Gedanken einer Ausländerin: Dein Land – Deine Zukunft – Jetzt!

Zugegeben, die Überschrift stammt nicht von mir. Sie geht auf eine Kampagne des Bundesinnenministeriums zurück, die Migranten zur freiwilligen Rückkehr in ihre Heimat bewegen soll. Ich halte das für gut, das sage ich an dieser Stelle deutlich. Allerdings öffnet das erneut Missbrauch Tür und Tor. Wer heute, natürlich finanziell unterstützt ausreist, könnte schon morgen mit falscher Identität erneut einreisen. Anders als der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Konstantin von Notz, sehe ich in der Maßnahme keinerlei Zynismus und auch keinen Winterschlussverkauf. Ganz im Gegenteil erkenne ich durchaus die Chancen. Tausend Euro und mehr sind viel Geld für einen Afrikaner.

National vs. International

Das Wort „National“ ist in Deutschland negativ besetzt. Vor allem (pseudo)linke Parteien haben es sich zu eigen gemacht, das Wort zu verdammen. Jahrelang haben vor allem die GRÜNEN für eine Abkehr von Heimat und Nationalstaat plädiert und sogar für die Abschaffung nur zweier Geschlechter. Über 70 müssen es laut ihrer Agenda sein. Kein Wunder also, dass GRÜNE täglich mit sich selbst aushandeln müssen, ob sie vom Mars oder von der Venus stammen.

Notz, Habeck und wie sie alle heißen, sind sozialistische Fantasten. Wer Linke oder GRÜNE wählt muss zwingend verstehen, was diese Parteien erreichen wollen. „No Borders!, No Nations“, ist eine Sache, darüber kann man sachlich streiten. Nicht aber, wofür linksgrüne Politik wirklich steht. Kulturelle und materielle Gleichheit, die angeblich das Paradies auf Erden verspricht, der absurde Traum einer einheitlichen Welt, wird genau diese zerstören. Die Auflösung des Nationalstaates, Abschaffung der Religion, die Verleugnung unterschiedlicher Geschlechter, wird auch der Tod der klassischen Familie sein und zu Stillstand und Versklavung innerhalb der neuen sozialistischen Gesellschaft führen. Gescheiterte Beispiele gibt es genug. Die Ehefrau beim Sex teilen, wie im Kommunismus gepredigt, käme mir niemals in den Sinn.

Wer sich über meine Worte wundert und darin einen Widerspruch sieht, immerhin bin ich eine lesbische Frau und Feministin, dem halte ich ein „Na und?“ entgegen. Als Deutsche mit japanischen Wurzeln bin ich zwar durchaus fortschrittlich und weltoffen eingestellt, aber ich bin auch Patriotin und mag Tradition. Ohne die Keimzelle Familie, die man auch auf die Stadt, den Kreis oder den Staat erweitern kann, sind wir heimatlose Nomaden. Es gibt kein europäisches Volk mit gemeinsamer Sprache und Traditionen, aber es gibt Franzosen, Polen und Italiener, die alle ein Teil von Europa sind. Warum soll diese einzigartige Vielfalt verschwinden?

Integration!?

In Deutschland wird gern und oft über die Integration von Ausländern geredet. Gleichzeitig erklären viele Politiker den schon länger hier Lebenden, dass kein deutsches Volk existiere und dass es außerhalb der deutschen Sprache keine Kultur gäbe. Worin also sollen sich Ausländer integrieren? „Es muss ein Wir geben, in das man integrieren kann“, hat der für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung arbeitende Michael Bröning gesagt und ist mit diesen Worten auf Unverständnis bei seinen Genossen gestoßen. Aber der Mann hat recht und gehört zu jenen normal gebliebenen, die noch einen Funken Hoffnung für die SPD erkennen lassen.

„Linke gingen mit ihrer Kritik am Nationalstaat oft zu weit“, sagte Bröning. „Davon profitierten reaktionäre Kräfte. Zudem täten viele so, als ob die Migration nicht beeinflussbar sei.“ Der Politologe will damit nicht nur die deutschen Sozialdemokraten warnen. „Im Zeitalter der Migration sei die klassisch linke Forderung nach einer Überwindung des Nationalstaats nicht mehr zeitgemäß“, so Bröning weiter. Nehmen wir ihn doch beim Wort und schleudern seine Worte all jenen entgegen, die in friedlichen Patrioten sofort „Nazis“ sehen.

Bröning wörtlich:„Meinungsumfragen zeigen immer wieder, dass eine große Mehrheit der Befragten – und zwar weltweit – den Nationalstaat als wichtig empfindet. Das gilt auch für Europa. Dort wiederum bezeichnet sich nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Befragten ausschließlich als Europäer. Und das, obwohl wir mit gutem Recht seit 50 Jahren europäische Integration vorantreiben. Das zeigt, dass die Parteien endlich lernen müssen, Frieden mit der Identität zu machen, die für die meisten Menschen die größte Bedeutung hat. Und das ist eben der Nationalstaat.“

Überfremdung

Nicht nur Deutsche haben Angst vor Überfremdung. Das ist ein normaler und nachvollziehbarer Reflex. Mein türkischer „Onkel“ ist eine Bereicherung für Düsseldorf gewesen, der Italiener um die Ecke hat mir gute Pasta serviert. Aber aggressive junge Südländer, die in Mädchen und Frauen lediglich Freiwild sehen, deren ungebremster Zustrom für massive Probleme sorgt, wecken Angst und den Widerstand in der Bevölkerung. Genau diese Typen braucht Deutschland nicht. Aber ein junger Afrikaner, der vielleicht in Deutschland studieren will, um danach als Informatiker oder Arzt zu arbeiten, ist durchaus willkommen. Vorausgesetzt er hält sich an die Regeln. Dann dürfen sogar Pakistaner in Japan studieren.

Wohin sich Deutschland entwickelt kann man in Dänemark und Schweden sehen. Die Probleme mit Migranten sind förmlich explodiert. Aber während Dänemark nun gezielt gegensteuert, ist man in Schweden noch nicht ganz so weit. In deutschen Städten steigt unterdessen der Ausländeranteil dramatisch, ganze Stadtviertel sind bereits fest in deren Hand. Seltsamerweise lässt sich dort kaum noch ein (Pseudo)Linker blicken. Wie wäre es in No-Go-Zonen mit einer Demo gegen antisemitische Gewalt, liebe Antifaschisten?

Konservative fordern ein Europa der Vaterländer und treffen damit den Nerv vieler Menschen. Vor allem im Osten Deutschlands gehen immer mehr auf die Straße. Noch schläft die Masse, aber wenn sich in Berlin, Dresden, Rostock und Chemnitz Tausende versammeln, sollte das ein untrügliches Warnzeichen sein. Aber die Regierung schweigt. Im Hintergrund wird aber bereits fieberhaft an Gegenmaßnahmen gearbeitet, die es wirklich in sich haben. Der UN-Migrationspakt und der neue Medienstaatsvertrag sollen nur zwei Beispiele sein.

Ein Pakt sie zu knechten

Ein Pakt sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

im Lande Deutschland, wo die Linken drohn

Wer diese abgeänderte Version des Herr der Ringe Gedichts lustig findet, dem wird das Lachen gleich vergehen, wenn ich ich noch einmal über den UN-Migrationspakt schreibe. Aufmerksamen Politikern und Journalisten ist es zu verdanken, dass der Pakt bekannt geworden ist. Die Merkel-Regierung wollte ihn heimlich und ohne Debatte im Bundestag unterschreiben lassen. Das ging nun gewaltig schief. Schnell beeilt sich nun die CDU und auch das von Heiko Maas geleitete Außenministerium zu erklären, dass Alternative Medien und die AfD erneut „Fake-News“ über den Pakt verbreiten. Es handele sich dabei lediglich um ein Völkerrechtlich nicht bindendes Papier.

Gegner des Paktes sehen das anders. Warum, so fragen sie, legt die Bundesregierung so viel Wert auf eine Unterzeichnung, wenn dieser Pakt nicht bindend ist. Dann kann man es auch lassen. Aber die alternativlose Kanzlerin, deren Abgang abzusehen ist, zeigt sich erneut stur. Sie will keine Gegenargumente gelten lassen. Was nun bringt Kritiker des Pakts so sehr auf die Palme, dass es Petitionen und immer mehr Proteste dagegen gibt? Es ist die von der Bundesregierung verschwiegene Tatsache, dass der Pakt als sogenanntes „Soft law“ angesehen werden kann, das nach und nach zum verbindlichen Völkerrecht wird.

In den USA, Australien, vielen europäischen Staaten, China, Korea und Japan hat man das erkannt. Niemand ist dort Ausländerfeindlich, die Staaten helfen vor Ort. Aber diese Staaten sind Inländerfreundlich, das ist der große Unterschied. Die Regierungen in Deutschland und Frankreich haben das noch nicht begriffen. Besser gesagt die Marionetten Macron und Merkel. Deutschland täte gut daran den Pakt entweder abzulehnen oder ihn mit gewissen Zusätzen zu unterzeichnen, die ihn tatsächlich unverbindlich machen. Das wird vermutlich nicht geschehen. Für Merkel ist der Pakt die nachträgliche Zustimmung ihrer Flüchtlingspolitik.

Befürworter des Paktes dürfen gern mit mir darüber diskutieren. Vorausgesetzt, dass sie den Pakt gelesen und auch verstanden haben oder StaatsrechtlerIn sind. Oder glaubt ihr die Nichtunterzeichner sind dumme Rassisten? Nachfolgend poste ich die Links zu Videos, die den Pakt ausführlich behandeln. Wer etwas Propaganda und Einseitigkeit abzieht, wird recht gut und umfassend informiert. Vor allem aber „Rechtsfrei“, was offenbar die Angst vieler BürgerInnen ist. Hat jeder das Wortspiel verstanden? Der dritte Link führt zur konservativen „Jungen Freiheit“, die ebenfalls sehr gut berichtet und mit Dr. Ulrich Vosgerau einen wirklichen Experten befragt. Hört und liest man quer, kennt man den Pakt und auch die zum Teil unkritische Haltung der Mainstream Medien, zeigt sich ein mehr als nur abschreckendes Bild.

Link 1

Link 2

Link 3

Hier geht es zu dem umstrittenen Dokument in deutscher Sprache: KLICK MICH

Patriotismus vs Nationalismus 

Wer Deutschland, wer Europa langfristig und mit Erfolg regieren möchte, der muss zwingend auf gesunden Patriotismus und den Nationalstaat setzen, aber entschieden gegen Nationalismus sein. Bei Bedarf erkläre ich gern erneut den Unterschied. Familienförderung, die Bekämpfung von (Alters)Armut und Investitionen in Bildung sind nur einige Punkte, mit denen das gelingen kann. Aber dafür steht keine Altpartei mehr, zumindest nicht mit dem aktuellen Personal.

Und was ist mit der AfD? Die AfD ist das Resultat und nicht die Ursache einer Politik, die jahrelang am Bürger vorbei gemacht worden ist. Wer lediglich auf die Partei einprügelt und sich dabei verbaler und physischer Gewalt bedient, wird sie nur noch stärker machen. Das eigentliche Problem ist die internationale Geo- und Finanzpolitik. Aber das verschleiert man geschickt. Lieber faselt man von einer Europa-Armee, um sich gegen bitte wen zu schützen? Weder Russen noch Chinesen haben irgendein Interesse daran in Europa einzumarschieren.

„Mitte-links-Parteien hätten in ökonomischen Fragen lange auf Freihandel, Deregulierung und Liberalisierung gesetzt“, hat Michael Bröning gesagt. Damit beschönigt er, dass es um Kapitalismus geht, den ich Neoliberalismus nenne. Während es Politikern oft nur um Macht und Einfluss geht, wollen ihre eigentlichen Auftraggeber mehr. Ihnen geht es um immer mehr Geld. Stecken die Finanzeliten also doch hinter der Flüchtlingskrise? Natürlich tun sie das. Aber anders, als es uns diverse Weltuntergangs-Szenarien glauben machen wollen.

Dein Land – Deine Zukunft – Jetzt!

Es geht um Deutschland, es geht um Europa, letztlich um jeden Staat auf dieser Welt. Wir brauchen keine Weltregierung, keine Vereinigten Staaten von Europa. Was wir brauchen sind offene Gesellschaften innerhalb gewisser Grenzen, die letztlich nur ein souveräner Staat zu bieten hat. Das ist kein Widerspruch. Sachsen dürfen dort weiter Sachsen sein und Bayern dürfen Bayern bleiben. Wer das ändern will, der darf gern den Sozialismus innerhalb der eigenen vier Wände ausleben, die Eingangstür öffnen und sein Eigentum auf die Straße stellen. Fraglich nur, wie lange er das überlebt.

„Linke Kräfte waren immer dann erfolgreich, wenn sie weltoffen waren und wenn sie verstanden haben, dass der Nationalstaat nicht zerstört werden muss, sondern eine Grundlage für etwas Neues sein kann. Willy Brandt und Helmut Schmidt haben das verstanden. Für sie war der Nationalstaat die Grundlage für die europäische Idee“, sagte Bröning. Vergessen wir sein Loblied. Jede Partei kann das leisten, egal ob links, rechts oder mittig. Auch mit- und nicht gegeneinander. Ja, das funktioniert.

Grüne Weltverbesserer sollten also endlich damit aufhören anderen Menschen ihren Willen aufzuzwingen, den ohnehin niemand versteht. Vor einigen Jahren bin ich mit ihnen auf die Straße gegangen und habe für den Bildungsplan in BaWü gestimmt. Heute schäme ich mich fast dafür und lehne die Frühsexualisierung von Kindern ab. Wer 72 Geschlechter propagiert, der darf sie gern selbst ausleben und wechselweise Männlein, Weiblein oder androgynes Etwas sein. Mir ist das egal. Auch wenn ich lesbisch bin, so bleibe ich trotzdem eine Frau. Aber wer mich als geschlechtsneutrale lesbische Alpha-Butch definiert, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

„Dein Land – Deine Zukunft – Jetzt!“, könnte, ja muss zum Slogan für alle Menschen werden, die weiterhin gut und gern in Deutschland leben wollen. Schafft euch endlich Merkel vom Hals und wehrt euch gegen ein kapitalistisches System, das euch immer mehr versklavt. Steht auf gegen Diskriminierung und Hass, gegen (pseudo)linke oder (pseudo)rechte Propaganda, tretet Glatzen mit Springerstiefeln und vermummten Antifanten in die fetten Hintern oder schafft euch letztlich ab. Ihr habt die Wahl. Jetzt!

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12 Kommentare zu “Gedanken einer Ausländerin: Dein Land – Deine Zukunft – Jetzt!

  1. Holla die Waldfee, liebe Mayumi! Dir liegt Deutschland wirklich sehr am Herzen, so, wie du hier den Rundumschlag machst. Es wäre kein Problem, Menschen wieder auf eigenen Wunsch in ihr Land zurück zu senden, wenn jeder europäische Staat Fingerabdrücke nehmen würde, die dann in einem Register von jedem Land abgerufen werden können, aber meistens hält unsere Bürokratie einen Dornröschenschlaf und es scheitert wie so oft an Kompetenzgerangel. So ist das fast überall auf der Erde, nur eben nicht beim Neoliberalismus, weil diese Gesetze, zumeist, bereits von Lobbyisten geschrieben wurden. Die USA wären nicht Ausländerfeindlich? Hier ist es wichtig den Unterschied zwischen Regierung und Volk zu treffen. Trump ist nicht nur Rassist, sondern auch in weiten Teilen die Vereinigten Staaten selber, vor allem, wenn gewisse Bevölkerungsgruppen zuvor pauschal als Terroristen eingestuft wurden. Wer in Deutschland wirklich zu Rassismus und Antisemitismus neigt, steht noch nicht fest, aber ich vermute, es zieht sich wie ein roter Faden durch das Land, auch bei den Parteien, wo die CSU gerne rassistische Äußerungen vom Stapel lässt, nur um sich hinterher falsch verstanden zu fühlen, im Prinzip eine AfD light. Das Sozialismus nicht wirklich funktioniert haben Staatsformen in den letzten Jahrhunderten gezeigt, alleine schon, weil Menschen immer nach Besserem, Höherem und vermeintlichen Bequemerem streben, als ist eine Bevölkerung die unterschiedliche Ansprüche stellt in einer sozialen Marktwirtschaft einigermaßen gut aufgehoben. Nur haben wir keine soziale Marktwirtschaft, auch wenn „Soziales“ immer der höchste Ausgabenposten des Jahres ist, was aber alleine an den Renten- und Pensionsansprüchen liegt, die inzwischen exorbitant hoch sind, aber nie adäquat gegengerechnet wurden. Es ist also ein ständiges finanzieren dieses Postens notwendig, weil vor etwa 30 Jahren, spätestens zur Wiedervereinigung, keine Abänderung dieses Sytsems erfolgte. Daraus resultierte das Hartz IV, der offene Arbeitsmarkt, welcher schon 18 jährige zu späterer Altersarmut verdonnerte, denn alleine 5 Jahre miese Jobs, Arbeitslosigkeit oder Krankheit reichen schon aus, um einen späteren Altersbezug auf Sozialhilfe Niveau zu senken. Das weiß natürlich jeder Politiker, aber man verschieb stets alles auf die nächsten Generationen, hauptsache der Wirtschaft geht es gut und damit dann eben auch dem ausgeschiedenen Politiker der Zukunft, wie z. B. einem F. Merz, der nur aus wirtschaftlichen Interessen als Kandidat ins Rennen gegangen ist. Und so weiter und so fort … Wir beide kennen die Probleme, die eindeutig über unserer Gehaltsklasse liegen, aber deshalb nicht unwahrer sind.

    • Deutschland wird immer einen besondern Platz in meinem Herz behalten. Es ist schlimm mit anzusehen, wie eine Clique von Globalisten Deutschland und Europa zerstören will und eigentlich die ganze Welt zu beherrschen versucht. Fast noch schlimmer ist es zu sehen, dass Deutsche dem gegenüber so gleichgültig sind. Wie viele in deiner Umgebung haben den UN-Migrationspakt gekannt? Wie viele glauben noch immer dem „Onkel“ von der Tagesschau? Soll ich bei Gelegenheit eine umfassende Analyse von Spiegel Online präsentieren und wie man dort ganz gezielt die Öffentlichkeit manipuliert? Ursprünglich mag das keine böse Absicht gewesen sein, es ging um Klicks. Jetzt hängt eine Masse gläubig an deren Worten und wird von Leuten wie Augstein dumm geschrieben. Vielleicht mal nachlesen, was Jan Fleischhauer zum / gegen den Migrationspakt sagt? Selbst er hat die Gefahr verstanden.

      Auch wenn ich nicht an politische Richtungen glaube, die in ihren Parteien verhafteten Funktionäre tun das zum Teil noch. Natürlich auch die dumm gehaltene Jugend. Schon wieder, wie eigentlich immer, wird genau diese Jugend missbraucht und aufeinander gehetzt. Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Analyse der Mitglieder bei den Finanzeliten. Wie viele sind Frauen, wie viele Männer, woher stammen letztlich diese wirren Ideen einer genderfreien, vereinten Welt? Ist das lediglich die gezielte Verwirrung? Getrau dem Motto: Wie man aus KriegerInnen Schafe macht. Das hat bisher blendend funktioniert.

      Trump ein Rassist? Eher Realist. Und gleichzeitig auch ein Getriebener, wie viele andere Politdarsteller. Es gibt „zwei Trumps.“ 1. den Trump, der Kriege beenden möchte, der sich direkt an seine WählerInnen wendet und 2. den Trump, der Ziele in Syrien bombardiert. Warum denkst du ist das so? Rassismus ist ein großes und meist falsch benutztes Wort. Sind Japaner rassistisch, wenn sie keine Invasion von Ausländern wollen? Wir nennen das Bewahrung der kulturellen Identität. Statt Kalkutta nach Japan zu holen, helfen wir in Kalkutta. Auch Deutschland hat das früher so gemacht.

      Ist Trump nun ein Rassist? Sieh es mit den Augen eines weißen Amerikaners. Die USA, wie auch Europa, leiden unter einem Rückgang der Geburtenrate der weißen Mehrheit. Die schrumpft. Gleichzeitig strömen pro Jahr mehr als eine Million Ausländer legal in die USA. Von den Illegalen ganz zu schweigen. Die größten legalen Kontingente sind Inder, Chinesen und Mexikaner. Trump versucht seine eigene Ethnie vor dem Untergang zu bewahren und trotzdem der Präsident aller AmerikanerInnen zu sein. Das würdest du als Familienoberhaupt ebenso machen. Gleichzeitig hält er die Demokraten in Schach, die allerdings die gleichen Ziele haben. Ihr Weg dahin soll aber ein anderer sein.

      Davon abgesehen ist Trump viel beliebter in den USA, als man in Deutschland weiß und glaubt. Er ist nun mal gewählt und die Russen haben damit nichts zu tun. Aber Trump-Bashing lenkt nur wieder von den eigentlichen Plänen der Finanzeliten ab. Sogar von den eigenen Problemen. Die Gewinner sind jene von denen du sagst, dass sie über deiner Gehaltsklasse stehen. Trotzdem muss man sie nicht fürchten, aber ihr perfides Spiel kann man durchaus (zum Teil) durchschauen. Die Schwierigkeit ist Geo- von Realpolitik zu unterscheiden. Ersteres wird meist mit dem Zusatz „Verschwörungstheorie“ versehen, um keine Diskussion zuzulasssen. Stattdessen starrt man gebannt auf die Show in den Parlamenten, während die Staatsekretäre und Lobbyisten heimlich Weltpolitik machen.

      • Nun ja, ich weiß längst nicht alles, denn von dem Migrationspakt habe ich auch erst hier bei dir erfahren, aber ich habe schnell rausgefunden wo das Gefahrenpotential darin liegt. Das die weiße Bevölkerung in den USA ständig zurückgeht, ist nicht nur dort so, auch in Europa bzw. Deutschland ist dies so. Das macht mir keine Angst, denn schon immer ist der Mensch gewandert und hat sich vermischt und vergessen wir nicht, wer einst die USA besiedelte. Es waren Ausgestossene, Abenteuerer, Habenichtse, Religionsfanatiker und ein großer Teil stammte aus Deutschland, so wie ja auch die Familie Trump. Trump ist aber nicht nur ein Rassist, sondern er hat kaum Achtung vor irgendeinem Mensch. Mit Bashing gegen Trump kommt Europa keinen Schritt vorwärte, wie ich ja schon vor über zwei Jahren geschrieben hatte, aber noch hat Europa nicht genug Mumm, um selber mal etwas auf die Beine zu stellen und nicht nur einfach die Amtsperiode abzuwarten, bis ein neuer Präsident etwas kuscheliger daher kommt. Europa und insbesondere Deutschland sollte sich endlich in der Welt emanzipieren und seinen friedlichen Weg selbstsicher und voller Stolz beschreiten, weg von den Aufrüstungsherren und Kriegstreibern, die weiter Angst unter allen Völkern säen, um weiter Geld aus jedem Staat zu pressen. Doch hier laufen unsere Politiker wie kopflose Hühner herum, immer auf der Suche, was den abtrünnig gewordenen Wähler wieder bringt. Da will die SPD nichts mehr mit Hartz IV zu tun haben (man nennt das Kind einfach um) und die CDU findet, dass Schwule und Lesben eben doch keine Familien sein sollten, weil das dem Kindswohl schadet. Die haben beide den Schuss nicht mehr gehört, aber es bringt ja wenig, sich jeden Tag über diese Idioten aufzuregen. Japan ist eine Insel und alleine schon aus diesem Grund hat es lange gebraucht, um dort überhaupt hinzukommen. Dazu war Japan jahrtausende lang ein verschlossenes Land mit einer, für Europäer, unverständlichen Kultur. Das ist es eigentlich immer noch, aber dank vieler Filme ist uns das Land ans Herz gewachsen, egal ob wir es wirklich verstehen oder eben nicht. Auch wir sind den Japanern symphatisch, was manche, uns nachgesagten, Charaktereigenschaften betrifft. Doch auch dies ist nur bedingt richtig, aber macht die Inselbewohner wenigstens so neugierig, dass sie gerne mal nach Deutschland reisen. Diese Neugier würde ich mir für viele Menschen und Länder wünschen, denn auch Südamerika oder Afrika sind superinteressante Kontinente mit bereichernder Kultur, nur eben nicht so romantisiert wie vielleicht andere. Der soziale Zerfall Europas macht mir jedenfalls mehr zu schaffen, als alle dummen Tweeds von Trump zusammen, aber er ist ein genialer Verkäufer und Augensandstreuer und wird nach seinem begnadigten Abgang sicher noch gaaaanz weit aufdrehen. Beste Grüße in mein sehr geschätztes Elfenheim!

      • Was den Migrationspakt betrifft, so wird es immer enger für Merkel. Man könnte fast schon den Verdacht haben, dass die GroKo diese Fehler absichtlich begeht. Nun zu behaupten, dass AfD und Alternative Medien Fake-News verbreiten, wird unglaubwürdig, wenn man im Bericht der Bundesregierung zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinten Nationen und einzelnen, global agierenden internationalen Organisationen und Institutionen im Rahmen des VN-Systems in den Jahren 2016 und 2017 auf Seite 71 und 72 folgendes liest:

        „Auf Basis der New Yorker VN-Erklärung vom 19. September 2016 treibt die Bundesregierung zudem die Prozesse zur Erarbeitung eines Globalen Paktes für Flüchtlinge (Global Compact on Refugees, GCR) und eines Globalen Paktes für sichere, geordnete und reguläre Migration (Global Compact on Migration, GCM) politisch, inhaltlich, personell und finanziell voran und unterstreicht dadurch ihre internationale Gestalterrolle im Bereich Flucht und Migration. Während der GCR auf eine gerechtere internationale Verantwortungsteilung in großen Flüchtlingssituationen abzielt, soll der GCM die Grundlage für eine global gesteuerte, sichere und reguläre Migration werden. Deutschland hat die Ausgestaltung der beiden Pakte durch Textvorschläge aktiv mitgestaltet. Beide Pakte sind als rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend konzipiert.“

        Hier der Link zum Dokument: https://www.auswaertiges-amt.de/blob/274850/be419af7324f421a7655b490a2e2ea18/vn-bericht16-17-data.pdf

        Deutlicher geht es kaum. Der Text deckt auf, wer Fake-News verbreitet. Deutschland wird, falls kein Umdenken stattfindet, das einzige Land in Europa sein, das den Pakt noch unterschreibt. In Asien schüttelt man über diese Dummheit den Kopf.

        Für Japaner bleibt es unverständlich warum viele Deutsche so wenig Stolz auf ihr Land empfinden. Selbst mir fällt das schwer. Mir könnte es egal sein, ob Weiße langfristig überleben. Japan wird deshalb nicht untergehen. Aber kein Mensch steht über dem anderen, keiner hat das Recht andere zu verdrängen.

        In Asien muss man weder Trump noch seine Politik mögen, um seine Handlungsweise zu verstehen. Wir profitieren davon und lächeln (eisig).

  2. Meine Güte, was für ein großartiger Beitrag! Du sprichst mir aus der Seele! Du solltest dass im Bundestag vortragen, Du würdest sie alle enttarnen! Bravo!👏👏👏👏👌👍🙋‍♀️

    • Versuch mit Ideologen zu sprechen und es bleibt meist beim Versuch. Aufklärung funktioniert auch nach dem Schneeballprinzip. Es wird länger dauern, ist aber langfristig wirkungsvoll. Das Umdenken in Deutschland und Europa muss Schritt für Schritt erfolgen. Erst wenn aus wenigen eine Masse wird, hat das Erfolg.

  3. Wen favorisierst du von den Dreien (Spahn, Merz oder Kramp-Karrenbauer)? Die Medien gehen ja davon aus, dass Spahn die wenigsten Stimmen bekommen wird. Oft wird berichtet, dass Kramp-Karrenbauer die „Merkel-Politik“ fortführen würde. Das sehe ich nicht so. Anders als bei Merkel würde sie innerhalb der CDU auch Diskussonen vor Gesetzesänderungen zulassen, zumindest wenn man ihren Wahlversprechen glauben schenken kann. Viele mit denen ich über die Wahl geredet habe, gehen davon aus, dass nach Merkel nun erst einmal wieder ein Mann gewählt werden wird.

    • Während Deutschland wie gebannt auf die Frage der NachfolgerInnen schaut, werden anderswo wieder Nägel mit Köpfen gemacht. Geo-Politik ist wesentlich interessanter, aber auch gefährlicher für Deutschland und Europa. Da durchzublicken ist allerdings sehr schwer. Mit dem Blick aus Asien gelingt mir das zur Zeit wesentlich besser. Stell dir die Welt als Schachspiel vor, die Staaten sind die Figuren. Jeder Zug den die global Player machen, wird weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Noch interessanter ist aber die Frage, warum genau dieser Zug gemacht wird. Wem nützt er?

      Von den Kandidaten kann man keinen favorisieren, auch der Kandidat Andreas Ritzenhoff nicht. Der wird von den Medien verschwiegen, die im Auftrag des Großkapitals, Merz hypen. Mit Merz käme, wie schon mit Trump, ein weiteres Mitglied der Finanz-Eliten ans Ruder. Wobei Merz in der Hirarchie deutlich unter Trump steht. Merkel ist auch nur eine der Wirtschaft hörige Marionette.

      AKK wird nie mehr als eine kleine Politikerin sein, die besser im Saarland geblieben wäre. Sie ist „Merkels Mädchen.“ Dass sie sich im Fall einer Wahl gegen „Mutti“ stellt, ist daher unwahrscheinlich. Spahn wird nicht den Sebastian Kurz geben, er ist lediglich Merz light. Er will dorthin, wo der schon ist. Er hat aber wegen seiner Homosexualität die schlechtesten Karten. Merz, Spahn und Ritzenhoff könnten sich aber gegenseitig neutralisieren und so den Weg für AKK ebnen. Ich weiß es nicht. Vielleicht gibt es eine Überraschung. Was sich nicht wesentlich ändern wird ist die Politik. Wenn in den nächsten Jahren kein Wunder geschieht, wird Deutschland, als eigenständige Nation, in der Euro-Zone aufgehen. Das ist zumindest der Plan.

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