Gedanken einer Ausländerin: Die dummen Deutschen

„Flüchtlinge braucht und muss man nicht integrieren, denn sie gehen in ihr Heimatland zurück, sobald der Fluchtgrund nicht mehr gegeben ist“, steht als Kommentar unter einem Artikel der Epochtimes. Dort hat man einmal mehr Hamed Abdel-Samad zitiert, der seit Jahren vor dem (politischen) Islam und islamistischen Fanatikern warnt. Bewusst habe ich „politischen“ in Klammern gesetzt, der Islam ist nun mal eine politische Ideologie.

Hamed hat der WELT ein Interview gegeben, auf dass ich – da kostenpflichtig – nicht verlinke. Ich achte diesen Mann, der bereits mehrere Bücher geschrieben hat, die ich Interessierten ans Herz legen möchte. Zwar sieht Hamed einiges noch immer blauäugiger als andere, aber in der Sache hat er nun mal recht. Was ihn zu einem Leben unter Polizeischutz verurteilt hat. Ohne deren Hilfe kann er keinen Schritt mehr in der Öffentlichkeit gehen.

Die gescheiterte Integration

„Integration ist gescheitert“ – Abgehängte der muslimischen Welt kommen nach Europa“, lautet die Überschrift bei der Epochtimes, mit der ich so meine Probleme habe. Richtig ist, dass wirklich reiche Syrer, die ich stellvertretend für alle Asylbewerber und Migranten nennen will, lieber in der Nähe ihrer Heimat bleiben. Aber zumindest ein Teil der illegal nach Deutschland eingereisten sind keine armen Schlucker, wie uns das linksgrüne SozialromantikerInnen seit Jahren verkaufen.

Die Kämpfe in Syrien sind so gut wie beendet. * Der Fluchtgrund vieler ist also weggefallen. Dass die wenigsten dank deutscher Vollalimentierung Anstalten für eine Rückkehr machen geht ebenso unter, wie die meist verschwiegenen sexuellen Übergriffe. Spricht man das in Deutschland an, wird meist nur abgewunken und über tragische Einzelfälle fabuliert.

Diese täglich und problemlos bei der Polizei recherchierbaren Fälle zeigen das erschütternde Bild importierter Gewaltkriminalität. Die oft genug auch unter den verschiedenen Nationalitäten selbst zu finden ist. Ein Syrer mag vielleicht keinen Afghanen und umgekehrt. Geschäftemacher werben bereits mit speziell auf Frauen zugeschnittene Selbstverteidigungskursen. Besser für alle Deutsche wäre Nachhilfe in Politik.

Ein Artikel in der Basler Zeitung zeigt eine Realität, über die deutsche Medien selten bis nie berichten. „Gekommen, um zu profitieren“ heißt es dort. Ich lasse den Bericht unkommentiert.

Sozialparadies Deutschland

Die BILD schreibt: „Laut Bundesagentur für Arbeit gab es Ende Dezember 5,93 Millionen Hartz-Empfänger. Davon waren 2,03 Millionen (34,3%) Ausländer. Fast die Hälfte von ihnen (959.000) stammen aus nichteuropäischen Flüchtlingsgsländern. Die größte Gruppe stellen Syrer mit inzwischen 588.301 Hartz-Empfängern.“ Die man auch in Prozent, im Gegensatz zur Zahl der BILD, von der Gruppe der 2,03 Millionen AusländerInnen berechnet werden sollten. Aber knapp 29 Prozent sind schockierender, als die Zahl der BILD.

Menschen aus insgesamt 193 Ländern beziehen in Deutschland Sozialleistungen. Diese Zahl ist verstörend. Eine Nation zahlt damit jene Erbschuld ab, mit der man sie seit Jahrzehnten in Geiselhaft genommen hat. „Man“, sind auch die Linken, die sich im Glanz des eigenen Scheiterns feiern und nun, nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Neuregelung der Grundsteuer, die gierigen Finger lecken.

Die meisten Deutschen werden mit den nackten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit überfordert sein. Niemand fragt, wie viele der 65 Prozent deutschen Bezieher von Hartz IV-Leistungen noch einen Migrationshintergrund haben. Ich sage an dieser Stelle, dass (im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung minus Ausländer) nur relativ wenige Deutsche solche Leistungen beziehen (die Gesamtzahl liegt bei etwa 5,6 Prozent) , aber 20 Prozent der Ausländer, deren aktuelle Zahl bei etwa 10,6 Millionen liegt. Tendenz weiter steigend.

Davon nun „Fremdenhass“ oder „Faulheit“ abzuleiten ist so dumm wie falsch. Aber ein Analphabet oder Ungelernter hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen. Das muss man ebenso klar ansprechen, wie die deutschen Sozialschmarotzer, von denen es natürlich auch einige gibt.

Zuwanderern die gleiche Summe zu gewähren, für deren Auszahlung ein arbeitslos gewordener Deutscher viele Jahre Beiträge zahlte, ist das denkbar schlechteste Signal. Auf der einen Seite schafft es weitere Begehrlichkeiten, auf der anderen Seite entsteht blanker Hass.

Deutsche Qualitätsmedien wollen mittlerweile eine verstärkte Ausreise von Syrern wahrgenommen haben. „Es reisen viel mehr aus, als neue kommen“, heißt es sinngemäß. Was verschwiegen wird, wer danach zu uns kommt.

Die müde Nation

Deutschland ist müde geworden. Zu viele Menschen sehnen sich nach Erlösung durch den Tod. Das könnte man zumindest glauben, wenn man in die grauen Gesichter der Menschen sieht. Jung, das sind nur die anderen, die aus fremden Kulturen nach Deutschland und Europa strömen, um das Blut dieses Volkes aufzufrischen. Hat jeder die Ironie erkannt?

Man fragt sich wie naiv Deutsche sein können, um den Fehler zu übersehen. Die schiere Masse an falscher Zuwanderung kann Deutschland völlig verändern. Und im Gegensatz zu meinen ParteifreundInnen von den GRÜNEN sage ich: „Nein, das ist nicht schön!“ Aber Linke und GRÜNE hatten schon immer Verständnisprobleme, wenn es um die eigene Kultur und /oder Finanzen geht.

Schuld daran sind auch ihre Eltern, die 1968 lieber vom Berliner Verfassungsschutz gesponsorte Molotow-Cocktails auf Lieferwagen der Springer-Presse warfen und diverse kommunistische Massenmörder hofierten, als einen Abschluss auf der Universität zu machen. Nimmt man nun das eingesetzte Meinungsmanagement hinzu, das durch die GEZ in Deutschland sogar staatlich finanziert worden ist, hat man eine gewisse Ahnung von der herrschenden Manipulation.

Die dummen Deutschen

Vor diesem Hintergrund kann man Deutschen eigentlich keinen Vorwurf machen, wenn sie politisch ungebildet sind. Man kann aber sagen, und das werde ich ihnen stets zum Vorwurf machen, dass viele jedem Versuch der Aufklärung widerstehen. Über Merkel zu schimpfen, aber weiterhin CDU zu wählen, ist wie der Blick auf das bereits gezückte Messer. Zur Zeit gibt es nur einige wenn auch schmerzhafte Schnitte, aber der finale Stich kommt bestimmt. Messerattacken sind übrigens in mehr als 95 Prozent aller Fälle tödlich. Das nur so nebenbei.

Nennenswerte Veränderung im System wird es schwerlich geben. Die AfD hat kein Konzept. Stramme ParteisoldatInnen der Altparteien klammern sich an ihre Posten und verweigern jeglichen Diskurs mit politischen GegnerInnen. Stattdessen werden schnell neue Gesetze geschaffen (NetzDG) und KritikerInnen im Bundestag ausgelacht.

Der dumme Deutsche schaut zu, oder besser gesagt weg. Der Satz „Störe meine Kreise nicht!“, bekommt eine tragische Bedeutung. Gut zu beobachten auch im Internet, für das ich stellvertretend Facebook und Blogs nennen will. Bewegt man sich im politisch korrekten Mainstream, ist alles gut. Wer davon abweicht, wird mit dröhnendem Schweigen oder einer Hexenjagd bedacht.

Die Hirntoten

Frauen, das sollte jeder wissen, reagieren empfindlicher auf soziale Ausgrenzungen als Mann. Im Bestreben um Harmonie sind sie daher eher geneigt sich anzupassen, was sehr oft und sehr geschickt zu ihrer Instrumentalisierung durch politische Parteien (Richtungen) verwendet wird.

Nicht umsonst sind es oft Frauen, die bei Krisen als ehrenamtliche Helferinnen an vorderster Stelle stehen, oder sich vor Hass geifernd als Aktivistinnen missbrauchen lassen. Die Richtung spielt dabei keine Rolle, das System hat diese Hirntoten erschaffen.

Zu beobachten ist diese Klientel aktuell bei jenen Demonstrationen, die Merkel und die importierte Migrantengewalt als Hintergrund haben. Das kreischende Jungvolk der Antifa, das so oder ähnlich auch als HJ (Hitlerjugend) oder FDJ (Freie Deutsche Jugend) durchgehen könnte, stammt oft (siehe oben) aus einem vorbelasteten Elternhaus.

Aufbruch ins Morgen

„Der Osten rollt“, ist der Titel eines Liedes, das in diesen Tagen neue Bedeutung erhält. So ist es wieder der Osten, der gegen die aktuelle Politik auf die Straße geht. Aber zumindest bei PEGIDA macht sich dank behördlicher Zermürbungstaktik eine gewisse Verzweiflung breit. Man erreicht dort keine Massen mehr. Das liegt klar an eigenen Fehlern und der oft fehlenden Abgrenzung gegen einige rechte Extremisten, die es in den Reihen der DemonstrantInnen gibt.

Primär ist es die Macht des Staates, der über Verfassungsschutz und Polizei Kontrolle ausübt, die einen Erfolg verhindert. Man lässt die „Störenfriede“ einfach gewähren und schlägt irgendwann zu. Oft subtil und in Form von gesetzlichen Hindernissen, oft auch mit Anzeigen gegen die VeranstalterInnen, oder eingeschleusten V-Männern. Der größere Fehler, der bereits nach dem Fall der Mauer zu beobachten war, liegt in der Zersplitterung der Widerstandsbewegung. Genau daran sind bereits viele Revolutionen gescheitert.

Ein kleinerer Teil der Merkel-GegnerInnen besteht aus Intellektuellen, deren Ausführungen für einfache BürgerInnen zu abgehoben sind und die sich eher selten zu den Plebejern gesellen. Dabei käme ein parteiübergreifendes Miteinander besser an, als elitärer Hochmut oder gegenseitige Denunzierung. Leider scheinen die Deutschen auch dafür zu „dumm“ zu sein, was bereits die alten Germanen vor einigen tausend Jahren bewiesen. Die haben sich auch lieber gegenseitig umgebracht. Was wäre, wenn man das in Deutschland endlich ändert?

Die aktuelle Lage in Syrien blieb bewusst unerwähnt.

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Wenn Götter streiten – Die Islam-Debatte

Die Erde ist natürlich eine Scheibe und CSU-Chef Horst Seehofer der Retter der Nation. Wer den Fehler findet, der darf gern drei Kreuze in der Kommentarspalte machen oder alternativ zum Buddhismus übertreten. Der, im Gegensatz zu Christentum und Islam, hat wenigstens kein unbeweisbares Schöpferwesen als Gott.

Buddha war ein Mensch, wenn auch sehr weise. Horst Seehofer ist kein Buddha. Er ist Bayer und das mit Leib und Seele. Beim christlichen bin ich mir nicht wirklich sicher. Immerhin und das erachte ich für wichtig, hat er die Islam-Debatte neu aufgelegt. Gegen Merkel, die in dieser Ideologie offenbar etwas Gutes sieht.

Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des CICERO, vergleicht Seehofers „Nein“ und Merkels „Ja“, mit dem Gehabe zweier Kleinkinder im Kindergarten. Genau das sehe ich anders. Was wir erleben ist Seehofer im Wahlkampfmodus, Seehofer gibt die AfD.

Gibt es nun Entsetzen pur über meine Worte? Bin ich nun völlig durchgeknallt? Schaut man sich die CSU genauer an, wird man kaum Unterschiede zur AfD feststellen. Man gibt sich lediglich moderater und hat sich der ungeliebten Schwester CDU zwecks Machterhalt angepasst.

Die CSU besteht aus den gleichen „bösen Rechten“ (Konservativen), die Linke sonst nur in der AfD verorten. Ich könnte darauf wetten, dass Franz-Josef Strauß sie 2015, spätestens aber 2016, bundesweit und gegen Merkel ins Feld geführt hätte und die AfD in der Bedeutungslosigkeit verschwunden wäre. Wettet jemand mit?

Der Unterschied beider Parteien liegt im Personal. Während die AfD davon nur wenig hat, das aber immer mehr an Profil gewinnt, verfügt die CSU, als alteingessene Partei, über mehr alte Haudegen, die so gut wie jedes Fachgebiet abdecken könnten. Die Frage, ob sie das auch mit Bravour hinbekämen, soll heute kein Thema sein.

Gehört nun der Islam zu Deutschland oder bleibt er eim Fremdkörper in diesem Land? Mir als Buddhistin könnte die Antwort darauf herzlich egal sein. Als lesbische Frau habe ich jedoch mit Religionen oder Ideologien ein Problem, wenn sie meine sexuelle Orientierung oder meine Freiheit als Frau unterdrücken.

Die meisten Deutschen sehen das im Bezug auf den Islam ähnlich. Egal was PolitikerInnen von sich geben, Deutschland ist christlich, der Islam gehört nicht zu diesem Land. Damit wäre die Diskussion bereits beendet. Wenn, ja wenn da nicht jene Kanzlerin wäre, die niemand will und keiner braucht.

Vielleicht legt Seehofer es darauf an die Koalition platzen zu lassen, vielleicht erleben wir nur wieder ein abgekartetes Spiel. Auch wenn ich Strategien mag, bei diesem Spiel geht es um das Leben von Menschen. Tausende ertrinken im Mittelmeer, andere werden aus Eifersucht ermordet.

Als reiches Land sind wir in der Lage Hungernden vor Ort zu helfen. Und zwar mit einem Bruchteil der jetzt eingesetzten Mittel. Die, das muss man klar erkennen, wären als dringend notwendige Investitionen im Inland nötig gewesen.

Die Deutschen sollten mit Neid und auch mit ein wenig Stolz auf ihre Vettern in Österreich schauen. 100 Tage Kurz haben bereis erste Wirkungen gezeigt. In Deutschland sucht man diesen Typus (noch) vergeblich. Hier gibt es nur Parteisoldaten.

Gedanken einer Ausländerin: Die Nazis kommen! – Ein deutsches Medienmärchen

Fast täglich senden mir besorgte Freundinnen „Lageberichte“, die mich über Merkels Politik und deren Folgen informieren. Einhelliger Tenor: „Deutschlands Zukunft wird geopfert, um den Willen einer Frau durchzusetzen.“ Ich sehe das anders. Zwar erleben wir Merkels Willen, die Deutschland im Sinn einer Staatsratsvorsitzenden regiert, aber auch sie ist nur eine Marionette.

Sozialromantiker vs Realos

Boris Palmer und Sahra Wagenknecht sind die einzigen „Linken“, mit denen ich noch einigermaßen konform gehen kann. Aber sie sind isoliert und werden als „Verräter“ bezeichnet. Das wirklich böse Wort „Nazi!“ auszusprechen, hat bisher noch keiner gewagt. Das sparen sich linke SozialromantikerInnen für AfD-PolitikerInnen und normale BürgerInnen, die aus Angst um ihre Kinder demonstrieren.

Ein Teil meiner FreundInnen sind GRÜNE oder Linke. Im Gegensatz zu den weltfremden Abgeordneten im Bundestag zählen sie zur Realo-Fraktion. Auch wir wollen wirklichen Flüchtlingen helfen. Aber unser Fokus liegt auf Angehörigen der LGBT-Community und Christen, die ihre sexuelle Orientierung und ihren Glauben verbergen mussten.

Als überwiegend lesbische Frauen, haben wir den unkontrollierten Zustrom junger Männer schon im Herbst 2015 kritisiert. Warum ist klar, das Frauenbild im Islam ist archaisch. Wir haben, im Gegensatz zu vielen unserer Hetero-Schwestern, die Gefahr sofort erkannt. Nur wenige haben auf uns gehört, den Preis dafür zahlt Deutschland täglich.

Mediale Gleichschaltung

Der Journalist Matthias Mattusek findet auf der Leipziger Buchmesse deutliche Worte zur Flüchtlingskrise und Willkommenskultur. Ganz offen spricht er von einer „gespenstischen, selbst auferlegten Gleichschaltung der Medien, die sich in einer Weise konformistisch verhalten hätten, wie die DDR-Presse.“ Wer Beweise fordert sollte die Studie der Otto-Brenner-Stiftung lesen. Demnach haben fast 83 Prozent der deutschen Medien im Sinn der Regierung über die Krise berichtet.

Der erste Schock kam mit der Kölner Silversternacht, danach begann diese Phalanx langsam zu bröckeln. Aber noch immer schreibt ein Großteil der Presse positiv über Deutschlands Sonderrolle. Getreu dem Motto „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.“ Das haben mehrere deutsche Mädchen mit dem Leben bezahlt.

Zwar hat die linke Presse noch gejubelt, als endlich ein Deutscher der Täter im Fall der erst 14 Jahre alten Keira war, aber diese Freude ist unter den Messerstichen eines Afghanen gestorben, der nun in Flensburg Mireille ermordet hat. Wie viele sogenannte Einzelfälle müssen folgen, bis die Politik endlich Konsequenzen zieht?

Vermutlich werden nun erneut handverlesene und eilig in Talkrunden geholte ExpertInnen erklären, dass auch dieser Täter traumatisiert durch Bürgerkrieg und Flucht gewesen ist. Der deutsche Michel wird das so lange glauben, bis es die eigene Tochter trifft. Vielleicht sollte man besser auf einen wirklichen Experten hören, der genau dieses Thema angesprochen hat.

„In der Psychologie werde angenommen, dass die Persönlichkeit eines Menschen spätestens bis zum 20 Lebensjahr, aber eigentlich schon bis zum 12 Lebensjahr ausdifferenziert sei“, hat der Psychiater Dr. Christian Peter Dogs. „Charakter, Temperament und Persönlichkeit seien danach kaum noch zu verändern.“

 

 

Lückenpresse

Anke (Name geändert), die schon bei der ersten Demonstration in Kandel war, ist auch  am 03.März dabei und hat sich  die „Nazis“ angesehen. Offizielle Zahlen sprechen von 4.500 Menschen. Natürlich durchweg Rechtsextreme. Kurze Pause, harter Schnitt.

Polizeibericht Kandel: „Etwa 4.500 Personen demonstrierten nach Schätzungen der Polizei am Samstagnachmittag bei vier Versammlungen in Kandel. Das polizeiliche Einsatzkonzept sah vor, mögliche Ausschreitungen zwischen gewaltbereiten Demonstranten aus der rechten und linken Szene bereits bei der Anreise zu verhindern und das Versammlungsrecht für alle Teilnehmer zu gewährleisten.“ Das klingt nüchtern und besser, als es die Systempresse verlauten lässt.

„AfD und Rechtsextreme demonstrieren in Kandel“, schreibt t-online. Unverständnis bei Anke, der ich die Schlagzeile maile. „Das ist eine absolute Frechheit!“, schreibt sie. „Ich bin doch kein Nazi!“ „Waren AfD-PolitikerInnen dort?“, will ich wissen, was Anke bejaht. „Wo ist das Problem?“, fragt sie. „Werden Morde mit der politischen Meinung aufgerechnet? Auch Linke haben ihre Opfer schon immer instrumentalisiert.“ Was absolut der Wahrheit entspricht, aber bekanntlich bestimmen die (Wahl)Sieger was in einem Land geschieht.

Bevor es weitergeht eine Analyse der Überschrift, die nur als manipulativ und suggestiv zu bezeichnen ist. Sie impliziert ganz im Sinn eines linken Hetzblattes, dass in Kandel AfD-Mitglieder und Rechtsextreme gemeinsame Sache machen und stellt sie damit auf eine Stufe.

Der SWR schießt den Vogel ab und behauptet unter der Überschrift Flagge zeigen gegen Rechts: „Rund 3.500 Rechtsextreme haben am Wochenende in Kandel (Kreis Germersheim) gegen die Flüchtlingspolitik demonstriert …“ Eine glatte Lüge. Wie war das noch mit den fast 83 Prozent?

Die Radikalen

Anke ist Lehrerin mit Hauptfach Sozialkunde und Deutsch und verneint vehement, dass es dort lediglich Rechtsextreme gab. Dazu gleich mehr. Videos zur Demo in Kandel finden sich haufenweise. Sie zeigen deutlich, dort demonstrierten überwiegend normale BürgerInnen. Aber vermutlich hat der SWR nur das Wort rechtsextrem nicht verstanden. So wenig wie Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Nachhilfe kommt vom Verfassungsschutz:

In der politischen Auseinandersetzung werden die Begriffe „rechtsextrem“ bzw. „rechtsradikal“ häufig synonym verwendet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die Abgrenzung zwischen (Rechts-)Radikalismus und (Rechts-)Extremismus klar definiert.

„Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt. So sind z.B. Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten.

Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt.“

Zurück zu Kandel, zurück zu den angeblichen Extremisten. „Waren viele davon da?“, will ich wissen. „Nein“, schreibt mir Anke. „Wie schon bei der letzten Demo, habe ich einige komische Gestalten gesehen, die Parolen gerufen haben. Aber das war wirklich nur kurz, die Mehrheit der Demonstranten waren normale Bürger!“ Ja was bitte stimmt denn nun? Vielleicht sollte ich beim nächsten mal selbst nachschauen und darüber berichten.

Märchenstunde

Maria, Mia und nun Mireille stehen stellvertretend für alle deutschen Opfer der Flüchtlingskrise. Und deren Zahl steigt weiter an. Das ist keine Lüge und vor allem keine Hetze, die Übergriffe sind traurige Realität. Es ist die Qualität der Straftaten, die Migranten von deutschen Tätern unterscheiden. Das Messer sitzt nun einmal locker in einer Kultur, die auf Gewalt und Stärke basiert.

Das Märchen der hochqualifizierter Flüchtlinge, hat schon der aus Syrien stammende Professor Bassam Tibi ad absurdum geführt. Wörtlich sagte er 2016: „Ich habe sicherlich in den letzten eineinhalb Jahren mit mehreren Tausend Syrern gesprochen, ob in Göttingen, Frankfurt, Berlin, München. Die meisten von ihnen, habe ich am Dialekt festgestellt, sind keine Städter, sondern vom Land. Und unter ihnen gibt es viele Antisemiten. Dieser Kultur habe ich mich sehr entfremdet. Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur.“

In einem Essay, das ganz bezeichnend nicht in der deutschen Presse erschien, geht Professor Tibi noch einen Schritt weiter. „Unter den Leuten aus meiner Heimat Syrien, die nach Deutschland flüchten, befinden sich auch manche, die zuvor ihre Nachbarn ermordet haben – nicht alle sind Engel, Ingenieure und hochgebildete Akademiker, wie deutsche Medien suggerieren.“

Noch bevor Robin Alexanders Buch „Die Getriebenen“ erschienen ist, habe ich vor Merkels Politik der offenen Grenzen gewarnt. Als Beispiel nenne ich meinen im Oktober 2016 veröffentlichten Beitrag „Die Diktatur des Narrativs“, der mir neben Zustimmung auch offene Ablehnung einbrachte. Heute, im März 2018, frage ich, wo all die KritikerInnen geblieben sind.

Gewalt hat einen Namen

Dass vielleicht doch die völlig andere Kultur, die soziale Prägung ein Grund dieser Morde ist, auf diese Idee wollen nur wenige in Deutschland und in der Regierung Merkel kommen. Stattdessen werden KritikerInnen als „Fremdenfeindlich“ und „Rassisten“ denunziert. Aber der Islam ist keine Rasse und Islamismus kein herausgelöstes Teil. Sonst hätte es auch einen Christianismus gegeben und der hat als Begriff niemals existiert.

Christen wie Muslime haben seit jeher im Namen ihres unbeweisbaren Schöpfergottes Gräueltaten ausgeführt, die meist einen politischen Hintergrund hatten. Aber während Christen die Aufklärung kennen, ist die im Islam noch immer unbekannt.

Der marxistische Wissenschaftler Hartmut Kraus, der die Ideologie des Islam heftig kritisiert, wird von seinen GegnerInnen zum „Nazi“ abgestempelt, was viel über den Intellekt jener verrät, die er in nüchterner Gelassenheit als „Pseudolinke“ bezeichnet. Warum, so fragt man sich, darf das Christentum kritisiert werden, der angeblich so friedliche Islam dagegen nicht.

Götter und Rassisten

Zum größten Teil liegt das an jenen Fanatikern, die den Koran als Wort ihres unbeweisbaren Gottes ansehen. Ich kenne in Deutschland geborene Muslime, die den Kopf darüber schütteln und den Koran für eine Art Märchen aus 1001 Nacht halten. Den Koran hat kein Gott geschrieben, das waren Menschen ihrer Zeit. Diese haben eine politische Ideologie geschaffen haben, die „Unterwerfung“ heißt.

Fanatiker, die es in allen Kulturen gibt, haben den Koran für ihre politischen Zwecke missbraucht, um andere zu unterdrücken. Am einfachsten geht das natürlich bei den eigenen Frauen, die nur noch Menschen zweiter Klasse sind. Iran, Afghanistan und Saudi-Arabien sind erschreckende Beispiele dafür. Aber deutsche Feministinnen bejubeln das Kopftuch als Befreiung. Wer das kritisiert gilt als „Rassist!“

Bei jedem Opfer, egal ob Frau oder Mann, das einem feigen Mord zum Opfer fällt, werde ich zorniger. Ebenso bei jedem Aufmarsch der Antifa, die normale  BürgerInnen beschimpfen und „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ rufen. Und doch wäre ich an ihrer Seite, wenn es wirklich gegen Nazis ginge.

Dumm nur, die sind schon lange tot. Die Glatzen mit den Springerstiefeln sind eine (vom Verfassungsschutz geführte) Minderheit. Wer das bezweifelt, der darf sich gern über die Geschichte der NPD informieren. Einer ihrer Gründer, Adolf von Thadden, war ein V-Mann des britischen Geheimdienstes MI6.

Deine Meinung – Meine Meinung – Eine Meinung?

Das Kandeler Frauenbündnis, das nach der Ermordung Mias gegen sexuelle Gewalt protestiert, sieht sich massiver Kritik gegenüber, die auch von anderen Frauen kommt. Angesichts der vielen Morde fällt Neutralität schwer. Hier hilft intensive Recherche. Thematisiert haben die Gegnerinnen des Kandeler Bündnisses:

„Es ist kein Bündnis für Frauen. Es ist eine perfide Art und Methode, offener Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Frauenfeindlichkeit einen Schafspelz überzuziehen. Hier wird nicht sexualisierte Gewalt angeprangert, hier wird ein existentielles Thema für fragwürdige politische Zwecke instrumentalisiert.“

Natürlich ist es legitim eine Meinung zu haben, aber wer ein „existentielles Thema für fragwürdige politische Zwecke instrumentalisiert“ ist offensichtlich. Wo ist die Bereitschaft zum Diskurs, dem gemeinsamen Schulterschluss? Das Bündnis hat sich zu den Vorwürfen geäußert und mit Humor die wahren Frauenfeinde entlarvt. Gut finde ich, dass die Kandeler Frauen nun auch die sexuelle Gewalt von Deutschen ansprechen. Diesen Vorwurf hatte ich vor einer Weile der Aktion #120db gemacht, die nicht explizit darauf verwiesen hat.

Wohin Ausgrenzung führen kann, was es bedeutet, wenn sich die mediale Macht auf normale BürgerInnen stürzt, darf jeder im Selbstversuch praktizieren, indem er sich zum Schein als AfD-WählerIn zu erkennen gibt. Ungefährlich ist anders. Ich prognostiziere gewisse Probleme und das ist noch harmlos ausgedrückt.

Audiatur et altera pars

„Audiatur et altera pars – Man höre auch die andere Seite“, ist ein Grundsatz römischen Rechts, das seine Entsprechung im deutschen Grundgesetz findet: „Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör.“  Oft verweigern Linke dieses Recht. In vielen Diskussionen, die ich im Kreis meiner linksgrünen FreundInnen führte, habe ich diese Unsitte festgestellt. Was leider auch für viele Rechte gilt, die auch nur Parolen brüllen.

Wobei das kein exklusives Problem politischer AktivistInnen ist, wir sprechen von einem deutschen Problem. Voltaire hat einmal (sinngemäß) gesagt: „Ich hasse, was du sagst, aber ich werde mich immer dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ In Deutschland heißt der Satz anders: „Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“

„Den deutschen Debatten fehlt es generell an Toleranz“, sagte der der Historiker Heinrich August Winkler. Genau so habe ich in den letzten Jahren viele Kommentare erlebt. Persönliche Angriffe und / oder Beleidigungen statt wirklicher Argumentation sind ein Armutszeugnis.

Fazit: Sich sachlich zu streiten, den Austausch zu suchen, all das kann belebend für die eigene Meinung sein. Aber selbst im Zeitalter von Globalisierung und Internet, ist Hegels Philosophie der Dialektik noch immer (wieder!) weitgehend unbekannt. Ein erneutes Armutszeugnis.

Vielleicht versteht der Konservative im Diskurs die Motive eines Linken besser, wenn der das Kapital kritisiert und gegen den Faschismus wettert. Und vielleicht werden weltoffene Linke einen Verbündeten bei einem Konservativen finden, wenn es gegen den Neoliberalismus und Gewalt gegen Andersdenkende geht.

Vielleicht erkennen nach einer Weile beide, dass man wirklichen Kriegsflüchtlingen auch weiter helfen kann, aber die unkontrollierte Einwanderung von reinen Wirtschaftsmigranten zur Überforderung der Gesellschaft und enormen Spannungen führt. Die Bombe tickt beständig.

Ganz bestimmt muss sich dafür einiges in Deutschland (Europa) ändern. Den Anfang haben nun Autoren, Publizisten, Künstler und Wissenschaftler mit einer gemeinsamen Erklärung gemacht. Vielleicht ist das der zaghafte Neubeginn für ein Umdenken in Politik und Presse.

Gedanken einer Ausländerin: Der instrumentalisierte Protest

Politische Systeme sind gekennzeichnet durch eine ständige konflikthafte Interaktion zwischen Herrschern und Beherrschten. Man könnte auch sagen „Politik wird auf der Straße gemacht.“ Wie das in totalitären Staaten endet ist bekannt. Dort wird Protest oft mit dem Tod bestraft.

Für Demokratien ist die Austragung dieser Interaktion zwischen gesellschaftlichen Gruppen und politischen Eliten kennzeichnend. Sie reicht von Streiks, Demonstrationen bis hin zu zivilem Ungehorsam und Gewalt. Und dann gäbe es noch das Bürgerforum in dem Abgeordnete mit ihren WählerInnen sachlich diskutieren.

Protest!

Deutschland im Jahr 1968. Ein junger Mann steht im Mittelpunkt des Protestes gegen das Establishment. Sein Name: Rudi Dutschke. Ohne ihn geht nichts beim Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS), sein Gesicht ziert die Boulevardblätter, die BILD hat ihn zum Staatsfeind erklärt.

Der Protest von Dutschke und seinen GesinnungsgenossInnen richtet sich gegen Vietnamkrieg, Hochschulpolitik, die Notstandsgesetzgebung und letztendlich gegen den, nach Auffassung der SDS, autoritären Staat. Für Dutschke ist die Bundesrepublik ein kapitalistisches System mit faschistischen Tendenzen.

Am 11. April 1968 schießt der junge Hilfsarbeiter Josef Bachmann vor dem SDS-Büro am West-Berliner Kurfürstendamm dreimal auf Rudi Dutschke und verletzt ihn schwer. Dutschke überlebt, muss mühsam wieder sprechen lernen und stirbt 1979 an den Spätfolgen des Attentats. Bachmann hat sich schon am 24. Februar 1970 in seiner Zelle umgebracht.

Der tiefe Staat

1968 wird Bachmann der Öffentlichkeit als durch rechtsextremes Gedankengut motivierter Einzeltäter präsentiert. Erst 2009 wird das korrigiert. Aus Unterlagen der DDR-Staatssicherheit geht nun hervor, dass Bachmann bereits seit 1961 Kontakt zur rechtsextremen Szene hatte. Vor dem Hintergrund der folgenden Entwicklung, lasse ich diese Aussage unbewertet.

Nach dem Attentat explodiert nicht nur der Protest gegen die Springerpresse, die Studenten als maßgeblich verantwortlich für die Tat ansehen, es fliegen auch Molotowcocktails, mit denen die Lieferwagen des Verlages in Brand gesteckt werden. Beschafft und verteilt vom V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes Peter Urbach.

Genau an dieser Stelle sollte bei vielen LeserInnen der Groschen fallen. Der sogenannte „tiefe Staat“ (Staat im Staat) hat schon immer existiert. Was war das Ziel? Nach Dutschke kam die Rote Armee Fraktion (RAF) und Anti-Terror-Gesetze.

Man könnte nun die provokative Frage stellen, ob Dutschke, ob die RAF instrumentalisiert worden sind. Bei Dutschke als Einzelperson kann man das verneinen, bei der RAF bin ich mir sicher. Der Westberliner Verfassungsschutz hat hier ein schmutziges Spiel gespielt.

Die Verschwörung

Die damaligen Ereignisse liefern den Stoff für Verschwörungstheorien, dem Totschlagargument von Politik und Medien. Wiederholt man das lange genug, die Medien lügen bekanntlich nicht, wird das von den meisten Menschen auch geglaubt. Selbst nachdenken? Fehlanzeige!

Was damals wirklich geschehen ist, wer vielleicht aus dem Ruder lief oder wer möglicherweise einen Auftrag gab, spielt für diesen Beitrag keine Rolle. Eine Rolle spielt aber die lange Reihe dubioser Machenschaften des Verfassungsschutzes. Stichwort: Infiltrierung der NPD und der NSU. Böse Zungen könnten nun sagen, der Verfassungsschutz habe Morde erst möglich gemacht. Auch einen Josef Bachmann?

Schlägt man nun einen Bogen zu den Protesten gegen die Regierung Merkel, wird man zumindest Ähnlichkeiten mit 1968 sehen. Zwar gibt es heute keinen Rudi Dutschke, dessen Rolle hat eine politische Partei übernommen. Prompt prügelt die Presse gnadenlos auf die AfD ein und macht sie zu „Rassisten“ und „Nazis.“

Sex sells

Man kann davon ausgehen, dass es zumindest einige JournalistInnen besser wissen. Aber „Sex“ und „Gewalt“ verkaufen sich im Zeitalter schrumpfender Ausgaben bei Printmedien noch immer gut. Und es liest sich toll, wenn „Nazis in den Bundestag einziehen“, oder ein Cem Özdemir geifernd vor Wut „Rassisten!“ ruft.

Das schmutzige Geschäft mit den „Nazis“ blüht. Willkommen bei der Strategie von Verlagen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Eine bestehende Ordnung, eine Regierung, will natürlich ihre Macht erhalten. Also bedient man sich gewisser Tricks und Mittel, um genau das zu tun.

Besorgte PolitikerInnen der Altparteien werfen der AfD vor, sie instrumentalisiere den Tod von Mia Valentin, die im Dezember von einem angeblich minderjährigen Afghanen erstochen worden ist. Nüchtern betrachtet versucht die AfD das auch. Was daran nun verwerflich ist bleibt unklar. Aber Moment, die AfD, das sind doch (keine) Nazis!

Leider wird das Wort „Nazi“ in Deutschland gern inflationär gebraucht und verliert dadurch Wirkung und Schrecken. Die es benutzen haben offensichtlich keine Ahnung, was ein wirklicher Nazi ist und welchen Schrecken diese einst über Deutschland brachten. Vielleicht sollten sie es lernen und die Meinung anderer (wieder) tolerieren. Auch wenn sie jenseits linker Ideen ist.

Der instrumentalisierte Protest

Der Protest gegen Merkel, die, und das muss ich an dieser Stelle deutlich sagen, NICHT die Hauptschuldige der Flüchtlingskrise ist, geht oft von normalen BürgerInnen aus, die dann sehr schnell von oppositionellen Kräften unterstützt werden. Und an geanu dieser Stelle beginnt das eigentliche Problem.

Die AfD, zu der ich bereits eine Analyse schrieb, kokettiert viel zu oft mit Gruppen, die der NPD und ihrer Splittergruppierung „Der dritte Weg“ nahestehen. Die beiden letztgenannten dürften aber in absehbarer Zukunft Geschichte sein, wenn man der NPD die Parteienfinanzierung entzieht.

Kein einzelner Bürger kann einen Protest längere Zeit allein aufbauen oder leiten. Dazu bedarf es vieler Helfer. Wird bekannt, das auch nur einer ein Parteibuch hat, wird sofort die ganze Bewegung zur „Partei-Demonstration“ gemacht. Auch das ist Lückenpresse. Ist nun der Protest bereits instrumentalisiert? Wenn ja, was bedeutet das?

Die momentane Situation in Deutschland ist kompliziert. Keiner traut dem anderen, keiner will Fehler machen. Es gibt Eifersüchteleien und verschiede Meinungen. Einig ist man sich nur über „Merkel muss weg!“ Das ist zu kurz gedacht.

Zur Zeit laufen Bestrebungen den Protest zu spalten und zentrale Personen auszuschließen. Man kann und darf auch davon ausgehen, dass es unter den Demonstranten V-Männer (Frauen) gibt, die den Protest zersetzen und beobachten sollen. Dass die CDU eine erstarkende AfD durchaus wohlwollend betrachtet hat, um Rot-Rot-Grün im Bund zu verhindern, sollte mittlerweile bekannt geworden sein.

Die Puppenspieler

Den Protest gegen eine Person zu richten ist legitim, nachvollziehbar und doch falsch. Nicht Merkel ist an der Flüchtlingskrise schuld, auch die SPD in Form ihrer MinisterInnen, hat eine ganze Menge Dreck am Stecken. Ebenso GRÜNE und LINKE, die zumindest über die Bundesländer im Bundesrat mitbestimmen können. Von den USA ganz zu schweigen.

Das Establishment wird über die Medien versuchen den Protest zu ersticken. Gelingt das nicht, könnte man ihn durch V-Männer in „andere Bahnen“ lenken (befeuern), um sich nach eventuellen (provozierten) Ausschreitungen, in einem Handstreich der gesamten Opposition zu entledigen. Stichwort „Ausnahmezustand.“ So könnte man auch endlich die Fakten dafür schaffen, um die Bundeswehr im Innern einzusetzen.

Diese und andere Szenarien werden bereits bei verschiedenen Behörden durchgespielt. Es existiert auch schon lange ein Notfallplan, falls es zu Aufständen und Terroranschlägen kommt. Das ist normal und legitim in einem Staat. Den normalen Deutschen interessiert das weniger, er wartet bereits auf die nächste Weltmeisterschaft.

(M)Eine Sicht der Dinge

Der Diskurs in Demokratien ist wichtig. Leider findet der nicht mehr wirklich statt. Stattdessen wird von allen Seiten bewusst Hass verbreitet. Der Islam, dessen politische Ideologie sich dafür wunderbar eignet, ist zum Hauptfeind auserkoren. Und während sich Christen und Muslime die Köpfe einschlagen, hat der Staat schon längst gesiegt und bastelt munter weiter an kruden Ideen.

Auch die sogenannten Flüchtlinge sind Opfer. Viele sind einfache Menschen, Analphabeten mir geringer Bildung. Sie aufzustacheln, sie anzulügen ist einfach. Genau das wird von Schleppern und Schleusern getan. Wem nutzt es, wenn täglich Menschen aus dem Nahen Osten und Afrika nach Deutschland kommen? Es geht um Geld, darum geht es immer. Und mit der Armut von Migranten wird viel Geld in Deutschland verdient.

Der sogenannte „Große Austausch“, die „Umvolkung“, sind dabei Schlagworte der rechten Szene, die das eigentliche Problem nur verschleiern. Migration ist gewollt von den Eliten (Wirtschaft), um weiterhin finanziell gut dazustehen. Kann man bei wirklichem Interesse alles nachlesen, sie sprechen seit Jahren offen darüber.

Die bisherige Umsetzung lief mehr als holprig an. Hat man wirklich an das Märchen der Fachkräfte geglaubt? Ganz offensichtlich habe einige arabische und afrikanische Staaten die Gefängnisse geöffnet und Straftäter nach Deutschland abgeschoben. Wer hier (s)ein Messer zieht, der hat das schon in seiner alten Heimat getan. Genau dagegen muss man sich wehren.

Instrumentalisiert oder nicht, die Frauenproteste sind für Deutschland wichtig! Bei Gewalt gegen Menschen, egal ob Frauen oder Männer, verstehe ich überhaupt keinen Spaß. Und so sollten das alle sehen.

Wo bleibt der gemeinsame Aufschrei von Christen und Muslimen, warum werden keine „Friedensmärsche“ organisiert? Wo bleibt die deutliche Aussage der Imame, um sich von der Gewalt durch ihre Glaubensbrüder zu distanzieren? Einfache Menschen, die Angst um ihre Kinder haben, als „Rechtsextreme“ und „Nazis“ zu beschimpfen, zeugt von wenig Respekt für die Opfer. Was wäre, wenn es die eigenen Kinder träfe?

„I have a dream!“, hat Martin Luther King gesagt. Den habe auch ich. Ich habe den Traum, dass Deutschland wieder vernünftig wird und den Marsch in den Abgrund der Geschichte beendet. Bis dahin hoffe, ja fordere ich, dass es weitere Proteste gibt, die das momentane System scharf, aber sachlich und vor allem friedlich kritisieren.

Ich hoffe auf Menschen wie Boris Palmer und Sahra Wagenknecht, die leider noch nicht den Mut dazu aufbringen, um vielleicht gemeinsam einer abgehalfterten SPD, versponnenen LINKEN, realitätsfernen GRÜNEN und einer vermerkelten CDU die Stirn zu bieten. Die FDP braucht ohnehin keiner mehr.

Ich hoffe darauf, dass die „schon länger hier lebenden“ und Deutsche mit Migrationshintergrund bald mit Stolz und ohne Angst sagen können: „Deutschland, das bin auch ich!“ Für mich als geborene Japanerin mit deutscher Staatsbürgerschaft gilt das schon lange. Oder will mir jemand dieses Recht aberkennen?

Gedanken einer Ausländerin: Die vergewaltigte Gesellschaft

Deutschland 2018, es rumort in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen wehren sich gegen die geistige Vergewaltigung durch Politik und Medien. Dank Internet ist man vernetzt und informiert. Aber stimmt das wirklich?

Wir wissen alles und doch nichts

An der kurzen Leine gehaltene JournalistInnen berichten oft unsachlich und nach dem Duktus der Chefredaktionen. Die und das muss man wissen, sind zu mehr als 70 Prozent linksgrün oder dieser Richtung nahe stehend. Entsprechend fallen die Vorgaben aus.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch der Spiegel hat durchaus noch gute MitarbeiterInnen. Gleiches gilt für die Welt und die FAZ. Aber es sind nur wenige die noch in der Position sind um gegen den Mainstream zu schreiben.

JournalistInnen sollten politisch unabhängig sein, in Wirklichkeit machen auch sie Politik. Für Partei A oder B und gegen die bösen von D. Es ist viel einfacher zu denunzieren, als zu recherchieren. Die Polemik lebe hoch!

Vorreiter dieser Hetze war lange die BILD, die plötzlich mit geschrumpfter Auflage zu kämpfen hat. Also versucht man sich als Anwalt der kleinen Leute und warnt vor einem mehrfach vorbestraften Sexualstraftäter. Mit Bild und Namen. Das ist hat der Redaktion den moralischen Zeigefinger eingebracht.

Der manipulierte Michel

Ein Großteil der Deutschen sitzt abgestumpft auf dem Sofa, jeden Tag die ewig gleiche Routine. Und wenn sie nicht gestorben sind, so schauen sie noch heute … Was eigentlich? Gefilterte Halbwahrheiten zum totalen Krieg in Syrien und den Wetterbericht.

Ein Rückblick. 2013 erscheint eine Partei auf der politischen Bühne, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Wirtschaftsliberale, Eurokritiker und Ultrakonservative, gemischt mit einer Handvoll Nationalkonservativer Patrioten, sind zur Alternative für Deutschland erwacht.

Nun darf es rechts der CSU keine konservativen Parteien geben, das hat schon der selige Franz-Joseph gesagt. Prompt fallen Medien und Politiker über die noch jungen Wilden her, die sich kurz darauf spalten.

Aber es geht in diesem Beitrag nicht um die Geschichte der AfD, es geht noch immer um die Vergewaltigung der Deutschen. Ohne die Beeinflussung zu bemerken werden Menschen verschiedener politischer Richtungen aufeinander gehetzt, was in Sachbeschädigungen und Körperverletzungen endet.

Das erinnert stark an das Ende der Weimarer Republik, als Rotfront und die SA sich wahre Prügelschlachten lieferten. Ist es in Deutschland schon wieder soweit? Im Gegensatz zu 1933 gibt es keine braunen Horden, die gröhlend durch die Straßen ziehen. Aber es gibt die Antifaschisten, die genau das tun.

Wer sind diese ideologisch konditionierten wirklich? Etwa Intellektuelle, die Deutschland retten wollen? Das Gegenteil ist der Fall. Linksgrüne haben keine Identität, wer „Deutschland verrecke!“ ruft, der hat kein Heimatland.

Rotfront gegen Bürger

Die 15jährige Mia ist in Kandel von einem mindestens 17 Jahre und sechs Monate alten, aber unter 21jährigem Afghanen erstochen worden. Dieses ungefähre Alter hat ein Gutachter nun festgestellt. Besorgte BürgerInnen haben in Kandel gegen sexuelle Gewalt an Frauen demonstriert. Statt den Schulterschluss zu wagen, ist Rotfront nun gegen diese BürgerInnen aufmarschiert.

Die einzige und mittlerweile stumpf gewordene Waffe der Antifa ist die Nazi-Keule. Die selbsternannten Wächter der eigenen Meinung wenden sie immer dann an, wenn es gegen den linken Mainstream geht. Im Auftrag versteht sich. Um eigenständig zu handeln fehlt es meist an Grips.

In Berlin ist der Frauenmarsch gescheitert, linksgrüne PolitikerInnen haben die Antifa gegen die Frauen aufgehetzt und durch die Sitzblockade eine Straftat begangen. Nur etwa 150 der geschätzten 2.000 DemonstrantInnen haben es zum Kanzleramt geschafft. Ein kleiner Achtungserfolg, immerhin.

In Hamburg gab es Anschläge und Drohungen der Antifa gegen zwei Frauen, die dort eine Montagsdemonstration angemeldet haben. Gegen Merkel! Beide Frauen haben nun aus Angst aufgegeben, die Demo geht trotzdem weiter. Die Antifa schützt also Merkel. Paradoxer geht es kaum.

Hass, Hass, Hass

Wie beeinflusst Menschen sind wird deutlich, wenn man sich auf ganz normalen Blogs umsieht. Da steht wirklich, „Ich würde am liebsten jedem der AfD wählt eine reinhauen!“ Die Jubelchöre der Antifa sind der Person sicher und man hat sie bestimmt zum Helden auserkoren.

Ein anderer Blog, eine andere politische Richtung. „Fertigmachen werde man die Linken“, steht dort, „ihr werdet es sehen, unsere Zeit ist bald gekommen!“ Auch diesem Schreiberling ist der Jubel seiner Gesinnungsgenossen sicher. Wie erbärmlich solche Aussagen sind, hat keiner der beiden bemerkt.

Sätze wie die oben genannten sind nicht einmal Stammtischniveau. Der Stammtisch wird oft von völlig normalen Menschen besucht, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Sich über diese zu erheben ist elitäres Denken, das leider viele (Pseudo)Intellektuelle pflegen.

Nein, Sätze die zur Gewalt aufrufen gehören in keinen Sprachgebrauch. Der blanke, von Medien und Politik geschürte Hass auf Andersdenkende, ist ein typisches Zeichen totalitärer Staaten. Vom Faschismus sprechen wir später, wir leben schließlich in der bunten Republik.

Die neuen Rechten

Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, ist ihr eine zarte Pflanze entsprungen, der man sofort mit Unkrautvernichtungsmitteln begegnet ist. „Diese neuen Rechten seien weitaus gefährlicher, als die NPD“, hat sinngemäß ein Verfassungsschützer gesagt. Stimmt das wirklich?

In Deutschland gibt es eine fast schon kreatürliche Angst vor Nazis, die dieses Volk schon mit der Muttermilch aufgesogen hat. Die Kinder wirklicher Nazis, haben sich in den 1960er Jahren gegen ihre Eltern aufgelehnt. Aber statt diese zur Rede zu stellen, nehmen sie seit Jahrzehnten ganz Deutschland in Geiselhaft.

Eine holländische Freundin, deren Großeltern unter den echten Nazis litten, hat ihr Urteil mittlerweile revidiert. „Klar, dass ich als Kind gegen Deutsche war!“, hat sie gesagt. „Dann war ich als Austauschschülerin in Hessen. Aber statt Parolen habe ich ganz normale Menschen vorgefunden, die sich alle freuten mich zu sehen. Damals ist mein Weltbild gekippt.“

Aber es gibt sie noch immer, die Glatzen mit den Springerstiefeln, auch wenn sie zur absoluten Minderheit geworden sind. Und eigentlich ist für ihren Auftritt der Verfassungsschutz zuständig, der sie jahrelang gut bezahlt als V-Männer bei der NPD, der NSU und anderen rechten Verbänden eingesetzt hat. Lügenpresse? Ausnahmsweise nicht.

An die Stelle der Glatzen sind Intellektuelle getreten, die weder Auschwitz leugnen noch in Hitler den GröFaZ sehen. Sie, denen die CDU nicht mehr konservativ genug ist, sie verbreiten laut manipulierter Meinung nun rechtes Gedankengut. Aber recht kann auch richtig bedeuten und konservativ zu sein ist kein Verbrechen.

Die Rückkehr der Konservativen 

Wir erleben zur Zeit den noch zögerlichen Protest von Menschen, die man jahrelang für dumm verkauft hat. Wir erleben ganz normale BürgerInnen, die aus Angst um ihre Kinder und Enkel auf die Straße gehen. Sie stammen aus allen Schichten der Bevölkerung und waren bisher AnhängerInnen der unterschiedlichsten Parteien.

Eigene Erlebnisse und gezielt verschwiegene oder zögerlich veröffentlichte Vorfälle, wie Morde und Vergewaltigungen, haben diese Menschen auf die Straße gebracht. Hinzu kommen die sozial Schwachen, deren Rente hinten und vorn nicht reicht. Und dann gibt es noch die wirklich Konservativen, die aus der CDU/CSU gekommen sind.

Diese Menschen sind keine bösen Rechten. Aber selbst biedere Hausfrauen kreischen „brauner Sumpf!“ Deutschland erlebt die Gegenbewegung der 1968er Proteste. So hat es damals auch angefangen. Aber Opposition ist wichtig, nur in Deutschland wird sie unterdrückt. Hauptgrund ist die niemals aufgearbeitete Geschichte. Die sogenannte Erbschuld sitzt tief.

Schuld daran sind die Siegermächte, die Altnazis in höchste Positionen brachten. Sie und das muss man klar erkennen, tragen die Mitschuld am Durchmarsch der Linken in diesem Land. Unter dem Deckmantel der Demokratie haben diese Deutschland erobert. Bis Merkel kam, die alles über den Haufen geworfen hat.

Nationalismus vs Patriotismus

Diese Frau hat keine Heimat. Die Bundesrepublik Deutschland ist ihr suspekt. Auch dagegen wehren sich ganz normale Menschen, die so wenig Nazis sind wie „du und ich.“ Aber für die Linken ist klar, wer sich Patriot nennt ist genau das! Für die Linken ist auch Islamkritik Rassismus. Damit beweist diese Klientel einmal mehr, wo ihre geistigen Qualitäten liegen. Die gleichen Menschen verwechseln auch gern populär und Populismus. Macht ja nix, kann ja mal passieren.

120 Millionen JapanerInnen nennen sich patriotisch. Fast alle Völker dieser Erde lieben ihr Heimatland. Aber Menschen die gegen alles sind, finden auch Patriotismus einfach nur Scheiße. Dass der eine völlig andere Qualität als Nationalismus hat, begreifen sie leider nicht.

Daher knüppeln sie nieder, was ihrem verschrobenen Weltbild widerspricht und erreichen das genaue Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt haben. Der Antifa stehen plötzlich immer mehr patriotisch gesinnte Deutsche gegenüber, die genug von diesen Linken haben. Aber auch PEGIDA und AfD.

Die AfD hat außer einigen wenigen guten Mitgliedern keine Lösung der Probleme anzubieten. Sie ist ein Sammelbecken der Unzufriedenen, die man im verzweifelten Versuch die Macht zu erhalten immer wieder unglaubwürdig macht.

Zurück zur Heimat?! 

PEGIDA und AfD sind das Symptom unserer Zeit und einer Politik, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet. Aber statt die Schlägertrupps der Antifa weiter gegen das eigene Volk zu hetzen sollte die Politik die Reißleine ziehen und diese Terrortruppe endlich verbieten. Noch ist das Wunschdenken, noch wird sie geschützt.

Etwas mehr Patriotismus stünde auch der CDU sehr gut. Wer aber Wirtschaftsmigranten hofiert, die mit Ehefrau(en!) und Kindern ein höheres Grundeinkommen als deutsche Facharbeiter haben, der darf sich über die Existenz von IB, PEGIDA und AfD nicht wundern, der hat sie erst möglich gemacht.

Genau das ist es, was die Altparteien händeringend verschleiern wollen. Mahner wie Boris Palmer (GRÜNE) und Sahra Wagenknecht (LINKE), werden scharf kritisiert und mundtot gemacht. Frau Wagenknecht hat die Presse schon mehrfach den Eintritt in die AfD nahegelegt. Das ist Journalismus der primitivsten Art, von dem selbst die BILD noch lernen kann.

Aber das ist Deutschland, nur die Meinung der Herrschenden zählt. Fährt man den Kurs von Sozialabbau und offener Grenzen weiter, wehrt man sich nicht gegen das EU-Diktat, wird die SPD bald in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Ein Weg, den die CDU/CSU noch vor sich hat. Spannend wird es beim Blick auf Herrn Lindner, der zwischen allen Fronten steht und eine AfD Light verkörpern will.

Deutschland 2018, es rumort in der Gesellschaft. Der deutsche Michel ist erwacht. Merkel sollte besser die Gefahr erkennen, die in der Lage ist Millionen auf die Straße zu bringen. Aber vielleicht will sie genau das.

Denk ich an Deutschland in der Nacht

Seit drei Monaten sind wir nun in Japan, unser Leben hat sich normalisiert. Zwar vermissen wir liebgewordene Dinge, aber das gibt sich nach und nach. Wir leben im Haus meiner Eltern und haben dort unser eigenes Reich. Probleme? Fehlanzeige. Wir machen was wir wollen und das wird akzeptiert.

Was so rebellisch klingt, ist in Wirklichkeit ganz anders. Nach wie vor übernehme ich sämtliche Geschäfte meines Vaters und Yuki unterstützt mich dabei. Außerdem sind wir noch immer für eigene Projekte tätig. Und ganz nebenbei unterhalte ich diesen Blog.

Man (Frau!) hat mir die Frage gestellt, ob ich Deutschland vermisse. Die Antwort liefere ich gern. Etwas zu vermissen heißt, eine gewisse Art von Trauer zu empfinden. Dieses Gefühl ist mir fremd. Ich lebe in der Gegenwart und arbeite auf die Zukunft hin.

Aber 30 Jahre in einem Land zu leben, geht nie spurlos an einem Menschen vorbei. Daher verfolge ich noch immer das (politische) Geschehen in Deutschland und mische mich mit Worten ein. Ob das etwas ändert? Ja. Ein Schneeball löst eine Lawine aus.

Aktuell verfolge ich das Geschachere um mögliche Ministerposten und Merkels Rochade mit der netten Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK). Die eher provinziell wirkende „Putzfrau aus Saarbrücken“ ins Kanzleramt zu holen zeigt, auf welches Niveau unsere PolitikerInnen gesunken sind.

Putzfrau ist keine Beleidigung, liebe LeserInnen. AKK hat diese Figur seit Jahren im Karneval gegeben. Jetzt hat man sie zur Ausputzerin in der Berliner Puppenkiste gemacht. Die Frage ist nur, wer dort die Fäden zieht.

Der gefallene (B)Engel Gabriel bewirbt sich erneut als Außenminister und holt den Deutschenhasser Deniz Yücel aus dem Knast. Zwar ist das zu begrüßen, aber der Jubel darüber mutet seltsam an. Yücel, der die deutsche und türkische Staatsbürgerschaft hat, ist in der Vergangenheit mehrfach durch wirklich üble Hetze aufgefallen. Guter Journalismus sieht anders aus.

Während er seinen Artikel in der taz „Super, Deutschland schafft sich ab!“ nach harscher Kritik als „Satire“ gesehen haben wollte, hat ihn bzw. seinen Arbeitgeber, die Bemerkung über Thilo Sarrazin 20.000 Euro gekostet. In der Türkei sieht man das vermutlich lockerer, hat ihn aber wegen „Terrorpropaganda“ angeklagt.

Vermutlich wird man das auch bald mit dem AfD-Mann Poggenburg praktizieren. Geht ja mal so überhaupt nicht, dass sich ein Mitglied der Köterrasse über Kümmelhändler echauffiert. Aber was ein türkischer GRÜNER darf, ist für den deutschen AfDler natürlich tabu. Willkommen in Absurdistan!

Dort, bzw. in Afghanistan, steht auch die Bundeswehr und müht sich ums tägliche Überleben. Aber die Kindergärtnerin Uschi hat etwas dagegen und die Bundeswehr kaputt gespart. „Deutschland sei zur Zeit Verteidigungsunfähig“, haben (angebliche) Experten dazu gesagt.

Der empörte Aufschrei darüber kommt zu Unrecht. Die Politik will der Bevölkerung einen höheren Wehrhaushalt schmackhaft machen. Dass der, wie von den USA gefordert, kommen wird ist klar. Wieder hat man die dummen Deutschen reingelegt.

Ein Ei ins Nest der Demokratie haben GRÜNE und LINKE gelegt, als sie (an der Spitze der Antifa) den Frauenmarsch in Berlin blockierten. Die absurde Begründung der Gegner „Man habe eine Asylpolitikfeindliche AfD-Demonstration gestoppt.“

Zwar ist die Initiatorin Mitglied der AfD, aber ohne politisches Mandat. Das scheint sie natürlich in den Augen der Linken zu einer Nazibraut zu machen, auch wenn sie eine zum Christentum konvertierte Kurdin ist. Das Motto der Demonstration „Es reicht!“, richtete sich gegen sexuelle Gewalt an Frauen. Linken, die eigene Vergewaltigungen durch Migranten verschweigen, ist das natürlich egal.

Man darf auf die juristischen Kniffe der Staatsanwaltschaften gespannt sein, bei denen es nun Strafanzeigen hagelte. Grünlinke Abgeordnete haben zumindest im Bundestag gelacht. Sie übersehen dabei, dass im Internetzeitalter nichts vergessen wird.

Die Lacher haben auch die JUSOS auf ihrer Seite, die einen Hund zum Mitglied machten. Aber Hunde sind bekanntlich die besseren Menschen und ihrem Besitzer treu bis in den Tod. Wie wäre es, liebe GenossInnen, holt auch den sagenhaften Yeti in Lohn und Brot.

Den deutschen Michel tangiert das alles wenig. Zwischen Tagesschau und Krimi wird schnell Liebe gemacht. Danach geht es flugs ins Lotterbettchen, um am nächsten Tag brav zur Maloche zu gehen. An Deutschlands Zukunft und die eigene, hat er dabei nicht gedacht.

Quo vadis Feminismus?

„Ein Problem der Feministinnen und mit ein Grund warum ich sie oft meide, ist die Uneinigkeit, der Kampf miteinander“, habe ich als Antwort auf den Kommentar einer Leserin geschrieben. Heute erkläre ich warum.

Die doppelte Moral

Viele meist linke Feministinnen frönen einer schizophrenen Doppelmoral. Auf der einen Seite betonen sie den Zusammenhalt unter Frauen, um sofort die Einschränkung zu machen, dass nur jene gemeint sind, die ihre Ansichten (Ideologie) und Moralvorstellungen teilen. Wagt es eine auszubrechen, wird sie (verbal) bis aufs Blut bekämpft.

Aktuell reitet ein Großteil der Feministinnen auf der #metoo-Kampagne und schießt einmal mehr übers Ziel hinaus. Gleich alle Männer unter Generalverdacht zu stellen, ist ziemlich daneben.

Sexuelle Übergriffe auf Frauen anzusprechen ist wichtig! Wer schweigt macht sich schuldig. Das absurde Argument linker Feministinnen, dem „politischen Gegner“ durch Schweigen keinen Vorteil zu gewähren, entlarvt sie als Heuchlerinnen.

Der (fehlende) Aufschrei

Konnte Frau zu Beginn der #aufschrei-Kampagne im Jahr 2013 noch nicken, nahm diese in der Folgezeit absurde Züge an. Auch die #metoo-Kampagne wirkt zum Teil aufgesetzt und dem Mainstream-Feminismus geschuldet. Dass AmerikanerInnen etwas seltsam in Beziehungsfragen sind, habe ich selbst erlebt.

Es ist genau diese neue Prüderie, die der von mir so genannte „Zentralrat der Feministinnen“ in die Gesellschaft einbringt. Ein erstes Opfer sind bereits die leicht bekleideten Grid-Girls der Formel 1 geworden, die nun alle ihren Job verlieren.

Bisher dachte ich, dass Feminismus für die Selbstbestimmung der Frauen steht. Offenbar war das ein Fehler. Feminismus wird offensichtlich von der Pseudomoral einer Gruppe frustrierter Frauen neu definiert, die vielleicht neidisch auf das Aussehen dieser Grid-Girls sind, um es vorsichtig zu formulieren.

Bekanntlich setzen sich deutsche Feministinnen gern für muslimische Frauen und deren Recht ein, das Kopftuch zu tragen. Darüber und ob das wirklich aus freien Stücken geschieht, wird heftig gestritten.

Dass die Feministinnen damit eine aggressive politische Ideologie unterstützen, zur Schaffung von Parallelgesellschaften beitragen, übersehen sie ebenso, wie die mutigen Iranerinnen, die in ihrer Heimat gegen den Kopftuchzwang protestieren.

Der rechte Weg

Als vor einigen Tagen die Initiative #120db (120 Dezibel) das Tageslicht erblickte, war die linke Szene konsterniert. (120 Dezibel ist die Lautstärke eines handelsüblichen Taschenalarms, der von der Polizei nach anhaltenden Übergriffen von Migranten auf deutsche Frauen empfohlen worden ist.)

Vorzeige- und Möchtegern-Feministinnen beeilten sich zu erklären, wie widerlich diese Kampagne sei, die sich in rassistischer Weise gegen Ausländer richte und dass es sich bei #120db um eine „rechte Gruppierung“ handele.

Kein Wort von Solidarität, kein Angebot zum Schulterschluss, stattdessen nur die übliche Häme. Die Opfer werden erneut vergessen. Leider begeht #120db den Fehler, dass nur „importierte“ männliche Gewalt gegen Frauen angesprochen wird. Was ist mit einheimischer (ehelicher) Gewalt, hat Frau die übersehen?

Seid laut!

Die Identitäre Bewegung (IB), die hinter #120db steckt, habe ich schon eine Weile im Blick. „Nazis“, wie uns die Medien vermitteln, sind das keine. Eher eine Art Jugendbewegung, die der FPÖ (Österreich) und AfD (Deutschland) nahe steht. Leider wird die Kampagne genau dadurch weniger Gewicht bei der Bevölkerung bekommen. Die linken Medien sorgen schon dafür.

Anders als diese Mainstream-Feministinnen, werde ich die explodierende Gewalt durch eine Minderheit der Migranten ansprechen. Auch wenn ich dazu ungewöhnliche Verbündete suchen muss. Für mich ist das Ergebnis wichtiger, als der „politisch korrekte Weg.“ Und dieses Ergebnis kann nur lauten „Finger weg!“ Das gilt dann für alle Männer, die ein „Nein!“ noch als Einladung verstehen.

All jenen, die erst jetzt auf den Zug des Feminismus und der neuen Kampagnen springen, muss ich die Fragen stellen: „Wo wart ihr gestern? Warum habt ihr geschwiegen, als die beste Freundin eurer Tochter mit auffälligen blauen Flecken zur Schule kam. Warum habt ihr erst dann Betroffenheit geheuchelt, als vielleicht genau dieses Mädchen Selbstmord beging, da sie (vom deutschen Stiefvater) jahrelang missbraucht worden ist?“

The Good, the Bad and the Ugly

Aber vielleicht wart (seit!) ihr selbst die TäterInnen, die zu Hause mit harter Hand regieren. Den prügelnden Ausländer zu blamieren ist somit für viele einfacher, als eigene Fehler einzugestehen, wenn man das eigene Kind schon wieder geohrfeigt hat.

Das große Problem jeder Initiative ist ihre Instrumentalisierung durch politische Bewegungen und die oft emotional ausgetragene Auseinandersetzung vieler Frauen miteinander.

Der Aufschrei über #120db verschleiert natürlich auch die eigene Ohnmacht und Hilflosigkeit der Feministinnen: „Warum sind wir nicht auf diese Idee gekommen?“ und „Die Rechten haben unser Terrain besetzt!“, schallt es aus ihren Reihen. Frau sieht die Deutungshoheit des Begriffs „Gender“ und „Feminismus“ in Gefahr und ortet bereits eine Bedeutungsverschiebung.

Das muss natürlich in aller Ausführlichkeit ausdiskutiert werden, Frau muss klare (neue!?) Positionen finden, um sich von Populisten abzugrenzen. Das geht schon eine ganze Weile so, mit zweifelhaftem Ergebnis. Ihr, die ihr lieber das Kopftuch als „Befreiung der Frau“ verteidigt, habt euch und die feministische Bewegung schon lange überlebt. Für mich seid ihr „The Ugly“, ihr habt euch und uns verraten.

Für die Opfer!

Solange ich denken kann, habe ich mich gegen Ungerechtigkeit eingesetzt. Niemand wird sich ungestraft an einem anderen vergreifen, wenn ich in der Nähe bin. Dabei spielt es keine Rolle wer die Täter sind.

Wir alle, egal ob Frauen oder Männer, könnten schon morgen ein Opfer von Gewalt werden. Der Protest dagegen ist kein Rassismus. Aber wenn nun wiederholt Migranten deutsche Frauen ermorden, muss das ebenso ein Thema sein, wie der Missbrauch eines Jungen durch deutsche Pädophile.

Es wäre eine tolle Sache, Sahra Wagenknecht neben Alice Weidel und Andrea Nahles auf einer Demonstration gegen sexuelle Gewalt zu sehen. Stellvertretend für die verfeindeten Lager. Ich könnte fast darauf wetten, dass sie sich in dieser Sache gut verstehen. Über Sachthemen streiten können sie später.

Gedanken einer Ausländerin: Deutschland, die kranke Nation

Man kann ohne jede Übertreibung sagen, dass ich die deutsche Geschichte kenne. Wobei das mit dem Wort „deutsch“ immer so eine Sache ist, wie KritikerInnen bemerken werden. Nur wenige Nationen haben als solche schon vor tausend Jahren existiert.

Diese Spitzfindigkeiten werden gern benutzt, um Deutschen ihre Identität abzusprechen. Was perfekt gelungen ist, das muss man ganz klar sehen. Die meisten, der schon länger hier lebenden, sind bekanntlich nur zufällig in Deutschland geboren. Bei solchen Sätzen fasse ich mir an den Kopf.

Patriotismus, der ein wichtiges Grundelement im Zusammenleben der Menschen eines Landes darstellt, ist in Deutschland verpönt. Jeder Bundesbürger, der außerhalb eines Fußballspiels seine Farben schwenkt, wird als „Rechtsaußen“ vom Spielplatz gestellt.

Die kranke Nation

China hat man früher als den kranken Mann Asiens abgetan und ist über das Land hergefallen. Ausländische Mächte haben die Menschen unterdrückt und Chinas Rohstoffe geraubt. Die Chinesen, obwohl in der Überzahl, haben dies hingenommen. Was auch an korrupten Politikern lag, die ihr eigenes Land verraten haben.

„Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“, heißt es in einem Gedicht von Emanuel Geibel. Aber Deutschland ist der kranke Mann Europas. Willenlos sieht die Mehrheit der Bevölkerung zu, wie eine abgehobene PolitikerInnenkaste, eine immer aggressivere Politik gegen sie betreibt.

Dabei bedienen sie sich dem Trick aus Brot und Spielen, der schon im alten Rom erfolgreich gewesen ist. Mit Konsum und Seifenopern, werden die Menschen gezielt verblödet. So nebenbei wird ein Klima erschaffen, das Angst vor dem Verlust des sozialen Status heißt. Wer nicht spurt, der wird geächtet.

Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Sachsens Glanz ist erloschen und Preußens Gloria nun negativ besetzt. Der Nationalstaat sei am Ende, heißt es aus linken Kreisen, Deutschland als Nation gehöre abgeschafft. Will man das vertiefen, liefern sie dafür kein vernünftiges Argument.

Deutsche gelten als pünktlich und fleißig, aber politisch naiv. „Herr befiel, wir folgen dir!“, war seit grauer Vorzeit die Devise. Im Gleichschritt marschiert eine ganze Nation in jene Falle, die man dafür vorgesehen hat.

Deutsche Beamte und MinisterInnen basteln schon immer am eigenen Untergang mit. In diesem Zusammenhang fällt mir der Name des Generalfeldmarschalls Erich von Manstein ein, der trotz seiner Unzufriedenheit mit Hitlers Politik, dessen treuer Vasall geblieben ist.

Warum dieser Hinweis auf von Manstein? Weil er das typische Beispiel eines Mannes ist, der Fehler erkannte, der etwas hätte unternehmen können, es aber vorzog seine Pflicht zu tun. Wie Thomas de Maizière. Gute Deutsche machen das so.

Widerstand – Nein danke

Deutschlands Lenkerin heißt Merkel und alle marschieren mit. Alle? Zumindest einige Deutsche fangen an zu murren, immer mehr organisieren sich. Noch äußert sich der Protest vornehmlich in Facebook Kommentaren und bei PEGIDA demonstrieren auch echte Extremisten mit.

Die überwiegende Mehrheit von PEGIDA besteht nach einer Studie von Professor Patzelt lediglich aus Zuwanderungskritikern und bundesdeutschem Mainstream. Ist die Bewegung damit ein Querschnitt der Bevölkerung?

Die Frage warum PEGIDA im Osten entstand und sich im Westen kaum etwas rührt, ist der besonderen Sensibilität vieler „Ossis“ geschuldet, denen man bei der Wiedervereinigung „ihr Land“ weggenommen hat. Im Westen hat man das auf diese Weise nie erlebt.

Die linken Rechten

Seit Jahren verfolge ich Professor Patzelts Arbeit und mag seine Sicht der Dinge durchaus. Den Altparteien kann man nur empfehlen, der Stimme dieses Mannes Gehör zu schenken. Vor allem der Antifa, deren Kurzsichtigkeit außerordentlich ist.

PEGIDA, das betont der Professor, vertritt mit einer Ausnahme die gleichen Punkte, für die auch die Linken stehen. Nachfolgend führe ich diese auf:

Patriotismus: Sie fühlen sich mehrheitlich als „deutsche Patrioten“ (82%).
Demokratie: Sie kritisieren nicht mehrheitlich das Prinzip der Demokratie (21%), sondern deren deutsche Praxis (69%).
Gerechtigkeit: Sie halten mehrheitlich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland für ungerecht (78%).
Globalisierung: Sie meinen mehrheitlich, die Globalisierung bringe eher Nachteile für Deutschland (75%) und für die Welt (80%).
Russland: Sie meinen mehrheitlich, Russland werde in Deutschland oft zu Unrecht kritisiert (88%).
USA: Sie meinen mehrheitlich nicht, Deutschlands solle sich auch weiterhin außenpolitisch eng mit den USA abstimmen (69%)

Mit Ausnahme des Patriotismus wird die gleiche Kritik oft auch von „Linken“ geteilt. Warum also bekämpft man sich? Wobei die neue Marschrichtung der GRÜNEN und einer möglichen Abspaltung der Linken ebenfalls (wieder) in Richtung Patriotismus und Bürgertum sein könnte.

Der Marsch der Frauen

Als Frau bin ich besonders betroffen, wenn ich von Gewalt gegen Frauen lese. Und davon gibt es reichlich seit Merkels Entscheidung ein Millionenheer aus überwiegend jungen Männern einreisen zu lassen.

Es hat nichts mit Rassismus oder braunem Gedankengut zu tun, wenn sich Frauen und Mädchen gegen Übergriffe wehren, wenn besorgte Eltern in Kandel protestieren. Warum nun die Antifa dagegen trillert, warum ein SPD-Bürgermeister in deren Reihen steht, bleibt unverständlich.

Das Mädchen Mia ist ermordet worden, dafür gibt es keine Entschuldigung. Der Täter, ein angeblich fünfzehnjähriger Afghane, hat sie mit einem Küchenmesser erstochen.

Eine Freundin von Linda war vor Ort. Die Frau, die ich Anke nennen möchte, hat mir eine Mail geschrieben. Darin betont sie, dass die Demonstration kein Aufmarsch von Neonazis gewesen sei. Zwar habe es etwa ein Dutzend „Störer“ gegeben, diese seien aber von Ordnern entfernt worden.

„Das waren komische Typen. Rechte? Ich weiß es nicht. Die Demonstration hat aus ganz normalen BürgerInnen bestanden!“, schreibt sie. „Ich bin doch kein Nazi, wenn ich mich nicht befummeln lassen will!“ Sie schreibt weiter, dass auch in Berlin und Bottrop Demonstrationen von Frauen geplant sind. Wachen die Deutschen endlich auf?

Von Instrumenten und Instrumentalisierung

Wer meine politischen Beiträge kennt weiß, was ich wirklich von Politik halte und wie skeptisch ich oft bin. Werden diese Frauen nur benutzt? Außer Leyla Bilge, Kurdin und Ex-Muslima, die Mitglied der AfD geworden ist, sind die meisten Teilnehmerinnen vermutlich unpolitisch. „Ich habe kaum welche von der AfD gesehen“, schreibt mir Anke.

Ihre Äußerung unterstreicht jene Skepsis, die viele Deutsche der jungen Partei entgegen bringen. Natürlich und das ist politisch legitim, versuchen Parteien Kapital aus den Fehlern anderer zu schlagen. Eine CDU macht das bekanntlich auch. Die Empörung der Linken ist daher reine Farce.

Aber die Gefahr der Instrumentalisierung einer Bewegung ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem bin ich stolz auf alle Frauen, die ihre Stimme zu erheben. Wehrt euch endlich gegen Übergriffe! Verteidigt eure Freiheit, die eure Mütter für euch erstritten haben.

Übrigens, und das ist die Perversität unserer Zeit, waren es oft Linke, die für die Freiheit von Frauen „kämpften.“ Die gleichen Linken, die nun weiterhin für ungebremste Zuwanderung sorgen wollen. Mit allen negativen Konsequenzen. Klug sein ist anders.

Ich überlege noch ob ich es einrichten kann, entweder nach Bottrop oder Berlin zu kommen. Wichtig wäre es mir. Schweden ist dieses Jahr aus Kostengründen von der Tuning-Firma abgesagt. Aber auch ich muss Geld verdienen. Wie, darüber schreibe ich vielleicht noch.

Die schweigenden Feministinnen

Was mich wirklich ärgert, ist das Schweigen der Feministinnen, wenn es um Übergriffe gegen deutsche Frauen geht. Stattdessen propagieren sie das Kopftuch muslimischer Frauen als Zeichen der Befreiung.

Liebe Schwestern, seit ihr eigentlich noch normal? Wo bleibt eure Solidarität mit all den Opfern, warum überlasst ihr Populisten das Feld? Ist der Feminismus stumm geworden, weil er nicht als rechts gelten will?

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Frauen andere Frauen schützen. Stattdessen opfert auch ihr eure Töchter. Wer wegschaut statt zu handeln, den bestraft die Wirklichkeit.

Angst vor der Veränderung

Die deutsche Linke warnt vor einem „Rechtsruck“ und malt mit hysterischer Stimme Szenarien aus, die jeder Grundlage entbehren. Meist sind es nur die kruden Ideen verwirrter Geister, deren Zeit langsam zu Ende geht. Aber was kommt danach?

In meinen Augen ist das Wort „Rechtsruck“ eine bewusst angewandte Stigmatisierung des Umschwungs in der politischen Meinung eines Landes. Gäbe es den, hätte es davor einen „Linksruck“ geben müssen. Und den gab es nie, Veränderungen sind meist schleichend.

Linke wie Rechte und auch die sogenannte Mitte, sie alle fürchten eine Veränderung, die im politischen Sprachgebrauch den Machtverlust bedeutet. Und der stand niemals auf dem Plan. Das beste Beispiel sind die unsäglichen Verhandlungen der abgewählten Parteien, die eine neue GroKo anstreben.

Wenn sie kommt wird diese Neuauflage gegen den erklärten Willen der WählerInnen geschaffen. Die Deutschen haben Merkel nämlich abgewählt. Indessen kümmert das die (alternativlose) Kanzlerin recht wenig. Sie will auch bei vorgezogenen Neuwahlen wieder kandidieren.

Deutschland in der Krise – Ein Märchen aus 1001 Nacht

Deutschland erlebe zur Zeit die schwerste politische Krise der Nachkriegszeit, tönt es aus den Medien. Übereifrige JournalistInnen tippen sich die Finger wund und verbreiten im Stundentakt neue Meldungen, die kurz darauf schon wieder Schnee von gestern sind. Aber was ist wirklich dran an dem Szenario, das Deutschland schon in Weimarer Verhältnissen sieht?

Schlicht und ergreifend lautet die Antwort: Nichts! Der überwiegende Teil der deutschen Presse sitzt, wie der Schweizer Journalist Frank A. Meyer betont, „auf Merkels Schoß.“ Und da hat der Mann völlig recht. Wobei man präziser sagen muss, dass es die Chefredakteure sind, deren Meinung ihre Angestellten folgen.

Natürlich ist es wichtig Weimar im Blick zu haben. Und auch wenn zur Zeit die Antifa marschiert, die ich schon mehrfach als die wahren Faschisten bezeichnet habe, sind wir in Deutschland sehr weit von damaligen Verhältnissen entfernt. Aber im linken Übereifer, der kreatürlichen Angst nun die Macht zu verlieren, werden alle möglichen Geister beschworen, um weiter zu regieren.

Auch wenn man die AfD nicht mögen muss, sie hat Deutschlands Parteiensystem verändert. Dafür ist Merkel mit verantwortlich, die eine AfD erst wachsen ließ. Aus taktischen Gründen versteht sich. Dieser Plan ist zum Teil aufgegangen. Aber nun wird Merkel diese Geister nicht mehr los.

Die deutsche (Schein)Demokratie steht fest geschlossen. Merkel hat lediglich Angst davor in der Minderheit zu regieren. Diese Angst ist berechtigt, hat aber andere Gründe, als die angeblich fehlende Stabilität. Minderheitsregierungen schließen auch Verträge, die ihre Duldung sichern.

Sowohl SPD, wie auch die FDP und die Grünen, wären auf diese Weise in der Pflicht. Dummerweise auch die AfD, die dann viel Macht bekommen könnte. So unterschiedlich wie man in der CDU tut, sind die Standpunkte nicht. Schnittmengen sind durchaus vorhanden.

Merkels eigentliche Angst gilt ihrer eigenen Unfähigkeit Politik zu machen. Diese Frau hatte noch nie ein wirkliches Konzept. Ihre Sätze sind blutleer und inhaltslos und auf jede Frage antwortet sie mit einem Redebrei. In einer Minderheitsregierung reicht das aber nicht. Dort müsste sie erstmals Farbe bekennen und die Opposition überzeugen.

Lindners (kalkulierte) Absage an Jamaika zeigt, dass die deutsche (Schein)Demokratie noch funktioniert. Die FDP wollte nicht schon wieder Kanzlermacherin sein, um von dieser dann entsorgt zu werden. Aber da gibt es noch die SPD, die bereits den internen Aufstand probt. Gegen Schulz und für Ministerämter. Wann übernehmen Sie, Herr Scholz?

Was weitere vier Jahre GroKo für Deutschland bedeuten, ist noch nicht abzusehen. Die SPD, so sie diesen Rückschritt nach vorn politisch überleben will, muss dann eindeutig Farbe bekennen und sich sozialer zeigen als bisher. Die Rente mit 63 und das Ende von Hartz IV wären Bonusgeschenke, die eine politisch naive Öffentlichkeit gern sieht.

Mein Fazit: Nicht Deutschland, Merkel ist in einer Krise. Das Land funktioniert auch ohne sie. Zurücktreten wird sie aber vermutlich nicht.

 

Die Dummheit kennt keine Obergrenze

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

„And the winner is …, Christian Lindner!“, schallt es zumindest durch einige Medien, die den Ausstieg der FDP aus den Koalitionsgesprächen durchaus positiv kommentieren. Nun mag ich weder die FDP noch Herrn Lindner, aber seine Strategie (Taktik) verdient Respekt. Ein Anfang. Aber das macht aus ihm noch keinen Sebastian Kurz.

Wie einig sich die vier Parteien wirklich waren, nämlich überhaupt nicht, hat Frank Plasberg in seiner Sendung „Hart aber fair“ aufgedeckt. Eine Jamaika-Koalition hatte keinen Auftrag vom Wähler, egal was linksgrüne Medien dazu geifern. Diese Konstellation ist auf Merkels Mist gewachsen, die unbedingt Kanzlerin bleiben will. Die Medienschelte, die nun auf Lindner einprasselt, wird ihn in seiner Haltung noch bestärken. „And the winner is …!“

Peterchens Mondfahrt

Und damit komme ich zu einer weitere Person, der ich eine Mondfahrt ohne Rückfahrticket spendieren würde, Simone Peter. Schon Roth und Göring-Echardt haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, aber Peter toppt das noch. Was die Frau von sich gibt ist ein derart substanzloses Geschwafel, dass man es kaum noch ertragen kann.

Ginge es nach den Grünen, Deutschland wäre nicht nur seiner Industrie beraubt, es kämen vermutlich auch pro Monat 10 Millionen neue Migranten. Grüne wollen dieses Land in einer Art und Weise umbauen, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Deutsche Werte, gar Kultur? Alles Nazi, alles schlecht!

In Plasbergs Sendung hat sich Peter zum Glück um Kopf und Kragen geredet. Das habe nicht nur ich erkannt. Obergrenze? Ja, also nein, mit dem Grünen nicht. Damit gibt sie preis, was die Medien verschweigen. Und Altkommunist Trittin ist kein Stück besser. Auch auf diesen linken Hetzer sollten sich die Blicke richten, wenn es um Schuldzuweisungen geht.

Die dummen WählerInnen

Die Frage ist nur, ob das eine Mehrheit der Grünen-WählerInnen ebenfalls so sieht. Dann nämlich und das hoffe ich wirklich, wäre diese Truppe Schnee von gestern und würde sich vielleicht außerhalb des Bundestages auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, realpolitische Umweltpolitik.

Wobei „Atomkraft nein Danke!“, keine Lösung ist und Elektroautos nur ein Übergang. Japan wird Wasserstoffautos favorisieren. Ja, wir können das! Die Lösung für die Grünen kann man in Österreich sehen, die „Liste Pilz“ hat uns das vorgemacht. Kretschmann und Palmer sollten vielleicht handeln und eine eigene „grüne Liste“ gründen.

Aber Deutschlands WählerInnen sind brave Lämmer, denen meist politischer Sachverstand fehlt. Ein treffendes Beispiel habe ich in Los Angeles erlebt, als sich zwei deutsche Touristen lautstark über Politik ausgelassen haben. Oder das, was sie dafür hielten.

Belämmert

Beide Männer plapperten nach, was die Medien schon verbreitet hatten. Das meiste war falsch und hatte BILD-Niveau. Ich habe mich geflissentlich ruhig verhalten. Was hätte es genutzt zwei älteren Herren das Grundgesetz zu erklären, wenn es um die Frage der Neuwahlen geht. Einstimmiger Tenor der beiden: „Die Merkel wird jetzt Neuwahlen ansetzen.“ Das ist so dumm wie falsch.

Merkel, wie die gesamte momentane Regierung, ist nur noch geschäftsführend im Amt. Das kann sie eine ganze Weile bleiben, ein Limit gibt es nicht. Das wollen nur wieder linksgrüne Medien gesehen haben, die sich gern als politische Aktivisten sehen. So, wie Marionetta Slomka, die eine politische Barbie gibt.

Leider sieht es bei vielen WählerInnen in Deutschland kaum anders aus mit der politischen Bildung. Sie haben keine Ahnung von Grundgesetz und Machtverteilung. Ich frage mich, wie man auf diese Weise (über)leben kann. Aber wer immer nur Staatsfunk konsumiert, wird dort eiskalt abserviert und bleibt ein dummes Wählerlamm. Mäh!

Die roten Socken

Ich bin keine Politberaterin, aber verstehe etwas von Strategie. Die SPD, respektive Schulz, hat ihre Karten überreizt. Bei möglichen Neuwahlen sehe ich sie unter 20 Prozent fallen und auch die CDU wird leiden. Nur FDP und AfD könnten davon profitieren. Ist das der Plan? Aber wer hat sich den ausgedacht?

Natürlich hat Schulz recht, wenn er „keinen Wählerauftrag“ für die SPD sieht. Aber auch wieder nicht. Was der gekränkte SPD-Chef übersieht, die SPD hat von den WählerInnen durchaus ein Mandat zur Mitgestaltung erhalten. Wie sie das nutzt bleibt abzuwarten. Aber ein striktes „Nein!“, wird abgestraft.

„Aber das könnte doch alles nur Taktik sein!“, höre ich den Einwand hallen. „Ist es auch“, erwidere ich, „aber mit den falschen Protagonisten.“ Schulz hat noch nicht verstanden, woher der Wind in dieser SPD weht. Die GenossInnen werden ihn opfern, bevor alles den Bach heruntergeht.

Aber während die Nation noch diskutiert, wird weiter munter Politik gemacht. Und die geht, wie immer, an der Bevölkerung vorbei. Aber das haben die meisten wieder nicht bemerkt. Vielleicht sollten die Deutschen endlich ihre Hintern bewegen und diesen Zustand beenden. Mit Protesten pro Deutschland, gegen Hass und Zensur.

Vielleicht steht dann aus der zweiten oder dritten Reihe der Parteien jemand auf, der endlich den Mut für Veränderungen hat, der Merkels Herrschaft beendet und auch Herrn Schulz wieder zurück nach Brüssel jagt.