Gedanken einer Ausländerin: Deutschlands neuer Antisemitismus

Aus aktuellem Anlass habe ich mich dazu entschlossen nun doch den zweiten Teil des bereits 2016 geführten Interviews mit Onkel Ahmed zu bringen. Dieser Anlass ist der von Muslimen nach Deutschland und Europa gebrachte Antisemitismus, der in der Verbrennung israelischer Fahnen in Berlin gipfelte. Wer „Juden ins Gas!“, skandiert, den muss zwingend die ganze Härte der Gesetze treffen. Diese Menschen haben ihr Recht auf Aufenthalt in Deutschland verwirkt.

Da hilft es wenig, wenn ein hilfloser Bundesinnenminister sich nun für einen Antisemitismusbeauftragten ausspricht. Für wie blöd hält uns der Mann? Antisemitismus in Form von Millionen arbabischer Migranten nach Deutschland zu importieren und dann scheinheilig den Finger zu haben, aber keine Strafen auszusprechen, ist die Kapitulation vor dem politischen Islam.

Die Gesichter und mit Sicherheit auch die Namen der Männer sind bekannt, warum folgen keine Strafen? Heute brennen israelische Fahnen und morgen vielleicht die erste christliche Kirche. Weil „Allah“, jenes Fantasiewesen arabischer Mythologie, das so befohlen hat? Oder doch nur wegen der Hasspredigten von Imamen, die in anderen Menschen nur Ungläubige sehen.

„Der Koran ist so eine Art Supermarkt“, hat der ägyptische Autor und Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad gesagt. „Man kann alle möglichen Produkte darin finden, Liebe und Toleranz und Vergebung, aber auch Hass, Ausgrenzung und Aufruf zum Krieg, weil der Koran über einen längeren Zeitraum entstanden ist.“

Tod den Kritikern, nieder mit der Aufklärung?

„230 Jahre nach Voltaire und Kant und 180 Jahre nach Feuerbach darf es so etwas in Europa nicht mehr geben, dass man dafür dass man sagt wie ich in meinem neuen Buch, dass der Koran menschengemacht ist, dass ich mir dafür einen großen Hass zuziehe und dass ich um mein Leben fürchten muss, das darf nicht sein!“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad

Hamed, den ich als wirklich aufgeklärten Menschen wahrnehme, drückt damit das aus, was viele Deutsche verschweigen und selbst die Kirchenoberen zum Teil leugnen. Hat die Aufklärung nun zahnlose Tiger aus den ehemals stolzen Deutschen gemacht?

„Warum setzt du dich eigentlich so sehr für andere Religionen ein?“, bin ich noch in den USA gefragt worden. „Weil sie es nicht selbst tun oder nicht mehr können!“, war meine ehrliche Antwort. „Das moderne Christentum hat längst vor dem Islam kapituliert.“

Türkische Weisheiten

Onkel Ahmed antwortete 2016 auf meine Frage, ob Mohammed alle Ungläubigen hasste: „Mohammeds Welt war recht klein. Es ist kaum anzunehmen, dass er über tiefergehende Kenntnisse anderer Länder und Völker verfügte. Wie konnte er also alle Menschen die keine Moslems waren hassen?

Diese Passagen werden aber von Fanatikern umgedeutet, sie bedienen sich ihrer einfach, da es sich bei dem Koran angeblich um das Wort Gottes handelt, das nicht in Frage gestellt werden darf. Und genau das ist der schon fast genial zu nennende Trick dieser Weltanschauung!

Als Mohammed noch in Mekka wirkte, warb er für Friedfertigkeit und Verständigung. Warum ist einfach zu erklären. Seine Gemeinde war noch klein, relativ schutzlos und auf die Toleranz der anderen angewiesen. Vermutlich war er damals mit seinem Leben zufrieden, was sich auf seine Schriften auswirkte.

Mit der Zeit wuchs die Zahl seiner Anhänger und seine Ansichten und auch sein Verhalten änderte sich. Das mag am Widerstand der Nachbarvölker gelegen haben und an der Ablehnung seiner Lehren durch die Juden. Vielleicht ging ihm auch nur das Geld aus. Es gibt viele Gründe warum sich Menschen ändern.

Als er nach Medina ging konnte er bereits eine Armee gründen, die Feldzüge unternahm und von der Kriegsbeute lebte. Die Sprache des Koran, also Mohammeds Wort, änderte sich. Er präsentierte Allah nun als starken Krieger und strengen Gott, der seine Anhänger aufforderte, ihr Leben für den Djihad zu opfern.“

„Du klingst wie ein moderner Islamwissenschaftler“, necke ich ihn. „Woher weißt du das alles?“ „Der Islam ist Teil meiner Kultur“, sagt Onkel Ahmed. „Sich nicht damit zu beschäftigen wäre grundverkehrt. Ihn richtig zu verstehen ist leider das Hauptproblem, an dem die meisten Muslime scheitern.“

„Also war Mohammed nicht der Prophet, als den ihn Muslime sehen?“, stelle ich die vermutlich provokanteste Frage. „Wie Jesus und Buddha war er ein Mensch mit Visionen“, erwidert Onkel Ahmed. „Er hatte Träume, Wünsche, Hoffnungen, wie alle Menschen. Ich sehe Mohammed als eine Figur der Geschichte an, in deren Namen viel Leid über die Welt gebracht wird.

In gewisser Weise ist er ein Schriftsteller und Visionär, der seinen Bestseller immer mehr erweiterte und ihn dadurch verschlechterte, was diesem Werk massiv schadete. Der Weg zur Reformation des Islam muss mit einem Lächeln enden, wenn man die alten Texte liest und zur Seite legt, um ein modernes Leben zu führen.“

Hass, Hass, Hass

„Was hältst du von den Aussagen junger Ausländer, die Deutschland und die Deutschen hassen?“, frage ich. Onkel Ahmed holt tief Luft und stößt sie hörbar wieder aus. „Dieser Hass hat viele Gründe“, sagt er. „Viele Neuankömmlinge hat man mit falschen Versprechen ins Land gelockt.

Die Mehrheit der Asylanten sind einfache Menschen. Bauern zum Teil oder Ungelernte. Diese Menschen haben einfache Bedürfnisse. Sie glauben, ohne nachzudenken, was ihnen eine deutsche Kanzlerin erzählt. Was weiß ein arabischer Bauer von Sozialsystemen? Das klingt vielleicht überheblich, aber ist leider so. Sie glauben aber auch ihren Imamen, die leider viel zu oft Hass und Intoleranz predigen. Gründe dürften politische Ziele sein.

Für viele Asylbewerber aus Afrika und den arabischen Staaten, ist Deutschland das absolute Paradies. Einerseits können sie hier frei und in Frieden leben, andererseits überhäuft sie unser Wohlfahrtsstaat mit Geld. Sie verstehen dann nicht warum sich das wieder ändert und warum man sie wieder abschieben will. Also fangen sie zum Teil an alles Deutsche zu hassen.

Geld regiert die Welt

Nehmen wir den Fall einer arabischen Familie, die in ihrer Heimat mit 50 Euro pro Monat locker leben konnte. In Deutschland bekommen sie nun 1.500. Das ist mehr, als mancher Rentner „verdient“, der sein Leben lang arbeitete. Jetzt rechne nach, wie viele Familien du in arabischen Ländern mit 1.500 Euro versorgen könntest.“

„Aber was, wenn sie politisch verfolgt werden?“, frage ich. „In Tunesien, Algerien, Marokko?“, fragt Onkel Ahmed zurück. „Dort gibt es keinen Krieg, aber eine explodierende Bevölkerung, die keine großen Perspektiven hat. Die wollen auch gut leben, also kommen sie hierher.

Und glaub mir eins, wir stehen erst am Anfang einer Völkerwanderung, auf die die Europäer nicht vorbereitet sind. Diese Flucht in die europäischen Sozialsysteme kann mittelfristig nur in einer Katastrophe enden. Wirklichen Flüchtlingen gilt es natürlich zu helfen. Wirtschaftsflüchtlinge sollte man ab- bzw. wieder ausweisen und lieber Entwicklungshilfe vor Ort leisten.“

„So einfach ist die Abschiebung leider nicht“, werfe ich ein. „Viele haben das Talent sie zu verhindern. Und linke Anwälte helfen ihnen noch dabei.“ Onkel Ahmeds Mine verfinstert sich. „Viele Maghreb Asylanten haben nur ein Talent, zu stehlen und Drogen zu verkaufen. Und Frauen zu belästigen, die sie zu Hause nicht einmal anschauen dürften.

Die meisten werden keine Perspektive in Deutschland finden und fangen daher an das Land zu hassen. Die hier bereits Geborenen suchen ihre Identität und Wurzeln. Nimm wieder die Türken. In ihrer eigentlichen Heimat sind sie oft die Deutschen und hier die Türken. Das ist ein großes Problem.

Es geht auch um die Sozialisation dieser Menschen. Deutsche erwarten, dass sich Fremde integrieren. Aber wie soll das vor sich gehen, wenn ein Bauer aus Somalia dort schon sozial geprägt worden ist? Er bringt seine Werte, seine Kultur mit in ein Land, das völlig andere Werte hat. Vielleicht ist er noch jung genug um zu verstehen, wo die Unterschiede liegen. Die meisten Neuankömmlinge lehnen das aber ab. Wie also vermittelst du deutsche Werte an Millionen?

Hinzu kommt, dass Frau Merkel Menschen die Grenzen geöffnet hat, die oft aus einer frauenfeindlichen und verrohten Kultur stammen. Das klingt vielleicht wie ein Vorurteil, auch Türken sind keine Engel, aber einige Asylsuchende waren schon vor ihrer Einreise kriminell. Die Zukunft wird das noch zeigen. Die Silvesternacht war nur ein Vorgeschmack.“

Wenn der Terror kommt

„Siehst du die Gefahr terroristischer Anschläge?“, frage ich. „Und wo muss man die erwarten?“ „Ja, die Gefahr dieser Anschläge wächst und du ahnst bestimmt warum“, erwidert Onkel Ahmed.

„Terroristen geht es darum ein Zeichen zu setzen. Veranstaltungen, Konzerte, aber auch eine belebte Fußgängerzone könnten mögliche Ziele sein. Vielleicht auch ein Weihnachtsmarkt oder eine voll besetzte Kirche. Auch Silvester könnte sich wiederholen. Man verabredet sich per Handy um „Randale“ zu machen.“

„Denkst du Köln war gesteuert, steckt ein politischer Kopf dahinter?“, will ich wissen. „Natürlich ist das gesteuert“, erwidert Onkel Ahmed nach eine kurzen Pause. „Du darfst dir das aber nicht wie in einem Film vorstellen. Über Propaganda, die mehr eine Gehirnwäsche ist, werden die Täter radikalisiert.

Internet und Handys waren die Hauptwerkzeuge für Köln. Ein zentrales Signal und schon startet die Lawine. Ich hoffe nur, dass die Polizei dieses Jahr richtig reagiert. Was nun die negative Kreativität von Terroristen betrifft, die kennt kaum Grenzen.

Leider auch die passive Unterstützung durch sogenannte Glaubensbrüder. Passiv deshalb, da wegschauen auch eine Form der Hilfe ist. Ich weiß, dass bei einem Anschlag zum Teil sogar gejubelt wird. Kein Moslem sollte das machen! Sie provozieren damit einen Vergeltungsschlag.“

(Anmerkung zur Erinnerung: Diese Aussagen stammen alle aus dem Oktober 2016!)

Die Syrien Lüge

„Sprechen wir kurz über Syrien“, sage ich. „Der sogenannte Islamische Staat ist dort ein riesiges Problem.“ Onkel Ahmed runzelt die Stirn und schüttelt dann vehement den Kopf. „Wer erzählt nur immer solche Märchen? Der sogenannte IS ist Syriens kleinstes Problem.

In Syrien tobt ein Krieg um die Vormachtstellung in der Region und um Ressourcen. Assad, von dem ich nun wirklich kein Anhänger bin, ist Alawit und repräsentiert damit nur die Minderheit in diesem Staat. Diese Minderheit hat aber die absolute Macht in Syrien.

Der zugegeben wirklich brutale IS spielt dabei die kleinste Rolle. Das verkauft man nur im Westen, um uns für den Krieg in Syrien zu begeistern. Und was würde bei Assads Niederlage passieren? Syrien wäre so unregierbar wie Libyen. Dort herrscht noch immer Chaos.

Assads Verbündete, allen voran Kämpfer aus dem Iran, wollen nicht ihn an der Macht halten, sondern ihre Interessen schützen. Russland (Putin) ebenso. Assad ist austauschbar, die Machtverhältnisse in Syrien aber nicht.

Die Saudis mischen natürlich kräftig mit. Sie führen in Syrien einen Stellvertreterkrieg mit dem Iran. Der Rest dieser sogenannten Rebellen sind vom Westen bezahlte und ausgebildete Söldner, die wirtschaftliche und politische Interessen Europas und der USA durchsetzen sollen.“

„Aber ist Assad nicht ein Mörder, ein Schlächter, der das eigene Volk bombardiert?“, frage ich. „Ist er das?“, sagt Onkel Ahmed. „Woran machst du das fest? An westlichen Berichten?“

Alles nur Propaganda?

Er macht eine kurze Pause und trinkt einen Schluck Tee. „Ich weiß, wie du es meintest“, fährt er fort „und dass du ziemlich gut informiert bist. Aber du weißt nicht alles. Nehmen wir Aleppo. Angeblich werden dort seit Monaten gezielt Krankenhäuser beschossen.

Aber jeder ausgehandelte Frieden wird immer wieder von sogenannten Rebellen gebrochen, die die syrische Armee beschießen. Rebellen, die zum Teil vom Westen bezahlt und ausgebildet werden.

Jetzt denk bitte an die Fernsehbilder, der hungernden Bevölkerung in Aleppo. Angeblich blockiert die syrische Armee die Straßen, so dass keine Nahrung in die Stadt kommt. Woher haben die Rebellen dann die Waffen und die Munition? Hat Gott die geschickt?“

„Ja, das ist seltsam“, stimme ich zu, „das ist mir auch schon aufgefallen.“ „Ich habe mit Syrern gesprochen“, fährt Onkel Ahmed fort. „Unabhängig voneinander haben mir mehrere erzählt, dass vor Jahren bewaffnete Fremde in ihre Dörfer kamen und Christen ermordet (gevierteilt) haben.

Diese Fremden hätten zwar die gleiche Sprache, aber einen anderen Dialekt gesprochen. Ein Mann will einen Saudi erkannt haben, andere sprachen von Libyern oder Tschetschenen.

Als dieser Terror um sich griff, haben die Menschen protestiert. Assad, den sie zwar nicht unbedingt mögen, der ihnen aber Frieden und Sicherheit gab, habe Soldaten geschickt, die dann in einen Hinterhalt gerieten.

So soll, vereinfacht ausgedrückt, der Krieg in Syrien begonnen gaben. Das ist natürlich auch wieder nur ein regional begrenzter Teilsaspekt, zeigt aber deutlich die Handschrift Dritter. Und dann ging es noch um die Gas-Pipeline.

Natürlich muss man aufpassen, wen man fragt und was die Leute erzählen. Aber was in Syrien geschieht und was uns Fernsehbilder zeigen, hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Das wollte ich damit sagen.“

Die IS-Lüge

„Es gibt Stimmen, die die CIA als Gründer des IS benennen“, sage ich. „Ist das völlig verkehrt?“ „Dazu müssen wir begreifen, was der IS eigentlich ist“, erwidert Onkel Ahmed, „woher er stammt und aus welcher Zeit.

Diese radikale, islamistische Bewegung, nennen wir sie Moslem-Brüder, existiert seit den 1920er Jahren. Sämtliche der heutigen Terrormilizen leiten sich von dieser Bewegung ab.

Die Amerikaner haben versucht, diese Bewegung zu instrumentalisieren. Das funktioniert aber nur so lange, wie es den Interessen dieser Leute dient. Und hier sind wir dann auch wieder beim Islamismus, den es schon immer gibt und der für den Islam die Weltherrschaft sucht.

Diese verbohrten Gehirne kennen nur die radikale, die gewalttätige Leseart des Korans. Wie ich bereits sagte, man muss ihn als das Wort von Menschen ansehen, die Kinder ihrer Zeit gewesen sind. Mohammed hat nur die Grundlage geliefert und andere haben das übernommen.

Und genau diese Leserart, eines von Menschen geschriebenene Werkes, wird vermieden! Wusstest du, dass es im Koran mehr als 200 Passagen gibt, die Krieg und Gewalt verherrlichen? Da ist es kein Wunder, dass Fehlgeleitete und Fanatiker sich genau darauf beziehen.“

Wieder macht er eine Pause, denkt nach und nickt. „Ich glaube es sind 25 sogenannte Tötungsbefehle im Koran, die sich gegen die schon erwähnten Ungläubigen richten. Was uns wieder nach Syrien und zum IS bringt und dem dortigen Stellvertreterkrieg.

Wir können noch nicht einmal von einem Missbrauch des Koran sprechen. Anders als bei der Lehre Jesu, die von den Kreuzrittern, also der Kirche missbraucht worden ist, berufen sich Islamisten einfach auf die Passagen im Islam und fangen an zu morden.“

„Ich glaube die Wahrheit über Syrien erfahren wir nicht“, stimme ich zu. „Aber danke für die Infos über den Islamismus! „Sie ist auf keinen Fall in den westlichen Medien zu finden“, gibt mir Onkel Ahmed noch mit. Dann wechsele ich das Thema.

Gewalt ist (k)eine Lösung

„Mich wundert deine strikte Haltung gegen Asylbewerber“, setze ich nach. „Sind Philosophen nicht eigentlich neutral und bewerten die Dinge aus einer anderen Perspektive?“ „Primär bin ich ein normaler Bürger Deutschlands“, erwidert er. „Philosophie ist gut, aber sie löst keine Probleme.

Wir, die Medien, die Politiker, führen eine falsche Diskussion. Es gibt Kriegsflüchtlinge, die unsere Hilfe brauchen. Aber die meisten der nach Europa strömenden Menschen sind keine politisch Verfolgten. Sie fliehen aber zum Teil vor der Armut oder folgen falschen Versprechungen.

Wir müssen klar unterscheiden und genau selektieren, wer zu uns kommen darf und wer eben nicht. Deutschlands Liberalität, die christlichen Werte und die zum Teil sehr linkslastige Mentalität vieler Medien, ist eine Einladung zum Missbrauch.“

„Wusstest du, dass sich mehr als 70 % aller Journalisten als Linke oder GRÜNE sehen?“, frage ich. „Das war mir neu“, erwidert er. „Es passt aber ins Bild. Ich bin auch für die SPD. Wobei ich mit deren Politik immer weniger anfangen kann. So unsozial habe ich diese Partei noch nie gesehen. Trotzdem kann und werde ich keine Frau Merkel wählen!“

Der Islam gehört (nicht!) zu Deutschland

„Merkel muss weg!“, skandiere ich und wir lachen. „Ja“, sagt Onkel Ahmed, „da gebe ich dir recht. Der Merkel-Altruismus bezieht sich nicht auf das eigene Volk. Wir sind ihr herzlich egal und nur Schachfiguren, die sie als Bauernopfer für ihre Ziele sieht.“

„Gehört der Islam zu Deutschland und siehst du in ihm eine Bedrohung?“, frage ich. „Oder wird das von bestimmten Kreisen nur falsch vermittelt?“ „Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland. Sollte er sich in seiner jetzigen Form hier weiter ausbreiten, sehe ich eine düstere Zukunft für dieses Land und auch für ganz Europa.

Der gemäßigte Islam der Vergangenheit war wesentlich toleranter, als es die neuen Gläubigen sind. Wobei gemäßigt immer Ansichtssache ist und von bestimmten Personen geprägt wird. Aber diese Personen sind tot. Hassprediger haben ihre Rolle übernommen und versuchen, leider mit Erfolg, den Entwurzelten eine neue, geistige Heimat zu geben.

Einige Ditib-Imame sind mit Vorsicht zu genießen. Die arbeiten klar für Erdogan und verbreiten seine Politik. Stell dir das in einer buddhistischen Pagode oder einer christlichen Kirche vor. Der Aufschrei wäre grenzenlos.

Die Probleme gehen aber eher von den arabischen Staaten, als von der Türkei aus. Aber das erwähnte ich schon. Deutschland lässt leider zu, dass sich radikale Prediger ausbreiten und schiebt dem keinen Riegel vor. Die Behörden sind zu nachsichtig mit Muslimen. Wie ich schon mehrfach sagte, prügelt sie windelweich und sie verstehen.“

Radikal

„Das ist eine sehr radikale Einstellung“, sage ich. „Meinst du das wirklich so?“ „Ja und nein“, erwidert er und lacht verschmitzt. „Aber das muss ich auch erklären. Prügel bedeutet in diesem Fall hartes Durchgreifen des Staates, also die konsequente Durchsetzung deutscher Gesetze.

Aber Polizisten dürfen sich auf keinen Fall scheuen, auch körperliche Gewalt anzuwenden, um Straftaten zu vereiteln. Vergessen wir kurz die Toleranz und die Philosophie. Die islamische Welt basiert auf Stärke. Gewalt ist Stärke für diese Menschen.

Wie vermittelst du einem jungen Muslim rechtliche Werte, wenn du ihn nicht für den Ladendiebstahl bestrafst? Wie kann es sein, dass die Öffentliche Verwaltung Falschparker bestraft, Mahngebühren auferlegt, wenn der Strafzettel nicht schnell genug bezahlt wird, aber andererseits Asylbetrüger, die nachgewiesen falsche Pässe hatten, einfach laufen lässt? Weil sie Muslime sind?“

Ich muss an eine Szene vor einigen Jahren denken. Ein Nordafrikaner hatte Onkel Ahmed bestohlen und wollte aus dem Laden fliehen. Zufällig war ich bei seiner Enkelin auf der anderen Straßenseite und hatte einen exklusiven Blick. Der junge Mann lief los und Onkel Ahmed stellte ihm ein Bein.

Das folgende Handgemenge entschied er durch einen rechten Haken, der den Dieb zu Boden schickte. Da lag der Kerl nun und blutete aus der Nase. Onkel Ahmed packte ihn in Genick und hielt ihn wie ein Kaninchen.

Was er sagte hörte ich nicht, aber die Worte zeigten Wirkung. Der Täter bekam noch einen Tritt in den Hintern mit, dann durfte er gehen. Was der Dieb nicht wusste, Onkel Ahmed boxt seit frühester Jugend.

„Aber zurück zu deiner Frage“, fährt er fort. „Ich denke man muss Muslimen klar machen, dass Religionsfreiheit nicht bedeutet, dass sie hier dominieren können. Und dass sie eine Bringschuld haben, wenn sie in Deutschland leben wollen. Es gibt tolle Beispiele von voll integrierten Ausländern, die für dieses Land sterben würden.

Aber so lange die Politik Migranten, Flüchtlinge und Asylanten nicht unterscheidet und alle mit Samthandschuhen anfasst, so lange werden sie in einer Parallelgesellschaft leben. Sie haben die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten. Begreifen sie das nicht, dann werft sie raus.“

Hetze oder Wahrheit?

Zum Ende des Interviews möchte ich noch einige persönliche Anmerkungen machen, aber vorher noch Christoph Schwennecke, den Chefredakteur des CICERO zitieren.

„Und doch scheint quantitativ die Aufregung jetzt größer als seinerzeit nach Köln und Freiburg und Bonn. Offenkundig bricht die aktuelle Schmähung und Verhetzung Israels eher das Eis der, sagen wir: ideologisch Gefestigten. Das Dilemma zwischen der eigenen fürchterlichen Bürde gegenüber dem jüdischen Volk und dem aktuellen Geschehen ist offenbar schwerer auszuhalten als jenes zwischen Feminismus und islamischem Frauenbild, über das Alice Schwarzer so trefflich sprechen kann.“

Auch Karl Lagerfeld, der schon vor Wochen vor dem Antisemitismus warnte, möchte ich meinen LeserInnen ins Gedächtnis rufen. Und Frank A. Meyer, den Schweizer Kolumnisten, der ein beeindruckendes Interview gegeben hat:

 

(M)Ein Schlusswort

Liebe Deutsche, liebe MitbürgerInnen, verschließt nicht länger die Augen vor dem, was durch die Fehlentscheidung einer Kanzlerin und was auch durch rotgrüne PolitikerInnen in Deutschland enstanden ist. Noch sind diese Parallelgesellschaften klein, aber sie werden von Jahr zu Jahr größer. Und zum Teil bestimmen sie jetzt schon das Leben in diesem Land.

Wehrt euch mit eurer Stimme, aber verzichtet auf körperliche Gewalt! Werdet aktiv, informiert euch in alternativen Medien und / oder Blogs. Vor allem aber, schaltet den Staatsfunk aus! Lest keine BILD, keine einseitig berichtenden Hetzblätter mehr und scheut euch nicht davor, wieder stolz auf euch und eure Heimat zu sein. Antisemitismus passiv zu dulden, ist der erste Schritt in den eigenen Untergang.

Allen in Deutschland angekommenen Muslimen, die dieses Land, seine Werte und das Grundgesetz achten, rufe ich ebenfalls „Wehrt euch!“ zu. Klärt eure Familie, Nachbarn und Freunde darüber auf, dass Hass nur wieder in neuem Hass endet. Erklärt ihnen den Koran, aber erhebt ihn nicht länger zum Wort eines fiktiven Gottes. Das war dieses Werk von Menschenhand noch nie.

„Man muss den Koran kritisieren, auch den Propheten kritisieren, Religionskritik gehört zum Humanismus und ich gehe davon aus, dass Islamkritik gerade in dieser Zeit, wo sehr viel Unheil im Namen des Islam geschieht, dass Islamkritik nicht nur ein Menschenrecht ist, sondern eine Menschenpflicht.“ Originalzitat Hamed Abdel-Samad.

36 Kommentare zu “Gedanken einer Ausländerin: Deutschlands neuer Antisemitismus

  1. Liebe, hochgeschätzte Nandalya

    Obschon ich meine Bloggerei zurzeit runtergefahren habe, möchte ich diesen deinen Artikel weiter verbreiten. Ich hoffe, es sei in deinem Sinne, wenn ich es so mache:

    Ich kopiere das Interview, sage, woher es kommt und lade ein, die Quelle, also den ganzen Artikel hier, zu besuchen.

    Es ist nicht hcsrA-Kriechen, es ist ehrlich, wenn ich sage: Ich bin jedesmal bei Lektüre deiner Sachen froh und glücklich, dass es dich gibt, und dazu noch andere so famose Menschen wie dein Onkel Ahmed, die ihr weiten Blick, vorurteilsfreies Hinschauen, klare Gedanken pflegt, stets mit dem Herzen verbunden.

    https://bumibahagia.com/2017/12/17/gedanken-einer-auslaenderin-deutschlands-neuer-antisemitismus/

  2. Toller Beitrag, das hätten sich die meisten meiner japanischen Kollegen aus der großen japanischen Firma, in der ich mal 2 Jahre in Düsseldorf gearbeitet habe, nie getraut. Alles so deutlich und konkret auszusprechen. Japanische Kolleginnen hatte ich nicht, aber ein wenig Einblick in die japanische Kultur.

    Die aktuelle Situation in D sehe ich genauso, und kann mich da nur anschließen. Die UNO hat das ja bereits alles wq21 1vfc (meine Katze wollte auch mitreden) genau festgelegt, wie es hier laufen soll. Wie die Bevölkerung ersetzt werden soll.

    Ich habe einen türkischen Freund und Kollegen, der ein sehr religiöser Moslem ist, aber voll in den Westen integriert. Seine Frau wirklich als Partnerin behandelt, und ganz wunderbare Ansichten zu allem hat, das wichtig ist (im 3D-Leben). Er hat mir auch eine „offizielle“ Übersetzung des Korans geschickt, von der ich das Wichtigste gelesen habe. Danach verstoßen die Kriegstreiber ganz eindeutig dagegen, gegen ihren eigenen Koran, den sie doch zu verteidigen vorgeben.

    Bei uns im Ruhrgebiet konnte man bis vor 10 Jahren erleben, wie gelungene Integration aussieht. Aber wenn man sich jetzt am Samstag Nachmittag in der neu gestalteten City von Gelsenkirchen vorkommt wie ein Tourist – und zwar außerhalb von Europa – dann kann man erleben, wohin die Reise gehen soll. Nur die deuschen Verkäufer und die deutschen Geschäfte stören noch. Aber in 20 Jahren sollen die ja auch noch weg sein…

    Glücklicherweise wird es anders kommen. Denn es kommt meistens anders, als man denkt. Davon sind auch unsere großen Vorturner betroffen.

    • Danke fürs lesen und deinen Kommentar. Ich bin in Düsseldorf aufgewachsen und kann daher sowohl deutsch, wie auch japanisch denken (handeln). Warum also soll ich schweigen, wenn es um „mein Deutschland“ geht?

  3. Du hast wieder einmal die gesamte politische Welt umrundet und dir sehr große Mühe gegeben alle Zusammenhänge darzulegen. Das ist selbst für mich schwierig zusammen zu fügen, denn beim Koran muss ich passen, den habe ich nie gelesen, aber von der Bibel, die ich ganz gelesen habe, weiß ich, dass auch dort gerne nur zitiert wird, was dem Sprecher und seiner Einrichtung nutzt. Insofern haben viele Religionsvertreter ähnliche Ansätze und entfernen sich damit vom eigentlichen Ziel der jeweiligen Religion. Das liebt sicher nicht an der Religion, aber sicher an den Menschen, die diese ausüben und weitergeben. Menschenfischer wollen diese alle sein und der Staat versucht immer auch darüber Einfluss auf seine Bürger zu nehmen. Das klappt in Europa schon lange nicht mehr so gut wie zum Beispiel im nahen Osten, wo religiös ausgesprochenen Stammtisch Parolen einfache Menschen aufstacheln niederträchtige Dinge zu tun. Gegengewalt ist da sicher nicht die geeignete Lösung und die Abgesandten dann lediglich bei uns zu beobachten ist sicherlich ein großer Fehler, auch weil bei uns die komplette Vernetzung fehlt um solchen Verbrechern hier das Handwerk zu legen. Doch wieder einmal ist kein Einwanderungsgesetz in Sicht, der einen wirtschaftlichen Zulauf auf ein nutzbares Maß reduziert und andere gleich außen vorlässt. Am effektivsten wären sicher europäische Niederlassungen vor Ort, die den Auswanderungswilligen gleich aufzeigen können ob eine Lebensmöglichkeit in Europa besteht oder nicht, bevor Schlepper oder doofe Aussagen einer Kanzerlin Millionen auf den Weg nach Europa bringen, nur um hier im Sumpf der Armut und/ oder des Verbrechens zu enden. Eiskalte Grüße in das kuschelige Sapporo und danke für deinen Beitrag!

    • Primär geht es mir mit meinem Beitrag um den Antisemitismus. Onkel Ahmeds Worte und Hameds Zitate sollen nur unterstreichen, was vor sich geht. Nur zu beobachten hilft leider nicht. Wo bleibt der Aufschrei der Bevölkerung und der Politik? Wollen wir wirklich erleben, dass morgen vielleicht japanische Geschäfte brennen oder indische Restaurants?

      • Insofern zumindest sind viele Deutsche ein Volk von wegguckern geworden und nicht weil es keine Studenten(r)evolution gegeben hätte, sondern weil diese Menschen, die damals unser Land aufgerüttelt haben, heute zum Establishment gehöhren und der moderne Protestant mediengerecht versorgt wird und vornehmlich über sein Smartphone rebelliert. Der Rest verliert sich gerne im elektronischen Nebel der Medienlandschaften, egal wie absurd dort Nachrichten betrieben werden. Die Politik erst hat Antisemitismus wieder salonfähig gemacht und das mit erhobenem Zeigefinger dagegen. Das ist auch eine Leistung, wenn auch unterirdisch.

      • Vom Antisemitismus ist es nur ein kleiner Schritt zur Homophobie und Hass auf alle „Ungläubigen.“ Das übersehen viele Deutsche. Der politisch-mediale Komplex hat sie völlig in einer Scheinwelt eingehüllt. Nachrichten kommen von „Tagesguck“ und dem „Beute Journal“, wo Mutti „Weiter so!“ skandiert.

  4. Nach dem Ende des 2. Teils des Weltkrieges gegen Deutschland und Japan wurde hierzulande eine beispiellose Gehnr*i*wsche an der hier lebenden Bevölkerung gestartet. Und das ist das Ergebnis der Invasion von Coca Cola and Brands, ä. Friends. Politik, die uns alle angeht, wird von dem meinsten nicht mehr wahrgenommen – in jeder Bedeutung -, die Fäuste werden nicht mehr in den Taschen geballt, weil sie u.a. zu beschäftigt sind, das neueste Smartphon zu halten oder in Ständern nach den neuesten, stylischen Klamotten zu wühlen. Oder so in ihren täglichen Sorgen ertrinken, dass sie sich um Politik keine Gedanken machen können.
    Und die Politiker machen schon lange keine Politik mehr, die unterschreiben ja die Verträge für das ganze Schlamassel.
    Oder sie haben resigniert, weil sie keine Möglichkeit mehr sehen, etwas zu verändern.
    Und die, die so laut werden, dass man sie hören könnte, werden schnell von der Bühne entfernt oder mit einem der alles tötenden Schlagworte versehen: Rechtsradiakl, antismietisch und der größte Hammer: „Verschwörungstheoretiker“. Die werden mittlerweile mehr gemieden und öffentlich verachtet als Mörder. Da spreche ich aus eigener Erfahrung, ich darf den Titel des Verschwörungstheoretiker auch tragen.

    Woher soll da der Aufschrei noch kommen?

    Nun, glücklicherweise gibt es inzwischen viele Seiten wie deine und https://bumibahagia.com, und auch ich bin im Netz präsent, u.a. mit https://jpr65.wordpress.com/ und empfehle Euch „Die Angstgesellschaft“ aus meiner zweiten Wortpresse https://3rdlive.wordpress.com/2017/10/21/die-angstgesellschaft/

    Wir können nur den anderen jede Gelegenheit geben, aufzuwachen aus dem Koma.

    • Die von dir angesprochene Gehirnwäsche hat System und ist nicht auf Deutschland begrenzt. Machteliten versuchen weltweit, die Massen mit „Brot und Spielen“ vom politischen Geschehen abzulenken, bzw. verschleiern mit Halbwahrheiten, was wirklich vor sich geht. Konkretes Beispiel ist die neu entflammte Antisemitismus Debatte. Der Öffentlichkeit wird verschwiegen, wer bzw. was diese Ausschreitungen möglich gemacht hat.

      Medial Verblödete und Handlanger der PolitdarstellerInnen benutzen gern das Wort „Verschwörungstheoretiker“, um unliebsame KritikerInnen mundtot zu machen. Leider haben sie zum Teil recht. Viele youtuber und / oder Blogger wollen lediglich den schnellen Klick. Ihre Thesen enthalten zwar Teilwahrheiten, die daraus resultierenden Schlüsse sind aber oft falsch. Der Trick der Handlanger funktioniert trotzdem, wiederholt man etwas ständig, wird es wahr.

      Was Japan betrifft, so ist die Kontrolle durch die USA längst unterwandert. Zwar haben auch wir „Coca Cola“ für uns entdeckt, aber wir bleiben trotzdem JapanerInnen. Und das ist gut.

      Ich möchte dich bitten keine Links zu anderen Seiten in deine Kommentare einfließen zu lassen. Thom Ram kenne ich bereits. Vielen Dank.

      • Ich bewundere deine Klarheit, Nandalya. Diese deine Klarheit lässt mich assoziieren.
        Präliminarium:
        Ich war Lehrer und Konzertorganist. Bah, Lokalgrösse.
        Zur Sache:
        Ich bewundere deine Landesgenossin Yuja Wang. Sie ist Pianistin. Sie ist eine der wenigen unbeschreiblich Begabten und Fleissigen. Sie spielt Neckisches und tumultös Gewaltiges auf allerhöchstem Level, unbeschreiblich. Romantik kann sie erfühlen, doch kann sie es nicht gäänzlich so, wie Europäer wie Daniel Barenboim, als Beispiel.
        Da kieke ich hinne. Gibt es Arten der Wahrnehmung, die mir Europäer verschlossen, der Yuja Wang, dir, auch Asiatin, offen sind?

        Zurück zu deinem Kommentar.

        Ich begrüsse und unterstreiche dick fett:
        „Die von dir angesprochene Gehirnwäsche hat System und ist nicht auf Deutschland begrenzt. “

        Das betrifft, aus meiner Sicht, die gesamte Darstellung der Situation der Deutschen im Feld der Internetszene, darinne ich mich bewege. Ich persönlich meine, dass jeder einzelne Mensch seine wichtige Rolle spiele. Ich sehe, dass auch andere Völker in demselben Ausmasse zur Sau gemacht wurden, wie die Deutschen 1900 bis heute – für mich Klassebeispiel die Mayas, ach was, die die gesamte amerikanische Urbevölkerung, von den Engelländern erschossen, von den Spaniern versklavt, dagegen ist der Holocaust an den Deutschen im Vergleich klein – was wiederum nicht wichtig ist generell, doch ins Auge zu fassen sein sollte für den, der meint, dass das Elend der Deutschen so was von erdenweit Besonderes sei. Ist es keineswegs, mein Gott.

        Es wäre noch etwas zu sagen, doch scheint es nicht reif. Ich schliesse.

      • „Ich bewundere deine Landesgenossin Yuja Wang. “

        Du weißt schon, dass Frau Wang Chinesin ist? Aber alle Asiatinnen sehen gleich aus, nicht wahr?

      • LoL

        Zeifellos siehst du, Japanerin, anders aus als die Chinesin Yuja. Dass ich Asiaten in einem Topf sehe, das kannst du, Intelligente, leicht nachvollziehen. Ich gestehe offen: Ich kann DERN Japaner optisch nicht vone DEM Chinesen unterscheiden. Bin wohl zu dumm, so bin ich halt, Kuhschweizer.
        Dass ich, hingegen, die (mir als Chinesin bekannte) Yuja dir als Landsmannfrau vorgestellt habe, fällt schwer mir, mir zu verzeihen, normalerweise kann ich auf Verstandesebene unterscheiden.

        China Japan.
        Keine guten Geschichten mir bekannt.
        Schwarzpunkte für viele Dschapanesen, soweit die mir bislang zugänglichen Berichte der Wahrheit entsprechen sollten. Ich rede von der Zeit um 1940 rum. Aber was weiss ich schon von anderen Zeiten. Vielleicht Ausgleich, was stattfand. Keine Ahnung. Brutal genug jedenfalls war es, um die Vierziger. Kein Ruhmesblatt für japanische Lebensart. Und nochma: Was weiss ich schon. Inwieweit sind die Gräueltaten der Japaner in China erfunden oder ein bisschen verbogen oder sehr verbogen oder erstunken und erlogen? Ich weiss es zur Stunde null nicht …. indes ich zur Stunde weiss, wie erstunken und erlogen die offizelle Geschichte Deutschlands 33- 45 ist.

      • Zwei Bitten hätte ich an dich:

        1. In Zukunft keinen meiner Beiträge mehr zu rebloggen. Deine Leser sind nicht meine Klientel.

        2. Beim Thema zu bleiben.

        Vielen Dank und frohe Weihnachten für dich.

      • So ist es. Gut, dass es noch Japanerinnen gibt. Und Japaner.

        Die weiblichen und männlichen Deutschen, die zu ihren Eigenschaften stehen, werden leider immer weniger. Erstaunlich, dass es dafür keine Wörter gibt. Germaninnen und Germanen gibt es dagegen als Wort sehr wohl…

        Das Internetz dient ja der Ver-Netz-Ung, aber ich werde deinem Wunsch natürlich entsprechen und keine weiteren Links einstellen.

      • Der Hintergrund meiner Bitte ist das Vermeiden von Werbelinks. Ich bekomme leider eine Menge Spam und kann / werde nicht jeden Link überprüfen.

        Die von dir angesprochenen Deutschen haben durchaus einen Namen. Sie werden, wie kurz vor und nach der Bundestagswahl 2017 geschehen, von abgewählten PolitdarstellerInnen als (Schimpfwort deiner Wahl) bezeichnet.

  5. Irgendwie bewegt mich dein Schlusswort. 🙂 Wahrscheinlich wiederhole ich mich, aber muss es dennoch noch einmal ansprechen. Onkel Ahmed scheint ein wahnsinnig intelligenter und nachdenklicher Mann zu sein, der Dinge von allen möglichen Perspektiven aus kritisch betrachten kann. Was für ein toller Gesprächspartner!

  6. Vielen Dank das du deinen oft erwähnten zweiten Teil deiner Unterhaltung mit Onkel Ahmed doch veröffentlicht hast.
    Ich kann Euch da nur zustimmend Nicken.
    Leider haben sich meine Vorahnungen bewahrheitet und wahrscheinlich wird es doch eine Neuauflage der großen Koalition geben. Wer gibt schon gerne das Machtzepter her.
    Wieder einmal gab es Demonstranten am Frankfurter Flughafen als man die armen Unschuldigen Gewalttäter wieder nach Hause schicken wollte. Wieder holte man einige wegen Formfehler wieder zurück nach Deutschland und wieder werden straffällig gewordene 30 jährige Minderjährige ungestraft in Ihre Freiheit entlassen.
    Die Zeit zeigt es…Hochkulturen währen nicht ewig…
    Jedenfalls lese, lausche und höre ich deinen Einträgen/Ausführungen immer wieder gerne zu.

  7. Danke für den ausführlichen Artikel – Ex oriente lux Mayumi ;-).

    Zu dem Schlusswort anhand einiger Buzzwords noch:

    Augen verschließen
    Passive Realitätsresistenz oder aktive Realitätsverweigerung sind leider häufig ideologisch oder Gehirnwäsche-technisch imprägniert. Ob die Augen rechtzeitig aufgehen, und was sie dann sehen, das ist mir nicht klar. Vermutlich ist es dann aber ohnehin schon finster, und es gibt nichts mehr zu sehen.

    Parallelgesellschaften
    Zustimmung. Nach meinem Empfinden ist der point of no return im Sinne einer zivilisatorisch akzeptablen Lösung und Lösbarkeit hier jedoch bereits überschritten.
    Die Erosion des staatlichen Gewalt“monopols“ an dieser Stelle ist bestürzend.

    Sich wehren
    Ja, Stimme erheben – das wird aber nicht genügen, da hierfür auf der anderen Seite keine Ohren, kein Herz, siehe bspw. Frau Dr. Ms „Gedenk“aktion unlängst, vorhanden sind.
    Verzicht auf körperliche Gewalt aktiv oder passiv:
    So oder so – dazu sind Schland und seine Sch(l)äfchen mental und/oder auch logistisch im Bedarfsfall in der Breite ohnehin nicht (mehr) in der Lage. Was das bei einer Konfrontation mit eher archaischen Strukturen bedeutet, das möge sich jede/r selbst denken.

    Kritik
    Ist erforderlich, aber was kommt danach…(?)
    Es gibt Situationen und Lebenslagen, die konkretes und ggf. auch robusteres Handeln, jenseits von Kerzenanzünden und Bändchenschnüren, erfordern. Wie damit umgehen?

    Abschließend
    Ja, ich habe ich mir auch weiterführende Gedanken gemacht, die ich aber an dieser Stelle nicht mitteilen möchte.
    Da ich keine Lösungen darlegen kann oder will, soll es daher mit dem Kommentieren auch sein Bewenden haben.

    Dir herzlichen Dank für die Erhellungen und wohltuenden Beiträge und
    Euch beste Wünsche für was und wohin auch immer.

    • Ich kann nur immer wieder empfehlen, sich Hamed Abdel-Samad anzuschauen / -hören und seine Bücher zu lesen. Er und einige andere aufgeklärte (Ex)Muslime kennen und verstehen den Islam / Koran. Wer diese Menschen unterstützt, wird auf der richtigen Seite sein.

      Aufklärung bedeutet nicht gleich Rassismus, der Islam ist keine Rasse. Dieses Totschlagargument wird meist von linksgrünen Dummköpfen benutzt. Muslime die ich kenne sehen in dem Koran ein Buch, das sie lächelnd zur Kenntnis nehmen und das war schon alles. Sie haben längst verstanden, dass es von Menschen geschrieben worden ist und wirklich nur und ausschließlich für die Lebenszeit Mohammeds gültig ist!

      Was Deutschland braucht sind neue, frische Gedanken und Gesichter, die nicht gleich im linken Lager versumpfen, aber auch keine muffigen Konservativen sind. Und es liegt nicht an mir, deutsche Kinder, Enkel, Neffen, Nichten aufzuklären. Das können lediglich aufgeklärte Deutsche. Aber ich kann zumindest mit meiner Stimme helfen.

      Frohe Weihnachten und Grüße aus Fukuoka.

    • Es gilt, wehrhaft zu sein, in jeder Form. Darum heißt es ja auch „Notwehr“!

      Als jugendlicher habe ich Judo gelernt, um mich gegen physischen Angriffe zu wappnen. Aber durch die Änderung meiner inneren Haltung habe ich das fast nie einsetzen müssen. Denn meine Wehrhaftigkeit war sichtbar, das ist sehr wichtig.

      Wenn mich jemand angreift, dann lasse ich das nicht einfach geschehen. Aber ich suche mir die Mittel zu Verteidigung selbst aus. Dazu muss ich aber erst einmal gewillt sein, mich überhaupt zu verteidigen und dann passende Mittel/Methoden beherrschen. Physische Gewalt muss das letzte Mittel sein. Manchmal ist es unvermeidbar, sich auch physisch zu behaupten. Und dann muss man das auch können. Das wird man nicht durch Sofaliegen erreichen.

      Und der Wille zur Wehrhaftigkeit, der wird in Deutschland allen abtrainiert. Von den offiziellen Stellen.

      Andererseits gibt es viele, die meinen, dass Wehrhaftigkeit bedeutet, keinem Streit aus dem Wege zu gehen. Die einen dann als Weichei beschimpfen, wenn man Konflikte vermeidet und das anders löst. Denn das funktioniert auch und das ist mein erster Ansatz. Widerständen auszuweichen ist oft leichter. Auch das lernt man in der Kampfkunst.

      Dazwischen seine eigene Linie zu finden und dann zu verfolgen, das kann anstrengend sein. Aber es lohnt sich, wenn man sich danach im Spiegel in die Augen sehen und sich selbst sagen kann: Gut gemacht!

  8. Vielen Dank – kommt ein wenig spät, da ich bereits meine Jahresendschokoladenhohlfigur verspeist habe…aber Weihnachten in Japan ist ohnehin schöner, weil ruhiger, sicherer und bunter…

    Hameds Bücher stehen bei mir – ausnahmsweise und ausnahmslos sogar gelesen.
    Ansonsten möchte ich stellvertretend für andere noch Ayaan Hirsi Ali, Sabatina James und Imad Karim nennen, deren Werken und Wirken ich ebenfalls nahestehe.

    • Wenn man sich wirklich damit befasst, dann stürzt nicht nur das Gebäude ein. Sondern das ganze Fundament, auf dem man sich sein Leben aufgebaut hat, in 3D. Da bleibt kein Stein auf dem anderen. Das muss man wollen, das erreicht einen nur, wenn es soweit ist. Hat bei mir auch über 10 Jahre gedauert…
      Und wenn man dann genauer hinschaut, dann sieht man, das das Gebäude nicht zusammenstürzt, sondern sich in Staub auflöst.
      Könnte jeder erkennen, der wie ich Dokus über Gebäude-Abriss durch Sprengung kennt. Hat mir aber auch nicht geholfen. Da gehen Filter an, in Bewusstsein, die das ausblenden. Die müssen erst mal abgeschaltet werden, damit man wirklich sehen kann.

  9. zu Nandalya, 29.Dez. 2017, 16:22
    So ist es. Noch nicht einmal die, die selbst dabei waren, wissen Genaueres. Und das ist noch keine 20 Jahre her. Wie soll man da Ereignisse rekonstruieren, die mehr als 100 Jahre her sind? Und doch behaupten die Historiker, dass sie das können. Wie denn nur Propaganda und Lüge und getäuschte Wahrheit von der echten Wahrheit unterscheiden? Durch Textanalyse ist da nicht viel zu machen, denke ich. Es kann ja sein, dass 100 Quellen auf eine Lüge hereinfallen und nur die eine Abweichung die Wahrheit ist!

    Meine Methode ist: Fühlen mit dem Herzen. Aber dazu braucht man Übung. Einfach mal bei einem Youtube Video den Ton abstellen und sich das ansehen. Wirken sie authentisch, die da reden? Sicher im Auftreten? Wie lachen sie und wann?
    Fotos sind trügerisch, hier ist nur ein kurzer Moment aufgenommen. Und Vorsicht vor Schauspielern. Die können anders auftreten, als sie sind. Aber nur die ganz Großen unter ihnen können echt wirkende oder sogar echte Gefühle aussenden.

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