Gedanken einer Ausländerin: Die Angstmacher

Als Ausländerin in Deutschland und Kind zweier Welten, habe ich stets eine andere Sicht der Dinge gehabt. Mir fehlt jene kleinbürgerliche Beschränktheit, die in vielen Wohnzimmern zu Hause ist. BILD war nie meine Quelle, wenn ich wirkliche Nachrichten suchte. Und Hass auf (Wort der eigenen Wahl einsetzen), hat keinen Platz in meinem Sprachgebrauch.

Wenn die Angst regiert

Folgt man der uns von Staat und Medien oktroyierten Meinung, so geht die nackte Angst in Deutschland um. An jeder Ecke lauern böse Nazis, die hilfsbedürftige Flüchtlinge oder Ausländer abgrundtief hassen. Und im Bundestag sitzen die nun auch! Sagen die Medien und PolitikerInnen und nicken dazu im Takt.

Wie durchsetzt die Altparteien nach 1945 mit (ehemaligen) Nazis waren, haben sie offenbar vergessen. Aber es ist bekanntlich einfacher den Nachbarn zu kritisieren, als den Dreck vor der eigenen Haustür zu sehen. Wer das nicht glauben will, ein Klick hilft beim Geschichtsunterricht:

Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren

Ich habe 30 Jahre in Deutschland gelebt und bin diesem angeblichen Hass auf Ausländer nie begegnet. Spinnern ja, aber die hatten weniger eine politische, als vielmehr eine sexuelle Orientierung. Und manche waren einfach nur dumm.

Mein asiatisches Aussehen hat mich mehrfach in den Fokus männlicher Lust gerückt und als lesbische Frau bin ich in dieser Hinsicht besonders empfindlich. Kein Mann fasst mich an oder macht mir Avancen, ohne die Konsequenzen zu ziehen.

Die Frankfurter Schule

Adorno und Horckheimer gelten als Vorreiter der Studentenbewegung, die sich gegen den „Muff von 1000 Jahren“ wandte. Immer wieder gibt es Gerüchte, „man“ habe diese Herren nur eingesetzt, um die Deutschen umzuerziehen.

Fakt ist, der erfolgreiche Marsch der 68iger durch die Institutionen hat stattgefunden. Adorno hatte damit nichts zu tun. Linke haben seine Worte lediglich umgedeutet. Wer dahinter steckt, ist für diesen Beitrag unerheblich.

Diese Abrechnung der Kinder mit ihren Eltern hat Züge angenommen, unter denen Deutschland seit Jahrzehnten ächzt. Und schon der nächsten Generation wird wieder eingebläut, dass alle Deutschen in kollektiver Erbschuld leben. Das ist so dumm wie falsch. Sich zu erinnern, aber den Blick nach vorn zu richten. ist die bessere Methode. Andere Nationen machen uns das vor.

Der Wind dreht sich

Offenem Rassismus bin ich nie begegnet. Was kaum verwundert, JapanerInnen sind in Deutschland schon immer willkommen. Aber wie sieht das bei den sogenannten Rechten aus?

Angeblich wird Düsseldorf-Garath von Neo-Nazis beherrscht und ist zur „No-Go-Area mutiert.“ Aber im Gegensatz zum Maghreb-Viertel, hat mich dort keiner offen angemacht. Sind Rechte also besser als die Kollegen von der Antifa? Kaum.

Aber um diese Frage wirklich zu beantworten müsste man erst klären, was ein „Rechter“ ist. Konservative, wie CDU/CSU, die sich als Parteien der Mitte sehen, gehören per Definition auch dazu. Eigentlich alle bürgerlichen Parteien. Nur für Deutschland gilt das scheinbar nicht.

Natürlich gibt es diese ewig Gestrigen, die von germanischen Reichen träumen und dabei meist (Frei)Bier konsumieren. Sie hören Rockmusik und verhalten sich ansonsten recht prollig. Die gewaltbereiten Extremisten sind Polizei und Verfassungsschutz bekannt und beim NPD-Verbot winken selbst Verfassungsrichter ab.

Nichtsdestotrotz gibt es steigende Übergriffe auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte, die das BKA kritisch bewertet und trotzdem von „persönlichen Motiven“ der Täter spricht. Gleichzeitig warnt die Behörde davor, dass diese Gewalt zunehmen kann und vermutlich auch wird. Merkel & Co. haben auch dieses Problem geschaffen.

Der undifferenzierte Umgang mit den Migranten ist das Kernproblem in Deutschland, dessen linker Geist sich über alles Konservative entsetzt und sofort in Nazinähe rückt. Aber die Mehrheit der nach Deutschland eingereisten Menschen sind keine Flüchtlinge sondern Migranten, die in den meisten Fällen keine Perspektive in Deutschland haben.

Dagegen wehren sich neben besorgten BürgerInnen auch besagte Rechte, die allerdings zu anderen Mitteln greifen. Und so werden aus friedlichen Demonstrationen plötzlich Steine geworfen. Die Polizei sieht nur „PEGIDA“, die wahren Täter bleiben unbekannt.

Die (Anti)Faschisten

Die (gewaltbereite) linke Szene, ist ebenso groß wie ihr rechtes Pendant, aber wesentlich aktiver. Zählt man die meist linksgrünen Medien und jenen Teil der Bevölkerung hinzu, der GRÜNE, Linke und Sozis wählt, gibt es ein riesiges Ungleichgewicht. Siehe den Hamburger G20-Gipfel. Da hat die Antifa randaliert. Gegen alles und jeden und gegen sich selbst. Wer Deutschland abschaffen will, der sollte es in ein Land seiner Wahl verlassen.

In genau diesem Deutschland haben besorgte Gutmenschen eine wortgewaltige Streitmacht erstellt und säubern mit fanatischem Eifer das Netz und ihre private Umgebung vom braunen Schmutz, der meist nur in ihrer Einbildung existiert. Aber auf dem linken Auge sind sie blind.

Mit wahrem Fanatismus und einem schon fast krankhaft zu nennenden Sendungsbewusstsein werden selbst Freunde und Familienmitglieder bis aufs Blut bekämpft, wenn die politische Richtung anders ist. Dabei wenden sie genau die Mittel an, die ab 1933 in Deutschland zum Einsatz kamen.

Im Gegensatz zu den pseudolinken Brüllkindern der Antifa, habe ich immer und gern auf hohem Niveau diskutiert. Die prügelnde Sprachlosigkeit der Linken ist mir mittlerweile ebenso zuwider, wie es Stammtischparolen schwingende Rechte schon immer waren.

Diskurs statt Gewalt

Proteste, Widerstand, Aktionen, die aus der Mitte der Gesellschaft stammen, unterscheiden sich eklatant vom Populismus ideologisch motivierter Gruppen, in denen die wahren Angstmacher zu finden sind. Ihr blinder Eifer, ihre Belehrungswut spaltet die Gesellschaft, die langsam genug davon hat.

So war das auch 1933, als Rotfront gegen die Braunhemden marschierte. Schon damals hat man beide Seiten aufgehetzt und Brüder haben sich die Zähne eingeschlagen. Am Ende stand eine Diktatur, die Millionen ins Chaos stürzte. Aber wir leben in anderen Zeiten, die Menschen sollten klüger sein.

„Man muss den Anfängen wehren!“, ist ein Argument, das ich zwar unterstütze, aber dazu andere Mittel wähle. Eine Demokratie lebt vom Diskurs, von sachlich vorgetragenen Thesen. Geifernder Hass trägt wenig zum gegenseitigen Verständnis bei.

„Man kann mit Rechten / Linken nicht reden, die haben nur ihre dumpfen Parolen!“, wird oft behauptet und prompt betätigen sich beide Seiten als infantile Plärrer. Meine abschließende Frage an diese Lager lautet: „Was wäre, wenn ihr wieder miteinander sprecht, statt Fäuste und Trillerpfeifen einzusetzen?“ 

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Von deutscher Einheit, dem Zeitgeist und der epochalen Zäsur

Los Angeles, 03. Oktober 2017. Während Deutschland seine Einheit feiert, die dort zum Teil nie angekommen ist, blicke ich auf 30 Jahre deutsche Heimat zurück. Von Wehmut kann keine Rede sein. Heimat ist für mich dort, wo ich angekommen bin.

In Deutschland angekommen sind viele Menschen aus dem Osten bisher nicht. Die alte Bundesrepublik hat sich die DDR vereinnahmt und die Menschen mit westlicher Konsumhörigkeit überrollt. Das zumindest ist mein Eindruck von der Wiedervereinigung. „Aber die Menschen wollten das so, sie hatten doch die Wahl!“, mag das Gegenargument kommen. Ich frage: „Hatten sie das wirklich?“  

Die Wahl habe auch ich gehabt, ob ich weiter politische Artikel schreibe. Eigentlich ist das Thema ziemlich durch. Aber soll ich mein Deutschland im Stich lassen, das, sofern man den Medien glaubt, von einer epochalen Zäsur befallen ist. Ein Blick in diverse Publikationen zeigt, sie überschlagen sich in kreischender Hysterie zum Wahlergebnis. Täglich wird über mögliche Koalitionen und Konstellationen spekuliert und in den sozialen Netzwerken tobt Krieg.

Krieg herrscht unterdessen auch auf den Straßen der Welt. Katalonien versucht die Unabhängigkeit und ein Massenmörder in den USA erschießt unschuldige Menschen. An dieser Stelle sollte als Einwand die Meinung stehen, dass es auch keine schuldigen Menschen gibt.

Eine eigene Meinung erlaubt sich unterdessen der GRÜNE Boris Palmer, den ich als Hoffnung für die Partei ansehe. Nur seine „Chefin“, Frau Peter, hat wie immer nichts kapiert. So wenig wie Frauke Petry, die sich über eine Art Hexenjagd auf sie entrüstet. Was hat die Frau erwartet, nachdem sie ihre WählerInnen täuschte?

Apropos AfD, die laut der Prognose eines Meinungsforschers kurz vor dem Fall in die Bedeutungslosigkeit steht. Sie, so weiß er, wird sich sehr bald spalten und selbst zerfleischen. Möglich ist das, aber das gilt auch für die Altparteien. Kommt keine Koalition zustande, werden auch dort die Köpfe rollen.

„Die Merkel wird nie ihr Amt aufgeben!“, könnte nun als Einwand kommen. Ich sage: Man wird sie dazu zwingen. Nicht heute oder morgen. Aber vier weitere Jahre ist die Frau, die man getrost als „Mutter der AfD“ bezeichnen kann, nicht im Amt.

Merkel trägt große Schuld an ihrer Wiederkehr, die Partei war 2015 so gut wie bedeutungslos. Auch die Medien haben mit einer wahren Hetzkampagne dafür gesorgt, dass sie im Gedächtnis blieb. 60 % der AfD-Wähler haben laut Statistik, die Partei aus reinem Protest gewählt.

„Aber das sind doch Rechtsextremisten!“, kommt sofort der Protest aus der linken Ecke, „die darf man doch nicht demokratisch nennen!“ Ehemalige WählerInnen anderer Parteien derart zu beschimpfen, zeugt von schlechtem Demokratieverständnis. Aber so sind viele Linke, nur ihre Meinung zählt.

Nach Meinung einiger weniger Intellektueller, haben die Linken ihre große Zeit längst hinter sich. Was wir zur Zeit erleben sind letzte Gefechte einer Hegemonie, die sich langsam für die üppige Rente rüstet. Kein Wunder, hat man doch viele Jahre an den Fleischtöpfen gesessen. Aber da wäre immer noch die Antifa, die jungen Wilden unserer Zeit.

Was zumindest einige Medienvertreter bereits begriffen haben, nämlich einen normalen Umgangston mit demokratisch gewählten Abgeordneten zu pflegen, müssen viele Jusos und Antifa-AktivistInnen noch lernen. Aber das ist schwierig für Menschen, deren beschränkter Horizont eine unüberwindliche Grenze ist.

„Wenn der Zeitgeist links ist, dann sind logischerweise auch die Dummen links“, ist ein Zitat dem ich leider zustimmen muss. Mit der intellektuellen Studentenrevolte von 1968, hat die heutige „Linke“ wenig zu tun. Die Antifa ist zur bezahlten Sturmtruppe verkommen, die, ganz im Stil der Faschisten, gegen alles und jeden aufmarschiert.

Vielleicht würde es helfen sich mehr an Adorno zu orientieren und diesen Namen nicht für ein Reiseportal zu halten. Die Hexenjagd auf Menschen mit andere politischen Vorstellungen entlarvt die Antifa. Sie, die den Rechten dumpfe Gewalt vorwerfen, verstecken sich selbst hinter dunklen Masken, um unerkannt Steine zu werfen.

Etwas mehr Offenheit, aber vor allem Bildung, täte vielen gut, die nur sprachlos die Trillerpfeife benutzen. Aber wie der Journalist Peter Hahne (ZDF) bereits sagte: „Populär wird mit Populist verwechselt.“ Und da ist etwas dran.

Los Angeles, 03. Oktober 2017. Während Deutschland seine Einheit feiert, die dort zum Teil nie angekommen ist, blicke ich nach vorn. Willkommen Zukunft, ich freue mich auf dich!

Wenn der Linke kommt – Gedanken zum G20-Gipfel

Hamburg, die Randale beim G20-Gipfel, ist an mir vorbei gegangen. Wir waren in Prag und haben unsere eigene Randale gemacht. In Form eines Kampfkunst-Seminars, das Stilübergreifend gewesen ist. Krav Maga, Musado, (Aiki)Jujutsu, von allem war etwas mit dabei.

Dabei waren in Hamburg auch Chaoten, denen es um Gewalt und Zerstörung gegangen ist. Ob es wirklich Linke waren, wird die Polizei besser wissen. Aber die war, von der Politik einmal mehr im Stich gelassen, überfordert. Aber ist das wirklich so?

Was genau ist in Hamburg passiert, was wird der aufgebrachten Öffentlichkeit vermittelt? Wem nutzt die Randale, wem schadet sie? Schaut man sich die folgenden Sätze an wird klar, dass in Hamburg Wahlkampf gemacht worden ist.

„Seien Sie unbesorgt: Wir können die Sicherheit garantieren. Wir werden Gewalttaten und unfriedliche Kundgebungsverläufe unterbinden“, hat Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz im Vorfeld angekündigt. „Wir richten ja auch jährlich den Hafengeburtstag aus.“

Das klingt im ersten Moment gut, weiß der Mann etwa was er tut? Der Antifa ist „Onkel Olaf“ gut bekannt. Immerhin duldet er sie in seiner Stadt. Oder glaubt wirklich irgendwer, dass solche Krawalle ohne das Wissen der Mächtigen möglich wären?

Ist Onkel Olaf der Bundesmutti auf den Leim gegangen und Opfer seiner eigenen Geister geworden? Blanker Hohn dabei, auf beiden Seiten standen vom Staat bezahlte „Aktivisten.“ Wie ich das meine? Nachdenken hilft.

100 Millionen Euro für den „Kampf gegen Rechts“, hat sich Deutschland genehmigt. Auch damit wird indirekt die Antifa finanziert, die einmal mehr Wahlkampfhilfe für Mutti betrieb. Und Onkel Olafs Entschuldigung klingt lahm. Von Rücktritt reden wir später.

Ja. Angela I., hat sich Wahlkampfhilfe nach Deutschland geholt und zwar in Form von weiteren 19 Regierungschefs. Das soll den interessierten BürgerInnen zeigen, „Seht nur her, was ich die Mutti alles kann!“

Aber warum Hamburg und nicht die Lüneburger Heide? Damit der Bürger was zu schauen hat, wenn sein Kleinwagen lichterloh brennt und auch Oma Lieschens Bäckerei in Flammen aufgeht. Dann und nur dann kann man schärfere Gesetze machen. Dämmert etwas, meine Damen und Herren?

Dämmern wird es vielen nach den nächsten Wahlen, dass sie ihr eigenes (Todes)Urteil unterschrieben haben. Vielleicht nicht sofort. Die Veränderungen werden langsam kommen. Aber sie kommen. Mit Sicherheit. Hat jeder das Wortspiel erkannt?

Natürlich meldet sich auch der gute Heiko zu Wort. Immer mit Maß und klarem Ziel. „Das sind asoziale Schwerstkriminelle“, hat er BILD gesagt und auf den bösen Vermummten gezeigt. Und heimlich übt die Bundeswehr den Häuserkampf. Fragt sich gegen wen. Das sehen wir spätestens dann, wenn die KSK auch gegen (Thema der eigenen Wahl) Demonstranten eingesetzt wird.

Was die Öffentlichkeit nicht begreift und was sofort die „Verschwörungstheorie!“ Rufer aus den Hinterzimmern lockt, wir werden von den Eliten vorgeführt. In der Politik gibt es keine Zufälle. Dort wird eiskalt taktiert. Kollateralschäden inklusive. Kaputte Scheiben? Nicht so schlimm! Das Ziel ist alles.

Deutschland entwickelt sich seit Jahren weg von der (Schein)Demokratie. Die Eliten haben erkannt, dass damit kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Und der Nationalstaat ist sowieso ein Produkt aus der Vergangenheit. Es leben die „Vereinigten Staaten“ Die von Europa, was habt ihr denn nun gedacht?

Ja, die BürgerInnen werden wieder Mutti wählen und eine Schwarz-Gelbe Koalition. SPD, GRÜNE, LINKE und vermutlich die AfD, werden nach der Wahl traurig in der Ecke sitzen und sich gegenseitig auf die Finger schauen. Die Politik machen andere.

Die Weichen sind gestellt, Mutti wird uns weiter regieren. Dafür gibt es keine Alternative. Bis dahin werden sich friedliche Demonstranten und Polizisten die Wunden lecken und auf Rache sinnen. Das ist zwar menschlich, aber ziemlich dumm.

Dumm, da es den Eliten in die Hände spielt, die beide Seiten nur benutzen. Der Gag, beide sind BürgerInnen Deutschlands, das abgeschafft wird. Aber ich habe bekanntlich „keine Ahnung.“ Oder doch?

Die undemokratische Gesellschaft

Köln kommt nicht zur Ruhe. Dabei geht es weniger um die massenhaften Übergriffe von muslimischen Männern gegenüber deutschen Frauen, sondern um den Bundesparteitag einer demokratischen Partei.

Ich finde es schäbig, ja schwach, dass die meisten Journalisten, dass sogar PolitikerInnen, keine klaren Worte gegen Übergriffe auf Menschen fanden. Gewalt ist keine Lösung, wenn man einen politischen Gegner bekämpft.

Aber der linke Intellektuelle war gestern, heute skandieren seine Enkel „Deutschland verrecke!“ Diese SPIEGEL-Online Kolumne beschreibt es hart und fair: Jagdszenen am Rhein. Danke, Jan Fleischhauer, das haben Sie gut gemacht!

Wahlk(r)ampf

Wahlkampf wird mit Worten ausgetragen. Wenn ich finde, dass Partei A schlecht und Partei B Spitze ist, werde ich das in einem sachlichen Streitgespräch vor möglichst vielen Leuten klären, aber Worte wie „Nazi-Schlampe“ oder „Linksversiffte Hure“ vermeiden.

Wer Eisenstangen statt Argumenten benutzt, wer lieber Pflastersteine statt Sachthemen wirft, stellt sich außerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und gehört hart und konsequent bestraft.

Aber ein Staat, der mehrheitlich von linken Kräften geleitet wird, dieser Staat braucht offensichtlich Fußsoldaten, die hirn- und planlos Steine gegen politische Gegner werfen. Der von diesen Kräften eingesetzte Bundespräsident, hat geschwiegen. Und damit den ersten Fehler seiner neuen Karriere gemacht.

(K)Ein Wort

„Es ist falsch politischen Parteien, auch wenn man sie nicht mag, die sich aber innerhalb der Regeln der freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewegen, ihr Existenzrecht zu bestreiten.“ Diese oder eine ähnliche Aussage vermisse ich.

Sie kam dann doch, aber von dem Wissenschaftler Professor Werner Patzelt, der den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden hat. Professor Patzelt zur Demonstration in Köln wörtlich:

„Es wäre Sache des Bundespräsidenten gewesen an dieser Stelle darauf hinzuweisen, was denn tatsächlich die Spielregeln unserer Demokratie sind. Und dass einschüchtern von politischen Gegnern ganz gewiss nicht dazu gehört.“

Deutschland duldet und finanziert (Anti)Faschisten, die gegen alles und jeden sind. Vielleicht sollte man in Berlin ernsthaft darüber nachdenken, ALLE gewalttätigen Gruppierungen, sofern das juristisch machbar ist, endlich zu verbieten. Und ich meine wirklich alle, egal ob „Links“ oder „Rechts.“

Die Antifa schert sich so wenig um Recht und Gesetz, wie die Glatzen mit den Springerstiefeln. Beide Seiten, da werde ich ganz unjapanisch deutlich, sind hirnlose Vollpfosten für mich.

Gelebte Demokratie

Vielleicht sollte man MinisterpräsidentInnen auf einen Schnellkurs in Demokratie schicken, wenn ihnen entfallen ist, dass gemäß Parteiengesetz, § 9 Mitglieder- und Vertreterversammlung (Parteitag, Hauptversammlung), eine demokratische Partei einen Bundesparteitag abhalten muss.

Man stelle sich nur das Aufgebot an Polizei und Geheimdiensten vor, wenn plötzlich eine Partei beim Bundesparteitag der Linksgrünmittigen demonstriert. Vermutlich wäre sie danach verboten.

Deutschlands freiheitliche Ordnung gründet auf dem „Streit“, dem Diskurs über politischen Positionen. Ich finde es bezeichnend, dass die meisten Deutschen keine Ahnung von Demokratie zu haben scheinen und nur noch die Propaganda des durch Zwang finanzierten Staatsfunks plärren.

„Wir“ und  die anderen

Sind wir alle zu gewalttätigen Hooligans geworden, die entweder Pro oder Contra (Partei der eigenen Wahl einsetzen) sind und den „Gegner“ mit Böllern und Fäusten bekämpfen?

Mir zeigt es klar die Defizite unserer politischen Kultur: Aufgehetzte Massen, die zur Selbstjustiz greifen, vom Volk entfremdete PolitdarstellerInnen (Eliten), die sich von „Blitzumfragen“ treiben lassen und JournalistInnen, die klar selbst politische AktivistInnen (geworden) sind.

Aber das passt zum Bild der Lämmer und Eliten, das ich schon mehrfach gezeichnet habe. Dieses Bild lässt mich schwarz für Deutschlands Zukunft sehen, wenn niemand diesen Trend stoppt.

Die Extremisten – Gedanken zur Meinungsfreiheit

Schon seit einer Weile mache ich mir Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Selbst ich als Japanerin darf das, auch wenn es nicht im Grundgesetz steht. Oder möchte mir dieses Recht jemand nehmen?

Meinungsfreiheit ist wichtig! Zur Zeit erleben wir wieder den gesteuerten Hass der Ideologien, die Menschen aufeinander hetzt. Während Politdarsteller das Volk als „Pack“ bezeichnen und ein Stück „Dunkeldeutschland“ sehen, skandiert man in Teilen Deutschlands „Merkel muss weg!“

Letzteres ist Ausdruck einer Meinung, die im Rahmen politischer Auseinandersetzung bleibt. Zwar Polemik, aber „Pack“ ist an der Grenze zur Beleidigung. Was wäre, wenn beide Seiten wieder miteinander reden und die Kluft von Volk und Eliten überwinden könnten?

Mich kostet es wenig Überwindung, mit anderen über bestimmte Themen zu sprechen. Leider haben Homophobe und Rassisten damit ein massives Problem. Und trotz gegenteiliger Beteuerungen von Politik und Medien, ausgestorben sind die noch lange nicht.

Zurück zu unbequemen Fakten, die oft die rosarote Filterblase stören. Die Intoleranz in Deutschland wächst und hat mittlerweile Züge angenommen, die man klar faschistisch nennen kann. Die Staatszensur in sozialen Medien, ist dabei nur der offensichtliche Teil.

Der Artikel 5 des Grundgesetzes, ist offenbar in Vergessenheit geraten. Der Diskurs bleibt auf der Strecke, die Sprachlosigkeit wächst. Niemand sieht die Gefahr in der wir uns damit befinden. Sprachloser Hass erzeugt immer auch Gewalt.

In Deutschland herrscht mittlerweile Meinungsterror, der nicht eindeutig von den (Pseudo)Linken stammt, auch rechte Parolenbrüller stoßen ins gleiche Horn. Seit Ende 2015, hat sich das Klima noch verschärft und beide Lager rufen zum Klassenkampf.

Warum das so ist, habe ich in einem anderen Beitrag geschrieben. Heute beschäftige ich mich mit den Auswirkungen. Fakt ist, wir haben Extremisten in Deutschland, die zwar in der Minderheit, aber ganz groß bei Krawallen sind. Als Beispiel kann man den „Schwarzen Block“ der Antifa(schisten) nennen oder die „Hammerskins“ der rechten Szene.

Für beide Seiten auffällig, ist die schnelle Mobilisierung ihrer Anhänger, die gezielt gegen Aktionen des jeweils anderen Lagers aufmarschieren und zum Teil Gewalt ausüben. Das halte ich für bedenklich. Hat man im Land der „Dichter und Denker“ die Diskussionskultur abgeschafft?

Recht wirr wird die krude Argumentation dieser Gruppen, wenn sie sich einerseits als Opfer und andererseits als Retter Deutschlands sehen, die einen moralischen und politischen Auftrag für sich in Anspruch nehmen. Den Anspruch oder Intellekt miteinander zu reden, haben diese nicht.

Zwar ist es meine Meinung, dass (Pseudo)Linke oft hoffnungslose SozialromantikerInnen sind und Rechte in einer postfaktischen Welt ihr Dasein fristen, aber was hindert die beiden Lager am Diskurs? Hat die kognitive Mentalvergiftung des politisch-medialen Komplexes doch Früchte getragen? Fast scheint es so.

Wir alle wissen, dass Politik und Religion Reizthemen sind, an denen sich schnell die Gemüter erhitzen. Das Spektrum der Reaktionen reicht von Beleidigungen bis zur Androhung körperlicher Gewalt.

Wo sind die zwar hitzigen Debatten, die hart in der Sache, aber in der Summe fair geblieben sind? Vermutlich mit Goethe ausgestorben und „Neusprech“ nun der Weisheit letzter Schluss. Sind wir ein Volk von „kläffenden Kötern“, das keine gute Ausdrucksweise hat?

Was „Geistigen Dünnschiss produzierende Pisskajole“ mit Diskussionskultur und sachlicher Kritik zu tun hat, erschließt sich mir leider nicht. Kann mir dabei jemand helfen? Das ist die geistig hochtrabende Essenz dessen, was ich an Kommentaren bekomme, die nie das Licht erblicken. Oder wäre ein „Best of“ lesenswert?

Die Sprachlosigkeit dieser Typen wäre lustig, wenn sie keinen ernsten Hintergrund hätte. Es geht nur noch darum andere Meinungen zu diskreditieren und jeden Diskurs schon im Keim zu ersticken. Zur Not plärrt man noch „Verschwörungstheorie!“

„Verschwörungstheorie“ ist ein gern genommenes Wort. Man(n) verweist dabei gern auf sogenannte Fakten, die auch in Wikipedia stehen. Aber Wikipedia Inhalte kann jeder schreiben. Verschwörungstheorien auch.

Apropos Wikipedia! Wir haben hier eine Plattform, die wir kritisch betrachten sollten. Dort wird massiv Meinungsmache gegen bestimmte Personen und Gruppen betrieben, die von anonymen Administratoren stammt. Berichte über wissenschaftliche Fakten sind dagegen fälschungssicher. Die kann man überprüfen. Bei Verleumdungen sieht das anders aus.

„Du teilst doch auch aus!“, höre ich oft. „Schon“, ist meine Antwort, „aber ich versuche sachlich zu bleiben. Und wenn ich einer Kanzlerin die Mitschuld an den Morden und Terrorakten in Deutschland gebe, ist das in meinen Augen legitim.“

Ich bin sogar für einen Untersuchungsausschuss, der hoffentlich nach der nächsten Wahl einberufen wird. Ob wir dann wirklich Strafen gegen PolitikerInnen erleben, bleibt abzuwarten. Frau Merkel verurteilt hätte was. Ulli Hoeneß Zelle wäre frei.

„Die Meinungsfreiheit ist die Mutter aller Freiheiten“, hat Salman Rushdie in seiner Rede zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse gesagt. Genau diese Freiheit fordere ich vehement.

Und ich stelle mich in eine Reihe mit Hamed Abdel-Samad der sagt: „Aber ich habe da meine Zweifel, ob viele Deutsche diese Meinungsfreiheit tatsächlich so sehr schätzen, wie oft propagiert wird, oder?“ Hat jemand eine Meinung dazu?

 

Patriotismus, ein deutsches Problem

Deutschland 2006, die Fußball WM im eigenen Land mutiert zum sogenannten Sommermärchen. Deutsche Fahnen wohin das Auge blickt. Eine ganze Nation im Freudentaumel. Auch wenn später Italien Weltmeister wird. Plötzlich sind die Deutschen wieder Patrioten, auch wenn es lediglich dem Fußball geschuldet ist.

Wir sind wieder wer!

Zwei Stimmen sollen stellvertretend für all die positiven Kommentare stehen, die in Deutschland und der ganzen Welt für positive Schlagzeilen sorgten.

Angela Merkel: „Ich bin sicher: Dieser Sommer 2006 wird uns noch lange im Gedächtnis und in den Herzen bleiben. Wir werden uns an schöne Stunden erinnern, an große Spiele und an Menschen aus der ganzen Welt, die wir als Freunde gewonnen haben. Möge die Stimmung, mit der wir uns als Deutsche der Welt präsentiert haben, weit über diesen Sommer hinausreichen!“

Horst Köhler: „Nicht zu vergessen all jene, ohne deren unermüdliches Engagement im WM-Stab und den Projekten des Gastgeberkonzeptes der Bundesregierung sowie im Organisationskomitee des DFB eine Großveranstaltung wie die WM nicht möglich gewesen wäre. Ich finde gut, dass ich nicht mehr der einzige bin mit einer Flagge am Auto.“

Aber kaum sind die Flaggen eingerollt, kaum hat sich die Euphorie gelegt, kehrt wieder der (politische) Alltag in Deutschland ein. Nur verschämt schaut man noch auf die Fahne und duckt sich wieder vor dem Rest der Welt.

Nationalismus vs Patriotismus Teil 1

Die Antifaschisten nehmen Fahrt auf und linke Ideologie breitet sich weiter aus. Es gründen sich „Netzwerke gegen Rechts“ und Webseiten gegen Nazis werden erstellt. Das ist gut, auch ich unterstütze den Kampf gegen Idioten. Warum allerdings eine vermummte Masse „Deutschland verrecke!“ schreit, wird mir ein Rätsel bleiben.

Deutschland 2008, Professor Hans Vorländer, der Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Dresden lehrt, schreibt (s)einen Artikel „Was unterscheidet Nationalismus von Patriotismus?“ Er erklärt darin sehr gut, was jeder Deutsche wissen sollte, aber oft nicht wahrhaben will.

Ich möchte den letzten Abschnitt des Artikels zitieren, der beachtenswert ist:

„Deutschland kann kein unbefangenes, ungebrochenes Verhältnis des Stolzes zu seiner Geschichte haben. Das unterscheidet Deutschland von anderen demokratischen Staaten und erklärt, warum die Deutschen weniger stolz auf ihre historischen und politischen Errungenschaften sind als die Angehörigen anderer Nationen. Und doch gäbe es Grund, etwas selbstbewusster und stolzer auf die Leistungen der letzten Jahrzehnte zu blicken: auf die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, auf den Aufbau einer freiheitlichen Ordnung, auf einen hohen Lebensstandard, Wohlstand und soziale Absicherung, auf eine kulturelle Infrastruktur, die ihresgleichen sucht. Und auf die friedliche Revolution von 1989/90 in der DDR und die Vereinigung beider deutscher Staaten. Ohne die Mobilisierung großer humaner und finanzieller Ressourcen und ohne das Gefühl der Verbundenheit und das nachhaltige Moment der Solidarität wäre das Zusammenwachsen Deutschlands nicht möglich gewesen. Gründe für einen ‚entspannten‘ Patriotismus also gibt es.“

Nationalismus vs Patriotismus Teil 2

Das Sprachverständnis vieler Menschen, wird leider viel zu oft durch die Medien in die Irre geführt. Ich möchte das am Beispiel „Rechte“ im Sinn politischer Gesinnung und den Wörtern „Rechtsextremist“, „Rechtsradikal“, sowie „Rechtspopulist“ aufzeigen.

Auch hier zeigt sich der Kardinalfehler deutscher Diskussionskultur. Rechte, wozu ich auch die CDU/CSU zähle, sind in erster Linie demokratische Parteien, die im Fall der NPD, allerdings verfassungsfeindliche Ziele hat, aber zu unbedeutend ist, um verboten zu werden.

Ihr nun die Parteienfinanzierung zu entziehen ist ein längst überfälliger Schritt. Warum hat man das nicht schon vor Jahrzehnten gemacht? Aber vielleicht liege ich damit falsch, denn dieser kleine Haufen ist kein Problem. Ein Land wie Deutschland sollte auch mit diesen Wirrköpfen können.

Auch Rechtsradikale sind anders, als das Wort vermuten lässt, keine Gewalttäter. Per Definition stehen sie lediglich rechts der Mitte des politischen Spektrums, bleiben allerdings im Rahmen der Gesetze. Der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht Rechtsradikalismus in der Regel nicht feindlich gegenüber.

Rechtsextremisten haben eine andere Qualität. Dabei handelt es sich um etwa 10.000 Gewaltbereite, die es bundesweit gibt. Eine Zahl, die sich fast 1:1 mit den gewaltbereiten Linken deckt. Der Fokus liegt aber fast nur auf „Rechts“, wenn irgendwo etwas passiert. Von linken Gewalttaten spricht man nur verschämt.

Die Presse setzt nun das Empörungs- und Meinungsmanagement dazu ein, um der Öffentlichkeit die Gefährlichkeit der durch Sprachvermischung gebrandmarkten Rechtsradikalen und Rechtspopulisten deutlich zu machen. Alles was also rechts der CDU/CSU ist, wird zu „Rechtsextremistisch“ und ist damit böse.

Nationalismus vs Patriotismus Teil 3

Die bewusste Stigmatisierung von Parteien, der bewusste und falsch eingesetzte Gebrauch von Worten, aber auch die geistige Trägheit vieler Menschen, das alles trägt zum falschen Verständnis und der dadurch resultierenden Abgrenzung von der eigenen Geschichte und ihre daraus resultierende Nichtverarbeitung mit bei.

Daher wird es immer Menschen geben, die mit glühendem Eifer und Anti-Nazi-Parolen, in die wörtliche Bresche springen und vehement gegen jedes ihrer Meinung nach falsche „Deutschtum“ sind. Stichwort „Antifa.“ Und diese Truppe wird zum Teil vom Staat gelenkt.

Diesen Menschen empfehle ich einen Aufenthalt in Japan oder den USA. Dort werden sie vielleicht ansatzweise lernen, was gesunder Patriotismus ist und geheilt wiederkehren. Falls nicht, so wäre ein permanenter Aufenthalt außerhalb Deutschlands vielleicht die bessere Wahl. Für sie, für uns alle.

Aber eine Demokratie lebt vom Diskurs. Nun diskutiere ich für mein Leben gern. Dabei zeige ich gern vorherrschende Defizite auf.  Ich sehe Dinge sehr oft anders. Gesunder Patriotismus ist ein Gewinn für alle. „Nazi-Parolen“ und Nationalismus dagegen nicht.

Zwischen Schuld und Zorn

In einigen Kommentaren zu meinem Artikel „Deutschlands verleugnete Identität“, wird ein Teil des Problems deutlich, das viele Deutsche mit der eigenen Geschichte haben. Ich habe keins und ich erkläre gern (noch einmal) warum.

Nehmen wir das Beispiel Auschwitz, ein Vernichtungslager für Juden. Als Teenager war ich mit der Schule dort und habe mich genau umgesehen. Aber statt Schuld oder Betroffenheit zu empfinden, habe ich die Fäuste geballt und Zorn auf die feigen Mörder gefühlt. So denke ich.

Nun könnte man sagen „Aber du bist Japanerin!“, was natürlich richtig ist. Auch im alten Japan hat man Menschen umgebracht, was mich zu keiner Schuldigen macht. Jede Nation hat dunkle Kapitel. Und hat nicht der Cro-Magnon-Mensch den Neandertaler quasi, wenn auch nicht im wörtlichen Sinn, ausgerottet? So viel zum Thema Völkermord.

Nachtragend zu sein und Hass auf alle AmerikanerInnen zu empfinden, deren Vorfahren für Hiroshima und Nagasaki sorgten, hat so wenig Sinn, wie die Glorifizierung von Massakern der japanischen Armee. Beides war falsch. Was mich trotzdem weiterhin stolz darauf macht Japanerin zu sein.

Diese Einstellung, diesen Stolz lasse ich mir von niemand nehmen. Wer nun mit den Finger auf mich zeigen möchte, lenkt meist nur von eigenen Defiziten ab und benutzt andere als Ventil.

Die Scham

Die Vergangenheit im Fokus zu haben, aber aufrecht nach vorn zu schauen, wäre ein erster Schritt zur Verarbeitung eines Traumas, das noch immer durch viele Köpfe spukt. Ich halte mich für gesund.

Wie wäre es statt Scham eben jene Wut auf Mörder und Regime zu empfinden, die wirklich schuldig sind. Wäre es nicht besser Schulter an Schulter mit damaligen Gegnern in Stadien zu sitzen und sich über den Sieg der Nationalmannschaft zu freuen?

Angela Merkel hat das früher gut gemacht. Ich mochte die Frau, als erste deutsche Kanzlerin. Auch ihr Interesse an Sport, ihre Präsenz, ihre nahezu kindlich zur Schau gestellte Freude. Aber eine Politikerin zum anfassen ist sie schon lange nicht mehr.

Links und Rechts

Nüchtern betrachtet gibt es keine wirklichen Linken in Deutschland. Die linke Pseudopolitik der GRÜNEN, LINKEN und der SPD, hat schon lange eine andere Qualität. Sie verschleiern damit ihre eigentlichen Ziele, die jeder selbst nachlesen kann. Oder wählt ihr in Unkenntnis des Parteiprogramms?

Auch Rechte sucht man fast vergebens. Die Bierzeltmentalität der NPD ist ein Witz. Und wenn die AfD sich nun als patriotisch präsentiert und Menschen vom rechten Rand der Mitte fischt, so ist auch das so lange legitim, wie sie sich an Grundgesetz und demokratische Regeln hält.

Die NSU war ein Produkt des Verfassungsschutzes. Aus dem Ruder gelaufen? Vielleicht. Aber wer sich mit der Vergangenheit mancher Behörden beschäftigt, wird vielleicht hellhörig werden. Oder ist es unbekannt, woraus das BKA entstanden ist? Inklusive der Beamten, die schon für die Nazis tätig waren.

Zur Zeit gibt es kaum echte Marxisten und noch weniger jenen linken Geist, der 1933 durch Deutschland wehte. Nur einen Hang zum linken Rand, der geschickt gesteuert worden ist, um den Neoliberalismus zu verschleiern. Aber das hat auch wieder niemand bemerkt.

Pro Deutschland und Patriotismus

Der Kardinalfehler vieler, ist die Assoziation des Wortes Patriotismus mit dem Nazi-Regime und deren Parolen. Die Nazis waren Schwachköpfe. Punkt. Aber nach mehr als 70 Jahren Schuldgefühl sollte dieses einem gesunden Selbstbewusstsein weichen.

Niemand erwartet, dass wir „Deutschland über alles!“ brüllen und die Springerstiefel schnüren. Aber wenn ich mit dem Gewinn eines beliebigen Weltmeistertitels meine Freunde aus (Land der Wahl einsetzen) auf spaßige Weise ärgern kann, so mache ich das gern.

Und ja ich freue mich und bin stolz auf Goldmedaillen, die „meine JapanerInnen“ und „meine Deutschen“ gewinnen. Und wenn es dann doch die HolländerInnen oder PolInnen sind, habe ich kein Problem damit, wenn sie patriotisch sind und ihre Flagge schwenken. Ich schwenke dann meine (beiden) gleich mit.

Allen LeserInnen, die mehr über Patriotismus lesen möchten, lege ich diesen Artikel ans Herz, den ich im Sommer 2016 schrieb. In „Fußball, Fahnen, Patriotismus“, wird noch mehr erklärt. Danke fürs lesen.

 

 

Grenzenlos

Grenzenlos bedeutet unendlich oder uneingeschränkt und steht als Wortspiel für offene Grenzen. Grenzenlos steht auch für die Naivität vieler Deutscher, die selbst nach den Morden in Freiburg und Berlin noch immer nicht aufgewacht sind.

Aber das muss man verstehen, so ein bisschen heile Welt ist wichtiger, als die Opfer. Abgestumpft von medialer Gewaltpräsenz und voll mit Gänsebraten, hat nur George Michaels Tod entsetzt. Der Sänger war bekanntlich eine Ikone, wen interessieren die Namenlosen aus Berlin.

Apropos Berlin! Direkt nach dem Fest muss eine neue Umfrage her, die nun die CDU im Aufwind sieht. Das sind doch wirklich tolle Neuigkeiten, 2017 wird die Bundesmutti erneut gewählt. Wer die Mörder ins Land ließ, hat der träge Normalo bis dahin längst vergessen.

Mutti, als Hüterin jener, die schon länger im Land der Bombenstimmung leben, hat dann schnell vom Thomas postulieren lassen, dass wir mit dem Terror leben müssen. Der Thomas, das ist nämlich ein guter Mensch, dem bald der kollaterale Terrororden am Lederstrumpf verliehen wird.

Wir wissen nun auch vom BKA, dass es Vergewaltiger schon vor der Flüchtlingswelle gab und diese netten jungen Männer nicht krimineller als (Bio)Deutsche sind. Sollten sie doch über die Stränge schlagen, wird das sofort entschuldigt. Das macht man(n) halt so in der Kultur von Asylistan!

Die deutsche Frau muss bereit sein ihr Opfer fürs Jungvolk zu bringen. Augen zu und ab dafür, der nächste Grapscher steht schon vor der Tür. 2017 werden Burka und Kopftuch auch für deutsche Frauen Pflicht. Und mit dem Schweinebraten ist auch bald Schicht.

Die Hauptmahlzeit wird 2017 Hammel sein. (Ab)Geschlachtet nach steinzeitlicher Sitte, wie es nur ein neuer Deutscher darf. Diese neuen Deutschen, das sind so richtig tolle Menschen! Ihrer Religion des Friedens huldigt gar die Antifa. Ist klar, die sind sich zu fein um Bomben zu werfen. Das machen dann die Männer ohne Nerven.

Noch 2016 hat es ein neuer Sport in die Medien geschafft. Live und in Farbe werden bevorzugt Frauen attackiert, die sich lustvoll jauchzend von Rolltreppen stürzen. Bricht dabei der Arm sind 100 Punkte fällig. Abzüge gibt’s für unverletzt.

Zum Jahresausklang noch eine wirkliche gute Rede, die so leider von keinem Politiker kam.

Wenn der Linke „Deutschland verrecke!“ ruft

Vermutlich schockiert der provokante Titel viele LeserInnen und lässt sie an meiner Gesinnung zweifeln. Aber die, das kann ich jedem versichern, hat sich nicht verändert. Die als Überschrift gewählte Parole, ist der Schlachtruf der Antifa.

Die Antifa, das sind die Antifaschisten und erklärte Feinde Deutschlands und weitaus größere Faschisten, als es rechte Hansel sind. „Du wertest!“, höre ich LeserInnen sagen. „Das muss man aber anders sehen …“ Muss ich? Ich kann! Aber ich kann auch meine Meinung klar vertreten. Egal ob zu Rechtsradikalen oder der Antifa. Beide sind mir suspekt.

Schon vor einigen Monaten, hatte ich einen ersten Artikel über die Antifa geschrieben. Wer ihn nicht kennt oder noch einmal lesen möchte, der darf gern diesem Link folgen: KLICK MICH.

Schaut man sich die Geschichte der Antifa an, wird man, mit viel Wohlwollen ihre „hehren Absichten“ erkennen. Einst angetreten, um der NPD friedlich die Stirn zu bieten, hat sich die Bewegung sehr schnell radikalisiert. Plötzlich gab es ausufernde Gewalt und die Steine flogen.

Damit nicht genug, haben Teile der Antifa gleich ganz Deutschland als Zielscheibe ihres Hasses erkannt. Hass auf ein System, dass ihnen ein warmes Nest in Muttis Obhut gibt. Laut einem Bericht des Berliner Verfassungsschutzes, lebt nämlich das typische Antifa-Mitglied immer noch zu Hause.

Der Bericht zeigt, dass Linksextremisten im Schnitt 21 bis 24 Jahre alt sind, zu 84 Prozent männlich, ledig und keiner Vollzeitarbeit nachgehen. 27 Prozent sind Schüler oder Studenten. Milchbubis, die an Muttis Rockzipfel kleben.

Der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) stellte im Januar 2016 im Vorwort der Studie fest: „Wer linke Gewalt öffentlich thematisiert, sieht sich regelmäßig einem bemerkenswerten Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. Links motivierte Gewalttaten machen den größten Anteil der politisch motivierten Gewaltdelikte in Berlin aus.“

Von Gutmenschen und besorgten Bürgern

Seit Jahren fallen mir immer wieder Berichte in den Medien auf, die vor Rechtsextremisten warnen. Man wird nicht müde, um das Volk mit Zahlen zu verwirren, die nur die halbe Wahrheit sind. „Man“, das sind zum größten Teil linke Medien, linke Politiker und ihre Sympathisanten.

Gutmenschen aller Kaliber warnen vor der braunen Gefahr. Stuhlkreise werden gegründet und Schreibzirkel gegen Rechte. Das ist zwar eine gute Sache, aber auch in hohem Maß naiv. Gibt es auch Schreibzirkel gegen Links?

Ist ja klar, dass Linke automatisch die Freunde von Ausländern sind und auch Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Dumm nur, dass auch das wieder nur eine Vorstadtlegende ist. Im Februar schrieb die „Junge Freiheit“ über eine Demonstration von Linken, die in Berlin Neukölln gegen den Bau einer Asylunterkunft waren. So ist das bei dieser Truppe, wenn es ans Eingemachte geht.

Und wenn Luxusaustos brennen, macht das auch vor integrierten Türken nicht halt. Das einzige Ziel der Antifa ist Stimmung gegen alles und jeden zu machen und sich selbst zu applaudieren. Damit man im heimischen Kinderzimmer nicht mehr so einsam ist.

Als in Japan geborene Bürgerin Deutschlands nehme ich mir die Freiheit jene Dinge klar und direkt anzusprechen, die, für mein Empfinden, völlig daneben sind. Daher bezeichne ich bestimmte Gruppen in Deutschland so lange als „Gutmenschen“, wie sie den Blick vor der Realität verschließen.

Aber wie bezeichnet man Menschen, die ihre eigene Identität verleugnen, die sich selbst und Deutschland hassen? Ein Beispiel ist der Schauspieler Ralph Herforth, der eigentlich Ralph Schwachmeier heißt. Ist klar, den Namen hätte ich auch geändert.

In einer Talkshow monierte er, dass er dieses ganze „Deutschgetümmel“ nicht mehr hören könne. Es sei ihm zuwider und davor habe er Angst. Das ist sein gutes Recht und vielleicht meinte er das auch ganz anders. Und doch stellt er sich damit als jemand dar, der seine Herkunft und Deutschland mit Füßen tritt.

Merkwürdig dabei, dass solche Leute trotzdem weiter in Deutschland leben und seine Vorzüge ausnutzen, wo doch in Afrika oder „Arabien“ angeblich Mich und Honig für sie fließen. Aber diese Doppelmoral gehört offenbar dazu, wenn man ein Linker ist.

Dieser Schauspieler ist mit seinen Aussagen in guter Gesellschaft. Viele Linke träumen von der „Bunten Republik Deutschland“, dem Multi-Kulti-Staat. Einheimische werden als  „Altdeutsche oder Bio-Deutsche“ abgewertet. Und bestimmte Zuwanderer nennen uns Kartoffel.

Ja, ich sage bewusst uns, da ich mich ebenfalls betroffen fühle. Aber wer in mir nur das Opfer sieht, dem zeige ich gern die Grenzen. Dumm nur, geistige Tiefflieger kommen dann schon nicht mehr mit.

Ich war am Wochenende in einer Buchhandlung und habe ein junges Ehepaar gesehen, das sich unter anderem für die Bücher von Herrn Sarrazin und Prof. Bassam Tibi interessierte. Aus dem Gespräch konnte ich entnehmen, dass die Frau Lehrerin ist und sich und ihre SchülerInnen stärker politisch informieren möchte.

Dieses Ehepaar wirkte besorgt, wenn ich alles richtig verstanden habe. Auch über die Antifa redeten sie. Normal lausche ich nicht, aber ihr Gespräch war nicht zu überhören. Ich hoffe und wünsche mir, dass noch mehr (besorgte) Bürger endlich Farbe bekennen und gegen den herrschenden Narrativ aufbegehren.

Vielleicht wird diese Frau gegen eine linke Wand rennen, einen Verweis kassieren und sich vor dem Schulrat ducken. Vielleicht kann sie aber auch auf ihre Weise jungen Menschen die Augen öffnen und auf Missstände in Deutschland aufmerksam machen.

Und vielleicht hören auch die Gutmenschen damit auf, das linke Auge zu schließen und sind einem Diskurs über die Antifa und linke Gewalt nicht mehr völlig abgeneigt. Dann, aber nur dann werde ich sie wieder „BürgerIn“ nennen.

Die „Neue Rechte“

Von Medien und PolitikerInnen wird gern von den „Neuen Rechten“ gesprochen, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Natürlich zünden die täglich Flüchtlingsheime an oder jagen Asylbewerber durch Wald und Feld. Ironie off.

In einer Demokratie darf jeder seine Meinung sagen, sofern sie nicht beleidigend oder volksverhetzend ist. Das muss sogar so sein. Ein Verbot von demokratischen Parteien, von Kritik, wäre Diktatur. Eine friedliche Antifa ist legitim. Auch mit einer NPD können wir leben. Die war stets bedeutungslos.

Ja, Übergriffe von Rechten gegen „Fremde“ hat es gegeben. Das ist abscheulich und gehört hart bestraft. Aber dann bitte auch die Übergriffe von Linken und ihren Ziehkindern aus Nahost. So wird ein Schuh daraus und keine einseitige Sicht.

Schaut man sich dann die tatsächlichen Zahlen von Rechts- und Linksextremisten in Ruhe an, ist die Betroffenheit groß. Aber manche Menschen wollen das nicht sehen. Ihre linke von rosa Plüsch umsäumte Welt, würde sonst zusammenbrechen.

Um es deutlich zu sagen: Linke Extremisten, sprich die Antifa, sind wesentlich gewaltbereiter, als das kleine Häufchen rechter Spinner. Die sind dafür bei der Volksverhetzung deutlich vorn. Die Antifaschisten hassen Deutschland. Verhetzen geht daher nicht.

Unterscheiden sollte man dabei zwingend zwischen echten Extremisten und den Mitgliedern einer demokratischen Partei. Wobei die Grenzen manchmal fließend sind. Populismus gibt es von links und von rechts. Und den Hang zur Radikalisierung.

Richtig ist, dass es auf beiden Seiten mehr Gewaltdelikte gibt, die Linksextremen aber weiter führend bleiben. Vor allem bei der politisch motivierten Kriminalität. Leider verschweigen das die Medien.

Wer es nachlesen möchte, der darf sich gern die Zahlen aus 2014 und 2015 anschauen und dann vielleicht betroffen nicken. KLICK MICH

Die „Neue Linke“

Nachlesen und -schauen kann man auch die Äußerungen GRÜNER PolitikerInnen, wie etwa von Claudia Roth, deren wirre Reden mir den Abschied von ihrer Partei leichter machten.

Die Bundestagsvizepräsidentin marschierte Ende 2015 bei einer linken Demonstration, auf der „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ und „Deutschland verrecke“ skandiert worden ist. Vom „Schwarzen Block“ der Antifa.

Man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen! Die Frau bekleidet eines der höchsten Ämter im Land, wenn auch nur stellvertretend. Sie kassiert fette Diäten und nutzt alle Vorteile des Systems, um es von  innen heraus zu zerstören.

Das ist clever gedacht, aber völlig daneben. Der linke Block, Rot-Rot-Grün, hat dieses Land fest im Griff. Und wenn wir uns Äußerungen dieser Politiker anschauen, kann man wenig Sympathie für Deutschland sehen. Ein Deutschland, das sie seit Jahren finanziert. Aber vielleicht ist auch das nur gelogen und irgendwelche Ölminister zahlen die Diäten.

Jeder Interessierte, wird bei den GRÜNEN und LINKEN und auch bei der SPD schnell Querverbindungen zur Antifa finden. Und dann wird diesem Interessierten vermutlich ganz schnell schlecht. Der Fairness halber muss man sagen, dass das auch deren normal gebliebenen Politikern so geht.

Viele bei den Altparteien würden die Antifa gern mit einem Freifahrtticket zum Mond beglücken. Wie heißt es so schön „Die Geister, die ich rief …“ Daher nehmen sie zähneknirschend mit Blick nach „Rechts“ in Kauf, dass Pflastersteine in Deutschlands Schaufenster fliegen. Aber PolitikerInnen wohnen bekanntlich immer weit weg.

Nachlesen und -schauen sollten Interessierte auch die Gewalt von Asylanten gegen Asylanten, die in einem ersten Reflex gern den Rechten angedichtet wird. Die Infos findet jeder, der sie finden möchte.

Auch die Gewalt gegen Deutsche von der gleichen Gruppe. Vielleicht gehen dann noch mehr Leuten, die gewaltfreien Augen endlich auf. Wenn nicht schlaft so lange weiter, bis es die eigene Familie trifft.

Und wer wirklich staunen möchte, dem sei ein Blick auf die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) empfohlen, die bekanntlich gegen die „Rechten“ antritt. Deren Chefin, Frau Anetta Kahane, war acht Jahre lang Stasi Mitarbeiterin!

Seid ihr geschockt? Das ist alles nachprüfbar und bewiesen. Klar, dass Frau Kahane nie jemandem geschadet hat. Das hat sie 2012 in einem Gutachten feststellen lassen. Auch eine Form der Wahrheit, die bekanntlich dehnbar ist.

Wie dehnbar, zeigt ein Artikel, der in der „Neue Westfälische“ erschienen ist. Darin werden die angeblichen Übergriffe von Rechten auf Flüchtlinge deutlich widerlegt und die Stiftung kam in Erklärungsnot.

Link zum Artikel

Big Brother hört immer mit

Juristisch interessant, aber nie verfolgt, ist das vorsätzlicher Betrug. Oder irre ich? Auf keinen Fall irre ich mich bei der staatlichen Förderung der Stiftung, für die ich leider nur die Zahlen aus dem Jahr 2014 habe. Damals flossen rund 870.000 Euro in deren Kassen. Aus Steuergeldern versteht sich, was habt ihr denn nun gedacht.

Aber um dem noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, muss man ein bestimmtes Mitglied der Stiftung genauer betrachten. Die Rede ist vom Chef des Thüringischen Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, der im Stiftungsrat der AAS sitzt. Dämmert langsam was?

„Die Stasi war die Hasszentrale gegen die eigenen Bürger“, schreibt die Journalistin Bettina Röhl in einem Artikel. Aber in Merkel-Deutschland zählt das schon lange nicht mehr. Aber Schwarzfahren bleibt Schwarzfahren, egal ob man sich dafür entschuldigt.

In diesem Deutschland darf Frau Kahane in der „Task Force gegen Internet Hetze“ mitarbeiten, die unser allseits beliebter Bundesjustizminister gegründet hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Auch wenn man weiß, dass sich Frau Kahanas Rechtfertigung, auf lediglich 400 Seiten ihrer 800 Seiten dicken Stasi-Akte bezieht. Die anderen 400 Seiten bleiben geschwärzt. Hat das einen guten Grund?

Linker Rassismus

Der Autor Gerhard Wisnewski, hat vor einer Weile auf Rassismus gegen Deutsche aufmerksam gemacht. Im allseits beliebten Blättchen „Baby und Familie“, das man in Apotheken bekommt, hat er antideutsche Hetze in Reinkultur entdeckt.

Eine Expertin, Frau Dr. Heike Radvan, die eine Mitarbeiterin der Amadeu Antonio Stiftung ist, nimmt dort blonde deutsche Frauen und Kinder aufs Korn. So suchen laut Frau Dr. Radvan immer mehr Kitas Hilfe, da sie es mit „rechten Eltern“ zu tun haben. Und schon fasse ich mir an den Kopf.

Hier wird unterstellt, dass die Nazis wieder massiv auf dem Vormarsch sind. Aber es kommt noch besser, liebe LeserInnen. Abgebildet in dem Artikel ist eine blonde Frau mit ihrer ebenfalls blonden Tochter, die auch noch Zöpfe hat. Ist das nicht ein richtiger Skandal?

In Europa sind Zöpfe völlig normal und selbst ich hatte schon welche. Und Menschen in Deutschland sind nun mal sehr oft blond. Wo bitte ist das Problem? Blond + Zopf = Nazi? Solches Denken ist einfach nur noch krank!

Das Problem wird klar, wenn man sich die linke Hetze näher betrachtet, die seit Jahren dieses Land befallen hat. Deutschland soll, ja muss sich ändern und Rassenvermischung ist oberste Pflicht.

Unbegrenzter Zuzug, offene Grenzen, Mischehen und eine Bevölkerung, deren IQ deutlich unter 85 liegt. Zu dämlich, um sich gegen die herrschende Elite aufzulehnen, aber immer noch schlau genug für die Maloche.

Nein, dieser Satz ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Das ist rassistische Hetze, die ich lediglich als krasses Beispiel nehmen möchte. Hetze übrigens, die von beiden Lagern benutzt und ausgesprochen wird.

Ich frage mich immer warum die Antifa Deutschland so sehr hasst. Wer steuert diese Vollidioten oder haben die überhaupt (k)ein Hirn? Aber wer sich selbst nicht mag, der muss alles und jeden hassen. Außer Mutti.

Die verleugnete Gewalt

Gewalt ist stets daneben. Egal, ob es sich dabei um „normale“ Schlägereien oder Übergriffe von Extremisten handelt. Darüber bedarf es keiner Diskussion. Aber wer sich Gewalt auf die Fahnen schreibt, wer, wie linke Medien, bei Übergriffen von Asylanten auf Deutsche aus der (angeblichen) Angst heraus schweigt, dass sich die „Rechten“ dies zunutze machen könnten, der verhöhnt die Opfer.

Selbst die Polizei vermeidet es oft krampfhaft, die Nationalität von Tätern zu nennen und  spricht dann vielleicht von einem „südländischen Aussehen.“ Und bei der Antifa schaut sie auch gern mal völlig weg. Und den Medien ist das nur ein lapidarer Hinweis auf die Chaostage wert.

Aber Gewalt scheint in diesem Land schon zum Straßenbild zu gehören. Hat nicht unsere liebe Kanzlerin vor einigen Jahren gesagt, dass wir akzeptieren müssen, dass die Zahl der Straftaten bei jugendlichen Migranten deutlich höher ist? Hat sie. Und zwar hier:

Das war schon 2011. Aber offenbar hat auch dieses Video nie jemand gesehen. Vielleicht ist das auch nicht die Kanzlerin sondern nur eine ferngesteuerte Marionette. Und Marionetten haben bekanntlich keinen Verstand. Aber heute geht es ausnhamsweise nicht um die allseits (un)beliebte Kanzlerin.

Wer verschweigt, dass Linksextremisten existieren und Straftaten begehen, wer offen oder unterschwellig gutheißt, dass Mitglieder einer nicht linken, aber demokratischen Partei verprügelt werden oder ihre Autos abgefackelt werden, der ist bei mir ebenso unten durch, wie rechte Schläger.

Aber vielleicht habe ich das alles nicht so richtig begriffen, ich bin schließlich nur eine dumme Japanerin mit einem IQ von deutlich über 85. Das macht aber nichts, das kann ja mal passieren.

Deutschland verrecke!

Seit Jahrzehnten tobt der linke Mob (wieder) durchs Land und besetzt mittlerweile viele Schlüsselpositionen. Für mich sind mittlerweile SPD, LINKE und GRÜNE Teil dieser Bewegung, die gegen Deutschland stimmt.

Die zweifelhaften Zensur Methoden eines Heiko Maas, ein SPD-Chef, der die Menschen im Osten als (rechtes) Pack tituliert, GRÜNE, die von einer (bio)deutschen Minderheit träumen, LINKE, die sich über die wenigen Geburten in Deutschland freuen und daher (noch) mehr Zuwanderer fordern, das alles schlägt in die gleiche Kerbe.

Ebenso eine Kanzlerin, die keine Konservative (mehr) ist. Wenn sie es jemals war und nicht einen klaren Plan verfolgte, die zumindest mächtigste Frau Europas zu werden. Auf Kosten der eigenen Bürger.

Deutschland wird nicht „verrecken.“ Dafür können wir alle sorgen. Wir, die wir (noch!) über einen wachen Verstand verfügen und die Zeichen der Zeit vor uns sehen. Auch die bezahlten Schlägertrupps der Antifa.

 

 

Antifa – Die verleugnete Gewalt

Den Begriff „Antifa“, hat bestimmt jeder schon gehört. Hinter diesem so harmlosen Wort verbergen sich die Antifaschisten. Und das klingt auf den ersten Blick gut. Endlich jemand, der es diesen Rechten zeigt! Nur sind die Antifa keineswegs die Guten. In Wirklichkeit hassen sie alles in diesem Land.

Die Antifa besteht primär aus aggressiven, gewaltbereiten Schlägertrupps, die man bevorzugt mit Bussen zu AfD-Kundgebungen und Pegida-Märschen karrt. Dort werfen sie Steine, oder zünden Böller. Vermummt versteht sich. Die Polizei prügelt dann auf die „Rechten“ ein und die linke Presse jubelt.

Viele Deutsche sehen nur den „Braunen Sumpf“ und machen sich damit lächerlich. In geschönten Statistiken wird bewiesen, wie gefährlich Neo-Nazis sind. Zwar ist das richtig, aber was viele nicht begreifen, die Antifa ist genau so schlimm. Quasi die RAF (Rote Armee Fraktion) reloaded. Nur die Mittel sind anders, aber ihre Zahl wächst.

Es ist auffällig, ja peinlich, wie blind die Presse auf dem linken Auge ist. Der Köln-Leugner Jakob Augstein, ist das beste Beispiel dafür. Der ätzt sofort zur rechten Seite, wenn ihm etwa eine AfD nicht passt. Kann ja nicht sein, dass eine neue, konservative Partei entsteht. Das passt vielen nicht in den Kram. Am allerwenigsten einer (pseudo)konservativen Regierung.

Das Urteil, wer gut und böse ist, maßen sich Parteien an, die wie die SPD den zweiten Fall von Kinderpornografie in nur wenigen Jahren haben. Oder der korrupte Grüne Özdemir. Aber der hat es wieder an die Spitze seiner Partei geschafft und macht Politik gegen Erdogan.

Jener faulige Atem, der dieses Land vergiftet, wird nur noch von den Linken übertroffen. Ein Abgeordneter der Linken, hat den ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar bei sich angestellt. Der saß wegen 9 Morden 26 Jahre im Gefängnis. Alles harmlos, der Mann sei lediglich Webdesigner, heißt es von dem Linken schnell. Alte Kameraden, Rotfront marschiert?

Wer über die Antifa recherchiert, was viele aus Bequemlichkeit nicht machen, dem wird es nach wenigen Minuten schlecht. Man findet Berichte, dass Polizei und Antifa Hand in Hand arbeiten, wenn es um sogenannte Gegendemonstrationen geht. Es finden sich auch Hinweise auf gezielte Förderung durch Stiftungen und Parteien. Ist klar, die Schlägertrupps prügeln „böse Rechte“ windelweich. Und die etablierten Parteien profitieren.

Deutsche PolitikerInnen rufen gern nach einem Verbot, wenn ihnen die Worte fehlen. Dieses durchschaubare Verhalten erscheint immer dann angebracht, um sich selbst als Gutmenschen zu profilieren. Das macht auch ein Herr Kretschmann gern. Aber der Mann muss eine Wahl gewinnen. Da braucht es Feinde.

Aber die Feinde Deutschlands kommen auch aus der linken Ecke. Noch zündet die Antifa keine Bomben, aber wer hindert sie daran? Die Mannen der Antifa sind kein Stück besser als genau jene Faschisten, die sie angeblich so energisch bekämpfen. Und am 1. Mai irgendeines Jahres marschieren sie vielleicht gegen die Genossen der IG-Metall.

Die Menschenfischer

Die Flüchtlingskrise spaltet Deutschland. Noch nie war der Riss so offensichtlich, der sich quer durch alle Schichten zieht. Aber aus den Trümmern einer maroden Gesellschaft erhebt sich 2013 eine Partei, die anders sein will. Die Alternative für Deutschland (AfD) tritt ins Rampenlicht.

Die Partei ist klar rechts von der CDU/CSU aufgestellt und sieht sich als national-konservativ. Politik und Medien rümpfen die Nase und werfen der AfD vor, rechtspopulistisch oder rechtspopulistisch beeinflusst zu sein. Mit solchen Leuten reden? Nie!

Um die AfD nicht zu adeln und auf die eigene Stufe zu stellen, wird sie totgeschwiegen und diffamiert. Ein Fehler, der sich bitter rächen wird. Nichts schweißt mehr zusammen als ein Schulterschluss von Verfolgten, die gegen das System aufstehen.

Nur zögernd nimmt die Presse Notiz von linken Übergriffen gegen die Partei. Mitleid mit der AfD will niemand zeigen. Aber wenn deren Parteibüros immer wieder von Linken angegriffen werden, wenn es zu Handgreiflichkeiten und Sachbeschädigungen kommt, ist klar die Polizei gefordert. Oder misst Deutschland mit zweierlei Recht?

Jeder Angriff auf die AfD treibt ihr mehr Fische in die Netze. Aber das begreifen linke Schläger kaum. „Petri Heil!“, ist die traditionelle Grußformel der Fischer und Angler. (Quelle Wikipedia) Vielleicht mag Frau Petry diesen Ruf. Weniger die Schmährufe der Antifaschisten (Antifa), die immer wieder provozieren.

Man kann die AfD-Chefin Frauke Petry durchaus mit einer Fischerin vergleichen. Im Gegensatz zu echten Neo-Nazis, die gern im Trüben fischen, hat die Frau einen Angelschein und weiß was sie macht. Und genau das stößt den etablierten Anglern der Regierung bitter auf.

Eine funktionierende Demokratie sollte mit allen politischen Strömungen umgehen können. Aber die Bundesregierung hebt stattdessen Gräben aus, um die Kluft zwischen Arm und Reich noch zu vergrößern. Mit fast allen Entscheidungen treibt sie der AfD mehr Wähler in die Arme. Absicht oder politische Ignoranz. Von Dummheit will man kaum sprechen.

Jüngster Vertreter von Verboten, ist der Berliner Erzbischof Heiner Koch, der sich gegen die Pegida ausspricht. „Ich denke, auf manche Entwicklungen im Dritten Reich, als sie noch abwendbar waren, hat man zu spät beziehungsweise nicht eindeutig genug reagiert. Das darf nicht wieder passieren“, hat er gesagt. Ist klar, Herr Bischof. Morgen verbieten wir dann Gott.