Der Wind in meinen Haaren

Während die Narren langsam ihre Masken abnehmen und das graue Gesicht des Alltags wieder übernimmt, werden an anderer Stelle neue Masken angelegt. Natürlich alles unter dem Deckmantel von religiöser Toleranz. Nun sind Religionen von Menschen erschaffen, um andere Menschen zu beherrschen. Aber während man Hinduismus oder Christentum wenigstens als Religion bezeichnen kann, ist der Islam lediglich eine politisch motivierte Ideologie. Wer mit dieser Aussage Probleme hat, der sollte meinen Beitrag nicht lesen. Wie gewohnt nehme ich kein Blatt vor den Mund.

Unter dem Schleier

„Die Verschleierung von Mädchen aller Altersstufen – ein zunehmendes Phänomen in vielen Schulen und sogar in Kindergärten – steht für eine Diskriminierung und Sexualisierung von Minderjährigen“, steht auf der Webseite von Terre des Femmes. Wer nun glaubt dieser Satz beziehe sich auf einen beliebigen islamischen Staat, wird schnell eines Besseren belehrt. Terre des Femmes schreibt über Deutschland!

Aber wie kann das sein, werden sich nun viele LeserInnen fragen, Deutschland ist ein christliches Land, ein aufgeklärtes Land. Dem gegenüber steht die unvermindert anhaltende Masseneinwanderung von zum Teil ultrakonservativen Muslimen, die unter dem Deckmantel „Flüchtlingshilfe“ geschieht. Dem gegenüber steht auch ein Block aus Altparteien, die Deutschland, wie auch „die schon länger hier Lebenden“, ganz offensichtlich aufgegeben haben.

Mein Kopf gehört mir!

Zwar fordert Terre des Femmes ein gesetzliches Verbot des sogenannten Kinderkopftuchs im öffentlichen Raum, aber geht das wirklich weit genug? Was hilft es das Kinderkopftuch zu verbieten, wenn der Zwang weiter für Frauen gilt? Das Problem ist damit nur aufgeschoben. Das Kopftuch ist ein klares Zeichen der Diskriminierung und Unterdrückung der Frau. Vernünftige Feministinnen würden das erkennen. Aber an weiblicher Vernunft hapert es in Deutschland und Teilen der westlichen Welt.

„Das Kopftuch ist nicht einfach ein Stück Stoff. Oder eine Kopfbedeckung wie jede andere auch. Wenn dem so wäre, würde man es genau wie eine Cap oder einen Hut im Dienst abnehmen“, hat Anabel Schunke vor einen Jahr geschrieben und dafür großen Applaus bekommen. Natürlich gab es Anfeindungen von linksgrünen „Frauchen“, deren Eltern zu den 68gern gehören und die im Kopftuch eine Befreiung von Frauen sehen. Diese privilegierten Salonlinken haben keine Ahnung was es bedeutet, unter dem Schleier aufzuwachsen. Wie könnten sie auch, ihre Welt sieht völlig anders aus.

World Hijab Day!?

Am 1. Februar haben Aktivistinnen den World Hijab Day gefeiert und von westlichen Frauen „Solidarität“ verlangt, was übersetzt ein Kopftuch zu tragen heißt. Ich erkläre hiermit jeden Tag des Jahres zum Anti Hijab Day! Werft dieses Stück Stoff denen vor die Füße, die eure Unterdrücker sind. Freiheit sieht nämlich anders aus. #FreeinHijab ist eine Gefahr für alle Frauen dieser Welt. Warum nur will das keiner sehen?

Was hat es mit Selbstbestimmung zu tun, wenn diese Aktivistinnen nur Mustern folgen, die Mann ihnen von Kindesbeinen an aufgezwungen hat. „Denn sie wissen nicht was sie tun“, trifft es vermutlich besser. In vielen muslimischen Ländern wird Frauen die Freiheit verweigert anzuziehen was sie wollen. Das ist die Wahrheit, meine Damen und Herren. Jedes Kopftuch im Westen ist ein Dolchstoß in die Herzen jener Frauen, die in ihrer Heimat für die Befreiung vom Schleier kämpfen.

Freiheit die ich meine

Es ist kaum nachzuvollziehen, wie Frauen anderen Frauen das Recht auf Freiheit absprechen. Sie selbst würden niemals Kopftuch tragen, wo kämen wir denn da hin! Aber eine Muslimin hat natürlich zu gehorchen und darf ihrem Meister willige Sklavin sein. Gehorcht sie nicht, wird sie geschlagen. So steht es im Koran. Die Befürwortung des Kopftuchs ist Ausdruck westlicher Dekadenz und die absurde Realitätsverweigerung einer orientierungslosen Gesellschaft.

„Die Verschleierung von Mädchen ist keine harmlose religiöse Bedeckung des Kopfes. Sie stellt eine geschlechtsspezifische Diskriminierung und eine gesundheitliche (psychische und körperliche) Gefahr dar“, steht auf der Webseite von Terre des Femmes. Aber selbst das lassen Pseudo-Feministinnen nicht gelten. Ihnen ist es egal, wenn verschleierte Frauen niemals den Wind in den Haaren spüren. Von den Gesundheitsrisiken ganz zu schweigen, über die niemand reden will.

Mens sana in corpore sano

Ärzte warnen vor den Gesundheitsrisiken durch Licht- und damit Vitamin D-Mangel. Was eine Verschleierung für die Psyche bedeutet, steht auf einem anderen Blatt. Scheinbar selbstbewusst wird das Kopftuch nur von jenen Aktivistinnen getragen, denen Patriarchen die Freiheit des eigenen Denkens genommen haben. Viele dieser Frauen sind an Körper und Seele krank.

Das Video der 13jährigen Mathilda Lundqvist hat mich tief berührt. „Let the wind blow in my hair“, heißt der Titel, dem ich völlig zustimmen kann. Wer es sich selbst anschauen möchte, darf gern HIER KLICKEN. Während diese Zeilen entstehen bin ich wieder in Deutschland und fühle den Wind auch in meinen Haaren. Was an dem knallroten Flitzer liegt, der vor unserer Haustür steht. Insider werden den Hinweis verstehen.

Der Wind in meinen Haaren

Die iranische Journalistin Masih Alinejad kämpft seit Jahren gegen die Verschleierung, die in ihrem Heimatland bereits für Mädchen ab dem 7. Lebensjahr gilt. In den USA hat sie die Bewegung „My Stealthy Freedom“ gegründet, was soviel wie „Meine heimliche Freiheit“ bedeutet. Ich verlinke an dieser Stelle ihren Youtube-Channel, den sich jeder gern anschauen kann.

Masih Alinejad hat auch ein Buch geschrieben, das übersetzt „Der Wind in meinen Haaren“ heißt. Auf ihrer Webseite wird es beworben, auch diese verlinke ich an dieser Stelle gern. Vermutlich würde Masih einige Dinge anders sehen als ich und nicht jedem meiner Worte folgen. Aber das spielt keine Rolle für Frauen, die auf der gleichen Seite sind.

Die Mission

Ich bin Deutschland, ich bin den „schon länger hier Lebenden“ noch etwas schuldig. Deshalb bin ich wieder hier. Frauen die Hilfe brauchen, denen Gutmenschen die Freiheit rauben, werde ich zur Seite stehen. Das ist meine Mission in diesen Tagen. Dass ich keine Details beschreibe bitte ich mir nachzusehen. Clever sein heißt auch zu schweigen.

Auch Terre des Femme hat eine Mission, die „Petition DEN KOPF FREI HABEN!“ heißt. Linksgrüne (G)Eiferer werden das als „Nazi!“ abtun, sie kennen schließlich nur die eigene Sicht. Aber niemand muss Angst vor Menschen haben, die nur aus Selbsthass bestehen. Ganz im Gegenteil muss man ihnen die Hände reichen. Alles andere wäre grundverkehrt.

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22 Kommentare zu “Der Wind in meinen Haaren

  1. Mir fiel dazu ein in Griechenland sehr populäres altes Lied ein:

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjAkt3X8urgAhUO36QKHSJLD_UQwqsBMAJ6BAgAEAo&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DfhDQ0Bxgw34&usg=AOvVaw2TlTb06nH3nIED6V0rkvFT

    Der Text in meiner Übersetzung: Lass deine Haare vom verrückten Südwind durcheinander wehen, jetzt, wo deine Jugend in voller Blüte steht. Sieh die blaue weite See und lass sie wehen im verrückten Südwind! Jetzt ist der Fühling da, es kommt auch der Sommer und dann der Herbst, er kommt grüblerisch-griesgrämig, Auf deine verrückte Schulter möchte ich meine Hand legen. Jetzt ist Frühling, es kommt auch der Sommer. Sie werden dir tausendmal sagen, ich liebe dich, und dann kommt grüblerisch-griesgrämig der Herbst. Lass deine Haare im verrückten Südwind wehen. Es kommt, leider, eine Zeit, hör auf mich, da hast du keine roten Lippen wie Feuer mehr, da hast du dann dein Haar ordentlich frisiert, es kommt, leider eine Zeit, hör auf mich, da ist der Glanz, den du in deinen Augen hast, erloschen und du hast nicht rote Lippen wie Feuer. Lass dein Haar durcheinander wehen im verrückten Südwind!

      • Zudem ist der Ausspruch Frau Merkels…“ die schon länger da sind…“ bezeichnend.

        Am Sonntag besuchte sie in Chemnitz die Lokale „Schalom“ und „Safran“. Beide von ausländischen Bürgern geführt, was auch völlig in Ordnung ist. Da die einheimische Gastronomie schwer zu kämpfen hat, wäre ein ausgewogeneres Verhältnis erstrebenswert gewesen.

        Aber was will man erwarten, zumal es Stimmen gibt, die alle Bürger der ehemaligen DDR ebenfalls als Migranten bezeichnen…

      • Was du beschreibst habe ich vor Jahren schon „Die Hofierung des Fremden“ genannt. Deutsche gelten im eigenen Land leider nichts. Das wird sich wieder ändern.

  2. Ich erwarte nichts von unserer Regierung zum Thema Islam und Frauenunterdrückung, denn wir sind ja keinen Deut besser. Ob die katholische Kirche, die einen so großen Krampf im Arsch hat, dass sie nach wie vor kaum bereit ist Kinderschänder aus ihren Diensten zu entlassen, oder das Frauen, außer putzen und kochen, nichts in ihrer Kirche erreichen können. Wer jetzt glaubt, ich halte es mit den Lutheranern irrt sich, denn Luther war zwar gegen den Ablassverkauf, aber Frauen waren ihm genauso schnurz, wie damals der Katholischen Kirche. Klar, kann man dort Pfarrerin werden, darf heiraten und Kinder bekommen, aber das Weltbild und die Behandlung der Mitarbeiter ist genauso verschroben, wie vor 100 Jahren. Eine Trennung von Staat und Kirche existiert faktisch nicht, obwohl es im Grundgesetz steht, weshalb kaum jemand das heiße Eisen anfassen wird dem Islam die Aberkennung als Religion zuteil werden zu lassen, was aber notwendig wäre, damit der Islam selber Anstrengungen unternimmt, sich in religöse und fundamentalistische Mitglieder aufzuteilen. Die Frauen in den arabischen Ländern werden alleine ihre Emanzipation von Patriarchat bewerkstelligen müssen. Ob ein Führerschein da ein erster Anstoss ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen, doch bis zur Basis aller Frauen wird dies nicht hinabreichen, denn sozial schwächere Schichten sind oft viel konservativer als die oberen Zehntausend. Da richtet es mehr Schaden an, dass Wirrköpfe in Bayern verlangen in alle öffentlichen Gebäude Kruzifixe zu nageln, während diese sich benehmen wie die Axt im Wald. Wie immer gilt bei uns in Deutschland, „wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!“ Amen … Willkommen im guten alten Deutschland!

    • Die Menschen müssen endlich begreifen, wohin falsch verstandene Toleranz gegenüber einer politischen Ideologie und linksgrüner Salon-Feminismus führen kann. Von mir aus können in Deutschland lebende Muslime zu Hause den ganzen Abend beten, wenn ihnen das gefällt. Wenn sie aber ihre Töchter und Frauen unter den Schleier zwingen, wird das zum Problem. Ironie der Geschichte, wieder scheint es Österreich-Ungarn zu sein, die sich „dem Islam“ entgegen stellen.

    • Lieber Arno, ich unterschreibe zwar deinen ganzen Kommentar, aber diesen Abschnitt gleich zweimal:“Die Frauen in den arabischen Ländern werden alleine ihre Emanzipation von Patriarchat bewerkstelligen müssen. Ob ein Führerschein da ein erster Anstoss ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen, doch bis zur Basis aller Frauen wird dies nicht hinabreichen, denn sozial schwächere Schichten sind oft viel konservativer als die oberen Zehntausend“ – wer bin ich als Deutsche, die den muslimischen Frauen sagt, wie ihre Emazipation zu gehen hat, ob es um die Beschneidung geht oder um das Kopftuch, wenn sie sich aber meine Solidarität wünschen, dann bin ich gerne dabei – ich liebe Haare im Wind, eine sehr feine Symbolik für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, Nandalya …

  3. Für mich ist das Kopftuch auch ein visuelles Zeichen der Unterdrückung der Frau. Wenn ich das in meinem Freundeskreis oder bei meinen Geschwistern sage, wird mir oft Intoleranz und fehlende „political correctness“ vorgeworfen. Mir geht diese „political correctness“ total auf den Geist, wenn ich bedenke, dass AKK durch die Medien aufgrund ihrer Büttenrede durch den Dreck gezogen wird. Warum sollen Witze über Männer okay sein, aber Witze über Intersexuelle nicht!?! Die Grünen würden jetzt sagen, dass es nur okay ist, wenn die Unterdrückten sich gegen die Obrigkeiten im Karneval aufbäumen würden. Was für eine Haarspalterei! Durch mediale Zensur geht der Spass an Karneval verloren. Wenn das so weiter geht, traut sich kein Redner mehr, Witze zu machen.

    • Ein Witz ist ein Witz ist ein Witz. Egal über wen. Den kann man über Buddha, Jesus und auch Mohammed machen. Ich zumindest habe davor keine Angst.

      Deutschland steht erst am Anfang einer immer schärferen Zensur, am Anfang von Dingen, die in England bereits Alltag sind. Die falschen Feministinnen, die im Kopftuch eine Befreiung von Frauen sehen, sind von linksgrüner Sektenideologie indoktriniert und verbreiten dieses Gift noch weiter.

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