Die Corona-Krise: Alternativen braucht das Land (Update)

Die Corona-Krise: Alternativen braucht das Land (Update)

Was wir von den GEZ-Medien zu halten haben, wird uns täglich präsentiert. Schnell kann man den Eindruck gewinnen, dass Covid-19 die Menschheit vernichten wird. Zu unserem eigenen Schutz werden wir daher zu Hause eingesperrt, per Handy überwacht und bei Verstößen mit drastischen Strafen belegt. Moderne Zeiten, es lebe der starke Staat! Nach so viel Sarkasmus wende ich mich ernsten Dingen zu und plädiere bereits vorab für „Alternativen.“

Mittelmaß ist das Maß aller Dinge

Fakt ist jedoch, dass dieser Staat (Deutschland) weder besonders stark noch in sonst irgendeiner Form handlungsfähig ist. Das Mittelmaß in den Parlamenten ist schier unerträglich, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die, das muss ich als Gegnerin der GRÜNEN durchaus sagen, finden sich auch in deren Reihen. Einer davon ist Boris Palmer. Die Nachfolgepartei der SED, heutzutage „Die Linke“ genannt, hat leider wenig gutes Personal. Aber Frau Wagenknecht mag ich.

Albrecht Müller, der seit Jahren die Nachdenkseiten betreibt, war einst ein einflussreicher Sozialdemokrat, den ich aber noch zu den halbwegs guten Politikern zähle. Herrn Bosbach (CDU) mag ich auch, ebenso Professor Max Otte. Und auch wenn ich nun wieder hämische Kommentare bekomme, Professor Meuthen und Frau Dr. Weidel (AfD) finde ich ebenfalls in Ordnung.

Politisch kritisch

Keine der oben genannten Personen, hat mich zu hundert Prozent mit ihrer Agenda überzeugt. Das ist auch überhaupt nicht wichtig, als Japanerin habe ich sowieso kein Wahlrecht in Deutschland mehr. Kritisch sein darf ich trotzdem. Und sofern es meine Zeit und meine beiden Mädels erlauben, werde ich das auch weiterhin sein.

Mein Glaube an die Politik ist mir ohnehin schon vor Jahren abhanden gekommen und trotzdem schreibe ich über sie. Es macht nämlich durchaus Laune deren Fehler aufzuzeigen oder selbst Alternativen zu offerieren. Wobei ich letzeres nur ungern mache, ich bin keine NGO.

Deine Medien, meine Medien

Worauf ich eigentlich hinaus will, Deutschland braucht Alternativen! Alternative Medien und Alternative Politiker, die nicht aus einer Partei oder Richtung kommen müssen. Mir ist das GEZ-Geseier mittlerweile zuwider. Ständiges Trump- und AfD-Bashing, erzeugt nur noch Kopfschütteln bei mir. Beide muss man nicht mögen, aber ihre Erfolge kann man mit neutraler Distanz durchaus anerkennen.

Schwieriger wird es mit Alternativen, wenn es um guten Journalismus geht. Ich habe seit Jahren schon Ken Jebsen – KenFM – abonniert, den ich als kritische Stimme schätze. Gleiches gilt auch für die Nachdenkseiten, Tichys Einblick, Henryk M. Broder oder den Rubikon, die mir als Gegenstück zu SPON, WELT und FAZ dienen. Dann gäbe es noch die SZ und die taz, aber auch den Cicero und NuoViso.

Standpunkte

Verschiedene Standpunkte zu lesen / hören ist wichtig. Auch die der Jungen Freiheit, dem angeblichen Sprachrohr der „Neuen Rechten.“ Passend dazu steht immer Jakob Augsteins „Der Freitag.“ Ausgewogenheit muss sein. Was ich sonst noch lese oder schaue, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Vermutlich wärt ihr überrascht.

Sich möglichst breit zu informieren, kritische Fragen zu stellen und das Offensichtliche nicht gleich als bare Münze anzusehen, gehört zu meiner Meinungsbildung. Das ist wie im Karate. Erst der Blick auf andere Stile, hat „mein Karate“ so effektiv gemacht.

Einheitsfront

Scheinbar verschieden und doch in trauter Einigkeit handeln zur Zeit die Regierungen auf der Welt. Wobei handeln das falsche Wort für dieses Trauerspiel ist.  Spätestens im Januar hätte die Regierung Merkel wirksame Maßnahmen gegen das Virus ergreifen müssen. Aber Frau Merkel waren andere Dinge wichtiger. Im Februar musste sie Thüringen retten und hat eine demokratische Wahl rückgängig gemacht. Das war närrisch, aber die Narren hatten zu dieser Zeit ohnehin Hochkonjunktur. Dem Virus kam das gelegen, Covid-19 hat sich auch dank offener Grenzen und Karneval munter sein Bett in Deutschland gemacht.

Apropos Einheitsfront! Findige Journalisten, die diese Bezeichnung kaum noch verdienen, schreiben zur Zeit und mit heiliger Inbrunst gegen den Virologen Professor Bhakdi an. Sie wissen in minutenschnelle gleich viel besser, was der Professor erst in jahrzehntelanger Arbeit herausgefunden hat. Ein Hoch dem deutschen Journalismus! Vielleicht wäre es an der Zeit, diesen kritisch zu beleuchten und auch das SPD-Zeitungsimperium zu hinterfragen.

Alternativen

Kritisch hinterfragen sollten Deutsche auch die Politiker und Parteien, die so willig für Notstandsgesetze stimmen. Hatten wir das nicht schon vor einigen Jahrzehnten? Soll, ja wird sich die Geschichte von damals wiederholen? Marschiert Deutschland erneut in Russland ein? Oder ist die sogenannte Corona-Krise doch nur ein geschickt inszenierter Börsencrash.

Deutschland, Europa, die ganze Welt braucht Alternativen, zum momentan herrschenden Wirtschaftssystem. Der Neoliberalismus ist krachend gescheitert, gegen die Wand gefahren, am Ende und er hat doch gesiegt. Zumindest wenn es um das Vermögen der Superreichen geht. Die werden auch einen Crash mit Gewinn überleben, das „dumme Wahlvolk“ nicht.

Der Crash

Ob der viel zitierte Börsencrash vor der Tür steht, diese bereits eingetreten hat oder doch nur in der Ferne lauert, spielt keine Rolle mehr für mich. Von meinem Vater, im Studium und auch von Experten habe ich gelernt, wie man finanzielle Krisen überstehen oder noch besser vermeiden kann.

Für Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher reicht normalerweise der gesunde Menschenverstand, um die Finger von Spekulationen zu lassen. Als Amateur sollte man auf keinen Fall mit Profis spielen. Die haben eine eigene Liga, die durchaus spannend ist.

Entscheidungen

Zwar gibt es keine falschen Entscheidungen, manche sind allerdings besser als andere oder führen zu einem anderen Ziel. In der Betriebswirtschaftslehre wird daher gern die Entscheidungstheorie benutzt. Wer sie nicht kennt, bitte sehr: Wikipedia-Link

Bedingt durch die bewusst herbeigeführte Spaltung der Gesellschaft und Jahre der GEZ-Medien-Indoktrination, haben Deutsche ein Problem sich politisch zu entscheiden. Nicht dass es viel ausmachen würde. Zur Zeit ist es egal, ob man CDU, FDP, AfD oder den Linksblock wählt. Einzelne Politiker, die aus der Phalanx der PolitdarstellerInnen ragen, könnten die Alternative sein. Dafür plädiere ich seit Jahren, was mich im linken Lager zu einer Rechten und bei den Konservativen zur Linken macht. Aber aus der Mitte entspringt ein Fluss. Vielleicht sollten das die Anhänger der verschiedenen Lager endlich sehen.

Update, Samstag 04. April 2020: 

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Der Kommentar in der Entscheidungstheorie

In meinem heutigen Artikel, werde ich einen kleinen Ausflug in die Entscheidungstheorie machen. Der Hintergrund sind die (versteckten) Attacken aus nunmehr fast 3 Jahren Blog, die viel von anderen Menschen zeigen.

Dabei geht es weniger um mich. Ich lese viel und werde immer wieder Zeugin von Worten, die völlig daneben sind. Ob kalkuliert, oder ungeschickt formuliert, spielt dabei keine Rolle. Das Ergebnis bleibt sich gleich.

Als Menschen treffen wir bewusst Entscheidungen und sind uns möglicher Folgen bewusst. Wir planen und schauen voraus. Aber zu jeder Entscheidung gibt es mindestens zwei Alternativen: a. kommentieren, b. kein Kommentar. Falls a., ergeben sich wieder mindestens zwei Alternativen: friedlich bleiben, oder zicken.

Womit ich einen Bogen zur Kritik schlage und dem Verhalten mancher Menschen. Niemand muss seine Meinung verschweigen, aber Kommentare dürfen keine persönlichen Angriffe sein. Und genau das geht vielen ab.

Ich für mein Teil, habe einen Hang zur Ironie. Sarkasmus, der verbale Angriff auf andere Menschen, ist weniger mein Ding. Nur PolitikerInnen überziehe ich gern mit einer Mischung aus beiden. Das ist böse, oder nicht?

Zurück zu den Alternativen, die stets vorhanden sind. Wir unterscheiden die natürlichen und solche, die wir (er)finden. Dabei sollte uns allen die Regel im Bewusstsein brennen, dass jede Aktion, jede Entscheidung, jede Alternative, stets Risiken birgt. Im Fall eines (negativen) Kommentars, wird es die passende Antwort sein.

Nun dürfen wir einen Kommentar nie als realitätsfernes Konstrukt ansehen Auch wir, als BloggerInnen, sind Teil der Welt. Auch wir treffen Entscheidungen, die zielgerichtet sind. Auch wir haben die Freiheit Alternativen zu finden und Dinge zu ignorieren. Und so manchen Kommentar sollten wir vielleicht genau dort belassen, wo ihn WordPress auch gern sieht: im Müll.

Ich will noch kurz den Hintergrund von (bösartigen) Kommentaren beleuchten, die zum Teil auch durch Missverständnisse entstehen. Jede Aktion, jede Entscheidung, hat ein Ziel und einen Nutzen. Das Ziel mag die a. einfache Antwort sein, oder b. (s)eine Duftmarke beim Verfasser zu setzen. Die Intention hinter b. wäre dann wieder interessant.

Aber mit Antworten ist das immer so eine Sache. Viele schießen über das Ziel hinaus. Dem Verfasser eines Artikels wird gern die eigene Meinung aufgezwungen. Weil „man“ Dinge gleich viel besser weiß. „Man“ ist schließlich schon älter und verfügt über sehr viel Wissen. Nur wie „man“ richtig Kritik übt, haben diese Menschen nie gelernt.

Womit meine LeserInnen nun vor der Entscheidung stehen, was sie mit diesen Zeilen machen. Ich wähle die Alternative und gehe mit meiner Elfe shoppen. Nutzen und Ziel sind dabei klar. Nur die Kosten sind noch versteckt.