Die Schuldigen – Eine Rezension der Flüchtlingskrise

Es gibt zur Zeit kaum ein Buch in Deutschland, das jenen reißenden Absatz wie „Die Getriebenen“, von Robin Alexander hat. Der Journalist der WELT beschreibt darin minutiös, wie es zur Grenzöffnung im September 2015 kam, die noch immer von ideologisch verblendeten Deutschen bestritten wird. Aber es gab sie, darüber sind sich Staatsrechtler und Robin Alexander einig. Die Verfasserin dieser Zeilen sowieso.

Schon in den ersten Kapiteln stellt der Autor die Verantwortlichen der Krise als Getriebene dar, die weniger politischen Sachverstand, als vielmehr gezieltes Taktieren beweisen. Gegeneinander versteht sich. Und das ist, um ein Urteil zu fällen, ein Armutszeugnis.

Das Buch zeichnet ein klares Bild vom Zustand deutscher Politik(erInnen) und einer Kanzlerin, die mehr Rücksicht auf Meinungsumfragen nimmt, als eigene und klare Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig ist es ein vernichtendes Urteil für die Beteiligten der Krise, die sich dilettantisch und wenig staatsmännisch benahmen. Mit einer Ausnahme, die Wolfgang Schäuble heißt.

Gleichzeitig rechnet der Autor auch mit seinen Kollegen ab, die ihm dies nun mit schlechten Rezensionen danken. Von mir bekommt er dafür einen Daumen nach oben. Danke, Herr Alexander, das haben Sie gut gemacht.

Mit Ruhm hat sich keiner bekleckert. Weder gibt es „die Flüchtlingskanzlerin“ noch ist Seehofers Schmollmund echt. Was wir erlebten war die zur Farce verkommene Selbstdarstellung der regierenden PolitdarstellerInnen, die einen mittlerweile vergessenen Eid zum Wohl Deutschlands abgelegt haben.

Eine Kritik am Autor des Buches spare ich mir. Er berichtet sachlich und ohne jede Häme. Über gelegentliche Seitenhiebe kann man dennoch schmunzeln, das darf ein Autor, das ist okay. Einige kleine, aber feine Unsachlichkeiten, die den guten Eindruck des Buches auf keinen Fall schmälern, werde ich mit dieser Rezension korrigieren.

So etwa den kurzen Satz über Frank Steffen, der 2015 die parteilose für das Amt der Kölner Oberbürgermeisterin kandidierende Henriette Reker schwer verletzte. Bei Robin Alexander wird er zu einem „Rechtsradikalen.“ Das ist inhaltlich und sachlich leider falsch. Steffen ist ein bekannter Rechtsextremer. Die Unterschiede habe ich bereits erklärt.

Fakten, Fakten, Fakten!

Von Journalisten geschriebene Bücher haben eine eigene Qualität. Sie wirken wie längere Leitartikel. Zugegeben habe ich bisher wenig von Robin Alexander gelesen. Aber die Informationen in dem Buch sind gut.

Schon die ersten Seiten lesen sich für mich spannend. Etwas verwirrend sind die Zeitsprünge und Rückblicke, der Wechsel der Handlungsebenen. Das kenne ich auf diese Weise nur von T. C. Boyle. Aber der ist ein literarischer Großmeister und Robin Alexander Journalist. Trotzdem bleibt der Text verständlich.

Konzentriert lese ich weiter, als der Autor ein Bild von PolitikerInnen vermittelt, die man entweder Egomanen oder Clowns nennen sollte. Vielleicht auch beides, das sehen wir noch. Aber es gelingt Robin Alexander auch jene Fakten zu liefern, die er für die Wahrheit hält. Sie klingen gut und logisch, nur leider glaube ich nicht jedes Wort.

Das liegt daran, dass ich den Beteiligten, die zu einem Gespräch mit Alexander bereit waren, unterstelle, ihr eigenes Versagen vertuschen oder zumindest beschönigen zu wollen. Das Buch verschleiert auch jene Hintergründe, die erst zur Krise führten. Bewusst oder unbewusst, soll kein Thema sein.

Ein Buch über die Akteure der Krise kann und darf kein Buch über Flüchtlinge und  ihre Motive sein. Finde zumindest ich. Dass ein solches Buch wichtig ist, es dieses Buch aber eigentlich schon gibt, sollte auch jeder wissen. Ich empfehle unter anderem die Bücher des Politikwissenschaftlers Dr. Michael Lüders „Wer den Wind sät“ und „Die den Sturm ernten.“ Vielleicht gehen dann einigen die Augen auf.

Angela, die Gute

Alexander zeichnet das Bild einer wankelmütigen Kanzlerin, die immer korrekt handeln will. Dabei spricht er auch offen, was mich sehr freut, über die gezielten Manipulationen der BürgerInnen, die maßgeblich von Eva Christiansen, der Chefin des Merkel-Stabs für „Politische Planung, Grundsatzfragen und Sonderaufgaben“, gesteuert werden.

Sie betreibt mit „Nudging“ genau das, was Professor Rainer Mausfeld als Meinungsmanagement bezeichnet hat und worüber ich schon in mehreren Beiträgen geschrieben habe.

Merkel, so Alexander, habe es jahrelang vermieden Flüchtlingslager zu besuchen. Das ist korrekt und auch taktisch verständlich. Sigmar Gabriels Reise nach Heidenau und die Rede des dortigen Bürgermeisters Opitz soll es dann gewesen sein, die die Kanzlerin „auf Kurs“ gebracht haben. Zum „Pack“ komme ich später noch.

Ja, die Krawalle in Heidenau muss man kritisch sehen! Aber wenn Robin Alexander vom „Mob“ schreibt, vermittelt er damit den Eindruck, als habe dort lediglich die NPD demonstriert. Fakt ist, dass auch normale BürgerInnen dem Aufruf des NPD-Stadtrats folgten. Und die stellten die Mehrheit dort.

Es gab dort Hilfe, es gab Hass. Und es gab die Angst der BürgerInnen, die von Merkels Politik überrumpelt worden sind und so zum willigen Instrument einiger Rechter wurden. Aber Heidenaus BürgerInnen komplett als „Pack“ zu denunzieren, zeugt von Gabriels Unverstand. Viele Sachsen hat das düpiert.

Merkel hat versucht was sie immer im Fall einer Krise macht, sie auszusitzen. In diversen Artikeln habe ich die Kanzlerin scharf angegriffen. Davon nehme ich kein Wort zurück. Dass die Krise deutlich aufzeigt, wie fehl sie auf dem Platz der Regierungschefin ist, sollte spätestens nach Lektüre des Buches jeder begriffen haben.

Fakt ist, Merkel hat versagt. Und das auf ganzer Linie. Geleitet und getrieben von der Angst „dumm“ dazustehen, aus taktischen Gründen und eigenen Befindlichkeiten, hat sie die bereits geplante Grenzschließung nie befohlen. Machbar war sie immer. In dieser Hinsicht hat die Kanzlerin bewusst gelogen.

Der Chef der Bundespolizei hatte bereits die nötigen Ressourcen, also Gerät und Mannschaften bereitgestellt. Zu Hilfe gekommen wären auch Bayern und die Bundeswehr. Leider hat die Kanzlerin anders entschieden. Nicht aus humanitären Gründen, das ist die größte Lüge der Krise.

Ohnehin ist die Polizei ein weiteres Opfer. Alleingelassen von der Politik, hat sie der Ansturm der Migranten förmlich überrannt. Weder war die Grenzöffnung alternativlos, noch die verweigerte Schließung. Merkel wird auch als Lügenkanzlerin in den Geschichtsbüchern stehen.

Thomas, der Böse

Dass dieses Buch politischer Sprengstoff ist, steht außer Frage. Aber es gibt zur Zeit niemand, der die Verantwortlichen anklagen kann. Und falls es doch zu einer Untersuchung kommt, wird vermutlich Thomas de Maizière geopfert.

Er ist die tragischste Figur in der Posse, die als „Flüchtlingskrise“ in die Geschichtsbücher eingehen wird. Zwar zögerlich, aber durchaus mit dem Willen versehen Entscheidungen zu treffen. Allein es mangelte an der entsprechenden Courage. Ein Manko, das alle Beteiligten aufweisen.

Thomas de Maizières Haltung, seine ihm von Beamten angetragenen Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer „Grenzschließung“ oder besser Zurückweisung, die bereits wenige Tage nach der Grenzöffnung geplant war, sollen mit zu Merkels Nein zur Grenzschließung beigetragen haben.

Selbst ich war von dieser Meldung überrascht, die halb verschämt und gut versteckt durch die Medien ging, um dann im Säbelrasseln amerikanischer Geopolitik zu verschwinden. Hand aufs Herz, wer erinnert sich daran?

Thomas de Maizière habe am Tag der Grenzöffnung mit einer Lungenentzündung im Bett gelegen,  war also praktisch dienstunfähig, schreibt Alexander. Aber jeder Bundesminister hat Staatssekretäre, die dann seine Aufgabe übernehmen. Geregelt ist das in der Geschäftsordnung der Bundesregierung § 14.

Das ist die Wahrheit, die Krankheit kann man hier nicht gelten lassen. Aber dass de Maizière ein zögerlicher Zeitgenosse ist, muss man niemand mehr erklären. Vor allem hätte er sein Amt als Kranker „übergeben“ müssen. Das bleibt als Vorwurf für immer stehen.

Was die Öffentlichkeit kaum als solche registrierte, ist seine Entmachtung durch die Kanzlerin. Thomas de Maizière war in Ungnade gefallen. Vermutlich hatte er nur noch wenige Wochen im Amt, als ihm ein Schlag ins Gesicht in Gestalt des Kanzleramtsministers versetzt worden ist. Ihr Auftritt, Herr Altmaier!

Peter, der Große

Ein Mann ragt wie ein Fels in der Brandung aus der Krise, Kanzleramtsminister Peter Altmaier. Er, der laut Robin Alexander eigentlich ein verhinderter GRÜNER ist, weiß um seine Pflicht Merkel gegenüber. Ohne sie wäre er noch immer ein zwar kräftiger, aber kleiner Beamter. Aber spätestens ab Herbst 2015 regiert er mit.

Er taktiert und trägt mit zur Entmachtung des Innenministers bei, der sich dafür heimlich rächt. Man erinnert sich vielleicht noch an de Maizières Worte, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge ausgesetzt wird.

Altmaier muss und wird liefern. Er wird, neben dem Beamtenapparat und freiwilligen Helfern des Freistaats Bayern, zum Motor der Flüchtlingskrise. Und noch während ich diese Zeilen schreibe, hat ihn eine dankbare Kanzlerin zu ihrem Wahlkampfmanager ernannt. Ihr Generalsekretär ist damit so gut wie Geschichte und im Fall von Merkels Wiederwahl, wird Altmeier vermutlich (Innen)Minister.

Peter Altmaier musste im Herbst 2015 verkünden, was die Kanzlerin nicht sagen wollte, dass die Grenzöffnung eine Ausnahme war. Vermieden hat er das Wort „einmalig“, er hätte es besser gesagt.

Gesagt hat nämlich dann Frau Merkel nichts, außer „Wir schaffen das!“ Fast sechs Monate lang sind Menschen nach Deutschland gekommen, von denen viele nie registriert worden sind. Die Behörden suchen sie immer noch.

Horst, der Knurrige

Seehofers Rolle während der Krise ist geprägt von Eitelkeit, Taktik und einem als kindlich zu bezeichnendem Gehabe. Weil die Kanzlerin der Feier zum 100. Geburtstag des CSU-Übervaters Strauß fernblieb, hat er keinen Anruf von ihr angenommen.

Die offizielle Version klingt anders. Da war Seehofer „früh im Bett und hat daher die Grenzöffnung verschlafen.“ Der Grund? Auf diese Weise konnte er sie und die Kanzlerin geißeln. Und genau das hat er gemacht. Auch um seinen möglichen Nachfolger Söder in Schach zu halten.

Fakt ist, dass Seehofer ein Papiertiger bleibt, der dem von ihm so verehrten Franz-Josef Strauß, niemals das Wasser reichen kann. Dass der korrupt war, ist zwar nun bekannt, aber das übersieht man in Bayern gern.

Fakt ist auch, dass diese PolitikerInnen unser Land grottenschlecht repräsentieren und persönliche Befindlichkeiten über das Volkswohl stellen. Seehofer hatte alle Chancen. Aus Angst, die SPD könne bei einem Rückzug der CSU aus der Regierung nun mit Rot-Rot-Grün für noch offenere Grenzen sorgen, hat er weder die vorbereitete Verfassungsklage abgeschickt, noch die CSU bundesweit ausgedehnt. Den Plan gab es, die Chance ist vertan.

Sigmar Gabriel, der Unheilige

Vermutlich aus wahltaktischen Gründen, hat Sigmar Gabriel eine dubiose Rolle in der Krise gespielt und ist damit krachend gescheitert. Das dürfte mit ein Grund für seinen Rückzug aus der SPD Parteispitze sein. Immerhin ist er nun Außenminister.

Gabriels lavieren, die Haltung der SPD, haben mit zur Eskalation der Krise beigetragen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Weigerung der SPD, keine Auffanglager oder Transitzonen zuzulassen. Damit hat sich auch die SPD zu Mittätern bei Morden, Vergewaltigungen und Sozialmissbrauch gemacht.

Aber Gabriel hat noch mehr gemacht, indem er immer wieder gegen die Kanzlerin arbeitete. Sein Besuch in Heidenau zwang Merkel erst zur Reaktion. Gewollt hat sie diesen Besuch nicht.

Bei aller Kritik an Merkel muss man ihr zugestehen, dass auch sie Emotionen hat, die sie dann zu falschen Entscheidungen veranlasst haben. Schreibt zumindest Robin Alexander. Soll das eine Art Entschuldigung sein?

Nicht entschuldbar sind parteipolitische Agitationen gegeneinander, die einen humanitären Hintergrund implizieren sollen, aber nur ein perfides Ränkespiel gewesen sind.

Wolfgang Schäuble, die graue Eminenz

Schäubles Interviews, sein taktischer Auftritt in den Medien, haben nicht nur den in Ungnade gefallenen Innenminister de Maizière gerettet, er hat auch die Kanzlerin etwas zur Räson gebracht. Völlig auf ihn hören wollte sie aber nicht.

Gleichzeitig und das ist ein offenes Geheimnis, hat er dabei ihre Rolle in der Krise kritisiert. Und plötzlich war der Familiennachzug gestoppt. Die Krise auch?

Schäuble ist kein Umstürzler, der das schlingernde Schiff Deutschland auf Kurs bringen will. Er dient, wie andere auch, der Partei. Aber um die CDU zu retten muss Merkel endlich weg. Aber das hat Schäuble nicht geschafft.

Die Asylantenlüge

Robin Alexander räumt auf Seite 63 seines Buches mit einer Legende auf, die lange und falsch durch die Medien ging: „Insgesamt 22.000 Syrer, Iraker, Afghanen und andere setzen schließlich an diesem Wochenende (5. September 2015) in der bayrischen Landeshauptstadt zum ersten Mal ihren Fuß auf deutschen Boden. Die meisten von ihnen sind erschöpfte junge Männer, aber die Kameras konzentrieren sich auf die Familien.“

Mehrfach habe ich auf diese Tatsache hingewiesen. Geglaubt hat es keiner. Die Öffentlichkeit leugnete konsequent, was offensichtlich war und die Presse verlor sich im „Welcome!“ Rausch. Robin Alexander macht in seinem Buch deutlich, dass es zu 70 Prozent junge Männer waren, die nach Deutschland strömten.

Im Spätsommer 2015, als sich die Krise abzuzeichnen begann, war davon keiner Syrer. Es handelte sich dabei überwiegend um Osteuropäer, also reine Wirtschaftsmigranten, die keinerlei Chance auf Asyl haben, durch Überlastung der Behörden, aber meist eine jahrelange Duldung bekommen. So lebt es sich ausgezeichnet im fremden Land.

Orban, der Rebell

Wenn bei der Polizei Ermittlungen angestellt werden, wird immer ein Schuldiger gesucht. Und der Schwarze Peter soll nun Viktor Orban heißen. Er, der erklärte Gegner Merkels, er, der Helmut Kohl noch heute als geistigen Ziehvater verehrt, hat seine Grenze geschützt. Und alle bereits angekommenen Flüchtlinge nach Österreich und Deutschland durchgewunken.

Schon lange vor Robin Alexanders Buch schrieb ich in einem Beitrag, dass Merkel nur noch offiziell die „offenen Grenzen“ propagiert und in Wirklichkeit erleichtert über die Schließung der Balkanroute sei. Mittlerweile stimmt das auch. Und falls ein neuer Zustrom über Italien kommt, wird Österreich den Brenner auch noch schließen.

Dem ungarischen Regierungschef war klar, wen er im Land hatte. Wenige echte Flüchtlinge, die Mehrheit waren Wirtschaftsmigranten. Orban und die Koalition der Unwilligen, haben also alles richtig gemacht und ihre Grenzen geschützt. Das Flüchtlingsproblem ist damit aber nur aufgeschoben. Was passiert, wenn weitere Millionen kommen?

Kurz, der Schließer

Zynisch formuliert, hat die Krise mehrere Superstars. Einen davon hat die Öffentlichkeit nur am Rande wahrgenommen. Es handelt sich um Sebastian Kurz, den österreichischen Außenminister.

Eben jener Sebastian Kurz ist es gewesen, der Österreich umschwenken ließ, der sich in den Block der Unwilligen einreihte und sie anzuführen begann. Er und sonst keiner zeichnet für die Schließung der Balkanroute verantwortlich. Zusammen mit Orban, die alte Achse steht.

Auch die Gründe von Kurz sind einfach, er ist Mitglied der ÖVP, der österreichischen Schwesterpartei der CDU. Es ist ein offenes Geheimnis in diesen Tagen, dass ihm die Zukunft in der ÖVP gehört und dass er Kanzler werden will. Vermutlich zusammen mit der FPÖ, die beiden Parteien trennt nicht mehr viel.

Erdogan, der Gewinner

Eine Weile hat es so ausgesehen, als ob es einen Gewinner der Krise gibt, „Sultan“ Erdogan, den türkischen Staatspräsident. Er, der sein Land als von der EU benachteiligt ansieht, er, der jahrelang von Merkel auf Distanz gehalten worden ist, sieht seine Chance gekommen.

Und wirklich will Merkel einen „Deal“ mit dem Despoten, der die absolute Macht in der Türkei anstrebt. Dabei macht die Kanzlerin Zugeständnisse, die weit über das hinausgehen, was sie viele Jahre verhindert hat. Aber sie hat die Rechnung ohne Sebastian Kurz gemacht, der diesen Deal eigentlich überflüssig macht.

Dass er dann doch kommt, ist der Sturheit einer Frau geschuldet, die niemals einen Plan in der Krise hatte. Merkel kann nur in eine Richtung, nach vorn und nie zurück. Aber der Deal mit der Türkei könnte sich für Deutschland noch bitter rächen.

Erdogan selbst hat ihn dann quasi platzen lassen. Zwar existiert er noch, aber vermutlich nur auf dem Papier. Mittlerweile hat selbst er an der Grenze zu Syrien Zäune gebaut. Aber er hat zumindest die Schleuserkriminalität gestoppt und die türkische Beteiligung beim Schleusen der Flüchtlinge.

Tsipras, der Verweigerer

Die dubiose Rolle der Griechen in der Krise muss ans Tageslicht. Aus Angst vor einer Regierungskrise, aus Wut auf Deutschland und Brüssel, haben die Griechen alles hintertrieben oder abgelehnt, was die Flüchtlingswelle hätte stoppen können.

Auch die Griechen sind mit dafür verantwortlich, dass Terroristen und Kriminelle nach Deutschland kamen. Maria Ladenburger könnte noch leben, wenn die Griechen ihren Mörder nicht auf freien Fuß gesetzt hätten.

Ursula, die Nachfolgerin

Ursula von der Leyen hat sich nur kurz in die Krise eingemischt, als sie einen NATO-Verband unter deutscher Führung und mit Abstimmung des damaligen Präsidenten Obama in die Ägäis schickte. Zur Beobachtung.

Zumindest hat dieser Schachzug dafür gesorgt, dass Erdogan die Schleuser stoppte. Die Türken wollten sich vor der NATO nicht blamieren. Und Frau von der Leyen hat sich somit einmal mehr, als potenzielle Nachfolgerin von Angela Merkel ins Gespräch gebracht. Vielleicht hätte sie als Kanzlerin mehr Rückgrat bewiesen.

Die Schuldigen

Ohne Umschweife kann man sagen, dass die wahren Schuldigen der Krise zum Großteil in den USA sitzen. Vergessen wir dabei die Verschwörungstheorien, die US-Kriegsschiffe als Transporteure der Flüchtlinge sehen, um Deutschland endgültig zu destabilisieren und den Germanen auch noch das letzte „kriegerische Gen“, durch die nun zu erwartende Rassenvermischung und der Geburt „brauner Babys“, auszutreiben.

Vergessen wir auch kurz den Hooton-Plan und und die „gestammelten Werke“ von Nizer, Kaufman und Morgenthau, alles klare Rassisten, denen vermutlich eine führende Rolle in jedem faschistischen Terrorregime zugefallen wäre. Dass im Neoliberalismus vereinte Großkapital, dem jeder US-Präsident bisher hörig folgte, hat die Krise ausgelöst. Und die in der NATO vereinten Vasallen.

Schuldig haben sich auch deutsche PolitikerInnen gemacht. Und spätestens seit „Köln 1“ zahlt die deutsche Bevölkerung dafür mit ihrem „Blut.“ Aber der politisch-mediale Komplex hält stur dagegen und verschleiert jede Gräueltat. Selbst Robin Alexanders Buch wird daran nichts ändern. Ich prophezeie, Merkel wird erneut zur Kanzlerin gewählt.

Brüssels Rolle, speziell von Donald Tusk und Jean-Claude Juncker ist von Widersprüchen gezeichnet. Tusk, der Merkel mitverantwortlich für die Niederlage seiner Partei in Polen macht, hat ihre Politik hintertrieben. Juncker ist ihr stets gefolgt. Auch Martin Schulz. Den Mann unterscheidet nur sein Geschlecht von Merkel.

Schuldig ist auch die Presse, die mit Bildern von Frauen und Kindern, den gezielten Kameraschwenks, die Masse der männlichen Migranten einfach unterschlagen hat. Prompt sind die Klicks in den Online Auftritten, der Absatz der Printmedien in den ersten Tagen explodiert.

Erst als die Menschen langsam die Wahrheit begriffen, hat sich das Wort der Lügenpresse verbreitet. Der Vertrauensverlust der breiten Masse, wird die Medien noch lange beschäftigen. Aber vermutlich setzen sie, wie auch Robin Alexander, auf das Kurzzeitgedächtnis der Bevölkerung. Wobei er ehrlich zugibt, Fehler gemacht zu haben.

Auf die Rolle der einzelnen Parteien, egal ob in der Regierung oder Opposition, lohnt es kaum noch einzugehen. Es ist Fakt, sie waren alle gleichgeschaltet. 2015 ist der Begriff „Blockparteien“ von den Toten auferstanden. Die DDR 2.o schien geboren zu sein.

Und wirklich hat Merkel sich selbst in dieser Zeit zur Alleinherrscherin Deutschlands und Europas gekrönt. Gleich mehrfach hat sie den Bundestag übergangen und einsame Entscheidungen gefällt. Aber niemand wagt es bisher sie dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Meine Meinung: Die Kanzlerin war keine Getriebene. Wenn, so kann man sie als getriebene Person des eigenen Egos sehen. Fakt ist, sie hat verantwortungslos gehandelt. Wer so mit Menschen umgeht, egal ob es sich dabei um echte Flüchtlinge oder die eigene Bevölkerung handelt, hat jedes Recht auf ein politisches Amt verwirkt.

Frau Merkel hat gleich mehrfach bewusst gelogen und die Bevölkerung nicht nur für dumm verkauft, sie hat auch den Terror nach Deutschland importiert. Angeblichen Umfragen nach, war die Bevölkerung voll auf ihrer Seite und die Kanzlerin hatte (angeblich) Angst, sie mit einer Grenzschließung nur eine Woche nach der erfolgten Öffnung zu schockieren.

Ich bin überzeugt davon, dass die Deutschen das in der Summe akzeptiert hätten. Aber der politisch-mediale Komplex hat das ebenso verhindert, wie Teile der Wirtschaftseliten, die in den jungen, kräftigen Männern billige Arbeitskräfte witterten. Ein Irrglaube, wie sich herausgestellt hat.

Die wenigen Akademiker mussten als Vorzeigeobjekte dienen, die Masse der Migranten hat keinen Doktortitel. Der in Syrien geborene Professor Bassam Tibi hat das ebenso angesprochen, wie andere in Deutschland lebende Muslime. Allein, es hat nichts genutzt.

Die Flüchtlingsindustrie, die sich innerhalb kürzester Zeit um die Migranten bildete, hat kräftig abgesahnt. Sie sind die eigentlichen Profiteure der Krise und sie lauern bereits auf mehr. Der Mensch als Ware? Ja. Die Zeche zahlen wir.

Fazit: Robin Alexanders Buch ist jeden Pfennig wert. Ich zumindest habe es gern und gleich mehrfach gelesen. Erschreckend ist, dass es ein Bestseller ist, den immer mehr Menschen lesen, aber keine Konsequenzen ziehen. Zum Teil schmollen nun Alexanders KollegInnen, da es „die eigenen Fehler“ kritisiert.

Wem etwas an der (Teil)Wahrheit der Flüchtlingskrise liegt, wer Merkels Schwäche, die auch die Schwäche der kompletten deutschen Politik und der EU ist, noch immer nicht (er)kennt, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Vielleicht hilft es dabei, wieder den Zugang zur Politik zu finden und sie, besonders vor Wahlen, kritischer zu sehen.

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem letzten Satz aus Robin Alexanders Buch: „Die Flüchtlingskrise ist noch nicht zu Ende.“ Und das, liebe LeserInnen, werden wir sehr bald sehen.

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30 Kommentare zu “Die Schuldigen – Eine Rezension der Flüchtlingskrise

  1. Oli der Böse meint:
    Schon wieder ein inhaltlich toller Beitrag;
    besten Dank dafür.

    Zum Nachsatz:
    „Die Flüchtlingskrise ist noch nicht zu Ende…“
    Die Flüchtlingskrise ist m.E. ein Trigger für
    die Offenlegung von Sinn-, Zustands- und
    Identitätskrisen der Aufnahmeländer. Über die
    Gründe für die Krisen hast Du bereits ausführlich in anderen Beiträgen geschrieben.

    Ich werde am Osterwochenende mal wieder
    Houllebecq lesen, nicht weil ich es so spannend oder literarisch wertvoll finde, sondern weil ich mich mittlerweile zugegebenermaßen mit dem dort dargestellten Szenario als zivilisatorisch für mich noch akzeptabel abgefunden habe.
    (Alp)traümen dürfen wir ja schließlich noch, oder?

    LG und beste Wünsche
    Oli

    • Gern. Ich lese weniger Houllebecq, aber dafür mehr zwischen den Zeilen des politisch-medialen Komplexes. Leider, aber das ist kein Manko des Buches, wird damit nur eine Momentaufnahme beleuchtet. Robin Alexander hat einen guten Job gemacht. Den Deutschen, sofern er das Buch überhaupt zur Kenntnis nimmt, wird das alles wenig interessieren. Es kommen keine Flüchtlinge mehr, die Politik kümmert sich, siehe den Auftritt des Innenministers in Dortmund, also kehrt wieder Alltag ein. Dass die innere Sicherheit massiv gelitten hat, dass wir Menschen ohne Bleibeperspektive dulden und jahrelang finanzieren, wird ignoriert. Selbst wenn bekannt wird, wie hoch die deutsche Steuerbelastung ist. Hat das Nudging also wirklich funktioniert? Fast scheint es so.

      Frohe Ostern für dich.

      • …Dich würde ich dort auch nicht suchen😉.
        Habe selbst nur einen Minimalaccount (ich nenne es gerne „dead Joe“), damit ich hie und da mitlesen kann.

        Um Fratzenbuch ging es mir i.e.S. aber nicht, sondern um die zunehmende Zensur – auch der Account der Islamkritikerin und Jesidin Ronai Chaker wurde mittlerweile gelöscht (ich nehme an, Anabel ist eine der nächsten).
        Passt halt leider in das Bild der Herumhofiererei einer Ideologie, die strukturell faschistische Elemente hat (Pierre Vogel und Kumpane sind weiter FB-präsent).

        Merkwürdig:
        In der 80-ziger wurde uns gymnasial beigebracht (eingetrichtert), wachsam zu sein hinsichtlich Totalitarismus (zumindest von einer Richtung).
        Jetzt bin ich das mal wieder und fast ein Na, na, na, Du weißt schon.

        LG und beste Wünsche
        Oli

      • Ja, zwischen Fußball und Dschungelcamp.
        In Abhängigkeit der verfügbaren Heldenlage dann ergänzend noch Formel 1 und Tennis; hinsichtlich Günter Jauch, Andrea Berg, Helene Fischer, Florian Silbereisen oder Rachscher Restaurantrettungen bin ich mir nicht so ganz sicher. Tendenz ist allerdings: Ja, auch wenn das dann zu polygoner Verwirrung führt, die aber vermutlich nicht unerwünscht ist…;-).

        Euch die besten Wünsche
        Oli

    • Der Beitrag konnte nur an der Oberfläche kratzen. Auch in dem Buch wird nur ein Teil der Wahrheit gezeigt. Aber ein wichtiger, die Lügen von Merkel werden endlich aufgedeckt.

  2. Leider spielen die Medien dieses miese Spiel der GroKo mit.
    Die Flüchtlingskrise wird uns noch sehr um die Ohren fliegen, noch fließen die Steuern und die Wirtschaft brummt, aber auch das wird sich sehr bald abkühlen.

    Niemand wird ein Buch lesen, das man nicht will oder gegen dessen Grundeinstellung steht. Wir pflücken weiter Blumen und öffnen unser Arme !

    Irgendeiner wird den Rotz schon bezahlen.
    Gute Nacht Deutschland.

    • Als ich vor einigen Wochen in einem Beitrag erstmals detaillierter über die Manipulationen der BürgerInnen schrieb, angedeutet habe ich das bereits früher, hat „man“ versucht das lächerlich zu machen und das Schlagwort „Verschwörungstheorie“ gebracht. Es war mir dann ein Hochgenuss, dies im Folgebeitrag aufzuklären. Trotzdem schaut die Masse noch immer Tagesschau & Co, oder liest BILD. Dabei ist die Rolle der übertwiegend linken Presse zum Teil dubios. Einerseits wirkt sie gleichgeschaltet und dem Kanzleramt hörig, andererseits kritisiert sie Merkel scharf. Die Aufklärung liegt im Kampf der Eliten untereinander, bzw. dem Schauspiel, das sie uns, den WählerInnen bieten.

      Und es ist korrekt, Sachbücher oder Bücher über Politik, werden von der Mehrheit abgelehnt. Sie passen nicht in die heile Welt aus Fußball, Grillfesten und Urlaub in Staaten, die Meschenrechte mit Füßen treten.

      Für den Fall, dass Griechenland einen Staatsbankrott hinlegt, dass es zu einem weiteren Bankenrash kommt, wenn die Steuermilliarden ausbleiben, wird es wirklich dunkel in Deutschland. Aber anders, als das ein ehemaliger Bundespräsident meinte.

  3. Wo war jetzt die Neuigkeit? Das sind die gleichen Vorwürfe wie immer. Der gute Prof aus Syrien wird auch jedes Mal genannt. Die USA sind an allem schuld und natürlich Merkel. Das Volk, dass Deine Meinung hat, hat Recht. Das Volk, das anderer Meinung ist, hat unrecht. Du wirfst Merkel vor zu sehr an Umfragen zu hängen. Wenn dem so ist, dann sind entweder die Umfragen falsch oder sie macht tatsächlich was die Mehrheit will.
    Es ist wie es ist. Das ewige Wiederholen von Vorwürfen bringt nichts. Es ist so. Schau Dir Don Alphonso bei FAZ.net an. Der vertritt fast die gleiche Meinung wie Du aber legt die Finger in die Wunde in dem er die aktuellen Missstände aufzeigt.

    • „Wo war jetzt die Neuigkeit?“

      Du kanntest die Enthüllungen des Buches also schon? Respekt!

      „Der gute Prof aus Syrien wird auch jedes Mal genannt.“

      Stimmt, er ist gut. Man muss zwar nicht immer seiner Meinung sein, aber ich lese ihn sehr gern. Du auch?

      „Die USA sind an allem schuld und natürlich Merkel.“

      Wenn du dir die (militärische) Realität auf der Welt ansiehst, wirst du, sofern du ehrlich bist, zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Wobei mir „an allem schuld“ doch etwas zu weit gegriffen erscheint, denkst du nicht auch?

      „Es ist wie es ist. Das ewige Wiederholen von Vorwürfen bringt nichts. Es ist so.“

      Das klingt resigniert. Hast du resigniert? Wenn also alles so furchtbar egal wäre, dann würdest du dir kaum eine solche Mühe geben und nun mir Vorwürfe zu meinem Beitrag über das Buch eines Journalisten machen, der einen politischen Skandal aufgedeckt hat, lieber guinness. Vielleicht solltest du das Buch lesen, was denkst du? Oder hast du Angst vor der Wahrheit?

      „Das Volk, dass Deine Meinung hat, hat Recht. Das Volk, das anderer Meinung ist, hat unrecht.“

      Es gibt Menschen die Fakten selbst dann noch leugnen, wenn sie sie mit eigenen Augen sehen. Es gibt dafür in der Psychologie Fachbegriffe. Ein Staat hat ein Volk, mein Blog nur LeserInnen, die gern andere Meinungen haben dürfen. Wie ist deine?

      „Du wirfst Merkel vor zu sehr an Umfragen zu hängen. Wenn dem so ist, dann sind entweder die Umfragen falsch oder sie macht tatsächlich was die Mehrheit will.“

      Informiere dich bitte über Nudging und darüber, wie und von wem Umfragen und Statistiken für die Bundesregierung erstellt werden. Auch darüber wer Eva Christiansen ist und was sie täglich macht.

      „Schau Dir Don Alphonso bei FAZ.net an …“

      Danke für den Hinweis. Ich lese unter anderem auch die FAZ, SPON, wenn auch mit Widerwillen und eine Menge mehr. Und es ist wirklich hilfreich, um deutsche Politik zu verstehen, ausländische Medien zu lesen. Ich mache das, du auch?

      „Du aber legt die Finger in die Wunde in dem er die aktuellen Missstände aufzeigt.“

      Über die aktuellen Missstände deutscher und internationaler Politik können wir uns gern unterhalten. Aber nicht in diesem Beitrag.

      • Ich antworte, da ich nicht alles so stehen lassen kann. Ich resigniere auch nicht, da ich die Lage nicht so negativ sehr wie Du. Ich fand das damalige Verhalten in der Situation richtig. Die Gründe hatten wir bereits ausgetauscht. WS jetzt passieren muss ist die Menschen, die kein Anrecht auf Asyl haben wieder in ihre Heimat zu schicken. Auf diese Art wird es für die Menschen leichter die bleiben dürfen. Dafür sollten sich alle einsetzen. Welche (vermeintlichen) Fehler vor 2 Jahren gemacht wurden ist egal. Dafür gibt es Wahlen.

      • „Ich resigniere auch nicht, da ich die Lage nicht so negativ sehr wie Du.“

        Es ist schwierig mit Menschen zu diskutieren, die ungebremst gegen eine Mauer fahren und dabei noch das Leben anderer gefährden.

        „Ich fand das damalige Verhalten in der Situation richtig.“

        Kennst du die damalige Situation a. bis ins letzte Detail, oder b. lediglich aus den Medien? Möglichkeit a. schließe ich aus. Bleibt also b. Was bedeutet, dass du wie viele Millionen Deutsche ein Opfer der mittlerweile bewiesenen medialen Manipulation gewesen bist.

        „Welche (vermeintlichen) Fehler vor 2 Jahren gemacht wurden ist egal.“

        Der Satz klingt trotzig. Bekommt das Bild der „Flüchtlingskanzlerin“ erste Risse?

        „Dafür gibt es Wahlen.“

        Soll Merkels vermutliche Wiederwahl ihre Grenzöffnung legitimieren?

      • Wenn die Deutschen Merkel wieder wählen hat sie alles richtig gemacht. Das mag Dir nicht gefallen aber so ist dann nun mal. Wenn sie verliert, dann mag es vielleicht mir nicht gefallen. , aber so ist es nun einmal.
        Ungebremst gehen eine Wand zu fahren ist ieine interessante Formulierung von jemandem, der immer noch in den Rückspiegel schaut.
        Im Gegensatz zu Dir bin ich der Meinung, dass man vollen Zugang zu Informationen hat. Inkl der obskuren Quellen der Wahrheit oder abgehalfterten Professoren. Deine Schlussfolgerung ist aber eine andere als meine. Vielleicht zahlt man mir auch zu wenig.

      • Sprechen wir über deine und meine Befindlichkeiten oder über das Buch von Robin Alexander?

        „Im Gegensatz zu Dir bin ich der Meinung, dass man vollen Zugang zu Informationen hat. Inkl der obskuren Quellen der Wahrheit oder abgehalfterten Professoren.“

        Natürlich respektiere ich deine Meinung. Auffallend ist, dass du großes Interesse daran zu haben scheinst, dich als Insider der Flüchtlingskrise darzustellen. Oder ist deine Bemerkung lediglich einer eigenen Promotion und Lehrtätigkeit geschuldet?

      • Ist es möglich, dass du deine eigenen Aussagen vergessen hast? Am 15. April 2017 um 13:43 hast du geschrieben: „Wo war jetzt die Neuigkeit?“

        Am 18. April 2017 um 16:16 hast du geschrieben: „Im Gegensatz zu Dir bin ich der Meinung, dass man vollen Zugang zu Informationen hat. Inkl der obskuren Quellen der Wahrheit oder abgehalfterten Professoren.“

        Du suggerierst Insiderwissen, erhebst dich über anerkannte Wissenschaftler und machst nun deutlich, dass du keinerlei Wissen hast. Danke für dieses „Coming Out.“

  4. Was der gute Robin nicht schreibt ist, daß die Regierung schon mindestens 18 Monate vorher über diesen kommenden, sog „Tsunami“ informiert war. Von Merkel über Maiziere bis Schäuble.
    Was sagt uns das? Das Handeln und Sprechen aller Beteiligten riecht nach Hochverrat.
    Das spielt in diesem Land mit seinen verkommenen Kreaturen, also all denen, die aktiv Umerziehung betreiben, und geführte Ausführende sind, aber keine Rolle, da auch die Justiz diese besondere Art der Erziehung betreibt.
    So gesehen ist Robins Buch etwas das Licht in eine Sache bringt, die gar nicht ausgeleuchtet werden darf – somit verhält er sich regelkonform – er weiß bis wohin die Scheinwerfer leuchten dürfen. Das ist doch beruhigend.
    Aufklärung findet, leider, in aller Regel ein zu frühes Ende.
    Das ist auch Teil der Umerziehung – sozusagen die öffiziös-positive – gelegentlich brauchts auch ein klitzekleines Ventil, sonst würde das System unglaubwürdig.
    Viele akademisch (Ge/Ver)bildete haben ein gewisses Kritikpotential, welches seine Heimat findem möchte und auf diese Weise dann seeleische Blähungen zu vermeiden hilft.
    So gesehen hat der nette Robin seiner Klientel (allseits) gute und politisch korrekte Dienste erwiesen.
    Es gibt Gesetzesbrecher, Veröffentlichungen (z.B. di Fabio), aber nirgends Kläger…………….
    Nicht ein Abgeordneter, Prof., Rechtskundiger………………..
    Ist das nicht eine Bananenrepublik der elendigsten Sorte?
    Wie sagte schon Brecht:
    Als erstes kommt das Fressen, als zweites kommt der Liebesakt, als Drittes dann das Saufen nicht vergessen. Von perversen Fußballexzessen konnte er nichts ahnen.

    • Im Februar 2016 hat Professor Schachtschneider eine Verfassungsbeschwerde /-klage gegen die Grenzöffnung eingereicht. Diese ist vom Bundesverfassungsgericht ohne Begründung abgewiesen worden, was zulässig ist, aber ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der angeblich unabhängigen Justiz wirft. Herr di Fabio, dessen Verfassungsbeschwerde vielleicht größere Chancen gehabt hätte, fehlte der Mut sie selbst einzureichen.

      Robin Alexander konnte nur über das berichten, was „man“ ihm sagte. Mehr will ich dem Autor mangels weiterer Informationen vorerst nicht unterstellen. Aber zumindest gibt es das Buch und damit erste Kritik. Die aber vermutlich folgenlos bleibt.

      Merkel wird also vermutlich wieder Kanzlerin, Alternativen sind keine in Sicht.

  5. Da hast du für Herrn Robin Alexander ganz schön die Werbetrommel gedreht. 😉 Vielleicht werden durch deinen Blogbeitrag einige deiner Leserinnen und Leser sein Werk kaufen.

    • Glaubst du ein Buch, das aktuell in der 5. Auflage fast vergriffen ist, hat Werbung nötig? Vielleicht wäre es besser, wenn sich LeserInnen mit dem Inhalt und der Tragweite meines Textes beschäftigen, denkst du nicht?

      • Ich weiß. Mich erstaunt nur immer wieder die Gleichgültigkeit vieler Menschen, wenn es um politische Themen geht. Noch mehr erstaunt hat mich der Autor selbst, der ein ausgewiesener Linker ist (war?). Die Grenzen der Ideologien verwischen. Scheinbar. Oder war es lediglich ein Racheakt? Wie dem auch sei, dass Buch liefert jene Fakten, die so keiner auf der Rechnung hatte. Auch, wenn das manche gern suggerierten.

        Der Skandal bleibt leider aus. Wo keine Kläger sind, da gibt es keine Richter.

  6. Hier in Köln ist wegen dem AfD-Parteitag echt was los. Manche der Gegendemonstranten sammeln gerade Steine. Ein Polizist wurde bei einer Attacke auf ein AfD-Mitglied verletzt. 100 Demonstranten wurden in Deutz schon in Gewahrsam genommen. So stellt man sich doch friedliche Demonstrationen vor…😒

    • Im Großen und Ganzen ist es in Köln dann doch ruhig geblieben, obwohl der „schwarze Block“ auch dabei war. Meiner Auffassung nach hätte es die Gegendemonstration ansonsten auch entwertet.
      Das habe ich dir zu diesem Blogbeitrag geschrieben, da es im weitesten Sinne zum Thema passt.

      • Ich habe das ansatzweise verfolgt und kann nur sagen, dass ich froh bin nicht mehr in Deutschland zu sein. Das ist keine Demokratie mehr, wenn der Linksfaschismus solche Züge annimmt.

    • Gibt es auch vor Parteitagen der SPD, GRÜNEN und LINKEN Demonstrationen? Ich habe noch keine gesehen. Siehe meinen neuen Beitrag, dort gibt es eine Bemerkung zur Antifa.

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