Täglich nachgedacht: Die deutsche Demokratur

„Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.“ (Univ.-Professor Dr. Hans Herbert von Arnim)

Der Staat

Professor von Arnims Worte bringen auf den Punkt, was der Ökonom Roland Baader ähnlich sieht. „Staat“ war und ist immer und überall die Institutionalisierung von Macht, und Macht bedeutet immer Verfügung über Menschen, also Einschränkung individueller Freiheitsrechte und Dominanz über persönliche Entscheidungsvorgänge. „Staat“ erzeugt oder „schenkt“ nicht Freiheit, sondern lässt sie allenfalls unter dem Druck der Verhältnisse zu. Und dann keineswegs „soweit wie möglich“, sondern nur „soweit jeweils unerlässlich“ für sein eigenes Überleben und sein eigenes Herrschaftsoptimum. (Roland Baader)

Baaders Feindbild war der Sozialismus. Er schrieb: Die größte Gefahr für die menschliche Zivilisation und für den Fortbestand des Menschengeschlechts geht hierbei (bei Politik und Intervention) vom Sozialismus sämtlicher Schattierungen aus, weil dessen Vertreter über vereinzelte Eingriffe hinausgehen und das Ganze „System verändern“ wollen. Der dabei zum Ausdruck kommende „hyperrationalistische Konstruktivismus “ (…) ist fast so anmaßend, wie wenn ein falscher Messias daherkäme und uns verkünden würde, er werde die Naturgesetze ändern und die gesamte Schöpfung neu konstruieren.

Demokratie vs Sozialismus

Demokratie und die verschiedenen Schattierungen des Sozialismus sind lediglich verschiedene Bezeichnungen für jene Fassade, die über der Fratze des Raubtierkapitalismus / Neoliberalismus liegt. Faschismus und Kommunismus sind gescheiterte Versuche eine Herrschaftsform zu installieren. Nachdem nun durch „Corona“ auch die demokratische Maske gefallen ist, drängt der Totalitarismus ans Tageslicht. Allerdings wird er sich vorerst einen anderen Namen geben, um die Menschen nicht völlig zu verschrecken.

Deutschlands Bürger haben so gut wie keine Chance in einem System, das lediglich dem Machterhalt von wenigen dient. Genau diese Chance sollten, ja müssten sie nutzen! Leider sitzen die meisten nur stumm im eigenen Haus und lassen sich von den GEZ-Medien indoktrinieren. „Denn sie wissen nicht was sie tun“, gilt nicht für den Staat, aber für seine Bürger. Ken Jebsen hat es in einem Interview auf den Punkt gebracht. Sinngemäß sagte er „Der Deutsche sei so indoktriniert, dass er sich sogar Demonstrationen genehmigen lasse. Verbiete der Staat die Demonstration, fände sie nicht statt.“

Die Querdenker und der Staat

Michael Ballweg, der heimliche Kopf der Querdenker, steht seit Monaten im Kreuzfeuer der GEZ-Medien. Gleiches gilt für die Rechtsanwälte der Bewegung, den Unternehmer Samuel Eckert und den HNO-Arzt Bodo Schiffmann. Diese als Verschwörungstheoretiker denunzierten Leitfiguren des Corona-Widerstands, sind leider (noch) zu sehr Kinder jenes politischen Systems, das sie „bekämpfen“ wollen. Liebe Querdenker, einen Staat bringt man nicht mit genehmigten Demonstrationen zu Fall. Dass solltet ihr endlich begreifen.

Roland Baader war kein Freund des allmächtigen Staates. So sehr ich einige seiner Ansichten schätze, so wenig teile ich das folgend Zitat: „Den Menschen einzureden, Unternehmer seien eine spezielle, besonders profitgierige Menschensorte, ist derselbe infame Schwachsinn wie ihnen weiszumachen, Katholiken, Juden und Pfeifenraucher seinen bösartiger oder schnupfenanfälliger als Protestanten, Schwerhörige oder Hühnerzüchter.“

Irrungen

Baader hat zwar durchaus recht, Unternehmer sind nicht grundsätzlich böse. Aber die Art und Weise wie einige zu ihrem Reichtum kommen, muss hinterfragt werden. Das System, der Neoliberalismus ist „böse“, um es salopp auszudrücken. Ein Konglomerat aus Banken, Beteiligungsgesellschaften und Superreichen ist der wahre Herrscher der Welt. Politiker sind deren Angestellte. Sie setzen um, was dem Wohl dieses Netzwerks dient. Die Bürger bekommen bestenfalls einige Krumen.

Baaders Vision waren offene Märkte und Grenzen. Wörtlich: „Offene Märkte und offene Grenzen für Güter, Dienste, Menschen und Kapital, kurz: Freihandel im weitesten Sinne, sind die einzigen wahren Friedensgaranten. Kaufleute schlagen sich nicht, egal welcher ethnischen Herkunft, Hautfarbe, Nationalität oder Religion sie sind; sondern sie tauschen und sie tauschen sich aus – zum wechselseitigen Vorteil und zum Vorteil aller Konsumenten und Beschäftigten, das heißt: zum Vorteil aller Bürger.“

Seid offen! Offen?

Offene Märkte sind gut und schön. Offene Grenzen weniger. Baader seien diese Worte verziehen, er war Ökonom und kein „Politiker.“ Seine Vision, so edel sie gewesen ist, haben korrupte Unternehmer und Polit-Darsteller pervertiert. Der korrupte Staat, in Form korrupter Polit-Darsteller, dient lediglich als Mittel zum Zweck. Das Geld fließt von unten nach oben, immer neue Steuern bluten die arbeitende Klasse aus.

Um das zu verschleiern, wird der Untertan z. B. mit Filmen und Sportereignissen abgelenkt. Die Masse jubelt und für eine Weile ist alles gut. Bei Bratwurst und Bier ist „Corona“ schnell vergessen. Unterdessen wird im Bundestag über das nächste Ermächtigungsgesetz „abgestimmt.“ Beschlossen war es sowieso.

Deutschlands Weg in den Totalitarismus, die „Demokratur“ scheint unaufhaltsam zu sein. Willige Schäfchen lassen sich „impfen“, um endlich wieder in Urlaub zu fahren. Die täglich wachsende Zahl von Toten oder schwersten Impfschäden wird ignoriert. Bekanntlich trifft es immer nur „die anderen.“ Hauptsache Otto Normalverbraucher ist nix passiert.

Sag mir wo die Denker sind,
Wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Denker sind,
Was ist geschehen?
Sag mir wo die Denker sind,
Über Gräben weht der Wind
Wann wird man je verstehen?
Wann wird man je verstehen?

20 Kommentare zu “Täglich nachgedacht: Die deutsche Demokratur

  1. Genau so sehe ich das auch Mayumi! In Deutschland gibt es anscheinend keine Impftoten und Impfgeschädigte! Die Menschen in Deutschland sind was besonderes im Gegensatz zu anderen Ländern der Welt! Die Ignoranz und Dummheit ist in Deutschland anscheinend grenzenlos!

    Ich habe das Gefühl, die Menschen sind schon vor Corona geimpft und manipuliert worden, daß Denkvermögen wurde schwerst beschädigt!

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    • Bezahlte „GEZ-Faktenchecker“ verbreiten seit Jahren schon Halbwahrheiten und kriechen gemeinsam mit den anderen „Schafen“ vor dem Staat. „Corona“ hat das endgültig offenbart. Morgen werden sie dann wegen – such dir ein Thema aus – kriechen.

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  2. Es ist fast ausgeschlossen eine intakte Demokratie zu erhalten, wenn die Führung des Landes Gesetze in ihrem ureigensten Interesse einsetzen kann, denn dies würde voraussetzen, dass alle Beteiligten charakterfest, integer und grundehrlich wären, was an sich schon nahezu paradox wäre. Wir werden also so lange auf eine echte Demokratie warten, bis der große Knall vorbei ist und es keine Vorteile mehr gibt, die nicht ohne den anderen Menschen neben uns, von Interesse sind.

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  3. Die Schöpfer des Grundgesetzes wussten um die Tendenz des Staates (Exekutive/Legislative) zum Totalitarismus. Deswegen wurden die Grundrechte ausdrücklich als Abwehrreichte des Einzelnen gegen den Staat geschaffen. Im Rahmen des sogenannten Gewohnheitsrechtes kann es durchaus geschehen, dass der Einzelne am Ende seine Abwehrrecht verliert, weil er vom Abwehrrecht keinen Gebrauch macht und sich unterwirft. Die scheint mir eine besondere Eigenheit der deutschen Kultur zu sein: sich letztendlich dem Staat zu unterwerfen. PS: So gut wie kein deutsches Gesetz/Verordnung, das vor dem Bundesverfassungsgericht oder dem Europäischen Gerichtshof landet, ist verfassungskonform! Sprich, unsere Legislative und Exekutive setzen Recht und führen es aus: grundgesetzwidrig (trotz der unzähligen beteiligten Juristen und der juristischen Prüfung des Bundespräsidenten). Das ist ein starkes Indiz dafür, dass das Grundgesetz bewusst, willentlich, vorsätzlich von den Parlameten und Regierungen gebeugt wird. Doch, alle vier/fünf Jahre stimmt eine überwältigende Mehrheit von Wähler*n und Nicht-Wähler*n diesem Verhalten zu, in einem geheimen, allgemeinen und freien Wahlakt, d.h. ohne unter Druck gesetzt zu werden. Es stimmt: Brot und Spiele zählen mehr als ein selbstgestaltetes und selbstverantwortetes Leben.

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    • Ich muss nochmals Roland Baader zitieren, der Deutschland bereits vor 12 Jahren am Vorabend einer großen Krise sah: „Wie immer in großen Krisen und Zusammenbrüchen die Stunde der Rattenfänger und Volkstribunen“, der Führer und Verführer, die uns bereits die einleitende Krise als Chance verkauft haben, um den Macht-Turbo zu zünden und die nur darauf warten, im kommenden sozialen und ökonomischen Chaos Notstands-Vollmachten an sich zu reißen, um endlich ihre totalitären Gesellschafts-Phantasien vollumfänglich ausleben zu können. “ Er hatte recht. Du auch. Nun brauchen wir noch weitere 82,9 Mio. Deutsche, die das endlich begreifen. Allerdings fürchte ich, dass diese Desinteressierten lieber Tagesschau glotzen und Call of Duty zocken.

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      • Die tief sitzende, auch aus den USA gesteuerte Bevormundung / Indoktrination, muss für Deutschland und andere Nationen ein Ende finden. Anfangen muss man bei den Journalisten-Darstellern, die, sofern man an Politik glaubt, überwiegend einen linksgrünen Zeitgeist vertreten. Zwar bin ich durchaus „konservativ“, aber auch in diese Richtung darf sich eine Berichterstattung nicht exklusiv drehen. Wir brauchen wieder kritischen und vor allem unabhängigen Journalismus, der dann wieder echten Politikern auf die Finger schaut. Die jetzigen sind Angestellte des Kapitals und gehören abgesetzt.

        Vielleicht hast du also mit den 60 Jahren recht. Allerdings sorgt die kalte Bestie Staat schon jetzt dafür, dass auch die nächste Generation der Schreiberlinge, eine ihm genehme Geisteshaltung vertreten wird. Die Querdenker sah und sehe ich als Chance, daher unterstütze ich sie seit einem Jahr.

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      • Ja Mayumi da ist was dran! Ich bin Jahrgang 1962 und ich bin ganz anders geprägt, als die Generationen heute! Nächstes Jahr werde ich 60 Jahre jung und bin dankbar, daß ich in dieser Zeit groß geworden bin! Ich hatte eine Jugend mit viel Freiheiten, aber auch viel Pflichten, da meine Mutter alleinerziehend war.
        Ja so hat jeder seins, nur diese Siecence-Fiction Welt heute, die ja immer realer wird, ist für mich eher bedrohlich!
        Naja, da könnte man jetzt diskutieren bis in die Nacht hinein, daß haben wir früher leidenschaftlich gerne gemacht! MIT Pro & Contra, wie es sich gehört!!!!!🤗😁🙆‍♀️😉🙋‍♀️

        Liebe Grüße Babsi

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      • In Japan ist fast Nacht. Diskutieren wir! 😉

        Spaß beiseite. Ich wünschte mir mehr Menschen wie dich, die ihre Meinung offen sagen und vor allem kritisch sind. Ich wünschte mir aber auch ein Ende der Spaltung, die Unterscheidung in politische Lager. Wenn, so kann man sich doch sachlich streiten und sich aus Spaß „Rote Socke“ nennen. Hass gegen Andersdenkende fällt nur auf die eigene Person zurück.

        Die immer rasanteren Entwicklungen auf der Welt, wirken vermutlich für viele bedrohlich. Vielleicht wird es mir in einigen Jahren auch so gehen, wenn die künstliche Intelligenz immer mehr Aufgaben übernimmt.

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  4. Ich war früher tatsächlich auch der Meinung, dass Handel zum Frieden beiträgt. Aber dafür müsste er zwischen gleichberechtigten Partnern stattfinden. Geben und Nehmen müssten ausgewogen sein. Das haben wir natürlich ganz und gar nicht. Wir haben ein weltweites System der Ungleichgewichte. Und die neigen leider dazu, sich zu vergrößern. Wer Macht (und Geld) hat, will mehr davon. Die einzelnen Menschen, aber auch die von ihnen erschaffenen Institutionen. In Deutschland fließt daher (fast automatisch) immer mehr Macht von den Kommunen auf die Länder, von den Ländern auf den Bund und vom Bund auf die EU – und von der EU auf die „transatlantische Partnerschaft“. Und wo immer mehr Geld hinfließt, ist ja auch recht deutlich…. .
    Vielleicht wird dieses C-Spektakel dazu beitragen, diese Automatismen zu brechen, weil überzogen wird, zumindest stellt es sich als Katalysator bestehender Fehlentwicklungen dar … .

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    • Der libertäre Gedanke hat etwas. Leider funktioniert er im herrschenden System des Neoliberalismus nur sehr begrenzt. Viele Menschen sind mit dem „Virus“ des Kapitalismus infiziert und werden / wollen nur den eigenen Vorteil sehen. Auf Kosten anderer versteht sich.

      Schau, Corona MUSS dazu beitragen etwas im Sinn der Bürger zu verändern. Dafür müssen die aber endlich wach werden und aufstehen! Dazu bedarf es Mut, den viele nicht (mehr) haben. Bei „Corona“ wird das deutlich. Viele schweigen oder ducken sich, um nicht ausgegrenzt zu werden.

      Viele Chancen des letzten Jahres sind bereits vertan. Meiner Meinung nach, haben die Querdenker im August 2020 bei den Demos in Berlin gewaltige Fehler gemacht. Nicht sie haben den Staat, der Staat hat sie vorgeführt. Langsam beginne selbst ich daran zu zweifeln, dass Ballweg & Co. noch ein As im Ärmel haben.

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  5. Ich habe jeden Tag mit vielen Menschen zu tun, rede mit Ihnen, behandle sie. Nun mußte ich im Laufe des vergangenen Jahres feststellen, daß mir kein Einziger begegnet ist, welcher zu neuen systemkritischen Einsichten gekommen ist, wenn er vorher nicht schon offen für System-Veränderungen war. Corona hat die Gesellschaft entblößt, aber nicht verändert. Insofern glaube ich nicht an eine wachsende Zahl „Erwachender“. Leider.

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    • Was du schreibst ist durchaus richtig. Viele Querdenker stammen bereits aus der Friedensbewegung. Wie sollte die Masse auch kritisch werden, wenn sie seit Jahrzehnten manipuliert und indoktriniert wird? Darauf angesprochen, reagiert man empört oder mit Unverständnis. Ein einfacher Test entlarvt die Manipulation. Nimm die Worte: Sonne – Mond – Brot – Terrorist. Während die ersten Worte ein reales Bild erzeugen, werden die meisten Menschen einen bärtigen Araber sehen.

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