Die Trennung

Doppelpass und (Steil)Vorlage sind Begriffe, die man – Frau auch -, aus dem Fußball kennt. Und dann gäbe es noch die doppelte Staatsbürgerschaft, von der sich eine ganze Gruppe in Europa trennen sollte. Trennungen sind zur Zeit wieder Mode, ich stehe auch kurz davor.

Im Fußball trennt man sich von Spielern und kauft für viel Geld Neuzugänge ein. Bei zwischenmenschlichen Beziehungen sieht das anders aus. (Nicht ganz) Aktuell, habe ich die Trennung einiger lesbischer YoutuberInnen erlebt, die, nach mehreren Jahren zur Schau gestellter Zweisamkeit, nun ihre eigenen Wege gehen.

Die Gründe sind stets die gleichen, Frau hat sich auseinander gelebt. Verschiedene Ziele im Leben sind der nächste Scheidungsgrund. Oder doch die Stinkesocken? Zum Teil hängt die ganze Existenz dieser Frauen voneinander ab. Mit youtube lässt sich (viel) Geld verdienen.

Daher war ich stets skeptisch, wenn ich die Neuigkeiten in den Kanälen sah. Dort wird bewusst Werbung und gute Laune gemacht. Ich mag die Mädels und habe eine davon in Los Angeles getroffen. Privat ist sie eher unsicher und introvertiert, auf youtube sieht das anders aus.

Eine Show, eine politische Inszenierung, läuft momentan in England und „Sultan Erdogans“ Türkei. Während Frau May Zuspruch für den Brexit sucht und auch bekommen wird, hat Erdogan sein Ergebnis vermutlich manipuliert. Das geht auch mit (halb) legalen Mitteln. Gleich von Wahlbetrug zu schreien macht wenig Sinn.

Sinnfrei ist aber die doppelte Staatsbürgerschaft von Türken in Österreich und Deutschland. In beiden Ländern haben sich Mehrheiten für den Despoten entschieden und damit gegen die Demokratie, die ihnen bisher Schutz und Heimat bot.

Wobei man das Ergebnis richtig verstehen muss. Keine Mehrheit der in Österreich und Deutschland lebenden Türken hat für Erdogan gestimmt, das wird gern in Statistiken falsch dargestellt. In Deutschland war das lediglich die Mehrheit –  63 Prozent – der zur Wahl gegangenen knapp 50 Prozent Wahlberechtigten.

Und doch muss ich den NichtwählerInnen einen klaren Vorwurf machen. Sie tragen eine Mitschuld an dem Ergebnis. Obwohl auch ich (noch) einen Doppelpass habe bin ich klar dafür, alle InhaberInnen vor die Wahl zu stellen. Deutschland oder … Zwei Ländern zu dienen macht keinen Sinn.

In der postfaktischen und politisch korrekten Realität des 21. Jahrhunderts, wird darüber noch zu sprechen sein. ExpertInnen aller Couleur werden sich in diversen Diskussionen streiten und doch zu (k)einem Ergebnis kommen. Frau Merkel wird es dann vermutlich richten. So, wie sie das immer macht.

Und auch die Presse macht da weiter, wo sie stets gewesen ist. Am Beispiel des Attentats in Dortmund, wird das mehr als deutlich gemacht. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, die Lämmer haben lieber Fußball geschaut, hat sich die Presse erneut blamiert. In einem Terroranschlag auf die Intelligenz, haben die Medien von einem Anschlag auf den BVB-Bus berichtet.

Hat jemand den Fehler bemerkt? Einzig die WELT beschreibt den Anschlag (einen Tag später!) korrekt, der Menschen und NICHT dem Bus von Borussia Dortmund galt! Damit hat der politisch-mediale Komplex einmal mehr den Terror unsichtbar gemacht.

Der deutsche Soziologe und Nationalökonom, Max Weber (eigentlich Maximilian Carl Emil Weber), zählt politische Journalisten zur Klasse der Politiker, die mit der Feder politisch einwirken wollen. Braucht es noch weitere Beweise?

Beweise, dass NRW ein Ort für Kriminelle ist, will nun auch der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach liefern. Damit hat der Mann recht. SPD und GRÜNE haben das Bundesland, das lange meine Heimat war, zu einem Schmelztiegel des Verbrechens gemacht.

Verbrechen werden auch weiter von den Kämpfern des sogenannten Islamischen Staats gemeldet. In Deutschland beobachtet man diese Extremisten nur. Ich stelle mir dann stets Männer mit dunklen Hüten vor, die Tag und Nacht solche Bösewichte überwachen. Wobei das Wort „Kämpfer“ eine semantische Überhöhung für „feige Mörder“ ist.

Legale Morde – Stichwort Staatsterrorismus -, werden bekanntlich nur von Politikern begangen. Und nun schauen wir auf den amerikanischen Präsidenten, der plötzlich seine Liebe zur NATO entdeckt. Und auf den NATO-Generalsekretär, der sich über die endlich wieder gestiegenen „Verteidigungsausgaben“ freut. Stellt dazu jemand die richtigen Fragen oder muss ich das wieder machen?

Keine weitere Frage gibt es mehr zu meinem Leben, die Antwort darauf ist sonnenklar. Ich werde zwar noch einmal kurz nach Deutschland reisen, aber die USA zur (vorerst) neuen Heimat machen. Natürlich mit Elfe, was habt ihr denn nun gedacht?

 

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19 Kommentare zu “Die Trennung

  1. Als in der DDR aufgewachsener Mensch sind mir Instrumente des Staates um die Medien zielgerichtet für die eigene Politik zu benutzen bekannt. Damit bin ich den in der BRD Aufgewachsenen einen Schritt voraus. Es gibt tatsächlich noch Menschen die glauben, Medien berichten frei und wahr. Ein fataler Irrtum.

    • Viele „Wessis“ waren lange Zeit naiv oder sind ideologisch derart konditioniert, dass sie jedes Wort von Politik und Presse glauben. Das gilt durchgehend von den USA bis Europa. All das wäre noch zu verschmerzen, aber die auf bestimmte Ziele ausgerichtete Manipulation ist brandgefährlich. So hat man schon früher die Bevölkerung „fit“ für Kriege gemacht.

  2. Wer die österreichische Staatsbürgerschaft erwirbt, muss grundsätzlich die fremde, also die türkische, zurücklegen. Viele ‚Austro-Türken‘ beantragen dann in ‚ihrem‘ Land zusätzlich die türkische, um weitere Vorteile zu lukrieren. Dies führt normalerweise zum Verlust der österreichischen, die türkischen Behörden verweigern aber die Auskunft darüber. So einfach geht das. Ist jetzt bei uns ein Riesenthema, ich frage mich, warum erst jetzt?

    Heutzutage stellt der Mensch gern seine Herkunft in den Vordergrund. Legitim, wird aber für mich schon ein bisschen zu viel Aufhebens darum gemacht. Weil man dann leicht übersieht, wo man zu Hause ist, wo man ‚da‘ ist, mit der gemeinsamen Sprache als Kitt der Gesellschaft. Keiner muss deswegen seine Herkunft verleugnen oder vergessen. Aber wichtig ist das Hier und Jetzt. Wie Du schreibst, zwei Ländern dienen macht keinen Sinn. Sinn macht es aber, in einem Land zu zweit zu sein ;-).

    • Vor der Einführung des deutschen Doppelpasses, haben viele – Nation deiner Wahl einsetzen – genau die von dir beschriebene Praxis betrieben. Man hat das in Deutschland stillschweigend toleriert. Ich halte genau das für den ersten Fehler.

      In der Politik gibt es einerseits klare Ziele, andererseits wird (angeblich) nur auf Ereignisse reagiert. Wir stellen uns nun also ganz dumm und glauben für genau drei Sekunden, was „man“ uns erzählt. … Okay, die Zeit ist um.

      Wir sind mitten im Wahlkampf und dem Kampf um Ressourcen und (wirtschaftliche) Macht. Eure FPÖ führt die Umfragen an, was so einigen nicht wirklich passt. Weniger wegen der Ausrichtung, so groß sind die Unterschiede nicht. Es geht um den Machterhalt, wer Kanzler bleibt oder wird. K und (oder) K, diese Buchstabenkombination, hat bei euch eine lange Geschichte. 😉

      Die FPÖ ist wesentlich etablierter, als die deutsche AfD, in der ich ohnehin nur eine Art ultrakonservativen Flügel der CDU/CSU sehe, mit zum Teil liberalen Elementen. Beide treiben aber die etablierten Parteien vor sich her, die nun händeringend nach Lösungen für die Stimmenverluste suchen. Und die findet man wo?

      Wobei ich die neue Diskussion um den Doppelpass wichtig finde. Demokratie darf nicht zu einer Farce verkommen, wenn Menschen einerseits deren Vorteile nutzen und sich andererseits klar für einen Diktator aussprechen, der die Menschenrechte missachtet.

      Niemand verlangt von einem – Nation deiner Wahl einsetzen -, dass „er“ seine Herkunft nun verleugnet. Ich werde immer eine Japanerin sein, das kann ich schon allein vom Aussehen her nicht ändern. Aber ich stehe loyal zu Deutschland. Das ist meine gesunde Form des Patriotismus.

      Jeder „Fremde“ bringt ein Stück bunte Welt in sein neues Land. Ich bin Multi-Kulti aufgewachsen, hatte immer eine Menge Spaß und jede Menge Freundinnen, aus allen Teilen der Welt.

      Aber sprechen wir die Türken und die Türkei gezielt an. Auch die Türken sind Patrioten. Wobei ich das mehr nationalistisch geprägt sehe, mit allen damit verbundenen negativen Konsequenzen. Viele haben sich niemals in ihre neue „Heimat“ integriert. Der Grund liegt auch im Islam.

      Viele Imame verteufeln den Westen und sprechen vom Islam als dem einzig wahren Glauben. Ein Muslim darf sich also nach ihrer Definition niemals selbst verleugnen. Und Apostaten werden entweder geächtet oder es drohen (strenge) Strafen.

      Schaut man sich junge Muslime an, wird immer öfter das Kopftuch und der Bart auffallen. Dieses neue „frömmeln“ ist Teil eines perfiden Plans, der „Islamisierung Europas“ heißt. Die Weichen werden seit Jahrzehnten gestellt, die linksgrüne Mehrheit forciert das aus naiver Dummheit noch.

      Konservative Kräfte in Europa wehren sich nun dagegen, das ist klar am Erstarken entsprechender Parteien zu sehen. Aber auch gegen jene Pläne, aus Europa einen Staatenverbund ohne Landesgrenzen zu machen. Das wird niemals funktionieren.

      Ich warte bereits auf die Frage von gewissen LeserInnen, wieso ich denn in den USA lebe, wenn die doch angeblich so böse sind. Die Menschen hier machen den Unterschied. Nothing else matters.

  3. Jetzt würde ich natürlich gerne wissen, um welche YouTuberin es sich handelt. Einige Paare kenne ja sogar ich. 😉
    Zu Erdogan: Es war eigentlich schon vor der Wahl klar, dass er sein Referendum durchsetzt. Dann wird Deutschland bald noch mehr türkische Flüchtlinge aufnehmen. Für alle Hayir-Anhänger in der Türkei tut es mir leid.
    Frankreich leidet besonders unter den ganzen Anschlägen der IS-Anhänger. Hoffentlich wird es hier nicht genauso werden.
    Ich wünsche euch mal wieder eine tolle Zeit in den USA!

    • Sehr viele bekannte Paare sind nicht mehr übrig. Ich mache keine „Werbung“ für youtuberInnen, aber sie hat den gleichen Vornamen wie eine amerikanische Freundin.

      Deutschland ist nur noch einen Schritt von Frankreich entfernt. Den „schaffen“ wir noch. Ja.

    • Wo glaubst du bin ich seit Monaten? 😛 Okay, das war Wortklauberei, ich weiß was du meintest. Natürlich werde ich weiter schreiben. Zeitversetzt natürlich.

      • Dann freue ich mich. Dein Blick auf Amerika wird sicherlich interessant sein.

        Ich bin gespannt, wo du dich dann thematisch hin entwickelst. Von der anfänglichen Haiku-Schreiberin und Kämpferin für queer feministische Interessen hast du ja irgendwann mit Postings über deine Verwunderung über die politische Entwicklung in Deutschland einen neuen Schwerpunkt gefunden.

        Ich schätze deinen Blick auf Deutschland sehr. Nicht dass ich ihn vollumfänglich teile, aber mir gefällt deine andersartige, wohl deiner, japanischen Herkunft geschuldeten Sichtweise.

        Die das gesellschaftliche Klima beherrschenden Linken mit der Moral auf ihrer SeiteSeite, sind schon manchmal schwer zu ertragen. Dieser Habitus, dass linksliberale Ansichten die einzige Form von Menschlichkeit sein, diese Bevormundungen nerven. Und diese deutsche Schuld und das damit einhergehende andauernde Entschuldigen für sich selbst, die viele so plakativ vor sich her tragen, die du irgendwann mal als Missgeschick der Geschichte betrachtet, ist ja auch so ein Thema für sich. Es gibt ja auch vereinzelte linke Intellektuelle (ich glaube es war Hanna Arendt), die mit dem Argument, dass die auf Japan gefallenen Atombomben letztendlich zeigen, dass es überall geschehen kann und damit der Mord an den Juden nichts Singuläres sei, deine Auffassung bestätigen.

        Schwierigkeiten macht mir das von dir vertretene Konstrukt der Herrschaft der Eliten. Ich glaube es zu verstehen, es ist letztendlich nichts anderes, wie die Herrschaft des Marktes oder des Kapitals. Dein Anecken mit diesem Thema dürfte zwar eher dem fehlenden Zeitgeist geschuldet sein. Gegenwärtig oder genauer nach dem Ende der DDR sind gesellschaftstheoretische Modelle nicht mehr unbedingt en vogue. Tantra und BDSM-Themen sind da schon eher angesagt. Mein Problem ist aber eher, dass ich zum Fatalismus neige; sprich der Ansicht anhänge, dass unsere Welt durch Zufall entstanden ist und Zufälle oder das Zusammentreffen verschiedener Zufälle sie bestimmen.

        Jedoch, ich bin gespannt auf das, was du aus Amerika berichten wirst.

        Herzlichst
        Waldstern

      • Als an vorderster „Front“ stehende LGBT-Aktivistin, habe ich meinen Mund nicht halten können, wenn potentielle Gefährder in Massen nach Deutschland strömen. Als Gefährder stufe ich dabei jeden ein, der Homosexuelle per Ideologie verteufelt, oder in Frauen lediglich Menschen zweiter Klasse sieht.

        Es gäbe auch die Möglichkeit, dem politischen Zeitgeist in Form von Reimen zu begegnen, was ich auch schon machte. Aber ein längerer Artikel erreicht ein größeres Publikum. Meine Sichtweise ist also weniger japanisch. Rein japanisch wären meine Worte sehr zurückhaltend gewählt. Und das war nie mein Ding.

        Gut finde ich, dass du ansprichst auch anderer Meinung zu sein. Man(n) wirft mir bekanntlich gern vor, dass ich nur (m)eine Meinung gelten lasse. Wer das macht, hat nichts begriffen. Wie du selbst siehst, bleiben Diskussionen über Politik meist aus und / oder werden (gezielt?) zerschrieben. Kann ja nicht sein, dass die olle Japanerin den Nerv getroffen hat.

        „Dieser Habitus, dass linksliberale Ansichten die einzige Form von Menschlichkeit sein, diese Bevormundungen nerven. Und diese deutsche Schuld und das damit einhergehende andauernde Entschuldigen für sich selbst, die viele so plakativ vor sich her tragen, die du irgendwann mal als Missgeschick der Geschichte betrachtet, ist ja auch so ein Thema für sich.“

        Ich habe die „Linken“ selbst gelesen und kann mich mit einigen Ideen anfreunden. Aber dann bitte wirklich in der Reinform und nicht im jetzt vorherrschenden Linksfaschismus. 73 Prozent linke Journalisten in Deutschland befeuern uns mit ihrer Meinung. Liberal-konservative werden quasi an die Wand geschrieben. Und das ist schon Klassenkampf für mich.

        Links, im Sinn der echten Sozialdemokratie, wäre das, was Deutschland gebrauchen kann. Aber die SPD ist so gut wie Geschichte, sie weiß es nur noch nicht. Wobei ich durchaus auch Positionen der Konservativen unterstütze. Auf den richtigen Maßstab kommt es an.

        „Schwierigkeiten macht mir das von dir vertretene Konstrukt der Herrschaft der Eliten. Ich glaube es zu verstehen, es ist letztendlich nichts anderes, wie die Herrschaft des Marktes oder des Kapitals.“

        Ist es wirklich ein Konstrukt? Ich habe BWL studiert und bin schon sehr früh mit dem Neoliberlalismus in Kontakt gekommen. Eine Zeitlang habe ich selbst für ein Unternehmen gearbeitet, dass genau auf dieser Schiene fuhr. Als Unternehmensberaterin hat „man“ mir klare Vorgaben gegeben, wie viele Mitarbeiter gehen sollen, was „man“ als Gewinn erwartet. Solche Konzepte lehne ich ab. Für mich kommt zuerst der Mensch, erst dann der Gewinn. Jeden Firmenumbau kann man auch sozial verträglich gestalten, wenn z. B. das Management auf den Bonus verzichtet.

        Es ist Fakt, dass wir vom Kapital beherrscht und regiert werden. Alles ordnet sich der Wirtschaft unter. Haben wir dann noch sich streitende „Eliten“, Menschen die gern Weltpolizei spielen, um die eigenen Interessen zu schützen, sollte jeder hellhörig werden. Es ist kein Konstrukt, dass die USA „DAS IMPERIUM“ ist, bzw. die Geldeliten, die überwiegend dort sitzen. Darüber kann man gern diskutieren. Sollte man auch. Aber die Masse schaut lieber (TV Sendung der eigenen Wahl einsetzen) und kümmert sich um die nächste Grillsaison.

        Theorien über „Schwarze Sonnen“, Illuminati und Trump sei ein Alien, überlasse ich gern jenen Durchgeknallten, die selbstgebrannten Fusel trinken. War das jetzt böse? 😀

        Die Welt als Zufall, oder die Welt als Experiment? Darüber ließe sich auch ein Beitrag schreiben. Einfacher wäre es die USA wirklich kritisch zu sehen, was ich schon ansatzweise machte. Freundinnen sind zum Teil entsetzt, dass ich hier leben kann. Aber Los Angeles ist nicht „die USA.“ Klar amerikanisch schon, aber auch wieder anders. Du spürst ein anderes Lebensgefühl. Und plötzlich ist das kleinbürgerliche Deutschland unwichtig.

        Vielen Dank für deinen Kommentar. In dieser Länge war er einzigartig. Ich hoffe, dass es nicht wieder vier Jahre dauert, bis ähnliches von dir kommt.

        Grüße aus Los Angeles.

  4. Ich denke, „schlimm, euch erst einmal an die USA zu verlieren, denn die haben euch nicht verdient!“
    Mir stellt sich die Frage nicht mehr, denn längst ist klar, dass hier wieder die Waffenlobby bedient wird und wo das Geld dann herkommt bzw. eingespart wird ist eh klar, also überlasse ich den zukünftigen Vorschlaghammer deinen zarten Engelshänden.
    Terror ist etwas extrem entmenschlichendes, aber es werden noch viele Überrascht sein, wer die Bomben gegen die BVB Spieler zu verantworten hat, denn im Moment schreit ja schon der Nachbar Terror, wenn nach der Müllehrung die Tonne umgekippt ist.
    Beste Grüße an euch über den Teich!

    • Terror entsteht in den Politbüros. Von dort wird er verbreitet. Über das Ziel muss niemand diskutieren. Machen „wir“ zwar doch, aber das gehört sich so im demokratischen Staatsrundfunk.

  5. …finde Deinen Blogeintrag super und trifft alles Haarscharf!
    Wünsche Dir eine wunderbare Zeit, gib auf Dich acht und machs gut…lieb grüßt Dich Lis

  6. Die VSA ist das Land der Extreme.
    Jeder Tellerwäscher darf Milliardär werden.
    Jeder hat seine Knarren gelagert – Hei Nuun im Wohnzimmer.
    Das Land der Kriege und des politischen Mordes.
    Und natürlich, bei dieser Fülle von Politik und Militarismus, Lüge als schier greifbares Medium.
    Sekten ohne Ende, religiöse Vielfalt incl. Mammonifizierung des Alltags.
    Wahlbetrug als Lenkmechanismus.
    Logenwesen als Auswahlkriterium, neben spezifischer Religionszugehörigkeit.
    Büttel der Krone.
    Urzelle der kommunistischen Parteien.
    Knotenpunkt des Zionismus.
    Staatlich propagierter medialer Autismus mit unterdrückten Erkenntnisschüben.
    Heimat der Schwarzbären und Indianer.
    Auch die Natur hat es manchmal schwer, ist aber schön.
    Ideales Gebiet um all das zu erkennen und die Konsequenzen daraus zu ziehen.
    Nur, wie Johannes in der Offenbarung in Bezug auf Laodicea schon anmerkte ist es und bleibt es lau.
    Ein weiterer Grund es kenne zu lernen.
    Alleine wegen des Einreiseprocederes geht mir dieses Land am Rektum vorbei.
    Außerdem haben wir deutschen Kleinbürger auch vieles den Jungs zu danken: Rosinenbomber, Carpakete, Hasenschießen, Befreiung – mit offizieller Einschränkung, besser andauernder Besatzung, Preparata (u.a.) schreibt über den Segen, den die Förderung Hitlers über diese Land – vor der Befreiung brachte. Nicht zu vergessen die Leistungen Wilson und Baruchs et al..
    Alles Gründe, die der deutsche Kleinbürger im Laufe der Umerziehung in seine Abendgebete mit einbezieht.
    Das ist gut so, denn eines sollte er nicht, und das kann er auch nicht mehr, sich mit Goethe und dieser Zeit zu beschäftigen.
    Das könnte jetzt ein Grund sein dieses Land zu verlassen.

    • Ja, die USA sind extrem. Und Los Angeles zeigt mir das jeden Tag überdeutlich. Schon bei meinem ersten Besuch vor mehr als einem Jahr, habe ich mir auch die Schattenseiten angeschaut. Anders als in Japan bleibt Deutschland doch ein Thema für mich. In Japan werde ich wieder völlig zur Japanerin und Deutschland zur Erinnerung. In Los Angeles ist „Germany“ ein Thema. Gut, vieles ist Klischee, aber man zeigt sich doch interessiert. Was ich lustig finde, aufgeklärte AmerikanerInnen lehnen die eigene, aggressive Politik ebenso ab, wie viele EuropäerInnen. Wobei es hier noch viel schwieriger ist, die Wahrheit (welche eigentlich?) zu erfahren.

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