44 Kommentare zu “Helden

      • Ich bin froh, dass ich jetzt die Handflächen vor mir auf den Boden gedrückt kriege (Beine gestreckt). Mittlerweile kann ich aber schon ganz gut: Ma Bu, Gong Bu, Pu Bu und Xie Bu.
        Yi Man mach auch weiter tapfer beim Qi Gong Training mit, aber die Dehnungsübungen sind echt nicht ihr Ding. ☺ Dafür versteht sie aber Bewegungsabläufe (auch wenn sie sie nicht ausführen kann) schneller und kann mich korrigieren.
        Und mit meinem Arbeitskollegen trainiere ich nun auch noch zusätzlich einmal in der Woche. Er war ein Jahr lang in China und hat dort täglich Tai Chi und Shaolin Kung Fu geübt. Wir machen auch immer zusammen Pushing Hands/Chi Sao. Hierbei ist keiner überlegen. Wir schaffen es beide nicht gut, uns gegenseitig die Balance zu rauben. Mit Angriffen (z. B. Pak Sao Fauststoß) von mir, kann er nicht viel anfangen und Abhärtungsübungen der Arme will er nicht mehr mit mir machen (hatte viele blaue Flecken auf den Armen). Dafür ist seine Fitness viel besser, mit der er mich foltert. 🤣

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      • Verstehst du jetzt besser, warum ich mir so viele andere Kampfkünste angeschaut habe und zum Teil auch nutze? Noch als Tipp: Lass dir wenn möglich auch „Bodenkampf“ zeigen. Das mag dir seltsam oder unwichtig vorkommen, ist aber das genaue Gegenteil. Niemand ist unschlagbar und am Boden hast du sonst ein großes Problem.

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      • Ja, das tue ich. Ich weiß, wie wichtig Bodenkampf eigentlich ist, aber dass ist mir zu nah. Solche Dinge mache ich nur mit einer Person. 😜 Am Boden wird mich weiterhin jeder platt machen können. Aber ich spiele noch mit dem Gedanken, beim Mönch auch noch Sanda zu machen (für Sparringerfahrungen).
        Mein Mönch beim Sparring:

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      • Sanda ist Kickboxen und soweit ganz okay. Aber die beiden Typen sind so offen wie Scheunentore und würden keine 5 Sekunden im Kyokushin Kumite stehen!

        Ernsthaft, ich mag diese „Nähe“ so wenig wie du. Vor allem wenn Mann beteiligt ist. Außer mit meinem Vater. Du musst nicht mal viel können, aber die Grundtechniken sind wirklich wichtig. Also vielleicht das feine Näschen zuhalten, wenn der Partner müffelt. 😄

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      • Meinst du, dass mir das Sanda Training beim Mönch eigentlich was bringen würde? Würde da aber auch Wing Chun Bewegungen mit einfließen lassen und weiß nicht, wie er das finden würde. Er weiß auch, dass ich Wing Chun mache.
        Wenn der Partner müffelt… 😅 Dann muss ich noch einen Lehrer finden. Meine beste Freundin ist mit Julian Jacobi („deutscher Shaolin“) befreundet. Vielleicht kann er mir was zeigen. Als MMA-Kämpfer hat er da ja Erfahrung. Oder ich frage einfach Sara. 🤔 Er hat ihr ja was gezeigt.

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      • Wing Chun und Sanda ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Kann man beide zusammen essen? Ja, aber schmeckt das auch?

        Den eigenen Stil zu (erf)finden dauert. Würde ich dich unterrichten (warum hast du nie gefragt?), ich würde ungern sehen, dass du in der „Halb Acht Stellung“ des ach so tollen „Haumichblau“ stehst. Du lernst Sanda, Punkt! Wenn du das kannst oder besser geworden bist, erst dann wirst du vielleicht die eine oder andere Technik aus was auch immer einfließen lassen. Oder auch nicht. Sanda, Kickboxen sind völlig verschieden von dem, was du machst. Was ich mache darf kein Maßstab für dich sein. Noch nicht!

        Jacobi hat nie „Shaolin“ gelernt, das war mehr oder weniger Wushu. Ihm fehlt ohnehin die geistige Einstellung zur Kampfkunst. Daher macht er doch nun MMA.

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      • Da du nicht in Deutschland lebst, habe ich dich das nie gefragt. Ich halte dich für super kompetent, was Kampfkünste angeht. Natürlich hätte ich dich gerne als Lehrerin.
        Wie unterschiedlich Sanda und Wing Chun sind, habe ich jetzt am eigenen Körper erfahren. Benny, der Troll, hat mir erst letzten Freitag erklärt, dass er in China ebenfalls Sanda-Unterricht hatte. Da ich eine leichte Verletzung am Knie habe (bei einem Kick überdehnt), hat er mir jedoch nur die Grundtechniken der Arme, die Stellung, die Fußarbeit und das „Ducken/Ausweichen“ beigebracht. Beim Sparring mit ihm (ohne jeglichen Schutz, habe für morgen aber nun alles besorgt) bin ich aber ganz schnell wieder aufs Wing Chun zurückgekommen. Ich will nicht erst am Kopf mit meinen Unterarten seine Schläge abwehren, sondern gerne bevor sie mir zu nah kommen. Defensiv war ich ganz gut und konnte ihn recht ordentlich abwehren, auch seine Kicks in den Bauch. Offensiv hat es noch nicht so gut geklappt. Da Benny beim Sparrimg nicht aggressiv wird und ich mich auf ihn verlassen kann, möchte ich das nun regelmäßig mit ihm trainieren.
        Was hälst du von der Sanda-Stellung, damit der Bauch nicht so schnell getroffen werden kann (etwas seitlich „eingedreht“)?
        Und ja, Julian ist auch mehr mit seinem Ego (in Wettkämpfen) beschäftigt als mit richtigem Shaolin Kung Fu.

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      • Du weißt aber schon, dass wir in Stuttgart lebten, oft in Düsseldorf und Umgebung waren und in Deutschland Seminare gegeben haben? Aber wer nicht fragt, der hat schon. 😝

        So ziemlich jeder Wing Chunler, der keinen anderen Hintergrund hat, bekommt regelmäßig auf die Glocke. Daher kombinieren viele das doch nach einer Weile mit z. B. Taekwondo oder (Sport)Karate. Was dir fehlt ist Erfahrung und einige „schmutzige Tricks.“ Stichwort: Konter! Lerne das, dann hat dieser Benny schlechte Karten.

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      • Aus Höflichkeit und Respekt hätte ich mich dir als Schülerin niemals aufgedrängt. Außerdem wusste ich nicht, dass das jemals zur Debatte gestanden hätte. Yi Man geht außerdem davon aus, dass ich seit Jahren einem dicken alten Mann schreibe. 🤣 Das ist mir mittlerweile egal, Hauptsache ich kann was lernen.
        Benny werde ich darum bitten, mir Kicks (Sanda) beizubringen. Oben rum bin ich mit dem Wing Chun ganz zufrieden. Es fehlt mir einfach an Erfahrung, das stimmt. Darum ändere ich das gerade.

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      • Als Frau ist es wenig effektiv Kicks und Schläge von wesentlich kräftigeren Männern zu blocken. Salopp ausgedrückt brichst du dir dabei höchstens den (Unter)Arm. Wie schmerzhaft Treffer sind, hast du selbst gespürt. Den Angriff quasi abtropfen zu lassen ist aber möglich. Tai Chi und Wing Chun helfen (mir) dabei. Der Rest ist ein gutes Auge und Schnelligkeit, gefolgt von einem effektiven Konter. Du musst lernen, den oder die Schwachpunkte des Gegners zu erkennen und sofort auszunutzen. Natürlich mit deinen Möglichkeiten! Das dauert und kommt mit der Erfahrung oder nie. Nicht jede/r ist ein guter „Kämpfer.“

        Kann es sein, dass deine Frau eifersüchtig ist? Schönen Gruß, ich habe selbst eine und bin an keiner anderen interessiert.

        Kein Rat aber ein Hinweis: Um etwas zu lernen ist es durchaus hilfreich den Hintern zu bewegen. Du hast nun einen hoffentlich guten Sifu, mach was draus!

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      • Da wir heute wieder Sparring machen, werde ich einfach ausprobieren, was klappt. Letztes Mal war ich auch sehr vorsichtig (defensiv), weil ich nicht möchte, dass mein Gesicht verletzt wird (eitel). Die Kraft des Gegners abtropfen zu lassen, ist nicht mein Problem. Ich muss heute einfach mehr reingehen (kontern).
        Benjamin ist außerdem mein Arbeitskollege und genauso Kung Fu verrückt, wie ich. Er hat ein Jahr in einer Kung Fu Schule in China gelebt und wird bald für ein weiteres Jahr wieder dort sein.
        Ne, meine Frau ist einfach nur nicht so gutgläubig, wie ich.
        Und ich trainiere jeden Tag, außer sonntags. Keine Sorge, Motivation ist nicht das Problem. 😅

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      • Dicke alte Männer können kein Karate. 👎

        Du / ihr hättet jederzeit zum Training kommen können. Das hätte diesen unterschwelligen Vorwurf ad absurdum geführt. Übrigens sind Asiaten generell weniger naiv. Das schützt vor Hobbyfotografen, die (Nackt)Fotos von uns machen wollten ebenso, wie vor (lesbischen) Stalkern.

        Wenn möglich nimm das Sparring mit dem Handy auf und analysiere deine / seine Fehler. Mehr kann und möchte ich dir nicht mehr raten. Immerhin hast du nun offenbar doch erkannt, dass Wing Chun zwar gut aber auch eine Art Sackgasse ist.

        Viel Glück weiterhin.

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      • Alles gut, gestern hat es schon viel besser geklappt. Da ich jetzt einmal wöchentlich Sparring mache, werde ich schon an Erfahrung dazugewinnen. Oben rum klappt Wing Chun außerdem echt gut. Es wird spannend, wenn wir nächstes Mal den Fokus auch auf die Beine legen.

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      • Den Austausch mit dir über Kampfkünste habe ich wirklich vermisst. Hoffentlich gehe ich dir nicht gerade auf den Keks mit meinen Kettenmails. 🤭
        Jep, er wirkt wirklich, wie ne typische Kartoffel. Ich muss aufpassen, dass ich nicht auch so ungelenk bleibe.

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      • Der „Fehler“ den viele Kickboxer machen: Sie „spielen“ mit ihren Fähigkeiten. Verstehst du was ich meine? Man tritt oder schlägt um zu treffen und den Gegner zu „vernichten.“ Kickboxer schlagen Luftlöcher. Das mag gut aussehen, (meine) Konter tun das auch.

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