Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

Während in Deutschland täglich Menschen durch die Folgen der von der Regierung verfügten völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen sterben, ist das auch in anderen Ländern der Fall. Aber es gibt noch andere Todesfälle, die, von den Medien hochgespielt, die Welt in dramatischer Weise erschüttern. Die Rede ist von dem Afro-Amerikaner George Floyd. Den, hat ebenfalls nach Medienberichten, ein böser weißer Cop „hingerichtet.“ Soweit die bisherige Berichterstattung.

They want War

Das gelenkte Resultat, die sogenannten Rassenunruhen, wird von den US-Medien zum Sturz von Donald Trump befeuert. Der reagiert, wie er reagieren muss und versucht die Ordnung wieder herzustellen. Gezeigt werden aber oft nur Bilder, wie „böse Polizisten“ gegen Demonstranten vorgehen. Die Steinwürfe, die Attacken gegen die Beamten, werden von den Medien verschwiegen. Unter Obama hätten die gleichen Medien entweder gejubelt oder neutral berichtet. Das ist Amerika. The Show must go on.

Niemand stellt die Frage, warum es diese Ghettos gibt, warum Afro-Amerikaner so viele Morde begehen. Die Medien, die US-Journalisten kennen das Problem, aber sie dürfen oder wollen darüber nicht schreiben. Ich war in Los Angeles, ich habe ein solches Ghetto gesehen. Nur einige Blocks von Glanz und Glitter entfernt, „kämpfen“ Menschen dort ums Überleben. Das ist die Schattenseite des Kapitalismus, über die keiner sprechen will. Gezeigt werden immer manipulative Bilder, um damit „linke“ oder „rechte“ Politik zu machen.

Bilder lügen nicht

Schon vor Wochen habe ich das Transcript der Bodycams gelesen, das zumindest Fragen über den Geistes- bzw. Gesundheitszustand Floyds aufwirft: Floyd Transcript. Dem nicht genug, hat man nun auch – ohne die Todesszene – die Aufnahmen der Bodycams ins Netz gestellt. Ebenso den abschließenden Obduktionsbericht. Bevor ich dazu komme, ein Hinweis. Die Links sind mir zugespielt worden und dienen lediglich der Aufklärung. Es geht darum, die falschen Angaben der Medien aufzudecken. Der Tod eines Menschen ist kein politisches Spiel. Aber genau dazu wird George Floyd missbraucht.

Es steht für mich außer Frage, dass die Polizisten unverhältnismäßig handelten. Wegen eines 20 Dollar Betruges die Waffe gegen einen Mann zu ziehen, ist schwer verständlich. Floyds folgende Reaktionen sind seiner Angst, aber auch den Drogen geschuldet. Der Mann redete wirres Zeug. Schon das hätte die Beamten stutzig machen müssen. Aber haben sie ihn wirklich umgebracht?

Hängen sollst du!

Nach neusten Erkenntnissen ist eine Überdosis Fetanyl der Grund für seinen Tod gewesen ist. Floyd wäre ohnehin erstickt, so der abschließende Bericht. Davon abgesehen fanden sich keine Spuren von Gewalteinwirkung am Hals von Floyd. Der angeklagte Polizist hat ihm also nicht die Kehle zugedrückt. Was nun, wie geht es weiter?

Vermutlich fällt die Anklage wegen Mord wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Aber die US-Medien wollen die Polizisten „hängen“ sehen, um Trump zu schaden. Meiner Meinung nach haben die Polizisten falsch gehandelt, als sie Floyd so lange am Boden fixierten. Mord war das nicht. Darüber wird nun ein Richter zu entscheiden haben. Über die Höhe der möglichen Strafe auch.

Die wahren Täter

Die wahren Täter, jene Eliten und Politiker, die seit Jahren die USA regieren, wird niemand zur Verantwortung ziehen. Es spielt keine Rolle wer US-Präsident ist, solange sich das US-System nicht ändert. Vielleicht sind die Anhörungen der Facebook-, Amazon-, Google- und Apple-Chefs ein erster Schritt, um die Macht solcher Konzerne zu brechen.

Aber wer kontrolliert die Kontrolleure? Wer stellt sicher, dass wir nicht erneut eine gigantische Show erleben, die nur der Verschleierung des nächsten „Mordes“ dient? Vielleicht wird der Sommer 2020 in die Geschichte eingehen und zum Fanal für die Freiheit der Menschen und der Welt. Aber dazu brauchen wir Menschen, die weder erpressbar noch beeinflussbar sind.

16 Kommentare zu “Täglich nachgedacht: Der Mord der keiner war

    • Die US-Medien zeigen Prognosen, die Biden mit 50% + zeigen, während Trump bei 40%+ liegt. Es bleibt abzuwarten, ob Trumps Schachzüge vom Wochenende fruchten. Strategisch gut sind sie auf jeden Fall.

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  1. Genau das mag ich an unseren westlichen Nachrichten nicht. Sie sind keineswegs neutral. Auch bei der Protestbewegung in Hongkong wurde nur die Gewalt der Polizisten publik gemacht. Nur durch Yi Mans Familie habe ich von der Gewalt, den Plünderungen und Zerstörungen durch die Protestierenden erfahren. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Youtube schlau machen. Der Zweck heiligt meiner Auffassung nach nicht die Mittel.

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    • Ich erinnere mich, dass die Manipulation mit Bildern bei dir funktionierte. Du zeigtest dich „entsetzt“ über die Brutalität der Beamten. Damit gehörtest du genau zur Zielgruppe der Medien.

      In Japan schaut man genau hin, was in und mit Hongkong geschieht. Auch in Taiwan. Ich rate zur Vorsicht, den chinesischen Medien auch nur ein Wort zu glauben. Stattdessen schau dir die Taten der Regierung an. Chinas Ziel ist klar. Die Frage ist nur das „Wie.“

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      • Du meinst den Vorfall mit Floyd. Es hat mich wirklich entsetzt, was der Beamte mit ihm gemacht hat. Dennoch kenne ich auch die anderen Bilder (Gewalt der Protestbewegung), die mich ebenso entsetzt. Mich würde freuen wenn unsere Medien endlich beginnen würden, immer beide Seiten darzustellen.
        Natürlich ist mir klar, was China vorhat. Trotzdem gab es schlimme Gewalttaten vonseiten der Protestierenden (nicht nur der Polizei).

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      • Das Entsetzen darüber, was Menschen für Monster sein können und zu welcher Gewalt sie fähig sind. Die Hongkonger Protestbewegung hat beispielsweise einen Zivilsten (pro China) angezündet. Natürlich hat man hier davon nichts erfahren.
        Wenn ich einen wahren Mord beobachten würde (gefilmt oder nicht gefilmt) würde mich das nicht kalt lassen. Ich arbeite Gott sei Dank nicht für die Spurensicherung. Dennoch bin ich froh, dass es Menschen gibt, die sich da emotional besser abgrenzen können.

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      • Ist mein Deutsch so schlecht geworden? Der Tod ist in Asien anders als in Deutschland stets präsent. Wir verkriechen oder fürchten uns nicht davor. Das hat auch etwas mit Religion zu tun.

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      • Der Umgang damit. Gewalt und Tod sind in Asien „normal.“ Falls du es nicht glaubst, schau dir Berichte an, wenn z. B. die Polizei in China gegen Straftäter vorgeht. In einem Interview mit einem chinesischen Polizisten – Kampfsport Hintergrund – gab er freimütig zu, einen Verbrecher der sich bei der Verhaftung wehrte getötet zu haben. Ein Leben zählt dort nicht.

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    • RT-Deutsch eignet sich durchaus als Quelle. So sehr im Sinn der russischen Regierung, wird dort nicht berichtet. Allerdings sollte man bei einigen Themen natürlich vorsichtig sein und auch andere Quellen bemühen. Aber nicht die Tagesschau!

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