Gedanken einer Ausländerin: Der unsichtbare Protest

Gedanken einer Ausländerin: Der unsichtbare Protest

Wir schreiben das Jahr 2020. In Deutschland beginnt bald der Herbst. Und das leider im wörtlichen und übertragenen Sinn. Am Samstag den 29.08.2020 ist die Demokratie unter den Knüppeln der Polizei in Berlin gestorben. Während die dem Staat hörigen Medien von nur 30.000 Demonstranten sprechen, hört sich das bei den Veranstalten ganz anders an. Wie schon am 01.08.2020 spielt es keine Rolle, ob in Berlin nun 300.000 oder 500.000 Menschen waren. Wichtig ist zu begreifen, dass die Medien falsche Informationen verbreiten.

Falsch berichtet wird auch, wenn es um den angeblichen „Sturm des Reichstags“ geht. Schon die Wortwahl zeigt die bewusste Fokussierung auf das Dritte Reich. Man will mit Gewalt eine „Rechte Szene“ schaffen, um die Demonstration in ein bestimmtes Licht zu rücken. Dass es in Berlin nicht eine sonder zig Demonstrationen gab, wird allerdings verschwiegen. Die Querdenker um Michael Ballweg, hatten mit den „Stürmern“ nichts zu tun. Aber waren das wirklich alles Reichsbürger und Nazis?

Die Falle

Bevor ich den Beitrag weiterschreibe, muss ich eine Zwischenbemerkung machen. Die Querdenker sind in eine taktische Falle der Behörden gelaufen. Wie die Organisatoren der Demonstration hatte man dort mehrere Wochen Zeit, um sich auf den 29.08.2020 vorzubereiten. Genau das hat man auch gemacht. Ballweg & Co. werden mit ihren angemeldeten Demonstrationen nicht mehr viel erreichen. Der Staat hat diese längst unterwandert und Gegenmaßnahmen getroffen.

Polizeiführung und Innensenator werden weiter für gezielte Provokationen sorgen und dafür auch einzelne Beamte quasi verheizen. Die Querdenker wären gut beraten, wenn sie einerseits Struktur in ihre Bewegung bringen und andererseits taktischer vorgehen. Sonst werden sie als kleines Häufchen Aufrechter enden und vielleicht noch in 5 Jahren auf der Straße stehen.

Die Fahne flattert

Ob es klug ist eine Fahne zu schwenken, die viel zu oft von Wirrköpfen benutzt worden ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Verboten ist diese Fahne nicht. Aber mit deutschen Fahnen hat diese Regierung ohnehin ein Problem. Unvergessen der Auftritt der Kanzlerin bei einem Wahlabend vor einigen Jahren, als sie einem Mitarbeiter die BRD-Fahne abgenommen hat. Deutlicher konnte diese Frau nicht zeigen, wie sehr sie diese Farben hasst. Deutlicher kann auch die fast gleichgeschaltete Politik kaum zeigen, wie sehr sie ihr eigenes Volk fürchtet und verachtet. Von „Bannmeile“ wird nun gesprochen und wie unerträglich der Anblick der alten Fahne gewesen ist.

Nun macht die Fahne des Kaiserreichs noch keinen Nazi. Meines Wissens sind die alten Nazis seit vielen Jahren tot. Auch der GröFaZ ist nicht wieder auferstanden und hat seine braunen Horden angeführt. Was sich auf den Stufen des Bundestags wegen der Falschinformation versammelte, dass Donald Trump dort sei, war eine bunte Mischung aus Chaoten, normalen Bürgern und einigen wenigen ewig Gestrigen. Die waren weder bewaffnet, noch wollten sie die Regierung stürzen. Stattdessen wurden mit den Handys Selfies gemacht. Brandgefährlich, in der Tat.

Gewalt ist (k)eine Lösung

Gab es Gewalt? Ja, aber die ging überwiegend von den Polizisten aus, die drohend ihre Schlagstöcke schwangen. Gegen wen oder was ist eine andere Frage. Vielleicht haben sie zu viele Martial Arts-Filme gesehen. Der Auftritt der Beamten war absurd und lächerlich. Was mich noch einmal zum Thema Provokation und Strategien bringt, die die Querdenker noch immer nicht verstanden haben. Man hat sie einmal mehr strategisch vorgeführt, das ist mein Fazit für diesen Tag. Die Berichte über den Reichstag verdecken die komplette Demonstration und schüren bewusste Angst bei der Bevölkerung. Die ohnehin durch die Corona-Pandemie verunsichert ist. Aber das Thema hatten wir schon.

Ich bin keine Deutsche mehr, aber ich mag die deutsche Tradition. Meine Heimat Japan hat noch immer einen Kaiser. Zumindest einige Deutsche erinnern sich daran, dass auch sie einst ein Kaiserreich waren. Mehr symbolisiert die alte Fahne in meinen Augen nicht. Dumm nur, dass sie quasi „verbrannt“ ist, da sie in der Vergangenheit von diversen „Rechten“ exzessiv benutzt worden ist. Aber Politik und Presse brauchen diese Bilder, um die wachsende Protestbewegung unsichtbar zu machen. Leider ist ihr das zum Teil auch gelungen, wie ich aus Deutschland erfahren habe. Das ist schade, aber kaum zu ändern.

Veränderungen

Fakt ist aber, dass Deutschland, dass die Bundesrepublik diese Veränderung braucht. Nein, nicht durch Nazis! Aber noch weniger durch Antifa und grüne Chaoten, die bereits die Finger nach möglichen Ministerposten ausstrecken. Was Deutschland braucht ist weniger Staat und mehr Mitbestimmung durch die Bürger. Was Deutschland auch braucht ist endlich echte Unabhängigkeit. Zur Zeit ist das Land nur ein Anhängsel der USA. Wie leider auch Japan, aber wir wehren uns dezent.

Wir schreiben das Jahr 2020. In Deutschland beginnt bald der Herbst. Und das leider im wörtlichen und übertragenen Sinn. Am Samstag den 29.08.2020 ist die Demokratie unter den Knüppeln der Polizei in Berlin gestorben. Aber wer weiß, vielleicht steht sie bei der nächsten Demonstration schon wieder auf. Die, das sollten sich die Querdenker dann auf Schwarz-Rot-Goldene Fahnen schreiben, schon bald kommen und ein Erfolg werden muss. Sonst weht über Deutschland vielleicht bald die Rote Fahne der neuen SED.

Täglich nachgedacht: Die große Täuschung

Täglich nachgedacht: Die große Täuschung

Vor einigen Tagen ist in der Online-Ausgabe von „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ ein Artikel erschienen, der es in sich hat. Die Kritik an der Regierung Merkel und den überzogenen Corona-Maßnahmen wächst, das ist mein Fazit. Der Autor, Cüneyt Yilmaz, spricht an, was offensichtlich nur wenigen bisher aufgefallen ist. Nämlich der Versuch der Bundesregierung einen Kausalzusammenhang zwischen dem Corona-Virus und ethnischen Minderheiten herzustellen, um ihre Maßnahmen zu rechtfertigen.

Dass diese Maßnahmen überzogen waren, hat man in Berlin längst festgestellt. Aber bekanntlich kann Merkel keinen Fehler zugeben. Sie sitzt einfach aus, was sie begonnen hat. Wolfgang Schäuble ist da ehrlicher. Er spricht offen von Corona als Chance dafür, nun politische Entscheidungen einfacher umsetzen zu können. Aber nur die wenigsten Deutschen werden den Artikel von Cüneyt Yilmaz oder die Aussagen Schäubles lesen. Und wenn, werden sie beides nicht verstehen.

Weiterhin Unverständnis herrscht auch bei den deutschen Medien, wenn sie über die Demonstration(en!) in Berlin berichten. Angeblich hat die Polizei diese wieder aufgelöst, was eine glatte Lüge ist. Der Ex-SED-Mann und jetzige Berliner Innensenator Geisel, hatte das offensichtlich so befohlen. Dumm nur, die Gerichte interessierte die undemokratische Meinung von Geisel nicht. Sie kippten jedes Verbot, aber die Medien werden auch darüber nur lückenhaft berichten.

Berichten werden sie, dass es einen Versuch gegeben habe den Reichstag zu stürmen und die Polizei die „Nazis, Reichsbürger und Rechten“ nur mit Gewalt daran hindern konnte. Wie immer werden sie dazu die passenden Bilder liefern und Lieschen und Otto Müller werden vor der Glotze nicken. Dumm nur, die Querdenker haben damit nichts zu tun, aber die Medien werden die Verbindung herstellen. Was wirklich passiert ist? Einige Menschen haben sich auf den Stufen des Reichstags aufgehalten und die Polizei hat aggressiv reagiert.

Der SPD-Chef-Ideologe Steinmeier hat bereits die „Angriffe von Chaoten auf das Herz unserer Demokratie“ gerügt. Lächerlicher geht es kaum. Pünktlich dazu aber kaum beachtet, wird in Leipzig die Corona-Ambulanz geschlossen. Dort, wie in den meisten Krankenhäusern, hat es niemals eine Masse an Kranken gegeben. Wer die Zahlen lesen möchte, wird sie finden. Aber RKI und Medien hämmern weiter mit „Neuinfektionen“ auf die Menschen ein.

Leider konnte ich nicht in Berlin sein, aber mich würde ohnehin keiner an einem „Spaziergang“ hindern. Die Berliner Polizisten werden bevorzugt gegen Deutsche vorgehen, was sie in der Nacht zum 30.August 2020 taten, als sie ein angeblich verbotenes Camp der Querdenker auflösten. Dass dabei unter anderem Frauen über den Boden geschleift worden sind, haben unzählige Menschen mit Handys dokumentiert. Auch der Journalist Anselm Lenz ist erneut brutal verhaftet worden. Er hatte lediglich seine Wochenzeitung verteilt.

Nun ist es eine Sache Befehle zu befolgen. Viele noch junge Polizisten haben große Angst den Job zu verlieren und glauben sie müssten alles tun, was man ihnen befiehlt. Vielleicht haben einige auch Spaß daran. Diesen Typen gilt es einen Dämpfer zu verpassen und mit der ganzen Härte des Gesetzes gegen sie vorzugehen. Was auch für höhere Dienstgrade gilt, die wesentlich mehr zu verlieren haben.

Der Rechtsanwalt Markus Haintz sammelt zur Zeit Beweise, um juristisch gegen einzelne Beamte vorzugehen. Vielleicht findet dann endlich ein Umdenken bei den Bürgern in Uniform statt. Von meiner Freundin Linda, einer Ex-Polizistin, weiß ich, dass großer Unmut bei Polizisten herrscht. Noch schweigen sie, noch leisten sie dem System Merkel Gehorsam oder lassen sich täuschen.

Was die meisten übersehen und nur wenige im Fokus haben, die Polizei zu dämonisieren hat System. Einerseits sind die Beamten die willigen Helfer der Politik, andererseits sind sie ihr ein Dorn im Auge. So vehement wie sie gegen die eigenen „Nachbarn“ vorgehen, könnte die Polizei auch die Regierung niederknüppeln. Daher wird die Polizei seit Jahren quasi verheizt, die Beamten verunsichert und / oder auf Linie gebracht. Sogar von der Auflösung der Polizei wird offen gesprochen. Die neuen Sicherheitskräfte stellt dann vermutlich die Antifa.

Leider und das muss ich an dieser Stelle klar sagen, täuschen sich auch die Querdenker-Demonstranten, wenn sie einen historischen Sieg für sich ausrufen. Ja, sie haben etwas in die Welt gesetzt, was Geschichte schreiben wird. Aber sie sind und bleiben Unternehmer, Ärzte und Rechtsanwälte, die wenig von Politik verstehen. Das System ist zu mächtig, um sich durch einzelne Demonstrationen erschüttern zu lassen. Dazu bedarf es bundesweiter Großveranstaltungen und zig Millionen Menschen, die täglich oder zumindest jede Woche auf die Straße gehen.

Schon droht den Querdenkern die erste Spaltung, die ersten Protagonisten springen ab und Michael Ballweg muss sich distanzieren. Was den Mannen um Ballweg, Haintz, Ludwig und Schiffmann fehlt ist ein klares Konzept. Aber alles was sie erreichen, wird vielleicht ein geschicktes Einlenken der Polit-Darsteller sein, um die Aufmüpfigen wieder einzufangen.

Die Öffentlichkeit streitet derweil über Sinn und Unsinn der „Maske“ oder wie gefährlich das „neue“ Corona-Virus ist. Robert F. Kennedy Jr., der Neffe des ermordeten John F. Kennedy und Sohn des ebenfalls ermordeten Robert F. Kennedy, hat es bei seiner Rede in Berlin auf den Punkt gebracht. Während sich die Augen der Menschen auf „Corona“ richten, haben die Regierungen klammheimlich 5G auf den Weg gebracht.

Schnelles Internet ist für die Eliten wichtig. Die Bürger werden dadurch weiter mit Fake-News und Spielen verdummt, während die Eliten ungeniert Daten zur digitalen Kontrolle sammeln. Die „Pandemie“ wird genau dann enden, wenn alles in trockenen Tüchern ist. Bis dahin werden wir weiter getäuscht. Auch über angebliche Vergiftungen russischer Blogger, die man werbewirksam nach Deutschland holt. Die Russen, das wissen schließlich alle, sind schon immer grausam und böse. Zum Glück sieht die Wahrheit anders aus.

Gedanken einer Ausländerin: Der Himmel über Berlin

Gedanken einer Ausländerin: Der Himmel über Berlin

„Wer schreit, der lügt. Die Wahrheit hat immer eine leise Stimme“, lautet ein Zitat. Am Samstag, den 01.08.2020, haben viele in Berlin geschrien. Meist die Medien und einige „Omas gegen Rechts.“ Auch etwa 300 Verdi- und SPD-Mitglieder, wollen einen Zug von lauter Rechten gesehen haben. Dumm nur, auf der Demonstration liefen meist normale Menschen wie du und ich. Etwa zwei Stunden vor dem offiziellen Abbruch der Massendemonstration meldeten die Online-Dienste vieler Medien bereits den Abbruch. Woher haben sie das gewusst? Nachdenken hilft! Wo blieb der Aufschrei der Medien, als der Schwarze Block der Antifa am Abend durch die Straßen gezogen ist? Stattdessen wurden die dort verletzten Polizisten, den „Corona-Leugnern“ zugeschrieben.

Wahrheit und Lüge

Der Flug war lang, als Japanerin ist mir die Einreise in meine Heimat nicht verboten. Ich bin im Kreis meiner Lieben, das Wiedersehen ist herzlich. Krank ist niemand. Vielleicht ein wenig vor Sehnsucht. Aber Küsse machen alles wieder gut. Aus aktuellem Anlass breche ich mein Schweigen und schreibe einen Bericht zur Demonstration am 01.08.2020 in Berlin, über die in den Massenmedien dreist gelogen wird. Zunehmend nervöser werdende Journalisten-Darsteller, haben sich einmal mehr lächerlich gemacht. Lediglich 17 -20.000 Menschen sollen in Berlin gewesen sein. Diese Zahl hat die Berliner Polizei verbreitet.

Noch ist die tatsächliche Zahl der Teilnehmer unbekannt, aber der Wiener Logistik-Experte Alexander Ehrlich sprach von 50.000 bestätigten Anfragen bei Reisebus-Unternehmen. Viele davon hätten für mehrere Personen buchen wollen. Aus juristischen Gründen wollte er aber die Zahl der tatsächlich beförderten Personen vorerst nicht nennen. Es gibt noch unbestätigte Meldungen, die von mindestens 500.000 bis zu 1,3 Millionen Demonstranten sprechen. Das mag übertrieben sein.

Wer sich die Bilder anschaut und die Videos verfolgt, dem fällt die Diskrepanz zwischen der offiziellen Zahl und dem was zu sehen ist sofort auf. Auch Mathematik spielt eine Rolle. Siehe die Entfernung zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule, bzw. Ernst-Reuter-Platz. Die Menschen hielten durchaus einen gewissen Abstand, es gab also kein Gedränge wie etwa bei der Love-Parade. Aber 20.000 Menschen sehen anders aus. In Berlin waren deutlich mehr. Das Bild der Tagesschau und anderer Medien, entstand nach Recherchen zum Sonnenstand, bereits um 13 Uhr, also 2 Stunden vor der Veranstaltung. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Covidioten

Berlins regierender Bürgermeister zeigt sich entsetzt. Auf seine offiziellen Worte einzugehen ist müßig. Der Mann hat Panik. Er weiß was Sache ist. Ebenso wie der Rest der Politdarsteller, die nun schnell „härtere Strafen“ gegen Masken-Verweigerer fordern und sogar das Versammlungsverbot einschränken wollen. Was übrigens durch die Ewigkeitsklausel im Grundgesetz verhindert wird. Wo bleibt der sofortige Widerstand der Medien? Warum bringen sie das unkommentiert?

Mit solchen Äußerungen glauben Politiker den Menschen die Lust am demonstrieren zu nehmen. Dass das nicht mehr funktioniert, hat man in Berlin gesehen. Die Polizei war nicht in der Lage, die Masse der Menschen zu verscheuchen. Wäre es zu einer versuchten Räumung gekommen, die Welt hätte live in das sich wandelnde Gesicht eines ehemals stolzen Landes geblickt. Und stolz können alle Teilnehmer sein, die in Berlin gewesen sind.

Die Demonstranten als „Nazis“ oder „Covidioten“ zu bezeichnen, mag von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. Anwälte sehen das kritischer und fordern deshalb zu Strafanzeigen auf. Eine Saskia Esken, ihres Zeichens (noch!) SPD-Vorsitzende, zeigt auf Twitter geifernd ihr wahres Gesicht. Einige Wochen zuvor hat sie Black Lives Matters Demonstranten noch gelobt, die weder Abstand hielten noch Maske trugen. Ohne Konsequenzen versteht sich. Z. B. nachzulesen HIER.  Die Katastrophe wird auch nach dieser Demonstration ausfallen. Es sei denn, dass die PCR-Tests verzehnfacht werden und viele falsch positive Ergebnisse zeigen. Gegen diesen Test wird zur Zeit in den USA Klage erhoben.

Es werde Licht

Der Rubikon hat einmal mehr tolle Arbeit geleistet und Videos von der Demonstration auf einer Seite zusammengefasst. Nein, man muss nicht mit allen Rednern auf der Demo einverstanden sein. Aber man kann, das nennt sich Toleranz. Es spielt keine Rolle, wer dort aufgetreten ist. Wichtig ist, dass es Stimmen für die Selbstbestimmung und die Freiheit waren.

„Rechts“ oder „Links“ spielt dabei keine Rolle. In Berlin waren die Menschen eine große Familie, der Widerstand gegen die Maßnahmen der Regierung hat alle vereint. Die Rolle der Polizei, der einzelnen Beamten, war schwierig. Auch sie haben Angst, auch sie haben durchaus Mitgefühl. Aber noch verstecken sie sich hinter ihren Befehlen. Wächst der Protest, bleibt er weiter friedlich, wird das schwieriger sein. Vielleicht erleben wir noch einige „Helden in Uniform.“

Die kritische Masse

Bei allem Lob den Querdenkern gegenüber, gibt es auch leise Kritik. Die aber konstruktiv sein soll und vielleicht als Hinweis für Demonstranten dienen kann. Ich war bereits auf mehreren LGBT-Demonstrationen. Niemals allein, wir waren stets eine Gruppe. Wir haben aufeinander geachtet, wir hatten auch Verpflegung und Getränke dabei. Die Menschen in Berlin kamen meist unvorbereitet, sie kamen relativ spontan zur Demonstration. Die Querdenker haben diese Masse offensichtlich nicht erwartet und waren entsprechend schlecht vorbereitet. Leider auch den Maßnahmen der Polizei gegenüber. Liebe Leute, was bitte habt ihr gemacht?

Ich mag Michael Ballweg. Seine ruhige Art, die unaufgeregten Reden, haben Hoffnung geweckt. Ebenso die Videos von Dr. Bodo Schiffmann. Samuel Eckert, der junge IT-Unternehmer, gehört zur gleichen Kategorie Mensch. Auch die Rechtsanwälte Markus Haintz und Ralf Ludwig. Zu einer Demonstration aufzurufen, aber auf Eventualitäten nicht vorbereitet zu sein, zeugt von einer gewissen Naivität der Veranstalter.

Widerstand wo bist du?

Was fehlte, war die Kommunikation mit der Menschenmenge. Warum gab es diese nicht? Woher sollten die Demonstranten am Ende der Menge wissen, was auf der Bühne geschieht? Stattdessen sind einige quasi ins offene Messer gelaufen, als die Polizei Einzelne verhaftet und weggetragen hat. Was fehlte waren deutlich mehr Rechtsanwälte und Ärzte, war Verpflegung inklusive Wasser.

Welchen Sinn macht es, eine solche Masse über Stunden durch brütende Hitze zu lotsen, um dann hilflos vor einigen Polizisten zu kapitulieren, die die Demonstration aufgelöst haben? Ich habe fassungslos auf die Bilder gesehen, als der Einsatzleiter, seine Aufforderung machte. Liebe Querdenker, warum habt ihr die Beamten auf die Bühne gelassen? Vor euch standen viele tausend Menschen, die euch geschützt hätten. Warum habt ihr keinen Schutzwall gebildet?

Kluge Reden 

„Was hättest du getan, Mayumi?“, werden mich vielleicht Leser fragen. „Was willst du gegen Polizisten unternehmen?“ Das sind die falschen Fragen. Die Frage sollte lauten „Was wollen die Polizisten gegen dich (die Menschen!) unternehmen?“ Es geht dabei nicht um Selbstverteidigung. Die Bilder, wie kräftige Männer gegen Frauen, gegen die eigenen Bürger vorgehen, diese Bilder wären um die Welt gegangen. Als Ausländerin, hätten sie mich aber höchstens zur Seite gebeten. Wetten wir darauf?

Widerstand zu rufen und ihn aktiv zu leben, muss Teil dieser Bewegung sein. Sie braucht keine Schläger! Sie braucht Menschen, die für ihre Freiheit stehen! Nehmt euch bei der Hand, schließt die Reihen immer wieder, wenn einzelne Personen aus der Kette gerissen werden. Wo ist das Problem? Auf Deeskalation zu setzen war klug, die Bühne zu räumen dagegen nicht. Noch dümmer war die Spaltung der Versammlung, als ein Teil zum Reichstag und Kanzleramt gegangen ist.

Natürlich kann und muss man auch die Möglichkeit berücksichtigen, dass die Querdenker die Bilder von Berlin genau so haben wollten. Auch daran habe ich gedacht. Aber die Art und Weise, wie die Veranstalter reagierten, beweist mir eher das Gegenteil. Sie waren überrascht. Aus Fehlern kann man lernen. Diese kleine Niederlage war trotzdem ein Sieg. Ein Sieg, der aber allzu leicht in einer verheerenden Niederlage enden kann.

Der Himmel über Berlin

Der Himmel über Berlin darf sich nie wieder rot färben, nie wieder darf Blut vergossen werden. Aber wer in keiner digitalen Hygiene-Diktatur leben will, wer seine Arbeit behalten und sein kleines Unternehmen weiterführen möchte, der sollte seinen Hintern auf die Straße bewegen und für Freiheit und Selbstbestimmung aufstehen. Wer aber seine Kinder lieber maskiert zur Schule schickt, wer Angst vor unsichtbaren Feinden hat, der sollte sich vielleicht für alle Ewigkeit im dunklen Keller verschanzen.

Nach Berlin muss vor Berlin sein. Nutzt die Bilder von Berlin als göttlichen Wind, um Schritt für Schritt nach vorn zu gehen. Wobei Berlin stellvertretend für andere Städte steht. Verspielt ihr diese einmalige Chance, wird euer Gegner euch langsam „vernichten.“ Das ist ganz einfach und bedarf nur wenig Anstrengung. Die Politik muss keine Demonstration verbieten. Über die Medien werden einfach verschärfte Auflagen zu Demonstrationen verbreitet und Bußgelder angedroht. Ob dann noch viele Menschen kommen, ist mehr als fraglich.

Ich will!

Vor einigen Jahren, als ich noch sogenannte „Blogstöckchen“ gefangen habe, schrieb ich unter anderem über meinen Musikgeschmack. Was hört(e) eine Mayumi? Einige Bands habe ich gennant. Eine habe ich vergessen. Und die kennt jedes Kind.

Aber es geht weniger um die Band, die damals unser Haus beschallte. Vielmehr geht es um Worte und die kommem seit Tagen auch aus Istanbul. Ein schrecklich netter Mann hat sie gesagt, ein Mann den Ehrgeiz und Hass zerfressen.

Dieser nette Mann will Glaube und Vertrauen. Gleichzeitig sperrt er seine Gläubigen ein oder versteckt sie hinter Schleiern. Was Rammstein damals sangen, wird brutale Wirklichkeit. Nur ein Ende seines Auftritts ist nicht in Sicht. Wie alle Psychopathen geifert der Sultan munter weiter. Die Ärzte haben Wochenende.

Seine Vasallen rollen ihm in Deutschland noch den roten Teppich aus und wollen unsere Ruhe stören. Und die Deutschen zahlen noch dafür. Proteste? Fehlanzeige. Was seltsam anmutet, der Mann ist ein Faschist.

„Vertrauen!“, ruft er seinen Gläubigen zu und schimpft über deutsche Nazi-Methoden. Er will mehr Macht, die totale Kontrolle und vermutlich auch der neue Präsident der Alemanen sein.

„Ich will“, schallt es seit Jahren aus dem Osten. Nun ratet was das ist, es ist nicht besonders schwer. In die EU natürlich, den Vorsitz im dortigen Parlament und fette Tantiemen auch von deutschen Steuerzahlern.

Auch ich „will“ etwas und das sage ich klar in Richtung Berlin und Angela Merkel. Ich will, dass Sie diesen Mann stoppen. Ich will keine türkischen Politiker in Deutschland sehen, die Wahlkampf für einen Despoten machen.

Ich will scharfe Proteste gegen diesen Mann, der auch mich beleidigt und mein Land mit Füßen tritt. Ich will eine geschlossene Haltung aller, die gegen türkische Bevormundung stehen. Ich will diese Stimme aus dem Osten nicht mehr hören.

 

Im Westen nichts Neues

Ich bin in den USA und ich bin müde. Der Anschlag in Berlin ist einige Tage her, aber Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Auch ich bin schon wieder wach. In gewohnter Manier werden die BürgerInnen belogen und so nebenbei wird Wahlkampf gemacht. Von Hass zerfressene (G)Eiferer schnappen von links und rechts.

Die Kanzlerin stammelt einige Worte, die so blutleer sind, wie diese Frau. Mitgefühl? Fehlanzeige! Merkel spricht nur einen für sie vorbereiteten Text. Analysiert man ihre Peinlichkeiten, wird einem wahlweise übel oder die Wut kocht hoch. So soll „die Tat mit aller Härte bestraft werden“, von einem Täter spricht sie nicht.

Der durfte nämlich, um ihrer politischen Karriere willen, kein „Flüchtling“ sein. Wo kämen wir auch hin, wenn ein Teil der von ihr ins Land gerufenen Menschen nun Mörder wären. Da hilft auch die gebetsmühlenartig vorgetragene Formel „Nicht alle Flüchtlinge sind kriminell!“ wenig. Denn um wirkliche Flüchtlinge geht es nicht.

Vielmehr geht es darum, dass Frau Merkel ziemlich (un)bedacht auch Menschen ins Land gelassen hat, die weder ein Recht auf Asyl haben noch Engel sind. Und das soll vernebelt werden. Was mich an dieser Stelle freut sind kritische Stimmen aus der Presse, die sich genau das zum Thema machen. Werden die Medien doch noch wach?

Ich empfehle an dieser Stelle den CICERO und Kisslers Konter zu lesen. Auch die anderen Beiträge sind hochinteressant. Vor allem die wirklich gelungene Analyse von Rudolf Adam, der von 2001 bis 2004 Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes war.

Die verleugnete Gewalt

Spätestens seit der Horrornacht von Köln & Co. war jedem vernünftigen Menschen klar, was Deutschland noch zu erwarten hat. Aber statt nun effektiv zu handeln, hat man nichts gemacht. In endlosen Talkshows haben PolitikerInnen die Lage schöngeredet. Das Ergebnis hieß Ansbach, Würzburg, Freiburg und nun Berlin.

Und dann gab es noch all die anderen Fälle, die viel zu oft verschwiegen worden sind. Nur Heuchler können jetzt noch leugnen, was sich auf deutschen Straßen abspielt. Wie viele Opfer muss es noch geben, bevor die Öffentlichkeit die Gefahr durch Islamofaschisten zur Kenntnis nimmt?

Menschen haben ein Recht auf Sicherheit. Aber Deutschland kann die nicht mehr bieten. Der Staat hat die Kontrolle verloren, Kriminelle treten unsere Werte mit Füßen.

Vielleicht machen sich Interessierte die Mühe und lesen die Polizeiberichte. Zwar wird dort die Herkunft von Tätern verschwiegen, aber das Aussehen genannt. Der fast vergewaltigten Frau in Ludwigshafen nutzt das wenig. Sie hat ein Zufall gerettet. Ja, selbst in den USA kann man das lesen. Nur Deutsche können das nicht?

Nebelkerzen

Wirklich Eingeweihte wussten bereits kurz nach der Tat von Berlin mehr, als Staatsfunk und Öffentlichkeit nach zwei Tagen. Für wie blöd hält uns diese Regierung? Aber Moment, wie war das noch mit dem verwischen von Spuren und den berühmten Nebelkerzen aus dem Warenkorb vom Bundesamt für Verschleierung?

Wie ein roter Faden ziehen sich Ausweisfunde durch die Anschläge dieser Welt. Sogenannte Experten – man erinnere sich an die Bewertung von Meinungen zu Themen von denen wir nichts verstehen – erklären uns nun, dass Terroristen meist Narzissten seien, die natürlich ihre Visitenkarte präsentieren wollen.

Da legt also ein Bösewicht auf der Flucht, der ein Dutzend Menschen auf dem Gewissen hat, seine Papiere ins Führerhaus, um den Ungläubigen zu zeigen „Sehr her ihr Deppen, was ich so alles kann!“ Und Spezialisten haben das nicht gesehen. Darauf kann sich jeder (s)eine Meinung bilden, ich lasse das unkommentiert.

Der angebliche Täter ist tot. Erschossen. Mal wieder. So kann ihm niemand mehr Fragen stellen. Vermutlich wird er uns schon bald als psychisch krank und traumatisiert präsentiert. Oder, wie Ranga Yogeshwar es in Bezug auf Diebstähle durch Asylbewerber formulierte „Sie sind arm!“, als jemand, der keine andere Wahl hatte. Arm zu sein entschuldigt nach dieser Definition also auch Morde. Bravo, Herr Yogeshwar!

Digitale Verblödung

Was entschuldigt eigentlich die grenzenlose Verblödung von Menschen, die noch immer gläubig an Angela Merkels Lippen hängen statt sie und ihre gesamte Regierung von Versagern aus dem Amt zu fegen? Es ist Frau Merkel, es ist genau diese Regierung, die mit für die Morde in Berlin und Freiburg verantwortlich ist.

Aber Computerspiele, Apps und heile Welt TV sind den meisten Menschen wichtiger, als der Schutz der eigenen Tochter. Wie viele davon haben das schon mit der bitteren Erkenntnis bezahlt, dass diese, ihre ausgestreckte Hand gebissen worden ist.

Wir müssen endlich damit anfangen die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Flüchtlinge sind eine Sache. Die brauchen Hilfe. Migranten haben eine andere Qualität. Sie kommen wegen „deutschen Huren“ und Geld nach Europa. Aber Angela Merkel sieht das natürlich nicht. Ihr pastorales Gutmenschentum steht über solchen Dingen.

Die Schuldfrage

Die Vorsitzenden der Blockparteien tragen alle die gleiche Schuld. Eine SPD, ein Sigmar Gabriel, die sich gegen Transitzonen stellen, sind mindestens so sehr am Tod der vielen Menschen beteiligt, wie die Kanzlerin.

Weder der Mörder von Freiburg noch der nun erschossene, angebliche Terrorist, wären so jemals nach Deutschland gelangt. Und auch nicht all die anderen Übeltäter, die meist von gewissenlosen Winkeladvokaten vertreten werden, um ihre Abschiebung zu verhindern.

Grenzen nicht zu schützen, jeden Asylantrag in Deutschland zu bearbeiten, statt im Heimatland der Person, ist die größte Dummheit dieses Jahrtausends. Merkels starre Haltung, die Grenzen nicht zu schließen, als offensichtlich wurde wer wirklich kommt, hat die folgenden Katastrophen erst ermöglicht. Kein Pass? Auf Wiedersehen!

Wir haben eine Bundeswehr, die aber meist im Ausland die Grenzen schützt. Und was Deutsche angeblich nicht können, haben wir nach Saudi Arabien verkauft. Die schützen ihre Grenzen auch mit deutscher Technologie. Frau Merkel, hören Sie mit den Lügen endlich auf!

Der Journalist Roland Tichy hat es auf den Punkt gebracht, als er schrieb: “

„Politik macht man nicht mit roten Herzchen.

Politik bedeutet Handeln – und die Folgen tragen.

Frau Bundeskanzlerin, treten Sie zurück.“

Dem schließe ich mich an. Frohe Weihnachten.

 

Deutschland im Herbst – Der etwas andere Jahresrückblick

An dieser Stelle sollte (m)ein Jahresrückblick 2016 stehen. Er war weniger scharf, als die folgenden Zeilen. Für Yuki und mich war 2016 positiv. Unsere Pläne haben alle funktioniert. Nicht funktioniert haben die Nebelkerzen und Durchhalteparolen von Frau Merkel. Der Terror hat 2016 Deutschland erreicht.

Im Gegensatz zu deutschen Medien, denen man nur Totalversagen vorwerfen kann, hat die ausländische Presse stets besser berichtet. Vor allem schneller.

Beim zwangsfinanzierten Staatsfunk hat man meist (bewusst) gepennt. Aber das passt ins fragmentierte Bild der heutigen Zeit, die uns die Eliten als heile Welt verkaufen. Aber heile Welt war gestern. 2016 wird das Jahr der Wahrheit werden. Fraglich nur, wer die hören will.

Ihr Kinderlein kommet

Als dieser Beitrag entsteht, ist (noch) Herbst in Deutschland. Kalendarisch zumindest. Politisch sieht das ganz anders aus. Bei den immer hitzigeren Debatten um echte Flüchtlinge und Scheinasylanten, hat man sich wie im Hochsommer gefühlt. Kühl präsentierte Zahlen vom November 2016 belegen klar, um wen es sich dabei wirklich handelt.

Im Zeitraum Januar – November 2016 waren 73,7 % der Asylerstantragsteller jünger als 30 Jahre. Fast zwei Drittel aller Erstanträge (702.492 ) wurden von Männern gestellt. (Quelle BAMF) Was es bedeutet, wenn man so viele junge Männer aus dem arabischen Kulturkreis nach Deutschland einreisen lässt, war angeblich nicht abzusehen.

Bedenken haben Gutmenschen und die Erste Frau des Staates vom Tisch gefegt. Angela „Die Unfehlbare“ Merkel, hat bekanntlich immer recht! Nach der Silvesternacht war vieles anders. Die Kritik wuchs, die Zensur auch. Heiko hat auch „dich“ im Griff!

Linker Mainstream, grünes Geschwafel und eine manipulierte Öffentlichkeit, haben ehrliche Diskussionen verhindert. Und ehrlich müssen wir sein, wenn wir von Menschen sprechen, die nur das Geld nach Europa lockt.

Der Tod fährt LKW

Noch im Training, habe ich von der blutigen Tat in Berlin erfahren. Das Entsetzen meiner Schülerinnen war groß. Erst flossen Tränen, dann kam die Wut. Keine ist gegangen, was mich stolz auf diese Frauen macht. Ein Gedanke geht mir durch den Kopf, als wir nach Hause fahren. Bezahlt Deutschland Merkels Politik mit Blut?

Emotionale Distanz schützt mich vor unbedachten Reaktionen. Wenn ich handele, ist das überlegt. Über Berlin weiß ich zu wenig. Ich analysiere Fakten und bereite diese schriftlich auf. Übergriffe auf Frauen sind Fakten. Darüber müssen wir sprechen. Auch wer die Täter sind und aus welchen Ländern sie kommen und warum.

Dumm nur, schon vor einem Jahr warnten die Behörden vor Terroristen, die sich unter die massiv nach Europa strömenden Menschen mischten. Seit Paris weiß das auch die Öffentlichkeit. Geändert hat das wenig. Paris ist weit und wo liegt Nizza noch? Und Würzburg ist doch kaum der Rede wert.

Die Welt zeigt Anteilnahme mit den Opfern und ihren Angehörigen. Aber was ist mit all den anderen Toten auf der Welt, die an Krankheit und Hunger sterben? Werden für die auch Lichterketten aufgehängt?

Aber Hauptsache es ist Weihnachten, Hauptsache so ein bisschen heile Welt. Ja, morgen Kinder wird’s was geben! Dann brennen Frankfurt und Schwerin.

Ursache und Wirkung

Bei allem Entsetzen sollte man stets einen kühlen Kopf bewahren und eine Infrarotbrille gegen jene Nebelschwaden tragen, mit denen Hintergründe schon immer verschleiert worden sind. Der Fokus muss auch zwingend auf jenen politischen Hardlinern liegen, die gern die Gunst der Stunde nutzen.

„Ausnahmezustand“ und „Einsatz der Bundeswehr im Inneren“ sind dabei nur zwei der Punkte, die schon lange vorbereitet sind. Die totale Kontrolle des Bürgers rückt näher. Kommt sie, wird die Facebook Zensur nur eine Lachnummer sein. Aber noch ist es Zeit, auch die unangenehmen Fragen zu stellen. Und das habe ich schon immer gemacht.

So berechtigt ein Fingerzeig auf Frau Merkel auch ist, die Kanzlerin trifft keine alleinige Schuld an der Flüchtlingskrise. Die sehe ich ganz klar weit im Westen, die sehe ich bei den USA.

Die aggressive, amerikanische Politik, die kaum jemals zur Kenntnis genommen wird, hat dafür gesorgt, dass sich dieses Land ständig im Krieg befindet. Dabei geht es weniger um die Zeit ab 1945, das Imperium USA strebt schon lange nach der absoluten Macht.

Die direkte oder indirekte Beteiligung der USA an Kriegen, haben viele Menschen zu Opfern gemacht. Die wenigsten davon waren Terroristen. Sie hatten lediglich das Pech in Libyen oder dem Irak zu leben. Bomben kennen keine Unterschiede und haben schon immer Unschuldige umgebracht.

Deutschland im Herbst

Deutschlands Herbst, ist der Herbst der ganzen Welt. Und diese Welt wird sich massiv verändern. Noch steuern die Eliten, noch halten sie die Massen unter Kontrolle. Die Frage ist, wie lange noch. Werden die BürgerInnen weiter schweigen, wenn noch mehr Tote die Grundfesten der Hauptstädte erschüttern?

Und was sind das für Menschen, die, statt die Hintergründe von Morden zu beleuchten, vor dem „politischen Gegner“ warnen und dass man dort nun auch Berlin als Wahlkampfthema nutzen könne. Das mutet nicht nur zynisch an, es ist genau das! An die Opfer wird immer zuletzt gedacht.

Aber vermutlich ist das der Champion Bonus, der angeschlagenen Boxweltmeistern zugestanden wird, damit sie den „allerletzten Kampf“ gewinnen. Aber Frau Merkel hat bereits verloren. Sie weiß es nur noch nicht.

Ja, an dieser Stelle sollte (m)ein anderer Jahresrückblick 2016 stehen. Aber ich schaue lieber nach vorn und werde hoffentlich 2017 den Rücktritt von Frau Merkel sehen. Und hoffentlich auch den all jener MinisterInnen, die ihrer Doktrin so willig folgten. Vielleicht gibt es dann für Deutschland einen neuen Frühling, der zu einem echten Sommermärchen wird.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle und melde mich im Januar aus den USA zurück. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

The Sound of Silence

Manchmal muß Frau schweigen, um einen bestimmten Klang zu hören. Und genau das habe ich in den letzten Tagen getan. Berlin, Leipzig, Hamburg und zurück nach Stuttgart. Tausend Kilometer und mehr im neuen Audi R 8 V10 +. 610 nicht aufgeladene PS schieben den Wagen brachial nach vorn. Turbo war gestern, das ist ein reiner Saugmotor.

Und aus den Fingern gesaugt, wird zur Zeit auch die (deutsche) Eurpapolitik. Aber eigentlich ist die ebenso abgeschafft, wie Merkels Durchhalteparolen. Man fragt sich wirklich, wie lange diese Frau noch so weitermachen will. Oder wie lange man(n) sie lässt.

Warum ich das schreibe? Ich habe ihr zugehört. Immer. Und stets auf Besserung gehofft. Aber was Audi so brillant designte, hat Merkel nie geschafft. Ihre Sprachlosigkeit, ihre fehlenden Ideen, gehen einher mit ihrem stark gealterten Gesicht.

Frisch und jung wirkt dagegen der Audi, dessen rassige Formen mich im Himmel schweben lassen. Prompt knufft mich Yuki, die gespielt eifersüchtig ist. Eifersüchtig wacht auch die Kanzlerin über ihre Macht, die sie fast täglich mehr verliert.

Gewonnen habe ich den Audi. Als Testwagen leider nur. Und gelassen bin ich zur Arbeit gefahren, die hat mich nun wieder. Und der Osten auch. Von Regierungsvertretern als „Pack“ beschimpft, habe ich ein anderes Bild der Menschen vor mir.

Der schnelle Audi fällt in Berlin kaum auf, er ist nur ein weiterer Vertreter seiner Art. Auffällig dagegen, wie sehr sich das Bild der Städte verändert hat. Ist das noch mein Deutschland?

Während der Motorsound mir fast die Tränen in die Augen treibt, wird an der Kasse der dm-Drogerie Pfefferspray verkauft. Zur Abwehr von Tieren versteht sich. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. In Köln kämpft ein 12jähriger Junge um sein Leben und auf dem Münchner Oktoberfest grabscht Mann wieder.

Lachend lese ich, dass eine junge Schweizerin Mann einen Tritt verpasste. Gut gemacht sage ich da nur. Gut gemacht hat es auch Audi. Mal wieder. Der R 8 ist ein echter Überflieger. Über 200.000 Euro ist der Wagen wert und liegt damit mehr als fünfmal über meinem Z. Dafür fährt er sich anders.

Besser? Eher ähnlich wie der GT-R, dessen Hauptkonkurrent er werden dürfte. Aber auch dieser Nissan kostet weniger. Zugegeben klingt der V10 Motor wesentlich besser. Ich glaube ich habe mich neu verliebt. Elfchen lacht, als ich das Lenkrand streichele. „Hast du Fieber?“, fragt sie frech und fasst an meine Stirn.

Aber Fieber ist anders, mein Verstand ist gewohnt kühl. Was auch besser ist, dieser Bolide fährt mehr als 300 km/h. Anthrazitschwarze Aluminium-Schmiederäder im 10-Speichen-Y-Design lassen den Wagen wie ein Brett auf der Straße liegen. Und natürlich sein Fahrwerk, das schon fast außerirdisch ist.

Nicht von dieser Welt ist auch Deutschland in diesen Tagen. Und eine Regierung, die sich nur noch selbst gefällt. Merkels Macht schwindet, die AfD marschiert. Nicht durch oder davon, aber sie sorgt für Wind im Blätterwald. Deutschland im Herbst. Wie geht es weiter?

Was so harmlos klingt, ist harte Arbeit für mich.Auf öffentlichen Straßen fahre ich zahm. Auf diversen Rennstrecken sieht das anders aus. Selbst ein Allrad Auto kann driften, wenn dort der Name Audi steht.

Per Radar-App checkt Yuki den Verkehr. Punkte will ich mir nicht leisten, mein Gewissen bleibt rein. Nicht rein ist der CO2-Außstoß des Wagens, der ist unterirdisch schlecht. Ebenso der Benzinverbrauch. Aber darüber reden wir später.

Geredet habe ich mit Yuki. Dies ist der vermutlich letzte Autotest. Unsere Tage sind gezählt, wir wollen sie nicht vergeuden. Es gilt Abschied zu nehmen. Von FreundInnen und einem Land, das lange unsere Heimat war. Während der V10 schreit, knurrt und röchelt, denke ich an Japan zurück. An unsere Reise, die so ganz anders gewesen ist.

Auch in Japan haben wir FreundInnen besucht. Und auch Großvater Satoshi. Dem alten Mann geht es gut. Er wirkte viel frischer, als im letzten Jahr. Frischen Wind bräuchte auch Deutschland, das seit Jahren Sepukku begeht. Schuld daran hat nicht allein Frau Merkel. Aber sie ist nun mal die „Flüchtlingskanzlerin.“

Flüchtig ist auch der Audi, als er den anderen Wagen die Endrohre zeigt. Schon eilt das Wochenende heran und mit ihm unsere neuen Freundinnen aus den USA. Ich mache mir den Spaß und fahre mit dem Audi, um Ally und Heather abzuholen. Und Yuki folgt mir mit dem SUV.

Das Wiedersehen ist herzlich. Und auch die Überraschung, dass beide nun offiziell verheiratet sind. Meinen (Ver)Folgern möchte ich an dieser Stelle sagen, dass in den nächsten 14 Tagen wenig von mir zu erwarten ist. Wir werden Deutschland bereisen oder was davon noch übrig ist. Manchmal muß Frau schweigen. Und so ist es gut.

Die Vorbeterin

Selbst in Schwedens Norden, hat(te) mich die Politik eingeholt. Und eine Kanzlerin, die zur Vorbeterin der Nation geworden ist. Wie sonst soll man ihren Auftritt bei Anne Will erklären, der mehr einer protestantischen Predigt glich.

Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des Magazins Cicero, hat interessante Fakten geliefert. Die Kanzlerin habe das Wort ich, inklusive der Spielarten mein, mir, mich, 257 Mal in ihrer Rede genutzt. Also alle 14 Sekunden.

Man muss keine Psychologin sein, um klar narzisstische Grundtendenzen bei Merkel zu bemerken. Diese Frau hat den Blick für die Realität schon längst verloren. Sie hat keinen Plan, den hatte sie nie. Nur einen eisernen Willen und ein Durchhaltevermögen, mit dem sie ihre GegnerInnen stets verblüffte.

Mir stellt sich seit einer Weile die Frage, wer Merkel leitet. Woher bezieht sie ihre wirren Ideen? Vor allem Merkels Kehrtwende in Sachen Migration und Flüchtlingspolitik gibt dabei Rätsel auf. „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“, hat Angela Merkel 2010 gesagt. Kann jeder nachlesen, der es nicht glaubt.

Horst Seehofer stieß ins gleiche Horn. „Wir als Union treten für die deutsche Leitkultur und gegen Multikulti ein – Multikulti ist tot.“ Aber Seehofer ist nur ein Schmusetiger. Er springt hoch ab und landet weich als Bettvorleger.

Merkel rein menschliche Motive zu unterstellen, ist so falsch wie dumm. Die Bundesmutti weiß genau was Europa braucht. Etwa den Islam, der bekanntlich zu Deutschland gehört. Oder (billige) Arbeitskräfte, um den ungeliebten Mindestlohn wieder zu kippen.

Mit Entsetzen schauen Millionen schlecht bezahlter Menschen nach Berlin, wenn sie solche Vorschläge hören. Die, die man jahrelang allein gelassen hat, sehen sich nun plötzlich noch der Konkurrenz von Millionen Neuankömmlingen gegenüber. Plötzlich sprudeln Milliarden für Menschen, von denen deutsche Langzeitarbeitslose nur zu träumen wagten.

Die AfD frohlockt und sammelt weiter Punkte. Nun ist die AfD alles andere, als mein Favorit. Aber die Block-Parteien brauchen ihre Lektion. Wer noch immer für die Etablierten ist, wählt Merkels falschen Kurs. Er stimmt ihm zu und signalisiert einer starrsinnigen Frau, dass sie alles richtig macht.

Aber Merkels Experiment, Europa auf Kurs zu bringen, ist klar gescheitert. Im Bundestag träumt sie von 90 Prozent der Deutschen, die ihren Kurs unterstützen. Das ist wie immer schön gerechnet, die Wahrheit sieht anders aus.

Wie man Statistiken schönt, hat jeder BWL Student schon früh gelernt. Und das wird überall und ständig gemacht. Ich kann nur vermuten woher diese 90 Prozent stammen. Vielleicht sind es alle deutschen Dackel, die gern Muttis selbstgemachte Häppchen essen. Wie schwer die auf Jahre hinaus im Magen liegen, wird sich bald zeigen. Ich wünsche einen „Guten Appetit.“

Der neue Ostblock macht unterdessen die Grenzen zu und lässt sich von Deutschland nicht länger erpressen. Griechenland in Gestalt seines Ministerpräsidenten tobt. Wäre er ehrlich, er würde es Merkel-Doktrin nennen. Schon der durchsichtige Versuch beim letzten EU-Gipfel mit Blockade zu drohen, deutete auf Merkels Handschrift hin.

Gut, vielleicht irre ich. Aber die Kader-Prinzessin weiß, wie sie manipulieren kann. Das hat sie in der DDR gelernt. Und so wird sie unbeirrbar weiter ihre Thesen predigen und die Gläubigen an ihren Lippen kleben. Bis der letzte Vorhang fällt.