Hier spricht der Staatsfunk!

Das Wort „Lügenpresse“ ist zum Unwort des Jahres geworden. Auch ich benutze es gern und oft. Der Hintergrund ist einfach und wird von den meisten gern übersehen. Es geht dabei nicht um geschönte Zahlen oder um Lügen, wie im Fall der amerikanischen Präsidentenwahl. Oder etwa doch?

Mutet es nicht seltsam an, wenn in der ARD Grafiken gezeigt werden, die Hillary Clinton als Siegerin zeigen? Mit geringer Fehlerquote, wie der Moderator uns souffliert. Dumm nur, die Grafik war so falsch, wie das Lächeln des Mannes. Einmal mehr hat uns der Staatsfunk abgezockt.

Deutschland hat als einziges Land dieser Erde, die sogenannte Gebühreneinzugszentrale = GEZ. Damit werden die öffentlich-rechtlichen Medien zwangsfinanziert. In deren Aufsichtsrat Mitglieder der Parteien sitzen. Von unabhängigen Medien kann also keine Rede sein, wenn diese durch Steuergelder finanziert worden sind.

Die GEZ hat im Jahr 2015 stolze 8,131 Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen eingenommen und diese Zwangssteuer an ARD und ZDF verteilt. Und es ist wirklich ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn die Chefs der Sendeanstalten aus gewissen politischen Lagern kommen.

Die Volksverdummung durch Tagesschau & Co., wird seit Jahrzehnten ganz gezielt betrieben. Und in diesen Tagen erinnern Nachrichtensendungen an die „Aktuelle Kamera“ der DDR.

Getreu der Merkel-Doktrin wird ZuschauerInnen immer wieder eingehämmert, was gut ist und was böse. Das habe ich schon mehrfach beleuchtet, aber es tut trotzdem gut, es wieder und wieder zu bringen.

In meinen Augen hat der deutsche Journalismus „fertig“, um es ganz salopp zu sagen. Oder wie es Alexander Kissler so treffend im CICERO schrieb: „Der bevormundende Journalismus ist am Ende.“ Ich habe es in einem Kommentar an einen meiner Leser so formuliert:

„Medien haben die Aufgabe neutraler Beobachter und Berichterstatter. Davon ist nicht (mehr) viel zu sehen. Nur ein kleines Häufchen Aufrechter schreibt gegen die Merkel-Doktrin an. Als Beispiel nehmen wir die Ideologie der „ZEIT.“ Dort liefen nach der Pro-Flüchtling Kampagne, die Abonnenten und Anzeigekunden weg. Plötzlich zeigt „man“ Reue.

Die JournalistInnen dieser Tage sind nur noch ein Schatten dessen, was sie einst waren. Egal wie ich als (Chef)RedakteurIn über eine Sache denke, das darf niemals in einen Artikel einfließen. Unser Staat, allen voran die beiden Herren mit „M“ geben die Richtung ihrer Chefin vor und die (meisten) Medien folgen willig.“

Natürlich ist das provokativ. Aber genau darum geht es doch. Menschen zum nachdenken anzuregen, zum Widerspruch, zur Diskussion. Nüchtern betrachtet und nüchtern zu sein ist (m)ein Idealzustand, greifen die Medien natürlich immer den Zeitgeist auf und schlachten ihn aus.

Die allseits (un)beliebte BILD mit leeren Phrasen, die, trotz aller Kritik, immer ihr Ziel erreichen und oft vernichtend treffen. Spiegel online (SPON) mit klarer Linkstendenz und ständigen Angriffen auf „das rechte Lager.“ Der FOCUS dreht sein Fähnlein täglich anders. Aber das kennt man schon von diesem „Blatt.“

ZEIT, WELT und FAZ taumeln durch den Mainstream, tauchen unter, ab und wieder auf, um dann im Fall der FAZ doch noch halbwegs die Kurve zu bekommen und in Gestalt einiger Redakteure, ab und zu recht gute Kommentare zur Lage in der Welt zu verfassen.

Aber im Endeffekt sind sie alle parteiisch und schrei(b)en ihre Vorlieben in die Welt. Neutral zu sein, hat heute offenbar wenig Gewicht. Genau diese Haltung, hat mich von einer Tätigkeit als Journalistin abgehalten. Weder folge ich Vorlagen noch will ich meine Klappe halten.

Lügenpresse hat für mich als BWLerin noch eine andere Definition. So werden dort gern Statistiken falsch dargestellt. Der Trick ist einfach, man zeigt nur einen Teilbereich des Ganzen, der dann plötzlich ganz anders aussieht, als die eigentliche Grafik.

Das lernt jeder BWL-Student im 1. Semester. Nur die Öffentlichkeit bemerkt das nicht. Wie könnte sie auch, ist sie doch vom Dschungel Camp gefesselt. Aber das kennt man alles schon. Und so lauschen die Gläubigen dem Staatsfunk und Muttis Rede zur Lage der Nation, die doch nur alle vergau(c)kelt.

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40 Kommentare zu “Hier spricht der Staatsfunk!

  1. Moin Mayumi,

    kurze Nachfrage:
    Hast du den Beitrag vor, während oder nach „Freiburg“ geschrieben?

    Anyway – ich möchte ergänzen und betonen:
    Auch Nichtberichten und Wegschweigen können eine subtil-infame Form von Bevormundung sein und, ja auch das, manchmal zumindest: Lügen.

    LG und beste Wünsche für die neue Woche
    Oli

    • Oli, den Beitrag hatte ich schon kurz nach Trumps Wahlergebnis verfasst. Freiburg ist nur wieder der traurige Höhepunkt dessen. Vielleicht schreibe ich mit mehr Zeit noch etwas dazu.

    • Was die Vergewaltigung und den Mord an der jungen Frau durch den afghanischen Flüchtling angeht, war ich auch sehr verwirrt, dass darüber nicht in der Tagesschau oder den Tagesthemen berichtet wurde. Obwohl ich immer Nachrichten gucke, habe ich davon erst durch Facebook erfahren. Und das kann (sollte) echt nicht sein!!!

      • Das war wieder eine Glanzleistung des deutschen Journalismus. Ein Tipp dazu: die Pressekonferenz der Polizei z.b. auf youtube anschauen. Da gibt es oft Infos, die in der Pressemeldung fehlen. Und vielleicht doch darüber nachdenken, die Staatsmedien nicht einfach als Quelle Nr. 1 zu sehen.

      • Dank dir habe ich mir schon die FAZ-App heruntergeladen. 😉 Die „Cicero“-App kostet ja leider Geld.
        Dann werde ich mir wohl gleich mal die Pressekonferenz der Polizei auf YouTube anschauen. Vielen Dank für den Tipp! 👍

      • Manchmal ist es hilfreich auch andere Videos zur Tat anzuschauen. Abzüglich der Hetzer und Spinner natürlich. Und manchmal hilft es, wenn man Polizisten fragt.

      • Wobei ich mir sage: Die Zeit, so genau nachzuforschen, habe ich nicht. Das ist genau wie. wenn einige stolz erklären, sie würden x Medien aus dem In- und Ausland konsumieren. Mag sein, dass sie besser informiert sind als ich. Aber ich bin nicht bereit, alleine die Zeit zum Nachrichtenfiltern und lesen zu investieren.

      • Schon richtig, was du schreibst. Auch das Ausland berichtet nicht immer (nur) objektiv. Und doch ist es wichtig wenigstens den Überblick zu behalten. Da sehe ich dich auf einem guten Weg.

      • Ich schränke meine Lektüre sogar eher ein. Nur bei wirklich wichtigen Ereignissen lese ich noch die NZZ, ansonsten überfliege ich die Schlagzeilen und das wars. The European , Cicero und die FAZ lese ich noch regelmäßig.

        Der Witz ist, dass selbst Leute, die links sind bis zur Karikatur, die in Flüchtlingsheimen (zeitweise) mitgeholfen haben, sich inzwischen von der Presse distanzieren: https://xeniana.wordpress.com/2016/12/07/zeitunglesen/ .

        Wenn solche Leute sich bereits erzogen fühlen (Kommentarteil), dann ist wirklich Land unter… .

      • Die plakativen Überschriften, die meist noch wertend sind, stören mich massiv. Der Artikel selbst wird uninteressant, wenn man dort schon eine Meinung über z. B. Donald Trump liest.

        Deutschland fehlt eine Streitkultur. Ich habe kein Problem mit Kommunisten und Republikanern, wenn man sich mit denen vernünftig = sachlich unterhalten kann. Aber vor allem die linke Hetze stört mich massiv. Aber wer keine Argumente hat, der muss vermutlich genau so handeln.

      • Vor allem sind die Schlagzeilen falsch: Djokovic trennt sich von Boris Becker (Fast überall zu lesen, der FAZ entnommen.) Richtig ist: Becker hat seinen Vertrag nicht verlängert, also ist er derjenige, der sich trennt.

        Jemand hat (https://toffeefee.wordpress.com/) einmal geschrieben, er würde nur noch die Regionalnachrichten lesen. Manchmal denke ich: Da will ich auch hin. Nur noch über Kultur und Computerspiele lesen und sonst gar nichts mehr. Ich will gar nicht mehr informiert werden.

      • Die heile Welt unserer Träume ist leider wirklich nur ein Traum. Jeder lebte gern auf seiner rosa Wolke und alles wäre gut. Ich könnte mir einerseits auch ein Leben im ländlichen Japan vorstellen, um dort Karate und Zen zu unterrichten. Weit ab vom Stress der Großstadt, weit weg von Betrug und Mord. Aber dann sehe ich eine Ungerechtigkeit. So wie gestern, als ein aggressiver Autofahrer einen älteren Herrn bedrängte, der den freien Parkplatz im Supermarkt vor ihm bekam. Da schaue ich weder weg noch einfach nur zu. Da handele ich.

      • Dazu kommt, dass es Nichtnachrichten wie Reisebus-Unglücke, welche 99,99 der Deutschen nicht interessieren werden, es in die Nachrichten, ja sogar in die Tagesschau schaffen. Und über gesellschaftliche relevante Nachrichten wie Freiburg wird dagegen geschwiegen.

      • Im Tagesguck und Beute Journal stimmt nichts mehr wirklich. Statt im Pluralismus üben die sich im linken Populismus. Die Antifa lässt grüßen.

        Siehe die Demo in Freiburg gegen Merkels Politik, die zwar einerseits von der AfD instrumentalisiert worden ist, aber woher kamen plötzlich 300 Gegendemonstranten? Ich habe da die eine oder andere Idee.

    • Die Aktuelle Kamera fiel mir bei der Recherche besonders auf. Wer auf die Wortwahl der Überschriften bei Meldungen achtet, der wird fast überall hellhörig werden. Die Medien werten auf oder ab und verlassen damit die Rolle des neutral-kritischen Beobachters.

  2. Statt Morgenmagazin mit der unwiderstehlichen Dunja auf zur Jagd noch ein bisserl quote quizzing vom bösen Oli…wer hat’s erfunden…?

    „Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen – und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.“

    „Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.“

    „In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.“

    Zu gewinnen gibt es:
    Leider nicht viel außer der An- und vielleicht Einsicht, dass es früher wohl nicht sehr anders war. Nicht wirklich erstaunlich, dass der Verfasser in den Freitod ging…

      • Weil es IMHO einfach hierher passt noch ein Zitat (Prolog zu einem Essay über Massenmedien):

        Da es dem König aber wenig gefiel, dass sein Sohn, die kontrollierten Straßen verlassend,
        sich querfeldein herumtrieb, um sich selbst ein Urteil über die Welt zu bilden, schenkte er ihm Wagen und Pferd.
        „Nun brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen“, waren seine Worte.
        „Nun darfst du es nicht mehr“, war deren Sinn.
        „Nun kannst du es nicht mehr“, deren Wirkung.

        (Günter Anders, Die Antiquiertheit des Menschen, Prolog zum Essay Die Welt als Phantom und Matrize)

        LG
        Von-einem-der-halt-schon-länger-hierlebt (also nicht Kurt Tucholsky…)

      • Mercedes Benz fahren – ja, sind eben gesundheitsbewusste Zeitgenoss/innen:
        Wenn Porsche schon nicht geht und Southern Comfort zu viel gelaufen ist…
        (Janis Joplin war vermutlich auch nicht das glücklichste Menschenkind).

        Have a nice rest of day
        Oli

    • Das mag für die Masse gelten. Siehe „Der programmierte Mensch.“ Aber ich halte mich für durchaus aufgeklärt und durchschaue zumindest einen Teil der Manipulationen.

    • Ich hatte den Artikel schon vor einigen Wochen fertig und leider keine Zeit. Sonst hätte ich auch das (erneute) Versagen der ARD mit angeführt. Der Mord an der jungen Frau passt perfekt ins neue, deutsche Klima, das Merkel und die Staatsmedien uns nun im zweiten Jahr bescheren.

      • Die Artikel sind sehr gut und treffen den Nagel auf den Kopf. Hetze ist wirklich genau das, was wir nicht brauchen. Aber noch weniger hilft wegschauen und mit gesenktem Kopf so weitermachen wie bisher. Und genau das machen noch immer zu viele Menschen. Mein Selbstverteidigungskurs explodiert. So viele Frauen können wir kaum noch unterrichten. Viele transportieren klar ihre Angst nach außen allein durch die Straßen zu gehen. Gut, einige Mädels übertreiben. Aber in der Sache haben sie recht. Merkels Fehler hat Menschen in dieses Land gelockt, die so völlig anders sind und die unsere Werte nicht teilen. Und als Frau hat Merkel das genau gewusst.

        Jeder Mord, jede Vergewaltigung von deutschen Frauen durch diese (Wirtschafts)Flüchtlinge, geht auf Merkels Konto. Ich frage mich, ob diese Frau noch ruhig schlafen kann. Wir sprechen nicht von einigen wenigen Übergriffen, wie uns Tagesguck gern präsentiert. Wer sich die Mühe macht und z. B. bei Facebook und google recherchiert, wird vielleicht auf die Seite „XY-Einzelfall“ und die „Einzelfall-Map“ stoßen. Und dann wird dem geneigten Sucher vielleicht richtig schlecht.

        Die Medien, allen voran der Staatsfunk ARD, haben sich wieder einmal blamiert. Es hilft nicht Dinge zu verschweigen, wir müssen sie klar, aber ohne pauschale Verurteilungen, beim Namen nennen.

        Eine freie und unabhängige Presse würde massiven Druck auf die Regierung ausüben und vehement die Ausweisung abgelehnter Asylbewerber und von illegal eingereisten Männern fordern. Bei der FAZ fordert das z. B. seit jeher Reinhard Müller. Mit ein Grund dieses Medium noch zu lesen.

  3. Das Blätter politische Tendenzen haben, ist aber nun absolut nichts Neues. Das hab ich tatsächlich in der Schule schon das erste mal gehört. Zeit und Spiegel eher links, FAZ konservativ usw. Das sollte man beim Lesen bzw. seiner Blattwahl mit berücksichtigen und dann ggf. zu einem Sachverhalt gezielt
    unterschiedliche Blätter lesen. Und wenn man will, zum Vergleich noch die sachliche Ursprungsmeldung von der dpa. Das ist Medienkompetenz, und die geht gerade einer großen Menge an Leuten verloren.
    Mal ganz abgesehen davon, dass der Begriff Lügenpresse an sich verfälschend ist, weil er suggeriert, es gäbe irgendwo eben die „Wahrheit“. Wahrheit aber ist ein Konstrukt. Es kommt immer auf den Blickwinkel an, der auf einen Sachverhalt blickt.

    • Es gibt drei Arten der Wahrheit: Deine, meine und die Wahrheit.

      Selbst mit „politischer Tendenz“, was durchaus legitim ist, kann man einer Regierung, einem Minister, Fehlverhalten vorwerfen bzw. nachweisen. Aufzuklären ist der Job von Journalisten. Aber sie verkaufen die Menschen für dumm. Und da kommen wir wieder zu dem warum. Müssen sie das oder ist es, wie ein Leser schrieb, nur der Zeitgeist, dem sie folgen.

      • Ich halte nichts davon, zu glauben, „alle“ Journalisten seien gesteuert. Das es Zeitgeist gibt, der Menschen – auch Journalisten – beeinflusst, das ist sicherlich so. Von Verschwörungstheorien halte ich sehr wenig. Leider sind die meisten Dinge zu komplex für einfache Erklärungen. Und genau das wollen Verschwörungstheorien sein.
        Zum Thema Wahrheit: es gibt mehrere Arten, ja. Deine, meine, Pauls, Lady Gagas, die vom Schwager der Friseurin meiner Schwester. Aber „die“ Wahrheit gibt es eben nicht.

      • Verschwörungstheorie ist ein großes Wort und wird gern dazu benutzt, um andere Meinungen zu diskreditieren. Das Wort passt daher sehr gut in die momentane Zeit und zum Artikel. Vielen Dank dafür.

        Die Mitglieder der „Atlantik Brücke“, oder der Verwaltungsrat von ARD und ZDF und die GEZ, bieten eine Menge Stoff zum nachdenken. Findest du nicht?

        Den meisten Leute, auch Paul, Lady Gaga und dem Schwager der Friseurin deiner Schwester, ist vermutlich das chinesische Zitat über die drei Arten der Wahrheit unbekannt. Vielleicht haben sie auch nur noch nicht darüber nachgedacht.

    • Der Fehler bei Artikeln liegt meist bei einer eingebrachten, persönlichen Meinung des Verfassers, einem (versteckten) Kommentar oder unbewiesenen Anschuldigungen, die juristisch angreifbar wären.

  4. Liebe Mayumi, Menschen sind ja nicht Leser, Konsumenten oder Entscheider. Es sind Zielgruppen und als solche werden wir behandelt. Was jetzt so in den Vordergrund tritt, ist mir bereits seit 15 Jahren ein Dorn im Auge – die Statistiken, hinter denen sich jeder Politiker und Journalist versteckt und deren Berechnung ich noch aus der Grundschule kenne, als Mengenlehre. Dort kam es auch darauf an welche Punkte ich mit dem farbigen Stift einkreiste und heute hat der Stift ausschließlich die Farbe des Geldes. Ich kann wahrheitsgemäß feststellen, dass Deutschland noch nie wirtschaftlich so stak war, noch nie so viele Arbeitsplätze besetzt hatte, noch nie so viele Steuereinnahmen tätigte. Dieselbe Statistik sagt aber auch aus, dass eigentlich über 8 Millionen Menschen nur von Sozialhilfe leben oder so wenig verdienen, dass sie die Armutsgrenze nie verlassen werden, dem Staat durch Steuervermeidung noch nie so viel Geld entgangen ist, etwa 250 Milliarden pro Jahr und das die unteren Einkommensebenen noch nie so viel an den Staat abgeben mussten ohne davon durch soziale Sicherung des Lebens, zum Beispiel durch feste, unbefristette Arbeitsverhältnisse, profitieren zu können. Wir können also feststellen, dass unser aller Deutschland zu eine globalen Zockerbude mit Wein saufenden und Wasser predigenden Führungsverbrechern wurde, die sich wirklich nur einen Scheiß für uns interessieren, es sei denn wir werden aufmüpfig (ist in dem Plan nicht vorgesehen) und so entstehen gerne Unworte, Zeitungsartikel, TV Berichte, Comedysendungen (Polittalk) und nur die Blödzeitung hat diesen Trend schon vor 50 Jahren zum Leitmotiv gemacht. Das weiß ich, weil ich schon als fünfjähriger jeden Tag für meinen Großvater die Zeitung für 10 Pfennig aus dem Markt geholt habe 😉 Business as usual, würde ich sagen …

    • Wenn die Leute wüssten, wie eine Statistik erstellt und berechnet wird, mit welchen einfachen Tricks sie geschönt bzw. aufbereitet wird, mit welchen Halbwahrheiten dort gearbeitet wird, sie würden die Berliner Clique samt Medien zum Teufel jagen. Aber dazu müssten sie den Hintern aus dem bequemen Sessel heben und nicht länger Tagesguck und Beute Journal schauen, das ihnen per Dauerberieselung das Hirn auslöscht.

      Selbst jetzt noch, ein Jahr nach Merkels „Wir schaffen das!“, steigen die Umfragewerte der CDU sofort, als die ewige Kanzlerin verkündet, dass sie wieder antreten werde. Wie verblödet müssen Menschen sein, um das zu glauben? Klar steigen die Werte! Aber bei wem? Bei Merkels AnhängerInnen, die man nur gezielt befragen muss. Und schon haben wir eine (nicht) repräsentative Zustimmung für AM von 85 %.

      Deutschland schwimmt seit Jahren in Geld, das gebunkert wird, bzw. in Rettungspaketen für marode Staaten versickert. Mit all diesen Milliarden, hätte man der Armut in Deutschland UND in Afrika begegnen können. Aber die Hofberichterstatter schwiegen und haben uns Fußball und Dschungelcamp verkauft.

      Sogar ich „lese“ BILD, Spiegel, TAZ etc. etc. etc. Warum? Um die Unterschiede zu WELT, ZEIT, FAZ und anderen Publikationen zu erkennen. Und dann gäbe es noch die Auslandspresse, die sehr oft sehr viel anders berichtet. Daher steht für mich seit Jahren fest: In Deutschland wird manipuliert.

  5. Hat dies auf Quer-Denk-Seite rebloggt und kommentierte:
    Gedanken zu dem Begriff „Lügenpresse“ werden sehr schnell diffamierend mit nationalsozialistischem Gedankengut gleichgesetzt, weil dieser Begriff auch aus dieser Zeit stammt. Hier hören dann aber auch die Gemeinsamkeiten auf. Sprachwissenschaftler kennen das Phänomen, dass Begriffe im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel erfahren.
    So scheint es auch mit dem Begriff Lügenpresse zu sein. Einstmals ein Propagandabegriff, steht dieses Wort inzwischen für den Niedergang einer Journalistischen Tradition des investigativen Journalismus der Nachkriegszeit, die gerne immer noch beschworen und mit traditionsreichen Presseerzeugnissen gedanklich verknüpft wird. Die Welt der Informationssammlung und der Informationspräsentation hat sich gewaltig verändert. Das Internet hat eine diffuse Gegenöffentlichkeit geschafften und gleichzeitig den Markt für Presseerzeugnisse kräftig verändert. Hinzu kommt, dass die klassischen Grenzen der Gewaltenteilung in unseren modernen Gemeinwesen immer mehr verschwimmen und sich die Kräfteverhältnisse zwischen diesen und der sog. vierten Gewallt, der Presse, kräftig verschoben haben.
    So scheint es mir gerechtfertigt, diesem Begriff einen neuen Bedeutungshintergrund zu verleihen, wie es im folgenden Artikel versucht wird.

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