Gedanken einer Ausländerin: Die Hassprediger

„Als Hassprediger werden vor allem Geistliche und seltener Politiker bezeichnet, die zu Feindschaft und Hass aufstacheln oder direkt zu Gewalttaten aufrufen und dabei in ihren Reden oder Schriften aufwiegelnde und hetzerische Rhetorik verwenden.“

So steht es, von mir für diesen Beitrag leicht abgewandelt, auf Wikipedia. Aber stimmt das noch? Der Satz könnte auch so lauten: „Als Hassprediger werden vor allem Politiker und seltener Geistliche bezeichnet, die zu Feindschaft und Hass aufstacheln …“

Es gäbe noch eine dritte Variante. „Als Hassprediger werden vor allem Geistliche bezeichnet, die als Politiker zu Feindschaft und Hass aufstacheln …“

Schatten über Deutschland

Zurück in Deutschland schlägt mir eine Welle aus Hass entgegen. Er vergiftet die Medien und jeden öffentlichen Raum. Liegt das an mir, habe ich mich diesem Land entfremdet? Yuki schüttelt den Kopf. „Nein“, lässt sie mich wissen, „ich spüre das auch. Etwas ist anders als früher.“

In den Medien herrscht Krieg. Anders kann man die hitzigen Debatten kaum bezeichnen. Journalisten beschimpfen BürgerInnen, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen und gegen die herrschende Ordnung der PolitdarstellerInnen aufstehen. Wo bitte bin ich gelandet?

Aktuell erhebt sich ein abgehalfterter Journalist über eine Frau, deren Arbeit ich sehr schätze. Ernst Elitz, einst Intendant beim Deutschlandradio, der sein Gnadenbrot bei der BILD verdient, wettert im bisher von mir geschätzten CICERO über Vera Lengsfeld. Was er ablässt ist Hetze pur. Frau Lengsfeld hat mit ihrer Erklärung 2018 mittlerweile über 78.000 Menschen erreicht. Und jede Negativschlagzeile lässt die Zahl der UnterstützerInnen wachsen. Hier noch einmal der Link: Erklärung 2018

Auf einen Link zum CICERO-Artikel verzichte ich. Derart üble Hetze hätte ich dem Magazin nicht zugetraut. Bisher fiel es durch ausgewogene und kritische Berichte auf. Aber offenbar fand nun ein Wandel statt und man hat sich auch dort dem Mainstream angedient. Immerhin haben die LeserInnen den Autor dafür geschlachtet, um es salopp auszudrücken. Die Kommentare zu lesen ist ein Hochgenuss. Den CICERO werde ich ab sofort kritischer betrachten. Schade, Herr Schwennicke.

„Noch nie, nie! sind zwei Sätze aus insgesamt 33 Wörtern und 273 Zeichen, einschließlich der Leerzeichen, so aufgeregt und so umfänglich kommentiert worden“, hat Henryk M. Broder die Diskussion um die Erklärung genüsslich kommentiert. Da stimmt, Frau Lengsfeld und alle UnterzeichnerInnen, haben einen Nerv getroffen. Und davor haben die Herrschenden nun Angst.

Weimar lässt grüßen

In Hamburg haben vor einigen Wochen Antifa-Aktivisten einen Mann ins Koma geprügelt, der an einer friedlichen Demonstration teilgenommen hat. Schon lange zuvor haben Politik und Presse die DemonstrantInnen als Rechte denunziert. Das ist leider wieder so in Deutschland. Die Stasi lässt schön grüßen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die mutige Uta Ogilvie, die spontan und ohne Hilfe, die erste Hamburger Demonstration gegen Merkel angestoßen hat.

Für die Hamburger Morgenpost, die Antifa und den Innensenator ein gefundenes Fressen. Trotz Auskunftsperre der Behörden, haben Antifa-Aktivisten ihr Wohnhaus gefunden und mit Farbe besprüht, das Fenster zum Kinderzimmer eingeworfen und die Zwillinge in Todesangst versetzt. Uta Ogilvie hat daraufhin aus Angst um ihre Familie aufgegeben. Leider, aber ich kann sie verstehen.

Ein Interview mit ihr zeigt eine sympathische, parteilose Frau, die weder ein Nazi ist noch in irgendeiner Form extrem. Extrem, das sind die anderen, die nur vermummt auftreten und Steine auf Passanten werfen. Wo blieb der Aufschrei der sogenannten Feministinnen, als man Frau Ogilvie angriff? Ach ich vergaß, die linken Schwestern schauen dann schnell weg.

Frau Ogilvie, die mit einem Schotten verheiratet ist, wird als Fremdenfeindlich denunziert. Armseliger geht es kaum. Dass sie Schutz vor der Antifa brauchte, wird ihr von dieser Klientel nun vorgeworfen. Wie konnte sie es nur wagen und sich kräftige Türsteher gegen linke Schläger als Hilfe holen. Hat jeder die Ironie erkannt?

Für mich, die ich Weimar nur aus Büchern und alten Filmaufnahmen kenne, sind die Ähnlichkeiten unverkennbar. Aber im Gegensatz zu damals sind die meisten Deutschen satt und unpolitisch. „Ach wie geht es uns doch gut!“ 

Die HasspredigerInnen

Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen), die zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, hat am Sonntag, einen Tag vor der Demo am 19.03.2018, in einem Interview mit dem NDR erklärt:

„Das sind alles „stramm Rechte“, ja mehr als das: „keine Rechtspopulisten“ – man darf das nicht verharmlosen oder gar verniedlichen! -, nein das sind – wir müssen das Kind beim Namen nennen – echte Nazis.

Wichtig ist es jetzt, starke zivilgesellschaftliche Signale zu senden und möglichst alle hinzugehen und zu sagen: Ihr macht uns unsere Gesellschaft nicht kaputt und wir geben den Rechten keine Chance.“

Einigen Freundinnen steht blankes Entsetzen ins Gesicht geschrieben, als sie diese Worte lesen. Einhelliger Tenor „Was redet die da, weiß die eigentlich von was sie spricht?“ Auch Simone, die Enkelin von Graf Werner, schüttelt nur den Kopf. „Das ist ein Aufruf zu noch mehr Hass“, hat sie gesagt.

Für die zerfallende Hegemonie der Linken ist die Antifa das letzte Mittel, um weiter an der Macht zu bleiben. Statt auf Diskurs wird auf Ausgrenzung und Gewalt gesetzt. Wie lange dauert es noch bis zur DDR 2.0? Werden bald Polizei und Bundeswehr gegen die Menschen eingesetzt, sind wir wirklich schon soweit?

Gewalt

Liebe Katharina Fegebank, wenn es noch einen Grund gebraucht hätte, um niemals wieder ein Kreuz bei den GRÜNEN zu machen, mit dieser Aussage haben Sie ihn erneut geliefert. Sie haben indirekt zur Gewalt gegen normale BürgerInnen aufgerufen, Sie sind es, die die „Rote Flora“, die all die militanten Linken in Hamburg schützt.

Sie, Frau Katharina Fegebank, Sie machen unsere Gesellschaft kaputt. Und zwar genau deshalb, da Sie keine andere Meinung ertragen können, die Sie in Ihrer lebensfernen Scheinwelt stört. Sie und die GRÜNEN, Sie haben sich eine Realität geschaffen, die Ihnen Wohlstand und fette Diäten sichert. Um das zu verteidigen wird die Antifa geduldet. Und diese Brüllkinder machen munter mit, wie dieser Artikel in der WELT aufzeigt.  KLICK

Zynischer, als Christiane Schneider (DIE LINKE), kann man die Prügelattacke der Antifa kaum kommentieren: „Vielen Dank mal an die #Antifa, die Montag für Montag gegen die rechten Merkel-muss-weg-Kundgebungen demonstriert. Ohne euch wär‘s öde.“ Da fehlen selbst mir die Worte.

Malu und die Antifa

Was wie der Titel eines Märchens klingt, ist alles andere als das. Malu, das ist Marie Luise Dreyer, die SPD-Minsterpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Sie hat sich, ganz die aufrechte Demokratin, als Rednerin an einer Gegendemonstration zur Initiative „Kandel ist überall!“ beteiligt.

Das ist legitim, das ist demokratisch. Aber Frau Dreyer schießt weit über das Ziel hinaus. „Kandel sind wir!“, haben sich nämlich auch die Sturmtruppen der Antifa auf die roten Fahnen geschrieben. Und sie zeigen schon bald, wie sehr sie Kandel und alles Deutsche (auch Sie, Frau Dreyer!) hassen.

Soweit ich weiß, hat es eine Anzeige gegen Frau Dreyer gegeben. Sie habe als Ministerpräsidentin ihre Neutralitätspflicht verletzt, heißt es. Das kann man durchaus so sehen, wenn man folgenden Artikel liest: Livebericht aus Kandel

Nun bin ich keine Freundin der BILD, der es immerhin die Schlagzeile „Linke Demonstranten greifen Polizei an“ wert gewesen ist. Aber man hat es dort wenigstens als Überschrift gebracht. Der dazugehörige Artikel ist schlecht. Aber so kennt man dieses Blatt.

Frau Dreyer wird sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass es die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD, Julia Troubal war, die zur kostenlosen Busreise mit Teilnahme an einer angeschlossener Propaganda-Veranstaltung eingeladen hat. Aber davon wird sie sich, ganz die Staatsfrau, sofort distanzieren. Oder schweigen, das hat sie von Frau Merkel gelernt.

Prügelszenen

Wie fast immer bei Demonstrationen kam die Gewalt von der Antifa. Ein Reporter vom PfalzExpress hat dazu mit dem Einsatzleiter der Polizei, den ich als sehr sachlich und besonnen empfinde, ein Interview geführt. Was unklar für mich war, wie heftig die Attacken der LinksextremistInnen waren. Hier das Video:

 

Auch der SWR hat dazugelernt und diesmal keine Rechtsextremisten ausgemacht. Hat da jemand meinen Blog gelesen? Nun war das Bündnis nur noch Rechtspopulistisch. Für verständnisloses Kopfschütteln bei jedem Bürger müsste aber die Warnung des Rheinland-Pfälzischen Innenministers Roger Lewentz sorgen. Der SWR schreibt:

„Weil damals auch rheinland-pfälzische Landtags- und Bundestagsmitglieder der AfD bei der Kundgebung mitliefen, hatte Innenminister Lewentz im SWR im Vorfeld angekündigt, man werde am Samstag genau hinschauen. Wenn AfD-Abgeordnete mit rechtsradikalen Gruppierungen wie ‚Identitärer Weg‘, NPD oder ‚Dritter Weg‘ gemeinsam marschieren und Fahnen zeigen, dann ist das für mich grenzüberschreitend.“

Lieber Herr Lewentz, für mich und vermutlich jeden vernünftigen Demokraten ist es auch grenzüberschreitend, wenn eine Ministerpräsidentin an der Spitze von Linksextremisten marschiert. Was werden Sie dagegen unternehmen? Ach ich vergaß, (Pseudo!)Linke dürfen das. Quo vadis SPD?

Kandel bist auch du

Noch immer ist es lediglich eine Minderheit der Deutschen, die gegen Gewalt und Merkels unsägliche (Europa)Politik demonstrieren. Aber die Zahl wächst und vielleicht wird es schon bald auch in „deiner“ Stadt zu Protesten kommen. Vielleicht sollte sich jeder selbst die Frage stellen, auf welcher Seite er in Zukunft steht. Oder sich einfach selbst sein Bild machen, wenn einfache Frauen gegen Mörder demonstrieren. Ich habe das gemacht.

Das bedarf viel Mut, die Angst der Menschen ist groß, von anderen als „Rechte“ denunziert zu werden. Ironie der Geschichte, in Kandel waren es auch AmerikanerInnen und polnische Frauen, die für Deutschland Flagge zeigten.

Wir AusländerInnen sind es, die für euch Schweigende an vorderster Stelle stehen. Wir riskieren viel um für ein Land einzustehen, das wir offenbar mehr lieben wie ihr. Asiatinnen, Kurdinnen, Iranerinnen, Afrikanerinnen, sie alle sind Kandel. Und was bist du, liebe schweigende deutsche Schwester?

Hass trifft Humor

Wieder ist es die einst von mir geschätzte taz, die Hass und Ausgrenzung verbreitet. „Mit Nazis reden bringt nichts“, ist eine Überschrift. Und weiter: „Gibt man Rechtsextremen Raum, füllen sie ihn. Also macht Kommunikation hier wenig Sinn. Man muss ihnen das leben schwer machen, wo es nur geht.“ Hier der Link zum Artikel: KLICK

Die Kommentare sind besser, als der eigentliche Artikel von Adrian Schulz.  Aber lassen wir ihm seine Meinung, die steht ihm natürlich zu. Prompt kam der Konter von Alexander Wendt (Focus, Publico) auf Facebook:

„Hallo, liebe Stalinisten von der taz! Oder Stasis. Oder Gulagwächter. Ich darf euch doch so nennen, oder? Wir müssen uns doch hier nicht totdifferenzieren. Wollen wir ein Spiel spielen?

Gibt man also Gulagwächtern wie euch Raum, dann füllt ihr ihn. In der taz, im Parlament, auf der Straße. Das ist schlecht. Also ergibt Kommunikation mit euch wenig Sinn. Man muss euch das Leben so schwer machen, wie es geht.“

Unversöhnlich

Genau diese Unversöhnlichkeit habe ich in Leipzig gesehen, in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und in Kandel. Überall wird der Begriff  „Nazi“ inflationär gebraucht und damit regelrecht abgewertet. Bubi Schulz hat vermutlich wenig Ahnung, was ein echter Nazi ist. Ich hoffe für ihn, dass er niemals irgendwelchen Extremisten begegnet. Selbst ich habe darauf keine Lust.

Menschen wie er, die nur ihre Meinung gelten lassen, sind ein deutsches (europäisches) Problem, das ich seit Jahren sehe. Die Besserwisserei und Intoleranz in Deutschland ist unerträglich. Die letzten Jahre toppen das noch. Auch ich war bereits von dieser Unsitte befallen, Japan hat mich wieder (fast) bekehrt.

Und doch muss ich es noch einmal sagen, es sind meist Pseudolinke, die längst ins Altersheim der Geschichte gehörende Generation von 1968 und ihre kognitiv suboptimierten EnkelInnen, die eine Vorreiterrolle spielen. Jeder muss einmal abtreten, auch ihr.

SPD und CDU, allen Altparteien, geht es nur um Machterhalt. Den verteidigen sie mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Das geht in die Hose, meine Damen und Herren.

Gewalt ist keine Lösung

Diese Zwischenüberschrift ist bewusst so ausgewählt. Für viele Linke ist Gewalt die einzige Lösung, um ihre bröckelnde Hegemonie am Leben zu halten. So werden etwa die Adressen von (angeblichen) Rechten ins Internet gestellt und zur Gewalt aufgerufen.

Alexander Wendt kontert ironisch und schreibt:

„Privatadressen ins Internet stellen, das wäre schon mal ein erster Schritt. Eure Autos abbrennen. Eure Kinder in der Schule unter Druck setzen. Ab und zu mal jemand verprügeln, wenn die Mehrheitsverhältnisse mindestens zwei zu eins sind, so wie kürzlich zwei Männer einen Anti-Merkel Demonstranten in Hamburg zusammengeprügelt hatten.“

Natürlich ist das nur ein Witz von seiner Seite. Aber vielleicht kommt er an den richtigen Stellen an und dort findet ein Umdenken statt. Ich hoffe es zumindest und auf weitere Maßnahmen der Polizei gegen die Antifa. Vermummte, gewaltbereite Links- wie Rechtsextremisten, haben in einer Demokratie keinen Platz.

Die Angstgesellschaft

Ja, die Menschen haben Angst und die PolitikerInnen befeuern diese noch. Ein Volk in Angst kann man besser regieren. Die Angst vor sozialer Ächtung lässt Menschen verstummen und gebückt durchs Leben gehen. So erlebe ich Deutschland. Die Faust wird nur heimlich geballt, der ungeliebte Nachbar könnte das sonst sehen.

Bürger stehen gegen Bürger und überall wird Politik gemacht. Nur unterbrochen von der nächsten Messerattacke. Diesmal war es Burgwedel. Der Täter ist ein angeblich 17-jähriger „Südländer.“ Die junge Frau ist mittlerweile außer Lebensgefahr, aber kritisch war es doch. Ihre Familie wird nicht schweigen. Wird Burgwedel das nächste Kandel?

„Sag mir wo die Mädchen sind, wo sind sie geblieben?“, hat Joan Baez einst gesungen. „Sag mir wo die Mädchen sind, was ist geschehen?“ Die Antwort darauf ist offensichtlich und nur der Wind weht über ihr stummes Grab.

Verschämt und etwas neidisch wird auf jene einsamen Frauen geschaut, die mehr Mut als viele Männer beweisen. Wie tief ist der deutsche Mann gesunken, wenn Frauen in vorderster Reihe stehen.

Schieflage

In Burgwedel wird überdeutlich, was schief gelaufen ist in diesem Land. Schlappe 480.000 Euro(!) hat man für ein Doppelhaus ausgegeben und dort zwei syrische Familien untergebracht. Das ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Mit diesem Geld hätte man Hunderten helfen können. Auch verarmten Deutschen.

Zu Recht begehren immer mehr Deutsche auf und fragen, woher die Milliarden für die Flüchtlingskrise stammen. Hat man sie vielleicht für genau dafür angespart? Oder stammen sie aus den Waffenverkäufen, mit denen der Westen seit Jahren die Türkei und die Saudis bei Laune hält.

Schief läuft auch nach wie vor der verweigerte Dialog mit Russland. Der unbewiesene Mord an dem Doppelagenten Skripal, den England nun Russland vorwirft, ist nur ein weiterer Baustein im Mosaik eines perfiden Plans. Aber davon reden wir später.

Habt Mut!

Auch wenn ich Deutschland schon wieder verlassen habe, meine Solidarität ist diesem Land gewiss. Sie gilt allen Menschen, die dort in Frieden miteinander leben wollen. Aber mein Widerstand richtet sich gegen Hass und Lügen, gegen Gewalttäter und Extremisten und Frau Merkels Politik.

Ihr alle, die „schon länger in Deutschland lebenden“ und „NeubürgerInnen“, solltet Vertrauen in die eigene Stärke haben und gegen Unrecht aufstehen. Ihr all müsst endlich (wieder) begreifen, dass ihr die eigentliche Macht im Staate seit. Bei den PolitdarstellerInnen handelt es sich um gewählte Angestellte, die jederzeit austauschbar sind.

Hass, politische Ideologien und Religionen, mit denen Menschen auf- und gegeneinander gehetzt werden, all das sind die Mittel der herrschenden Klasse, die schon immer anderes im Sinn hatten, als das Wohl des eigenen Volks. Es liegt an euch, an uns allen, das endlich zu ändern und einen demokratischen Neuanfang zu wagen. Habt Mut!

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28 Kommentare zu “Gedanken einer Ausländerin: Die Hassprediger

  1. Es ist das Wohlstandsbett der alten Bundesländer, die zu dieser Hinnahme der herrschenden Verhältnisse führt.

    Kaum Einer im Osten nimmt das noch wortlos hin. Dass wir dafür als Nazi beschimpft werden, ist ebenso falsch wie die unter Merkels Nichtmehrführung betriebene Politik einer Sichpöstchenzuschieberegierung.

    • Man könnte auch sagen: Es ist das bewusst geschaffene Wohlstandsbett … Wer satt ist wird nicht demonstrieren.

      Die Chance sehe ich in der Erklärung 2018. Frau Lengsfeld hat dafür meinen Respekt. Apropos, das von ihr gelöschte Video ist wieder verfügbar. Wenn du Lust und 1 Stunde Zeit hast (lohnt sich), einfach auf youtube nach „Vera Lengsfeld Insiderin packt aus“ suchen. Frau Lengsfeld spricht dort auch über die „Sichpöstchenzuschieberegierung.“

      Ich finde es spannend, dass eine mögliche Erneuerung Deutschlands nun vom Osten ausgeht. Die Instrumentalisierung des Widerstandes ist die große Gefahr.

      Grüße aus Fukuoka

  2. Liebe Arabella, wieviele Menschen rechtsradikal in welcher Region sind weiß ich nicht, aber ich vermute, dass man einer sozialen Schere über Landesgrenzen hinaus folgen kann. Das Wohlstandsbett im Westen existiert genausowenig wie das im Osten und ist viel eher in nord und süd zu unterteilen. Davon abgesehen ist die Analyse von Mayumi erschütternd wahr, leider. Jede Partei, jede Gruppierung und jeder Widerstand hat eigene Schubladen für sich und andere, aber sind die alle echt? Ich denke nicht, denn es geht größtenteils um Schuldzuweisung, Marketing und Beeinflussung. Wer dauernd das Wort Nazi in den Mund nimmt, kennt diese vermutlich nicht wirklich und hat sein Weltbild aus Propagandastreifen zusammengeschustert, denn keines der heutigen Abziehbilder könnte die Monstrosität der echten Nazis zum Leben erwecken, aber es soll natürlich Ausdruck der höchsten Kategorie der Angsmacherei darstellen, ob berechtigt oder nicht. Wir haben auch keine weimarer Verhältnisse, allenfalls einige wenige Parallelen. Erst unsere (oder eben Merkel) Politik hat diesen Rechts- und Linksruck möglich gemacht, weil niemand potentielle Wähler verscheuchen wollte. Das Endergebnis dieser doppelzüngigen Verlogensheitsdebatte waren neue Parteien, in denen sich Gewalt, Unzufriedenheit, Neubeginn, Protest und vieles mehr gesammelt haben, da es keine Orientierung mehr für Menschen in unserem Lande gibt, von Moral ganz zu schweigen, denn Politiker sind wohl die unmoralischte Kaste im ganzen System und jederzeit bereit ihr Fähnchen zu drehen oder populistisch Front gegen jeden zu machen. Deutsche sind gerne und sehr geübte Maulhelden auf dem heimischen Sofa (so wie ich ebenfalls), welchen ihre Radikalität ebenso heilig ist, wie diese vor dem Nachbarn versteckt zu halten, denn viel wichtiger als jede Überzeugung ist in Deutschland der Status, obwohl dieser längst ausgehöhlt und brüchig geworden ist, nur eben bei allen anderen und nie bei einem selbst.

    • Unter Wohlstandsbett verstehe ich die westliche Überfluss- und Konsumgesellschaft, die von Medien erschaffene und gelenkte heile Scheinwelt. All das hat so im „real existierenden Sozialismus“ des Ostens kein Gegenstück gehabt.

      Das inflationär missbrauchte Wort „Nazi“, primär von kunterbunten Wirrköpfen ohne Bildung zum Crescendo von Trillerpfeifen gekreischt, deren einzige Lebensleistung in der Dauerbesetzung meist abbruchreifer Häuser und Steinwürfen auf Polizisten besteht, sollte man diesen in Form von Filmaufnahmen um die ungewaschenen Ohren hauen, welche die wirklichen Schrecken des Zweiten Weltkriegs zeigen. Vielleicht wäre das ein heilsamer Schock, der (wieder) zum Diskurs miteinander führt.

      Natürlich betreiben Fegebank, Schneider und Dreyer Politik (Klassenkampf), wenn sie andere derart verunglimpfen. Niemand spricht ihnen das Recht auf Gegenargumente ab, aber diese Damen sind viel zu weit gegangen. Zum Teil bezeugen sie damit die eigene Hilflosigkeit und Arroganz. Ihnen fehlt jegliches Bürgerverständnis. Man muss sich den Werdegang solcher BerufspolitikerInnen anschauen um zu verstehen, warum sie so wurden wie sie sind. Schule – Studium (oder auch nicht) – Parteiarbeit – erstes Mini-Pöstchen, das nach heftigem Abnicken aller Chefentscheidungen zum besser dotierten Assistent, Stellvertreter und schließlich selbst zum Entscheidungfäller führt. Diese völlige Entfremdung von der Basis gibt es fast durchgehend in der Politik.

      Jene harmlosen Frauen aus Hamburg, aus Kandel, aus Bottrop, die einsam ihr selbstgemachtes Schild zum Protest erhoben, sie sind die wahren Heldinnen dieser deutschen Nation. Ihr Mut sich gegen ein übermächtiges System zu stellen, die Morde an jungen Mädchen zu thematisieren, ihre Männer zu motivieren, hat viele inspiriert. Mir ist es egal, ob Leyla Bilge nun AfD-Mitglied ist, ihre Leidenschaft für Deutschland ist echt. Und auch die all jener „ausländischen Frauen“, die Seite an Seite mit Deutschen protestieren. Für Deutschland, gegen Merkel und Gewalt.

      Merkel, das sollte jeder wissen, war schon immer eine Linke (GRÜNE), darüber habe ich schon vor Jahren geschrieben. Warum sie nicht zur SPD wechselte, hat Vera Lengsfeld aufgedeckt. Dass wir seit 1968 diesen schleichenden „Linksruck“ (in ganz Europa) haben, ist unübersehbar. Die SPD und später die GRÜNEN, haben sich über die Universitäten in die Kommunen und Landesparlamente gesetzt und beherrschten Deutschland trotz Kohl souverän. Die Konservativen haben nicht verstanden diesen Trend umzukehren. Das hat nun die AfD übernommen. Und nein, es gab auch keinen Rechtsruck in Deutschland. Mit der AfD, ein von der CDU geduldetes Häufchen Unzufriedener aller Schichten, ist lediglich wieder eine (linksliberal)konservative Partei entstanden, deren Erfolg jedoch auf tönernen Füßen steht.

      Die Partei wird benutzt um Rot-Rot-Grün zu verhindern und / oder zu vernichten. Das funktioniert ansatzweise schon recht gut, die SPD wackelt bereits bedenklich. Die Linken braucht ohnehin kein Mensch, nur die SozialromantikerInnen der GRÜNEN haben ihre feste Klientel. Wobei ich einige kenne, die, wie ich, der Partei den Rücken kehrten.

      Die deutsche Jugend hat durchaus Mut. Zur Zeit läuft in Schulen und Universitäten die lange verdeckt gebliebene Gegenoffensive zu 1968. Ob sie Erfolg hat, werden wir in einigen Jahren sehen. Die APO 2018 ist schon gegründet. Aber 2018 ist nicht 1968. Es sei denn, dass es gegen Russland geht. Dann hat Deutschland (Bürger)Krieg.

  3. Liebe Mayumi, liebe Elfen und liebe LeserInnen,
    atmet tief durch, gebt Euch die Hand, umarmt Euch und habt Euch doch bitte wieder all lieb.
    ………….
    Vielleicht sollte man sich mal fragen wie es dazu gekommen ist, warum es jetzt so ist wie es ist.
    Warum machen und wehren sich nur so wenige. Warum solche Leute an der Macht sind, wieso wir alles vorgekaut bekommen und Leichtgläubig sind?

    Ich werfe mal eine These in den Raum bzw. in Dein Kommentar-Reich.
    Schuld ist die FlowerPower Generation, meine Generation und vielleicht sogar deine Generation. Gut nicht alle aber viele davon. Ich gehöre zu den Uhu’s (unter Hundertjährigen) ;D.
    Bin verheiratet und habe Kinder. Habe im Kindergarten, Schule, Ausbildung, in der Familie und für meinen Bruder für Anerkennung und Rechte gekämpft. Mit anderen Kindern und ja auch Mädchen gerauft.. was halt Kinder so machen.
    Kurzum ich hatte eine Vorstellung davon wie mein Leben auszusehen hat. Man wollte es halt besser haben als die eigenen Eltern oder zu mindestens anders sein als seien Eltern.
    „Meine Kinder sollen es ja auch besser haben als ich früher.“
    Wir kämpfen und machen ja alles damit es unserer nachfolgenden Generation besser geht.

    Vielleicht steckt aber da genau der Fehler drinnen. Wir oder besser gesagt jede Generation sollte für sich selbst kämpfen, ihr eigenes Schwert schärfen.
    Warum ich das sage oder sogar behaupte.
    Das Ergebnis kann man überall sehen.
    Meinen Einleitungssatz hört man im Kindergarten und in den Schulen. Psychologen geben in unseren Schulen Unterricht und sie reden über Gefühle. Eltern setzen Ihren Kindern keine Grenzen und fordern Sie nicht bzw. die Kinder werden von den Eltern zu sehr gefördert.
    Die Männer mutieren zu Weicheiern und schlimmer noch zu Ja -sagern.
    Frauen werden Feministinnen die Kunst zb. ein Gedicht von Eugen Gomringer aus dem Jahr 1951 aus dem Kontext reißen und auf einer Fassade Überstreichen lassen. Das Gemälde aus dem 18. und 19. Jahrhundert zum Diskurs wegen Sexismus stehen. Als ob wir keine anderen Probleme hätten.

    Die Lehrerin sagte mir nach einem Gespräch, mein Sohn hätte die Noten für Gymnasium aber sie würde davon abraten da er lieb wäre und in Zukunft wird er sich eine starke Frau suchen die ihm sagt wo es lang geht. Zu Deutsch ein neues Weichei wurde geformt.
    Danach haben wir unsere Erziehung geändert. Er geht jetzt zur Selbstverteidigung, wir piesacken und necken ihn. Er hat seine Aufgaben die er zu erledigen hat , auch wenn er keinen Bock darauf hat. Und siehe da die Lehrerin sagte er habe sich um 180° gedreht. Es gibt keine Wohlfüllzone mehr, das Leben ist kein Kuschelort an dem sich jeder lieb hat.

    Wer geht den nun auf die Straßen wer kämpft für seine Rechte. Wenn man mit den Personen redet erfährt man das sie schon immer in Ihrem Leben kämpfen mussten. Sie haben Ihre Situation nie einfach so hingenommen und sich alles gefallen lassen.

    Ich denke wir haben durch unsere damalige Einstellung und das leichter machen für unsere Kinder das so herbeigeführt. Unsere Kinder mussten sich nicht anstrengen sich nie etwas erkämpfen man hat sie verwöhnt und für sich ihre Rechte einzustehen ist Ihnen völlig fremd geworden.

    Vielleicht muss etwas passieren oder auch alles untergehen damit alle aufwachen und sich erheben.

    • Dein Kommentar, für den ich mich recht herzlich bedanke, bringt vieles auf den Punkt. Ich habe heute über Internetradio gehört, dass die neue Familienministerin Giffey (SPD) plant mehr SozialarbeiterInnen an die Schulen zu holen. Muss man dazu noch irgendetwas sagen? 1. gibt es keine (geeigneten), 2. woher kommt das Geld, 3. können auch diese keine Lösungen anbieten, wenn es um gewaltbereite Jugendliche aus einem archaischen Kulturkreis geht. Deutsche werden weiter verweichlicht. Ein Teufelskreis, der aber zu durchbrechen ist. Schweden ist mit diesem Modell gescheitert, der Kollaps der Gesellschaft steht kurz bevor. Dänemerk ebenfalls. England, Frankreich, überall das gleiche Problem. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten. Das ist leider so.

      Diese Pseudos, diese angeblichen Linken, diese realitätsfernen HasspredigerInnen – siehe Artikel -, sie haben fertig, um es salopp auszudrücken. Aber die Mehrheit der Deutschen muss endlich die satten Hintern bewegen und für ihr Land auf die Straße gehen! Wir brauchen keine SozialarbeiterInnen, wir brauchen eine andere Politik! Dieses Land braucht auch wieder Männer (Und das sage ausgerechnet ich!), die ihre Frauen verteidigen. Wir lesbischen Mädels sind zwar „stark“, aber wir sind in der Minderheit und daher nicht stark genug. Ich habe auch kein Problem damit, mit Mann zusammen gegen Hass und Unrecht aufzustehen, Schulter an Schulter nach Belin zu gehen und Frau Merkel das Fürchten zu lehren. Bitte kommt alle mit!

      Aber ich kann die Wegschauer, die Feingeister auch verstehen, die gern in ihrer Filterblase leben. Da wäre ich auch gern! Ich könnte den ganzen Tag Karate üben, unterrichten, interessante Bücher lesen und die Welt bereisen. Stattdessen opfere ich, das kann man wörtlich nehmen, Zeit und Geld, um gegen eine verfehlte Politik zu demonstrieren. Den (Un)Dank den ich dafür ernte kannst du dir bestimmt denken. Aber ich habe schon eine Menge erreicht. Das soll kein Aufruf zu Hass oder Gewalt sein, wir brauchen Veränderung, wir brauchen wieder Diskurs.

      Auch wir möchten Kinder haben. Vermutlich adoptieren wir sie. Es werden japanische Kinder sein, die ich nicht in diesem Deutschland aufwachsen lassen will. Mein Papa wartet nur darauf, damit er seinen Enkeln auch Karate beibringen kann. Damit neckt er mich seit Jahren. Ich weiß nicht, hoffe aber darauf, dass diese Kinder sich für unsere Kunst begeistern. Das müssen wir sehen. In Deutschland könnte ich diese Kinder nicht beschützen. In Japan muss ich das hoffentlich nicht einmal bedenken. Vielleicht werden wir auch in die USA gehen. Dort lebt es sich für lesbische Paare leichter.

      Schau, ich bin eine Feministin. Aber …! Diese Sakralisierung der Frau, die von der #metoo-Bewegung ausgeht, ist sowas von daneben! Diese Heulsusen sind Frauchen, Püppchen, die von Patriarchen abhängig sind und ihnen nun aus Rache einen Stein in den Weg legen. Das entschuldigt natürlich keine sexuellen Übergriffe! Aber die spricht Frau bitte sofort und nicht Jahrzehnte später an! Belästigt mich wer, wird es ein Ohr- und / oder Anzeige geben. Fertig. Easy, isn’t it. Wir brauchen selbstbewusste, gleichberechtigte Frauen und Männer, die einander respektieren, die füreinander einstehen.

      • Da du es erwähntest ..hattet Ihr mal mit den Gedanken gespielt, eine künstliche Befruchtung in betracht zu ziehen?
        Ein Leben in sich zu spüren baut eine ganz andere Bindung zu einem Kind auf.
        Ein Kind zu Adoptieren ist ebenfalls sehr lobenswert.
        Jedes Kind sollte in ein intakten Familie aufwachsen.
        Mach Dir keine Sorgen .. Kinder sind für alles zu begeistern.
        Es ist eine schöne, anstrengende aber auch leider eine kurze Zeit die sehr schnell verfliegt.
        Deswegen sollte man, wie auch das Leben, diese Zeit bewusst erleben.

      • Nachdem ich als Teenager jeden Monat pünktlich unter heftigen „Bauchschmerzen“ litt, hat eine Frauenärztin bei mir Endometriose diagnostiziert. Mit dieser Erkrankung bekommt Frau keine Kinder, bzw. hat ein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt. Auch wenn ich nach einer Operation mittlerweile fast schmerzfrei bin, nur bei Stress treten noch leichte Probleme auf, eine richtige Heilung gibt es nicht. Yuki hat das Problem einen unregelmäßigen Zyklus zu haben, um es einfach auszudrücken und wäre nur durch Einnahme von Hormonen in der Lage Kinder zu gebären. Hormone haben nun mal Nebenwirkungen, die heftig sein können. Daher haben wir uns dagegen entschieden.

        Wir konnten und können beide gut mit Kindern. Bekanntlich haben wir uns nun einige Monate fast in Vollzeit um meine Nichten gekümmert. Sobald wir nicht mehr durch die Welt reisen, werden wir mindestens zwei Kinder adoptieren und sie zu Karate-WeltmeisterInnen erziehen. 😉

  4. Es ist schwierig, sie haben die Deutungshoheit übernommen und bestimmen die Frage, wer auf der richtigen Seite steht.

    Gestern, in einer größeren Runde berichtete ein Vater stolz, dass seine 16-jährige Tochter einen Schüleraustausch in den Senegal macht. Die Gasteltern sind Muslime. Der Gastvater hat drei Frauen und 21 Kinder. Der Vater meinte, wäre das nicht schön, seine Tochter hätte nun drei Gastmütter.

    Ich traute mich nicht, irgendetwas dazu zu sagen. Passte irgendwie nicht in den Kontext. Obwohl mich ja dringend interessiert hätte, wie finanziert man denn drei Frauen und 21 Kinder. Aber jede Äußerung bewegt sich wahrscheinlich auf gesellschaftlich hochgefährlichen Gebiet. Es sagte auch kein anderer irgendetwas.

    • Das große Problem ist die grenzenlose Naivität vieler Deutscher und die Verklärung / Überhöhung des Fremden. Du erinnerst dich vielleicht an meinen entsprechenden Blogbeitrag. Solange diese Muslime im Senegal bleiben ist alles gut. Stell dir nun die Summen vor, die der deutsche Steuerzahler aufbringen müsste, um diese 25 Personen, vermutlich gibt es noch deren Eltern und eigene Geschwister, zu alimentieren. Ich weiß, dass die im Senegal mit einem Bruchteil dieses Geldes fürstlich leben können.

      Ich könnte dir nun zig Argumente aus queerfeministischer Sicht liefern, die du gegen solche GesprächspartnerInnen ins Feld führen könntest. Die vorzubringen wäre vermutlich das Ende deiner Bekanntschaft mit diesen. Deine Entscheidung. Ich habe meine getroffen. Angst haben nur die anderen! Kritische Zwischenfragen sind immer gut. Versuchs einfach. 

    • Liebe Waldstern,

      ich denke mal der Vater hat dies ironisch gemeint.
      Anders kann ich mir dies sonst nicht erklären.
      Wenn man sich für das Thema Senegal und Ehen,
      interessiert findet man genug Informationen darüber.

      z.B. Auf dem Standesamt müssen sich Mann und Frau nämlich für eine Form der Ehe entscheiden – und diese Wahl gilt dann für das ganze Leben. Sie Unterschreiben einen Vertrag für eine Ehe in Monogamie oder Polygamie. usw.
      Aber die Männer entscheiden sich für die Polygamie da Sie sonst Angst haben die Frau wäre sich ihrem Mann sicher und würde sich in der Ehe nicht genügend um Ihn kümmern.

      Schade dass keiner dem Vater darauf etwas antwortete.
      Sind wir Gesellschaftlich wirklich schon so weit ?

  5. Ein sehr interessanter Beitrag! Was hälst du von den Pilotprojekten zu den „Anker-Zentren“ für Flüchtlinge? Alexander Wendts ironische Kommentare zu der Antifa sind echt gut!

    • Wie auch Merkel kann Seehofer nur auf „zufällige“ Ereignisse reagieren, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Dem „dummen Bürger“ wird einmal mehr Souveränität vorgegaukelt, „Schaut her, was ich mache!“, in Wirklichkeit kommt diese Maßnahme einige Jahre zu spät. Und, das muss man ebenfalls sagen, sie findet an den falschen Plätzen statt. Diese Zentren gehören nach Nordafrika und nicht in die BRD oder Europa.

      Sollten sie nun dennoch umgesetzt werden, der Widerstand der GRÜNEN, LINKEN und vermutlich der SPD regt sich schon, ist das ein zaghafter Schritt, der nur durch den Druck der AfD entstanden ist. Seehofer muss eine Landtagswahl gewinnen und verteilt daher Zucker. Und bitte sprich nicht mehr von „Flüchtlingen“, dieses Wort erzeugt allergische Anfälle bei mir. Kein einziger Zuwanderer ist ein Flüchtling. Diesen Status verlieren selbst wirklich Verfolgte, von denen es durchaus einige wenige gab, nachdem sie die Grenze des ersten EU-Landes überschritten haben. Wer aber aus einem sicheren Land (Türkei, Libanon) durch bis zu 5 weitere EU-Staaten nach Deutschland reist (durchgereicht wird), ist kein Flüchtling mehr.

      Gegen die Antifa wird es heute in Hamburg erstmals eine Demonstration geben. Ich bin gespannt, ob die Mainstream-Presse darüber berichten wird.

      Gegen die Extremisten der SAntifa oder neuen Rotfront, die Grenzen sind fließend, wird es hoffentlich noch weitere und härtere Maßnahmen geben. Wir brauchen sie so wenig, wie Neonazis. Wobei letzere meist ein künstlich am Leben gehaltenes Produkt des VS sind.

  6. Im Gesamtgeschehen ein Detail nur.
    Der Polizeileiter Martin Kuntze ist, wie du, Nandalya es schon sagtest, ein besonnener Mann, ich sage es platter, er ist guter, ein richtiger Mann. Denkt selber. Ist verbunden mit seinem Gewissen, würde sagen sogar, mit seinem Herzen.
    Eine Kommentatorin auf meinem Blog war dort, vor Ort. Ihr Bericht vom Tun der Männer Martin Kunzes war die Bestätigung, realiter.

  7. Hallo nandalya, da ich deinen letzten Kommentar nicht auf Arabellas Blog beantworten möchte, mache ich das hier. Ich will nicht mit meiner politischen Vergangenheit in der DDR hausieren gehen. Du fragtest, ob ich das irgendwie oder irgendwo aufgeschrieben habe. – Da ich ja fast alles „verblogge“, habe ich das in meiner Anfangszeit (2009 und 2010) natürlich gemacht – irgendwann will man sich ja so etwas von der Seele schreiben.
    Ich werde in die Warteschleife kommen, nicht nur, weil ich hier zum ersten Mal kommentiere, sondern weil es auch so viele Links werden.
    Jetzt muss ich parallel dazu auf meinem Blog die entsprechenden Artikel suchen.
    https://chh150845.wordpress.com/2010/01/15/abiturbeurteilung-aus-der-ddr/
    https://chh150845.wordpress.com/2012/11/03/out-of-topic/
    https://chh150845.wordpress.com/2010/03/02/die-geheucheltsten-satze/
    https://chh150845.wordpress.com/2010/01/16/die-stasi-weder-freund-noch-helfer/
    https://chh150845.wordpress.com/2010/01/17/steine-auf-meinem-berufsweg/
    https://chh150845.wordpress.com/2010/02/02/steine-auf-meinem-berufsweg-teil-2/
    https://chh150845.wordpress.com/2010/03/01/steine-auf-meinem-berufsweg-iii/

    So, jetzt habe ich dich genug zugetextet – das hast du nun davon, dass du sagst, dich interessieren solche Sachen aus der Vergangenheit.
    Und tschüss sagt Clara

    • Vielen Dank! Ich habe schon alles gelesen und dabei überlegt, wie es mir ergangen wäre in der DDR. Wobei ich nie aufmüpfig war. Ich hatte nur ein Problem mit Jungs, bzw. die mit mir 😉

      Die Warteschleife dieses Blogs entstand, als sich an einem Wochenende vor einigen Jahren mehrere LeserInnen fetzten und gegenseitig beleidigten.

      Ich mag solche Lebensgeschichten wie deine wirklich. Auch wenn ich aus taktischen Gründen BWL studierte, ist Geschichte und Deutsch meine Leidenschaft. Auch das Land und seine Menschen. Hier bin ich aufgewachsen, hier war es immer gut. Japan ist anders. Da bin ich nun „die Deutsche“, die sich erst einfinden muss. Aber wir schaffen das!

      Gute Nacht für dich, ich starte jetzt meinen Tag.

      • Mein Sohn hat auch BWL studiert, nachdem er Jura abgebrochen hat. Jetzt ist er Geschäftsführer in einem Kleinunternehmen und sie stellen vieles für Hunde her.
        Meine Tochter ist ein Naturwissenschaftsgenie, besonders Mathe. Sie war z.B. in der 11. Klasse Teilnehmerin der Weltolympiade in Havanna – kaum andere Mädchen waren dort, fast nur Jungen. Das hat sie nicht von mir, von mir hat sie das gute Schreiben und den Witz beim Schreiben.

    • Ich hatte schon Berichte über die Methoden der Stasi gesehen und deren schreckliche Banalität ist mir dabei aufgefallen. Szene: Eine alte Frau geht mit zwei schweren Taschen vor einer Kaserne, bleibt kurz stehen und setzt die Taschen ab. Während sie verschnauft hört man den sächselnden Stasi-Sprecher jede Bewegung der alten Frau kommentieren. Schrecklich!

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