eingesetzt wirkt beides Wunder.“

Karin: „Deine gezielte Dosierung habe ich schon erlebt. Da fällt mir ein, in China gibt es diesen MMA-Typen, der klassische Kampfkünstler herausgefordert und geschlagen hat. Beweist das nicht, dass es doch einen besten Stil gibt?“

Mayumi: „Das beweist lediglich, dass ein erfahrener Wettkämpfer einen im sportlichen Zweikampf unerfahrenen geschlagen hat, was ihm herbe Kritik einbrachte. Außerdem waren seine Gegner wesentlich älter als er. Im Endeffekt hat er bereits sein Gesicht verloren und ist in der Szene unten durch.“

Karin: „Du hast mal gesagt, dass es beim Kampfsport auch immer auf den Mensch ankommt.“

Mayumi: „Ja. Ein hoher Gürtel sagt wenig aus. Der beweist oft nur, dass der Träger die Techniken erlernt hat. Es gibt Schwarzgurte, die grottenschlechte Kämpfer sind und Gelbgurte, denen das Sparring im Blut liegt. Das gilt für Kampfsport und die klassischen Stile. Wobei man der Fairness halber sagen muss, dass viele Kampfkunst-Experten zwar tolle Lehrer sind, aber in einem sportlichen Wettkampf mangels Erfahrung verlieren.“

Karin: „Was denkst du über Mixed Martial Arts (MMA)?

Mayumi: „Im Endeffekt ist MMA doch auch nur die Rückbesinnung auf die klassischen Stile, aber durch sportliche Regeln abgemildert. Ich halte nichts davon. Im Endeffekt stehen da zwei Primitivlinge im Ring und hauen sich gegenseitig die Fresse ein. Wer das toll findet, gehört in die gleiche Kategorie.“

Karin: „Das sind harte Worte, aber ich denke ähnlich. Um das Thema abzuschließen, was denkst du über diese Shaolin-Mönche? Sind die wirklich unschlagbar gut oder ist nur eine Legende?“

Mayumi: „Dazu müsste abschließend geklärt werden, ob es den echten Shaolin-Stil überhaupt noch gibt. Daran bestehen zumindest Zweifel. Unschlagbar ist übrigens niemand. Ich behaupte aber, dass z. B. ein Kickboxer gegen einen echten Shaolin-Mönch keine Chance hätte. Der Unterschied liegt auch im Zeitaufwand den beide betreiben. Der Mönch lebt Kung Fu 24 Stunden am Tag. Der Kickboxer trainiert pro Woche nur wenige Stunden. Allerdings kämpfen Mönche nicht im Ring. Die es angeblich tun sind keine, sondern von der chinesischen Regierung bezahlte Wushu-Darsteller. Klar sind die gut, die machen den ganzen Tag nichts anderes.“

Karin: „Also so wie du … Wann steigst du wieder in den Ring?“

Mayumi: „Hier und jetzt mit dir?“ (Wir müssen alle lachen)

Karin: „Jetzt mal ernsthaft, hättest du keine Lust?“

Mayumi: „Welche Aussagekraft haben Titel und Pokale? Keine! Als Jugendliche habe ich das anders gesehen. Heute muss ich niemand mehr etwas beweisen. Allerdings habe ich den Wunsch (sie schmunzelt bei diesen Worten) Weltmeisterin in der Erziehung unseres kleinen Wildfangs zu werden. Das ist Herausforderung genug für mich.“

Karin: „Ist Aiko wirklich so wild? Sie wirkt so sanft und verletzlich.“

Mayumi: „Beides ist richtig. Aber sie kann sehr böse werden, wenn man sie ärgert. Von sich aus fängt sie nie Streit an! Aber sie wehrt sich sehr effektiv. Ich muss immer darauf achten nicht zu lachen, wenn ich Zeuge davon werde. Mein Papa ist begeistert von ihr, er sagt sie habe ein großes Talent, das aber in die richtigen Bahnen gelenkt werden muss. Bei mir habe er ja bekanntlich versagt …“

Karin: „Das ist doch jetzt ein Witz?!“

Mayumi: „Du kennst doch den Humor meines Vaters.“

Karin: „Japanischer Humor ist manchmal schwer zu verstehen. Aber ich gebe mir große Mühe. Als Frau und Mutter kann ich deutlich sehen, dass ihr einen Narren an der Kleinen gefressen habt. Hat sich euer Leben stark verändert seit ihr sie kennt?“

Mayumi: „Was bitte sollte sich verändern? Wenn sie unartig ist, wird sie natürlich in den finstersten Keller gesperrt, das machen Japaner nun mal so. Sonst noch Fragen?“

Karin: „Du bist …!

Mayumi: „Die Tochter meines Vaters.“

Karin: „Yumi, bitte!“

Mayumi: „Ist ja gut. Aiko ist eine verletzte Seele, die ich Tag und Nacht beschützen will und werde. Sie wird ihren Weg gehen, das weiß ich. Eines Tages wird sie mich beschützen und die bessere Kriegerin sein.“

Yuki: „Das witzige daran, sie hängt an uns beiden. Mit Yumi kämpft sie gern und ich muss mit ihr schmusen. Das kann aber auch das genaue Gegenteil sein und sie hängt wie eine Klette an ihr.“

Karin: „Wollt ihr noch mehr Kinder adoptieren?“

„Mayumi: „Wollen wir Elfchen?“

Yuki: „Jaaaa!“

Karin: „Eine letzte Frage zu deinem Blog. Wie lange willst du noch schreiben?“

Mayumi (zögert kurz): „Eigentlich wollte ich ihn schon vor einer Weile schließen, aber ohne Blog fehlt mir was. Allerdings werde ich nur noch dann Beiträge schreiben, wenn mich ein Thema wirklich interessiert.“

Karin: „Gibt es immer noch Anfeindungen und Provokationen?“

Mayumi: „Sie sind seltener geworden, aber alle paar Monate taucht so ein Spinner bei mir auf.“

Karin: „Handelt es sich dabei nur um Männer?“

Mayumi: „Zum größten Teil. Testosteron scheint bei manchen eine ungeahnte Wirkung zu haben.“

Karin: „Was genau schreiben die dir?“

Mayumi: „Das ist unterschiedlich und reicht von Sex-Offerten bis zu persönlichen Angriffen.“

Karin: „Ich glaube ich habe das schon einmal gefragt, aber belastet dich das nicht?“

Mayumi: „Was soll mich daran belasten, wenn mir ein völlig Fremder an die Wäsche will? Das sind alles Maulhelden, die nur an der Tastatur eine große Klappe haben.“

Karin: „Und Frauen? Was schreiben dir dir so?“

Mayumi: „Das ist subtiler. Wobei einige schon richtige Zicken sind. Ich lese, lache und lösche das meist unkommentiert. Einigen bin allerdings auf die Zehen getreten. Wer wirklich diskutieren möchte, hat keine Attacken nötig. Leider gibt es in Deutschland keine richtige Streitkultur. Statt sachlich zu bleiben, werden viele persönlich.“

Karin: „Das kenne ich nur zu gut! Aber nur mal angenommen jemand steht vor deiner Tür, wie gehst du dann damit um?“

Mayumi: „Ich biete ihm vielleicht einen Tee an bevor ich ihn ins Jenseits schicke.“

Karin, Doris und Yuki im Chor: „Du bist unmöglich!“

Mayumi (lachend):  „Das habt ihr doch bereits gewusst.“

Ende

Ich hoffe, dass damit alle (Un)Klarheiten beseitigt sind, die Aiko, Yuki und mich betreffen. Vielleicht wird es irgendwann eine Fortsetzung geben. Bis dahin sage ich auch im Namen von Yuki, Karin und Doris: Vielen Dank fürs lesen.

Die japanischen Gespräche: Teil 1

Die japanischen Gespräche: Teil 1

Dieser Beitrag entstand bereits im Dezember 2019 und ist eine erneute Co-Produktion meiner besten Freundin Karin, ihrer Frau Doris, meiner Elfe und mir. Allerdings sind die Dialoge nachträglich literarisch aufgearbeitet. Die Lacher während des Gesprächs, haben ohnehin jeden Rahmen gesprengt. Primär hat meine Freundin Karin das Gespräch geführt, der das einen diebischen Spaß machte.

Karin: Während die Einreise in Japan kein Problem war, hat mich der Kulturschock doch getroffen. Die USA sind bereits heftig für eine Düsseldorferin, aber in Japan wäre ich hoffnungslos verloren. Yumi fliegt mir förmlich entgegen und drückt mich herzlich, was völlig unüblich für sie ist. „Na Große“, flachst sie, „hast du mich vermisst?“

Während sie Doris und unsere Mädchen begrüßt, kommt Yuki langsam näher. An ihrer Hand hat sie ein kleines Mädchen, das mich mit großen Augen anschaut. „Guten Tag Tante“, höre ich auf Deutsch mit deutlichem Akzent, „wie geht es dir?“ Verblüfft schaue ich Yumi an. „Wir haben ihr Deutsch beigebracht“, erklärt sie mir. „Sie war immer neugierig, wenn Elfchen und ich Deutsch gesprochen haben.“

Ich bin fasziniert von Aiko. Auch meine Frau und meine Mädchen starren die Kleine an. Ich habe wenig Ahnung vom japanischen Schönheitsideal, aber dass Aiko einmal eine bildhübsche Frau sein wird, das kann ich deutlich sehen. Nur die Augen stören dieses Bild. Ich glaube Trauer und Verletzlichkeit zu erkennen, die sie hinter ihrem Lächeln verbirgt. „Sie vermisst ihre Mutter immer noch“, flüstert mir Yumi zu, die meinen Blick gesehen hat.

„Mein Name ist Aiko“, sagt sie, „wie bitte heißt du?“ Prompt ist jedes Eis gebrochen und alle reden auf die Kleine ein, die sich lachend die Hände an die Ohren hält. Nachdem wir unser Gepäck gefunden haben geht es ins neue Elfenheim. Wir werden in den bisher ungenutzten Zimmern untergebracht. „Was hast du vor?“, will ich später wissen, „soll das ein Hort für weitere Elfenkinder sein?“ Sie lacht und ich höre ein „Das werden wir noch sehen.“

Die nächsten Tage vergehen wie im Flug und ich lerne Yumis restliche Familie kennen. Von ihrer Tante bin ich sofort begeistert. Yumi hat mir bereits mehrfach erklärt, dass in Japan die Frauen wesentlich stärker mitbestimmen, als das in den Westen transportiert worden ist. „Das war nicht immer so“, sagt sie später. „Im alten Japan galten strenge Regeln. Wir Mädels hätten damals schlechte Karten gehabt. Japanerinnen machen das aber sehr geschickt und drängen sich nie in den Vordergrund. Vorlaut, das sind immer nur die anderen.“ „Also du“, lästert Yuki und wir müssen alle lachen.

Am dritten Abend unserer Reise, die Kinder schlafen schon, sitzen wir alle zusammen. „Ich vermisse Deutschland“, erkläre ich. „Wir alle machen das. Aber die USA faszinieren mich, die Perspektiven dort sind scheinbar unbegrenzt.“

Doris: „Ich kann mich nicht oft genug bedanken, dass ihr uns beim Umzug geholfen hat. Hoffentlich kommt ihr bald wieder nach Kalifornien. Die Mädchen sind total begeistert von Santa Barbara und bringen schon den Nachbarkindern Düsseldorfer Mundart bei. Unser Englisch wird auch immer besser.“

Mayumi: „Wir werden noch eine Weile in Japan bleiben, es gibt eine Menge zu erledigen.“

Yuki (lachend): „Ja, meine allerliebste Frau geht mal wieder mit tausend Gedanken schwanger und ich Ärmste muss darunter leiden.“

Mayumi (todernst): „Schwanger, hm? Stimmt, du hast total zugenommen. Ich suche mir eine Jüngere!“

Karin: „Könnt ihr mal mit diesem Spielchen aufhören? Ich weiß nie, ob das echt ist.“

Yuki (ebenfalls todernst): „Wie jetzt? Die betrügt mich doch seit Jahren mit ihrem Blog, hast du das etwa nicht gewusst?“

Karin: „Ihr seid beide doof! Apropos Blog, wolltest du nicht auch einen schreiben?“

Yuki: „Früher wollte ich immer, aber Yumi schreibt einfach so viel besser als ich. Sie hört ein Wort, liest einen Satz und fünf Sekunden später legt sie los.“

Doris: „Aber du schreibst viel weniger, als noch vor Jahren. Gehen dir die Ideen aus?“

Mayumi: „Mein Blog war immer nur ein Nebenprodukt. Durch den Umzug nach Japan hat sich einiges verändert.“

Yuki (schmunzelnd): „Wollen wir dieses Gespräch vielleicht als Interview veröffentlichen? Dann werden wir alle berühmt.“

Mayumi: „Das haben wir doch erst vor …“

Yuki: „… drei Jahren zum letzten Mal gemacht! Du bist jetzt fällig meine Süße!“

Mayumi: „Na gut, aber bitte nur politisch korrekt!“

Karin: „Vergiss es! Aber wie Doris schon sagte, du schreibst viel weniger. Auch … wie soll ich sagen … anders?

Mayumi: „Es gibt diesen französischen Film mit dem Titel: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Du kennst ihn vielleicht. Unser Leben ist im Fluss und verändert sich daher ständig. Ruhige Passagen wechseln sich mit Wildwasser ab.“

Karin: „Das ist ein toller Vergleich! Ich vermisse trotzdem deine künstlerische Seite. Du schreibst fast nur noch über Politik. Gibt es keine Haiku oder Kurzgeschichten mehr vor dir?“

Mayumi: „Es gibt einige Gründe warum das so ist. Mehrere Kurzgeschichten warten seit Monaten auf ihre Veröffentlichung. Ab und zu lese ich sie und korrigiere hier ein Wort und dort einen Satz. Dann geschieht wieder etwas auf der Welt und ich kommentiere das.“

Doris: „Aber warum?“

Mayumi: „Erinnerst du dich daran, wie du vor einigen Jahren auf der Straße von diesen Typen belästigt worden bist?“

Doris: „Ja, worauf willst du hinaus?

Mayumi: „Auf die Einmischung der beiden Jugendlichen. Wollte dieser betrunkene Kerl dich nicht küssen?“

Doris: „Das ist aber doch etwas völlig anderes! Du kannst Politik doch nicht mit ….“

Mayumi: „Doch! Ohne die Einmischung der beiden wäre vielleicht noch mehr passiert. So bist du mit dem Schreck davongekommen und der Kerl saß auf dem Hosenboden.“

Karin: „Doris Schatz, Yumi hat schon irgendwo recht. Aber können Worte wirklich viel bewirken? So viele LeserInnen hast du doch nicht.“

Mayumi: „Woher weißt du das? Kennst du meine Statistik? Die Likes sagen nichts über die Zahl der Zugriffe aus.“

Karin: „Ach so. Magst du die Zahl verraten?

Mayumi: „Wozu?“

Karin: „Treffer, versenkt. Ich würde aber schon gern wissen, warum jemand wie du, die Politik für eine Lachnummer hält, sich derart politisch auf ihrem Blog engagiert.“

Mayumi: „Weil es meine Natur ist sich einzumischen, wenn ich Ungerechtigkeiten sehe.“

Doris: „Wo siehst du dich eigentlich heute politisch, inwiefern haben sich deine Ansichten in den letzten Jahren geändert?“

Mayumi: „Würde ich an Politik glauben, dann hätte ich mich von einer links-liberalen zu einer liberal-konservativen Wählerin gewandelt.“

Karin: „Hat man dich nicht früher auch als Salonlinke bezeichnet?“

Mayumi (lachend): „Ja, das stimmt. Den linken Feministinnen passte ich nie ins Bild, da ich ihre „Genderitis“ abgelehnt habe. Ich bin eine Frau und möchte nicht das Gender-Stigma „Lesbe“ verpasst bekommen. Klar bin ich eine. Und? Macht mich das weniger zu einer Frau?“

Karin: „Da gebe ich dir völlig recht. Aber so ganz will mir die Bezeichnung liberal-konservativ nicht gefallen. Du hast doch immer noch sehr viele eher links angesiedelte Ideen. Und irgendwie wirkst du manchmal auch libertär. Kann man dich also wirklich irgendwo einordnen?“

Mayumi: „Das ist alles mehr oder weniger richtig. Ich finde, dass wir in einigen Bereichen zu viel Staat haben, aber auch zu viel Einfluss der Wirtschaft, der Konzerne. Außerdem stört mich die weltweite Aufrüstung. Wusstest du, dass Deutschland bis zu 20% des Staatshaushalts für das Militär ausgeben will? Alles auf Druck der USA versteht sich. Meine konservativen Ansichten sind auch meiner patriotischen Haltung geschuldet. Raubtierkapitalismus oder Neoliberalismus lehne ich ab.“

Karin: „Diese Aufrüstung macht mir auch Sorgen. Apropos Kapitalismus, du nutzt die Möglichkeiten des Kapitalismus doch schamlos aus. Wie verträgt sich das mit deinen sozialen Ideen?“

Mayumi: „Sehr gut sogar. Allerdings achte ich so gut es geht darauf niemand über den Tisch zu ziehen. Wo man mich einordnen kann? Auf meiner eigenen Seite. Ich habe keine Berührungsängste mit Angehörigen der verschiedenen politischen Lager. Die allerdings mit mir. Gut, mit Neo-Nazis zu reden ist verlorene Lebenszeit. Deren dumpfe Geisteshaltung liegt jenseits meiner Welt. Gleiches gilt auch für die Schlägertrupps der Antifa. Diese hirnlos-bekifften Typen sind doch lediglich bezahlte Sklaven der Regierung.“

Karin: „Du bist echt eine Marke! Aber noch mal eine Frage zu deiner Arbeit. Du hast soweit ich weiß richtig lukrative Aufträge von Firmen abgelehnt. Sogar Angebote Posten zu übernehmen. Magst du erzählen warum?“

Mayumi: „Das ist richtig. Vor einigen Jahren sollte ich eine Firma auf Kosten der Belegschaft sanieren. Stattdessen habe ich beim Management angesetzt. Das Konzept hätte prima funktioniert, aber diese Herren wollten keinen Cent vermissen. Also haben sie einen anderen Unternehmensberater engagiert, viele Mitarbeiter entlassen und sind krachend gescheitert.“

Karin: „Das war aber doch nicht alles?“

Mayumi: „Details kann ich dazu keine geben, wenn dieses Gespräch veröffentlicht werden soll. Vor Jahren hatte ich auch das Angebot einer Geschäftsführerin. Aber das hätte viele Reisen bedeutet und Yuki wäre allein geblieben. Und von Elfchen trenne ich mich nicht! Ein Anhängsel von mir muss sie auch nicht sein, wir arbeiten zusammen als Team.“

Ende des 1. Teils.

Das ganze Gespräch auf einer Seite zu bringen, war meiner Meinung nach zu viel für einen Beitrag. Daher habe ich einen Zweiteiler daraus gemacht. Im zweiten Teil geht es unter anderem um die Weltwirtschaft, Kinder, Autos und Karate.

Das verflixte 7. Jahr

Das verflixte 7. Jahr

Fast hatte ich es vergessen, aber die freundliche Mail von WordPress hat mich an den Start dieses Blogs vor genau 7 Jahren erinnert. Es ist eine Menge geschehen in dieser Zeit. Viele kontroverse und provokative Beiträge haben ebenso das Licht der Welt erblickt, wie Haiku, Tanka und Kurzgeschichten. Über Politik schreibe ich oft mit boshafter Freude. Dass Reaktionen darauf auch heftig und persönlich ausfallen stört mich wenig. Wer nicht diskutieren kann, der fliegt.

Quo vadis, Mayumi?

Wohin ich gehe weiß oft nur der Wind. Ich entscheide spontan, wenn es die Umstände erfordern. So vor einigen Wochen geschehen, als wir uns in der „Corona-Pandemie“ auf eine abenteuerliche Reise nach Schweden machten. Verbunden mit Tests und Fieber messen haben wir Grenzen überschritten. Manchmal ist es gut, wenn man diplomatische Beziehungen hat. Die Firma ist vorerst gerettet, wird aber im Sommer in Deutschland die Pforten schließen. Zwei Ingenieure konnte ich für die USA gewinnen, Wolf hat leider abgelehnt. Aber vielleicht kriege ich ihn noch rum.

Zur Zeit schrauben die Jungs am letzten noch verbliebenen Auto, einem Audi TT. Ein Bauteil für den Turbolader fehlte, das wird am Wochenende eingebaut. Danach geht auch dieser Wagen auf seine vermutlich letzte Reise, die Firma kann das Geld gut brauchen. Der Verkauf (fast) aller Testwagen war leider die einzige Möglichkeit das Jahr zu überleben. Zum Glück haben wir in den USA und Japan noch andere stehen.

Schöne Aussichten

„Worüber willst du eigentlich in Zukunft schreiben?“, hat mich Yuki heute gefragt. „Du hast doch alles schon gesagt.“ „Über unser Liebesleben“, erwidere ich mit ernstem Gesicht und ernte einen vernichtenden Blick. Als Aiko erschrocken schaut, fangen wir beide an zu lachen und der kleine Wildfang lacht mit. Liebe kann so einfach sein.

Wir müssen eigentlich dringend nach Deutschland, aber dazu brauche ich einen weiteren diplomatischen Gefallen. Auf die 14-tägige Quarantäne habe ich nämlich keine Lust. Dieser Unsinn hat hoffentlich bald ein Ende. Ebenso wie Angela Merkels unselige Kanzlerschaft. Aiko schnappt täglich mehr deutsche Worte auf, die sie drollig (falsch) ausspricht. Leider auch ein weniger schönes Wort, das bei ihr wie „Seisi“ klingt. Wer hat ihr das nur wieder beigebracht?

Die große Acht

Vor Yuki und mir liegen große Herausforderungen. „Mit 40 will ich Millionärin sein“, habe ich einst im Scherz verkündet und das doch ernst gemeint. Ich will mich in absehbarer Zukunft nur noch um Karate kümmern, dabei hilft finanzielle Unabhängigkeit. „Und was mache ich?“, hat Yuki gefragt und mir einen Handkuss zugeworfen, als ich „Kinder kriegen“ zur Antwort gab.

Was immer es sein wird im achten Jahr meiner Blogger-Reise, ob Freudenschreie oder tiefe Trauer, so schnell werdet ihr mich nicht mehr los. Ganz im Gegenteil wird es bald eine Art Interview mit mir geben, das primär wieder meine beste Freundin Karin führte, als sie uns in Japan besuchte. Seid gespannt auf (keine) intime Details, auf (keine) Dramen und eine ganze Menge japanischen Humor.

Täglich nachgedacht #12

Täglich nachgedacht #12

Während unser kleiner Wildfang schon wieder gesund und munter ist, Fieber bei Kindern dauert oft nur einen Tag, sieht das in Deutschland anders aus. Die Nation kränkelt seit Jahren, die Fieberkurve steigt und fällt. Schuld daran haben unter anderem Politik und Medien, die vielen mittlerweile auf die Nerven gehen.

Es brodelt

Ja, es brodelt und gärt in Deutschland. Nach Meinung der GEZ-Medien, die leider die politische Meinung bestimmen, sind es vorwiegend „Verschwörungstheoretiker“, die sich auf die Straße trauen. Freundinnen haben mir aus Stuttgart ein anderes Bild vermittelt. Was so schlimm am Widerstand gegen die eingeschränkten Grundrechte ist, will sich mir nicht erschließen.

Leider, und das ist sehr schade, bilden sich noch immer zu viele Deutsche ihre Meinung über dem Staat hörige Medien. Was wäre, wenn ihr euch wenigstens ab und zu eine andere Quelle sucht? Was wäre, wenn ihr das Gehirn einschaltet und die Maßnahmen zur Eindämmung der angeblichen Pandemie kritisch hinterfragt?

Parteien und politische Lager

Parteien und politische Lager haben ausgedient. Es ist an der Zeit etwas anderes zu versuchen. Vielleicht ist die Bewegung „Widerstand 2020“ ein erster Ansatz, vielleicht wird sie auch krachend scheitern. Ich finde Dr. Schiffmanns Aufklärung in der Corona-Krise gut und wichtig. Seine politische Agenda teile ich dagegen nicht. Aber das ist kein Problem, wenn es gegen einen gemeinsamen „Gegner“ geht. Im Gegensatz zu vielen, habe ich keine Berührungsängste.

Meine Analyse(n) zur AfD, meine kritische Berichterstattung zur sogenannten Flüchtlingskrise und über Angela Merkel, haben mir harsche Kritik und Beschimpfungen eingebracht. Leider auch die Jubelrufe eines Lagers, dem ich nicht angehören will. Dass meine AfD-Prognosen bisher überwiegend richtig waren, hat keiner der Kritiker mehr auf dem Schirm. Die können nur im heiligen Eifer geifern und sich gegenseitig denunzieren.

Opposition heute

Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wo die Opposition steht. Lindners Verzweiflungstat, nun Merkel wieder die Gefolgschaft zu kündigen, ist ebenso durchschaubar, wie die Stimmenenthaltungen der AfD. Wirkliche Opposition sieht anders aus. Kommt endlich in die Gänge, liebe PolitdarstellerInnen, wenn ihr es wirklich ehrlich meint! Andernfalls ist und bleibt es nur Theater, dafür werdet ihr dann aber fürstlich bezahlt.

In die Gänge kommen sollten auch endlich all jene, die bisher nur am Bildschirm motzten. Könnte ich schon nach Deutschland reisen, ich wäre bei der nächsten Stuttgarter Demonstration dabei. Ohnehin überlege ich zur Zeit wirklich, wieder für eine Weile nach Deutschland zu gehen und dort politisch aktiv zu werden. Aber in Japan habe ich die besseren Möglichkeiten, um den Eliten finanziell in die Suppe zu spucken. Schauen wir mal.

Heilung! Heilung?

Dr. Bodo Schiffmann ist kein Heiland. Ob er Deutschlands Wunden heilen kann, ist auch nicht sicher. Seine Videos geben vielen zumindest Halt in einer Zeit, die sie in die eigenen vier Wände sperrt. Daher möchte ich heute sein „Corona 41,5“ vorstellen. Anschauen kostet nur etwas Hirnkapazität. Gleiches gilt auch für Ken Jebsen, dessen leidenschaftliches Video zur Zeit durch die Decke geht.

Dr, Schiffmann stellt die Ergebnisse der Heinsberg-Studie vor, die die Corona-Lügen von Politik und Medien entlarvt. Okay, vielleicht sind es keine Lügen, aber zumindest falsche Aussagen, die möglicherweise auf Irrtümern bestimmter Experten basieren. Nicht wahr, Herr Professor Drosten? Ich bin gespannt, ob die Studie durch die Medien geht und die Politik den Lockdown noch diese Woche beendet. Ratsam wäre das. Lasst mich bitte wissen, ob Youtube die beiden Videos löscht. Mit Sicherheit werden sie auch auf anderen Plattformen gespiegelt.

Dr. Bodo Schiffmann: Corona 41,5

Ken Jebsen (KenFM): Gates kapert Deutschland

Täglich nachgedacht #11

Täglich nachgedacht #11

Die angebliche Corona-Krise wird hoffentlich bald Geschichte sein. Es ist an der Zeit die Falschinformationen über das Virus aufzudecken. Investigative Journalisten und (pensionierte) Wissenschaftler haben bereits die Fährte aufgenommen. Die Frage ist nur, ob das die die breite Öffentlichkeit überhaupt interessiert. So wie ich die Deutschen kenne, wird wieder dezent weggeschaut. Auch mit Maulkorb lebt man weiter ungeniert.

Politik? Nein danke! 

Ganz ungeniert kommen auch immer weitere Milliardäre aus der Deckung und präsentieren ihre Ideen von einer besseren Welt. So, wie unsere (Groß)Mütter vielleicht einst auf die Schlagzeilen aus den Königshäusern blickten, schaut heute der deutsche Untertan auf Bill Gates oder Elon Musk. Sie sind die neuen (alten) Stars von Menschen, die ihrer Regierung sklavisch hörig sind. Was ich von dieser Regierung und der großen Vorsitzenden Merkel halte, habe ich schon oft genug erwähnt. Aber es liegt nicht an mir beide möglichst schnell abzuwählen, die WählerInnen seid ihr.

Falsch gewählt haben offensichtlich einige LeserInnen, die meine politische Ausrichtung anzweifeln. Wie oft muss ich noch wiederholen, dass Politik nur ein Kasperletheater für mich ist? Ich interessiere mich vielmehr für die sogenannten Global Player. Sie sind die eigentlichen Drehbuchautoren und Regisseure des weltweiten Theaters, das von gut bezahlten Schauspielern aufgeführt wird. Das zu durchschauen macht auf dem Finanzsektor durchaus Spaß. Die Global Player verdienen und ich verdiene mit. Aber nur um das Geld dann gegen die Interessen der Eliten einzusetzen. Spielt jemand mit?

Politik? Ja bitte!

Als ich noch in Deutschland lebte, war ich aus taktischen Gründen eine GRÜNE. Stichwort: Ehe für alle. Mein Blog richtet sich daher an alle, die selbst und kritisch denken wollen. Wen ihr wählt, ist mir herzlich egal. Trotz aller Ablehnung von Politik werde ich mich immer wieder dazu äußern. Mir macht es nämlich Spaß, die eine oder andere Klüngelei aufzudecken. Wie im Fall von Greta und der Klima-Diskussion. Nun ist es eben Corona, auch an dem „bösen“ Virus beiße ich mich fest.

Auf diesem Blog ist jeder gern gesehen, der den Diskurs sucht und nicht unter der Gürtellinie argumentiert. Geistig minderbemittelte Faschos, die noch immer in der Zeit des GröFaZ leben und Deutschland gern wieder unterm Hakenkreuz sähen, sind auf diesem Blog ebenso wenig willkommen, wie die antideutschen Vollpfosten der Antifa. Lebt eure radikalen Ideen vorzugsweise in einem Mixed Martial Arts Käfig aus. Dort könnte ihr euch nach Herzenslust gegenseitig auf die hohle Birne klopfen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer!?

Schockierende Bilder von prügelnden Bütteln gehen zur Zeit durchs Netz, die deutsche Polizei geht gegen die eigenen BürgerInnen vor. Deren Vergehen ist oft der fehlende Abstand zum Nebenmann oder ein mitgeführtes Grundgesetz. Buhrufe anwesender Passanten helfen wenig, an die Alternative Presse verteilte Videos des Geschehens vielleicht schon. Mich packt kalte Wut, wenn ich von mehreren Beamten zu Boden gerissene Frauen sehe. Niemand sollte das bei mir versuchen.

Allerdings dürften die Beamten zur Zeit in einer gewaltigen Zwickmühle stecken. Einerseits müssen sie den Anweisungen ihrer Vorgesetzten folgen, Leute verprügeln dürfen sie dagegen nicht. Aber vielleicht zeigt sich hier endlich das wahre Gesicht von Menschen, die ihre Uniform nur zur Selbstdarstellung tragen. „Ey ich bin Bulle, das ist voll krass!“  Auf der anderen Seite sollte man aber bedenken, dass der Staat möglicherweise Reaktionen provozieren will, um mit noch größerer Härte gegen seine Bürger vorzugehen. Dann erst lohnen sich Notstandsgesetze.

Netzfunde

Die Überflutung mit Informationen kann zum Problem für viele Menschen werden, deren einziges Fenster zur Realität die Medien sind. Oder Blogs wie dieser hier, der (m)eine kritische Meinung vertritt. In einem vorherigen Beitrag hatte ich Webseiten „beworben“, die zu meiner täglichen Lektüre gehören. Was nun nicht bedeutet, dass ich deren Meinung bin. Verschiedener Meinung zum Klima sind auch Dirk Pohlmann und Markus Fiedler, die trotzdem zusammen den manipulativen Administratoren von Wikipedia den Kampf angesagt haben. Freundschaften halten auch unterschiedliche Meinungen aus.

Es spielt keine Rolle, ob man Heiko Schrang, Rubikon oder Henryk M. Broder zu seinen Favoriten zählt, wichtig ist die Essenz der Informationen. Die kann man zum Teil auch noch immer aus den GEZ-Medien ziehen, dazu müsste man aber eigenständig denken. Das scheint offenbar Mangelware zu sein in diesen Tagen. Wer es aushält kann sich auch bei sogenannten „radikalen“ Quellen Infos holen. Wobei das oft wirklich starker Tobak ist, was dort verbreitet wird.

Alternativen

Wer keine Angst vor Herrn Putin und russischen Spionen hat, der kann sich auf Telegram und vk.com wesentlich freier bewegen, als auf Facebook oder Twitter. Mangels Zeit und noch immer eingeschränkter Reisefreiheit, aktuell hat Aiko leichtes Fieber, möchte ich heute einen Youtube-Kanal verbreiten, den mir die liebe Ulrike von Leselebenszeichen zugespielt hat. Noch einmal vielen Dank dafür. Kinder sind nun mal öfter kränklich, mit Corona hat das nichts zu tun. Eher damit, dass der kleine Wildfang kaum im Zaum zu halten ist und schon mal Mützchen und Jacke vergisst. Yukis schmunzelnder Kommentar: „Du und deine Erziehung!“  Was die nur will, ich habe nix falsch gemacht.

Aber Spaß beiseite und zurück zu den Alternativen. Markus Langemann ist kein Unbekannter in der journalistischen Szene. Wer seine Videos sieht und in der Lage ist zu denken, dem sollten die Augen aufgehen. Mein Tipp: Ladet euch die Videos auf den heimischen PC, die GEZ-Medien werden vielleicht zum Angriff gegen den „Nestbeschmutzer“ blasen. Teilt wo immer es möglich ist die kritischen Stimmen, aber lasst euch vor keinen Karren spannen.

Zum selbst nachdenken: Club der klaren Worte

Täglich nachgedacht #8

Täglich nachgedacht #8

Kritische Stimmen, die sich gegen die Politik der deutschen Bundesregierung wenden, werden schnell in eine politische Ecke gedrängt. Vor allem einfache Gemüter deuten gern mit dem Finger auf andere und kreischen in einem Schnappatmer Reflex „Nazi!“ oder „Verschwörungstheoretiker!“ Man könnte diese Typen auch „Gutmenschen“ nennen, was ich seit Jahren mache um zu provozieren. Fast könnte ich mich daran erfreuen, dass es zur Zeit auch diesen Gutmenschen an den Kragen geht. Der (tiefe) Staat frisst seine Kinder. Corona hat alles verändert, die Kritik an den Maßnahmen kommt nun auch von Links.

Verschwörer wie „wir!“

Seit einigen Wochen verfolge ich die Videos eines deutschen Arztes, der weder ein Spinner noch ein (rechter) Verschwörungstheoretiker ist. Dr. Bodo Schiffmann ist ein Mensch wie du und ich. Eigentlich bisher unpolitisch, aber mittlerweile um Demokratie und Freiheit besorgt. Aus einem geplanten Video über Corona sind mehr als dreißig geworden. Dr. Schiffmann ist der heimliche Star der Alternativen Medien. Wäre ich noch in Deutschland, ich würde ihn sofort unterstützen. Aber zumindest per Blog kann ich helfen.

Wer nun mit dem Finger auf mich zeigen möchte und auch mir gewisse Absichten unterstellt, der hat die Einschläge noch immer nicht vernommen, die täglich näher kommen. Mit kindlichem Urvertrauen hängt ganz Deutschland an den Lippen einer Kanzlerin, die scheinbar alternativlos ist. Abweichler vom Kurs der Bundesmutti, werden mit Häme oder dem „Tod“ bestraft, wie mir ein anonymer Kommentar-Verfasser schrieb. „Spuck Blut du Corona-Leugnerin!“, schrieb die Dämlichkeit sinngemäß. Armseliger geht es kaum.

Alternativen

Nicht immer aber immer öfter sind Alternative Medien meine erste Wahl, wenn es um andere Meinungen geht. Auch dort ist Angst und Verzweiflung zu spüren. Allerdings will man dort keine Angst verbreiten, es geht um die Aufklärung der Massen, die das leider nicht verstehen. Wer kennt den Rubikon oder KenFM? Wer liest die Nachdenkseiten? Und dieser Roland Tichy ist bestimmt nur ein „Rechter!“ Nee, der Mann ist einfach nur liberal-konservativ und macht seit Jahren (s)einen guten Job. Mag ich alles was dort steht? Nein! Muss ich auch nicht. Aber informieren werde ich mich dort auch weiterhin.

Auch mit Vera Lengsfeld gehe ich nicht immer konform. Aber ich mag ihren Blog, ihre Sicht der Dinge ebenso, wie die von Henryk M. Broder. Die Tagesschau spricht mittlerweile von immer mehr „rechten Verschwörungstheoretikern“, die alle guten Deutschen falsch informieren, man sich also unbedingt von solchen Typen fernhalten soll. Ganz im Gegenteil sollte sich jeder von der Tagesschau fernhalten. Zwar lügt dort keiner, aber es wird nur eine fragmentierte Wahrheit präsentiert.

Hinter den Masken

Niemand weiß, wer sich hinter den Masken der Politik verbirgt. Dabei ist die Absicht der Politiker stets klar. Es geht um drei Dinge: Macht, Macht und Macht. Dafür werden Menschen geopfert oder wie im Fall von Covid-19 angeblich geschützt. Wie gern würde ich Merkel & Co. die Maske vom Gesicht reißen und den Mensch dahinter sehen. Aber was wäre, wenn sich hinter der Maske eine weitere Maske verbirgt? Was geschieht eigentlich, wenn nun zunehmend vermummte Menschen Banken überfallen oder andere Verbrechen begehen? Kippt man dann die Maskenpflicht?

Was solche Masken taugen, ist ohnehin eine Sache für sich. Wenn möglich werde ich keine tragen, um mich nicht selbst zu gefährden. Lieber atme ich Rhinoviren von Aiko oder Yuki ein und stärke damit mein Immunsystem. Das funktioniert seit Jahren ausgezeichnet. Corona-Symptome hatten und haben wir keine. Die Gefahr, dass nach dem Lockdown und der damit verbundenen Schwächung des Immunsystems eine Erkältungswelle kommt, ist allerdings nicht von der Hand zu weisen. Dass hat die Welt dann ihren Regierungen zu verdanken, die die Menschen eingesperrt hat.

Angst essen Seele auf

Was Angst mit Menschen anrichten kann, ist täglich zu sehen. Sofern man dazu in der Lage ist und über den Tellerrand schauen kann. Aber wer die Nachtigall stört, wer in deutsche Komfortzonen eindringt, der wird niedergeschrieben, denunziert und auf den Misthaufen der Geschichte verbannt. Als Corona viral gegangen ist, habe ich ganz kurz gezweifelt. Immerhin sprechen wir von China, dort gehen die Uhren anders. Nach wenigen Minuten, vielleicht auch einer Stunde, hatte ich erste Zweifel, die sich schnell zur Gewissheit formten. Das Virus mag ansteckender als die Influenza sein, ist aber auf keinen Fall gefährlicher.

Niemand muss meine Meinung teilen, er, sie oder es, darf gern anders denken. Ich bitte sogar darum. Trotzdem werde ich nicht aufhören bei dieser weltweiten Attacke auf die Grundrechte kritisch zu sein. Für die Freiheit, für Deutschland! Macht mit oder schließt euch für immer ein. Meine heutige Empfehlung ist daher ein Interview mit Dr. Bodo Schiffmann, das er dem Rubikon gegeben hat. Trotz aller Sympathie gilt auch an dieser Stelle kritisch zu bleiben. Ich glaube aber, dass die beiden Protagonisten dieses Kriterium von sich aus erfüllen.

Rubikon: Interview mit Dr. Bodo Schiffmann

Rubikon: Kleine Korrektur zum obigen Video, bitte erst danach ansehen

Täglich nachgedacht #6

Täglich nachgedacht #6

In Deutschland, dem Land der unzähligen Bundestrainer, sind unzählige Corona-Experten auferstanden. Gefühlt zumindest. In Wirklichkeit sind es nur wenige, wie der hochgelobte Professor Drosten, die ständig ihre Meinung sagen. Dass Herr Drosten sich öfter widerspricht, scheint an den Menschen vorbeizugehen. Dabei ist zuhören so einfach. Verstehen offensichtlich nicht. Zugehört habe ich erneut Professor Bhakdi, dem ich mehr vertraue, als den sogenannten Experten der deutschen Politik. (1)

Experte vs Experte 

Die deutsche Politik, der in dieser „Krise“ jegliches Maß verloren geht, fördert geschickt die Spaltung der Gesellschaft. Dabei bedient sie sich willfähriger Medien, die sie per GEZ finanziert. Selbst Blog-Betreiber fallen geifernd übereinander her und beschimpfen sich abwechselnd als rechte oder linke Spinner. Einigkeit und Recht und Freiheit war gestern. Heute gibt es wieder „Kampf.“

Was Merkel diesmal angerichtet hat, wird sie endgültig zur Unperson des Jahrhunderts küren. Leider wollen oder können die meisten Deutschen nicht verstehen, was zur Zeit mit ihren Grundrechten geschieht. Fing der Aufstieg Hitlers nicht ähnlich an? Werden wir schon morgen einer GröFaZ in den Untergang folgen? Im Gleichschritt Marsch!

Die Stimmung wird kippen

Die Stimmung wird kippen, ist eine Schlagzeile der Berliner Zeitung. (2) Der Autor geht hart mit dem Berliner Senat ins Gericht. „Die aus den Fugen geratene Politik gibt keine Hoffnung“, heißt es in dem Artikel, was man 1:1 auf die Bundesregierung übertragen kann. Die besorgten Gesichter, der wie aus dem Ei gepellten PolitdarstellerInnen, läuten die scheinbare Apokalypse ein. Warum steht niemand dagegen auf? Warum wehrt sich keiner? Warum schaut eine ganze Nation tatenlos zu, wie ihre in Jahrhunderten erkämpften Rechte, mit einem Federstrich abgeschafft werden?

Was wird geschehen, wenn Millionen Deutsche ohne Arbeit auf der Straße stehen? Was wird geschehen, wenn die sogenannten „Hygiene-Demos“ nicht mehr friedlich sind und in einem Anfall von Verzweiflung zig Tausende mit Knüppeln kommen? Wird dann die Bundeswehr aufmarschieren und die Demonstranten niederschießen? Habt ihr darüber schon nachgedacht?

Nachdenklich

Julian Reichelt, der Chefredakteur der BILD, hat offensichtlich nachgedacht. Vielleicht wird ihn das den Job kosten, aber vielleicht läutet er auch Merkels Ende ein. (3) Ich bin kein besonders gläubiger Mensch, der Buddhismus ist auch keine Religion. Aber in diesen Tagen ertappe ich mich dabei, wie ich insgeheim für die Freiheit „bete.“ Ich habe einen Traum in dem Millionen gegen die von Virologen verordnete Diktatur aufstehen. Friedlich versteht sich, „Linke“ und „Rechte“ zum Schutz der Freiheit vereint. Sachlich über die Zukunft streiten kann man sich später immer noch.

Vergessen wir für den Moment die Atlantik-Brücke, die deutschen (europäischen) Medien die USA-Meinung diktiert und richten die Augen auf die scheinbar neutrale Schweiz. Ein Artikel in der NZZ (Neue Züricher Zeitung) spricht von der Stunde der Star-Virologen und nimmt dabei erneut Drosten aufs Korn. (4) Wann endlich wird man in Deutschland auch auf andere Virologen hören, die diese „Krise“ wesentlich gelassener sehen?

1. Youtube-Kanal Punkt.Preradovic: Impfung gegen Covid-19 sinnlos.

2. Berliner Zeitung: Die Stimmung wird kippen

3. BILD: Schluss mit Starrsinn in der Corona-Politik! 

4. NZZ: Es schlägt die Stunde der Star-Virologen

Die Corona Krise: Die Gefügigkeit der Massen

Die Corona Krise: Die Gefügigkeit der Massen

Der deutsche Lockdown geht in die dritte Woche, die Menschen stöhnen, wird doch das Klopapier langsam knapp. Vielleicht ist das der Grund, warum sich überall in der Republik bereits braune Bremsspuren verorten lassen. Aber wer sich den Fauxpas leistet und den 20. April als mögliches Datum zur Aufhebung oder Lockerung der Ausgangssperren nennt, der darf sich über Freudenschreie bei Rechts-Nationalen nicht wundern.

Befehl und Gehorsam

Ich wundere mich schon lange nicht mehr über die deutsche Gefügigkeit. Selbst ansonsten kritische Geister scheinen in Schockstarre zu verfallen, wenn ARD und ZDF von einem „tödlichen Virus“ sprechen. Die Angst ums eigene Überleben, hat diese Menschen voll im Griff. Gesunder Menschenverstand war gestern, in diesen Tagen regiert digitale Demenz.

Nur ein kleines Häufchen Aufrechter stemmt sich vehement gegen Zensur und Notstandsgesetz und prangert die Strohmann-Fakten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an. Zwar bin ich keine Journalistin, von Ausflügen bei der Schülerzeitung abgesehen, aber mit Worten hatte ich schon immer mehr im Sinn, als sie lediglich zum Smalltalk zu benutzen. Daher gibt es meinen Blog, daher erhebe ich meine Stimme.

Alternativ

Es gibt eine Menge freie Journalisten, die seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich gegen den Mainstream anschreiben. Leider werden sie von der gleichgeschalteten deutschen Presse oft als „Verschwörungstheoretiker“ denunziert, um den Diskurs mit ihnen zu vermeiden. Armseliger geht es kaum.

In diesen Tagen sind sie wieder unverzichtbare Quellen, wenn es um Informationen rund um die angebliche Corona-Krise geht. Ein Auge sollte man auch unbedingt auf Professor Sucharit Bhakdi haben, den ich bereits in meinem letzten Beitrag vorgestellt habe.

Hoffnung

Professor Bhakdi hat sich in einem offenen Brief an die ewige Kanzlerin gewandt, den ich an dieser Stelle gern verlinken möchte. Lest den Brief und auch die fünf Fragen, die er Merkel stellt. Schaut euch auch das dazugehörige Video an. Danach kann jeder selbst entscheiden, ob er weiterhin zu den schweigenden Lämmern gehören will oder die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschnitte in die Grundrechte kritischer sieht.

Der großen Vorsitzenden ist letzeres natürlich unangenehm. Sie, die alleinige Führerin aller Deutschen, weiß natürlich sehr viel besser, was ihr buntes Völkchen hören und sehen will. Mir bleibt an dieser Stelle nur übrig euch alles Gute zu wünschen und dass ihr endlich die Kraft haben mögt, um Merkel und ihre Regierung zum Teufel zu jagen. Aber der, das ahne ich bereits, will die auf keinen Fall in der Hölle haben.

Link: Professor Bhakdis offener Brief an die Kanzlerin