Deutschland im Herbst – Der etwas andere Jahresrückblick

An dieser Stelle sollte (m)ein Jahresrückblick 2016 stehen. Er war weniger scharf, als die folgenden Zeilen. Für Yuki und mich war 2016 positiv. Unsere Pläne haben alle funktioniert. Nicht funktioniert haben die Nebelkerzen und Durchhalteparolen von Frau Merkel. Der Terror hat 2016 Deutschland erreicht.

Im Gegensatz zu deutschen Medien, denen man nur Totalversagen vorwerfen kann, hat die ausländische Presse stets besser berichtet. Vor allem schneller.

Beim zwangsfinanzierten Staatsfunk hat man meist (bewusst) gepennt. Aber das passt ins fragmentierte Bild der heutigen Zeit, die uns die Eliten als heile Welt verkaufen. Aber heile Welt war gestern. 2016 wird das Jahr der Wahrheit werden. Fraglich nur, wer die hören will.

Ihr Kinderlein kommet

Als dieser Beitrag entsteht, ist (noch) Herbst in Deutschland. Kalendarisch zumindest. Politisch sieht das ganz anders aus. Bei den immer hitzigeren Debatten um echte Flüchtlinge und Scheinasylanten, hat man sich wie im Hochsommer gefühlt. Kühl präsentierte Zahlen vom November 2016 belegen klar, um wen es sich dabei wirklich handelt.

Im Zeitraum Januar – November 2016 waren 73,7 % der Asylerstantragsteller jünger als 30 Jahre. Fast zwei Drittel aller Erstanträge (702.492 ) wurden von Männern gestellt. (Quelle BAMF) Was es bedeutet, wenn man so viele junge Männer aus dem arabischen Kulturkreis nach Deutschland einreisen lässt, war angeblich nicht abzusehen.

Bedenken haben Gutmenschen und die Erste Frau des Staates vom Tisch gefegt. Angela „Die Unfehlbare“ Merkel, hat bekanntlich immer recht! Nach der Silvesternacht war vieles anders. Die Kritik wuchs, die Zensur auch. Heiko hat auch „dich“ im Griff!

Linker Mainstream, grünes Geschwafel und eine manipulierte Öffentlichkeit, haben ehrliche Diskussionen verhindert. Und ehrlich müssen wir sein, wenn wir von Menschen sprechen, die nur das Geld nach Europa lockt.

Der Tod fährt LKW

Noch im Training, habe ich von der blutigen Tat in Berlin erfahren. Das Entsetzen meiner Schülerinnen war groß. Erst flossen Tränen, dann kam die Wut. Keine ist gegangen, was mich stolz auf diese Frauen macht. Ein Gedanke geht mir durch den Kopf, als wir nach Hause fahren. Bezahlt Deutschland Merkels Politik mit Blut?

Emotionale Distanz schützt mich vor unbedachten Reaktionen. Wenn ich handele, ist das überlegt. Über Berlin weiß ich zu wenig. Ich analysiere Fakten und bereite diese schriftlich auf. Übergriffe auf Frauen sind Fakten. Darüber müssen wir sprechen. Auch wer die Täter sind und aus welchen Ländern sie kommen und warum.

Dumm nur, schon vor einem Jahr warnten die Behörden vor Terroristen, die sich unter die massiv nach Europa strömenden Menschen mischten. Seit Paris weiß das auch die Öffentlichkeit. Geändert hat das wenig. Paris ist weit und wo liegt Nizza noch? Und Würzburg ist doch kaum der Rede wert.

Die Welt zeigt Anteilnahme mit den Opfern und ihren Angehörigen. Aber was ist mit all den anderen Toten auf der Welt, die an Krankheit und Hunger sterben? Werden für die auch Lichterketten aufgehängt?

Aber Hauptsache es ist Weihnachten, Hauptsache so ein bisschen heile Welt. Ja, morgen Kinder wird’s was geben! Dann brennen Frankfurt und Schwerin.

Ursache und Wirkung

Bei allem Entsetzen sollte man stets einen kühlen Kopf bewahren und eine Infrarotbrille gegen jene Nebelschwaden tragen, mit denen Hintergründe schon immer verschleiert worden sind. Der Fokus muss auch zwingend auf jenen politischen Hardlinern liegen, die gern die Gunst der Stunde nutzen.

„Ausnahmezustand“ und „Einsatz der Bundeswehr im Inneren“ sind dabei nur zwei der Punkte, die schon lange vorbereitet sind. Die totale Kontrolle des Bürgers rückt näher. Kommt sie, wird die Facebook Zensur nur eine Lachnummer sein. Aber noch ist es Zeit, auch die unangenehmen Fragen zu stellen. Und das habe ich schon immer gemacht.

So berechtigt ein Fingerzeig auf Frau Merkel auch ist, die Kanzlerin trifft keine alleinige Schuld an der Flüchtlingskrise. Die sehe ich ganz klar weit im Westen, die sehe ich bei den USA.

Die aggressive, amerikanische Politik, die kaum jemals zur Kenntnis genommen wird, hat dafür gesorgt, dass sich dieses Land ständig im Krieg befindet. Dabei geht es weniger um die Zeit ab 1945, das Imperium USA strebt schon lange nach der absoluten Macht.

Die direkte oder indirekte Beteiligung der USA an Kriegen, haben viele Menschen zu Opfern gemacht. Die wenigsten davon waren Terroristen. Sie hatten lediglich das Pech in Libyen oder dem Irak zu leben. Bomben kennen keine Unterschiede und haben schon immer Unschuldige umgebracht.

Deutschland im Herbst

Deutschlands Herbst, ist der Herbst der ganzen Welt. Und diese Welt wird sich massiv verändern. Noch steuern die Eliten, noch halten sie die Massen unter Kontrolle. Die Frage ist, wie lange noch. Werden die BürgerInnen weiter schweigen, wenn noch mehr Tote die Grundfesten der Hauptstädte erschüttern?

Und was sind das für Menschen, die, statt die Hintergründe von Morden zu beleuchten, vor dem „politischen Gegner“ warnen und dass man dort nun auch Berlin als Wahlkampfthema nutzen könne. Das mutet nicht nur zynisch an, es ist genau das! An die Opfer wird immer zuletzt gedacht.

Aber vermutlich ist das der Champion Bonus, der angeschlagenen Boxweltmeistern zugestanden wird, damit sie den „allerletzten Kampf“ gewinnen. Aber Frau Merkel hat bereits verloren. Sie weiß es nur noch nicht.

Ja, an dieser Stelle sollte (m)ein anderer Jahresrückblick 2016 stehen. Aber ich schaue lieber nach vorn und werde hoffentlich 2017 den Rücktritt von Frau Merkel sehen. Und hoffentlich auch den all jener MinisterInnen, die ihrer Doktrin so willig folgten. Vielleicht gibt es dann für Deutschland einen neuen Frühling, der zu einem echten Sommermärchen wird.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle und melde mich im Januar aus den USA zurück. Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr.

30 Kommentare zu “Deutschland im Herbst – Der etwas andere Jahresrückblick

  1. …ein toller Beitrag liebe Nandalya!
    Wünsche auch Dir ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes vor allem gesundes neue Jahr. Gib auf Dich acht und komme bitte wieder heil zurück… viel Licht und Herz begleiten Dich … ❤ Lis

  2. Dieser Anschlag hat bei mir für eine recht schlaflose Nacht gesorgt. Ich hoffe, dass der Mörder bald endlich gefasst wird. Trotz des Anschlags war ich gestern mit Freunden auf einem Weihnachtsmarkt in Köln. Von Psychopathen lasse ich nicht meinen Lebensalltag bestimmen.
    Ich wünsche dir und Yuki wunderschöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! Genießt die Zeit in den USA!

  3. Inhaltlich mag ich heute nichts kommentieren. Nur soviel die Richtung stimmt. 😉
    Ich wünsche dir eine gute Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht erlebst du ja mit der Amtseinführung eines neuen amerikanischen Präsidenten wirklich eine Veränderung bei der amerikanischer Selbstherrlichkeit. Vielleicht kannst du einer historischen Veränderungen im Handeln Amerikas während deines Aufenthalts beiwohnen.
    Ich wünsche dir schonmal schöne Feiertage einen erfolgreichen Jahreswechsel und eine gute Reise.

  4. Gewohnt klare Worte von dir. Ich kann unserer Politik einiges Vorwerfen, den Flüchtlingen allerdings nicht, denn selbst, wenn Attentäter unter diesen Vertriebenen mit in unser Land kommen, ist es doch aberwitzig zu glauben, dass gewalttätige Mörder dies nicht auch so vermögen (ich weiß, dass du davon nichts geschrieben hast). Es gibt keine Grenze in Europa wie einst in der DDR und selbst da kam man hinein und selten genug auch hinaus. Wer mit dem eigenen Leben abgeschlossen hat, den hält kein Grenzzaun auf, nirgends. Ich denke nicht, dass Merkel zurücktreten wird, sondern den Staffelstab 2018 weiter gibt. Auch wenn die anderen Parteien ebenfalls auf der Kanzlerin rumhacken, so ist doch niemand bereit ihr Amt zu übernehmen, nur um dann ebenfalls auf die Schnauze zu fallen. Die Zeit wird es zeigen. Bis dahin, meine liebe Mayumi, wünsche ich dir und Yuki eine wunderbare Zeit, ein friedliches Weihnachtsfest und bin sicher, die USA Reise wird ein Abenteuertripp, den wir dann ebenfalls genießen werden!

    • Es geht nicht um echte Flüchtlinge, es geht um Kontrollverlust, lieber Arno. Und Deutschland hat die Kontrolle verloren und schützt seine eigenen Bürger nicht. Transitzonen hätten verhindert, dass es zu Freiburg und Berlin kam. Diese Toten gehen klar aufs Konto von Merkels Regierung.

      Frohe Weihnachten dir!

  5. Du weißt, ich stimme deiner Wortwahl nicht bei allem zu, dennoch wünsche ich die schöne Tage, einen guten Rutsch, viel Spaß auf der Reise und uns allen diesen Frühling. Lieber Gruß!

  6. Nochmals danke für alle Beiträge, die ich in den vergangenen 13 Monaten hier lesen durfte.
    Nochmals alles Gute für die Zeit in den USA – es gibt vermutlich im Moment kaum eine bessere Gelegenheit, sich gegen die Zustände im Land-wo-halt-manche-noch-schon-länger-da-sind andere, Seelen-förderlichere Eindrücke und Erfahrungen zu erschließen.
    Oli

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