Täglich nachgedacht: Die Agenda des Bösen

„Offenkundig gibt es eine internationale Agenda, die darauf abzielt, westliche Staaten von innen heraus zu schwächen und das Erfolgsmodell des Westens, Kapitalismus und Demokratie, zu zerstören.“

Dieses Zitat, das ich vom Sciencefiles-Blog übernommen habe und das einen sehr gut geschriebenen Beitrag abschließt, geht mir in ähnlicher Form bereits seit Wochen durch den Kopf. Andererseits denke ich immer einen Schritt weiter und hinterfrage, was scheinbar offensichtlich ist.

Möglichkeit 1: Es gibt diese „Agenda des Bösen.“ Was wir sehen ist eine bewusste Inszenierung, die von den Globalisten, Transatlantikern, Finanz-Eliten und Politdarstellern zu ihrem Vorteil ausgenutzt werden. Sie haben begriffen, dass der Neoliberalismus am Ende ist und bauen nun die Welt / Wirtschaft zu ihrem Vorteil um. Ändern wird sich nichts, das Kind bekommt lediglich einen neuen Namen. Corona, BLM, Klima, sind nur die Mittel, um das zu verschleiern.

Möglichkeit 2: Es gibt keine Agenda. Was zur Zeit geschieht, stellt eine (unglückliche) Verkettung von verschiedenen Ereignissen dar. Die Globalisten, Transatlantiker, Finanz-Eliten und Politdarsteller, haben lediglich darauf reagiert und sie zu ihrem Vorteil ausgenutzt. Sie haben begriffen, dass der Neoliberalismus am Ende ist und bauen nun die Welt / Wirtschaft zu ihrem Vorteil um. Ändern wird sich nichts, das Kind bekommt lediglich einen neuen Namen. Corona, BLM, Klima, sind nur die Mittel, um das zu verschleiern.

Beide Varianten haben das gleiche Ziel, egal wie man es dreht und wendet. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, deren Ausarbeitung ich anderen überlasse.

22 Kommentare zu “Täglich nachgedacht: Die Agenda des Bösen

  1. Diese beiden Alternativen sehe auch ich seit langem als möglich an, und einiges spricht dafür, nur hoffe ich noch immer, es liege nur am heutigen System, am überbordenden Gross-Kapitalismus, der zum Zweck von mehr und einfacherem Geschäft eine einheitliche Welt haben will, auch ohne „bösen“ Plan. Als ich noch erwerbstätig war, dachte ich ähnlich: offene Grenzen, überall gleiche Regeln, kein Protektionismus, keine Extrawürste. Dass die Regierungen mitmachen, liegt am Egoismus der Akteure, ihren persönlichen finanziellen Abhängigkeiten von der Wirtschaft.

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    • Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel keinen „bösen Plan“, aber die Ideen von Visionären oder unglaublich reichen Menschen, die wirklich daran glauben etwas Gutes zu tun. Im Gegensatz zu einem Schriftsteller, der seine Fantasien nur in Buchform präsentiert, haben die Handlungen dieser Menschen reale Konsequenzen. Sie selbst sehen das Leid nicht, das sie mit ihren Visionen anrichten. Nehmen wir das Beispiel Afrika. Der Kontinent wird ausgebeutet. Korrupte Politiker tragen ebenfalls dazu bei. Die Menschen haben weder Arbeit noch Geld, aber sie hören vom „goldenen Westen“, der für sie Deutschland oder Europa heißt. Zusammen mit Glückrittern machen sich also auch die normalen Menschen auf den Weg durch viele Länder, um zu „Mama Merkel“ zu kommen. Sie haben keine Idee davon woher das Geld kommt, das man ihnen in Deutschland zahlt.

      „Fremde“ machen anderen Menschen Angst. Das ist menschlich. Diese Angst wird wieder von Populisten dazu benutzt, um ihrerseits noch mehr Angst zu schüren. Ich bin / war eine „Fremde“ in Deutschland, was ich aber nie so empfunden habe. Vielleicht habe ich meinen exotischen Status sogar (un)bewusst ausgenutzt. In NRW und BaWü, vor allem aber im Raum Stuttgart, gibt es einen bunten Mix aus vielen Kulturen. Für mich war das die Normalität. Allerdings hatte ich immer schon meine Probleme, mit aggressiven Südländern. Das lag nur zum Teil an meiner sexuellen Ausrichtung. Die Politdarsteller haben wenig zu befürchten, wenn sie die Pläne dieser Visionäre ausführen. Selbst nach einer Amtszeit sitzen sie satt und sicher in ihren Villen und werden von wem auch immer geschützt. Die Leidtragenden sind jene Menschen, denen sie eigentlich dienen sollten.

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      • Deine Frage impliziert, dass Regierungen wirkliche Macht haben. Aktuelle Politiker haben oft keine oder nur eine schlechte Ausbildung, sie können nur Politik. Das macht sie angreifbar und abhängig von anderen, der Wirtschaft, Lobby-Verbänden, NGOs. Siehe die aktuellen Leaks über Anthor und Gabriel.

        Es gibt kein „Syndikat“, aber verschiedene Visionäre, die mit ihren Milliarden alles kaufen können. Auch Politiker. Vielleicht in bester Absicht, vielleicht auch nur zum eigenen Vorteil. Wenn „ich“ etwas mache, muss es „dir“ nicht gefallen, es stört „dich“ vielleicht sogar.

        Schau dir die Verwerfungen auf der Welt an, die sichtbare Tages- und die quasi unsichtbare Geo-Politik. Wer finanziert Kriege, wer profitiert davon? Die USA – deren Wirtschaft -, hat beim Krieg Iran – Irak beide Seiten mit Waffen beliefert. Geh weiter zurück und schau tiefer. Immer wieder wirst du die gleichen Namen / Firmen sehen, die an „Krisen“ verdienen. Das hat kein System, es ist das von Menschen geschaffene (Geld)System, dessen Auswüchse dafür verantwortlich sind. Einzelne ragen daraus hervor oder werden sichtbar gemacht, damit die anderen Spieler weiter im Schatten bleiben.

        All das klingt kryptisch. Aber es ist Quatsch, die Situation der Welt an Namen / Personen festzumachen. Bill Gates ist kein Monster. Allerdings gehen seine Visionen zu weit oder werden von anderen „Managern“ in eine falsche Richtung gelenkt. Epstein war ein Monster, wenn alles was man von ihm weiß der Wahrheit entspricht.

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      • Ich beobachte das Geld- (und Welt-)geschäft schon eine ganze Weile und ich weiß auch, dass ein Bill Gates selbst mit 16 Millarden ein armes Würstchen im Gemenge der wirklich Reichen und Mächtigen ist. Selbst die Forbesliste mit den reichsten Menschen der Welt zeigt nur die bekannten Gesichter.

        Trotzdem glaube ich nicht, dass es einzelne Menschen oder Visionäre sind, die die Welt unter sich aufteilen. Geld ist nur ein Versprechen für einen Tausch. Wahre Macht ist Macht über Menschen.

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      • Reden wir über den gleichen Bill Gates, der aktuell mit 110 Milliarden auf Platz 2 der Forbes Liste steht? Schau dir die komplette Liste an. Danach sollte klar sein, dass ohne diese Menschen nichts geht auf dieser Welt.

        Die sind natürlich vernetzt. Man kennt sich und verfolgt die gleichen oder ähnliche Interessen. Man hat Visionen, wie ein einheitliches Betriebssystem und weltweite Impfungen. Das muss nicht negativ sein! Aber diese Visionen können missbraucht werden und dienen natürlich auch dazu, noch mehr Geld zu verdienen.

        Ich glaube nicht daran, dass ein Bill Gates Macht über Menschen möchte. Aber andere könnten sich seiner Visionen bedienen, die nur durch das viele Geld von Gates möglich sind.

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      • Gates verfügt seit Jahren riesige Milliardenbeträge, du wolltest bestimmt 116 schreiben. 😉

        Wenn man sich die Forbes Liste genau anschaut, wird man auch auf mehrere gleiche Namen stoßen. Addiert man deren Vermögen, hast du deine Dynastie. Nimm Gates, Ballmer und noch einige andere, die befreundet sind und schon hast du wieder eine „Dynastie.“

        Aber noch einmal: Man darf „das Kapital“ nicht an einzelnen Personen festmachen. Sieh es als Matrix, die sich verselbständigt hat. Ein „Reset“ könnte das Problem vielleicht lösen.

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      • „Dass die Regierungen mitmachen, liegt am Egoismus der Akteure, ihren persönlichen finanziellen Abhängigkeiten von der Wirtschaft.“ Siehe oben.
        Ich sehe es als Folge des Systems. Covid-19 als Beispiel: WHO macht ein bisschen Theater, weil die Beamte ja etwas zeigen wollen, wenn schon mal was ansteht. Die Regierungen zögern, einige machen mit, folgen China. Die Beamte der Gesundheitsämter haben auch endlich mal was zu melden und kosten es aus. Was können die Regierungen machen? Die Wirtschaft, zumindest die Pharma, die zu den grössten Geldgebern gehört, drückt auch auf Anheizen. Das nächste Land folgt, Domino-Effekt, diesmal für das Leben, klingt doch nobel. Macht eine Regierung mit wo alle mitmachen, kann ihr nachher niemand Vorwürfe machen. Einen separaten Weg zu gehen, wie Schweden, braucht Mut und ist ein Risiko. Also. Die Frage. die sich den Regierungen stellt ist, wie verlieren wir weniger Stimmen bei den nächsten Wahlen.

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      • Im Gegensatz zu der These nach Wählerstimmen zeigt sich, das jede Wahl mit Geld und Medien zu gewinnen ist. Selbst mit einem Chaoten Trump, den alle hier in D so verlacht haben. Das Lachen steckt ihnen inzwischen im Hals und ich wage die These, der er wiedergewählt wird.

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      • Trump ist Geschäftsmann und regiert die USA mehr oder weniger wie eine Firma. Ja, er macht Fehler, aber in der Summe hat er Erfolg. Dieser Erfolg ist aber nicht unbedingt gut für andere Länder.

        Inwieweit Cambridge Analyticas Daten für Trumps 1. Wahl verantwortlich sind, darüber kann man spekulieren. Fakt ist, mit Robert Mercer und Steve Bannon hatte Trump damals zwei Schwergewichte im Boot. Mercer ist nach einem kurzen Rückzug wieder pro Trump. Ob das für eine zweite Amtszeit reicht, werden wir in einigen Monaten sehen. Den Trick mit den Sozialen Medien, wird Trump kein zweites Mal für sich nutzen können.

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    • Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen, was eine 3. Möglichkeit wäre. Mein „Problem“, wenn man es so nennen möchte, ich denke anders als die meisten. Die wenigsten werden jemals von der Entscheidungstheorie gehört haben. Angenommen du hast ein Ziel, dann hast du mehrere Möglichkeiten zu diesem Ziel zu kommen. Du musst aber auch berechnen, welche Alternativen es zu diesem Ziel gibt. Klingt kompliziert, oder? Das mache ich den ganzen Tag. Ich bewerte Risiken, den Einsatz von Geld / Mitteln, um zu einem Ziel (Erfolg) zu kommen, muss aber auch versuchen einen Misserfolg zu vermeiden. Daher kann ich so gut wie nie an die einfache Variante glauben, wenn ich ein Ereignis sehe. Meiner Meinung nach ist vieles geplant.

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