Der programmierte Mensch

Die meisten Fernsehzuschauer glauben, dass Unterhaltung wirklich nur reine Unterhaltung ist. Aber der tolle Spielfilm über Liebe, das Ehedrama, diverse Seifenopern, all das folgt einem perfiden Plan. Bedeutende Ereignisse des täglichen Lebens, werden durch das Fernsehen beworben. Der Zuschauer wird konditioniert.

Erreicht wird das durch die Verankerung von emotionalen Szenen im Gehirn. Im Gegensatz zu logischen Fakten, werden Emotionen direkt ins Unterbewusstsein eingebrannt. Und schon sind „wir“ auf einem für die Macher richtigen Weg angekommen. Der Mensch wird ferngesteuert.

Die Emotion als Waffe

Der Trick dabei sind die nicht vorhandenen Filter. Emotionen werden sofort und meist ungefiltert aufgenommen. Ein krasses Beispiel sind Bilder von Kriegen und Flüchtlingsströmen. Immer wieder werden dem Zuschauer verletzte oder tote Frauen und Kinder präsentiert. Schon fließen die Tränen und die Türen gehen auf. Und mit ihnen fallen die natürlichen Grenzen.

Fernsehmacher und Politiker setzen auf Techniken, die Sozialwissenschaftler entworfen haben. Diese Techniken dienen der Kontrolle von großen Menschenmassen, wie sie bei Konzerten oder Sportveranstaltungen zu finden sind.

Zum Teil geht diese Idee auf den Schriftsteller H. G. Wells zurück, der schon vor 100 Jahren von Stadien sprach in die vor allem Männer gehen sollten. Er sprach auch vom sogenannten „Stammesdenken“, das diese Männer verbindet.

Nun ist die Idee der Kontrolle von Massen nicht so neu, wie Wells Biografen und Wissenschaftler meinen. Schon im alten Rom und noch davor, hat es „Brot und Spiele“ gegeben. Gladiatoren kämpften für Kaiser und Volk und angeblich für die eigene Befreiung vom Sklavenjoch.

Dass die meisten dieser Kämpfer nur trainierte Sportler waren, hat man erst vor einiger Zeit herausgefunden. Kein Herrscher konnte es sich auf Dauer leisten ständig neue Kämpfer auszubilden. Und auch die alten Samurai führten lediglich rituelle Kämpfe aus. Das Schlachten begann erst später.

Im Unterschied zu Rom, das zwar groß, aber nicht weltumspannend war, hatte Wells die Vision von Stadien auf der ganzen Welt und einer Sportkultur für alle Männer. Das mag im ersten Moment noch harmlos klingen. Aber die Idee hat ihren Zweck erfüllt. Fast. Gäbe es da nicht Menschen wie die Hooligans, die stets unbelehrbar sind. Aber auch sie sind konditioniert.

Stammesdenken

Das menschliche Stammesdenken resultiert aus grauer Vorzeit. Und noch immer wählen wir unsere Stammesführer. Jene Übermütter oder -väter, die fortan unser Stammesgeschick lenken. Aber ist es wirklich noch unser freier Wille, der uns diese Wahl treffen lässt? Oder werden uns diese Führer nicht auch von einer gebildeten Elite präsentiert.

Nicht jeder Mensch hat den gleichen Intellekt. Die meisten Menschen sind eher durchschnittlich und einfach gestrickt, um es salopp auszudrücken. Und gegen genau diese richtet sich Kontrolle durch Sportkultur. Der Arbeiter wird also nicht mit anderen Arbeitern paktieren, um einen Aufstand anzuführen. Das machen dann die Gewerkschaften im Rahmen fest gesetzter Möglichkeiten. Oder glaubt wirklich jemand, dass ein Streik nicht vorher abgesprochen ist?

Die Welt, wie wir sie kennen, ist anders als sie sich uns täglich präsentiert. Es gibt Eliten die uns regieren und das machen sie meist sehr geschickt. Unterstützt werden sie dabei sehr oft von den Medien, wie man das in Deutschland sieht. Zumindest wer es sehen will. Die Zwangssteuer der GEZ lässt wieder grüßen.

Der Mann, aber auch verstärkt die Frauen und nun auch noch die Kinder, werden täglich neu und weiter konditioniert. Hilflos lauschen sie dem großen Bruder, der in Deutschland eine große Mutter ist. Sie trifft die Entscheidungen, das Volk nickt vieles gläubig ab.

Das ganze Volk? Nein! Da gibt es diesen Stamm der Sachsen, der plötzlich aufmüpfig wird. Und vielleicht breitet sich von diesem Teil Deutschlands eine Veränderung aus, die uns allen zu Gute kommt. Falls wir aufhören in die Glotze zu starren und die dort präsentierten Lügen hinterfragen.

Denn egal ob Ukraine oder Syrien, die Medien haben uns gekonnt belogen. Das gilt ebenso für den Irak und seine Massenvernichtungswaffen, für Libyen und den arabischen Frühling. Wer wirklich die Fäden zieht, ist nicht schwer auszumachen. Vorausgesetzt „man“ macht endlich die Augen auf.

Wenn die Glotze hilflos macht

Zurück zum Stammesdenken, der Sportkultur und den dadurch hilflos gemachten Männern. Hilflos im Sinn von Eigenverantwortlichkeit und scharfem Denken. Man hat ihnen eine Stammesgruppe präsentiert, die wahlweise aus Fußballmannschaften oder Formel 1 Teams besteht und der man(n) bei Erfolgen zujubeln konnte. Oder auch nicht.

Wieder hat man damit den Mensch an seinen Emotionen gepackt. Euphorische Weltmeister denken nicht mehr an morgen. Sie glauben an Mutti und den Weihnachtsmann. Weil der ja auch im Fernsehen spricht.

Gezielt werden über Jahrzehnte Schauspieler eingesetzt, die stets die gleiche Rolle spielen. Sie präsentieren väterlich, was uns steuern soll. Und es funktioniert. Es war im Fernsehen und ist damit wahr. Würde uns der liebe „Vater“ denn belügen?

Nehmen wir die Werbung für Alkohol und Zigaretten. Junge Menschen trinken und lachen. Die kaputte Leber zeigt niemand. Und der Cowboy stirbt trotzdem an Krebs. Aber nur heimlich. Im Film sieht er immer super aus.

Die gleiche Figur wird uns viele Jahre unseres Lebens begleiten und neue und vielleicht kontroverse Themen vermitteln. Die wöchentlichen Talkshows sind ein gutes Beispiel dafür.

In einer Expertenrunde wird eine Meinung gebildet und dem Zuschauer auf dem Silbertablett präsentiert. Er selbst kommt nicht von selbst auf den Gedanken, man hat sie ihm erneut eingepflanzt. „Putin ist böse und Trump gefährlich.“ Haben „die Experten gesagt!“ Aber stimmt das wirklich?

Der konditionierte Mensch ist zunehmend entrechtet worden. Experten haben ihm die Entscheidungen abgenommen. PolitikerInnen führen ihn, WissenschaftlerInnen erklären ihm die Welt. Was bleibt ist Sport und das ebenfalls beworbene Feierabend Bier.

Frühe Radiosendungen und später das Fernsehen, haben stets der Kontrolle der Massen gedient. Wer gut unterhalten wird, der führt keinen Krieg. Es sei denn man heißt Stalin oder Hitler. Beide Seiten haben die Menschen aufgehetzt. Auch das mit Emotionen. „Du Nazi! Du Kommunist!“

Im Fernsehen wird uns gern eine heile Welt verkauft, die so nirgendwo existiert. Und schleichend werden wir mit geschickt in Filmen oder Werbung verpackten Botschaften, auf die nächsten Jahre programmiert. Wer das nicht glaubt und die „olle Japanerin“ nun für völlig meschugge hält, der darf das gern machen. Oder nachdenken. Die Fakten sind noch da.

Das hypnotische Fernsehen und heute das Internet, zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. Menschen, die alles glauben, was dort gezeigt und geschrieben steht. Auch meine Worte. Aber die sind nicht gelogen. Es gab und gibt eine Kulturindustrie, die uns „für dumm“ verkaufen will.

Der programmierte Mensch

Der Mensch vergangener Zeiten, hat vielleicht am Herdfeuer und später auf seiner Veranda gesessen und hat sich mit anderen über alltägliche Dinge unterhalten. Wie das Wetter, das ihm noch kein Klimaforscher launig erklären konnte.

Der Mensch im 21. Jahrhundert verliert langsam seine Menschlichkeit. Sie wird vom blauen Leuchten der Bildschirme verdrängt. Dort sitzen wir dann und schauen fern. Was in der Nachbarschaft passiert, das übersehen wir dann nur zu gern.

Wir sind besseres Schlachtvieh für die Eliten, die mit uns alles machen können. Wenn es dann nicht immer wieder Querulanten gäbe, die aus dem System ausgerissen sind. Oder ist auch das alles nur ein Trick, um uns zu verwirren?

Wer russisch kann oder arabisch, wer echte Quellen in der Ukraine, Russland oder Syrien hat, der kennt vielleicht eine andere Wahrheit, als die der (deutschen) Medien.

Der Mensch ist wie ein Computer, den man mit Daten füttert. Beide nehmen sie meist ungefiltert an. Aber wer sich die Mühe macht und den Hintern wieder bewegt, wer nicht nur Staatsfunk und Staatszeitungen als Quelle nimmt, wer vielleicht wieder die Diskussion mit echten Menschen sucht, der kann sich eine eigene Meinung bilden.

Wer kennt wirklich noch seinen direkten Nachbarn und unternimmt etwas mit ihm? Oder ist „der Typ da oben“ nicht einfach nur suspekt? Weil der ja dieses komische Auto fährt und lange Haare hat. Das ist doch alles verkehrt!

Aber wer sich die Mühe macht und ihn kennenlernt, der wird in ihm vielleicht einen Kernphysiker finden. Oder einen Journalisten. Und vielleicht ist sein Aussehen nur ein stummer Schrei um Hilfe. Schüchtern zu sein ist noch immer ein Problem.

Worte können ein System durchbrechen, das Sozialwissenschaftler erfunden haben. Das Problem dabei, die meisten Menschen heutzutage plappern nur nach, was ihnen hochbezahlte Journalisten als Wahrheit präsentieren.

Vielleicht ist es an der Zeit aufzuwachen, die Glotze abzustellen und der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Oder einer Wahrheit, von der es immer mehrere gibt. Vielleicht hebt das die Programmierung wenigstens teilweise auf.

Wir sind die Matrix

Die Alternative sind regelmäßige Updates durch die Eliten, wie sie in der IT-Branche bei Computern üblich sind. Mit ihnen gelingt dann die Veränderung eines ganzen Staates, wie man deutlich sieht. Nur Gutmenschen glauben noch an die Märchenstunde aus Berlin.

Wie Updates und -grades funktionieren, kann man im Fall neuer politischer Strömungen gut sehen. „Das sind braune Horden!“, heißt es schnell. Und „Heil der Antifa!“ Die Masse stimmt natürlich zu, das macht man so im Stamm. Und schon haben die Eliten gesiegt.

Den Mensch selbst trifft dabei keine Schuld. Zumindest wenn er nichts von seiner Programmierung weiß. Er teilt lediglich die ihm eingepflanzte Information mit anderen, denen man sie ebenfalls vermittelt hat. „Die Band ist toll, hast du das Lied schon gehört? Und mein neues Auto hat 400 PS!“

Der Mensch, als Teil des Stammes, will nicht ausgeschlossen sein. Er will Teil des Ganzen bleiben. Aber so funktioniert eigenständiges Denken nicht. Ich für meinen Teil denke anders und que(e)r. Aber das habt ihr bestimmt gewusst.

Einmal aufgewacht, sollten Menschen sich für die Techniken der Propaganda und Werbung interessieren. Noch ist das möglich und die Infos zu finden ist auch nicht wirklich schwer.

Vielleicht sollte man sich auch für Herrn Zbigniew Brzeziński interessieren und seine Rolle in der (amerikanischen) Welt. Und für seine Aussage, dass die Bevölkerung schon bald nicht mehr in der Lage sein werde selbst zu denken. Sie erwarte dann die Meinung von Experten. (Die wir täglich im Staatsfunk sehen.)

Krass ausgedrückt sind wir genau auf diesem Weg. Schon heute gieren die Menschen nach immer neuen Sensationen und vergessen dabei den sozialen Kontakt. Pokemon & Co. ist ein weiteres Beispiel dieser Strategie. Spiele für die Massen, die Verblödung wächst.

Aber vielleicht kann dieser Artikel zumindest einige Menschen erreichen, die dann endlich wieder Dinge hinterfragen und nicht nur stumpfsinnige Parolen wiederholen. Oder um es mit Frau Merkels Worten zu sagen: „Eine Alternative gibt es nicht.“

40 Kommentare zu “Der programmierte Mensch

  1. Da hast du aber weit ausgeholt Mayumi. Ich denke zwar nicht, dass jeder Streik vorher abgesprochen ist, aber das auf allen Ebenen manipuliert wird kann man selber feststellen, wenn man sich eine Geschichte von allen Seiten und Zeiten her ansieht. Nur, wer tut so etwas? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und in den Urzeiten so programmiert. So empfinden wir extremen Stress in neuen Situationen, wie zum Beispiel eine neue Arbeitsstelle, eine neue Adresse finden mit dem Auto, neue Menschen kennen lernen und noch schlimmer, neue Verhaltensweisen. Dieses wird inzwischen sehr gezielt ausgenutzt, ob beim einfachen Shoppen, politischen Änderungen oder dem Taub machen gegenüber der Umwelt. Denn wir haben alle unser Hirn und seine Aufnahmemöglichkeit bis an die Grenze ausgelastet. Es ist eine Mär, dass wir nur einen Bruchteil unseres Hirns benutzen, denn es arbeitet rund um die Uhr, selbst im Schlaf. Wer sich also im Job, in den sozialen Medien oder dem Smartphone schon ausgetobt hat, wird bei den Nachrichten höchsten noch ein „Ach du Scheiße“ oder ein „oh wie schlimm“ denken, aber den Wahrheitsgehalt kaum hinterfragen, einfach, weil unser Verstand automatisch nur einen gewissen Satz an Daten verarbeiten kann. Wer sich regelmäßig dazu zwingt mehr zuzulassen wird krank. Das nennt man heute lapidar „Burn out“ oder „Depressionen“, aber in Wirklichkeit handelt es von einer permanenten Überforderung unseres Geistes. Das ist natürlich nicht gewollt, wird aber billigend in Kauf genommen, obwohl dieses Krankheitsbild zu den am stärksten wachsenden gehört. Was habe ich getan? Ich habe mir viele Sendungen und Nachrichten gespart, denn ist es wirklich wichtig für mich jeden politischen Streit zu verfolgen? Jede neue Steueridee zu interpretieren? Jeden grausamen Unfall mitzuerleben? Nicht für mich, denn ich möchte nicht angst- und schuldbeladen durch mein Leben gehen. Ich tue was ich selber kann und dieses muss jeder für sich selbst entscheiden, nicht ich, nicht die Politik und schon gar nicht das TV!

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    • Das durchschnittliche menschliche Gehirn nutzt nur einen Teilbereich dessen, wozu es voll aktiviert in der Lage wäre. Durch permanente Reizüberflutung kann es dann zu Krankheiten kommen. Da bin ich ganz bei dir, lieber Arno. Ohne Neurologin zu sein behaupte ich, dass ein voll aktiviertes Gehirn kein Problem mit vielen Informationen hätte. Aber das ist nicht Thema des Artikels.

      Wir werden täglich manipuliert, was im Einzelfall harmlos ist, aber in der Summe erschreckend. Was bleibt ist eine stumpfsinnige Masse aus Menschen, die „dem großen Bruder“ folgen. Wir erleben das jeden Tag. Weicht wer ab, denkt jemand quer, wird er sofort geächtet.

      Klar ist so ein wenig „heile Welt“ toll und auch ich schaue mir gern Liebesfilme an. Aber ich werde Dinge immer hinterfragen.

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      • Hab mich blöd ausgedrückt, Entschuldigung. Ich suche nicht die heile Welt, außer bei mir zu Hause. Ich lasse nur den ganzen Schrott vor der Tür, weil er mir keine Erkenntnis bringt, die ich nicht schon gewonnen habe und mein Mitleiden wirklich niemandem hilft.

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  2. Man braucht doch keine Originalquellen, um sich zu relativieren. Auf dem Höhepunkt der Ukrainekrise – also der auf den Titelseiten der deutschen Medien – las ich mal zufällig ein englisches Blatt. Da war auch was zur Ukraine. Irgendwo ganz in der Mitte eine einzige kleine Meldung im Wirtschaftsteil, daß auf der Krim ein paar McDonalds geschlossen werden.

    Die – je nach Lesart – Manipulation oder Lenkung der Massen, gehört ja, wie Du schön beschreibst, seit Anfang der Menschengeschichte zu den ureigensten Aufgaben der Medien. Bedenklicher finde ich, daß sie diese Aufgabe vernachlässigen, daß Werbung, selbstreferentielles Gezänk und seifenopernhafter Personenkult überhand nehmen. Ich habe nicht das Gefühl, daß da souverän-arrogante Massenlenker am Werk sind, viel eher verängstigte Lohnschreiberlinge einem Phantom hinterherjagen, das sie für den Massengeschmack halten. Vielleicht ist das aber auch eine Schräge wahrnehmung, weil ich mich noch an eine Tagesschau als funktionierendes Organ der Staatsräson erinnere und daran, daß noch ein Bayrischer Ministerpräsident lebte, der noch richtig in Gestapomanier eine Redaktion stürmen ließ, wenn die unangenehmes über seine Bundeswehr berichtete.

    Mit anderen Worten: Wenn die Medien nicht so beschissenes Programm machen würden, würden sich auch Sachsen wieder friedlich ans Sofa kleben lassen.

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    • Zu den Medien kommt nächste Woche noch ein Artikel. Da darfst du dann richtig vom Leder ziehen.

      Es mag sein, dass die Schreiberlinge wirklich nur der Doktrin ihres Chefredakteurs folgen oder dem (linken) Herausgeber hörig sind. Aber was wenn nicht? Warum berichten ausländische Medien teilweise so anders und besser über Krisen? Sind unsere also vielleicht doch fremdgesteuert?

      Klar kann man viel in Dinge interpretieren und auch andere Sichtweisen haben. Und vielleicht wissen diese „Massenlenker“ selbst nicht mehr genau, was sie da tun und passen ihr Schema nur an. Das ist ein ziemlich komplexes Thema bei dem wir sowieso nur an der Oberfläche kratzen.

      Ich denke du und ich hinterfragen Dinge und denken in andere Richtungen. Das müssen nicht die gleichen sein, aber zumindest machen wir es. Daher sind „Tagesguck“ und „BeuteTotal“ von meiner Liste gestrichen.

      Der Bayer war vermutlich FJS. Von dem habe ich schon gehört. Kaum anzunehmen, dass der HM das heute bei SPON täte, der ja (meist) seine Meinung vertritt.

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      • Ein bißchen was ist dran an den Hofbericht-Vorwürfen. Aber wenn man die wirtschaftlichen – und narzistischen – Niederlagen der Medien herausrechnet, bleibt nicht mehr viel übrig, was man vorwerfen kann. Man schaue allein schon, wieviel Redaktionen beim Print zusammengelegt wurden. Wo soll da Vielfalt herkommen. Manche Ansprüche an die Berichterstattung kommen mir vor, wie wenn ein grüner Stadtbohemien eine Aldi-Kassiererin anmeckert, weil er sein Steak gern billig, lactosefrei und ohne tote Kuh haben möchte. Und wohl geht da Riß durch die Gesellschaft. Aber was als Links-Grün gilt, würde ich eben eher urban-weltfremd bezeichnen.

        Ich höre ab und zu von einem kleinen, konservativen Magazin, die Regelmäßig Streit mit ihren Schweizer Eigentümern bekommen wegen ihrer Kritik an grüner Ideologie. In der Schweiz nämlich scheinen die eher konservativ-bäuerliche Werte zu vertreten, und da wird dann hitzig aneinander vorbei diskutiert.

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      • Viele Medien sind auch ihren Sponsoren sprich Werbekunden verpflichtet. Ein Beispiel aus der Frühzeit des Internets: Eine Kommilitonin hat vor ca. 15 Jahren als Volontärin für ein Online Magazin geschrieben. Ein Anbieter, nennen wir ihn 2+2, kam in einem der Artikel nicht gut weg. Prompt beschwerte man sich beim Chefredakteur, der meine Kommilitonin zur Seite nahm und sie eindringlich darum bat, sie möge in Zukunft milder schreiben. Dumm dabei, er hatte ihren Artikel vorher abgesegnet. Sie ist sofort gegangen. Das fand ich damals gut. Heute schreibt sie ab und an noch als freie Journalistin. Gegen den Mainstream. Karriere hat sie in der Branche keine gemacht.

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  3. Glaubst du auch, dass der Streik der Lufthansa-Piloten abgesprochen ist? Ich glaube es nicht. 😉
    Zu deinem letzten Absatz über der Überschrift „Wir sind die Matrix“: Ich sehe es ebenso. Es gibt viele Wahrheiten. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Wahrheit. Und diese ist nicht nur durch den medialen Einfluss entstanden, sondern auch durch die Sozialisation und erlebte Erfahrungen.
    Außerdem denke ich, dass das Proletariat (heutzutage politisch inkorrekter Begriff) früher noch viel ungebildeter war als heute. Ich bin froh, dass es heutzutage Schulpflicht gibt und es immer weniger Analphabeten gibt.
    Meiner Auffassung nach gibt es heutzutage ein Überangebot an Informationen (Nachrichten). Jedes Land berichtet aus seiner Perspektive heraus. Wenn man alle Nachrichten dieser Welt schauen würde, liegt die eheste Wahrheit wahrscheinlich in der Schnittstelle dieser.

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    • Wie laufen Streiks ab? Zwei Parteien können sich (angeblich) nicht einigen. Die Fronten verhärten sich. Also trifft man sich an diversen Orten und verhandelt weiter. Im Endeffekt weiß eine Gewerkschaft bereits, was die Gegenseite bereit ist zu geben. Und das wird immer weniger sein, als sie fordert. Also muss sie das ihren Mitgliedern verkaufen. Und wie macht man das? Man motiviert sie für einen Streik, „kämpft bis aufs Blut“ und gibt dann doch irgendwann nach und akzeptiert ein Angebot, das weit unter den Forderungen liegt. Aber man hat dafür gestreikt! 😉

      Die Schulpflicht hat nur begrenzt etwas mit dem Thema zu tun. Klar ist auch Bildung eine Form der Programmierung. Aber ich sprach von der gezielten Kontrolle der Massen durch Sport und Unterhaltung. Und die funktioniert gut. Leider.

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      • Damit es so aussieht, als ob die Gewerkschaft alles gegeben hat…Ich verstehe…Das kann gut sein. 😉
        Oh no, am Thema vorbei. Jetzt habe ich mir ein ungenügend eingehandelt.
        Würden hier in Deutschland (wie in China) Kung Fu Wettkämpfe im Fernsehen ausgestrahlt werden, hätten die Sportkanäle mich auch. 🙂
        Unter dem Bann von Unterhaltungsmedien stehe ich natürlich auch. Dennoch habe ich in der Tagesschau mitbekommen, dass immer mehr Menschen Netflix oder andere Anbieter dem Fernsehen vorziehen, da sie dort gezielter Serien und Filme gucken können. Zu dieser Gattung zähle ich mich außerdem auch. Ich muss unbedingt „Supergirl“ gucken. 😅

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      • Ich lese bzw. schaue mir täglich zig verschiedene Quellen an. Daher kenne ich auch die asiatische / japanische Sicht auf viele Dinge sehr gut. Eine Freundin spricht russisch, ihre Eltern kamen vor Jahren nach Deutschland und sie hat beide Sprachen studiert. Was man uns im TV über die Ukraine verkaufte und was die Menschen dort sagen, geht weit aneinander vorbei. Aber das ist nicht das Thema. Überall wird Kontrolle ausgeübt. Darum ging es. Es liegt an uns selbst, die Dinge zu hinterfragen. Auch über „Kung Fu“ und dessen diverse „Großmeister.“ Frag mal deinen Sifu nach Leung Ting oder Kernspecht aus. Wenn ich noch Zeit habe vor der Abreise in die USA, gibt es noch einen Artikel über Wing Chun.

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  4. Aber es ist doch so sehr anstrengend, wenn ich die vermeintlich neutralen Quellen auch noch alle prüfen muss 😉 Mit etwas nachdenken sollte man manche Nachrichten dennoch anzweifeln dürfen.
    -Was macht die deutsche Bundeswehr im türkisch-syrischen Grenzgebiet? Nur Aufklärungsflüge? Wozu benötigen sie dann 1200 Soldaten, wenn nur 6 Tornados da sind?
    -Wieso wählen die Amerikaner D.Trump, wenn doch 80mio Deutsche dank der Tagesschau wissen, dass Trump der Teufel ist? Gibts da eine alternative/us-amerikanische Wahrheit?

    Manchmal muss man einfach nur mal den eigenen Verstand einschalten.

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    • Zweifeln die Menschen Tagesschau und HEUTE Journal an? Ich sehe da lediglich gläubige Gesichter. Die Bundeswehr, aber das weißt du bestimmt, verteidigt natürlich Deutschlands Grenzen! Erst am Hindukusch und nun in Syrien. Und morgen dann wieder im (Land deiner Wahl einsetzen) 😉

      In Wirklichkeit ist die BW ein Instrument wirtschaftlicher Interessen geworden. Aber das sagt dir keine Tagesschau.

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      • Als NormalbürgerIn läufst du vermutlich erst einmal voll in die Medienfalle. BILD, diverse Medien und weichgespülter „Tagesguck“ bringen dich auf Kurs. Aber sein Leben, die Infos die es täglich gibt, zu hinterfragen und eben nicht alles zu glauben, das sollte für jeden möglich sein.

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  5. Oh, Mayumi, bist du jetzt unter die Verschwörungstheoretiker gegangen? Es ist doch ganz normal, dass man von seiner Umwelt geprägt wird. Das ist nicht nur das Fernsehen.Da sind vor allem die eltern zu nennen, die einen mit ihrer Erziehung und ihrem Vorbild „manipulieren“ und „konditionieren“. Glücklicherweise kann man sich heute aus einer Fülle seine Meinung bilden. Und in Deutschland ist das uneingeschränkt möglich.
    Beste Grüße
    Ulrike

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      • Man könnte Erziehung auch als „gezielte Indoktrination“ bezeichnen.
        So gesehen, kann man hinter allem eine Manipulation vermuten. Doch wenn man gelernt hat, die Welt kritisch zu betrachten, dann hilft das ungemein.

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      • Aber was, wenn „man“ das nicht lernte, nie lernen konnte? Bleiben da nicht nur vereinzelte Personen, die, warum auch immer, das System durchbrechen, kritisch sind und daher aus der Masse ragen?

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  6. Im Kontext deines Artikels nimmt auch Edward Bernays eine zentrale Rolle ein. Ich habe neulich eine wirklich gute Dokumentation dazu gesehen, hier der Link falls Interesse besteht: https://vimeo.com/143890324 Sie zeigt sehr gut, wie auch sein Onkel, kein geringerer als Sigmund Freud, daran mitgewirkt hat, wie man das Unterbewusste aktiv beeinflussen kann. Viele Millionen Forschungsgelder (über die nächsten Jahrzehnte) später, ist anzunehmen, dass der Fernsehen eine überaus mächtige Manipulationswaffe geworden ist. Wer weis, ob zu dem Thema auch im Rahmen von „MK-Ultra“ geforscht wurde, ein riesiges schmutziges Forschungsunternehmen das sich auch mit dem Unterbewussten beschäftigte, zu dem die meiste Dokumentation zerstört wurde. Die Doku ist auf einen anderen Aspekt gerichtet als dein Artikel, aber es stellt eine historisch wirklich interessante Dokumentation einer „gesellschaftlichen Programmierung“ alias „Matrix“ dar.

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      • Verschwörungstheorie als „Keule“ wird immer dann gern gebraucht, wenn man eine andere Meinung diskreditieren möchte, aber selbst keine hat. Wobei es diese Theorien natürlich gibt und einige wirklich interessant, andere wieder nur lächerlich sind. Beim programmierten Menschen kann man durchaus zustimmend nicken. Man kann auch, zwischen Fußball, Soap Opera und Kochrezepten, ganz anderer Meinung sein.

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    • Der Artikel basiert auf Fakten, das wird gern übersehen. Wobei Fakten natürlich immer subjektiv zu sehen sind, jeder sieht die anders. In den USA existiert eine riesige Unterhaltungsindustrie und wer kein TV schaut, der nimmt Pillen. Das ist in Deutschland kaum anders. Danke für den Link, ich schaue mir das bei Gelegenheit an.

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      • Mit der „Verschwörungstheoriekeule“ muss man rechnen, wenn man auf kritische Art und Weise publizistisch tätig ist. Wenn Menschen etwas lesen, was sie sich einfach nicht vorstellen können, weil zich mal anders gehört und erlebt haben, scheinen einige dieses Wort reflexartig als Abwehrmechanismus zu benutzen. Besonders blöd wirds, wenn mans von seinem besten Freund gesagt bekommt 😛 -.- Am besten man nimmt es nicht ernst.
        Gruß,
        Karol

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      • Mich treffen solche Worte nicht. Eher amüsieren sie mich. Ich erwarte solche Unterstellungen sogar und bin schon fast enttäuscht, wenn sich keiner über mich beschwert. 😉

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