Rassisten wie wir

Weiße, Kaukasier, speziell „alte weiße Männer“, aber auch schon das weiße Baby im Mutterleib, sind Rassisten. Mit diesem Narrativ wird zur Zeit Stimmung gemacht. Der Weiße ist an allem schuld, nur er hat die Welt so zugerichtet wie sie ist. So in etwa ist der Gedankengang von Aktivisten, die zum Teil aus Antifa-Anhängern, GRÜNEN, Linken und den sogenannten „People of Color“ bestehen.

Nach ihrer Meinung haben Weiße / Europäer die Sklaverei erfunden und das Elend über Afrika gebracht. Vermutlich glauben viele das wirklich, aber die Wahrheit sieht völlig anders aus. Afrikaner selbst, zu denen man auch Araber zählen kann, haben ihre eigenen Leute versklavt. Sklaverei gab es auch schon bei Weißen. Die geschichtlichen Fakten nachzulesen hilft.

Journalisten vom ZDF haben sich nun einen Fauxpas erlaubt, den ich nicht unkommentiert stehen lassen kann. Folgendes hat man verbreitet: „Aus gegebenem Anlass möchten wir gerne eine Sache aus dem Weg räumen: Es gibt keinen Rassismus gegen Weiße. Das, was einige hier vermutlich meinen, kann man als Diskriminierung bezeichnen. Zwar können Weiße auch als Minderheit Diskriminierung erfahren, es handelt sich jedoch nicht um ein strukturell verankertes Phänomen. Demgegenüber hat Rassismus machtstrukturelle Ursachen, ist geschichtlich verwurzelt und lässt sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen wiederfinden. Weiterführende Informationen zum Thema Rassismus und warum es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, findet ihr z. B. bei der Amadeo-Antonio-Stiftung.“

Ich musste diese inhaltsleere Aussage mehrfach lesen, Sinn macht sie noch immer keinen. Der oder die Verfasser offenbaren ein ideologisches Gedankengut, das brandgefährlich ist. Dass sie keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich sprechen, steht auf einem anderen Blatt.

Der Autor Ramin Peymani bringt es in seinem Beitrag auf den Punkt:„Die Feststellung, dass alle Leben gleichermaßen zählen, wird inzwischen in die Nähe rechtsextremer Weltanschauungen gerückt.“ Dass alle Leben gleichermaßen zählen, dafür stehe ich als Asiatin, genau dafür sollte jeder stehen. Es gibt keine „überlegene Rasse“, aber jede Menge Dummköpfe auf der Welt. Beim ZDF arbeiten offensichtlich einige.

Vielleicht wäre ein Aufenthalt in Südafrika eine Idee für diese sogenannten Journalisten. Dort könnten sie lernen was Rassismus ist. Nun richtet er sich gegen Weiße. Aber ermordete oder vergewaltigte Frauen und Männer sind für das ZDF kein Problem. Man unterschlägt sie einfach der deutschen Bevölkerung. Aber das ist so bei Leuten, die der Ex-Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane nahe stehen. Vielleicht sind sie auch nur dumm. Gerüchten zufolge soll das Corona-Virus Schäden am Gehirn hinterlassen. Ideologie macht das auf jeden Fall.

Weiterführende Lektüre: Sciencefiles.org – Rein-Weißer Rassismus: ZDF wird zur Außenstelle der Amadeu-Antonio-Stiftung

21 Kommentare zu “Rassisten wie wir

  1. Wie unlogisch so ein Statement ist.
    Wenn alle Leben gleich sind, so ist Rassismus von einer Hautfarbe zur anderen natürlich rassistisch.

    Hat wieder ein Praktikant geschrieben. Zumindest jemand, der geistig minderbemittelt zu sein scheint.

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      • Jetzt wird gesagt, die Zahlen der Neuinfektionen würde auch in Japan und Australien extrem steigen, weil gelockert wurde!
        Man überlässt die Fallzahlen ganz der WHO und dem RKI, die wahren Quellen werden nicht offengelegt!
        Wenn ein Land selbst die Zahlen veröffentlicht wird sofort unterstellt es handelt sich um Falschzahlen!
        Einzig die WHO Zahlen sind korrekt!
        Wers glaubt, naja!
        Auch eine WHO muss hinterfragt werden! Wann wird man je verstehen!

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      • Die Statistiken sprechen gegen jede Aussage der WHO und des RKI. Big Pharma kontrolliert, was wer zu sagen hat. Es geht nicht um Menschen, es geht um sehr viel Geld. Hydroxychloroquin, das „alte Malaria-Mittel“, wird in niedriger Dosierung in Kombination mit Zink und einem weiteren Präparat, als günstiges Heilmittel verteufelt. Das diesbezügliche Video einer Gruppe amerikanischer (Fach)Ärzte, das Millionen Klicks hatte, wurde von Facebook, Twitter und Youtube wegen angeblicher Falschaussagen gelöscht. Aber die EU hat nun Remdesivir bestellt, das angeblich besser helfen soll, SARS-CoV-2 zu besiegen. Eine Pille Hydroxychloroquin kostet 60 Cent. Eine fünftägige Dosis Remdesivir einige tausend Dollar.

        Es gibt mehrere Studien + einer Fake-Studie die belegen sollen, dass Hydroxychloroquin nutzlos gegen Covid-19 ist. Soweit ich weiß, ist das auf die Gabe einer zu hohen Dosis zurückzuführen, bzw. Es gibt auch medizinische Gründe, über die Dr. Wodarg auf seiner Webseite berichtet hat.

        Das alles stinkt zum Himmel und verwirrt mehr, als es hilft. Ich vertraue weder der WHO, noch dem RKI. Und über die Rolle von Dr. Fauci in den USA sollte auch gesprochen werden.

        Es geht nicht mehr um Corona, es geht um die Präsidentschaft in den USA und natürlich um Geld. Biden ist der lenkbare Wunschkandidat. Trump, den als Mensch niemand mögen muss, ist trotzdem der bessere Kandidat. Das wird man hoffentlich bald verstehen.

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  2. Yi Man hat mir damals beim 1. Besuch in China erklärt, dass dort immer noch nach Hautfarben unterschieden werde (Generalisierung). Die Chinesen haben damals sehr viele Fotos von mir gemacht und eine Chinesin sogar von meinen weißen Beinen. Das war damals sehr befremdlich für mich. Dort gilt immer noch die Blässe als Statussymbol der „Elite“, was bei uns schon lange her ist. Hingegen haben Schwarze dort einen niedrigeren Status in der Gesellschaft. Viele Chinesen teilen die Auffassung, dass Schwarze stinken würden. Für mich war diese Einteilung der Wertigkeit sehr erschreckend und ich nehme sie als Rassismus wahr.
    Meine beste Freundin ist Thailänderin. Wenn sie ihre Familie in Bangkok besucht hat, kommt es immer wieder vor, dass ihre Familienangehörigen sie als wortwörtlich „schmutzig“ wahrnehmen, da sie ihrer Auffassung nach zu braun gebrannt sei.

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    • Niemand würde in Japan Bilder von dir machen. Das ist grob unhöflich. Als Gaijin – Mensch von außerhalb (Japans) zumindest ab und zu. Das richtige Wort heißt Gaikokujin – Mensch aus dem Ausland -. Gaijin wird heute meist vermieden, da es abwertend ist. Falls ich dich je so nenne, ist das spaßig gemeint. Das gilt immer, wenn das ein befreundeter Japaner im richtigen Kontext und der entsprechenden Mimik sagt. Wir „beschimpfen“ uns auch gern als „Baka“, ohne das ernst zu meinen. Gleiches gilt, wenn ich „Willst du sterben?“ frage. Das gehört unter Freunden zur Umgangssprache.

      Es gab und gibt auch in Japan durchaus Vorurteile gegenüber Farbigen. Man sollte dabei aber die viele Jahrhunderte währende Isolation Japans bedenken und nicht sofort „Rassismus!“ schreien. Auch Japaner lernen, aber das braucht seine Zeit. Vielleicht kann ich meinen Landsleuten dabei helfen. Schließlich bin ich mit einer Frau verheiratet.

      Japan, China, eigentlich ganz Asien, sind oder waren Beispiele des „Rassismus gegen Weiße.“ Aber die Journalisten-Darsteller, haben das noch nicht begriffen.

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      • Von Chinesen werden wir ja auch immer noch als Langnasen (Gweilos) bezeichnet. 😅
        In der chinesischen Kultur ist das irgendwie mit dem „Beschimpfen“ auch verankert. Irgendwie gibt es immer freche/“gemeine“ Kosenamen für die Verwandten etc. In Yi Mans Familie ist das jedenfalls so. 🤔

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      • Früher war „gweilo“ , ghost man, vermutlich abfällig oder herabsetzend gemeint, wie auch das in Singapore und Taiwan gebräuchliche „ang mo“, rothaarig, aber heute sind diese Bezeichnungen für Westler im normalen gesprochenen Wortschatz ohne derogative Bedeutung. Für mich, meine Freunde und viele Chinesen auch, ist das so. Hier in Thailand ist die Bezeichnung „farang“ genauso wenig abschätzig. Ergänzte Ausdrücke wie“farang kwai“, westlicher Büffel, oder „ang mo kui“, rothaariger Teufel, sind selbstredend negativ.

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      • Nur kurz. Während einer Ferienreise 1976 wurden in Japan von mir und meiner damaligen Frau viele Fotos gemacht, und mir wurde oft in die krausen Haare gegriffen 😅, aber es wurde jeweils vorher gefragt.

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    • Diese Aussage ist mir zu pauschal. Es gibt innerhalb von Gesellschaften bestimmt Andersdenkende, die gegen dies oder das sind und / oder Vorurteile haben. Aber eine ganze Nation zu verurteilen, lehne ich entschieden ab.

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    • Um als „Mensch zweiter Klasse“ betrachtet zu werden, braucht man nicht Neger zu sein. Zieht jemand sich schlecht/billig an oder ist Müllmann, Nutte, Strassenkehrer, Drogenkonsumentin, etc., ja gar Arbeiter, so ist er/sie für manche bereits Mensch zweiter Klasse.

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