Gedanken einer Ausländerin: Die mediale Empörungsindustrie

Gedanken einer Ausländerin: Die mediale Empörungsindustrie

Wer sich in diesen Tagen den Slogan der CDU „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ zu Gemüte führt, wird vermutlich angewidert das Gesicht verziehen. Zumindest dann, wenn derjenige noch einigermaßen klare Gedanken fassen kann. Aber Schuldkult und linke Indoktrination, haben aus einst aufrechten Deutschen, die oft zitierten Bahnhofsklatscher und Gutmenschen gemacht. Der Rest sitzt im Eigenheim und schließt schnell Türen und Fenster ab, wenn der nächste „Einzelfall“ das Land erschüttert. Aber die Einschläge kommen näher, meine Damen und Herren. „Gestern“ war es ein toter Junge in Frankfurt und morgen kann es die eigene Tochter in Dresden oder München sein.

Fakenews statt Aufklärung

„Kind von Zug überrollt“, lautet die Überschrift einer Berliner Zeitung, die nur noch Kopfschütteln auslösen kann. Mit aller Gewalt soll verhindert werden, dass „Hass“ gegen den Mörder entsteht. Der, das weiß man inzwischen, so wie alle Mörder und Vergewaltiger in diesem Land, natürlich „an einer psychischen Krankheit leidet.“ In einem Schnappatmerreflex wird sofort von einem „Einzelfall“ gesprochen, was schon die nächste Lüge ist. Aber so ist das in einem Land, in dem wir gut und gerne leben. Auch der tote Junge hätte das gern noch viele Jahre gemacht.

„Aber Deutsche begehen doch auch Straftaten!“, wird die Fraktion der Gutmenschen nun in die Runde werfen. Ja, das tun sie wirklich. Aber bisher hat noch kein Frankfurter ein Kind vor einen Zug gestoßen oder ein Stuttgarter einem anderen mit einem Samurai-Schwert den Garaus gemacht. Meine Hochachtung vor Boris Palmer wächst, der zu diesem Mord klare Worte fand. Nachzulesen in diesem Beitrag. Und ich kann nur jedem raten es zu tun!

Klare Worte statt Lügen

Vermutlich werden Antifa und GRÜNE nun kreischend „Nazi!“ in die Richtung von Herrn Palmer brüllen. Den populären Palmer  stört das wenig, zeigt es doch die geistige Beschränktheit jener, die nur die eigene Meinung kennen. Yukis Augen sind dunkel, als wir über die Morde sprechen. So habe ich Elfchen noch nie gesehen. Es bedarf keiner Worte, wir verstehen uns wie immer blind. Auch dann, als zwei weitere Bestien nun in den USA Unschuldige ermorden. Die transatlantische Presse kennt natürlich schon den wahren Täter, es kann nur „der Rassist“ Trump gewesen sein!

Fast zwei Tage vergehen bevor man sich zögernd eingesteht, dass einer der Täter ein Mitglied der Antifa gewesen ist und es sich bei dem anderen um einen Trumphasser und Ökofaschisten handelt. Egal wie man zu dem amerikanischen Präsidenten steht, diese Taten haben auch ihn getroffen. Zu behaupten, dass er eine Schuld daran habe, ist so dumm wie falsch. Aber natürlich darf jeder (s)eine eigene Meinung haben. Auch in Merkels Deutschland und der EUdSSR?

Die schweigende Masse

Mit Slogans wie #wirsindmehr wird in Deutschland von einer linken Minderheit die legitime Meinung Andersdenkender unterdrückt. Mit der Nazi- und Rassismuskeule prügeln vor allem Journalisten auf jeden ein, der sich dem Mainstream widersetzt. Ihre Vorbilder sind halbgebildete GRÜNE, die sich in jedem zweiten Satz selbst widersprechen und auch für einen Bundeswehreinsatz am Persischen Golf zu haben sind. Der unaufhaltsame Absturz der SPD befeuert diese Ideologen in ihrem kruden Denken noch. Schon wittern sie den Einzug ins Bundeskanzleramt. „Mit Rechten reden? Nee, wir sind bunt und wir tun nur unsere eigene Meinung kund!“

Der ehemalige Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen findet dazu erneut deutliche Worte: „Ich sehe voller Sorge, dass die Linke immer öfter den politischen Sachdiskurs verweigert und Opponenten diskreditiert, ja dämonisiert“, hat er in einem Interview der Jungen Freiheit gesagt. Wie Tichys Einblick und die EPOCH TIMES, ist auch die Junge Freiheit ein liberal-konservatives „Blatt“, das gern in die „rechte Ecke“ geschoben wird. Vermutlich wissen es viele nicht besser. Das ist nun mal so im gleichgeschalteten Merkel-Schland.

Die mediale Empörungsindustrie

Was Maaßen politisch korrekt ausdrückt, werde ich noch offener sagen: Der größte Teil der deutschen Presse ist eine mediale Hetz- und Empörungsindustrie! Auf der Jagd nach mehr Klicks und Sensationen, wird zur Zeit die Klima-Hysterie entfacht und ein behindertes Mädchen zur Retterin der Welt erhoben. Das lenkt von all den anderen Dingen ab, die ungestört im Hintergrund ablaufen.

Dieter Schnaas, Textchef der Wirtschaftswoche, hat ein Problem mit der Klima-Hysterie. „Neuerdings gäbe es ein paar klimapanische Medienschaffende, die sich in Zeitungen, Zeitschriften und im gebührenfinanzierten Fernsehen wie wachtturmapokalyptische Zwerg-Savonarolas aufführten, um uns aus dem Fegefeuer des kohlenstoffbefeuerten Kapitalismus und seiner übermächtigen Wachstumszwänge zu befreien – um uns von all unseren Konsumsünden und Wohlstandseitelkeiten zu reinigen“, schreibt er.

Die Untertanen

Heinrich Manns „Der Untertan“ bringt auf den Punkt, wie der typische Deutsche zu sehen ist. Millionen glücklicher Sklaven wiegen sich im Takt professioneller staatlicher Verdummung, die selbst Akademiker in Duckmäuser verwandelt hat. Während sich Deutschland in verschiedene Lager spaltet, haben die Eliten herzlich gelacht und ihre eigentlichen Ziele unsichtbar gemacht.

Nur „alte weiße Männer“ leisten noch einigen Widerstand, schenkt man der deutschen Presse Glauben. Junge Deutsche, die sich gegen die Bevormundung stellen, werden zu rassistischen Hetzern erklärt. Problematisch wird es, wenn diese Deutschen selbst Migranten sind. Schnell gehen dann die Argumente aus. Aber das macht ja nix, das kann ja mal passieren.

Und es war Sommer

Dieser Blog verabschiedet sich in die Sommerpause. Aber eigentlich hatte ich die nun schon mehr als ein Jahr. Die Rede ist von meiner besten Freundin Karin Sommer, die mit Frau und Töchtern in die USA umgesiedelt ist. Vielleicht schreibe ich über die Gründe, aber eigentlich sind die privat. Wichtig ist, dass Karin wieder in meiner Nähe ist und ich ihren Töchtern Karate beibringen kann.

Vielleicht werde ich im Herbst über eine weitere Veränderung in unserem Leben berichten und warum wir schon seit Monaten „schwanger“ sind. Nein, wir werden keine eigenen Kinder bekommen. Über die Gründe hatte ich schon geschrieben, das Risiko ist einfach viel zu groß. Aber es gibt ein kleines japanisches Mädchen in unserem Leben, das seit fast einem Jahr unsere Herzen im Sturm erobert hat.

Wer neugierig auf die Fortsetzung geworden ist, wer die Vorgeschichte und die Abenteuer eines kleinen Wildfangs lesen will, der kann das (vielleicht) in Kürze machen. Bewusst schreibe ich vielleicht, zuvor müssen wir noch viele Dinge klären. USA oder Japan, Japan und USA ist die große Frage, wenn es um unsere Zukunft geht. Ich zumindest fühle mich in Kalifornien wohl. Aber Heimat ist dort, wo Yuki ist. Mehr gibt es darüber kaum zu sagen.

 

Beitragsbild: Pixabay

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Gedanken einer Ausländerin: It’s in the Water

Gedanken einer Ausländerin: It’s in the Water

Während Deutschland bereits unter sommerlicher Hitze leidet und Klima-Hysteriker immer offener über eine CO2-Abgabe faseln, herrschen in Santa Barbara angenehme 24 Grad. Vermutlich hat das etwas mit den Bemühungen des Bundesstaates Kalifornien zu tun, ein grünes Klima zu schaffen. An dieser Stelle sollte sich jeder einen Zwinker Smiley denken, er hat allerdings keinen Platz in meinem Text. Sicherlich werden sich einige meiner LeserInnen die Frage stellen, was die Japanerin in den USA so macht. Die Antwort gibt es einfach und schnell, ich teste ein neues Automobil. Das übrigens mit Wasserstoff angetrieben wird. Strom war gestern, aber das begreift selbst Kanzlerin Merkel nicht. Wie könnte sie auch, die Frau war bekanntlich ausgetrocknet. Wie wichtig Wasser auch für eine zitternde Kanzlerin ist, hat man nach mehreren Gläsern gesehen. Leider hat sie der Öffentlichkeit verschwiegen, was noch im Wasser gewesen ist.

Wasser marsch!

Ob die Designer von Toyota auch zu wenig Wasser hatten oder Schnaps die Ursache für den hässlichen Mirai gewesen ist, werden wir vermutlich nie erfahren. Im Unterschied zu diesem steht ein schmucker Renner vor mir. 450 PS katapultieren ihn in unter 5 Sekunden auf Tempo 100. Mehr ist momentan unmöglich, Schuld daran ist das noch zu hohe Gewicht. Aber der Wagen ist lediglich ein Prototyp. Weder Motor noch PS-Zahl stehen felsenfest. „Wir könnten auch auf 700 PS erhöhen“, hat mir Wolf augenzwinkernd erzählt. „Aber teste erst mal die kleinere Variante.“ Mit Wolf ist übrigens jener Chefingenieur aus der Firma von Yukis Vater gemeint, der mir seit Jahren ein väterlicher Freund und Begleiter ist.

Während ich erste Runden drehe und langsam ein Gefühl für den Wagen bekomme, schaltet Yuki die verschiedenen Modi des Soundboosters um. Natürlich ist das V8-Setup mein Favorit, der Wagen selbst hat nur 6 Cylinder. Was keine wirkliche Rolle im Alltag spielt. Einzig der Verbrauch ist wichtig, der je nach Fahrweise zwischen 0,7 bis 1,3 kg Wasserstoff liegt. Wirklich preiswert ist das auf keinen Fall. Noch ist die Herstellung von Wasserstoff teuer und verbraucht eine Menge CO2, was viele Argumente der Klima-Hysteriker unbrauchbar macht. Mir sind die ohnehin herzlich egal, ich sehe kommende Veränderungen sportlich. Während Schule schwänzende Kinder gläubig hinter Greta Thunberg stehen und die Öl-Lobby darin das personifizierte Böse sieht, habe ich schon lange auf beiden Seiten investiert.

Muskelmänner

Während der Wagen mit kreischenden Reifen aus der Schikane kommt, muss ich an einen jungen Amerikaner denken, der mir vor einigen Tagen in einem Einkaufszentrum über den Weg gelaufen ist. Der kalifornische Schönling mit blendend weißen Zähnen war derart von sich eingenommen, dass er meinen warnenden Blick einfach übersehen hat. „Wen haben wir denn da“, setzt er sich in Szene. Himmelblaue Augen strahlen mich an, seine durchtrainierte Brust schwillt um mehrere Zentimeter. Ob er absichtlich unsere „Lesbian-Pride“ T-Shirts ignoriert oder nur einfach selten dämlich ist, spielt für diesen Beitrag keine Rolle.

„Du verschwendest deine Zeit“, sage ich noch einigermaßen höflich aber bestimmt. „Und jetzt lass uns einfach in Ruhe.“ Aber der Schönling will es wissen und macht einen Schritt auf mich zu. „Schau Prinzessin, du bist im Leben nicht lesbisch. Wenn dann höchstens bisexuell. Wir treffen uns später bei mir und danach bist du geheilt, versprochen“, verkündet er. „Von mir aus bringst du auch deine kleine Freundin mit“, fügt er nach einem Blick auf Yuki hinzu. „Ich werde dich mit Sicherheit treffen, versprochen“, erwidere ich und schenke ihm mein schönstes Lächeln. Sofort ist mein Gegenüber siegesgewiss. „Wusste ich es doch! Wann?“, will er wissen. „Die Frage ist wo“, erwidere ich trocken und lasse meinen Fuß in seine Richtung schnellen. Fluchend springt er zurück. „Hey hast du sie noch alle?“, ruft er empört. „Komm näher und finde es raus“, sage ich noch immer freundlich und sehe einen riesenhaften Wachmann in unsere Richtung laufen.

Mehr als „Ich werde …“ kann der Blondschopf nicht mehr sagen, dann hat ihn der schwarze Amerikaner wie einen Hasen im Genick gepackt. „… jetzt ganz schnell nach Hause gehen“, grollt der Hüne mit tiefer Stimme, seine Muskeln sprengen fast sein Hemd. Kreidebleich sackt der Schönling in sich zusammen, was leider auch für unseren starken Prototypen gilt. Ein Problem mit einem Überdruckventil hat den kompletten Wasserstoff entweichen lassen, aber das ist völlig ungefährlich und weder schädlich noch schlimm. Während die Techniker den Wagen reparieren denke ich noch einmal an die Szene im Einkaufszentrum zurück. Natürlich habe ich mich artig bei dem Wachmann bedankt. Aber der hat nur gelacht, die Augen verrollt und mich „Karate-Girl“ genannt. „Ich kann es nun mal nicht leiden, wenn solche Typen Frauen anmachen“, lässt er uns zum Abschied wissen. „Außerdem habe ich selbst zwei Mädchen zu Hause und ihnen Karate beigebracht.“

Pool Boys and Girls

Zurück auf der Strecke vergehen die Stunden wie im Flug, Runde um Runde spult der Wagen ab, Yuki liest mir aus Deutschlands Medienpool vor. Dort hat der Wahlkampf längst begonnen, die Parteivorsitzenden haben sich bereits positioniert. Ein schmollender Ex-Generalsekretär, der zurück ins Rampenlicht will und sein gut bezahltes Gnadenbrot im Verteidigungsministerium frisst, hat den feigen Mord an einem CDU-Politiker für seine Zwecke genutzt und will bösen Rechten die Grundrechte entziehen. Den gleichen Schnappatmer Reflex habe ich schon mehrfach gesehen, wenn halbgebildete PolitdarstellerInnen etwas verkünden wollen, wovon sie offensichtlich keine Ahnung haben. Thüringens CDU-Chef Mohring hat das sofort begriffen und Taubers Vorschlag abgelehnt. „Der einschlägige Grundgesetzartikel (GG Artikel 18) sei von eher symbolischer Natur“, hat er gesagt, „sein rechtlicher Gebrauchswert tendiere gegen Null.“ Hut ab, offenbar gibt es doch noch kluge Männer.

Zunehmend unklug zeigt sich dagegen Angela Merkels Nachfolgerin im Amt der Parteivorsitzenden. Ehrlich gesagt halte ich die Frau für völlig inkompetent. Vielleicht sollte sie ihre Vorstellungen besser wieder im Saarland geben, ihre feuchtfröhlichen Auftritte als Putzfrau begeisterten das dortige Publikum. Für durchaus clever und würdig an der Spitze der CDU zu stehen sehe ich nach wie vor Hans-Georg Maaßen, den ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes. Aber der ist nach Meinung linker Wirrköpfe bekanntlich ebenso ein „Nazi“, wie jeder, der eine andere Meinung als der Mainstream hat. Maaßens Spiel zu durchschauen ist schwierig, aber ich habe bereits vor Monaten gesagt, dass von ihm noch mehr zu hören sein wird. Nur von meiner Seite ist heute Schluss. Ein neuer Tag und meine Elfe im Pool warten schon auf mich, was dem Titel meines Beitrags eine völlig neue Bedeutung gibt.

Wenn der Stalker kommt

Wenn der Stalker kommt

„Stalking, juristisch Nachstellung, ist das willentliche und wiederholte Verfolgen oder Belästigen einer Person, deren physische oder psychische Unversehrtheit dadurch unmittelbar, mittelbar oder langfristig bedroht und geschädigt werden kann. Stalking ist in vielen Staaten ein Straftatbestand und Thema kriminologischer und psychologischer Untersuchungen.“ (Quelle Wikipedia)“

Nicht erst seit es das Internet gibt sind Frauen, natürlich auch Männer, vom sogenannten Stalking betroffen. Allerdings nutzen Stalker häufiger die digitale Welt, um ihren Opfern nachzustellen. Der Trend geht zur E-Mail oder zur Whats-App-Nachricht, während es früher nur Anrufe waren. Wikipedia schreibt dazu: „Cyberstalking oder Cyber-Mobbing bezeichnet die Belästigung und das beharrliche Nachstellen einer Person unter Anwendung und Zuhilfenahme von modernen technischen Hilfsmitteln wie Handy oder Internet.“

Die Nacht des Jägers

Wer sich als Frau im Internet outet, hat also eine große Chance verfolgt zu werden. Laut Polizeistatistik kennen die Betroffenen in 75% der Fälle die stalkende Person. 80 % der Opfer sind Frauen. Warum Mann sich Frau als Opfer wählt ist einfach zu erklären. Oft handelt es sich um gekränkte Eitelkeit nach einer gescheiterten Beziehung, oder den krankhaften Wunsch, die Frau erst für sich zu gewinnen. Aber auch Frauen stalken. Allerdings ist dort oft Rache ein Motiv, wenn Mann sie hat sitzen lassen.

Während ein Stalking-Opfer im Internet also noch relativ sicher ist, zumindest soweit es die körperliche Unversehrtheit betrifft, sieht das außerhalb des Netzes anders aus. Dort kann es durchaus zu regelmäßigen Kontakten mit dem Stalker kommen, der natürlich (nicht!) rein zufällig auf sein Opfer trifft. In beiden Fällen können Frauen verletzt werden und Angst empfinden, was vollkommen verständlich ist. Das hat auch der deutsche Gesetzgeber nach langen Jahren des Schweigens begriffen und Stalking unter Strafe gestellt.

Stalking in der Rechtsprechung

Im Strafgesetzbuch wird Stalking, sprich Nachstellung, nach Paragraph 238 (§ 238 StGB) bestraft. Unter dem Begriff „Nachstellung“ werden sämtliche sich wiederholende Verhaltensweisen verstanden, die in die Lebensgestaltung des Betroffenen eingreifen. Einzelne Verhaltensweisen werden dabei unterschiedlich sanktioniert und sind einzeln im Strafgesetzbuch aufgeführt. Typische strafbare Verhaltensweisen können sein: Beleidigung § 185 StGB, Hausfriedensbruch § 123 StGB, Körperverletzung § 223 StGB, Bedrohung § 241 StGB, Nötigung § 240 StGB, Verleumdung § 187 StGB. Lücken, die in den genannten Gesetzen nicht geregelt sind, sollen durch den § 238 StGB geschlossen werden. (Quelle: Jura.org)

Laut Zona (1993) ist Stalking als ein obsessives und anormal langes Muster von Bedrohungen durch Belästigung zu sehen, das sich gegen ein bestimmtes Individuum gerichtet. Den oft psychisch kranken Täter schrecken Gesetze und Strafen kaum ab. Er kann die Tragweite seines Handelns nicht mehr erkennen, was ihn für die Betroffenen brandgefährlich macht. Dabei geht es weniger um ausgeübte körperliche Gewalt. Auch durch die wiederholte, willentliche Verfolgung und Belästigung wird die psychische Unversehrtheit des Opfers geschädigt oder bedroht.

Welche Art Mann

Die folgenden Tätertypen beruhen auf der Forschungsarbeit von Paul E. Mullen, Michael Pathé und Rosemary Purcell und gelten als die gängigsten Stalkertypologien:

1. Der zurückgewiesene Stalker
2. Der ärgerliche/wütende Stalker
3. Der Intimität begehrende Stalker
4. Der inkompetente Verehrer
5. Der räuberische/habgierige Stalker

Anderen, mit welcher Absicht auch immer nachzustellen, ist unentschuldbar. Zwar sind alle aufgeführten Tätertypen gefährlich, ein besonderes Augenmerk gilt es auf den krankhaften oder erotomanen, morbiden Stalker zu richten. Er legt es darauf an Dominanz und Kontrolle zu erlangen und ist zumeist eine psychopathische Persönlichkeit. Dabei ist ihm vor allem im Internet jedes Mittel recht. Die Verbreitung von Lügen, Gerüchten oder Verleumdungen gehört zum Alltag dieser Menschen.

Auf Computerbetrug.de findet sich der Hinweis, dass in jüngster Zeit beim Cyberstalking eine gewisse Professionalisierung festzustellen sei. Wörtlich heißt es: „Die Täter betreiben ihr sozialschädliches Handwerk, um Menschen aus rein geschäftlichen Interessen heraus zu schaden – oder werden von Dritten dafür bezahlt, um Konkurrenten oder andere unliebsame Menschen einzuschüchtern.“

Wenn der Stalker kommt

Während meiner Jahre im Internet durfte auch ich mich schon an mehreren männlichen, durchaus auch rassistischen Stalkern erfreuen, die meist Sex und / oder Aufmerksamkeit von mir wollten. Das geht ja mal überhaupt nicht, dass Frauen lesbisch sind. Da muss der Herr mit dem Prügel kommen, um es der Lesbe kräftig zu besorgen. Mit dieser von mir abgemilderten Wortwahl, hat sich mir vor einiger Zeit sinngemäß ein Stalker vorgestellt, der einen krankhaften Hass auf lesbische Frauen hatte. In mehreren ellenlangen Kommentaren hat er mich wütend beschimpft und sich im letzten Absatz als Opfer einer verschmähten Liebe dargestellt. Kurz: Seine Frau ließ sich scheiden und forderte Unterhalt. Ich habe den Unsinn kommentarlos gelöscht und den „Besorger“ ignoriert.

Ein anderer hat auf meine Auto-Beiträge reagiert und mich wochenlang mit Kommentaren beglückt. Der Tenor war immer, dass er mich bei einem Autorennen „zersägen“, also bei einem Straßenrennen schlagen wolle. Die Polizei hat nach meinem Hinweis, den ohne TÜV-Zulassung getunten Boliden stillgelegt. Blöd ihn auf einer Webseite mit erkennbarem Nummernschild zu bewerben. Aber es gab auch scheinbar harmlose Kontaktversuche, die trotzdem unter Stalking fallen. So hat mich vor Jahren ein Leser meines Blogs mehrfach um Hilfe bei der Selbstverteidigung gebeten. Ich habe ihm ein gutes Dojo genannt und mit Tipps geholfen. Aus reiner Dankbarkeit, ich bitte die Ironie zu beachten, bot er mir ein kostenloses (Profi)Fotoshooting an. Nackt versteht sich und mit ebenfalls nackter Elfe im Arm. Die Intention dahinter war offensichtlich. Das hat er so lange versucht, bis ich seine E-Mail sperrte. Womit ich zum Kern meines Beitrags komme, der Gegenwehr.

Wehrt euch!

Sich als Frau gegen Mann zu wehren ist oft schwer, wenn körperliche Gewalt eine Rolle spielt. Auch psychisch fangen Frauen an zu zittern, wenn der nächste Kommentar eines Stalkers auf ihrer Web-Präsenz erscheint. Betreiber wie Facebook oder Twitter helfen Betroffenen wenig, oft genug bleiben die Opfer mit ihrer Angst allein. Nun habe ich keinerlei Probleme mich einem Stalker zu stellen. Ich kämpfe nun mal für mein Leben gern. Meist aber lösche und blockiere ich Stalker, nur ab und an werfe ich ihnen ein Stöckchen hin, das sie  auch willig benutzen.

Genau dieses Vorgehen sollten andere Frauen und Männer unbedingt vermeiden! Ihr seid nicht ich, ihr könnt weder (Wort)Aikido noch Karate. Ignoriert Stalker im Internet, aber sichert die Beweise. Geht nicht auf Kontaktversuche ein, bietet ihnen keine Möglichkeit euch mental zu verletzen. Blockieren ist einfach und ab dafür. Die Polizei wird sich bei einer Anzeige ebenfalls über gesicherte Beweise freuen. Weitere Handlungsmöglichkeiten finden sich z. B. hier: KLICK MICH

Fazit: Keine Angst zu zeigen, dem Stalker keine Möglichkeit zum Kontakt zu bieten, ihn vielleicht sogar bloßstellen und die Behörden zu informieren, können Maßnahmen zur Selbsthilfe sein. Trotzdem ist Vorsicht geboten, Psychopathen sind zu allem fähig. Ihre Obsession lässt sie aber oft Fehler machen, die es auszunutzen gilt.

 

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Gedanken einer Ausländerin: Ein Lied geht um die Welt

Wir sind noch immer in Holland zu Hause. Dort, im Haus von Freundinnen, macht das Leben richtig Sinn. In Deutschland wäre es teuer, bekanntlich haben wir dort keine Bleibe mehr. Der rote Nissan ist im Dauerstress. 500 aufgeladene PS lassen jeden Porsche alt aussehen. Düsseldorf, Stuttgart und Hamburg sind Reiseziele, die alle immens wichtig sind. Nebenbei verfolge ich das Kasperletheater deutscher Politik, das täglich absurder wird. Beispiele gefällig?

Während bezahlte Klatscher den deutschen Beitrag beim European Song Contest auf die hinteren Ränge verweisen, haben linksgrüne Durchmarschierer das auch mit dem zum Teil verpönten Text der deutschen Nationalhymne getan. Amüsiert habe ich das Trauerspiel deutscher PolitikdarstellerInnen verfolgt, die sich künstlich über einen gewissen Björn Höcke aufregen, der das personifizierte Braunhemd sein soll. Dumm nur, dass selbst die ach so tollen GRÜNEN wirkliche Nazis in den Reihen hatten.

Wessen Lied ich singe

Aber zurück zu diesem bösen Höcke. Wie kann der Mann es nur wagen, die erste Strophe Nationalhymne zu singen. Unverschämt sowas. Das findet zumindest Herr Ramelow von den Linken, dem vermutlich „Die Internationale“ als Hymne angenehmer wäre. Aber so ist das mit den Menschenfreunden aus der SED, die haben lieber flüchtende DDR-Bürger an der Berliner Mauer erschossen.

Schmunzeln muss ich mit Yuki im Duett, als wir über den Link zu einem Video stolpern, das den FDP-Parteitag von 1953 zeigt. KLICK MICH  Die Ähnlichkeit zu Machwerken aus der Nazi-Zeit ist frappierend. Wie verblendet die Masse mittlerweile ist, habe ich bei zwei Mädels in Stuttgart gesehen, die ich seit Jahren kenne und die eigentlich Freundinnen sind. In Unkenntnis der wahren Bedeutung des Textes, haben sie etwas von „Nazi-Strophe“ gefaselt. Unverständnis schlägt mir entgegen, als ich das vehement verneine.

Verstehen und Verstand

„Wer in Geschichte aufgepasst hat weiß, dass es zur Zeit August Heinrich Hoffmann von Fallerslebens keine Nazis, aber auch kein vereinigtes Deutschland gab“, beginne ich. „Deutschland war ein Kon­glo­me­rat aus verschiedenen Kleinstaaten. Entsprechend hilflos waren sie Gebietsansprüchen der Franzosen ausgeliefert. Von Fallerslebens Intention war es, die Kleinstaaterei zu beenden und das Land zu einen. Daher hat er die Zeile „Deutschland, Deutschland über alles“ geschrieben, das aber keinesfalls abwertend gegenüber anderen Nationen in der Welt gemeint.“

„Das sind aber klar nationalistische Gedanken!“, faucht mir die linksgrüne Front entgegen. „Man hat doch gesehen, wohin das führt!“ „Offensichtlich verwechselst du Patriotismus mit Nationalismus“, erwidere ich. „Aber das kann bei euch Studienabbrecherinnen schon mal passieren.“ Die Ohrfeige sitzt, aber ich gehe noch einen Schritt weiter. „Wenn ihr Deutschland so sehr hasst, was macht ihr dann noch hier? Wandert aus in ein Land eurer Wahl. Iran und Saudi-Arabien sollen wahre Paradiese für Frauen sein.“

Hass macht hässlich

Blankes Entsetzen steht in den Gesichtern geschrieben, als meine Worte verklungen sind. „Du .. du bist ja nicht normal!“, höre ich. „Sollen wir dort etwa Burka tragen?“ „Ja“, sage ich, „das hätte mal was. Immerhin fordert ihr das doch für die hier lebenden Frauen. Soviel zu eurer Doppelmoral. Aber wir waren bei einem Lied. Mögt ihr weitere Infos haben?“

Das eisiges Schweigen werte ich als Zustimmung, mein Lächeln verwirrt die beiden noch mehr. „Die damaligen deutschen Kleinstaaten waren allerdings wirklich dabei im Nationalismus zu versinken. Die Einheit hat das verhindert und das Kaiserreich stark gemacht. Zur Hymne wurde von Fallerslebens Lied erst wesentlich später. Am 11. August 1922 bestimmte Reichspräsident Friedrich Ebert von der SPD, das Deutschlandlied zur Hymne der Weimarer Republik. Richtig ist, dass die Nazis die erste Strophe für ihre Zwecke umgedeutet haben. Daran trägt aber der Text des Liedes keine Schuld.“

Wenn Flügel wachsen

„Findest du diesen Höcke etwa gut?“, wird mir lauernd die entscheidende Frage gestellt. „Höcke und sein Flügel sind mir so egal wie die GRÜNEN“, erwidere ich wahrheitsgemäß. „Aber ob es euch nun passt oder nicht, in einer Demokratie darf jeder seine Meinung sagen. Bekanntlich macht ihr das auch und behauptet CO2 sei an der Klimaveränderung schuld.“ „Aber das kannst du doch nicht vergleichen!“, empört sich eine Sprecherin. „Der Höcke ist ein Nazi und wir haben recht!“

„Was zu beweisen wäre“, sage ich. „Könnt ihr das oder plappert ihr nur nach, was irgendwelche Wissenschaftler von sich geben, die auf Geld für ihre Forschung hoffen? Ihr wollt doch lediglich an die Macht und Deutschland für immer derart verändern, bis nur noch eine vage Erinnerung daran bleibt. Herrn Höcke muss man nicht mögen, aber Nazis sehen anders aus. Und wenn er die erste Strophe singen will, so hat er jedes Recht dazu. Ihr könnt dann „Die Internationale“ plärren.“

Gemeinsamkeiten

„Du bist voll gemein!“, beschweren sich die beiden, „was haben wir denn mit Kommunisten zu tun?“ „Hoffentlich nichts“, erwidere ich und strahle sie an. „Und beim Thema Umweltschutz war und bin ich immer noch auf eurer Seite. Allerdings bringt es weder Deutschland noch die Welt viel weiter, wenn wir morgen kein Auto mehr fahren. Ihr wisst doch selbst, dass Deutschland Kohlekraftwerke ins Ausland exportiert und der Abbau von Lithium zur Umweltkatastrophe in Chile und Afrika führt.

Noch schwachsinniger ist dann der Transport des Rohstoffs nach China, wo man Batterien für Elektroautos baut und beim Bau nur einer Batterie mehr CO2-Ausstoß hat, als mein Nissan in einem Jahr. Selbst wenn Deutschland kein Gramm CO2 mehr in die Atmosphäre bläst, am Klima würde sich nichts ändern. Aber vielleicht denkt ihr mal darüber nach, was eure neue Ikone Greta sagte, als sie plötzlich von Strom erzeugenden Atomkraftwerken sprach. Bitte recherchiert, wer hinter ihrer Kampagne steckt und damit viel Geld verdient.“

Lügen von Wien bis Ibiza

Als ich diesen Beitrag veröffentlichen will ist eine Regierungskrise in Österreich ausgebrochen. Ein Mann mit Haarlack und Segelohren, der vor Jahresfrist noch als Retter des Abendlandes galt, hat die Regierung platzen lassen. Es ist unbestritten, dass Strache und Gudenus in ihrem Urlaub dummes Zeug geplappert haben. Aber Hand aufs Herz, wer macht das nicht? Beide haben die Konsequenzen gezogen. Bei aller Abgebrühtheit dieser Herren, haben sie sich noch einen gewissen Anstand bewahrt.

Beim Kurzzeitkanzler überlege ich noch. Welche Strategie verfolgt der Mann? Nun SPÖ-Beamte als Minister einzusetzen, lässt Düsternis für die Zukunft erahnen. Auch die linken Methoden der Video-Ersteller. Das sind Geheimdienst-Methoden und hat mit Fairness nichts zu tun. Die Hintermänner zu enttarnen dürfte einfach sein. Vermutlich hat „man“ sie derart fürstlich entlohnt, dass auch eine Gefängnisstrafe locker abgesessen werden kann. Wessen Lied Kurz singt bleibt abzuwarten.

Die EU ist nicht Europa

Noch vor der EU-Wahl werden wir Deutschland und Europa in Richtung USA verlassen und als Japanerinnen willkommen sein. Mit etwas Wehmut aber mit dem Blick nach vorn, haben wir uns von der deutschen Staatsbürgerschaft getrennt. Japan ist wieder unsere Heimat geworden. Ob und wie lange ich von dort weiter über deutsche Politik berichten werde, ist noch nicht abzusehen.

Ohnehin sollte die an den Haaren herbeigezogene Diskussion um die Hymne lediglich für Stimmung im EU-Wahlkampf sorgen, damit dieser für die Altparteien nicht zum Debakel verkommt. Europaweit sind konservative Parteien in Aufbruchstimmung. Der Wind dreht sich, die linke Hegemonie bröckelt. Angst davor muss keiner haben, Veränderungen in der Politik sind ganz normal. Wer aber anderen die Meinung verbietet, der ebnet den Weg in einen totalitären Staat.

Neulich in Deutschland

Nach einem Jahr wieder in Deutschland zu sein fühlt sich komisch an. Was hat sich verändert seit ich nach Japan gegangen bin? Auf meinem Laptop tummeln sich Fragmente von Geschichten und auch Haiku finden sich dort. Aber mal ehrlich jetzt, wollt ihr die wirklich lesen? Wollt ihr lesen, was ich über eine instrumentalisierte Greta denke, die im Alleingang das Klima retten will? Oder über die Schulstreiks von Kindern, die von linksgrünen LehrerInnen indoktriniert worden sind?

Soll ich etwa über die politische Agenda der Medien schreiben, die einen Kinderbuchautor schon als Kanzler sehen? Noch vermessener wäre es die Praktiken eines Mörders aus Neuseeland aufzudecken, der zum Zeitpunkt einer Spende an einen politischen Aktivisten völlig unauffällig gewesen ist. Und auch über die als Urheberrecht getarnte Zensur des Internet mag ich kein Wort verlieren, was denkt ihr nur von mir? Was könnte ich schon über einen gewählten US-Präsidenten von mir geben, dessen Unschuld nun amtlich festgestellt worden ist?

Ebenso wenig kann ich über jene peinlichen Halbgebildeten referieren, die als GRÜNE im Bundestag sitzen und von einem absurden Multikultistan träumen. Was hätte ich als Japanerin schon über Mitglieder der SPD zu sagen, die regelmäßig ihre Doktorwürde verlieren. Von den Linken ganz zu schweigen, deren geistiges Niveau kaum ausreichend ist, um auch nur einen Satz von Adorno zu verstehen. Soll ich vielleicht noch Worte über jenes Deutschland finden, dessen BürgerInnen kaum mehr als schlafende Lämmer sind?

Ja, nach einem Jahr wieder in Deutschland zu sein fühlt sich wirklich komisch an. Was habe ich als Ausländerin schon zu sagen, was ihr nicht alle viel besser wisst?

Der Wind in meinen Haaren

Der Wind in meinen Haaren

Während die Narren langsam ihre Masken abnehmen und das graue Gesicht des Alltags wieder übernimmt, werden an anderer Stelle neue Masken angelegt. Natürlich alles unter dem Deckmantel von religiöser Toleranz. Nun sind Religionen von Menschen erschaffen, um andere Menschen zu beherrschen. Aber während man Hinduismus oder Christentum wenigstens als Religion bezeichnen kann, ist der Islam lediglich eine politisch motivierte Ideologie. Wer mit dieser Aussage Probleme hat, der sollte meinen Beitrag nicht lesen. Wie gewohnt nehme ich kein Blatt vor den Mund.

Unter dem Schleier

„Die Verschleierung von Mädchen aller Altersstufen – ein zunehmendes Phänomen in vielen Schulen und sogar in Kindergärten – steht für eine Diskriminierung und Sexualisierung von Minderjährigen“, steht auf der Webseite von Terre des Femmes. Wer nun glaubt dieser Satz beziehe sich auf einen beliebigen islamischen Staat, wird schnell eines Besseren belehrt. Terre des Femmes schreibt über Deutschland!

Aber wie kann das sein, werden sich nun viele LeserInnen fragen, Deutschland ist ein christliches Land, ein aufgeklärtes Land. Dem gegenüber steht die unvermindert anhaltende Masseneinwanderung von zum Teil ultrakonservativen Muslimen, die unter dem Deckmantel „Flüchtlingshilfe“ geschieht. Dem gegenüber steht auch ein Block aus Altparteien, die Deutschland, wie auch „die schon länger hier Lebenden“, ganz offensichtlich aufgegeben haben.

Mein Kopf gehört mir!

Zwar fordert Terre des Femmes ein gesetzliches Verbot des sogenannten Kinderkopftuchs im öffentlichen Raum, aber geht das wirklich weit genug? Was hilft es das Kinderkopftuch zu verbieten, wenn der Zwang weiter für Frauen gilt? Das Problem ist damit nur aufgeschoben. Das Kopftuch ist ein klares Zeichen der Diskriminierung und Unterdrückung der Frau. Vernünftige Feministinnen würden das erkennen. Aber an weiblicher Vernunft hapert es in Deutschland und Teilen der westlichen Welt.

„Das Kopftuch ist nicht einfach ein Stück Stoff. Oder eine Kopfbedeckung wie jede andere auch. Wenn dem so wäre, würde man es genau wie eine Cap oder einen Hut im Dienst abnehmen“, hat Anabel Schunke vor einen Jahr geschrieben und dafür großen Applaus bekommen. Natürlich gab es Anfeindungen von linksgrünen „Frauchen“, deren Eltern zu den 68gern gehören und die im Kopftuch eine Befreiung von Frauen sehen. Diese privilegierten Salonlinken haben keine Ahnung was es bedeutet, unter dem Schleier aufzuwachsen. Wie könnten sie auch, ihre Welt sieht völlig anders aus.

World Hijab Day!?

Am 1. Februar haben Aktivistinnen den World Hijab Day gefeiert und von westlichen Frauen „Solidarität“ verlangt, was übersetzt ein Kopftuch zu tragen heißt. Ich erkläre hiermit jeden Tag des Jahres zum Anti Hijab Day! Werft dieses Stück Stoff denen vor die Füße, die eure Unterdrücker sind. Freiheit sieht nämlich anders aus. #FreeinHijab ist eine Gefahr für alle Frauen dieser Welt. Warum nur will das keiner sehen?

Was hat es mit Selbstbestimmung zu tun, wenn diese Aktivistinnen nur Mustern folgen, die Mann ihnen von Kindesbeinen an aufgezwungen hat. „Denn sie wissen nicht was sie tun“, trifft es vermutlich besser. In vielen muslimischen Ländern wird Frauen die Freiheit verweigert anzuziehen was sie wollen. Das ist die Wahrheit, meine Damen und Herren. Jedes Kopftuch im Westen ist ein Dolchstoß in die Herzen jener Frauen, die in ihrer Heimat für die Befreiung vom Schleier kämpfen.

Freiheit die ich meine

Es ist kaum nachzuvollziehen, wie Frauen anderen Frauen das Recht auf Freiheit absprechen. Sie selbst würden niemals Kopftuch tragen, wo kämen wir denn da hin! Aber eine Muslimin hat natürlich zu gehorchen und darf ihrem Meister willige Sklavin sein. Gehorcht sie nicht, wird sie geschlagen. So steht es im Koran. Die Befürwortung des Kopftuchs ist Ausdruck westlicher Dekadenz und die absurde Realitätsverweigerung einer orientierungslosen Gesellschaft.

„Die Verschleierung von Mädchen ist keine harmlose religiöse Bedeckung des Kopfes. Sie stellt eine geschlechtsspezifische Diskriminierung und eine gesundheitliche (psychische und körperliche) Gefahr dar“, steht auf der Webseite von Terre des Femmes. Aber selbst das lassen Pseudo-Feministinnen nicht gelten. Ihnen ist es egal, wenn verschleierte Frauen niemals den Wind in den Haaren spüren. Von den Gesundheitsrisiken ganz zu schweigen, über die niemand reden will.

Mens sana in corpore sano

Ärzte warnen vor den Gesundheitsrisiken durch Licht- und damit Vitamin D-Mangel. Was eine Verschleierung für die Psyche bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Scheinbar selbstbewusst wird das Kopftuch nur von jenen Aktivistinnen getragen, denen Patriarchen die Freiheit des eigenen Denkens genommen haben. Viele dieser Frauen sind an Körper und Seele krank.

Das Video der 13jährigen Mathilda Lundqvist hat mich tief berührt. „Let the wind blow in my hair“, heißt der Titel, dem ich völlig zustimmen kann. Wer es sich selbst anschauen möchte, darf gern HIER KLICKEN. Während diese Zeilen entstehen bin ich wieder in Deutschland und fühle den Wind auch in meinen Haaren. Was an dem knallroten Flitzer liegt, der vor unserer Haustür steht. Insider werden den Hinweis verstehen.

Der Wind in meinen Haaren

Die iranische Journalistin Masih Alinejad kämpft seit Jahren gegen die Verschleierung, die in ihrem Heimatland bereits für Mädchen ab dem 7. Lebensjahr gilt. In den USA hat sie die Bewegung „My Stealthy Freedom“ gegründet, was soviel wie „Meine heimliche Freiheit“ bedeutet. Ich verlinke an dieser Stelle ihren Youtube-Channel, den sich jeder gern anschauen kann.

Masih Alinejad hat auch ein Buch geschrieben, das übersetzt „Der Wind in meinen Haaren“ heißt. Auf ihrer Webseite wird es beworben, auch diese verlinke ich an dieser Stelle gern. Vermutlich würde Masih einige Dinge anders sehen als ich und nicht jedem meiner Worte folgen. Aber das spielt keine Rolle für Frauen, die auf der gleichen Seite sind.

Die Mission

Ich bin in Deutschland, ich bin den „schon länger hier Lebenden“ noch etwas schuldig. Deshalb bin ich wieder hier. Frauen die Hilfe brauchen, denen Gutmenschen die Freiheit rauben, werde ich zur Seite stehen. Das ist meine Mission in diesen Tagen. Dass ich keine Details beschreibe bitte ich mir nachzusehen. Clever sein heißt auch zu schweigen.

Auch Terre des Femme hat eine Mission, die „Petition DEN KOPF FREI HABEN!“ heißt. Linksgrüne (G)Eiferer werden das als „Nazi!“ abtun, sie kennen schließlich nur die eigene Sicht. Aber niemand muss Angst vor Menschen haben, die nur aus Selbsthass bestehen. Ganz im Gegenteil muss man ihnen die Hände reichen. Alles andere wäre grundverkehrt.

Gedanken einer Ausländerin: Friede sei mit euch!

Am Ende eines Jahres werden gern Rückblicke verfasst, die oft nur die Sicht des Verfassers aufzeigen und ab und zu auch einen Ausblick auf das neue Jahr wagen. Letzteres hat wenig mit einem Blick in ominöse Glaskugeln zu tun. Wer Geopolitik zu deuten weiß, kann durchaus ein Stück weit in die Zukunft sehen.

Frieden schaffen – mit Waffen?

Mit dieser von mir als Zwischenüberschrift benutzten Schlagzeile beginnt ein Beitrag, der aus dem SPIEGEL von 1992 stammt. Geschrieben hat ihn Ernst-Otto Czempiel, Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Frankfurt/Main. Damals, das glaube ich zumindest, war der SPIEGEL noch kritisch und hat sich wirklich für den Frieden eingesetzt.

Aber die Causa Relotius / SPIEGEL soll heute kein Thema sein. Es geht um die Brisanz des Beitrags, um eine Welt, die auch im Jahr 2019, wieder Frieden mit Waffen schaffen will. Aber Moment! Steckt wirklich „die Welt“ dahinter? Oder sind es doch nur wieder die „bösen USA“, die mit dem blonden Enfant terrible Trump, die Welt ins Chaos stürzen?

Über Donald Trump sind mittlerweile mehrere Bücher erschienen, die ihn in einem meist schlechten Licht präsentieren. Auch die deutschen Medien prügeln erbarmungslos auf den amerikanischen Präsidenten ein. Gern wird seine Familie ins Visier genommen, um Stimmung bei der deutschen Bevölkerung zu machen. Mit Erfolg, wie man in vielen Kommentaren lesen kann, die politische Foren und auch Twitter schmücken.

America first!

Der Satz „America first!“, stammt nicht von Donald Trump. Aber er hat es als erster Präsident gewagt ihn offen auszusprechen. Die künstliche Empörung darüber ist riesengroß, ein Teil der (Finanz)Eliten, jene die hinter den US-Demokraten stehen, fürchtet enttarnt zu werden. Auch im eigenen Lager war Trump noch nie unumstritten. Der Mann ist und bleibt unbequem.

Die USA sind der im Niedergang begriffene Hegemon unserer Zeit, der sich nur noch durch Kriege behaupten kann. Diese Kriege werden als Kampf gegen den Terror bezeichnet, der, nach dem Zerfall der Sowjetunion, als Feindbild herhalten muss. Nach und nach hat man dann Putins Russland wieder zum Gegner aufgebaut, die Russen eignen sich dazu wirklich gut.

China, bei dem die USA hoch verschuldet sind, das auch durch das Projekt „Neue Seidenstraße“ eine Gefahr für die Wirtschaftsmacht USA bedeutet, drückt man in die gleiche Kategorie. „Das sind Kommunisten, die sind böse und nur die USA und der Westen sind gut!“ So wird es von den deutschen Medien verkauft und Millionen Deutsche nicken dazu im Takt.

China gegen die Welt

Dass China auf dem Weg an die Weltspitze ist, wird von vielen gern übersehen. Im Fall von China ist das durchaus kritisch zu sehen, dort regieren nun mal Kommunisten. Aber weder China noch Japan wollen die Welt mit Krieg überziehen, wir handeln und machen Gewinn.

Es ist genau dieser Handelsüberschuss, der die USA, der Trump auf den Plan ruft, um wieder ein größeres Stück vom Kuchen zu bekommen. Trump strebt eine Art Gleichgewicht an. Um das zu erreichen, um Chinas Aufstieg zu stoppen, hat er Strafzölle eingeführt. Als Konsequenz macht Japan mit China wieder mehr Geschäfte.

Wenn wir von China sprechen, müssen wir zwingend den Blick auf Afrika richten. Auch dort haben die Chinesen kräftig investiert, afrikanische Staaten haben zwischen 2000 und 2017 rund 132 Milliarden Dollar in China geliehen. Afrika steckt also in der nächsten Schuldenfalle. (Quelle: africafeeds.com)

Der Trump-Effekt

Mit dem Wahlsieg von Trump, aber eigentlich schon einige Zeit davor, sind Konservative zu neuem Leben erwacht. Auch die „Alt-Right-Bewegung“, deren Mitglieder zum Teil Amerikas Zukunft in einem weißen Ethno-Staat sehen. Wobei man bei solchen Aussagen immer vorsichtig sein muss, die (Links)Presse verdreht die nämlich gern.

Nun darf man auch die Angst dieser Menschen nicht gleich verteufeln, jede Rasse hat ein Recht auf Leben. Unangenehm wird es nur, wenn dies auf Kosten anderer geschehen soll. Und das ist die Tendenz in dieser Zeit. Weiße werden massiv verteufelt, was deren Widerstand natürlich weckt.

„Konservativ ist das neue Sexy“, ist ein Slogan aus den USA. Japan hat damit kein Problem, dort regiert, mit Ausnahme weniger Jahre, stets die Liberaldemokratische Partei (LDP). Deutsche, die die LDP  gern in die nationalkonservative Ecke schieben, haben den japanischen Patriotismus nie begriffen.

Rüstet euch!

Mit dem neuen / alten Feindbild vor Augen, wird weltweit kräftig aufgerüstet. In Deutschland hat man dazu die Bundeswehr bewusst ruiniert, um diese Zug um Zug hochzurüsten. Ursula von der Leyens Aufgabe ist es, dieses Werk zu vollenden. Dass es keine militärische Bedrohung aus dem Osten gibt, dass die eigentliche Bedrohung Europas aus dem Westen stammt, begreifen die meisten Deutschen leider nicht.

„Uns bedroht heute niemand, aber unser Wahn, wir wären bedroht, ist wirklich gefährlich“, hat der Theologe Eugen Drewermann gesagt. Der Mann hat vollkommen recht, wenn es um globale Feindbilder geht. Dass es Bedrohungen gibt, die ihre Ursache in einer Umverteilung der Ressourcen und Finanzen haben, ist unbestritten. In mühevoller Arbeit erschaffene (pseudo)linke Ideologen, deren Multikulti-Wahn brandgefährlich ist, werden dazu als Ablenkungsmanöver benutzt.

Auch größenwahnsinnige NATO-Generäle, die seit Kindertagen auf Kurs gebracht worden sind, träumen von einem begrenzten Krieg gegen die Russen. Dass die ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes und Deutschland das erste Opfer wären, sollte jeder Pantoffelheld wissen. Aber wer satt und zufrieden im heimischen Wohnzimmer sitzt, der glaubt so ziemliche alle Lügen.

Friede sei mit euch!

„Friede sei mit euch!“, hat (angeblich) Jesus von Nazareth gesagt. Angeblich deshalb, da mindestens die Hälfte seiner überlieferten Zitate falsch übersetzt worden ist. Jesus sprach Aramäisch, er konnte keine andere Sprache. Die ursprüngliche Bibel hat man in Griechisch geschrieben und später in die lateinische Sprache übersetzt, um sie Jahrhunderte später in vielen Sprachen zu verbreiten. Fehler waren also vorprogrammiert. Was auch für den Koran gilt, aber das ist ein anderes Märchenbuch.

Welches Ziel die USA verfolgen, jene Eliten hinter der Politik, wird oft und gern verschleiert. Nicht „die Amerikaner“ sind böse. Böse, im Sinn von „America first!“, ist lediglich die amerikanische Außenpolitik. Die, das sollten auch Deutsche endlich begreifen, spielt Menschen und Staaten gegeneinander aus. Japan und Deutschland waren bereits mehrfach Opfer. Und dann gäbe es noch eine ganze Reihe anderer Staaten. Syrien ist ein weiteres Beispiel dafür.

Wer immer noch nicht begriffen hat, dass die USA in Gestalt der CIA den Krieg in Syrien angezettelt haben, dem ist kaum noch zu helfen. Spannend ist, wer den Befehl dazu gegeben hat. Obama, der vielleicht eines Tages als Massenmörder in die Geschichte eingehen wird, ist auch nur ein Befehlsempfänger.

Die Trump-Macher I

Es gibt viele Menschen, die in Trump das personifizierte Böse sehen. Zumindest aber eine Witzfigur. Beides ist falsch. Oder glaubt wirklich jemand daran, dass ein Dummkopf zum Milliardär werden kann? Aber Neider gibt es überall. Der Rest ist (linke) Propaganda.

Einerseits ist Trump der personifizierte Sieger, andererseits hat man ihn zum Sieger gemacht. Dahinter stecken, wer hätte das gedacht, zum Teil Global Player, auch transnationale Konzerne genannt, das News Portal Breitbart und dessen ehemaliger Chef Stephen Bannon.

Stochert man tiefer taucht auch der Mann hinter Bannon auf, der kaum bekannte Milliardär Robert Mercer, den in Deutschland fast niemand auf der Rechnung hat. Mercer war der Hauptinvestor und Geldgeber von Breitbart News und Bannon, hat aber 2017 alle  Anteile an seine Töchter verkauft. Der Schattenmann Mercer hat sich wieder unsichtbar gemacht.

Die Trump-Macher II

Aber die Geschichte um Trumps Wahlsieg geht noch weiter und taucht bei der Firma Cambridge Analytica wieder auf. Der Wikipedia-Eintrag enthüllt, wer dahinter steckt. Interessierte sollten sich auch dieses Video anschauen: KLICK MICHVielleicht begreifen dann noch mehr Menschen, wie die Welt wirklich funktioniert und was Digitalisierung anrichten kann.

Trump ist auch die Antwort auf vielfältige und massive Probleme in den USA. Er hat seine Chance mit Populismus und einigen Tricks genutzt, die auf dem amerikanischen Wahlmänner-System basieren. Russland hatte nie etwas mit Trumps Wahl zu tun. Das behaupten nur die US-Demokraten, die schlechte Verlierer sind.

Trump hat sich ebenfalls schon 2017 wieder von Bannon getrennt, der sein Chefstratege im Wahlkampf war und macht scheinbar allein weiter. Der nächste Wahlkampf wird zeigen, wie klug dieser Schachzug gewesen ist und wer, nach Robert Mercers Rückzug, seine Geldbörse öffnet.

Ausblick

Auch 2019 wird die Welt kaum zur Ruhe kommen. Es wird Hass, Mord und Terror geben. China, Russland und die USA werden weiter miteinander streiten und Europa läuft Gefahr zwischen den Blöcken zerrieben zu werden. Donald Trump wird sich vorerst weiter um (Nord)Korea kümmern und Europa noch eine Weile die kalte Schulter zeigen. Das ist keine Chance für Russland, die US-Sanktionen verhindern das.

In Deutschland hat man die Menschen schon lange für Geopolitik blind gemacht und ihnen als neueste Ablenkung die Flüchtlingskrise präsentiert. Mit Erfolg. Merkels Nudging trägt Früchte, aber vermutlich glaubt das wieder keiner. Was merkwürdig ist, die WELT hat darüber schon im März 2015 berichtet.

Auch der Kampf „Links gegen Rechts“ tobt erneut und nimmt bizarre Formen an. Was auch in geleakten Daten über das Establishment zum Ausdruck kommt. Natürlich ist die Empörung groß und echt, wer wird schon gern entlarvt. Machen das „Linke“, wie ein Jan Böhmermann, sieht das ganz anders aus. Der heilige Kampf gegen „Nazis“ rechtfertigt neben Dox(x)ing sogar Gewalt.

Was in Deutschland weiter passieren wird? Die im Untergang begriffene SPD wird weiter die CDU auf Linkskurs halten, was beiden Parteien massiv schaden wird. Profiteure könnten einerseits die AfD, andererseits die GRÜNEN sein, die beide radikale Positionen vertreten. Das Ergebnis ist offen. Vielleicht wird die CDU schon bald mit den GRÜNEN regieren, während sich der Osten langsam Blau einfärbt.

Mein japanisches Leben – Teil 1: Der Frust des Gaijin

Mit diesem Beitrag will ich eine Reihe beginnen, die unser Leben in Japan zeigt. Dabei wird es nicht ständig nur um unsere Personen gehen. Ich werde auch über alltägliche Dinge schreiben und die Unterschiede zwischen Deutschland und Japan ansprechen. Vielleicht auch über japanische Politik, die aber wenig spannend ist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz ist der Gipfel der Enttäuschung eines jungen Amerikaners, der in Japan heimisch werden wollte und schon nach wenigen Monaten frustriert die Koffer packte. Was war passiert?

Wir haben Brian über meinen Cousin Ken kennengelernt. Wie Ken ist auch Brian Fotograf und hat mehrfach mit ihm gearbeitet. „Ich habe mich schon als Junge für Japan interessiert“, lässt Brian uns wissen, hocherfreut dass wir Englisch sprechen. „Für das Land oder seine Menschen?“, frage ich, „viele Amerikaner sind doch nur an schnellem Sex mit Frauen interessiert.“

Brian zuckt zusammen und wird tatsächlich rot. Während Elfchen schnell die Hand vor den Mund hält um ihr Lachen zu verbergen, feixt Ken völlig ungeniert. Brian gibt sich einen Ruck. „Ich mag Asiatinnen schon“, sagt er, „aber das war nicht mein eigentliches Ziel. Mir gefällt einfach die japanische Kultur. Wir Cowboys haben davon nicht sonderlich viel.“

„Bist du doof?“, will ich wissen, „natürlich haben auch Amerikaner ihre Kultur. Viele stammen doch ursprünglich aus Europa, hast du nie nachgeforscht woher deine Ahnen sind?“ Brian lacht, Ken hatte ihn bereits vor meiner direkten Art gewarnt. „Meine Vorfahren sind aus Dänemark“, erzählt er uns. „Ich war sogar schon dort. Aber ich habe nichts empfunden, es war einfach nur ein fremdes Land.“

„Ich habe 30 Jahre lang in Deutschland gelebt“, erwidere ich. „Aber ich habe Japan immer als meine Heimat angesehen.“ „Aber das kannst du doch so nicht vergleichen!“, empört Brian sich, „ich fühle mich als weißer Amerikaner sogar fremd in meinem eigenen Land.“ „Und woran liegt das?“, will ich wissen und kenne die Antwort schon. „Schwarze und Latinos hassen uns“, sagt er bedrückt, „wir werden zur Minderheit im eigenen Land.“

„Wer lässt denn zu, dass das passiert?“, lege ich den Finger auf eine Wunde, die Brian noch nicht einmal gesehen hat. Begreift er was im Westen vor sich geht? „Wie meinst du das jetzt?“, fragt er verwirrt. „Es passiert einfach.“ „Nein!“, erwidere ich, „ihr Weißen lasst es zu! Ihr lasst euch einreden, wie in Deutschland auch, dass ausschließlich Weiße für das Elend auf der Welt verantwortlich sind und kriecht z. B. vor der Black Lifes matters Kampagne.“

„Ja, aber wir haben doch die Schwarzen erst versklavt“, erklärt uns Brian. „Wir haben sie aus Afrika geholt.“ Yuki hält es nicht mehr aus, sie die normalerweise mir gern die Gesprächsführung überlässt, funkelt den Amerikaner an. „Es waren Afrikaner selbst, die andere Afrikaner versklavten. Und zwar Jahrhunderte vor der Ankunft des ersten Weißen in Afrika. Sklaverei gab es in allen Hochkulturen, weiße Europäer haben sie lediglich fortgesetzt.

Es ist genau diese Legende von der alleinigen Schuld der Weißen, die ihr so willig schluckt. Jedes Leben zählt, hörst du? Natürlich war das falsch Afrikaner zu versklaven! Aber Aussagen, dass allein Weiße an ihrem Elend schuld seien, lenken doch auch vom eigenen Unvermögen ab. Afrika ist ein reiches Land, mit leider oft korrupten Regierungen. Die unterdrücken die Bevölkerung und verkaufen sich aus Geldgier dem Kapitalismus. Der übrigens auch in China existiert, das wirtschaftlich sehr aktiv in Afrika ist.“

„Die Massenmigration aus Afrika sehe ich allerdings als Gefahr“, füge ich hinzu. „Aber für beide Seiten. Daher finde ich es gut, dass Trump sich gegen unkontrollierte Einwanderung stellt. Dieser Traum von einer Umverteilung des Geldes, den Demokraten in den USA und ihre Gegenstücke in Europa träumen, wird niemals funktionieren. Das ist auch so nicht wirklich gewollt. Man will lediglich Angst und Unruhe auf der Welt verbreiten, um die eigentlichen Ziele in Ruhe zu verfolgen.“

Brian ist sichtlich verwirrt. Ich begreife schnell, dass er ein zwar netter Bursche, aber auch ein ziemlich einseitig informierter Einzelgänger ist, dem es schwer fällt Kontakte zu knüpfen. Seine Ausrede, es läge an der Sprache, durchschaue ich sofort. Japaner werden sich große Mühe geben, um die Sprachbarriere zu  überwinden. Daher liegt es allein an ihm.

Als wir ihn einige Tage später wiedersehen, hat er sich umfassend über die Sklaverei informiert. „Wir Amerikaner sind wirklich blöd“, gesteht er zerknirscht. „Uns kann man alles erzählen.“ Er holt tief Luft und gesteht uns dann, dass er sich nun der Alt-Right-Bewegung in den USA angeschlossen habe. Fraglich nur, ob er den Sprung vom Lamm zum Wolf verkraftet. Mir ist es egal.

In der Folgezeit treffen wir ihn immer wieder in Kens Gefolge, aber er sieht zunehmend unglücklicher aus. Das hat weniger etwas mit Politik, als mit Frauen zu tun, wie wir erfahren. „Ich habe mich in eine Japanerin verliebt“, gesteht er uns, „aber sie will einfach nichts von mir wissen. Nie ruft sie an oder meldet sich, immer ist sie irgendwie beschäftigt.“

„Das liegt daran, dass sie es ist und Arbeit und Privatleben trennt. Es heißt nicht kein Interesse zu haben, aber für sie kommst du erst an zweiter oder dritter Stelle. Japanerinnen sind nun mal keine dich anschmachtenden Liebchen.“ Für Brian bleibt diese Haltung unverständlich. Er betrinkt sich in der Folgezeit häufig und bekommt prompt Ärger mit der Polizei. Vor einigen Tagen ist er überstürzt abgereist.

„In Japan zu leben hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.“ Dieser Satz gilt teilweise auch für Yuki und mich. Japan wird niemals Deutschland sein, hier gehen die Uhren anders. Egal wie westlich sich Japaner nach außen geben mögen, sie werden stets einzigartig sein. Und so ist es gut.

Zurück in die Zukunft

Japan, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer von Elfe und Biest, die in trauter Zweisamkeit nun 4 Wochen unterwegs sein werden, um fremde Länder zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Kilometer von Deutschland entfernt dringen die beiden Heldinnen in Sphären vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

So oder ähnlich könnten nun meine neuen (Reise)Berichte beginnen. Aber es wird keine (mehr) geben, Ätsch! Höre ich etwa auf zu bloggen? Nö! Mir fehlen momentan Lust und Zeit dazu. Ein Leben am Limit, an der Grenze zur Erschöpfung, endlose und glühend heiße Tage, auch Superheldinnen brauchen eine Pause.

Wohin die Reise geht? Die USA sind wieder angesagt. Los Angeles, Santa Barbara, wir kommen! Ally und Heather sind aus dem Häuschen, als wir sie informieren. „Wir holen euch vom Airport ab!“ Auch Fan Fan und Feng freuen sich auf uns, wir haben sie viel zu lange nicht mehr gesehen.

Schon sehe ich die Neider wieder das Näschen rümpfen und fragen „Wie die Japanerin sich das nur immer leisten kann?“ Sie kann, mehr gibt es darüber kaum zu sagen. Das richtige Studium und viel Eigeninitiative, haben das möglich gemacht.

Was werden wir in den nächsten Wochen machen? Geplant sind Rundreisen durch die USA, wir möchten Land und Leute besser kennen lernen. Wer nun die Stirn kraus zieht und „Nachtigall, ick hör dir trapsen!“, ruft, dem kann ich nur versichern, dass niemals etwas endgültig bei mir ist. Außer einer Sache, nicht mehr in Deutschland zu leben.

Das hat auch etwas mit der politischen Lage zu tun, ist aber primär meiner Neugier geschuldet. Wie in der Kampfkunst brauche ich immer wieder den berühmten Blick über den Tellerrand und möchte gern neue Dinge erleben. Ein längerer Aufenthalt in den USA ist also immer eine Option. Natürlich werde ich immer wieder auch Deutschland besuchen, solange man mich dort noch haben will.

Gibt es etwas zur (deutschen) Politik zu sagen bevor ich gehe? Es gäbe wirklich eine Menge zu verkünden, was aber doch nur wieder auf taube Ohren und Unverständnis stößt. Vor allem dann, wenn ich auf der Metaebene bleibe. Ich könnte zum Beispiel über Horst Seehofers Taktik schreiben und wie er die Kanzlerin in die Enge getrieben hat. Politik ist eben etwas mehr, als nur stupide den Staatsfunk zu schauen.

Aber ich werde (vorerst) schweigen und vielleicht im Herbst wieder (politisch) aktiver sein. Bis dahin wünsche ich allen meinen LeserInnen einen wunderschönen Sommer. Bleibt gesund und vergesst mich nicht.

 

Erinnerungen an Deutschland

„Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, hat mich meine Freundin Karin mit Tränen in den Augen gefragt, als sie uns verabschiedet hat. Mit dieser Frage hat sie bereits verraten, was ich euch ab heute erzähle. Ich spreche von meiner (vorläufigen) Rückkehr nach Japan, dem Land in dem ich geboren worden bin. Aber geht das so einfach, finde ich mich dort zurecht? Immerhin sind die Kulturunterschiede riesig.

Viele Deutsche sind von Japan fasziniert. Auf mich wirkt das wie eine Art von mystischer Verklärung, die keine Grundlage hat. Abgesehen von der Schönheit japanischer Frauen. Ich muss das wissen, eine sitzt bekanntlich immer neben mir. Leider konnte ich sie seit einigen Jahren nicht mehr dazu überreden, auch eigene Beiträge zu verfassen. „Mach du“, hat sie gesagt. „Ich schimpfe dann, wenn du über mich schreibst.“

Natürlich ist das nur Spaß. Streit, den haben nur die anderen. „Wie ist das eigentlich in die eigene Heimat auszuwandern?“, habe ich auch Yuki gefragt und ein gespielt empörtes „Das habe ich nur wegen dir gemacht!“ als Antwort bekommen. Aus diesem Wortgeplänkel habe ich ein Interview gemacht. Viel Spaß beim lesen.

„Für ein Schwabenmädel kann Japan ein Kulturschock sein“, sagt Yuki. „Zum Glück spreche ich japanisch!“ „Ist das so?“, necke ich sie im Fukuoka Dialekt und bekomme ihre Zunge zu sehen. „Ist ja gut meine Süße“, sage ich ungerührt, „du lässt dich bestimmt gleich wieder scheiden.“

„Das hättest du wohl gern!“, höre ich und empört stemmt sie die Hände in die Hüften. „Wehe du schaust nach einer anderen Frau! Mich wirst du nämlich nicht mehr los, damit das klar ist!“ Yuki (gespielt) wütend ist eine Sensation, sie wird dann gleich noch eine ganze Spur hübscher.

Wie immer wechseln wir zwischen unseren beiden Sprachen hin und her, aber unser Verhalten wird zunehmend japanischer. „Vermisst du etwas in Japan?“, will ich wissen. „Klar doch“, erwidert Yuki, „den Ritt auf einem wilden Mann.“ Ich schenke ihr einen (gespielt) finsteren Blick, prompt folgt ihr silberhelles Lachen. „Wie du meinst“, sage ich, „morgen kaufe ich dir einen GT-R.“

Wir albern herum und packen weiter unzählige Kartons aus, die in einem Seecontainer nach Japan gekommen sind. Die Stuttgarter Wohnung haben wir verkauft und das Geld anderweitig investiert. Die Nachbarin hat uns alles Gute gewünscht. „Sind Sie und Ihre Schwester jetzt mit dem Studium fertig?“, will sie wissen. Die alte Frau hat nie verstanden wer wir wirklich sind. Kein Ding für uns, wir haben sie trotzdem gemocht.

„Was vermisst du?“, will nun Yuki wissen. „Alles und nichts“, erwidere ich. „Das Leben ist nun mal Veränderung. Und was weiß ich heute schon, ob wir für immer bleiben …“ Yuki scharf ausgestoßener Atem lässt mich schmunzeln. „Wehe du hast schon wieder etwas vor!“, höre ich.

Ich kann sie beruhigen, alle Reisen sind vorerst abgesagt. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele Aufträge bekommen“, sagt Yuki. Sie spricht von unserer kleinen Zweifrau-Firma, die wir in Fukuoka gegründet haben.

Ein erstes Seminar haben wie bereits gegeben und JapanerInnen den Umgang mit Deutschen erklärt. Inklusive dem Satz „Ein Bier bitte!“ Wir haben alle herzlich über die Fehler bei der Aussprache gelacht. Humor der anderen Art, der neue Freunde schafft.

Das Interesse an Deutschland ist in Japan groß. Wie lebt man dort, was kann man unternehmen? Ist es vielleicht sogar gefährlich als Ausländer? Diese und andere Fragen beantworte ich gern. Ein Mann in meinem Alter, der kurz vor der Abreise nach Düsseldorf steht, spricht mich auf die Morde an jungen Mädchen in Deutschland an. „Ich habe eine kleine Tochter“, sagt er. „Muss ich mir Sorgen machen?“ Ich rate ihm gewisse Gegenden zu meiden. Er verbeugt sich und versteht.

„Vermisst du die USA?“, frage ich Yuki weiter, „immerhin war es recht lustig dort.“ „Japaner sind schon manchmal komisch“, erwidert Yuki, „daran muss ich mich noch gewöhnen.“ Sie spricht von der generellen Nichtbeachtung unserer Ehe, die in Japan nicht anerkannt wird.

Uns interessiert das herzlich wenig, wir gehen trotzdem Hand in Hand. Die Akzeptanz von LGBT ist in Japan noch weit von der Realität der USA und Europa entfernt, aber es wird langsam besser. Vielleicht sollte ich mich engagieren.

„Was hältst du von der politischen Lage in Deutschland?“, frage ich weiter und kenne Yukis Antwort schon. „Ich fühle mich viel sicherer hier.“ Was ich unterschreiben kann. In Fukuoka kann Frau allein durch Parks und Straßen gehen. Die Yakuza sind normalerweise wenig an Ärger interessiert, zur Not gibt es einen Mittelfinger.

Die japanische Polizei hat wenig Probleme und ist zum Teil sogar überpräsent. Tiefere Einblicke in die japanische Polizeiarbeit habe ich durch meinen Onkel bekommen. Das war sein Dank für meine Hilfe, die Yakuza hinter Gitter zu bringen.

Mit den Worten „Wir brauchen immer gute Polizisten“, beweist er Humor, „du würdest bestimmt eine gute Ermittlerin sein.“ „Klar“, fügt Ken hinzu. „Die würde sie doch alle verhauen!“ Prompt boxe ich ihm liebevoll in den Magen, er hat den Schlag nicht kommen sehen.

„Macht dir das Wetter zu schaffen?“, frage ich Yuki. „Die Sommer in Deutschland waren lange nicht so warm.“ Die Frage ist rein rhetorisch bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und 34 Grad. Durchgehend versteht sich, auch in der Nacht kühlt es kaum ab. „Ach was“, erwidert Elfchen und schaut mich frech an. „Wo du bist, muss es einfach hitzig sein.“