Täglich nachgedacht: Steinigt sie!

Täglich nachgedacht: Steinigt sie!

Boris Reitschuster veröffentlichte auf Telegram folgendes: „Ein Kollege fragt gerade auf der #Bundespressekonferenz, wann man den Druck auf die Ungeimpften erhöht.

Habe ich etwas verpasst?
Ist der nicht bereits enorm?
Was soll man denn noch machen?
Spießrutenlaufen?
Hausarrest?
Öffentliches Auspeitschen?

Sorry für den Galgenhumor.“

Wer mich kennt weiß, dass ich stets für gewaltige Aktionen zu haben bin. Daher habe ich als Frau Dr. Landar sofort den Top-Journalisten kontaktiert, woraus sich folgender Dialog entspann:

Lieber Herr Reitschuster, ich hätte durchaus noch einige konstruktive Vorschläge zu machen! Ich würde Ungeimpften die Masken abnehmen und den Fernseher. Auch das Radio, PC und Handy sollten konfisziert werden. Keine Zeitungen für Ungeimpfte! Das wird sowas von funktionieren! Diese … diese Covidioten, was bilden die sich nur ein!?

Außerdem spart der Staat dann viele Impfdosen, die man den Politikern in den Hintern stecken könnte! Und der Journaille! Endlich, ja endlich sind die alle sowas von geschützt! Ich bin da sowas von dafür! Diese Ungeimpften drücken wir dann einfach weg. Also so irgendwo in den wilden Osten. Dort können sie sich mit den Freien Sachsen zusammentun, das wird bestimmt lustig. Die Lager sind dann schnell gebaut.

Wenn das alles nix hilft, schaut man vielleicht kurz in die Bibel und erklärt diese Typen für Vogelfrei. Dann werden sie gesteinigt und im Erzgebirge verbuddelt. Keine Angst, die findet keiner mehr! Rübezahl ist doch auch nur eine Legende. Wenn dann die Ungeimpften endlich weg sind, sollte man sich dringend um die Biker kümmern. Danach erschießen wir nach und nach diese Hundebesitzer, deren Viecher immer so braune Flecken auf dem Boden machen! Die sind doch alle total rechts, ist doch klar!

Was meinen Sie? Das wäre zu hart? Na gut, dann schlagen wir ihnen einfach nur einige Finger ab. Aber bitte auch an die Raucher denken! Die verpesten mit ihrem Feinstaubausstoß sowas von die Luft! Das hat die Annalena schon gesagt. Dann haben wir da Co2. Das ist dann da und das merken wir! Foltern? Ja? Wie? Daumenschrauben? Gern doch! Meine volle Zustimmung haben Sie! Man merkt deutlich, dass Sie lange in Russland waren.

Zum Schluss aber noch die Linkshänder! Oder doch die Rechts …? Nicht? Ach schade! Aber die Radfahrer! Die ohne Helm und Gurt! Weg mit denen! Verbuddeln im Revier, den Armin wird’s freuen! Wie jetzt, dann ist keiner mehr übrig? Sie und ich auf jeden Fall! Andererseits sind sie ein Mann … Yuki! Mein Katana!

Fazit: Problem gelöst. Morgen spreche ich dann mit Marine Le Pen über die französische Lösung.

Corona-Impfung: Sieg des Glaubens

Corona-Impfung: Sieg des Glaubens

Der Sieg des Glaubens ist ein NS-Propagandafilm von Leni Riefenstahl über den fünften Reichsparteitag der NSDAP. Die Kampagne zur Corona-Impfung ist ebenfalls Propaganda, aber Drehbuch und Regisseur sind unbekannt. Aber alles läuft darauf hinaus, ein totalitäres System unter dem Deckmantel der Demokratie zu errichten.

Das deutsche Heer

Das deutsche Heer marschiert zur Impfung, die Bratwurst zur Belohnung lockt. Verklärte Augen, frohes Lachen, bald gibt’s das sommerliche Reiseglück. Am Ballermann wird dann gesoffen, als ob es kein Morgen gibt.

Vorbildlich erhält auch ein General die Spritze. Was aber Hans und Karl nicht wissen, der schlaue General hat kein Gewissen. Ihm hat man nur Kochsalzlösung in den Arm gespritzt.

Freiheit

Für dumm verkauft und wie so oft belogen, gieren Deutsche nach dem dritten Pieks. Der Södolf wird es richten, danach geht es auf den Kiez. Von Hamburg bis München, aus Flensburg und Kiel, in endlosen Reihen kommen sie gezogen, ein Schnelltest kostet schließlich viel.

„Oh lang ersehnte holde Freiheit, wir haben dich zurück“, schallt nun aus vielen tausend Kehlen, der Deutschen neues Glück. Niemand sieht die Frauen weinen, die tief verzweifelt auf dem Friedhof stehen. Der Wind singt nun die Kinderlieder, wann wird man je verstehen.

Wir müssen draußen bleiben!

Schwarze Horden jagen durch die Straßen, die noch Ungeimpften sind ihr Ziel. „Dort“, so schallt es, „dort versteckt er sich der Ungeimpfte, dort sah ich ihn am Bühl!“ Abgeriegelt sind die Geschäfte, mit finsterem Blick steht der Wachmann davor. „Kein Zutritt mehr für Ungeimpfte!“ heißt es. „Ohne Impfung bleibst du vor der Tür!“

Dort stehen die Menschen nun in ihrem Elend, dicke Tränen kullern übers kindliche Gesicht. „Mein Vater, mein Vater so gib mir doch zu Essen, siehst du meine Qualen nicht?“ Dem Vater graust es, er eilt zur Impfstation, der Tod holt ihn nur wenig später, das hat er nun davon.

Die Moral

Moralisch überlegen, die Augen glücklich geradeaus, so steht der vollständig Geimpfte und macht, so meint er, dem Virus den Garaus. Die Führerin in ihrem goldenen Wagen, sie weist den Weg zur Seligkeit. Vorwärts und immer weiter vorwärts geht es, kein Weg führt in die alte Zeit.

Der Sieg des Glaubens an die Impfung, hat die Deutschen frei gemacht. Die Hoffnung auf ein neues Morgen, hat dann doch nur die Maskenpflicht gebracht. Deutsche Männer, deutsche Frauen, deutsche Kinder gebt fein acht, die Kanzlerin der Herzen hat euch um den Verstand gebracht.

 

 

 

Täglich nachgedacht: Das Corona-Alphabet

Täglich nachgedacht: Das Corona-Alphabet

Die nachfolgende Geschichte ist pure Fiktion. Ähnlichkeiten mit aktuellen Virenstämmen sind rein zufällig.

Wuhan im Herbst 2019. Ein scheues Alphatierchen ist aus einem zu Boden gefallenen Reagenzglas entkommen und tritt nach seiner Flucht blinzelnd vor die Tür. Freudig reckt es die Ärmchen an der frischen Luft. Aber was ist das? Ein gelbes Auge blickt böse vom Himmel und dem kleinen Kerlchen wird heiß.

Kurz vor dem Ende bläst ein Windstoß unseren Alpha 1 in die Nase eines vorbeieilenden Chinesen, wo er prompt eine Orgie mit dessen Körperzellen feiert. Nach 21 Tagen und ermattet von soviel Aktivität, sinkt Alpha 1 sterbend auf den Nasenboden und zerfällt in kleinste Teilchen.

Nach heftigen Niesattacken des Chinesen, werden die Teilchen von einem findigen Augenarzt entdeckt, der den Mann sofort mit allerlei medizinischen Mittelchen behandelt. Viele Nachkommen von Alpha 1 werden dadurch umgebracht. Der Niesende auch, aber das spielt in China keine große Rolle.

Nur Beta 1, die hübsche Tochter des Verstorbenen Alpha 1, überlebt. Sie hat längst die Flucht nach vorn ergriffen und gibt sich ungeniert den Körperzellen des Augenarztes hin. Lustvoll stöhnend gebiert sie mit Gamma, Delta, Epsilon und Lambda, weitere äußerst fruchtbare Töchter …

Soweit meine kleine Geschichte, kommen wir zurück zur deutschen Irrealität.

Die Posaunen des Karl L.

Deutsche Qualitätsmedien und Karl Lauterbach, der Chefposaunist der SPD, haben eine „neue“ Corona-Variante entdeckt, die in Britannien ihr Unwesen treiben soll. Natürlich ist sie noch gefährlicher, noch ansteckender, als die alten Mutanten. Ins gleiche Horn stößt auch die WHO, dort hat man aber bereits die „neue“ und nochmals gefährlichere Lambda-Mutation im Visier, die selbst Delta übertrifft. Dumm nur, dass diese Varianten längst in Deutschland sind.

ScienceFiles: SARS-Cov2 Variantenfestspiele

Was nun, Herr Lauterbach? Was nun, WHO? Wäre es vielleicht möglich, dass sich diverse Journalisten-Darsteller besser informieren und endlich wieder kritischen Journalismus machen?

Warum nun kommen solche Meldungen ausgerechnet im Sommer? Könnte es sein, dass man die Impfwilligen bei der Stange halten will und die Impfgegner in Angst und Schrecken versetzen möchte? Könnte es sein, dass die Pharmaindustrie noch mehr Geld an die gierigen Aktionäre auszahlen muss? Aber das ist bestimmt nur eine Verschwörungstheorie.

Mutanten

Viren mutieren, das lernt jeder Medizinstudent. Das ursprüngliche Wuhan-Virus liegt längst auf dem Friedhof der Geschichte. Seine Nachkommen sind es, mit denen Angst verbreitet wird. Angst die wem nützt? Deutschland, die halbe Welt beugt sich vor diversen Corona-Gesetzen. Nur die sonst eher hitzigen Afrikaner bewahren einen kühleren Kopf.

Es gab bereits vor Beginn der „Pandemie“ Medikamente, die gegen durch Viren verursachte Atemwegserkrankungen helfen. In Indien werden sie wieder, in Afrika werden sie schon seit Jahrzehnten eingesetzt. Aber Deutschland duckt ich unter der Wirtschaftsknute, die gierig das Geld aus den Menschen saugt. Waren es früher die Banken, ist nun Big Pharma der Nutznießer der Corona-Zeit.

Lambda Lambada

Lamda Lambada, als kreative Bezeichnung eines Mutanten zu erfinden, ist der Verdienst der ScienceFiles-Redaktion. Der Name ist umwerfend gut und bringt die Absurdität der „neuen“ Mutanten auf den Punkt. „Morgen“ wird es dann vielleicht der Zeta Foxtrott sein, den wir lustvoll tanzen.

Geld ist es, was Deutschland dringend braucht, wenn die Maßnahmen gegen „Corona“ weitergehen. Wollen wir wetten, dass nach der Bundestagswahl die Benzinpreise steigen? Eine CO2-Steuer kommt sowieso. Aber das spielt im besten Deutschland aller Zeiten schon lange keine Rolle mehr.

Schwarz wird stets gemalt der Teufel

Schwarz wird stets gemalt der Teufel

Die Arbeit an meinem neuen Buch „Einmal Hölle und zurück“ sind fast abgeschlossen. Nach genau 66 Tagen ist damit Schluss. Zufrieden blicke ich auf mein Werk und lasse die Kapitel noch einmal Revue passieren. Zugegeben hatte ich einige Berater, die mir diverse Details einflüsterten. Unter anderem den Araber Abdul Alhazred, der das Necronomicon geschrieben hat. Zwar sollte Abdul längst tot sein, aber für mich sah er ziemlich lebendig aus. Allerdings wollte er mir keine Kopie des Buches überlassen. Das sei zu gefährlich, hat er gesagt.

Nun habe ich alles, aber keine Angst vor irgendwelchen finsteren Mächten. Bekanntlich werde ich von Buddha und Eva Gott beschützt. Aber in der Mythologie vieler Völker spielt „Das Böse“ eine zentrale Rolle. Das hat mich schon immer interessiert. Geister und rachsüchtige Dämonen wollen die Menschen angeblich in Angst versetzen. Über allen steht oft ein gewisser Herr Teufel, den ich nur allzu gut kenne. Unsere diversen Abenteuer stehen bekanntlich auf jeder Bestseller-Liste.

Sein neuester Streich, er hat die Führung des Konzerns Astra-Lumenica übernommen, wie das Magazin WILD berichtet hat. „Enemy at the Gates“, murmele ich, als ich die Nachricht lese. „Will er etwa zu den Sternen fliegen?“ Noch bevor ich weiter darüber nachdenken kann, klingelt mein Hellphone Sturm. „Der nun wieder!“, höre ich mich sagen, als Teufelchens Konterfei auf dem Display erscheint.

Ich ahne bereits was der Kleine will, noch bevor seine Stimmer erklingt. „Du Frau Landar“, flötet er mir ins japanische Ohr, „ob du mir vielleicht bei der Leitung meiner neuen Firma helfen könntest?“ Nun habe ich alles, aber keine Zeit und von teuflischen Führern sowieso das Näschen voll. „Kannst du voll vergessen“, lehne ich daher seine Bitte ab. „Aber frag doch mal bei Donald Trump nach, der hat wieder Kapazitäten frei.“

Aber mein Kumpel erweist sich als geschickter Verhandlungspartner und schickt mir per Zeitreise ein dickes Astra-Lumenica Aktienpaket ins Haus. „Damit bis du Millionärin“, verkündet er und feixt, als ich ihm den Mittelfinger zeige. „Ach jetzt hab dich nicht so und gib deinem hübschen Hintern einen Ruck, ich brauche doch nur ein klitzekleines Konzept von dir und einige unbedeutende Zahlen.“

„Mit malen nach Zahlen kennt sich meine Tochter bestens aus“, erwidere ich. „Ich habe ihr bereits einige beigebracht. Was also willst du wirklich?“ „Na die Menschen erleuchten, was denn sonst?“, antwortet Teufelchen. „Du weißt doch bestimmt was Astra-Lumenica produziert?“ „Ja, Leuchtreklamen und ….“ Mir verschlägt es den Atem, als ich auf der Webseite die erweiterte Produktpalette sehe. „… Impfstoffe? Bist du von allen guten Geistern verlassen?“

Teufelchens schallendes Lachen muss bis in die bayerischen Alpen zu hören gewesen sein. Aber statt Erdbeben gibt es dort seit Jahren nur ein dumpfes Grollen. „Mit Geistern habe ich nix am Hut“, empört sich Teufelchen. „Die zu verfolgen überlasse ich den Zauberlehrlingen Spahn und Wieler. Allerdings haben die beiden mich auf die Idee gebracht ins Impfgeschäft einzusteigen.“ „Um Menschen umzubringen?“, will ich wissen. „Du solltest doch wissen, wie gefährlich so ein experimenteller Cocktail ist!“

„Häh, wie jetzt?“, gibt sich Teufelchen verwirrt. „Ich habe noch keinen einzigen Menschen umgebracht!“ „Ist klar“, sage ich, „du leistest höchstens Sterbehilfe.“ „Papperlapapp!“, empört sich der Höllische. „Ich will den Menschen doch nur Gutes tun! Meine Impfung ist total anders und hat nix mit einem doofen Virus zu tun.“ Er macht eine kurze Pause und lacht verschmitzt. „In einem höllisch kreativen Moment haben meine Unterteufel die RGB-Impfung erfunden. Die Idee kam auf, als wir Fall off Beauty an unseren neuen Computern zockten. Die Geimpften werden hinterher in 16 Millionen möglichen Farben schillern.“

„Wozu soll das gut sein?“, will ich wissen. „Erstens ist Schiller tot und die Welt bereits bunt genug.“ „Du und deine Witze“, mault Teufelchen. „Jetzt stell dir das doch mal vor. Alle werden gleich sein, damit ist endlich das leidige Thema Rassismus vom Tisch. Das wolltet ihr doch immer! Wir bieten aber auch als Premiumpaket eine individuelle Zusatzimpfung an. Für schlappe 666 Euro kann man sich dann seine eigenen Farbe aussuchen. Wie klingt das für dich?“ 

„Du bist doof!“, benutze ich die Worte meiner Elfe, die sie oft bei unseren fingierten Streitgesprächen benutzt. „Denk doch mal nach, die Roten werden dann wieder gegen die Grünen und die wieder gegen die Blauen sein und die wieder gegen die Gelben opponieren. Also alles wie gehabt!“ „Nö“, erwidert mein alter Kumpel und reibt sich die Hände. „Du hast eine Farbe übersehen, die über allen anderen steht.“

„Welche soll das bitte sein?“, will ich wissen. „Die Welt hat doch schon alle Farben durch!“ Der Kleine schaut mich merkwürdig an, bevor ein diabolisches Lächeln sein Gesicht verziert. „Du irrst dich“, erwidert er leise, als der Mantel der Nacht über die Erde sinkt. „Schau doch mal auf deine ehemalige Heimat Deutschland. Welche Farbe hat dort seit Jahren die Hosen an?“ „Großer Buddha!“, rufe ich, werde aber vom Höllenfürst unterbrochen. „Na endlich fällt der Groschen“, sagt er. Denn Schwarz, liebe Freundin, Schwarz wird stets gemalt der Teufel.“ 

 

Die Corona-Chroniken

Die Corona-Chroniken

Chroniken und von der Zeit vergessene Archive, bieten oft viel Lesestoff für Interessierte. So ist es auch mir als Verfasserin dieser Zeilen ergangen, als ich meine Mails gelesen habe. Den Aha-Effekt, wie die WHO seit Jahren versucht Pandemien auszurufen, möchte ich gern mit euch teilen. Auch die „Wiedergeburt“ des Viren-Superstars Drosten, die es alle 10 – 15 Jahre gibt. Ob wir ihn dann auch 2030 wieder erleben?

Unsere Zeitreise in die Corona-Chroniken beginnt. Die Ärzte-Zeitung verbreitet am 29.05.2013 folgende dpa-Meldung: WHO warnt „Coronavirus ist eine Gefahr für die ganze Welt.“ Kommt bekannt vor, oder?

Weiter geht es am 17.06.2013 in der WELT „Neues Coronavirus ist “Gefahr für die ganze Welt“ Am 12.02.2016 ist auf RTL.DE zu lesen „WHO: Coronavirus Gefahr für ganze Welt“ Auch in der FAZ findet sich 2013 der gleiche Artikel. Sogar die Bilder von MERS-CoV sind mit denen des angeblich neuen SARS-CoV-2 identisch. Aber das ist bestimmt nur ein Zufall. Politiker und Medien würden uns niemals belügen!

An dieser Stelle denke ich laut und überlege, was uns obige Meldungen sagen können. Oder vielleicht noch die der Lungenärzte im Netz, vom 12.12.2013. Dort wird ein gewisser Christian Drosten zitiert, der bereits 10 Jahre zuvor das SARS-Virus entdeckt haben will. Ein Pfundskerl dieser Drosten! Ist doch so. Was der Mann nicht alles für Deutschland geleistet hat! Und dann diese unglaubliche Menge an Toten! Zitat: „Mers ähnelt dem Sars-Erreger, der vor zehn Jahren eine Pandemie auslöste. Weltweit starben damals etwa 800 Menschen.“

Diese (geringe) Zahl, die auch ich aus gutem Grund bezweifle, fand auch im deutschen Star-Virologen Drosten einen Skeptiker. Er hielt sie für die Spitze des Eisbergs. „Statistiken schleichen einem Ereignis immer hinterher. Wir haben hier eine Fallstatistik, bei der wir uns eigentlich sicher sein können, dass sie nicht up to date ist.“ Kommen irgendwem diese Aussagen bekannt vor?

Ich habe das dumpfe Gefühl, dass Drosten aktuell schon weiß, dass in Deutschland doch Millionen gestorben sind. Allerdings hat das noch keiner bemerkt. Die vom Statistischen Bundesamt schon überhaupt nicht. Die Statistiker haben trotz angeblicher Pandemie für 2020 noch keine Übersterblichkeit in Deutschland festgestellt.

Während immer mehr Menschen „aufwachen“, Schüler und Eltern gegen die nutzlose Maskenpflicht in Schulen auf die Straße gehen, weiß die Super-Uschi alles gleich viel besser. Merkels Sprechpuppe hat schon vor einigen Wochen diesen schönen Satz gesagt, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. „Wir werden diese Pandemie erst dann beenden, wenn sie überall beendet ist. Und das bedeutet, dass jeder Mensch auf der Welt Zugang zu Tests, Behandlungen und Impfstoffen hat, unabhängig davon, wo er lebt, woher er kommt und wie er aussieht.“

Also Uschi, jetzt mal unter uns Mädels, magst du mir verraten wer mit „wir“ gemeint ist? Mutti etwa oder doch der liebe Onkel Bill? Ruf mich doch einfach an, ja? Meine Nummer hast du ganz bestimmt. Alternativ darfst du mir aber auch gern die eine oder andere Million aufs Konto schicken. Ich locke dann auch bestimmt noch mehr Leser an.

 

Der Teufel und die Krone – Ein koronales Märchen

Der Teufel und die Krone – Ein koronales Märchen

Die fette Schlagzeile in der WILD sticht mir an diesem Morgen sofort ins Auge. „TSK-Kompanie aufgelöst“, ist dort zu lesen. „Höllische Sequenzen in der Spezialfeinheit entdeckt“, lese ich weiter. „TSK-Kommandeur Louis Cypher vorerst beurlaubt.“ Das muss ich natürlich genauer wissen und rufe meinen alten Kumpel Teufelchen an, der sich sichtlich zerknirscht am Hellphone gibt. „Was hast du nun schon wieder angestellt?“, will ich wissen. „Menno“, mault der Kleine los. „Ihr gönnt mir aber auch keinen Spaß!“

Wir treffen uns auf einen Grüntee im Cafe Habekeck. Anna und Lena, die beiden Bedienungen, himmeln uns an. Aber wir haben kein Interesse. Prompt machen die beiden dem bankrotten Baulöwen Stromer Kobold schöne Augen, der am Ende mit dem Gelände ist. „Also sag was los ist“, fordere ich Teufelchen auf. „Wieso bist du plötzlich General beim Bundesheer?“ Leicht verlegen gesteht mir der Höllische, dass er das mit einem Gezeitensprung geregelt hat. „Der bekannte Wissenschaftler Ebbe Flut, hat mir dabei geholfen.“

„Alles schön und gut“, sage ich, „aber was sollen diese höllischen Sequenzen? Bist du jetzt von allen guten Geistern verlassen? Dir muss doch klar gewesen sein, dass nur lineare Schleimeinheiten das Maß aller Dinge sind. Vor allem bei dieser putzigen Annegretel, der kannst du so nicht an den Karren fahren.“ „Ach die“, empört sich der Höllische. „Von wegen Quote! Ohne mich hätte sie es nie nach Berlin gebracht. Die hat mir ihre Seele doch schon vor Jahr und Tag verkauft und nun will davon nix mehr wissen. Aber warte nur ein Weilchen, dann komm ich mit dem Teilchen!“

„Flachwitzig wie immer“, bremse ich ihn aus. „Wie ist dein Plan, raus mit der Sprache!“ „Na ist doch easy“, erwidert Teufelchen. „Nächste Woche marschieren wir in den Berliner Sperrbezirk ein und sorgen für einen handfesten Skandal, wenn Rosie Blanca die neue Kanzlerin wird.“ Daran habe ich meine Zweifel, am Teufel ist noch keine Politik genesen.

„Du willst also putschen und Angela absetzen“, konstatiere ich. „Aber du hast doch überhaupt keine Ahnung von Politik! Wer in Buddhas Namen soll dieses Land regieren?“ „Na du, Frau Landar“, höre ich. „Was glaubst du für wen ich das alles mache? „Ich habe auch schon eine Mannschaft für dich aufgestellt, die warten alle auf mein Höllenzeichen. Willste mal sehen?“ Mir schwant übles, als kurz darauf der Ätna explodiert und mich Professor Fax Ottinger anfunkt. Als sich dann auch noch Bastian Tindner und Klara Haberecht bei mir melden, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Blechbüchsen rollen, es hat sich ausgemerkelt in Berlin.

Der Bericht aus Bonn zeigt die Wahrheit in den nächsten Wochen. Das Augsburger Puppengericht hat gut und richtig reagiert. Der Vorsitzende, ein erfahrener Pekinese mit dem Namen Ah Nung, mit den Beischwitzern Lukas de Lok und Jimbo Ohnekopf, hat harte Urteile gesprochen. Der nun ehemalige Bundesgesundheitsminister Bert Bahn wird zu lebenslanger Haft auf der Fraueninsel drangsaliert und muss dem holden Zicklichkeiten täglich die Füße küssen. Die Ex-Kanzlerin bekommt Sippenhaft im No-Go-Viertel. Als Aufseherinnen werden die bekannten Terministinnen Emma Harzer und Beate Abstruse benannt. Der Rest der ehemaligen Regierung wird in die Nebel von Avalon verbannt. Nur für Vollhorst Drehofer gibt es eine Spezialbehandlung. Er wird mehrmals täglich mit den Zahlen aus der PKS beschallt. Mit 100 Dezibel versteht sich.

Für Professor Trostenlos, den Hosenträger von der taumeligen Gestalt, hat das Gericht etwas anderes vorgesehen. „… verurteilen wir Herrn Trostenlos zu lebenslanger Haft in einer speziell dafür gefertigten T-Zelle, die im siebten Kreis der Hölle liegt“, verkündet der Richter. „Er wird außerdem dazu verurteilt, täglich einen Testmarsch durch sämtliche PCR-Instanzen zu machen. Barfuß versteht sich, bei einer Temperatur von 66 Grad.“ Die vermutlich härteste Strafe trifft den Bayern Chef Köter, der zu einem Leben im hohen Norden ohne Bier und Weißwürste verurteilt wird.

Drei Monate später …

Eva Gott hat mich per Fingerzeig in den Himmel geladen und lässt den Posaunen-Chor der Engel aufmarschieren. „Deutschland im Karate-Fieber“, liest sie die Überschrift der WILD, „die Karate-Kanzlerin hat Präsident Makkaroni getroffen.“ Kopfschüttelnd schaut mich die Herrscherin der Himmel an. „Du kannst doch einem Präsidenten nicht in den Magen kicken!“ „Und ob ich kann“, erwidere ich ungerührt. „Der Kerl wollte mich um zig Milliarden Teuro betrügen!“

„Und was ist mit dem russischen Pausenminister Sars Kovidoof?“, will Eva von mir wissen. „Den hast du gestern auch vermöbelt. „Klar habe ich“, gebe ich offen zu, „der hat mir nach einer Kiste Corona-Bier an den Hintern gefasst.“ „Und was war mit dem US-Präsidenten Pumpe? Warum hast du dem die Luft aus den Reifen gelassen?“ „Na weil er meinen neuen Rettungsschirm gestohlen hat!“, empöre ich mich. „Das kann der doch nicht machen!“ „Alles schön und gut“, fährt die Himmelsgöttin fort, „aber es geht nun wirklich nicht, dass die Pandianer Geld regnen lassen und täglich dafür tanzen. Das stört das wässrige Gleichgewicht.“

„Da bist du bei mir an der falschen Adresse“, erwidere ich. „Das hat dein missratener Sohn initiiert. Der war mal wieder pleite, sein Berater Krösus Kapitalos hatte die Idee.“ Eva schüttelt seufzend das göttliche Haupt „Aber was ist mit deiner Idee, eine Pimpflicht einzuführen? Was willst du damit bezwecken?“ „Na Autos hübscher machen, was hast du denn wieder gedacht?“, sage ich. „Als Chef-Designerin habe ich mir übrigens Gretel Klimax eingestellt …“ „… und prompt ein Verhältnis mit ihr angefangen, was nun überhaupt nicht geht! Die ist doch noch minderbemittelt!“ „Nee, nee“, widerspreche ich der Göttin, „dein Sohnemann hat sie über Nacht zur Frau gemacht.“

„Jetzt reicht es aber“, schneidet mir Eva das Wort ab. „Ohne göttlichen Beistand bricht offenbar das irdische Chaos aus. „Ab sofort übernimmt wieder der Himmel das Kommando und bringt die Engel an die Macht. „Tschuldigung Evchen, aber was willste dann mit mir und Buddha machen?“, will ich wissen. „Wir glauben nämlich nicht an dich.“ „Hölle aber auch!“, tobt Eva. „Wenn das der Papa hört haut er dir den hübschen Hintern.“ „Der soll nur kommen,“ gebe ich ungerührt zurück, „den bringe ich dann ebenfalls zum Sündenfall.“

„Du bist unmöglich!“, sagt Eva, „aber dann lass dir wenigstens Hilfe schicken. Was wäre, wenn wir den Trojaner Toyo Ta als Innenminister einsetzen? Der ist immer noch in guter Verfassung. „Wenn du meinst“, erwidere ich. „Sag, kann ich jetzt gehen? Ich habe ein Land zu beschützen.“ Eva pustet mich weg und ich lande neben Yuki im Lotterbett. „Wo kommst du denn wieder her?“, will Elfchen total aufgeregt wissen. „Weißt du schon, dass die ehemalige Kanzlerin entkommen ist? Sie marschiert schon mit den grüngelockten Mascara-Amazonen durch Berlin!“ „Teufel aber auch!“, entfährt mir ein Fluch“, hat die Alte denn nie genug?“

Schnell bringe ich meine Antikörper in Stellung 69 und die Amazonen fallen jauchzend über die wilden Kerle her. Das wird eine lustige Kissenschlacht, die am Ende nur Sieger hat. Teufelchens TSK besorgt den Rest, er nimmt die zitternde Angela fest. „Ich habe schon die Hölle für neue Seelen heiß gemacht“, verkündet er und lacht. Triumphierend zeigt er mir die von Angela getragene koronale Krone, das Symbol absoluter Macht. „Das verfluchte Ding landet im Fegefeuer“, teilt er mir mit, als er meinen zweifelnden Blick wahrnimmt. „Mach dir keine Sorgen“, sagt er selbstbewusst. „Selbst mit koronalen Konsequenzen stirbt der Teufel nicht.“

Zum Teufel mit dem Klima

Mein neues Buch „Klima-X für Anfängerinnen“ ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Prompt kann ich mich vor Anrufen nicht mehr retten. So will Lieschen Schwarzer von mir wissen, ob sie nun endlich aus der Decke kommen kann. Immerhin habe sie sich darunter nun schon einige Jahrzehnte mit sich selbst beschäftigt. Über meine Antwort schweige ich dezent, aber Charlotte Roche wäre bestimmt stolz auf mich.

Ein Trollogram vom Universum hat mich dann doch überrascht. „Liebe Frau Dr. Landar“, steht dort in Großbuchstaben zu lesen. „Hiermit lade ich Sie zur 1. Klima-X-Konferenz ein. Seien sie pünktlich am Ereignishorizont vom Schwarzen Loch Nr. 7. Das genaue Datum werden Sie noch erfahren.“ Prompt bin ich in den Modus Operandi verfallen, der im nächsten Absatz zu sehen sein wird.

„Meine Damen, meine Herren, liebe Göttinnen und Götter, Dämonen und anderes Gelichter, als ausgewiesene Sexpertin in Genderfragen und erwiesene Kennerin aller 4.000 Geschlechter, Trägerin des 107. Dan in Un-Fu-Gdo, ausgezeichnet mit dem höchsthimmlischen seidenen Strumpfband-Orden an Korsett und Mieder, persönliche Freundin von Eva Gott und Beraterin des großen Buddha, habe ich, Frau Dr. Landar die uneingeschränkte Ehre …“

„… jetzt mal über kurz oder lang die Luft anzuhalten“, unterbricht mich mein Freund Teufelchen wenig nett. Er schlängelt sich aus dem neben mir liegenden Hellphone und materialisiert als Lichtgestalt. „Wir hatten einen Deal, mein Engelchen“, sage ich mit sanfter Stimme und ziehe an seinen Ohren. „Mein Schlafzimmer ist für dich tabu!“ „Ach Frau Landar“, mault der Kleine sofort, „du weißt doch, das Böse ist an jedem Ort. Außerdem ist ein reines Gewissen stets ein sanftes Ruhekissen. Also erzähl mal bitte wo der Schuh drückt bei dir, dein Vortrag landete nämlich prompt bei mir.“ 

„Ich bin zur 1. universellen Klima-X-Konferenz eingeladen“, erwidere ich wahrheitsgemäß. „Also mach ’ne Fliege du Flegel! Die Vertreter aus 748 Trillionen Galaxien wollen über die Erwärmung der geistigen Horizonte sprechen.“ „Damit sollten sie vielleicht in deiner ehemaligen Heimat Deutschland beginnen“, sagt Teufelchen und grinst. „Geistig geht da nicht mehr viel.“ „Stimmt schon“, sage ich betrübt. „Und im Ösiland sieht es kaum anders aus.“

„Hach ja, der kurze Sebi“, amüsiert sich Teufelchen prächtig. „Den habe ich zum Segelfliegen mit Dumbo eingeladen. Zusammen machen die dann die große Sause.“ „Sag bloß du steckt hinter der geplatzten Ibiza-Kopulation“, sage ich, aber der Höllische winkt ab. „Nix da“, erwidert er. „Das waren irgendwelche Grauen Herren.“ „Ist ja mal wieder typisch“, sage ich. „Immer sind diese alten Männer an allem schuld. Schau dir nur die deutsche Sozialdemokratie an, was die dort angerichtet haben!“

„Also die Andrea ist ja nun mal kein Kerl“, feixt Teufelchen. „Allerdings hält sie sich für einen. Ist ja kein Wunder bei dem Kreuz.“ „Was hast du nun wieder mit der SPD am Hut?“, will ich sofort wissen. „Ich mag die zwar nicht sonderlich, aber um Parteichefin zu sein bedarf es Mut.“ „Das habe ich ihr damals auch schon gesagt“, erwidert Teufelchen, „als sie den Beratervertrag mit mir abgeschlossen hat.“

„Du und ein guter Berater!“, werfe ich ihm vor. „Du bist ein doch nur ein Seelenfänger!“ „Das ist schon wahr,“ pflichtet mir Teufelchen bei. „Daher war die gute Andrea auch ständig mit kruden Ideen schwanger. Das war dann auch intim genug, ein Betthäschen ist sie im Gegensatz zu dir nämlich nicht.“ An dieser Stelle musste ich den Beitrag kurz unterbrechen und Eva Gott später um einen Zeitsprung bitten. Ich habe Teufelchen nämlich von links nach rechts gejagt.

„Mensch Frau Landar“, mault er hinterher betrübt und reibt sich den heißen Hintern, „ich will die zweite Chance oder Superkräfte!“ „Ist dir etwa warm mein Kleiner?“, will ich wissen, „das liegt nur am bösen Klima.“ „Wassen für ein Klima?“, will Teufelchen sofort wissen und reißt plötzlich Mund und Nase auf. „Da soll mich doch der Teufel holen, ich glaube ich habe vergessen die Heizung in der Hölle abzustellen!“ „Wie jetzt“, frage ich entsetzt, „sag nur du hast uns diese CO2-Hysteriker auf den Hals gehetzt? Andererseits haben wir nun Klarheit, der Teufel hat das Klima gemacht!“

„Bist du doof?“, will der Höllische wissen. „Ohne CO2 hätten auch die GRÜNEN keine Daumen mehr.“ Er weicht meiner Ohrfeige aus will sich grinsend verdrücken, aber mein Rückholschlag kann ihn ganz und gar nicht entzücken. „Okay, okay!“, erzählt er weiter, „aber meine Geschichte wird dir nicht gefallen.“ Er macht eine kurze Pause und sieht mich bedeutungsvoll an. „Weißt du, Frau Landar, der Klimawandel ist wirklich von Menschen gemacht. Ich erkläre dir auch warum.“

„Halte mir bloß keine Vorträge mehr!“, sage ich energisch, „von denen gibt es schon mehr als genug. Alle haben angeblich recht, aber keiner hat eine Ahnung. Alle plappern nur irgendwelche Phrasen nach.“ „Weil die nicht die Wahrheit kennen“, erwidert Teufelchen. „Das war nämlich so, vor ungefähr 10 Jahren hatten wir in der Hölle einen neuen Anheizer als Bedarf. Also habe ich das Bundesamt für Seelenmigration angefunkt und die haben mir wen geschickt.“

„Einen Mensch?“, will ich sofort wissen. „Das kann dein Ernst nicht sein!“ „Nee, Ernst heißt der wirklich nicht“, feixt Teufelchen. „Und meinem Gefühl nach war er das auch nie. Er hat sich mir als Falk O. vorgestellt.“ Ich ahne etwas und prompt fährt Teufelchen fort. „Aber irgendwas ist komisch bei dem Kerl, der singt bei der Arbeit immer Mutter, der Mann mit dem Koks ist da. Weißt du vielleicht was das bedeutet?“ Muss ich erwähnen, dass ich sofort die Gretel angerufen habe um Abbitte für meine Zweifel an ihr zu leisten? Zumindest kam nun die Wahrheit ans Licht, mit dem teuflischen Klima spielen Menschen besser nicht.

Im Netz ist der Teufel los

Japan gilt als Teufelfreie Zone, das hat mein höllischer Freund schon vor vielen Jahren erfahren. Im Land des Lächelns, das wissen doch alle, regiert der dicke Buddha völlig ungeniert. Meist in unserem Wohnzimmer, der Kerl hat mich irgendwie ins Herz geschlossen. Väterlich versteht sich, was habt ihr denn nun gedacht.

„Kindchen“, meldet er sich zu Wort, „mein Glas ist schon wieder leer. Ob du vielleicht einen köstlichen Reiswein für mich hättest?“ „Tee gibt es und sonst nix“, entgegnet Yuki. „Und überhaupt, was willst du schon wieder hier?“ „Auf euch aufpassen natürlich“, kontert der Dicke. „Sonst stellt deine Frau wieder lauter üble Dinge an.“

„Hömma Alder“, sage ich, „dir zeige ich gleich wie Mann einen Abflug macht!“ „Gewalt ist keine Lösung“, nuschelt er. „Eva ist irgendwie viel netter als ihr. Mit der bin ich übrigens verabredet, also macht mal keine Welle.“

„Macho!“, kontere ich. „Deine Sprüche waren früher sehr viel besser!“ „Mann muss mit der Zeit gehen“, sagt der Dicke und bestellt sich per Zenphone einen Döner. Dann lächelt er Eva zu, die auf dem Sofa neben ihm erscheint. „Kinder, Kinder!“, seufzt sie leise, „immer diese Kinder!“

Ich ahne fürchterliches und schaue entgeistert, als sie mir vom neuesten Streich ihres Erstgeborenen berichtet. „Teufelchen“, so sagt sie fassungslos, „hat sich der Evangelischen Kirche angedient und betreibt dort als Netzteufel den Exorzismus.“ „Ja sind die denn von allen guten Geistern verlassen“, seufzt Buddha, „soll ich denen mal erscheinen?“

Eva winkt ab und lässt vor unseren Augen ein Internet-Hologramm entstehen, das den bunten Webauftritt der Kirche zeigt. „HateSpeech und fakeNews sind Schlüsselbegriffe für den gesellschaftlichen Rechtsruck“, lese ich und fange an zu lachen. „Wer bitte hat sich diesen Blödsinnn ausgedacht?“

„Mein Sohn natürlich“, murmelt Eva, „er hat es diesen EKDlern ins Ohr geflüstert. „Wie jetzt“, sage ich, „und du weißt mal wieder nichts davon? Bist du jetzt eine Göttin oder was?“ „Mit Protestanten habe ich wenig am Hut“, kommt ihre prompte Antwort. „Diese Legende kannst du schnell vergessen.“

„Der Teufel startet eine Initiative gegen sich selbst?“, frage ich, ohne auf ihre Bemerkung einzugehen. „Darauf muss man erst mal kommen!“ „So isser“, erwidert Eva. „Das hat er klar von seinem Vater geerbt.“ „Das sind die rebellischen Gene moderner Götter“, feixt Buddha. „Zu meiner Zeit pflegte man noch die Tradition.“ 

„Ich mag es eben antiautoritär“, erwidert Eva. „Klar“, sage ich trocken, „deshalb hast du der Welt auch die Sintflut geschickt.“ „Von wegen Sintflut“, erwidert Eva, „ich habe damals nur meine Babies gebadet. Gut, vielleicht lief mir dabei die Wanne über, das kann Frau bei all der Hektik schon passieren.“

„Zum Glück habe ich die Geschichten aus der Bibel nie geglaubt“, werfe ich ein. „Trotzdem klingen die ganz nett. Sag, wer die wohl geschrieben hat?“ „Vader Abraham natürlich“, erwidert Eva, „an wen hast du denn sonst gedacht.“ „An Papa Schlumpf“, erwidere ich lächelnd. „Im Gegensatz zum alten Vader, ist der nämlich immer blau.“

Eva schießt einen giftigen Blick in meine Richtung, der ein Erdbeben der Stärke 3,9 im Pazifikgraben auslöst. „Wenn du den Godzilla aufweckst kündige ich den himmlischen Beratervertrag mit dir“, sage ich. „Ich wusste immer schon, dass ihr Götter ständig übertreiben müsst.“ 

„Nix weißt du“, murmelt Eva. „Ich hätte mich gern vor diesem Job gedrückt! Aber als Papa in die Ewigkeit auswanderte musste ihn irgendwer machen.“ Buddha feixt schon wieder, als er meine Frage „Du bis also nicht die Schöpferin aller Dinge?“ hört.

„Doch schon“, erwidert Eva. „Aber Papa hat das Universum geschaffen, das sich nun selbst regiert.“ „Und wer bitte ist dein Papa?“, will ich wissen und ahne die Antwort schon. „Na was glaubst du“, antwortet Eva, „das ist natürlich der Große Geist.“

„Und was willst du nun von mir?“, frage ich lauernd. „Soll ich etwa erneut die Kunoichi geben?“ „Das wäre ein Spaß!“, höre ich eine altbekannte Stimme, bei der es sich nur um Teufelchen handeln kann. Und wirklich steht der Höllische nun im Raum. Zumindest als gedankliches Experiment von Buddhas Gnaden. An dem Dicken kommt auch kein Höllenfürst vorbei.

„Hallo Mama, huhu Frau Landar und Onkel Buddha“, ruft er. „Bitte nicht böse auf mich sein, die Netzteufelseite war doch nur ein Heidenspaß.“ „Spaß?“, fragt Eva. „Sofort nimmst du die wieder raus!“ „Unmöglich“, murmelt der Kleine, „die hat sich leider zum Selbstläufer entwickelt. Eigentlich bin ich es der eure Hilfe braucht, die Schwarzkittel sind mir mit allerlei Trollen auf der Spur.“

„Ja sach ma“, melde ich mich zu Wort. „Du bist doch der Teufel zum Teufel noch mal!“ „Ja schon“, höre ich, „aber was bitte mache ich gegen Hetze?“ „Was du immer machst“, erwidere ich, „du hetzt sie gegen- bzw. aufeinander.“ „Was wäre, wenn genau das meine Absicht war?“, will er wissen. „Ich gewinne bekanntlich immer.“

Ich erspare meinen werten LeserInnen, wie ich den Höllischen nach dieser Frechheit an den Ohren aus dem Netz nach Japan zog und Eva ihn mit der himmlischen Version des NetzDG konfrontierte. Dank mir von Buddha verliehener Magie, ist das auch problemlos gelungen. „Menno“, meint er hinterher zerknirscht, „davon habe ich noch nie gehört! Sag Mama, hast du dieses Gesetz vielleicht eben erst erfunden?“

„Das war dein Vetter Schreiko Haas vor einem Jahr“, erwidert Eva. „Aber das solltest du eigentlich wissen, der ist doch himmlischer Oberstaatssekretär.“ Wir überlegen eine Weile hin und her, als es plötzlich an der Haustür klingelt. „Tschuldigung, ist das hier bei Landar?“, fragt ein dicklicher Asiate in breitem Schweizerdeutsch.

Nun habe ich schon viele Prominente in meinem Leben gesehen, aber auf Kim aus Mordkorea war ich nicht gefasst. „Wie kommst du nach Japan“, will ich wissen, „oder ist das alles nur ein böser Traum.“ „Mein Freund Teufelchen hat um Hilfe gebeten“, erwidert Kim, „ist das etwa schlimm? Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der Dritte!“  

Ich mustere den Kerl. Sieht so ein Diktator aus? Krampfhaft versucht er einige Sushi-Röllchen zu verstecken, die offenbar der wahre Grund seiner Reise sind. „Erwischt“, gesteht er, „ich esse für mein Leben gern japanisch.“

„Du bist also überhaupt kein Bösewicht?“, frage ich und nicke wissend, als Kim mir die Wahrheit gesteht. „Eigentlich bin ich Schauspieler“, sagt er leise und winkt fröhlich in die illustre Runde. „Aber das muss bitte keiner wissen. Die Chinesen suchten einen Darsteller für den Showdown mit den USA und ich habe mich darum beworben. Der Rest ist Schweigen, okay?“

Geschwiegen hat er dann doch nicht und uns die die zündende Idee präsentiert. „Wisst ihr“, sagt er, „wir lassen diese Netzteufelseite vom Han zum Affen machen!“ „Dem Bömelmann?“, frage ich nach, „das ist nicht dein Ernst, Herr Präsident!“ „Wenn ich so überlege finde ich das gut“, sagt nun auch Teufelchen. „Der Böhmi war schon immer reichlich anders.“

„Dürfte ich einen Einwand machen?“, erklingt eine neue Stimme, die zu Teufelchens Bruder Jesus gehört. „Als Vorsitzender der Initiative Zombies in Sandalen, habe ich vielleicht eine Idee.“ „Nun ist es aber genug!“, empöre ich mich. „Was wollt ihr Kerle alle hier?“ Buddha gibt sich schuldbewusst. „Das war jetzt meine Idee,“ gesteht er mir. „Hör meinem Neffen doch bitte einmal zu.“

Was Jesus  zu sagen hat fand ich dann ganz manierlich. Kein Wunder, dass der so viele AnhängerInnen hat. Nach einigem hin und her haben wir die Initiative „Flunker“ gegründet und Maik Flanders, eine extra dafür geschaffene Sprechpuppe, als Denunzianten eingesetzt.

Mit Evas Hilfe als oberste Instanz, haben Maik und Han genug Sendezeit bekommen, um ihre geflunkerten Weisheiten unters Volk zu bringen. Die schiere Zahl ihrer Gläubigen war im Gegensatz zu denen der EKD dann riesengroß und prompt war im Netz der Teufel los.

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Deutschland, Europa und auch die USA sind überwiegend christlich geprägt. Christliche Werte bestimmen den Alltag und den (Aber)Glauben der Menschen. JapanerInnen haben damit kein Problem. Wir sind zwar überwiegend Buddhisten, aber irgendwo auch Shintoisten und christliche Bräuche mögen wir auch recht gern.

Als Buddhistin war ich vom Religionsunterricht befreit, habe mich aber freiwillig neben meine Freundin Nathalie gesetzt und den Geschichten um Jesus und seine Apostel gelauscht. Schon damals fielen mir gewisse Ähnlichkeiten mit dem Buddhismus auf. Ich mochte die friedlichen Christen.

Eine Japanerin (be)sucht Gott

Klein-Mayumi ist also tapfer mit in die Kirche marschiert und hat der Pfarrerin zugehört. Eines Tages, ganz meiner Natur entsprechend, hat sich mein Widerspruch geregt, als ich von den 10 Plagen gelesen habe. „Warum hat dieser Gott Kinder umgebracht?“, wollte ich wissen, „das war falsch!“ Die Pfarrerin erklärte mir, dass Gott sich niemals irre und wir ihn nicht mit menschlichen Maßstäben messen könnten.

Wenn ich mich richtig erinnere, ich war damals erst 9 Jahre alt, habe ich der Geistlichen heftig widersprochen und gesagt „Wenn dieser Gott wirklich so mächtig ist, wieso hat er die Juden nicht einfach aus Ägypten geführt? Wieso musste er diese 10 Plagen schicken?“ Wieso, weshalb, warum …?

„Buddha lehrt uns keine Gewalt auszuüben“, habe ich ihr erklärt, „er hätte das niemals getan!“ „Aber du hast doch auch schon Jungs verprügelt“, kam der schmunzelnde Konter. „Ich habe mich gewehrt!“, gab ich empört zurück. „Außerdem leben die ja noch und sie haben angefangen!“ Kindermund tut Wahrheit kund.

Friede sei mit euch!?

Die Frau hat mit viel Geduld versucht mich zu überzeugen und ist natürlich gescheitert. Danach empfand ich die Christen als weniger friedlich und ihr Gott war mir suspekt. Ich habe Nathalie in den buddhistischen Tempel in Düsseldorf mitgenommen, das fand sie richtig toll. Mit der Zeit hat sie beschlossen ihren eigenen Glauben zu pflegen. Buddha für immer.

Ich habe trotzdem in der Bibel gelesen und ab und an mit der Pfarrerin debattiert. Die Frau war nett, aber mir geistlich nicht gewachsen. Dabei sind Buddhas Lehren für jedermann. Aber offenbar nichts für evangelische Christen. Was mich zum eigentlichen Kern des Beitrags führt: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Damit habe ich so mein Problem.

Da haben wir also dieses „Tier“ in Syrien, wie der Herr Trump den syrischen Herrscher bezeichnet hat. Der Herr Trump, das wissen wir alle, twittert für sein Leben gern. Und der Herr Trump ist auch der oberste Weltpolizist. Er und seine USA. Geht ja mal so überhaupt nicht, dass so ein Diktator wie der Herr Assad die eigene Bevölkerung massakriert! Das machen die Amerikaner zwar auch, aber die nennen das anders. Was macht das schon, wenn mal wieder ein Cop einen unschuldigen Schwarzen erschießt! Fair wäre es, wenn dann eine afrikanische Armee in die USA marschiert. Rufen wir doch mal im Kongo an.

The Good, the Bad and …?

Als guter Christ muss der Herr Trump also christliche Raketen schicken, die den Herrn Assad bestrafen. Zwar hat er keinerlei Beweise, aber als Weltpolizist ist er sowas wie Gott und der irrt sich bekanntlich nicht. Die Anschuldigung genügt sich also wieder einmal selbst, wie schon im Fall Skripal. Ich weiß nicht, welches Gift angeblich gegen den Mann eingesetzt worden ist, aber ich habe meinen Onkel, den Polizisten gefragt und der sein Team vom Labor.

Wenn es Nervengift war, so deren einhellige Meinung, war die Dosis minimal. Sonst wären Dutzende, vielleicht Hunderte gestorben. Das ist so bei Nervengift. Mal ehrlich, so stümperhaft kann kein Geheimdienst sein. Vielleicht war es auch nur eine Warnung? Nein, mit Nervengift spaßt man nicht. Auch minimale Spuren sind langfristig tödlich. Wobei lang relativ zu sehen ist. Aber die deutschen Medien verschweigen das. Oder sie haben mal wieder einen schlampigen Job gemacht. Kann ja mal passieren …

Überhaupt sollten die Medien hellhörig geworden sein, als die Amerikaner angebliche Forschungseinrichtungen der Syrer bombardierten. Man beschießt also Einrichtungen, in denen vermutlich chemische Kampfstoffe lagern und riskiert zig Tausend Tote? Wieso denkt eigentlich keiner nach bevor er den Mund aufmacht und solchen Quatsch verbreitet? Ich vergaß, weil die Medien das denken für die Bevölkerung übernehmen. Vielleicht ist es an der Zeit genau das zu ändern.

Ein bisschen Frieden

Nun sind auch BuddhistInnen nicht immer friedlich, wie man an meinem Beispiel gut erkennt. Nur schieben wir niemals den Glauben vor, wenn wir anderen den Hintern versohlen. Wir haben immer einen anderen Grund. Das Argument „Myanmar“ ist übrigens so dumm wie lächerlich. Was dort passiert ist purer Rassismus und hat nichts mit dem Glauben zu tun. Aber auch das hat wieder niemand gewusst.

Japan hat eine kriegerische Vergangenheit und auch mir sind Maßnahmen gegen Ungerechtigkeit nicht fremd. Nur kann ich unterscheiden wann es eine Backpfeife gibt und wann einen Tritt in den Hintern. Der Herr Trump, den seine ultrageheimen Geheimdienste auf Kurs gebracht haben, hat erneut überreagiert. Und morgen schießt er dann Raketen nach (Land deiner Wahl)?

Was die meisten übersehen, ein Präsident der USA ist nur für einige Jahre gewählt. Die Geheimdienste aber bleiben für immer. Vielleicht schaut der eine oder andere einmal nach dem Begriff „Tiefer Staat.“ Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf. Aber vielleicht schlafen sie auch für immer.

The Bad, the Ugly and …?

Wer ist nun böse, wer zeigt der Welt wirklich die hässliche Fratze der Gewalt? Vielleicht sollte sich der Westen intensiver um die Weißhelme in Syrien kümmern und nachfragen wer die gegründet hat. Vielleicht wäre man überrascht, dass es ein britischer Ex-Söldner war. Vielleicht sollten sich deutsche MedienvertreterInnen fragen, warum deren Angehörige IS-Flaggen tragen, oder warum der IS oft nebenan residiert.

Vielleicht wäre die Öffentlichkeit auch überrascht, dass die USA die Weißhelme mit 23 Millionen US-Dollar und die Briten mit 32 Millionen Pfund unterstützen. Und vielleicht, aber nur vielleicht sollte man weniger Tagesschau glotzen und vielleicht auch keinen Antisemiten zujubeln, denen eine verblödete Musikindustrie auch noch Echos verleiht. (M)Ein Lob an Campino, der das sofort angesprochen hat.

Der Herr Assad ist nun mit Sicherheit kein Heiliger, so wenig wie das der Herr Putin ist. Und der Herr Trump ist auch kein Guter, aber das haben wir alle schon gewusst. Wer wirklich die Fäden zieht, was so in Syrien passiert, das füllt nun bereits mehrere Bücher, die natürlich alle von angeblichen Verschwörungstheoretikern geschrieben worden sind. Die könnte man auch lesen. Alternativ auch mich.

Es steht in der Zeitung, es ist also wahr!

Ich zitiere mich selbst aus meinem Beitrag vom letzten Jahr: „Unsere Medien werden zum größten Teil von nur drei globalen Nachrichtenagenturen gefüttert, mit Sitz in New York, London und Paris. Kein Redakteur einer Lokalzeitung war also jemals vor Ort in Kriegsgebieten oder hat mit einem Staatschef ein Interview geführt.

Daher sind die Überschriften oft nicht nur ähnlich, sie sind so identisch, als ob es sich um eineiige Zwillinge handelt. Eine Untersuchung  der Syrien-Berichterstattung von je drei führenden Tageszeitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz illustriert diese Effekte deutlich: 78% aller Artikel basieren ganz oder teilweise auf Agenturmeldungen, jedoch 0% auf investigativer Recherche.

82% aller Kommentare und  Interviews sind USA/NATO-freundlich, während Propaganda ausschließlich der Gegenseite zugeordnet wird. So werden Meinungen gemacht, das neue Feindbild entsteht.

Die Namen der drei Agenturen kennt jeder: AP (Associated Press), mit weltweit über 4.000 Mitarbeitern und Sitz in New York. AP versorgt rund 12.000 Medien weltweit und erreicht so die Hälfte der Weltbevölkerung.

AFP (Agence France Press), mit Sitz in Paris, ist der zweite Kandidat. Auch hier man rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und teilt sich den restlichen Markt mit Reuters in London, die etwas mehr als 3.000 Mitarbeiter hat.

DPA, SDA (Schweizerische Depeschenagentur), ADA (Austria Presse Agentur) sind nur relativ kleine (nationale) Lichter, wobei die Deutsche Presse Agentur führend ist und noch rund 1.000 eigene KorrespondentInnen unterhält.

Wenn man jetzt noch weiß, dass das amerikanische Pentagon mehr als 27.000 PR-Spezialisten beschäftigt, diese über ein jährliches Budget von rund 5 Milliarden Dollar verfügen, diese Spezialisten nichts anderes tun, als Geschichten zu verbreiten, ahnt man vielleicht das ganze Ausmaß der Manipulation.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, niemand bezichtigt das Pentagon der Lüge, aber sie liefern Informationen an die drei Agenturen, die niemand nachprüfen kann. Also schlagen vielleicht „russische Rakten“ in Syrien ein und implizieren einen russischen Aggressor.

Dass die Raketen von den Rebellen stammen, sieht die Öffentlichkeit natürlich nicht. Und kein Journalist prüft es nach. Keiner? Wer es doch wagt, wer vielleicht arabisch spricht, wer eine andere Meinung propagiert, wird sofort als Lügner und Verschwörer abgestraft. Damit Putin „der Böse“ bleibt.“

Auge um Auge, Zahn um Zahn bekommt auf diese Weise eine völlig neue Bedeutung. Die Welt, das ist kein friedlicher Ort, die Welt, das ist in Wirklichkeit ein Dschungel, der von Raubtieren und Schafen bevölkert ist. Nur leider haben die Schafe vergessen, dass sie in der Überzahl sind. Endlich aufzuwachen wäre gut.