Die Dummheit kennt keine Obergrenze

Diesen und alle meine politischen Beiträge schreibe ich unter der für die meisten Menschen geltenden Prämisse, dass wir in einer Demokratie leben, die von freien Wahlen getragen wird. 

„And the winner is …, Christian Lindner!“, schallt es zumindest durch einige Medien, die den Ausstieg der FDP aus den Koalitionsgesprächen durchaus positiv kommentieren. Nun mag ich weder die FDP noch Herrn Lindner, aber seine Strategie (Taktik) verdient Respekt. Ein Anfang. Aber das macht aus ihm noch keinen Sebastian Kurz.

Wie einig sich die vier Parteien wirklich waren, nämlich überhaupt nicht, hat Frank Plasberg in seiner Sendung „Hart aber fair“ aufgedeckt. Eine Jamaika-Koalition hatte keinen Auftrag vom Wähler, egal was linksgrüne Medien dazu geifern. Diese Konstellation ist auf Merkels Mist gewachsen, die unbedingt Kanzlerin bleiben will. Die Medienschelte, die nun auf Lindner einprasselt, wird ihn in seiner Haltung noch bestärken. „And the winner is …!“

Peterchens Mondfahrt

Und damit komme ich zu einer weitere Person, der ich eine Mondfahrt ohne Rückfahrticket spendieren würde, Simone Peter. Schon Roth und Göring-Echardt haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, aber Peter toppt das noch. Was die Frau von sich gibt ist ein derart substanzloses Geschwafel, dass man es kaum noch ertragen kann.

Ginge es nach den Grünen, Deutschland wäre nicht nur seiner Industrie beraubt, es kämen vermutlich auch pro Monat 10 Millionen neue Migranten. Grüne wollen dieses Land in einer Art und Weise umbauen, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Deutsche Werte, gar Kultur? Alles Nazi, alles schlecht!

In Plasbergs Sendung hat sich Peter zum Glück um Kopf und Kragen geredet. Das habe nicht nur ich erkannt. Obergrenze? Ja, also nein, mit dem Grünen nicht. Damit gibt sie preis, was die Medien verschweigen. Und Altkommunist Trittin ist kein Stück besser. Auch auf diesen linken Hetzer sollten sich die Blicke richten, wenn es um Schuldzuweisungen geht.

Die dummen WählerInnen

Die Frage ist nur, ob das eine Mehrheit der Grünen-WählerInnen ebenfalls so sieht. Dann nämlich und das hoffe ich wirklich, wäre diese Truppe Schnee von gestern und würde sich vielleicht außerhalb des Bundestages auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen, realpolitische Umweltpolitik.

Wobei „Atomkraft nein Danke!“, keine Lösung ist und Elektroautos nur ein Übergang. Japan wird Wasserstoffautos favorisieren. Ja, wir können das! Die Lösung für die Grünen kann man in Österreich sehen, die „Liste Pilz“ hat uns das vorgemacht. Kretschmann und Palmer sollten vielleicht handeln und eine eigene „grüne Liste“ gründen.

Aber Deutschlands WählerInnen sind brave Lämmer, denen meist politischer Sachverstand fehlt. Ein treffendes Beispiel habe ich in Los Angeles erlebt, als sich zwei deutsche Touristen lautstark über Politik ausgelassen haben. Oder das, was sie dafür hielten.

Belämmert

Beide Männer plapperten nach, was die Medien schon verbreitet hatten. Das meiste war falsch und hatte BILD-Niveau. Ich habe mich geflissentlich ruhig verhalten. Was hätte es genutzt zwei älteren Herren das Grundgesetz zu erklären, wenn es um die Frage der Neuwahlen geht. Einstimmiger Tenor der beiden: „Die Merkel wird jetzt Neuwahlen ansetzen.“ Das ist so dumm wie falsch.

Merkel, wie die gesamte momentane Regierung, ist nur noch geschäftsführend im Amt. Das kann sie eine ganze Weile bleiben, ein Limit gibt es nicht. Das wollen nur wieder linksgrüne Medien gesehen haben, die sich gern als politische Aktivisten sehen. So, wie Marionetta Slomka, die eine politische Barbie gibt.

Leider sieht es bei vielen WählerInnen in Deutschland kaum anders aus mit der politischen Bildung. Sie haben keine Ahnung von Grundgesetz und Machtverteilung. Ich frage mich, wie man auf diese Weise (über)leben kann. Aber wer immer nur Staatsfunk konsumiert, wird dort eiskalt abserviert und bleibt ein dummes Wählerlamm. Mäh!

Die roten Socken

Ich bin keine Politberaterin, aber verstehe etwas von Strategie. Die SPD, respektive Schulz, hat ihre Karten überreizt. Bei möglichen Neuwahlen sehe ich sie unter 20 Prozent fallen und auch die CDU wird leiden. Nur FDP und AfD könnten davon profitieren. Ist das der Plan? Aber wer hat sich den ausgedacht?

Natürlich hat Schulz recht, wenn er „keinen Wählerauftrag“ für die SPD sieht. Aber auch wieder nicht. Was der gekränkte SPD-Chef übersieht, die SPD hat von den WählerInnen durchaus ein Mandat zur Mitgestaltung erhalten. Wie sie das nutzt bleibt abzuwarten. Aber ein striktes „Nein!“, wird abgestraft.

„Aber das könnte doch alles nur Taktik sein!“, höre ich den Einwand hallen. „Ist es auch“, erwidere ich, „aber mit den falschen Protagonisten.“ Schulz hat noch nicht verstanden, woher der Wind in dieser SPD weht. Die GenossInnen werden ihn opfern, bevor alles den Bach heruntergeht.

Aber während die Nation noch diskutiert, wird weiter munter Politik gemacht. Und die geht, wie immer, an der Bevölkerung vorbei. Aber das haben die meisten wieder nicht bemerkt. Vielleicht sollten die Deutschen endlich ihre Hintern bewegen und diesen Zustand beenden. Mit Protesten pro Deutschland, gegen Hass und Zensur.

Vielleicht steht dann aus der zweiten oder dritten Reihe der Parteien jemand auf, der endlich den Mut für Veränderungen hat, der Merkels Herrschaft beendet und auch Herrn Schulz wieder zurück nach Brüssel jagt.

 

15 Kommentare zu “Die Dummheit kennt keine Obergrenze

  1. Vielen Dank für dein Statement. Du bringst auf den Punkt was viele nicht sagen wollen. Vielleicht besteht die Chance die Menschheit aufzuwecken und zum eigenständigen Denken anzuregen. Es ist kurz vor 12!

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  2. Schön aufgedröselt und mit schlauem Wortwitz garniert. Danke dafür. Die SPD wird an Schulz festhalten, aber er persönlich kam leider nie aus seiner Opferrolle hraus und Wähler/ innen mögen keine destruktiven Menschen. Grundsätzlich vermute ich bei einer Neuwahl (die ich noch nicht sehe) ein sehr ähnliches Wahlergebnis, weil jeder der sein Kreuz gemacht hat am Ende recht behalten möchte und Wankelmütigkeit ist des Deutschen Sache nicht. Merkel ist der eigentliche Hinderungsgrund für eine schnelle und stabile Regierung, doch nun hängt sie, wie einst ihr Ziehvater Kohl, mit dem Hintern am Thron fest, nicht um Deutschland zu regieren, sondern um die Macht länger zu erhalten. Eines der ersten Gesetze einer neuen Regierung sollte die Begrenzung der Amtszeit auf zwei Legislaturperioden sein. Beste Grüße ins Elfenheim!

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    • Wenn wir davon ausgehen, dass wir keine Show erleben und Theater ist und war immer schon der Politik Sache, so wird Schulz seinen Widerstand aufgeben (müssen). Worauf das hinauslaufen wird, erneute GroKo oder Duldung einer Minderheitsregierung, werden wir in den nächsten Tagen / Stunden sehen.

      Ich hatte bereits davor gewarnt Merkel zu unterschätzen. Noch klebt sie an der Macht, aber die Basis bröckelt.

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      • Ich denke du hast wie meistens recht, denn gerade fangen gleichzeitig alle an sich zu zerfleischen, wahrscheinlich weil die Umfragen auch auf den Unmut der Wähler hinweisen nochmals zur Merkelurne zu maschieren. Oh tempora, oh moris 😉

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      • Mit den Umfragen ist das immer so eine Sache. Aber das weißt du selbst. Aber wenn selbst bei SPON die AfD und FDP zulegen, muss nachgedacht werden. Die Warnung der GenossInnen an Schulz ist draußen. Egal wie er nun reagiert, sein Image wird beschädigt werden. Also noch mehr. Ich bin schon auf die Neuigkeiten gespannt, wenn ich in einigen Stunden wieder online sein werde.

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    • Lindner und Kubicki haben geschickt taktiert und keine ihrer Überzeugungen verkauft. Das würden WählerInnen tolerieren. Die liberal-konservative Mehrheit wird sich lediglich anders formieren, sie existiert bereits. An Neuwahlen glaube ich aber vorerst nicht.

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  3. Ich hoffe ebenfalls auf, am Ende deines Beitrages aufgeführtes vielleicht.
    Doch bezweifle ich das Merkel das Zepter abgibt und an Schulz hält die SPD-Basis immer noch fest.
    Die braven Lämmer werden weiter geschoren sowie blind und taub getätschelt.
    Die aktuelle Politik ist außerdem nicht das einzige was falsch in Deutschland läuft.
    Unsere von unseren Vorfahren erkämpfte Demokratie und Freiheit so mit Füssen zu treten ist für mich unverständlich. Passend zum Thema Grundgesetz und ältere Herren müsste ich jetzt den Struve-Putsch von 1848 erwähnen.
    Aber was soll’s, jetzt geht es uns gut und was Morgen kommt interessiert uns doch heute nicht.

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    • Die SPD ist keineswegs so einig, wie man uns glauben lassen will. Scholz und Nahles stehen in den Startlöchern, um Schulz zu beerben. Und auch die Basis ist nach dem Schock der Wahlschlappe wieder zur Besinnung gekommen. Vielleicht hat man dort endlich erkannt, welchen Bärendienst man sich mit der Wahl von Schulz als Parteichef geleistet hat. Aber wie ich schon öfter sagte, vielleicht erleben wir zur Zeit nur eine große Show.

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