Gedanken einer Ausländerin: Die Polizei, kein Freund und Helfer

Die Demonstration von Berlin ist erst zwei Tage her, die Medien stellen sie als gewalttätigen Auftritt von Rechten dar. Die Wahrheit sieht anders aus, liebe Journalisten-Darsteller. Fakt ist, viele tausend Menschen haben sich zu Recht über ein politisch motiviertes Verbot von verschiedenen Demonstrationen hinweg gesetzt und sind zur Einforderung ihrer seit Monaten beschnittenen Grundrechte nach Berlin gekommen.

Grundrechte sind nicht verhandelbar

Der Staat hat nur in sehr begrenztem Umfang das Recht, um Grundrechte für einen gewissen Zeitraum einzuschränken. In Deutschland ist das nicht der Fall. Dort werden die Maßnahmen und Einschränkungen immer mehr verschärft, ein Ende ist nicht absehbar. Viele Deutsche wollen oder können das nicht erkennen, sie leben in ihrer rosa Wattewelt.

Zum Teil, das ist psychologisch zu erklären, wehren sie sich aggressiv gegen jene, die ihnen die Wahrheit vor Augen halten. Sie würden sie wegsperren, schlagen oder vielleicht sogar töten, um ihre heile Welt zu retten. Die sogenannte Impfung wird als Allheilmittel angesehen. Aber bei immer mehr Deutschen wächst der Frust darüber, dass sich auch nach ihrer „Zweitimpfung“ nichts verändert. Die Schuld suchen sie nun bei denen, die sich der Spritze verweigert haben.

Die Polizei, kein Freund und Helfer 1

Einige Polizisten haben in Berlin unverhältnismäßige Gewalt ausgeübt. Die Beweise sind erdrückend, die Dienstnummern zumindest in einigen Fällen bekannt. Tichys Einblick hat darüber einen sehr guten Artikel gebracht, den ich als weiterführende Lektüre nur empfehlen kann.

Tichys Einblick – Nach Querdenker-Demo: Kritik an Polizeiübergriffen wächst

Professor Jörg Baberowski, der nun wirklich kein Querdenker ist, war Augenzeuge eines solchen Übergriffs. Er stellt sich als Zeuge zur Verfügung und fordert zu recht die Entlassung der Schläger. Leider gibt es Menschen, die Gewalt durch Polizisten gegen Demonstranten für angebracht halten und das in den Sozialen Medien kommunizieren. Sie wachen erst dann auf, wenn sie selbst die Faust eines Polizisten trifft.

Dass es nach den Vorfällen in Berlin einiges aufzuarbeiten gibt, haben noch andere erkannt. Auch der UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer. RT.DE berichtet in diesem Beitrag darüber.

Die Polizei, kein Freund und Helfer 2

Man begegnete uns mit Gewalt zu Teilen, so dass Kolleginnen und Kollegen auch Gewalt anwenden mussten“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz dem Sender RBB. Die Bilder sprechen eine andere Sprache.

Auf Telegram wurde aktuell ein Kanal eingerichtet, auf dem die Gewaltvideos eingestellt werden. Ein Beispiel möchte ich hier verlinken, weiß aber nicht wie und ob man das ohne den Messenger sehen kann:

Polizeigewalt 01.08.2021 in Berlin #b0108

Der hinterhältige Angriff auf einen völlig friedlichen Mann, darf für den Polizisten nicht ohne Folgen bleiben. Ebenso wenig wie für Berlins Innensenator, der besser seinen Hut nehmen sollte. Inklusive der Polizeipräsidentin.

6 Kommentare zu “Gedanken einer Ausländerin: Die Polizei, kein Freund und Helfer

  1. Wobei ich die „Schuld“ vielleicht nicht zu sehr bei der Polizei sehen würde. Gerade in Berlin ist das ein nicht gerade angenehmer Job. Sie halten oft den Kopf hin, werden von extrem links und extrem rechts angegriffen oder auch nur irgendwelchen Schlägern und bekommen oft Ärger, wenn sie „zu hart durchgreifen“. Stell dir mal vor, was es für ein Ärger gegeben hätte, wenn sie nach dem offiziellen CSD-Marsch bei der anschließenden Feier versucht hätten, eine „Maskenpflicht“ gewaltsam durchzusetzen… .
    Bei den „Querdenkern“ aber, da ist „hartes Durchgreifen“ ja ganz offensichtlich politisch gewollt. Klar gibt es dann bei der Polizei Menschen, die diese Chance gerne nutzen.
    Die „Querdenker“ kommen aus der Mitte der Gesellschafft: Es sind Ärzte, Psychologen, Selbstständige oder auch einfach nur ganz „normale“ Menschen wie du und ich. Und DAS ist natürlich gefährlich. Wenn aus der Mitte der Gesellschaft Widerstand kommt, dann MUSS man den quasi brutal und im Keim ersticken, denn sonst wird die Bewegung wachsen – und das System gefährden. Es ist klar, dass eine solche Bewegung für jedes politische System viel gefährlicher ist, als irgendwelche Rechts-oder Linksextreme am Rand, die dem System in gewisser Hinsicht sogar eher noch „nützlich“ sein können.
    Trotzdem erschreckend, wenn der Innensenator mit der Behauptung antritt, dass es 5.000 Demonstranten gewesen seien, gegen die man mit über 2.000(!) Polizeibeamten habe vorgehen müssen, und von denen man 600(!) vorübergehend habe festnehmen müssen. – Und es keinen Aufschrei wegen völlig unverhältnismäßigen Vorgehens gibt. So, als könne es nichts Gefährlicheres für die Demokratie geben, als Menschen, die für ihre Grundrechte auf die Straße gehen … . Da braucht man dann schon auf zwei Demonstranten einen Polizisten…??? (Oder waren es vielleicht doch eher 50.000 …? ;-))
    Richtig Sorge machen mir allerdings die Entscheidungen der Gerichte, die das Demonstrationsverbot bestätigt haben. Denn, dass das Maskengebot für Demonstrationen eklatant verfassungswidrig ist (bei eindeutigen Aussagen der Aerosolforscher, dass die Gefahr einer Ansteckung im Freien gen Null geht. Erst recht im Sommer. Nicht einmal die „Inzidenzzahlen“ irgendeine „Gefahr“ hergeben. Die Krankenhausbelegung schon gar nicht. Und außerhalb von Versammlungen in Berlin im Freien auch gar keine Maskenpflicht herrscht.), ist derartig offensichtlich, dass mir solche Entscheidungen schon fast peinlich erscheinen … .

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    • Natürlich hast du völlig recht, die politisch Verantwortlichen tragen die Hauptschuld am Verhalten der meist jungen Polizisten. Die Berliner Hundertschaften 1 – 3 bestehen meist aus quasi abgerichteten Männern, die offensichtlich ein hohes Gewaltpotenzial besitzen.

      Man spricht von 2k – 6k Polizisten in Berlin. Wäre letztere Zahl korrekt, wir hätten das sofort gesehen. Meiner Meinung nach waren aber wirklich weniger Menschen in Berlin unterwegs, als vor einem Jahr. Allerdings weit mehr, als die angegebenen 5.000.

      Würde ich noch in Deutschland leben, „meine Mädels“ und ich wären definitiv in Berlin gewesen. Uns hätten diese Schläger nicht so einfach zu Boden geworfen.

      Ich war megastolz darauf Deutsche zu sein und habe 30 Jahre lang sehr gern in Düsseldorf und später in Stuttgart gelebt. Aber ich erkenne dieses Land kaum wieder. Ja, Yuki und ich gehörten „zur Mitte der Gesellschaft“, wir haben früher sogar die GRÜNEN gewählt. Shame on me. Der Grund war aber weniger das Klima, uns ging es um die Ehe für alle.

      „Corona“ ist längst durch, das war es meiner Meinung nach bereits im letzten April. Die sogenannten Wellen sind herbei getestet worden, das kann man wunderbar an den Zahlen sehen. Die nun vielleicht nächste „Welle“ ist dann der sogenannten Impfung geschuldet.

      Meine Meinung muss niemand teilen. Aber wer sich die Mühe macht, die Zahlen lesen kann, der müsste stutzig werden.

      Falls du Telegram hast, schau dir vielleicht den Kanal mit den Gewaltvideos an. Selbst Yuki, die absolut friedfertig ist, hat tief Luft geholt beim Anblick einiger Szenen.

      Was auch immer zwischen Januar und März 2020 geschehen ist, es ist ein weltweites Phänomen. Die Regierungen haben sich abgesprochen, die Aussagen zu „Corona“ und der „Impfung“ waren identisch.

      Was dahinter steckt oder wer, ist ein offenes Geheimnis. Das Großkapital, die Globalisten kämpfen ums Überleben und führen quasi Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Schau dir die Perversionen an, wenn Multimilliardäre per Weltraumtaxi ins All fliegen. Mit diesem verpulverten Geld kann man den Hunger auf der Welt stoppen.

      Werden „wir“ dieses System weltweit kippen können? Sind „wir“ in der Lage, eine Veränderung zu schaffen. Ja und nein. Nein, wir werden nicht alle Eliten vom Thron stoßen können, das machen die schon selbst. „Wir“ müssen lediglich die – bitte nicht missverstehen – „Nationalisten“ stärken, die kein Interesse an Kriegen haben und den Nationalstaat erhalten wollen. Die Hintermänner von Trump gehören dazu. Es wird dann immer noch Superreiche geben. Die Frage ist, ob auch sie NUR auf Kosten der Armen leben oder wie in Deutschland die Schattenseite des Neoliberalismus mit z. B. der sozialen Marktwirtschaft abfedern.

      Berlin ist und bleibt zwar einerseits ein Nebenschauplatz, ist aber andererseits eine Bühne für den Rest der Welt. Leider weiß ich nicht wie es in Deutschland weitergehen wird, das System hat Dr. Schiffmann und Michael Ballweg quasi „fertig gemacht.“ Die sich nun darüber freuen, werden nicht lange Spaß daran haben. Totalitäre Regime gehen auch gern gegen die eigenen Helfer vor.

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