Der territoriale Imperativ

Einer der größten Irrtümer der Neuzeit, ist die Gleichsetzung von Europa mit der Europäischen Union. Europa, das ist (mehr oder weniger) der Kontinent, auf dem ein großer Teil der EU-Mitgliedsstaaten liegt. Die EU ist ein politisches Gebilde, das eigene Wege geht.

Ja, es gibt durchaus Vorteile, wenn wir uns die Ziele der EU betrachten. Aber ungeschützte Grenzen und der Verzicht auf Souveränität gehört nicht dazu. Natürlich war die Idee der Reisefreiheit toll. Weniger toll, die Aufnahme von Mitgliedsstaaten, die seit Jahren finanziell am Ende sind.

Und hier zeigt sich ein Problem der EU, die der verlängerte Arm der NATO ist. Zumindest wirkt sie teilweise so. Immer mehr Staaten aus dem Osten wollten weg vom großen Bruder Russland und in die (Banken)Sicherheit der EU. Hier konnten sie die reichen Länder schröpfen, was dann salopp gesagt zum Brexit führte.

Natürlich ist die EU wesentlich komplexer, als diese wenigen Worte zeigen. Und diese EU hat ein Problem mit ihren Bürgern, die den Auswüchsen nicht mehr folgen wollen.

Im Gegensatz zu den noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika, gibt es viel zu große Unterschiede in der alten Welt. Kultur und Sprache der Europäer, sowie gewisse Antipathien, bestimmen Politik und Miteinander immer noch.

Für die Österreicher bleiben Deutsche die „Piefkes“, den Engländer hat man herablassend „Tommy“ genannt. Die Deutschen, das sind die für die Engländer die“Hunnen“ oder für die Franzosen die „Boche.“ Auch andere Nationen haben Spitznamen, die wenig schmeichelhaft wirken. Schwelt in den Europäern etwa noch der alte Hass?

Es gibt Deutsche, die haben keine hohe Meinung von Polen oder Rumänen. Und die Kriminalstatistik gibt ihnen scheinbar recht. Angehörige beider Nationen sind führend, wenn es um Diebstahl und Einbrüche in Deutschland geht. Der Traum von einem gemeinsamen Europa darf aber kein Freibrief für Kriminelle sein.

Deutschland, Frankreich und England, haben lange als die Achse der EU gegolten. Aber leider haben sich diese drei Brüder niemals besonders gemocht. Eifersüchteleien und Angst vor dem starken Deutschland, haben viel kaputt gemacht.

Aber noch mehr Schaden hat das Europäische Parlament in Brüssel angerichtet. Dieser aufgeblähte Wasserkopf, diese Monstrosität aus Politikern und Beamten, hat zu oft und zu tief in die nationalen Interessen der einzelnen Staaten eingegriffen. Aber die Aufgabe der eigenen Souveränität ist völlig verkehrt.

Aus einem Franzosen wird niemals ein Italiener werden und ein Brite kann kein Pole sein. Vor allem, wenn sie sich nicht einmal sprachlich verstehen. Britische Interessen sind andere, als die von Italienern oder Österreichern. Und Griechenland hat sich mit falschen Zahlen in die EU geschafft.

Die „Vereinigten Staaten von Europa“, sie bleiben eine schöne Illusion. Die EU in ihrer jetzigen Form ist am Ende, das kann, wer es sehen will, fast täglich sehen. Nur die Linken träumen weiter ihren Traum. Und eine Angela Merkel, die sich vermutlich als Präsidentin von Europa sieht.

Aber dieser Traum ist ebenso geplatzt, wie der ihrer ewigen Kanzlerschaft. Und daran sind einige wenige Worte und die folgenden Taten schuld. Mit der Politik der offenen Grenzen, hat sich die Schwäche der EU offenbart.

Europa, die alte Welt, das sind Staaten und Völker, die eine einzigartige Kultur und Geschichte aufzuweisen haben. Auch geprägt von Kriegen und Kolonialherrschaft, von der Ausbeutung der Dritten Welt. Das ist falsch, darüber muss man nicht reden. Ebenso falsch ist die Handlungsweise einer Angela Merkel, die deutsche Gesetze bricht. Aber das hatten wir schon.

Aber nicht nur Merkel ist mit ihrer Politik der offenen Grenzen gescheitert, die ganze EU steht vor dem Aus. Sie sollte so schnell wie möglich wieder zu einem lockeren Verbund verschiedener Staaten werden, der Europäischen Wirtschaftsunion.

Die Macht von Brüssel muss daher ebenso beschnitten werden, wie die einer deutschen Kanzlerin. Unsägliche Rettungsschirme für marode Staatsfinanzen von Mitgliedsländern, der Bankencrash und absurde Entscheidungen, wie das Glühbirnenverbot, haben die EU zur Lachnummer gemacht. Mit leider fürchterlichen Konsequenzen.

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat es treffend formuliert. „Die Europäer werden früher oder später eine effiziente gemeinsame Grenzpolitik entwickeln. Auf die Dauer setzt der territoriale Imperativ sich durch. Es gibt schließlich keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.“

Sloterdijk prophezeit dem Nationalstaat ein langes Leben. „Er sei das einzige politische Großgebilde, das bis zur Stunde halbwegs funktioniere,“ hat er gesagt. „Als lockerer Bund hat die EU mehr Zukunft, als wenn sie auf Verdichtung setzt.“

Die Idee der EU braucht wieder klare Grenzen. Niemand braucht noch mehr Bürokratie. Und vielleicht wäre eine EU minus dem Einfluss der USA und plus Russland als Handelspartner eine bessere Alternative. Wohin uns die Amerikaner führten, war deutlich zu sehen.

Gutmenschen werden das anders sehen. Aber sie werden mit diesem Weltbild krachend scheitern und vor den Scherben des alten Europa stehen, das sich hoffentlich bald auf seine Grundwerte besinnt und seine kulturellen und territorialen Grenzen wieder sichert.

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35 Kommentare zu “Der territoriale Imperativ

  1. Peter Sloterdijk ist ein kluger Kopf und er kommt auf einem ganz anderen Weg zu dem gleichen Schluss wie Du und ich und alle anderen, die sich das Denken nicht verbieten lassen.

    • Deutschland, Europa braucht wieder mehr Menschen, die nicht nur staatliches Zensurfernsehen glotzen. Aber wie Interessierte wissen, werden die sehr schnell kaltgestellt. Das klappte viele Jahre richtig gut. Aber wie lässt man die Masse verstummen? Diese spannende Frage bleibt vorerst ein Rätsel. Was sind die nächsten Schritte aus Brüssel und Berlin.

      • Ich würde es noch viel schärfer formulieren:
        Wir brauchen mehr Menschen, die die Verantwortung für sich selbst voll und ganz übernehmen, sich einen Scheiß um Politik, ihre Gestalter und Vasallen kümmern, ja, sie sogar ignorieren.
        Dann werden die Politiker und ihre Vasallen die einzigen sein, die den Polittalk bei Anne Will noch anschauen und sich quietschend auf die Schenkel klopfen, wenn Einer dem Anderen eine respektlose Beleidigung um die Ohren gehauen hat. Der überwiegende Rest der Bevölkerung macht einfach nur ihr Ding und kümmert sich nicht mehr um diese Egomanen.
        Stell dir vor die Politiker machen Politik und keinen interessiert es mehr, keiner zollt ihnen mehr Respekt. Das wäre die Höchststrafe für Merkel, Gabriel, Seehofer, Ötzdemir, Lindner, Petry und Kipping und ihre Stiefellecker.

      • Guter Gedanke, den zentralen Gedanken Europas auch auf den Nationalstaat zu übertragen. Daher schrieb ich bereits von der beschnittenen Macht einer Kanzlerin, die grob formuliert nur eine Angestellte der BürgerInnen Deutschlands ist.

        Leider müssen wir uns wieder mehr für die Politik unserer „Angestellten“ interessieren, die fahren sonst den Karren voll gegen die Wand. Nur staatlich gelenkte ModeratorInnen, Politshows, die für Merkels Linie und gegen die eigene Bevölkerung sind, die ein „starkes Europa“ propagieren, Seite an Seite mit den USA, die brauchen wir wirklich nicht.

        Auch keinen Heiko im Maßanzug, der uns linke Meinungsmache diktiert. Aber wir brauchen direkte Mitbestimmung. Und davor haben unsere PolitschauspielerInnen Angst! Man stelle sich nur vor, was studierte Köpfe ohne Lobby plötzlich aufs Papier bringen könnten! Da würden die heimlichen Absprachen aber ganz schnell bröckeln und die Spekulanten für Jahre ins Gefängnis gehen. Stattdessen finanziert der Steuerzahler fleißig Bankencrashs und wird dafür noch mit dem Nullzins bestraft. Aber vielleicht sind das alles Gelder, die Deutschland erwirtschaftet hat und nicht seine Bürger. Du erkennst bestimmt den Maaschen Fehler.

      • Sarkastischer Widerspruch! 😉
        „… Kanzlerin, die grob formuliert nur eine Angestellte der BürgerInnen Deutschlands ist.“
        Sie ist nicht Angestellte der BürgerInnen, sie ist Angestellte ihrer Einflüsterer. Die Einflüsterer vesuchen uns nur geschickt verpackt und mit Mantra-Dampf-Hammer, die Idee von wahrer Demokratie und der Angestellten der Bürger im Kanzleramt einzutrichtern.

        2.Sarkastischer Widerspruch! 😉
        „Leider müssen wir uns wieder mehr für die Politik unserer „Angestellten“ interessieren, die fahren sonst den Karren voll gegen die Wand.“
        Lassen wir sie doch mit ihrem Karren an die Wand fahren. Je schneller um so wirkungsvoller. Wer sich nicht in den Karren mit rein setzt, der da heißt: Wachstum, Wachstum, Wachstum, Recourcenverschwendung, „Wir Schaffen Das“und macht weiter so, Mutti macht das schon…, dem kann es egal sein wie hart der Aufprall ist!

        Im Ernst:
        Ich sorge für mich, so gut ich kann und so elegant wie möglich. Ich kalkuliere nicht mit staatl. Rente oder sozialen Sicherungssytemen von denen keiner weiß ob morgen nicht die Spielregeln geändert werden, Ich verlasse mich nicht auf ein Rechtssystem und die Personen die das heute weiterbetreiben, das bis heute noch nicht einmal seinen eigenen Dreck von vor 70 Jahren aufgearbeitet hat…
        Ich schaffe mir so viel Autonomie wie möglich, dass es mir vollkommen egal ist ob der Euro crasht, das Boot zu voll wird oder ein „System-relevantes Teilchen“ gepämpert werden muss.

        Ich sorge dafür, dass ich und meine Lieben, die mir wirklich wichtig sind, im Winter warme Füße und und genug im Magen haben. Mehr brauche ich nicht und dass werde ich bis zum bitteren Ende verteidigen. Dabei sind mir dann §§, Mutti und sonst was „scheiß-egal“.

        Um das ganze mit den Worten eines Herstellers für Outdorkleidung (Schöffel) zu sagen:

        „Ich bin raus“

      • Wer raus will muss vorher drin gewesen sein. 😀 Darüber hattest du vor einer Weile schon geschrieben. Ich war „drin“, drei kurze, lange Jahre. Raus bin ich auch fast als Unternehmensberaterin. Gegen die Belegschaft und für dicke Renditen der Manager zu arbeiten, ist nicht mein Ding. Vielleicht schreibe ich bei Gelegenheit darüber, wie es bei uns weitergehen wird.

        Ich sehe unsere PolitikerInnen schon seit einer Weile als Marionetten. Aber die Puppenspieler wechseln. Und wer kontrolliert gleich wieder die? Damit beschäftige ich mich aber vorerst nicht (weiter). Die sind nicht greifbar. Merkel ist es. Gut, man könnte nun anmerken, dass sie das Symptom einer Zeit ist, dass wir sie verdienen. Nur über sie zu reden, wird keine Lösung sein. Das lenkt nur ab vom eigentlichen Problem.

        Als Frau sehe ich die Dinge anders. Emotionaler, wenn ich es mir dann gestatte. Als „Kriegerin“ mit Herz für Menschen und (m)eine Heimat, mag ich nicht untätig sein. Also richte ich den Fokus auf die sichtbaren Dinge und handele dann gezielt und schnell. Mit Kursen (Selbstverteidigung), die sich primär an Frauen richten. Das ist mein Beitrag, mit dem ich Leben retten kann. Global sind mir die Hände gebunden. Dazu müsste ich aktiv in die Politik. Aber in welche? Wir sind uns vermutlich darüber einig, dass die Parteien Teil des Problems sind. Die ganze (Konsum!)Gesellschaft ist es. Handy, Apps, Facebook und (Staats)TV sind für die Verblödung der Menschen zuständig. Der Tod Tausender im Quotencheck.

      • Das ist dein Weg deiner „Bestimmung“ auf diesem Planeten in diesem Leben nach zu kommen, ich tue das auf meine Weise – und das ist auch in Ordnung so.
        Ich bin mir sicher, das es weder deine noch meine Bestimmung ist, diesen Pappnasen in den Steigbügel der zur Erkenntnis führt, zu helfen. 😉

      • Die Frage ist auch, ob sie auf uns hören oder uns zum Schweigen verdonnern würden. Über das „wie“ könnte man noch spekulieren. Ich rede trotzdem weiter. Danke fürs lesen! 🙂

  2. Du hast, wie fast immer, nicht viel ausgelassen liebe Mayumi. Die EU ist eben gescheitert weil sie für Konzerne gemacht wurde, nicht für Menschen. Diese lassen sich zwar statitisch und virtuell strategisch bewegen, besitzen aber letztendlich ein unkontrollierbares Eigenleben, wenn man sie im Stich lässt.

    • Hurra, wir leben … noch! Das „wie“ ist für viele ein Problem. Wenn ich mir die kommenden Wahlen in Österreich und Frankreich anschaue, könnte das Ende der EU in greifbare Nähe rücken. Zumindest mit dem Moloch Brüssel als Chef.

      • Früher hat man ja alle Politiker nach Brüssel abgeschoben, die im Land selber nicht mehr erwünscht waren, aber jetzt importieren wir die Deppen von einst ja wieder. Wie sagte schon ein großer Dichter so schön, „Denke ich an Deutschland bei Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!“ 😀

      • Ich kenne das Gedicht aber schlafe trotzdem gut. Mit Özdemir und jetzt vermutlich Schulze, haben wir zwei Problemkinder im Land, die keiner braucht. Die vertreten nur ihre Partei und wollen (wieder) an die Macht bzw. dort bleiben. Wir BürgerInnen sind denen ziemlich egal.

  3. Gerade diese kulturelle Vielfältigkeit mag ich so an Europa. Ich glaube, dass viele Urlauber (auch aus den USA) das genauso sehen. Europa ist halt wirklich kein Einheitsbrei und das ist auch gut so. 😉

    • Nur kurz, das Training fängt gleich an: Genau diese Vielfalt sollten wir auch erhalten. Nicht auf engstem Raum in einem einzigen Land, nicht zwangsgesteuert sondern mit Verstand. Grenzen sind wichtig sonst funktioniert ein Staatsgefüge nicht mehr.

  4. Natürlich sehe ich (fast) alles genauso wie Du, liebe Mayumi.
    … nur stell Dir mal vor – die CDU wäre nicht mehr die stärkste Kraft in dieser Sch…“politischen“ Landschaft. … hätte nicht mehr den Auftrag zur Regierungsbildung – die SPD, die Linken, die Grünen – oder sonstwer würde das tun.
    Nicht auszumalen, was dabei rauskommen würde.
    So gesehen, weiß ich nicht, ob unsere heißgeliebte AM nicht die bessere Alternative wäre.
    … bei allen Fehlern, die sie macht – was wäre besser?
    Ich weiß es nicht – und es macht mir Angst.
    Alles Liebe,
    Michael

    • Mit der CDU könnte sogar ich mich arrangieren, wenn sie sich auf gewisse Grundwerte besinnt und „mein Thema“ mehr favorisiert. Aber eine AM, die deutsches Recht bricht, die Europa und Deutschland massiv schadet, ein Brüssler Moloch den so niemand braucht, das ist alles völlig daneben.

      Ich habe keine Lösung für die aktuellen Probleme und die Politik. Aber ich erkenne Fehler und spreche sie an. Eigentlich müsse das eine gute Opposition machen, die aber lieber „Deutschland verrecken“ sieht oder rote Träume hat.

      Europa in seiner jetzigen Form hat für mich fertig, um es salopp auszudrücken. Und das hat AM auch.

      • Als ehemalige GRÜNE Wählerin weiß ich genau wovon du sprichst. Wobei ich GRÜN durchaus regional taktisch wählen könnte. Nur auf Bundesebene auf keinen Fall!

        Frau Merkels Regierungszeit, ist, nüchtern betrachtet, ein Desaster. Statt im Vorfeld Lösungen zu suchen handelt sie nur dann, wenn die Katastrophe eingetreten ist. Und dann, wie wir deutlich sehen, relativ hilflos und ohne Konzept.

        Nun lediglich zu sagen, die „Mutti“ ist zwar etwas daneben, aber wir haben keine andere, ist für mich der falsche Weg. Diese, der Industrie hörige, Frau muss weg. Sie, der Kopfmensch ohne Herz, hat letztes Jahr mit Herz, aber kopflos gehandelt. Dafür bekam sie zwar Lob, aber ihre „Kinder“ leiden nun und zahlen auf Jahre hinaus die Zeche dieser Fehlentscheidung.

        Aber wir brauchen keine PolitikerInnen, die kopflos sind. Wir brauchen auch kein Brüssel, das immer mehr nationale Befugnisse abschafft. Wir brauchen eine Mitbestimmung in dieser Demokratie, Volksentscheide und keine staatlichen Medien. Was wir brauchen, ist eine neue Generation von echten Volksvertretern und keine weichgespülten Lobbyisten.

  5. Die EU ist für mich ein `aufgeblähter Sauhaufen´, bei dem man eine Menge Geld für NICHTSTUN verdienen kann. Für jeden Politiker ein lukratives Geschäft, weil man sein Geld auch weiter bezieht, wenn man irgendwann die Nase voll hat.
    Ein `Schweineladen´, weil die sich nicht an die UN-Menschenrechtskonvention gehalten hat, als es darauf ankam, und daran hat sich nichts geändert. Täglich ersaufen noch Hunderte Flüchtlingsfamilien mit Kinder oder nur deren Kinder im Meer, oder werden kurz davor gerettet. Was macht die EU? Sie schaut zu! Anstatt nach Lösungen zu suchen, sitzen die in weiß ich was für Kommissionen oder Büros und fressen nur vom Besten.
    Ich bin mit Arno v. R., der sagt, dass die EU “ für Konzerne gemacht wurde, nicht für Menschen. Diese lassen sich zwar statistisch und virtuell strategisch bewegen, besitzen aber letztendlich ein unkontrollierbares Eigenleben, wenn man sie im Stich lässt.“ Im Stich lässt?
    Es ist schlimmer. Die Bürger werden `DUMM GEHALTEN´ mit dem Medium `Fernsehen´ und die Presse macht den Rest. Helmut Schmidt hat einmal daran gedacht, einen fernsehfreien Tag in der Woche einzuführen, ist aber ganz klar damit gescheitert. Und ich möchte drum wetten, dass wir eine Revolution im Lande hätten, wenn der Zugriff auf alle Frnsehprogramme für eine Woche komplett entzogen würde. Dann wär mal weder was los auf deutschen Straßen.
    Nandalya oder Mayumi, deine Schlussfolgerungen sind echt eine Herausforderung für mich. Respekt für deine Achtsamkeit&Recherche.
    Damit sind wir wieder bei der Frage angelangt: Was können wir tun? Und was machen wir schon? Emailkontakt wolltest du – glaub ich – nicht. Macht nix.
    Ich hab noch n alten Artikel vom 15. Sept.2015, in dem ich die EU fiktiv vor Gericht gestellt hab:
    https://4alle.wordpress.com/2015/09/15/europa-auf-der-anklagebank-im-namen-der-menschlichkeit/
    Zur Entspannung:
    Eine chinesische Weisheit, die ich sehr beherzige:
    https://4alle.wordpress.com/2016/11/28/creative-post-into-the-past/
    Gute Restwoche und weiter so, Nandila, wenn ich dich so nennen darf…
    Jürgen aus Loy

    • Wir alle, die wir nachdenkliche Menschen sind, wir alle können in unserem Umfeld sehr viel machen. Und auch per Blog, der ist zum Glück noch nicht zensiert. Bei Facebook wäre ich mir da nicht mehr so sicher.

      Es gibt durchaus kluge Köpfe, die Lösungen für diverse Probleme haben. Statt Menschen nach Europa zu locken, ist Hilfe vor Ort kein großes Problem. Aber statt am gleichen Strang zu ziehen, bekämpfen sich die Parteien und gieren nur nach Macht. Auf Kosten ALLER Menschen! Die EU, dieser aufgeblähte Moloch, hat seit jeher versagt. Und ohne grundlegende Reform, wird es kaum besser werden.

      • High you,
        ich bin etwas angestresst, weil ich gerade mal Klartext mit der EU gesprochen habe.
        Vor allem auch für meine Leser wie zB aus USA, Kanada, Indonesien, Mexiko. Sie sollten sich vielleicht gut überlegen, ob sie nach Europa auswandern.
        Bitte lies das mal eben, vielleicht haben sich da ja noch Fehler eingeschlichen. Oder gib auch gerne mal deinen Senf dazu, weils sonst keine(n) interessiert.
        https://4alle.wordpress.com/2016/12/02/eu-policy-and-human-rights-factsfotos/
        Liebe Grüße
        Jürgen aus Loy – always in action 😉

      • Meine amerikanischen Freundinnen sind über die Lage in Europa – speziell Deutschland – sehr besorgt. Was sie gesehen haben, hat ihnen nicht gefallen. Europa kann kein Staat werden, das wird nicht funktionieren. Wie ich bereits schrieb, eine Art EWU reicht völlig aus. Allerdings mit geschützten Außengrenzen und einer anderen Asyl- und Einwanderungspolitik.

  6. Ich dachte, das Parlament hat gar nichts zu kamellen und die Kommission setzt Verordnungen um, die den souveränen Staatsregierungen zu unangenehm sind, sie ihrem Stimmvieh zu erklären? Die Rettungsgelder werden doch alle von der deutschen Regierung einbehalten als Kreditzinsen, damit unsere Bonität hoch bleibt und die Osteuropäer müssen kriminell sein, damit die Bauunternehmer sie leichter um den Lohn prellen können. Wer sich fürchtet, muß halt n Bauunternehmen gründen oder eine Restaurantkette. Für Besitzlose Angestellte hat weder eine Staatsregierung noch eine EU-Bürokratie was übrig. Deshalb versteh ich nocht so ganz weshalb du hier so herzaft über das beste aller möglichen deutschen Großreiche getarnt als Staatenverband meckerst? Läuft doch…

      • Die freien Bürger mit Weitblick und Einsicht, die fähig und würdig sind, Verantwortung für die Geschicke ihres geliebten Landes zu übernehmen. Erkennbar am Besitz von mindestens 10.000 Leibeigenen… also, nee, sorry, das heißt Angestellte, nein, also ich meine Leute, die mindestens 10.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, aus Barmherzigkeit, damit das Volk keine Not leiden muß. Also die Regieren und wir müssen dankbar sein, denn entweder haben wir wegen der Arbeit keine Zeit zum Regieren oder die Not vernebelt den Verstand. Fahr mal in den Urlaub nach Süditalien oder Spanien, da kostet alles die Hälfte und die Menschen kriechen Deutschen ganz unterwürfig in den Arsch, dann ist man wieder versöhnt mit der EU. Die andere Variante – für Dich als Nissan-Fahrerin leider ausgeschlossen: Kauf einen SEAT der mehr bietet als ein Golf und weniger kostet als ein Polo und den sich trotzdem kaum ein Spanier leisten kann. Gepriesen sei der VW-Konzern!

      • Man könnte sich doch bei Gelegenheit mit dem VW-Konzern beschäftigen und warum die Amerikaner dem so auf die Finger hauen und die Deutschen nicht. Vielleicht hilft das dem Nordspanier und Westitaliener, um sich einen SKODA zu kaufen. Dumm nur, der ist auch nur noch von VW. Ob wir schon mal Gott Golf anbeten sollten?

      • Aber nicht mit Autos. Wenn Du allerdings noch vor Weihnachten n Artikel über die integrierte japanische Gemeinde in Düsseldorf raushauen tätest, wo im Nebensatz erwähnt wird, wo es das beste Essen gibt…

      • Na bei meiner Mama natürlich! Was hast du denn nun gedacht? Alternativ bei Yuki und mir. Wir sind Meisterinnen im Sushi „kochen“ 😀 Und mein Nudel Kung Fu ist erste Sahne.

        Ansonsten könntest du das Nagaya testen. Oder die Sushi Bar. Vielleicht auch die Tokyo Lounge. Merke: Schlechtes japanisches Essen gibt es in Düsseldorf nicht.

      • Endlich mal ne verwertbare Aussage. Essen im Elfenheim macht mir allerdings Angst. Deshalb werden wir wieder da einkehren, wo die Länge der Warteschlange grade noch mit den Außentemperaturen vereinbar scheint. Danke!

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