Gedanken einer Ausländerin: Krieg der Kulturen

Meine Freundin Linda, eine ehemalige Polizistin, hat mir einen Text geschickt, der von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) stammt und sich zu den immer häufiger vorkommenden (tödlichen!) Messerangriffen in Deutschland äußert.

Auch Linda hat dabei den gleichen Fehler gemacht, den nun viele LeserInnen begehen, sie fällt auf die Verschleierung / Fragmentierung der Wirklichkeit herein.

Der Text 

Angesichts offenbar zunehmender Messerangriffe hierzulande fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine gesellschaftliche Grundsatzdebatte über wirksame Gegenmaßnahmen. Politik und Justiz benötigten aussagekräftige Lagebilder, um Straftaten mit einem solchen, jederzeit verfügbaren und höchst gefährlichen Tatmittel auf denkbare Strafverschärfungen zu prüfen. „Die Verunsicherung der Bürger ist regelrecht spürbar, weil kaum noch ein Tag vergeht, an dem nicht Polizeimeldungen über gefährliche oder sogar tödliche Messerattacken bekannt werden“, betonte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow am Dienstag in Berlin.

„Nicht nur meine Kolleginnen und Kollegen registrieren immer wieder Angriffe mit Messern, die oftmals versteckt am Körper getragen werden. Selbst bei augenscheinlich kleinsten Auseinandersetzungen zwischen Menschen im Alltag wird ein Messer häufig als Drohmittel eingesetzt“, stellte Malchow fest. Es sei höchste Zeit, diesem Deliktphänomen auf den Grund zu gehen. Dazu gehöre natürlich auch, mit Messern begangene Straftaten bundesweit zu erfassen und Täterkategorien zu bilden.

Der GdP-Bundesvorsitzende plädierte zugleich für einen Schulterschluss von Polizei und Justiz. Täter sollten vor Gericht viel öfter die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Das sei aber nur möglich, wenn Staatsanwaltschaften und Richter Messerangriffe als schwerwiegende Straftat bewerten. „Wir setzen auf die abschreckende Wirkung spürbarer Strafen“, sagte Malchow.

Härtere Strafen

Auf den ersten Blick wirkt der Text richtungsweisend. „Endlich“, so werden sich Lieschen und Otto Normalverbraucher denken, „endlich passiert etwas in diesem Land!“ Dass längst etwas passiert ist, haben sie dabei übersehen.

Durch die Flutung Deutschlands mit Migranten aus archaischen Kulturen, ist eine Welle der Gewalt nach Deutschland geschwappt. In ihren Heimatländern ist es für diese sich als Jugendliche ausgebenden Männer normal, ein Messer zu tragen. Streit endet dort oft tödlich.

Dazu muss man zwingend verstehen, dass Gewalt im islamischen Kulturkreis, mit Stärke gleichgesetzt wird. Während man sich in Deutschland (früher) oft nur balgte, was im klassischen Ringkampf und der Versöhnung danach endete, stechen in ihrer Ehre gekränkte Migranten sofort zu.

Dafür gibt es keine Entschuldigung, kein „Das ist bei denen so!“ In Deutschland ist das nicht so und wer hier leben möchte, hat sich deutschen Gesetzen zu unterwerfen. Was die GdP verschweigt, wir haben diese Gesetze schon.

Die Justiz / Politik versagt

Leider ist Paragraph 224 StGB (Gefährliche Körperverletzung) in dieser Hinsicht nicht eindeutig, das Messer wird nicht explizit genannt. Im Gesetzestext heißt es „mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,“ Nach meinem Verständnis ist der Angriff mit einem Messer eine gefährliche Körperverletzung, die mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren bedroht ist. Auch der Versuch ist bereits strafbar.

Juristen (Richter) sehen das nun vermutlich anders und ordnen ein Küchenmesser nicht in die Kategorie Waffe oder Werkzeug ein. Der Angriff mit einem Messer ist fast immer tödlich.

Ob deutsche Gefängnisse und / oder Strafen ein geeignetes Mittel für straffällige Migranten sind, darf bezweifelt werden. Unser seidenweicher Justizvollzug, hat auch in dieser Hinsicht versagt. Aber wie soll man sonst vorgehen?

Der Schutz

In Deutschland und anderen westlichen Demokratien ist es leider üblich, (politische) Fehlentscheidungen zu verschleiern. Nehmen wir den Dieselskandal. Plötzlich sind die Autofahrer die Schuldigen, haben sie es doch gewagt einen Diesel zu kaufen / fahren! Frecheit sowas, das müssen wir nun höher besteuern. Ironie off.

Ins gleiche Horn stößt die Aussage, dass jeder Deutsche pro Jahr viele Kilogramm Plastikmüll produziere. Wer die Verpackungen herstellt und verkauft, hat man dabei vergessen. Genau so wird auch Politik gemacht, vor genau diesem Hintergrund, ist die Aussage der GdP zu bewerten.

Der eigentliche Schutz deutscher BürgerInnen liegt in einer kompromisslosen Überprüfung der Identität von Migranten und ihrer sofortigen Abschiebung, wenn sie (wiederholt) straffällig werden. Maria und Mia könnten noch leben, wenn deutsche PolitikerInnen diesen Schutz durchgesetzt hätten.

Die bösen Deutschen

„Aber Deutsche sind auch keine Engel!“, kommt als Einspruch immer wieder, wenn die Diskussion über straffällig gewordene Migranten aufkommt. Dann werden sofort Zahlen präsentiert, die „böse“ Deutsche zeigen. Verschwiegen wird, dass diese sehr oft einen Migrationshintergrund haben. Schon länger hier lebende, sucht man in der Kriminalstatistik oft vergebens.

„Aber die rechten / linken Extremisten!“, kommt Einspruch Nummer Zwei. Ja, die gibt es. Oder hat jemand die linke Gewalt beim Hamburger G20-Gipfel schon vergessen? Rechte Extremisten sind kein Stück besser. Nur erschaffen die bisher noch keine Chaostage, das muss man ganz klar sehen.

Dass sich Teile der deutschen Bevölkerung nun radikalisieren und ein „Krieg der Kulturen“ entsteht, ist die eigentliche Gefahr in diesem Land. Kurze Pause, harter Schnitt. Wer diesen Satz glaubt, hat noch immer nichts verstanden. Auch er ist lediglich ein Fragment.

In Richtung … ?

Strategen denken immer mehrere Szenarien durch. Wohin also „driftet“ Deutschland? Oder ist es doch nur eine leichte und gewollte Kurskorrektur, die nun sogenannte „rechte Kräfte“ an die Schalthebel der Macht spült?

Wir haben den Durchmarsch der Linken erlebt, die seit 1968 immer einflussreicher geworden sind. Merkels CDU hat sich dem angepasst, um weiter an der Macht zu bleiben. Diese Wandlung ist klar zu sehen. Die Linken haben sich überlebt und präsentieren sich als neoliberales Zerrbild alter Größe.

Ihre einzige Chance ist eine grundlegende Erneuerung und die Rückkehr zu wirklicher Bürgernähe und sozialen Ideen. Aber wer lieber das Netz zensiert, wer gern teure Maßanzüge statt Strickpullovern trägt, der hat sich viel zu weit von seinen WählerInnen entfernt.

Der Trick, eine alternative Partei in Deutschland aufkommen und stark werden zu lassen, hat bisher blendend funktioniert. Bürgerlich-Konservative und Linke aller Couleur schlagen sich die Köpfe ein. And the winner is …! Darüber lohnt es sich nachzudenken. Die politische Richtung ist dabei völlig egal.

22 Kommentare zu “Gedanken einer Ausländerin: Krieg der Kulturen

  1. Ich kenne nicht die aktuelle Statistik über Messerangriffe und deren Ausweitung der letzten 20 oder 30 Jahre, aber solche Sachen gab es auch schon zu meiner Zeit. Damals noch meistens von türkischstämmigen Deutschen der zweiten Generation. Solche Sachen endeten oft blutig, aber wenn niemand lebensgefährlich verletzt wurde, hat man sich von der Polizei gerne fern gehalten, auch die Opfer. Ich rede nicht von der Großstadt, sondern von Provinznestern. Wer damals nicht in solche Gemetzel geraten wollte, ging einfach in Läden, wo Türsteher vorher ausgesiebt haben, wer für die Disco infrage kam. Heute liegt die ganze Aufmerksamkeit auf diesen Gewalttaten, natürlich gefördert von der Medienlandschaft in Verbindung mit Schwerpunktüberwachung und dem allzeit bereiten Smartphonebürger. Schon als ich Jugendlicher war und meine Gurte in Judo machte wurde uns eingebleut nicht zu vergessen, dass ein Angriff unsererseits als schwere Körperverletzung gilt, weil wir darin ausgebildet worden waren. Die Frage ist doch nur, ob die Politik möchte, dass solche Straftaten mit den entsprechenden Paragraphen hart geahndet werden oder nicht. Bisher drückten viele Jugendrichter mehr als zweimal alle Augen zu, um die Chancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht zu zerstören. Ich weiß, jetzt kommt der Gedanke vom Täterschutz auf und der hängt mir kilometerweit zum Hals raus, denn einmal ordentlich eingesessen würde vielen Ersttätern die Flausen nachhaltig austreiben. Auch den Opfern kann ich nur raten Anzeige zu erstatten, denn selbst wenn ein Verfahren eingestellt wird, so registriert die Staatsanwaltschaft diese Anzeige personenbezogen für 10 Jahre und auch länger, wenn weitere Anzeigen folgen, auch ohne das ein Verfahren eröffnet wurde. Das Täter dann ihren Opfern noch mit dem Tode drohen ist keine Seltenheit, weshalb viele die Anzeige unterlassen oder wieder zurückziehen. Ja. Migranten sind im Durchnitt gewalttätiger als der Rest der Bevölkerung, dies liegt aber ebenfalls in der Natur der Sache, denn diese Schicht lebt schon in sozialen Brennpunkten, welche Gewalt einfach mit sich bringt, auch, weil solche Bezirke von der Staatsmacht einfach sich selbst überlassen werden. Der ganze Mist ist also nicht nur eine Misere für alle friedlichen Menschen, sondern vor allem hausgemacht.

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    • Nun mag ich deine Kommentare und Sichtweise wirklich, lieber Arno. Dein erster Satz entschuldigt aber reflexartig die momentanen Täter. Die Konditionierung durch den politisch-medialen Komplexes wirkt perfekt. Daran müssen wir arbeiten.

      Und warum sehen viele (alle) immer nur was momentan vor sich geht und nie das ganze Bild? Es ist keine Verschwörungstheorie wenn ich klar sage, dass alles was geschieht nur dem internationalen Kapital dient.

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      • Der erste Satz war ganz bewußt so gewählt, denn ich lehne Täterschutz komplett ab. Mir reicht auch nicht Suff oder Drogen als Grund milde zu urteilen, schließlich säuft ond kokst (oder sonst was) man ja bewußt. Ich wollte nur alle Leser etwas ködern, aber ohne böse Hintergedanken 😉

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      • Ködern, ist klar. 😛 😀

        Schweden macht uns vor, wohin Täterschutz führen kann. Deutschland geht den gleichen Weg, mit traurigem Ergebnis. Mir tut es in der Seele weh, wenn ich von immer neuen Übergriffen lese, unabhängig ob es Frauen oder Männer sind. Ich würde auch dich verteidigen. Aber das hast du bestimmt gewusst. 🙂

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      • Ich würde dir eher raten wegzulaufen / einen Kampf zu vermeiden, wenn es zu einer Auseinandersetzung käme. Das ist viel cleverer, glaub es mir. 🙂

        Gute Nacht nach Deutschland.

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  2. Auch das ist eine versteckte Form von Rassismus,
    die ich für besonders gefährlich halte.
    Besonders als Kind habe ich sie immer wieder erlebt,
    auch wenn ich für dieses Beispiel die Ebene wechseln muss.
    Aber der Tanz bleibt eigentlich immer der selbe.

    Ich besuchte eine Klasse mit sehr vielen Ausländern.
    Was mir eigentlich nie ein Problem bereitete.
    Abgesehen davon dass ich selbst kein „reiner“ Inländer bin.
    Das wusste allerdings niemand.
    Für die vor allem türkischen Kinder war ich der „Ausländer“.
    Dort lag dann auch der springende Punkt das Rassismus,
    auf beiden Seiten funktioniert und keine reine Sache der Deutschen,
    oder in meinem Fall eben der Österreicher ist.

    Den Lehrern war eine gewisse Spannung bewusst.
    Aber ihr Verhalten war lachhaft.
    Wenn sich eines der wenigen „inländischen“ Kinder rassistisch äußerte,
    wurde dagegen sofort und auch völlig berechtigt durchgegriffen.
    Aber wenn vor allem die Türken gegen unser Land schimpften,
    alle Österreicher als „schwul“ bezeichneten,
    sah man darüber hinweg.
    Das macht man eben so als Gutmensch.
    Man ist ja kein Rassist.

    Aber genau DAS ist Rassismus.
    Eine andere Form von Rassismus.
    Dieses „Die können nicht anders“ und „Die sind eben so“,
    ist selbst eine Herabsetzung der Menschen.
    Das ist falsch verstandene Toleranz die viel Hass erzeugen kann,
    nur weil „jeder“ damit bemüht ist wegzusehen.

    Das selbe Problem wie in meinem naiven Beispiel sehe ich auch hier.

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    • Das Wort Rassismus wird leider inflationär gebraucht in diesen Tagen. Alles was nicht linksrechtsmittigqueer etc etc ist, wird als rassistisch denunziert. Dahinter steckt a. System und b. eine geistige Verblödung bzw. Konditionierung.

      Interessant, mehrere youtuber mit arabischem oder afrikanischem Hintergrund, haben Rassismus gegen (weiße) Deutsche bereits angesprochen und scharf verurteilt. Das fand ich sehr gut. Weniger gut die Tendenz in eine bestimmte politische Richtung. Ich versuche bei aller Kritik den Mittelweg zu gehen.

      Ich bin bekanntlich Japanerin, werde also trotz deutscher Staatsbürgerschaft sofort als „Ausländerin“ erkannt. Rassismus bin ich so gut wie nie begegnet, eher Homophobie.

      Wir haben uns aber nun mit den „offenen Grenzen“ und einer Flut von Migranten, riesige Probleme nach Europa geholt, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, darüber schreibe ich bereits seit fast 3 Jahren.

      Die Menschen trifft weniger die Schuld, die Schuld liegt zum Teil am Raubtierkapitalismus. Jeder hat das Recht auf ein besseres Leben. Das muss nun aber nicht zwingend in (Land deiner Wahl einsetzen) sein, das darf, ja muss, die eigene Heimat bleiben. Dort gilt es anzusetzen.

      Integration ist kein Wort, das viele in ihrer Ideologie verfangene Muslime anerkennen. Sie bleiben unter sich und lehnen die neue Heimat oft ab.

      Für uns JapanerInnen ist das unverständlich. Wir sind in Deutschland angekommen und tun niemand etwas. Und das trotz einer wirklich blutigen Vergangenheit.

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      • Das Problem sind hier auch nicht die Zuwanderer,
        die dies nicht zugeben würden sondern die „Weißen“ selbst.
        Eben weil der Begriff Rassismus, wie du es so schön sagst,
        überkonditioniert und institutionalisiert wurde.
        Es ist eben ein Deckel den man sofort zuschlagen kann
        und in dem dann echter Rassismus vor sich hin köchelt.
        Dinge die man nicht sehen, hören und denken darf.
        Selbst wenn es sich gar nicht mehr um Ideologien,
        sondern um völlig konkrete Probleme handelt.

        Man hat eben wegzusehen.
        Da sind das Problem in erster Linie auch nicht die Zuwanderer.
        Es sind die Weichen die wir selbst stellen
        und diese Menschen erst zu einem Problem werden lassen.

        Es ist unsere Kultur des Wegsehens,
        welche solchen Problemen den roten Teppich ausrollt.

        Dabei sind die deutschen gar keine Vorreiter.
        Ich kann mich noch erinnern dass es in einer politischen Debatte
        mit den Franzosen darum ging,
        dass dort eine genaue Statistik über Zuwandererkriminalität undenkbar wäre.
        Die begeisterten sich in diesem Sinn für die Deutschen.

        Ich seh das weniger als ein kulturelles als ein politisches Problem.
        Dieses wohlgemeinte Wegsehen wie bei den drei Affen.

        Das kulturelle Problem nämlich, das existiert.
        Aber erst politisch geben wir dem auch noch Raum.

        Ps: Danke für dein Blog.

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      • Das „kulturelle Problem“ liegt auch in der linksgrünen Hegemonie begründet, die sich in ihrer Endphase befindet. Als Japanisch-Deutsche hatte ich eine Sonderstellung bei den GRÜNEN, man hat mich dort regelrecht hofiert. Alles Deutsche war dann wieder schlecht, das habe ich noch nie verstanden. Keine Japanerin käme auf die Idee „Japan verrecke!“ zu rufen. Da sind selbst politische GegnerInnen Patrioten.

        In Deutschland erleben wir zur Zeit, sofern man die Politik als real und nicht als Show ansieht, wie die Revolution ihre Kinder frisst. Man versucht mit allen Mitteln die Macht zu erhalten. Zensur durch das NetzDG und ist ein Beispiel dafür. In anderen Zeiten, als das Kapital noch nicht diesen gewaltigen Einfluss hatte, sind PolitikerInnen zurückgetreten. Heute präsentieren sie sich alternativlos.

        Wegzusehen, sich nur um das eigene Wohl zu kümmern, hat man Deutschen viele Jahre lang beigebracht.

        Danke auch dir fürs kommentieren, es ist spät in Japan und ich muss nun schlafen.

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  3. Was ich nicht bereit bin hinzunehmen ist, dass ich den Eindruck habe, die Regierung verlangt von mir dieses Verhalten von (hauptsächlich) Ausländern tolerieren, um als „gute“ Deutsche ( aus ihrer Sicht) dazustehen.

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    • Aus eigener Erfahrung kann ich dir versichern, dass AusländerInnen in Deutschland besonderen Schutz genießen. Auch du übersiehst bei aller Klarsicht, dass es sich nicht um „die Regierung“ handelt. Stell dir die Frage, wer genau alles „Fremde“ hofiert und warum eine vermerkelte CDU noch an der Macht ist. Die Antwort wird schmerzen.

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    • Das wusste ich seit der Meldung, was aber keine Rolle spielt. Mir zeigt es lediglich das generelle Problem der Nichtintegration vieler Migranten. Wenige „radikalisieren“ sich erst in Deutschland, viele der jetzigen Täter, haben bereits einen Gewalthintergrund.

      Und auch wenn es niemand hören mag, auf dem linken Auge ist Deutschland bekanntlich blind, wir haben diese Flutung mit Migranten den Linken zu verdanken. Merkel, die mit aller Gewalt an der Macht bleiben will, ist linker als Sahra Wagenknecht. Die doppelte Bedeutung des Wortes bitte beachten.

      Das ist die eine Seite, die man sieht und erkennen soll. Verschleiert wird dabei, wer hinter all dem steckt, bzw. welche Interessen. Zieht man die Hälfte der sogenannten Verschwörungstheorien ab und denkt selbst nach, sofern man das möchte und auch die nötigen Informationen hat, wird man die wahren Verursacher von Krisen erkennen.

      Erschreckend für mich ist dann die Mutlosigkeit vieler, die auf meine Beiträge antworten. „Da kann man nix machen …“, ist der Tenor. Doch, man kann!

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  4. Ein gerüttelt Maß ist hier Kulturkampf.
    Es gibt eine, über lange Zeit gewachsene, Kultur, die hier die Möglichkeit der dazu passenden Sprache gefunden hatte. Sie retardiert permanent.
    Dann gibt es eine, die seit 1945 sich auslebt, die mehr ist als nur der alltäglich über viele Länder der Erde schwappende US-protegierte Angelsachsenkulter ist.
    Dann gibt es die sog. „Leitkultur“, die gerne von christl. Parteien propagiert wird und sich dadurch auszeichnet, daß sie bar jeglicher Definition bleibt.
    In diesen, hiesigen, real existierenden Kulturzustand, drängen nun mehrer Kultureinflüsse bereichernd herein – an herausragender Stelle der sunnitische Islam.
    Das wird Folgen haben – eben den Kulturkampf (Huntington läßt grüßen).
    Es ist zu vermuten das die Hauptkampflinie zwischen Islamkultur und Angelsachsenkultur bestehen wird. Unterstützend sich beteiligen werden sich die Apologeten der „Leitkultur“ und deren Claqueure.
    Im Pulverdampf dieses Kampfes werden die Reste der gewachsenen Kultur nicht mehr wahrgenommen und plattgetreten. Vereinzelt werden noch Peterofakte dieser Kultur im Untergrund zu finden sein, die Empfänglichkeit dafür, für die dann noch hier Lebenden, wird aber noch geringer sein als das wenige, was heute noch vereinzelt von diesen noch gesucht und in der Folge als bereichernd und beseelend empfunden wird.
    Lebte hier noch ein Bewußtsein von der Güte und Tiefe dieser Kultur wäre es mir nicht bang.
    So aber, mit diesm miesen Versuch mittels des hohlen Begriffes „Leitkultur“ zusätzlich von der Bewußtwerdung dessen, was hier an Schätzen leben und wirken könnte, abzulenken (wohl im Auftrag unserer „Befreier“ vom real gewirkt habenden Hitlerismus), wird es zu diesem Kulturkampf, durchaus auch in blutiger Weise, kommen.
    Die „schon länger hier Lebenden“ haben sich retardieren lassen und ihre Zukunft – regelrecht verspielt und verkonsumiert.
    Man könnte also, mal ganz hart, sagen: selber schuld.

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    • Basiert die deutsche und wie du sagst über lange Zeit gewachsene Kultur nicht auch (stark!) auf Martin Luther? Wer sich auch nur ansatzweise mit diesem als großer Reformator bezeichneten Mann beschäftigt, den wird das kalte Grausen packen. Sein Bild von Jesus, das dem wahren Jesus in keinster Weise entspricht, hat diese Kultur doch mit geprägt.

      Luther für mich als Buddhistin ist ein Antisemit und Frauenfeind, der dazu noch die Bibel falsch übersetzte. Bewusst oder zum Zweck der Vereinfachung, darüber streiten sich Jahren die Experten. Aber mit Religionen habe ich ohnehin ein Problem, mit ihren Verbreitern meist auch.

      Wie passen die Angelsachsen ins Bild? Perfekt! Auch sie sind frühzeitig geprägt und sozusagen auf Kurs gebracht, dessen Ziel leider zu wenige sehen. Aber bleiben wir bei der „Realpolitik.“

      Die USA, oder besser das die USA dominierende Kapital, beherrschen die Welt. Sie hetzen Nationen und / oder Religionsgemeinschaften aufeinander, was immer ihren Interessen dient. Es geht um Macht, die (Um)Verteilung der Ressourcen. Wie erreicht man das?

      Zum Beispiel mit Hilfe von Erkenntnissen der aus der Betriebswirtschaftslehre bekannten Entscheidungstheorie, die kennst du möglicherweise. Durch gezielte aber versteckte Manipulation, siehe Sportereignisse, Unterhaltungssendungen etc. Die USA sind das perfekte Beispiel einer medial verblödeten Gesellschaft. Deutschland folgt auf dem Fuß. Hinzu kommt die linke Hegemonie, die seit Jahren alles beherrscht und nun langsam zum Zweck des Machterhalts, die eigenen Kinder frisst.

      Der Kampf der Kulturen findet bereits seit Jahren statt, die jetzigen Messerattacken, die Flutung des Landes mit Migranten, sind nur ein weiterer Höhepunkt. Dabei werden die Menschen auf beiden Seiten benutzt und rechte Hohlköpfe auf linke (G)Eiferer gehetzt, bzw. auf Migranten. Die politische Richtung kann man auch umdrehen, beide Seiten sehe ich als geistig minderbemittelt an. Wenige Ausnahmen machen noch einen Funken Hoffnung.

      Sind die Deutschen also selbst schuld? Das Thema hatten wir in ähnlicher Form bereits. Einerseits ja, andererseits nein. Wie soll man sich gegen massive Beeinflussung schützen? Auch wenn du anderer Meinung bist, jeder Mensch ist manipulierbar. Das ist total easy.

      Der vorherrschende Konsumterror, um es salopp auszudrücken, trägt natürlich zur Befriedung der Menschen bei. „Mein Boot, mein Haus, mein Auto!“, das ist die momentane Leitkultur. Gott Konsum / Wohlstand regiert(e). Aber ich glaube, dem ist übel geworden.

      Die linken Medien Deutschlands, auf Namen verzichte ich, sitzen alle auf Merkels Schoß, bzw. halten sie noch im Amt. Sobald die BILD (Atlantik Brücke) sie kritisiert, ist sie weg. Das sollte jeder wissen. Lieschen und Otto Normalbürger glauben aber, was der nette Sprecher der Tagesschau erzählt und was die Zeitung/en schreiben. Gut, es gibt erste Zweifler, aber es sind noch zu wenige.

      Dem gilt es nun gegenzusteuern von politischer und medialer Seite. Daher thematisiert und positioniert man sich plötzlich anders. Mit Umdenken hat das wenig (nichts!), mit Taktik alles zu tun. Echte Kritik am System wird unterdrückt und totgeredet. Ich habe das schon mehrfach auf meinem Blog erlebt, wenn Aussagen bewusst verdreht und / oder aus dem Zusammenhang gerissen werden.

      Unsere deutschen Normalos lassen sich natürlich nur zu gern beschwichtigen, wenn eine Marionetta oder ein Klausewitz die Welt erklären und wo die wirklich Bösen sitzen. Ich warte auf den Tag, wenn auch ihr Wohnzimmer „brennt.“

      Danke fürs lesen und deinen Kommentar!

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      • Ich sprach von gewachsener Kultur.
        Die germanische Kultur mit ihrem Ahnen und Wähnen, alles aus dem geistigen Bereich stammend. Aus der damals noch teilweise vorhandenen menschl. Konfiguration heraus empfänglich. Die Minnesänger, Aufklärung (mit Luther, aber nicht nur), danach die ganze Philosophengilde usw.. Das war mitteleurop. Hochkultur (ich vermeide den Begriff „deutsch“, auch wenn zu deutsch auch Holland, Österreich,Schweiz, Tschechien gehört). Das interessiert nur noch wenige, obwohl es, wenn man sich über das Materiell/Physische hinausbegeben möchte, außerordentlich lohnend wäre sich mit dieser geistigen Bandbreite zu befassen.
        Auffällig ist dabei die Beschäftigung dieser herausragenden Geister mit dem „Transzendenten“.
        Hier teilen sich die Wege, der eine bleibt im Materiell-Physischen mit der herrschenden wissenschaftstheoretisch fundierten Wissenschaft und der andere wird von einer Mischung von redlichen bis obskuren „Religionsanbietern“ oder alten, erstarrten und nicht dem menschlichen Fortschritt dienenden (Kirchen)religionen (Hindu, Buddhismus, Rom, Ostrom, Reformiert, Hebräer, Islam) bestimmt. Der Gegensatz der sich zwischen diesen „Wegen“ auftut könnte auch durchaus gewollt sein. Denn was sollen diese Religionen, die teilweise vor tausenden von Jahren gegründet wurden, also geeignet jeweils für die damals menschliche Konfiguration, heutzutage? Wir werden in neuerer Zeit mit einem Haufen Blödsinn konfrontiert, von den Evangelikalen bis zu Nesbitt-Eso oder noch schlimmerem Esokäse.
        Die Zusammenarbeit all dieser brächte mehr als sich in Grabenkämpfen zu befriedigen.
        Denn was soll eine Wissenschaft ohne Geist und Kirche ohne permanenten Realitätsbezug.
        Gewollt wird aber die Vereinzelung und Entfremdung und deshalb laufen die Programme, die dieses bewerkstelligen und auch weiter tun werden auf vollen Touren.
        Das Motto lautet: je größer die Verwirrung, Angst und Unsicherheit desto leichter sucht sich der Bemitleidenswerte eine Halt oder Guru oder was auch immer und hat er, verständlicherweise, einen für sich gefunden, dann wird er wie ein Ertrinkender diesen Halm umklammern – Massenpsychologie, Manipulation.
        Wir sollten uns also nicht wundern. Würde in der BRD (um hier zu bleiben) bei jeder Reaktion auf einen konditionierten Reiz der Sabber (Pawlow) fließen, dann bräuchten die Allermeisten hier einen Sabberlatz, Sonst wäre das Shirt oder die Hemdbrust permanent feucht oder gar naß.
        Die Entfremdung von der eigenen gewachsenen Kultur zeitigt tragische Folgen.
        Ich liebe jedenfalls von dieser Kultur alles, weil sich darin der wahrhaft faustische Gedanke, der in Mitteleuropa wirken muß, verdeutlicht und darauf wartet in möglichst viele Seelen einzuziehen.

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      • Religionen geben den Menschen Halt in einer Zeit, die keine richtigen Werte mehr kennt. Pokemon, um nur ein willkürliches Beispiel zu nennen, ist der „Gott“ der Jugend und für die ältere Generation ist es noch immer (wieder?!) Jesus. Beides macht eine Manipulation einfach.

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  5. Gewalt und Rassismus gab es seit Menschengedenken.
    Aber der Begriff Rassismus entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
    Vielleicht fange ich meinen Kommentar auch falsch an, doch sollten wir nicht vor Gesetz alle gleich sein. Egal woher wir kommen, was wir erlebt haben und wer wir sind.
    Wer sich daran nicht hält muss mit den Konsequenzen leben. So wurde man auch erzogen.

    Egal ob wir es besser wissen sollten oder der gesunde Menschenverstand er hätte es ahnen können was richtig oder falsch ist.
    Nun sind wir an dem Punkt … sind wir überhaupt noch gesund.. oder klar im Kopf.
    Schaut man sich mal um sieht man das jedes Jahr die Anzahl der psychischen Erkrankungen ansteigen. Wir einfach mit der derzeitigen Welt nicht mehr zurechtkommen und deswegen die Schuld eher an uns selbst suchen.
    Nach dem Motto die Armen anderen Sie können doch nichts dafür das Sie bei uns nicht willkommen sind. Ihre Aggressionen nicht im griff haben, eine Frau ohne Kopftuch schon als Einladung zum Koitus sehen.

    Seid doch bitte alle offen haltet Euch an der Hand und tanzt im Kreis.

    Entschuldige bitte aber ich glaube ich hole jetzt mein altes DOOM aus dem Schrank und schlage es mir paarmal auf den Kopf vielleicht sehe ich die Welt danach anders.

    Was ich eigentlich sagen will ist die Tat die für Einen spricht und nicht Familiengeschichte.
    Danach sollte geurteilt und die gängigen Gesetze voll ausgeschöpft werden.

    Jetzt bin ich am Thema voll vorbeigezogen. Entschuldige bitte!

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    • Ist es Rassismus, das eigene Heim zu schützen? Diese Frage sollen sich alle stellen, wenn es um offene Grenzen geht. Niemand unterstellt anderen Menschen böse Absichten, aber schon wer sich widerrechtlich Zutritt zu fremdem Eigentum verschafft, die eigene Identität verleugnet, der darf nicht noch dafür gelobt werden. Diese falschen Signale können auch wirkliche Verbrecher animieren sich auf den Weg zu machen. Wer Frauen einen Abhang hinunter stößt, sie ertränkt oder mit einem dafür gekauften Küchenmesser ersticht, der hat das vielleicht schon in seiner Heimat getan.

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