Gedanken einer Ausländerin: Deutschlands neuer Antisemitismus

Aus aktuellem Anlass habe ich mich dazu entschlossen nun doch den zweiten Teil des bereits 2016 geführten Interviews mit Onkel Ahmed zu bringen. Dieser Anlass ist der von Muslimen nach Deutschland und Europa gebrachte Antisemitismus, der in der Verbrennung israelischer Fahnen in Berlin gipfelte. Wer „Juden ins Gas!“, skandiert, den muss zwingend die ganze Härte der Gesetze treffen. Diese Menschen haben ihr Recht auf Aufenthalt in Deutschland verwirkt.

Da hilft es wenig, wenn ein hilfloser Bundesinnenminister sich nun für einen Antisemitismusbeauftragten ausspricht. Für wie blöd hält uns der Mann? Antisemitismus in Form von Millionen arbabischer Migranten nach Deutschland zu importieren und dann scheinheilig den Finger zu haben, aber keine Strafen auszusprechen, ist die Kapitulation vor dem politischen Islam.

Die Gesichter und mit Sicherheit auch die Namen der Männer sind bekannt, warum folgen keine Strafen? Heute brennen israelische Fahnen und morgen vielleicht die erste christliche Kirche. Weil „Allah“, jenes Fantasiewesen arabischer Mythologie, das so befohlen hat? Oder doch nur wegen der Hasspredigten von Imamen, die in anderen Menschen nur Ungläubige sehen.

„Der Koran ist so eine Art Supermarkt“, hat der ägyptische Autor und Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad gesagt. „Man kann alle möglichen Produkte darin finden, Liebe und Toleranz und Vergebung, aber auch Hass, Ausgrenzung und Aufruf zum Krieg, weil der Koran über einen längeren Zeitraum entstanden ist.“

Tod den Kritikern, nieder mit der Aufklärung?

„230 Jahre nach Voltaire und Kant und 180 Jahre nach Feuerbach darf es so etwas in Europa nicht mehr geben, dass man dafür dass man sagt wie ich in meinem neuen Buch, dass der Koran menschengemacht ist, dass ich mir dafür einen großen Hass zuziehe und dass ich um mein Leben fürchten muss, das darf nicht sein!“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad

Hamed, den ich als wirklich aufgeklärten Menschen wahrnehme, drückt damit das aus, was viele Deutsche verschweigen und selbst die Kirchenoberen zum Teil leugnen. Hat die Aufklärung nun zahnlose Tiger aus den ehemals stolzen Deutschen gemacht?

„Warum setzt du dich eigentlich so sehr für andere Religionen ein?“, bin ich noch in den USA gefragt worden. „Weil sie es nicht selbst tun oder nicht mehr können!“, war meine ehrliche Antwort. „Das moderne Christentum hat längst vor dem Islam kapituliert.“

Türkische Weisheiten

Onkel Ahmed antwortete 2016 auf meine Frage, ob Mohammed alle Ungläubigen hasste: „Mohammeds Welt war recht klein. Es ist kaum anzunehmen, dass er über tiefergehende Kenntnisse anderer Länder und Völker verfügte. Wie konnte er also alle Menschen die keine Moslems waren hassen?

Diese Passagen werden aber von Fanatikern umgedeutet, sie bedienen sich ihrer einfach, da es sich bei dem Koran angeblich um das Wort Gottes handelt, das nicht in Frage gestellt werden darf. Und genau das ist der schon fast genial zu nennende Trick dieser Weltanschauung!

Als Mohammed noch in Mekka wirkte, warb er für Friedfertigkeit und Verständigung. Warum ist einfach zu erklären. Seine Gemeinde war noch klein, relativ schutzlos und auf die Toleranz der anderen angewiesen. Vermutlich war er damals mit seinem Leben zufrieden, was sich auf seine Schriften auswirkte.

Mit der Zeit wuchs die Zahl seiner Anhänger und seine Ansichten und auch sein Verhalten änderte sich. Das mag am Widerstand der Nachbarvölker gelegen haben und an der Ablehnung seiner Lehren durch die Juden. Vielleicht ging ihm auch nur das Geld aus. Es gibt viele Gründe warum sich Menschen ändern.

Als er nach Medina ging konnte er bereits eine Armee gründen, die Feldzüge unternahm und von der Kriegsbeute lebte. Die Sprache des Koran, also Mohammeds Wort, änderte sich. Er präsentierte Allah nun als starken Krieger und strengen Gott, der seine Anhänger aufforderte, ihr Leben für den Djihad zu opfern.“

„Du klingst wie ein moderner Islamwissenschaftler“, necke ich ihn. „Woher weißt du das alles?“ „Der Islam ist Teil meiner Kultur“, sagt Onkel Ahmed. „Sich nicht damit zu beschäftigen wäre grundverkehrt. Ihn richtig zu verstehen ist leider das Hauptproblem, an dem die meisten Muslime scheitern.“

„Also war Mohammed nicht der Prophet, als den ihn Muslime sehen?“, stelle ich die vermutlich provokanteste Frage. „Wie Jesus und Buddha war er ein Mensch mit Visionen“, erwidert Onkel Ahmed. „Er hatte Träume, Wünsche, Hoffnungen, wie alle Menschen. Ich sehe Mohammed als eine Figur der Geschichte an, in deren Namen viel Leid über die Welt gebracht wird.

In gewisser Weise ist er ein Schriftsteller und Visionär, der seinen Bestseller immer mehr erweiterte und ihn dadurch verschlechterte, was diesem Werk massiv schadete. Der Weg zur Reformation des Islam muss mit einem Lächeln enden, wenn man die alten Texte liest und zur Seite legt, um ein modernes Leben zu führen.“

Hass, Hass, Hass

„Was hältst du von den Aussagen junger Ausländer, die Deutschland und die Deutschen hassen?“, frage ich. Onkel Ahmed holt tief Luft und stößt sie hörbar wieder aus. „Dieser Hass hat viele Gründe“, sagt er. „Viele Neuankömmlinge hat man mit falschen Versprechen ins Land gelockt.

Die Mehrheit der Asylanten sind einfache Menschen. Bauern zum Teil oder Ungelernte. Diese Menschen haben einfache Bedürfnisse. Sie glauben, ohne nachzudenken, was ihnen eine deutsche Kanzlerin erzählt. Was weiß ein arabischer Bauer von Sozialsystemen? Das klingt vielleicht überheblich, aber ist leider so. Sie glauben aber auch ihren Imamen, die leider viel zu oft Hass und Intoleranz predigen. Gründe dürften politische Ziele sein.

Für viele Asylbewerber aus Afrika und den arabischen Staaten, ist Deutschland das absolute Paradies. Einerseits können sie hier frei und in Frieden leben, andererseits überhäuft sie unser Wohlfahrtsstaat mit Geld. Sie verstehen dann nicht warum sich das wieder ändert und warum man sie wieder abschieben will. Also fangen sie zum Teil an alles Deutsche zu hassen.

Geld regiert die Welt

Nehmen wir den Fall einer arabischen Familie, die in ihrer Heimat mit 50 Euro pro Monat locker leben konnte. In Deutschland bekommen sie nun 1.500. Das ist mehr, als mancher Rentner „verdient“, der sein Leben lang arbeitete. Jetzt rechne nach, wie viele Familien du in arabischen Ländern mit 1.500 Euro versorgen könntest.“

„Aber was, wenn sie politisch verfolgt werden?“, frage ich. „In Tunesien, Algerien, Marokko?“, fragt Onkel Ahmed zurück. „Dort gibt es keinen Krieg, aber eine explodierende Bevölkerung, die keine großen Perspektiven hat. Die wollen auch gut leben, also kommen sie hierher.

Und glaub mir eins, wir stehen erst am Anfang einer Völkerwanderung, auf die die Europäer nicht vorbereitet sind. Diese Flucht in die europäischen Sozialsysteme kann mittelfristig nur in einer Katastrophe enden. Wirklichen Flüchtlingen gilt es natürlich zu helfen. Wirtschaftsflüchtlinge sollte man ab- bzw. wieder ausweisen und lieber Entwicklungshilfe vor Ort leisten.“

„So einfach ist die Abschiebung leider nicht“, werfe ich ein. „Viele haben das Talent sie zu verhindern. Und linke Anwälte helfen ihnen noch dabei.“ Onkel Ahmeds Mine verfinstert sich. „Viele Maghreb Asylanten haben nur ein Talent, zu stehlen und Drogen zu verkaufen. Und Frauen zu belästigen, die sie zu Hause nicht einmal anschauen dürften.

Die meisten werden keine Perspektive in Deutschland finden und fangen daher an das Land zu hassen. Die hier bereits Geborenen suchen ihre Identität und Wurzeln. Nimm wieder die Türken. In ihrer eigentlichen Heimat sind sie oft die Deutschen und hier die Türken. Das ist ein großes Problem.

Es geht auch um die Sozialisation dieser Menschen. Deutsche erwarten, dass sich Fremde integrieren. Aber wie soll das vor sich gehen, wenn ein Bauer aus Somalia dort schon sozial geprägt worden ist? Er bringt seine Werte, seine Kultur mit in ein Land, das völlig andere Werte hat. Vielleicht ist er noch jung genug um zu verstehen, wo die Unterschiede liegen. Die meisten Neuankömmlinge lehnen das aber ab. Wie also vermittelst du deutsche Werte an Millionen?

Hinzu kommt, dass Frau Merkel Menschen die Grenzen geöffnet hat, die oft aus einer frauenfeindlichen und verrohten Kultur stammen. Das klingt vielleicht wie ein Vorurteil, auch Türken sind keine Engel, aber einige Asylsuchende waren schon vor ihrer Einreise kriminell. Die Zukunft wird das noch zeigen. Die Silvesternacht war nur ein Vorgeschmack.“

Wenn der Terror kommt

„Siehst du die Gefahr terroristischer Anschläge?“, frage ich. „Und wo muss man die erwarten?“ „Ja, die Gefahr dieser Anschläge wächst und du ahnst bestimmt warum“, erwidert Onkel Ahmed.

„Terroristen geht es darum ein Zeichen zu setzen. Veranstaltungen, Konzerte, aber auch eine belebte Fußgängerzone könnten mögliche Ziele sein. Vielleicht auch ein Weihnachtsmarkt oder eine voll besetzte Kirche. Auch Silvester könnte sich wiederholen. Man verabredet sich per Handy um „Randale“ zu machen.“

„Denkst du Köln war gesteuert, steckt ein politischer Kopf dahinter?“, will ich wissen. „Natürlich ist das gesteuert“, erwidert Onkel Ahmed nach eine kurzen Pause. „Du darfst dir das aber nicht wie in einem Film vorstellen. Über Propaganda, die mehr eine Gehirnwäsche ist, werden die Täter radikalisiert.

Internet und Handys waren die Hauptwerkzeuge für Köln. Ein zentrales Signal und schon startet die Lawine. Ich hoffe nur, dass die Polizei dieses Jahr richtig reagiert. Was nun die negative Kreativität von Terroristen betrifft, die kennt kaum Grenzen.

Leider auch die passive Unterstützung durch sogenannte Glaubensbrüder. Passiv deshalb, da wegschauen auch eine Form der Hilfe ist. Ich weiß, dass bei einem Anschlag zum Teil sogar gejubelt wird. Kein Moslem sollte das machen! Sie provozieren damit einen Vergeltungsschlag.“

(Anmerkung zur Erinnerung: Diese Aussagen stammen alle aus dem Oktober 2016!)

Die Syrien Lüge

„Sprechen wir kurz über Syrien“, sage ich. „Der sogenannte Islamische Staat ist dort ein riesiges Problem.“ Onkel Ahmed runzelt die Stirn und schüttelt dann vehement den Kopf. „Wer erzählt nur immer solche Märchen? Der sogenannte IS ist Syriens kleinstes Problem.

In Syrien tobt ein Krieg um die Vormachtstellung in der Region und um Ressourcen. Assad, von dem ich nun wirklich kein Anhänger bin, ist Alawit und repräsentiert damit nur die Minderheit in diesem Staat. Diese Minderheit hat aber die absolute Macht in Syrien.

Der zugegeben wirklich brutale IS spielt dabei die kleinste Rolle. Das verkauft man nur im Westen, um uns für den Krieg in Syrien zu begeistern. Und was würde bei Assads Niederlage passieren? Syrien wäre so unregierbar wie Libyen. Dort herrscht noch immer Chaos.

Assads Verbündete, allen voran Kämpfer aus dem Iran, wollen nicht ihn an der Macht halten, sondern ihre Interessen schützen. Russland (Putin) ebenso. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse in Syrien aber nicht.

Die Saudis mischen natürlich kräftig mit. Sie führen in Syrien einen Stellvertreterkrieg mit dem Iran. Der Rest dieser sogenannten Rebellen sind vom Westen bezahlte und ausgebildete Söldner, die wirtschaftliche und politische Interessen Europas und der USA durchsetzen sollen.“

„Aber ist Assad nicht ein Mörder, ein Schlächter, der das eigene Volk bombardiert?“, frage ich. „Ist er das?“, sagt Onkel Ahmed. „Woran machst du das fest? An westlichen Berichten?“

Alles nur Propaganda?

Er macht eine kurze Pause und trinkt einen Schluck Tee. „Ich weiß, wie du es meintest“, fährt er fort „und dass du ziemlich gut informiert bist. Aber du weißt nicht alles. Nehmen wir Aleppo. Angeblich werden dort seit Monaten gezielt Krankenhäuser beschossen.

Aber jeder ausgehandelte Frieden wird immer wieder von sogenannten Rebellen gebrochen, die die syrische Armee beschießen. Rebellen, die zum Teil vom Westen bezahlt und ausgebildet werden.

Jetzt denk bitte an die Fernsehbilder, der hungernden Bevölkerung in Aleppo. Angeblich blockiert die syrische Armee die Straßen, so dass keine Nahrung in die Stadt kommt. Woher haben die Rebellen dann die Waffen und die Munition? Hat Gott die geschickt?“

„Ja, das ist seltsam“, stimme ich zu, „das ist mir auch schon aufgefallen.“ „Ich habe mit Syrern gesprochen“, fährt Onkel Ahmed fort. „Unabhängig voneinander haben mir mehrere erzählt, dass vor Jahren bewaffnete Fremde in ihre Dörfer kamen und Christen ermordet (gevierteilt) haben.

Diese Fremden hätten zwar die gleiche Sprache, aber einen anderen Dialekt gesprochen. Ein Mann will einen Saudi erkannt haben, andere sprachen von Libyern oder Tschetschenen.

Als dieser Terror um sich griff, haben die Menschen protestiert. Assad, den sie zwar nicht unbedingt mögen, der ihnen aber Frieden und Sicherheit gab, habe Soldaten geschickt, die dann in einen Hinterhalt gerieten.

So soll, vereinfacht ausgedrückt, der Krieg in Syrien begonnen gaben. Das ist natürlich auch wieder nur ein regional begrenzter Teilsaspekt, zeigt aber deutlich die Handschrift Dritter. Und dann ging es noch um die Gas-Pipeline.

Natürlich muss man aufpassen, wen man fragt und was die Leute erzählen. Aber was in Syrien geschieht und was uns Fernsehbilder zeigen, hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Das wollte ich damit sagen.“

Die IS-Lüge

„Es gibt Stimmen, die die CIA als Gründer des IS benennen“, sage ich. „Ist das völlig verkehrt?“ „Dazu müssen wir begreifen, was der IS eigentlich ist“, erwidert Onkel Ahmed, „woher er stammt und aus welcher Zeit.

Diese radikale, islamistische Bewegung, nennen wir sie Moslem-Brüder, existiert seit den 1920er Jahren. Sämtliche der heutigen Terrormilizen leiten sich von dieser Bewegung ab.

Die Amerikaner haben versucht, diese Bewegung zu instrumentalisieren. Das funktioniert aber nur so lange, wie es den Interessen dieser Leute dient. Und hier sind wir dann auch wieder beim Islamismus, den es schon immer gibt und der für den Islam die Weltherrschaft sucht.

Diese verbohrten Gehirne kennen nur die radikale, die gewalttätige Leseart des Korans. Wie ich bereits sagte, man muss ihn als das Wort von Menschen ansehen, die Kinder ihrer Zeit gewesen sind. Mohammed hat nur die Grundlage geliefert und andere haben das übernommen.

Und genau diese Leserart, eines von Menschen geschriebenene Werkes, wird vermieden! Wusstest du, dass es im Koran mehr als 200 Passagen gibt, die Krieg und Gewalt verherrlichen? Da ist es kein Wunder, dass Fehlgeleitete und Fanatiker sich genau darauf beziehen.“

Wieder macht er eine Pause, denkt nach und nickt. „Ich glaube es sind 25 sogenannte Tötungsbefehle im Koran, die sich gegen die schon erwähnten Ungläubigen richten. Was uns wieder nach Syrien und zum IS bringt und dem dortigen Stellvertreterkrieg.

Wir können noch nicht einmal von einem Missbrauch des Koran sprechen. Anders als bei der Lehre Jesu, die von den Kreuzrittern, also der Kirche missbraucht worden ist, berufen sich Islamisten einfach auf die Passagen im Islam und fangen an zu morden.“

„Ich glaube die Wahrheit über Syrien erfahren wir nicht“, stimme ich zu. „Aber danke für die Infos über den Islamismus! „Sie ist auf keinen Fall in den westlichen Medien zu finden“, gibt mir Onkel Ahmed noch mit. Dann wechsele ich das Thema.

Gewalt ist (k)eine Lösung

„Mich wundert deine strikte Haltung gegen Asylbewerber“, setze ich nach. „Sind Philosophen nicht eigentlich neutral und bewerten die Dinge aus einer anderen Perspektive?“ „Primär bin ich ein normaler Bürger Deutschlands“, erwidert er. „Philosophie ist gut, aber sie löst keine Probleme.

Wir, die Medien, die Politiker, führen eine falsche Diskussion. Es gibt Kriegsflüchtlinge, die unsere Hilfe brauchen. Aber die meisten der nach Europa strömenden Menschen sind keine politisch Verfolgten. Sie fliehen aber zum Teil vor der Armut oder folgen falschen Versprechungen.

Wir müssen klar unterscheiden und genau selektieren, wer zu uns kommen darf und wer eben nicht. Deutschlands Liberalität, die christlichen Werte und die zum Teil sehr linkslastige Mentalität vieler Medien, ist eine Einladung zum Missbrauch.“

„Wusstest du, dass sich mehr als 70 % aller Journalisten als Linke oder GRÜNE sehen?“, frage ich. „Das war mir neu“, erwidert er. „Es passt aber ins Bild. Ich bin auch für die SPD. Wobei ich mit deren Politik immer weniger anfangen kann. So unsozial habe ich diese Partei noch nie gesehen. Trotzdem kann und werde ich keine Frau Merkel wählen!“

Der Islam gehört (nicht!) zu Deutschland

„Merkel muss weg!“, skandiere ich und wir lachen. „Ja“, sagt Onkel Ahmed, „da gebe ich dir recht. Der Merkel-Altruismus bezieht sich nicht auf das eigene Volk. Wir sind ihr herzlich egal und nur Schachfiguren, die sie als Bauernopfer für ihre Ziele sieht.“

„Gehört der Islam zu Deutschland und siehst du in ihm eine Bedrohung?“, frage ich. „Oder wird das von bestimmten Kreisen nur falsch vermittelt?“ „Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Sollte er sich in seiner jetzigen Form hier weiter ausbreiten, sehe ich eine düstere Zukunft für dieses Land und auch für ganz Europa.

Der gemäßigte Islam der Vergangenheit war wesentlich toleranter, als es die neuen Gläubigen sind. Wobei gemäßigt immer Ansichtssache ist und von bestimmten Personen geprägt wird. Aber diese Personen sind tot. Hassprediger haben ihre Rolle übernommen und versuchen, leider mit Erfolg, den Entwurzelten eine neue, geistige Heimat zu geben.

Einige Ditib-Imame sind mit Vorsicht zu genießen. Die arbeiten klar für Erdogan und verbreiten seine Politik. Stell dir das in einer buddhistischen Pagode oder einer christlichen Kirche vor. Der Aufschrei wäre grenzenlos.

Die Probleme gehen aber eher von den arabischen Staaten, als von der Türkei aus. Aber das erwähnte ich schon. Deutschland lässt leider zu, dass sich radikale Prediger ausbreiten und schiebt dem keinen Riegel vor. Die Behörden sind zu nachsichtig mit Muslimen. Wie ich schon mehrfach sagte, prügelt sie windelweich und sie verstehen.“

Radikal

„Das ist eine sehr radikale Einstellung“, sage ich. „Meinst du das wirklich so?“ „Ja und nein“, erwidert er und lacht verschmitzt. „Aber das muss ich auch erklären. Prügel bedeutet in diesem Fall hartes Durchgreifen des Staates, also die konsequente Durchsetzung deutscher Gesetze.

Aber Polizisten dürfen sich auf keinen Fall scheuen, auch körperliche Gewalt anzuwenden, um Straftaten zu vereiteln. Vergessen wir kurz die Toleranz und die Philosophie. Die islamische Welt basiert auf Stärke. Gewalt ist Stärke für diese Menschen.

Wie vermittelst du einem jungen Muslim rechtliche Werte, wenn du ihn nicht für den Ladendiebstahl bestrafst? Wie kann es sein, dass die Öffentliche Verwaltung Falschparker bestraft, Mahngebühren auferlegt, wenn der Strafzettel nicht schnell genug bezahlt wird, aber andererseits Asylbetrüger, die nachgewiesen falsche Pässe hatten, einfach laufen lässt? Weil sie Muslime sind?“

Ich muss an eine Szene vor einigen Jahren denken. Ein Nordafrikaner hatte Onkel Ahmed bestohlen und wollte aus dem Laden fliehen. Zufällig war ich bei seiner Enkelin auf der anderen Straßenseite und hatte einen exklusiven Blick. Der junge Mann lief los und Onkel Ahmed stellte ihm ein Bein.

Das folgende Handgemenge entschied er durch einen rechten Haken, der den Dieb zu Boden schickte. Da lag der Kerl nun und blutete aus der Nase. Onkel Ahmed packte ihn in Genick und hielt ihn wie ein Kaninchen.

Was er sagte hörte ich nicht, aber die Worte zeigten Wirkung. Der Täter bekam noch einen Tritt in den Hintern mit, dann durfte er gehen. Was der Dieb nicht wusste, Onkel Ahmed boxt seit frühester Jugend.

„Aber zurück zu deiner Frage“, fährt er fort. „Ich denke man muss Muslimen klar machen, dass Religionsfreiheit nicht bedeutet, dass sie hier dominieren können. Und dass sie eine Bringschuld haben, wenn sie in Deutschland leben wollen. Es gibt tolle Beispiele von voll integrierten Ausländern, die für dieses Land sterben würden.

Aber so lange die Politik Migranten, Flüchtlinge und Asylanten nicht unterscheidet und alle mit Samthandschuhen anfasst, so lange werden sie in einer Parallelgesellschaft leben. Sie haben die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten. Begreifen sie das nicht, dann werft sie raus.“

Hetze oder Wahrheit?

Zum Ende des Interviews möchte ich noch einige persönliche Anmerkungen machen, aber vorher noch Christoph Schwennecke, den Chefredakteur des CICERO zitieren.

„Und doch scheint quantitativ die Aufregung jetzt größer als seinerzeit nach Köln und Freiburg und Bonn. Offenkundig bricht die aktuelle Schmähung und Verhetzung Israels eher das Eis der, sagen wir: ideologisch Gefestigten. Das Dilemma zwischen der eigenen fürchterlichen Bürde gegenüber dem jüdischen Volk und dem aktuellen Geschehen ist offenbar schwerer auszuhalten als jenes zwischen Feminismus und islamischem Frauenbild, über das Alice Schwarzer so trefflich sprechen kann.“

Auch Karl Lagerfeld, der schon vor Wochen vor dem Antisemitismus warnte, möchte ich meinen LeserInnen ins Gedächtnis rufen. Und Frank A. Meyer, den Schweizer Kolumnisten, der ein beeindruckendes Interview gegeben hat:

 

(M)Ein Schlusswort

Liebe Deutsche, liebe MitbürgerInnen, verschließt nicht länger die Augen vor dem, was durch die Fehlentscheidung einer Kanzlerin und was auch durch rotgrüne PolitikerInnen in Deutschland enstanden ist. Noch sind diese Parallelgesellschaften klein, aber sie werden von Jahr zu Jahr größer. Und zum Teil bestimmen sie jetzt schon das Leben in diesem Land.

Wehrt euch mit eurer Stimme, aber verzichtet auf körperliche Gewalt! Werdet aktiv, informiert euch in alternativen Medien und / oder Blogs. Vor allem aber, schaltet den Staatsfunk aus! Lest keine BILD, keine einseitig berichtenden Hetzblätter mehr und scheut euch nicht davor, wieder stolz auf euch und eure Heimat zu sein. Antisemitismus passiv zu dulden, ist der erste Schritt in den eigenen Untergang.

Allen in Deutschland angekommenen Muslimen, die dieses Land, seine Werte und das Grundgesetz achten, rufe ich ebenfalls „Wehrt euch!“ zu. Klärt eure Familie, Nachbarn und Freunde darüber auf, dass Hass nur wieder in neuem Hass endet. Erklärt ihnen den Koran, aber erhebt ihn nicht länger zum Wort eines fiktiven Gottes. Das war dieses Werk von Menschenhand noch nie.

„Man muss den Koran kritisieren, auch den Propheten kritisieren, Religionskritik gehört zum Humanismus und ich gehe davon aus, dass Islamkritik gerade in dieser Zeit, wo sehr viel Unheil im Namen des Islam geschieht, dass Islamkritik nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern eine Menschenpflicht.“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad.

Die Lügen(der)Presse

Deutschland und vermutlich die ganze Welt hat ein Problem, das sich Presse nennt. Politisch beeinflusst und auf Kommerz getrimmt, werden den BürgerInnen Sensationen verkauft. Viel zu oft Halbwahrheiten. Und manchmal lügen die Medien auch bewusst.

„Die Regierung soll durch die Presse ebensogut belehrt werden, als die Privaten, also kann die Regierung auf die Presse keinen Einfluß ausüben.“ – Franz Grillparzer

Väterlich wirkende Männer erklären uns die Welt und warum Deutschland auf den „Welcome Zug“ aufgesprungen ist. Wer da wirklich am Bahnhof stand war ein linksgrüner Mob, dessen Verstand sowieso nur bis zum nächsten Parteitag reicht. Auf dem dann endgültig Drogen legalisiert werden sollen und die Vergewaltigung von Kindern.

Kurze Pause, harter Schnitt. Glaubt jemand diesen Quatsch? Ja? Klar, der Satz steht doch geschrieben und muss also die Wahrheit sein. Nur von welcher Wahrheit reden wir? Menschen mit Halbwahrheiten zu täuschen ist einfach. Zitate werden aus dem Kontext gerissen und nur verstümmelt an die Öffentlichkeit gebracht.

Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert. Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert. – Mark Twain

Mark Twain hatte recht. Eine unabhängige Zeitung ist das, was ich mir wirklich wünsche. Kritische Berichterstattung und gute Recherchen. Vor allem den investigativen Journalismus der Vergangenheit. Irgendwann ist der verschwunden. Im Meer der Werbeeinnahmen und Sponsorengelder. Auf die man nun natürlich Rücksicht nehmen muss. Wirklich?

„Bei einer Zeitung stehen die einzigen Wahrheiten, auf die du vertrauen kannst, in den Anzeigen.“ – Thomas Jefferson

Giovanni di Lorenzo, ZEIT-Chefredakteur, gibt plötzlich Fehler zu. Wörtlich sagte er in einem Interview: „Ich glaube, dass wir eine ganze Weile zu sehr dazu tendiert haben, uns zu Mitgestaltern dieser Flüchtlingsbewegung und nicht uns konzentriert haben, auf die Rolle der Beobachtung. Und das haben uns Leute übel genommen.“ Das ganze Interview findet sich hier:

Dieses Umdenken lässt aufhorchen. Taktischer Rückzug oder schon der Blick nach vorn, auf die Zeit nach Frau Merkel. Auch das ZDF hat schon im Juni 2016 scheinbar kritischer über die Flüchtlingskanzlerin berichtet, die den Verantwortlichen der Sendung nicht zur Verfügung stand. Scheinbar deshalb, weil das ZDF auch nur CDU-TV ist. War das nun eine Lüge?

Ist der Bericht im ZDF schon der beginnende Abgesang auf Frau Merkel  oder nur eine Vorbereitung auf die Zukunft? Wolfgang Schäubles Worte könnte man so deuten. Schäuble wörtlich: „In einigen Jahren wird man eben sehen, das war, so geht es in der Geschichte oftmals, ein erst … (Schäuble unterbricht sich und wirkt erschrocken, als er weiter spricht) der Beginn einer neuen Zeit. Europa ist nicht mehr in einer Nische und Deutschland auch nicht.“ Was wollte er wirklich sagen? Vielleicht „Ein erster Schritt zur Neuordnung Europas, Deutschlands, der Welt.“

Solche Äußerungen tragen kaum dazu bei, das Vertrauen der BürgerInnen (neu) zu gewinnen oder zu erhalten. Bürger geraten darüber in Wut und protestieren. Zwar finde ich es gut, dass eine neue Opposition entsteht, die alte Zöpfe abschneiden will, aber müssen das unbedingt ewig Konservative sein?

„In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse. Das ist gewiß ein Fortschritt. Aber es ist auch ein großes Übel; es schädigt und demoralisiert uns.“ – Oscar Wilde

Wenn man sich die Medienlandschaft in Deutschland betrachtet, kommen wir an der BILD kaum vorbei. Mit dem Axel Springer Verlag im Rücken, haben schon viele Politiker regiert. Dass in diesem Schmierblatt meist nur Hass und Halbwahrheiten stehen, wird dabei gern übersehen.

Ich erwarte von der Presse Aufklärung und Information. In Kommentaren darf es auch gern die persönliche Meinung des Journalisten sein. Aber wer sich hinter eine deutsches Recht brechende Kanzlerin stellt oder besser noch vor sie, muss sich auch dem Zorn der Menschen – LeserInnen stellen.

Das Heulen und Zähneklappern ist nun groß, die Auflagen schwinden. Geht es JournalistInnen wirklich nur noch um Geld? Haben sie wirklich ihre eigentliche Aufgabe vergessen, die auch kritisches Beobachten ist? Einige wenige Publikationen halten dagegen und werden gezielt diffamiert. Das ist Deutschland 2016 und eine Presse die sich blamiert.

Sozialen Netzwerken, so sie nicht von bezahlten Schreiberlingen oder Psychopathen unterwandert sind, fällt in diesen Zeiten eine besondere Aufgabe zu. Nämlich unverfälscht jene Wahrheit zu berichten, die sich Realität in Deutschland nennt.

Die Sexualität der Frauen – Ein Leit(d)faden der Lust

Viva la Vulva! (hat die feministische Linguistin Frau Dr. Laura Méritt einst gesagt.)

Wenn Menschen von weiblicher Sexualität sprechen, verfallen sie sofort in ein Schubladendenken. Männlein trifft Weiblein, paart sich und hat viele, süße Kinderchen. Das Weiblein sei natürlich dem Männlein untertan, hat immer Lust und ein gebärfreudiges Becken. Und natürlich ist Frau auch hoch verzückt, wenn Mann nach 5 Sekunden in ihr kommt. Der Samenerguss, als Hochgenuss. Ein (Alb)Traum jeder Frau.

Sexualität ist noch immer ein Tabuthema für viele Menschen. Während Mann schon in jungen Jahren die Lust am eigenen Körper erlebt, sind die eigenen Geschlechtsorgane für Frau meist ein ewiges Rätsel. Hand aufs Herz meine Damen: wer weiß, wie die eigene Vulva ausschaut?

Schon höre ich empörtes Schnaufen und die Rufe: Mayumi, darüber spricht Frau nicht! Und überhaupt heißt das Scheide, oder Vagina, ist das in Japan anders? Nein, liebe LeserInnen. Auch in Japan sind die Frauen gleich. Und auch in Japan hieße es Vulva. Wenn, ja wenn nicht Mann diesen Begriff irgendwann geändert hätte.

Und damit kommen wir genau zu dem Punkt, des heutigen Artikels, die vom Patriarchat gemachte und bestimmte weibliche Sexualität. Einspruch? Sorry, den lasse ich nicht gelten. Man denke nur an die Hexenverbrennungen der Kirche zurück, die oft aufgeklärte und aufklärende Hebammen und Heilkundinge trafen.

Um mehr ging es nie: Mann bestimmt wann neue Helden gezeugt werden. Helden, die dann in sinnlosen Kriegen abgeschlachtet worden sind. Von anderen Helden versteht sich. Ein ewiger Kreislauf der Gewalt. Die Frau hatte zu gehorchen und war nur williges Gebärinstrument. Von Liebe reden wir später, Mann hat Frau benutzt.

Im Elternhaus und in der Schule wird Frau ein meist völlig falsches Bild vermittelt, wenn es um Sex und die Lust am eigenen Körper geht. Männer haben den G-Punkt erfunden worüber ich nur herzlich lachen kann. Dafür verleugnen sie die erigierte Klitoris und die weibliche Ejakulation. Alles Tabuthemen, die Frau niemals erfahren soll.

Die schlimmsten Kritikerinnen des Feminismus sind ironischerweise andere Frauen, die von Mannes Geist konditioniert worden sind. Dem Penis hörige und willige Frauchen, die meist niemals einen Orgasmus hatten. Wozu auch, wenn der Göttergatte weiter teuren Schmuck und Pelze bezahlt. Da hält Frau doch gern die paar Sekunden still.

Wissen macht sexy!

Das Worte Möse wird allgemein von Männern gebraucht, um abfällig über (ihre) Frau zu sprechen. Zugegeben mag ich das Wort nicht sonderlich, aber das ist allein mein Problem. Ein Problem, das ich nie hatte, war das Wissen um mich selbst. Mein Körper war mir stets sehr nah und ich bereit ihn zu entdecken. Auch meine „Möse.“

Geholfen hat mir dabei der Sport und meine weibliche Neugier. Wobei das Thema Sexualität und Selbstbefriedigung lange kein Thema für mich war. Als Kind und junger Teenager, war ich auf unschuldige Weise asexuell. Dafür anderweitig wild.

Mit meinem erwachten Ich begann meine Reise durch eine Welt, die aufregend und voller Mythen war. Und wieder waren es die Feministinnen, die mir weiterhalfen. Eben jene Frauen, die so oft geschmäht und verlacht werden. Aus Angst und Unwissenheit. Leider auch von Frauen, die ihre klassische Rolle nie verlassen.

Feministinnen wissen nicht alles besser, aber sie wissen mehr. Und ihr Wissen macht sie sexy. Feministinnen klären auf, sie demonstrieren, sie laufen Sturm gegen Mauern aus Vorurteilen und Gewalt. Und Lesben sind immer mit dabei. Denn ohne uns wäre die Bewegung schon lange tot.

„Nee, ist klar jetzt!“, höre ich Mannes Stimme. „Ist ja mal wieder typisch Männerhasserin!“
Irrtum, meine Herren, halte ich dem entgegen. Lesben hassen Männer nicht. Auch Lesben haben Väter, die sie über alles lieben. Lesben lieben Frauen! Aber sie wollen sie nicht dominieren. Und genau darin liegt der Unterschied.

Lesben haben nur weniger Probleme damit, zu Männern auf Distanz zu gehen. Wir sprechen an, was andere verschweigen.
„Ja, weil ihr mit unseren Frauen ins Bett wollt!“, kommt der Einwand. Und wieder muss ich lachen.
Wenn Mann sich von Frauen bedroht fühlt, wird gern (subtil) beleidigt, oder offen Hass gezeigt. Mangelndes Selbstbewusstsein ist dafür ein Grund. Aber auch Unwissenheit.

Mein Körper gehört mir!

Die Antibaby-Pille ist Segen und Fluch für Frau zugleich. Segen, da sie nun endlich selbst bestimmt, wann und ob sie schwanger wird. Aber auch Fluch, wenn Mann keine Kinder (von ihr) will. Bekanntlich leidet Mann ja nur unter einer „Latexallergie“ und natürlich ist natürlich doch am besten. HIV inklusive. Der Tod kommt dann auch ganz (un)natürlich.

Den eigenen Körper zu entdecken, die Lust an der Lust zu erleben, scheint noch immer ein Problem für Frau zu sein. Intimrasur, die ekligen „Tage“, all das wird ungern angesprochen. Gern verbergen wir alles in Omas Liebestöter. Bis zum nächsten Eisprung, wenn die Lust uns überkommt. Dann weg damit und knattern gehen.

Die (kontrollierten) Medien schreiben Normen vor, der Frau entsprechen muss. Schlankheitswahn und Busengröße, gezupfte Augenbrauen, Lippenstift von (…) Unrasierte Achseln? Oh Göttin! Witzig, dass Mann seine Wolle tragen darf. Zumindest war das früher so. Heute soll er blank wie ein Baby sein. Auch ein Opfer. Auch dein Körper, lieber Mann, gehört dir.

Lesbische Frauen sind oft leicht übergewichtig. Zumindest wenn es nach den Normen geht. Nur die hat wieder Mann gemacht, der seine Barbie will. Das Schönheitsideal von Frau hat sich im Lauf der Zeit verändert. Vom Rubensmodell zur Twiggy-Figur. Fragt euch selbst, was gesünder ist.

Wir Frauen haben kein Problem damit, wenn die Liebste fraulich ist. Im Gegenteil, haben wir dann noch mehr zum lieben. Models sind nicht so unser Fall. Ausnahmen sind einmal mehr die USA. Lesben in Los Angeles und New York entsprechen oft dem „American Dream.“

Selbst angeblich emanzipierte Frauen kennen sich oft nur mangelhaft. Sexualität ist nur ein Nebenthema. Klar wird sie gern genommen. Nicht aber das Wissen, was sie wirklich ist. „Nach dem Klimakterium ist sowieso alles vorbei“, denken viele. Und das ist dummes Zeug.

Asiatinnen leiden viel weniger unter den im Westen oft typischen Beschwerden der Wechseljahre. Meine Mutter hatte nie Probleme. Weder Hitzewallungen noch Schweißausbrüche. Mama blieb Mama. So, wie sie schon immer war. Aber auch die Wechseljahre sind ein Tabu für viele Frauen. Sie leiden still. Und die Lust leidet mit.

Abhilfe schafft bessere Ernährung. Oder pflanzliche Präparate. Von Hormonen gibt’s nur Krebs.

Die (un)aufgeklärte Frau!

Im letzten Teil geht es einmal mehr um „der Frau bestes Stück.“ Schaut man sich Darstellungen von Frauen an, so werden es meist junge und wunderhübsche Mädels sein. Alles ist perfekt. Kein Härchen stört den lüsternen Blick. Das Venusdelta ist glatt rasiert, die Schamlippen abolut symmetrisch.

Auch hier hat Photoshop nachgeholfen, oder der Schönheitschirurg. Und genau auf diese Weise erfährt auch Frau, wie sie auszusehen hat! Wehe sie weicht ab von dieser Norm, die Sinneskrise ist vorprogrammiert. Ebenso beim zu kleinen Busen. Schon bricht eine Welt zusammen, wenn der in kein Körbchen passt.

Dagegen können Sportlerinnen ein Lied davon singen, wie sehr zu große Brüste sie behindern. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, den eigenen Körper anzunehmen. Sich selbst zu lieben und nicht zum „Tuner“ zu rennen, um eine dicke Lippe zu bekommen. Die riskiert Frau dann lieber im Kirchenchor, wo sie hemmungslos über den Seitensprung der Nachbarin lästern kann.

Sexuelle Aufklärung wird oft von durch Männer gemachte Pornografie gesteuert. Aber mit Pornos ist das so eine Sache. Die sind Fake, die sind nicht echt. Frau dort ist nur williges Objekt. Aber auch so erschafft Mann eine Norm. Pornos zeigen auch, dass die Aufklärung nicht funktioniert. Oder Mann kein Interesse daran hat, sie für Frau zu leisten.

Nein, Frauen sind nicht die besseren Menschen. Sie sind nur anders, als Mann. Nicht ein Teil seiner Rippe, nicht sein Augapfel. Aber gleichberechtigte Partnerinnen. Und das in allen Lebenslagen, nicht nur im (Lotter)Bett. Um das zu erreichen, haben sie lange gekämpft. Und sie tun es immer noch. Wir tun es für sie. Auch unter der Regenbogenflagge. Für Liebe, für Freiheit. Für die aufgeklärte Frau.