Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 2: Die Scharia gehört zu Deutschland

Zumindest in Deutschland und Europa, hat das Kopftuch noch eine andere Bedeutung. Es wird immer mehr zum Symbol für eine politische Überzeugung. Und die steht im scharfen Gegensatz zum deutschen Grundgesetz und zur Demokratie. Wer also das Kopftuch toleriert, hofiert auch die Scharia.

Und genau diese Scharia, hat sich der streitlustige Publizist Henryk M. Broder auf die Fahne geschrieben und ein Essay in der WELT verfasst.

„Wer also der Meinung ist, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte nicht zögern, einen Schritt weitergehen und erklären: Auch die Scharia gehört zu Deutschland. Denn ohne die Scharia gibt es keinen authentischen Islam.“

Sarkastisch schreibt Broder über die Einführung der Scharia: „Es wäre auch das Ende aller Debatten – über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Ehe für alle, Kopftücher im öffentlichen Dienst, Gewaltenteilung in der Politik, Trennung von Staat und Kirche, Karikaturen und Satiren.“

Von Deutschen hört man oft, dass auch sie ab und zu Kopftuch tragen. Ja, zum Schutz vor Sonne oder Regen oder bei der Arbeit. Aber eben nicht als Ausdruck gelebter Religion, die übrigens Privatsache ist.

Kein normaler Buddhist käme auf die Idee nun eine Statue vor sich her zu tragen. Die Kleidung buddhistischer Mönche spielt dabei keine Rolle. Auch Pfarrer kleiden sich anders. Im Gegensatz dazu sind es normale Muslime die vehement fordern, dass sie ihre Religion zum Ausdruck bringen können.

Oft verweisen sie dabei auf christliche Nonnen, die ebenfalls „Kopftuch“ trügen. Was sie dabei vergessen, dass es im Islam keine Nonnen gibt. Das hat diese von Männern geschaffene Ideologie nie vorgesehen. Es ist nur der Mann der zählt.

Politische Befürworter des Islam verweisen gern auf die Religionsfreiheit. Aber Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass jeder Angehörige einer Religionsgemeinschaft in Deutschland nun tun und lassen darf was er möchte. Religion ist und bleibt eine Privatsache.

Wenn sie dagegen, wie in den arabischen Ländern üblich, zur Staatsreligion erklärt, wird sie zur einer rein politischen Ideologie, mit allen damit verbundenen negativen Eigenschaften. Der Staat wird dann diese Ideologie für seine Ziele benutzen. Im Nahen Osten ist das die klare Kontrolle der Massen und Festigung der Diktaturen.

Wer den Islam kritisiert, egal ob es sich dabei um Deutsche oder Araber handelt, wird gern als Rassist gesehen. Diese schon fast reflexartige Anschuldigung ist völlig absurd und zeigt, wie wenig Menschen von Religion(en) verstehen.

Den viel zitierten „Antimuslimischen Rassismus“, gibt es nicht. Weder beim Islam noch beim Christen- oder Judentum handelt es sich um eine Rasse. Kritik am Islam kann also niemals rassistisch sein.

„Du bist ein Nazi / Rassist!“, ist ein Totschlagargument von Leuten, die keine Diskussionen führen wollen. Gleiches gilt für das Wort „Rechtspopulist“, das immer wieder abwertend gebraucht wird, um unliebsame Mahner mundtot zu machen. Ein billiger Trick, aber mittlerweile abgenutzt.

Nachfolgend ein Beispiel aus dem Koran zur Stellung der Frau in der arabischen Welt, was so viele Deutsche gern übersehen. Hinzugefügt werden muss aber der Fairness halber, dass der Koran auch Frauen lobt. Nur um sich dann selbst zu widersprechen und das Gegenteil zu fordern.

„Die Männer haben Vollmacht gegenüber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat. Und weil die Männer von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren die Geheimnisse ihrer Gatten, da Allah sie geheim hält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspruch befürchtet, sperrt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Allah ist erhaben und groß (Sure 4,38)“

Demütig und dem Mann untertan müssen Frauen also sein. Und damit sie das auch bleiben, werden sie verhüllt. Sex vor der Ehe ist nicht erlaubt, die Frau hat als Jungfrau zur Hochzeit zu gehen.

Weigert sie sich oder wird wie bereits geschehen Opfer einer Vergewaltigung, wird, wie schon mehrfach geschehen, zuerst an ihr der „Ehrenmord“ begangen und später vielleicht der Geliebte oder Täter hingerichtet. Wer diese Art zu denken toleriert, wird der Unterdrückung und Pervertierung aller Vorschub leisten.

Auf der Webseite des „Arbeitskreis der Evangelischen Allianz“ findet sich ein bemerkenswerter Beitrag zum Islam, aus dem ein Teil zitiert werden soll. Unter anderem heißt es dort:

Die Verschleierung ist weit mehr als nur ein Kleidungsstück zum Schutz der Frau.

Nach traditionell-islamischer Vorstellung ist die weibliche Sexualität destruktiv. Sie kann Chaos und Unordnung schaffen. Die Sexualität an sich wird nicht verurteilt, denn sie zählt zu den paradiesischen Vorfreuden der Muslime, aber die Weiblichkeit muss kontrolliert werden, sonst ist sie zerstörerisch.

Vor dieser Gefahr müssen die Männer sich schützen. (Kopftuch, Burka) Damit wird der Ausschluss dieses mächtigen Störpotentials aus der Öffentlichkeit gerechtfertigt. Schon Blickkontakte werden erotisch gedeutet. Millionen islamischer Frauen leben in einer Rolle, die ihnen schon seit Jahrhunderten zugeschrieben wurde. Ohne Schulbildung und ohne Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind sie zeitlebens ökonomisch abhängig und an ihre Mutterrolle gebunden.

Naiv und geradezu Frauenfeindlich ist dann aber der Satz, dass Frauen in ihrer Mutterrolle „ihre Identität und Sicherheit gefunden hätten. Er toleriert ein System, das absolute Unterdrückung gegenüber Frauen propagiert. Wie die aussieht soll ein Beispiel zeigen.

„Nach einer Untersuchung des marokkanischen Menschenrechtsrates vom Oktober 2015 werden sechs Millionen Frauen im Land – mehr als ein Drittel – regelmäßig Opfer von Gewalt. Die meisten Übergriffe werden von Ehemännern verübt. Vergewaltigung in der Ehe stellt im marokkanischen Gesetz bislang kein Verbrechen dar.“

Nun gibt es in Deutschland Stimmen, die auch Christen des Terrors und der Gewalt bezichtigten. Ja, auch deutsche Männer schlagen Frauen oder vergewaltigen sie, das ist unbestritten. Aber im großen Stil organisierte Massenvergewaltigungen gab in unserem Land bisher nicht. Apropos „Christlicher Terror.“ Die Irisch Republikanische Armee (IRA), hat schon eine Weile nicht mehr gebombt. Sie hat sich vor mehr als 10 Jahren aufgelöst.

Zurück zu Broder und seinen provokanten Thesen. „In Deutschland“, schreibt er, „fände längst ein schädlicher Kulturkampf statt. Die weltliche Kultur müsse sich gegen zahllose Verbote mühsam durchsetzen. Dabei gehe es stets um kulturelle und religiöse Empfindlichkeiten von Muslimen. Andere Gruppen wie etwa die Sikh oder Armenier zeigten, dass es auch möglich sei, eigene Bräuche zu pflegen, ohne sie anderen aufzwingen zu wollen.“

Genau diesen Satz sollten sich Muslime auf ihre Fahnen schreiben und ihn immer wieder lesen. Oder doch von Buddhisten lernen. Die kennen weder Terror noch Scharia.

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50 Kommentare zu “Islam, Scharia, Kopftuch – Teil 2: Die Scharia gehört zu Deutschland

  1. „Wer also das Kopftuch toleriert, hofiert auch die Scharia.“ So naiv, einseitig und böswillig verkürzend, kenne ich dich gar nicht. Ist ein neuer Job als Demagogin in Sicht? 😀

      • Ich bin sehr weit davon entfernt, immer alles zu verstehen 😀 Auf der anderen Seite ist es mittlerweile ja in bestimmten Kreisen ein beliebtes Spielchen demjenigen, der eine andere Meinung vertritt zu unterstellen, er habe nur nicht verstanden…
        Das ist keine Aussage, mit der ich etwas anfangen kann, muss ich aber auch nicht. Dir noch einen schönen Tag 🙂

      • Auf der anderen Seite ist es mittlerweile ja in bestimmten Kreisen ein beliebtes Spielchen demjenigen, der eine andere Meinung vertritt zu unterstellen, er sei naiv, böswillig und ein Demagoge. Aber das hast du bestimmt so nicht gemeint. Oder möchtest du mich auch „Nazi“ und „Rassistin“ nennen? 🙂

      • Zu deinem letzten Kommentar:
        (Ich weiß nicht, ob meine Antwort an die richtige Stelle rutscht, weil das Antwortfeld an einer seltsamen Stelle erscheint :-O )
        Ach was, wie käme ich denn dazu, dich „Nazi“ oder „Rassistin“ zu nennen. Ich habe schon begriffen, wer nicht deiner Meinung ist, hat dich einfach nur nicht verstanden. 😀

      • Ich wäre auch an deiner Meinung zum Thema interessiert (gewesen). Aber ich habe bisher nur persönliche Angriffe und Unterstellungen gesehen. Ist das deine Art, mit unbequemen Meinungen und Kritikern umzugehen? Aber vielleicht habe ich deine Absicht(en) nur falsch verstanden? Als böser Japanerin kann mir das schon mal passieren. 😀

      • Meine Meinung habe ich doch deutlich zum Ausdruck gebracht. Vielleicht hast du sie nicht verstanden? 😀
        Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Tolerierung von Kopftüchern und der Akzeptanz der Scharia als Rechtsnorm in Deutschland. Dieser Zusammenhang ist konstruiert um ihm vehement entgegentreten zu können. Sorry, so sehr ich dich auch schätze, aber solche gar nicht vorhandenen zwangsläufigen Zusammenhänge zu konstruieren ist albern.

      • „Naiv, einseitig und böswillig, Demagogin, albern“ sind auf die Person bezogene Wertungen, die bei einer Diskussion fehl am Platz sind. Im Mittelpunkt einer Diskussion steht ein Thema und nicht die Person, die es vertritt. Diskussionen laufen in der Regel sachlich ab. Die Beteiligten benutzen Argumente, die eine Aussage widerlegen können.

        Trotzdem bin ich auch dir für deine Steilvorlage dankbar. Sie gibt mir Gelegenheit einen Artikel über die nicht vorhandene deutsche Diskussionskultur zu schreiben. Vielleicht hilft er anderen LeserInnen in Zukunft sachlich(er) zu diskutieren.

        Deinen Kommentar, für den ich mich bedanke, habe ich mit Interesse gelesen. Vielleicht informierst du dich über Millî Görüş, eine islamische Organisation, die laut Verfassungsschutz ein „antidemokratisches Staatsverständnis zeige sowie westliche Demokratien ablehne.“ Schon 2006 hat SPON darüber berichtet.

        Millî Görüş finanzierte schon damals 250 Stipendien an Kopftuchträgerinnen, von denen mehr als die Hälfte nach Deutschland kamen. In Ägypten wird an den Universitäten zunächst mit Gruppendruck gearbeitet, um Frauen zum Kopftuch zu zwingen und wenn das nicht hilft, wird den Vätern Geld geboten, damit diese ihre Töchter überzeugen. Diese Liste ist noch erweiterbar.

        Das Kopftuch ist das Symbol, die Flagge der Islamisten, deren Gesetz die Scharia ist. Das Kopftuch ist das Zeichen für einen dramatischen Rückschritt der Emanzipation der Frauen.

      • Lass es gut sein, du bist nicht mal halb so souverän, wie du es in deinen Beiträgen anklingen lässt. Naive, einseitige oder alberne Gedankengänge nenne ich naiv, albern und einseitig. Und wenn ich dann auch noch scherzhaft die Frage anfüge, ob du einen Job als Demagogin anstrebst, dann sollte das allenfalls Grund zum Schmunzeln geben. Offensichtlich – und das ist jetzt sehr persönlich – hältst du dich für so weise und unfehlbar, dass Widerspruch und negative Einschätzungen deiner Äußerungen gar nicht sachbezogen sein können, sondern unbedingt persönlich gemeint sein müssen. In Bezug auf Diskussionskultur musst du noch sehr viel lernen.

      • Bei Diskussionen kann man immer wieder beobachten, wie Kritiker auf eigene Fakten verzichten, den Themenersteller angreifen, sprich persönlich werden, um ein Thema seiner Glaubwürdigkeit zu berauben. Die Intention dahinter ist verschieden, spielt aber keine Rolle. Ist der Widerstand zu groß, schlägt dem Kritiker scharfer Gegenwind ins Gesicht, rudert er zurück oder ist nun selbst beleidigt und stellt sich als Opfer dar.

        Nach wie vor vermisse ich deinen Willen zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit meinen Artikeln. Auch den Respekt vor mir. In Japan würdest du als Rüpel gelten. Ich sehe das gelassener. Aber auf meinem Blog gelten meine Regeln. Wer pöbelt fliegt raus.

        Jean-Jacques Rousseau hat einmal gesagt „Die Jugend ist die Zeit, die Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.“ Rousseau hat recht. Ich zumindest kann noch lernen.

  2. Wer bist Du eigentlich, dass Du Dir so ein pauschales Urteil erlaubst? Es gibt in den genannten Ländern wie Marokko oder Saudi Arabien nicht nur die ungebildeten Frauen, die kein eigenes Geld verdienen. Nein, es gibt auch einen hohen Anteil an studierten Frauen dort, die schon längst auf dem Weg sind, für mehr Rechte in ihren Ländern zu sorgen.
    Mich gruselt es bei Deinen Worten. Wie viele Muslima kennst Du? Wie viele hast Du persönlich gefragt, warum sie ein Kopftuch tragen?
    Du verurteilst eine Gruppe aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, hast dabei eine sehr pauschale Ansicht und differenzierst nicht. Das kann man sehr wohl Rassismus nennen.
    Ich habe eine Aktion „Blogger gegen Rassismus“ zusammen mit Freundinnen ins Leben gerufen. Ich werde dort Deinen Artikel zur Diskussion stellen. Ich muss ja nicht unbedingt recht haben mit meiner Meinung.
    Beste Grüße
    Ulrike

    • Kommentare mit einem Vorwurf, einem Angriff zu starten, zeugt von keiner guten Diskussionskultur. Aber das kann ja mal passieren und du hast das bestimmt nur nett gemeint. 🙂

      Kannst du den Inhalt des Koran wiederlegen? Hast du ihn gelesen? Wenn ja, auch das Menschenbild verstanden? Kannst du Menchen wie den algerischen Schriftsteller Boualem Sansal wiederlegen, der vor kurzem in einem Interview sagte, dass es für einen aufgeklärten Islam keine Grundlage gibt? Der Mann weiß wovon er spricht.

      Rassismus hat nun absolut nichts mit Kritik an anderen Glaubensrichtungen zu tun, liebe Ulrike. Kann es sein, dass du meinen Artikel nicht wirklich gelesen hast?

      Deine Fragen hatte ich dir bereits auf deinem Blog beantwortet. Aber ich wiederhole die Antworten natürlich gern auch für dich:

      „Wer ich bin, um gegen das Kopftuch (KT) zu sprechen? Eine Feministin, die klar sagt SO nicht! Auch ich habe mit Kopftuchfrauen gesprochen. Die meisten ihrer Argumente waren keine. Einige benutzen es klar als Symbol, als Abgrenzung zu den „Altdeutschen“, wie sie die Menschen hier nennen. Andere gaben verschämt zu, dass sie von ihren Eltern zum Kopftuch gedrängt worden sind. Das ist ein klarer Zwang.

      Natürlich gibt es solche, die das KT aus Überzeugung tragen. Aber Religion ist Privatsache. Oder laufen Buddhisten stets mit einer Statue herum? Das Argument christliche Nonnen trügen es ebenfalls, ist total daneben. Im Islam gibt es keine Nonnen. Wobei der Islam sowieso nur eine politische Ideologie ist, die auf Gewalt, Unterwerfung und Macht basiert.

      Das alte „Arabien“, die kulturellen, medizinischen Errungenschaften etc., sind weiterhin interessant. Aber in Länder in denen Frauen öffentlich geköpft werden – Saudi Arabien -, die sie in (Kinder)Ehen drängen, sie vergewaltigten, die das Kopftuch und die Bäuche der Muslimas als Signal und Waffe nutzen, werde ich niemals reisen.

      Individuell mag das Kopftuch ein Zeichen von Glaube und / oder Mode sein. Allgemein bleibt es ein Symbol der Ungleichheit und Unfreiheit. Wer das unterstützt stellt sich klar gegen die Emanzipation von Frauen.“

      Besser so? 🙂

      Weißt du, Recht haben wollen, mit aller Macht, ist dumm. Auch ich irre mich, das ist keine Frage. Aber Dinge stets einseitig durch rosa Brillen zu sehen ist ebenfalls verkehrt.

      Meinen Artikel darfst du natürlich gern als Link teilen. Du kennst die Regeln. Dankeschön. 🙂

      • Hallo Mayumi,
        vielleicht fallen mir nicht immer die passenden Worte ein. Hier nur ganz kurz: Bei christlichen Nonnen ist die Motivation, die weiblichen Haare zu verhüllen, genua die gleiche, wie die, die im Islam häufig angeführt wird. Deshalb halte ich den Vergleich durchaus für sinnvoll.
        Auch im Buddhismus werden Frauen diskriminiert und als Menschen zweiter KLasse behandelt: Beispiel: Es werden in manchen buddhistischen Ländern keine Nonnen ordiniert.
        Wir können froh sein, dass wirin Deutschland leben, wo es eben auch möglich ist, ein Kopftuch zu tragen, auch mit religiöser Begrundung, oder eben mit einem aus den gleichen Gürndne kahl geschorenen Kopf.
        Die Scharia ist durchaus differenziert zu sehen. Und vieles wird auch in islamischen lÄndenr immer wieder diskutiert.
        Ich sehe nichts durch eine rosa Brille. Das geht schon auf grund meines Alters und den damit verbundenen Erfahrungen nicht.
        Ich finde es äusserst schade, wenn ich von einer angeblichen Buddhstin solche unreflektierten und dummen Äußerungen lese.
        Du hast mich sehr enttäuscht. Deshalb werde ich Dir nicht mehr folgen. Denn Buddha hat empfohlen, dass man sich nicht mit Menschen umgibt, die einen nicht weiter bringen oder die einen runterziehen.
        Mach’s gut! Leb wohl!
        Ulrike

      • Zitat: „Ich finde es äusserst schade, wenn ich von einer angeblichen Buddhstin solche unreflektierten und dummen Äußerungen lese.“

        Jetzt hast du es mir aber mal so richtig gezeigt! 😀 Klar, wer keine wirklichen Argumente hat wird sofort beleidigend. Ist nicht schlimm, das bin ich schon gewohnt.

        Vielleicht noch ein Rat von einer „dummen“ Japanerin: persönliche Angriffe gehören nicht in eine gute Diskussion, liebe Ulrike. Im Gegenteil sollte man Emotionen stets außen vor lassen. Aber das ist Deutschland und die Art und Weise, wie viele Menschen hier mit anderen umgehen. Nur keine andere Sicht der Dinge zulassen, immer schön die Augen zu und durch. Meine bleiben auf. 🙂

      • „Klar, wer keine wirklichen Argumente hat wird sofort beleidigend“. Und warum zeigst Du nicht, dass Du das besser kannst als ich? Du greifst an, beleidigst mich und Deutschland. Aber für Dich gelten andere Regeln? Und wenn Du jetzt sagst, das seien keine Beleidigungen, dann ist das dien Problem. Bei mir kommt es so an. Und ich verstehe die deutsche Sprache recht gut.
        Tshcüss!

      • Voltaire hat einmal (sinngemäß) gesagt: „Ich hasse, was du sagst, aber ich werde mich immer dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Du kennst den Satz bestimmt. In Deutschland heißt der Satz anders: „Ich hasse, was du sagst, und ich werde Mittel und Wege finden, dich von künftigen Diskussionen auszuschließen!“ Das ist die Art und Weise, wie ich dich erleben darf.

        „Den deutschen Debatten fehlt es generell an Toleranz“, hat der der Historiker Heinrich August Winkler gesagt. Statt sich auf intellektueller Ebene auszutauschen, wird der Deutsche schnell persönlich. So werden wir im Ausland gesehen. Aber es ist ein langer Weg in den Westen und viele Deutsche noch nicht reif dafür.

      • Oh ja – Ulrike kann nicht anders: Sie „gruselt“ sich schon mal bei kritischen Worten gegenüber dem Islam, der Unterdrückung von Frauen im Islam und überhaupt allem, was ihr wie auch immer geartetes rosa Weltbild ankratzen könnte.
        Diejenigen, die derart kritische Worte äußern, sind dann nach Ulrike’s Logik „Rassisten“ und/oder „dumm und unreflektiert“ – statt sachlicher Diskussion und Austausch von Fakten gibt es persönliche Anwürfe und Beleidigungen.
        Willkommen im Club!
        Habe ich vor kurzem – fast identisch – erlebt als ihre Reaktion auf meinen Artikel „Reisen und die Sache mit der Ethik“. Da wurde ihr erst „übel“ bei meinem Artikel und am Ende war ich die Rassistin, der sie den Kampf ansagt.
        Ist schon interessant, dem gleichen Verhaltensmuster nun hier zu begegnen. Scheint was mit dem Charakter zu tun zu haben…

      • Der Islam ist keine Rasse. Der Islam ist – in meinen Augen – eine politisch motivierte Ideologie. Das Totschlagargument „Rassismus“ wird meist von Unwissenden, Ungbebildeten und / oder Linken benutzt, um jede Diskussion im Keim zu ersticken. Aus Selbsthass – ein deutsches Problem – und Angst als FremdenhasserIn bezeichnet zu werden, wird dann alles Fremde idealisiert. Ein Fehler, wie sich schon lange zeigte. Danke für deinen Kommentar. Aber persönliche Angriffe gegeneinander führen zu nichts. Die Welt in der wir leben, ist schon schlimm genug. Jeder hat (s)eine Meinung, die „er“ sagen darf.

    • Liebe Mayumi, danke für Dein Feedback. Dem Inhalt Deines Kommentars habe ich eine Antwort auf meinem Blog gewidmet.
      Zu Deiner Feststellung „Aber persönliche Angriffe gegeneinander führen zu nichts…“ sage ich: Du hast Recht! Von Deiner gelassenen Art und Nonchalance, selbst den persönlichsten Angriffen den Wind aus den Segeln zu nehmen und ihnen den Spiegel vorzuhalten, lerne ich gerne.

    • Danke für den Link. Ich glaube den kannte ich schon. Aber versteh bitte, dass radikale Muslime – siehe Teil 1 meines Beitrags – das anders sehen. Und ihre Zahl wächst leider.

      • Hallo Mayumi,

        zunächst vielen Dank für die beiden wie immer deutlichen Beiträge.

        Da das hier gefühlt mein letzter Kommentar sein wird, möchte ich diesen Umstand nutzen für ein paar persönliche Anmerkungen (zu den Anmerkungen).

        (1) Erfahrungen als Argument
        Es ist schön, wenn es sich bei Urteilen auf Lebenserfahrungen stützen lässt. Unschön ist jedoch, wenn diese Erfahrungen in den Diskurs dergestalt eingebracht werden, eine andere Meinung, aber insbesondere womöglich auch eine andere Erfahrung, als undifferenziert zu diskreditieren. Die Einlassung in Rahmen anderer Beiträge ein „erklärter Feind“ von bestimmten Parteien oder Gesinnungen zu sein, legt für mich das unbedingte Vorhandensein einer Differenzierungsfähigkeit nicht gerade nahe.

        (2) Schariah
        Ja, der Link auf einen Autor mit dem sinnigen Namen Lau.
        Schön heraus gesucht – leider gibt es zig andere, die eine etwas andere Sicht haben. Mit Links bin ich kritisch geworden – suchen kann jede selbst.

        Wichtig aber:
        Wer die Schariah bereits soweit akzeptiert hat, dem kann es nur um eine weitere Einpassung dieser „Konzeption“ in die hiesigen Gesellschaftsstrukturen gehen, was realiter zu einer Assimilation an diese Konzeption führen wird, siehe bspw. auch die heutige Entscheidung der EKD, Luthers Abgrenzungen zum Islam zu verwerfen, und nicht etwa um die Einforderung der Respektierung des einigen Wertesystems (siehe auch (3) unten), sofern man/frau überhaupt noch eines hat, das zu verteidigen als wert erachtet wird.
        Ließe sich auch als präservilen Houellebecqismus bezeichnen…wenn man denn etwas polemisieren wollte…

        (3) Perspektiven
        Zunächst Gratulation, dass du jetzt in einem Stuhlkreis gegen Rechts, hier: Bloggen gegen irgendwas…angekommen bist – nur leider halt in der Mitte.
        Bin aber sehr optimistisch, dass du das unbeschadet überstehst – vielleicht kannst du die da ja für ein wenig Bushido und Hagakure begeistern…

        Ich denke, dass dieses Land dieser Tage mental fertig hat – nicht nur aufgrund der reflexartig-überbefindlichen Reaktionen auf bestimmte Themen, sondern auch aufgrund dessen, was ein Parteiforscher namens Merkel (sic!) als „Zonen disruptiver Immunität“ bezeichnet hat:
        Da darf man/frau erst rein, wenn vorab entsprechende Bekenntnisse, kein Rechter, kein Islamophober etc., zu sein abgelegt wurden (und schon lacht er wieder, der kleine Houellebecq oben…).

        Abschließend (und ja aufgrund eben meiner Erfahrungen…):
        Ich fürchte, es gibt einige mehr Mitbürger, die letztlich eine Faszination für eine bestimmte politische Ideologie haben, die einen unter anderem belohnen könnte mit
        – dem Empfinden von Stärke durch Mitgliedschaft in einer großen Gemeinschaft (oder auch: Sicherheit für Freiheit…)
        – Wiederherstellung „verloren“ gegangener maskuliner Selbstbilder und Auslebemuster
        – Ritualhafte Organisation und Durchdringung des persönlichen Alltags
        – Ordnung durch Stärke und Härte (vorsichtig formuliert)

        Grüße und beste Wünsche
        Oli

      • Danke für deinen ausführlichen Kommentar, lieber Oli. Kam gut an bei mir. Einzig mit der Addressierung der einzelnen Punkte finde ich mich nicht zurecht. Ein Blog ist dafür vermutlich auch denkbar ungeeignet. Aber ich versuche zumindest die mich betreffenden Punkte näher zu betrachten. Vielleicht korrigierst du mich, wenn ich daneben liege? Danke! Warum gefühlt dein letzter Kommentar? Weil du a. von mir / etwas enttäuscht bist oder b. du glaubst ich schließe nun aus Furcht vor Kommentaren diesen Blog? Wie auch immer, ich bedanke mich für deine bisherigen Worte. Die waren gut.

        Ich stehe dem Islam zwar kritisch gegenüber, aber Feindschaft? No way! Wer aber statt Worten die Fäuste fliegen lässt, wer Kritik sofort als Rassismus ansieht, der stellt sich als feindlich dar. Deutschland gegenüber, der Demokratie und den hier lebenden Menschen. Ergo: auch mir.

        Ich vermute nun einfach mal, dass du wie in einem anderen Kommentar angesprochen, einen Artikel zur AfD von mir erwartet hattest. Den gab es bereits und schon sehr oft meine Kritik. Der Artikel nennt sich „Die Menschenfischer.“ Hier ist der Link dazu: https://nandalya.wordpress.com/2016/02/15/die-menschenfischer/

        Ich muss diese Partei nicht gut finden, um bei einigen Positionen zu nicken. Aber die sollten eigentlich von anderen besetzt sein, das machen die aber nicht. Also erklärt uns z. B. eine Frau Dr. Alice Weidel, wie Wirtschaft funktioniert. Und mit der Frau kann ich … intellektuell „streiten.“ Und mit Frau Merkel? Ich fürchte nicht. Aber vermutlich liegt das an ihrem absoluten Machtanspruch, gegen den ich allergisch bin. Was z. B. LGBT betrifft bin ich klare Gegnerin der AfD. Aber sind wir doch ehrlich, die vertreten doch auch nur Adenauers alte Thesen. Und die vermerkelte CDU die der SPD. Die nun plötzlich gen Osten und Moskau schielt. Spinnen die alle?

        Deutschland hat fast fertig damit sich selbst zu zerfleischen, im Selbsthass und -mitleid zu zerfließen. Diskussionen werden immer hitziger, persönlicher. Mahner werden dabei als Sündenbock benutzt, an dem sich gern gerieben wird. Ist klar, wenn man selbst halb blind ist – Stichwort Antifa – und keine echten Argumente hat. Was sich tagtäglich abspielt in der Presse, kann ich nur noch Farce nennen. Irgendwie hatte ich gehofft, dass England doch positiv ausgeht und „König Fußball“ die Nation wieder vereint. Aber wie man sieht, auch ich liege durchaus daneben.

      • Hallo Mayumi,

        vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung zu den Anmerkungen (zu den Anmerkungen ;-).
        Folgende Anmerkungen zur Klärung (hoffe ich mal).

        Adressierung der Punkte
        (1) da warst du definitiv nicht gemeint, aber das weißt du selbst
        (2) meine Gedanken zum Thema Schariah
        (3) meine Gedanken/Beobachtungen/Erfahrungen aktuell und zukünftig
        Die Ziffern sollten etwas Ordnung schaffen und als Intra-Crossreferenz in meinem eigenen Kommentar dienen.

        Gefühlt letzter Kommentar
        Das drückte mein Empfinden nach der unmittelbaren Lektüre bestimmter heutiger Anmerkungen auf deinen Beitrag aus, etwa so
        „Es hat keinen Sinn mehr über Themengebiete wie dieses zu schreiben, zu kommentieren: Reflexartige Bissigkeit mit Aufkündigen von Freundschaft/Zuneigung…“

        Für mich leider immer noch eine deutsche Krankheit:
        Wir kennen wohl nur „hell oder dunkel“, „gut oder böse“, „Freund oder Feind“ bei bestimmten Themen. An und für sich eine, insbesondere auch in den negativen, sozialen (Alltags-)Auswirkungen, gefährliche Form des Extremismus.
        Hier habe ich noch eine recht präsente, nachdrücklichere eigene Erfahrung im Zusammenhang der hier vor einigen Jahren laufenden Auseinandersetzungen um einen U-Boothafen, der als Bahnhof getarnt werden soll… man konnte/wollte dem Nachbarn nicht mehr in den Augen schauen, ihn grüßen, mit ihm reden wenn man wusste, dass er pro oder nicht pro war…vergifteter Alltag…

        Dein Blog

        Enttäuschung über deinen Blog…?
        Hallo….?…NO WAY!!!
        Ich denke, dass ich in meinen Kommentaren auf deine früheren Beiträge für meine Verhältnisse lobend bis zu einer Art Verbalekstase gegangen bin.
        An dieser Stelle daher nochmals ausdrücklich besten Dank für die Thoughts of the Be(a)st in der Vergangenheit wie auch hoffentlich noch ein bisserl in der Zukunft.

        Schließen deines Blogs:
        Das bestimmst sowieso nur du (…obwohl Elfchen da vielleicht auch…aber das geht mich schon mal gar nix an…;-)

        Das muss jetzt noch dazu:
        Ich weiß nicht, was Bushido oder Hagakure dazu im Detail sagen würden, aber eines werden sie nach meinem Gefühl bestimmt nicht sagen:
        „Sei weise und schließe deinen Blog, damit dein Herz verzage angesichts der Übermacht der Kommentare“…

        AfD-Vermutung
        Hoppla, da liegst du tatsächlich mal daneben.
        Es ging um eine Dreibuchstabenkombination in Kombination mit Handpuppentheater, und das neu, ordentlich und mondial (das war jetzt aber fast schon ein Telefonjoker).
        Du hast diese Dreibuchstabenkombination übrigens selbst bereits mindestens einmal in einer Antwort auf einen Kommentar verwendet…(und nein: Thomas Barnett wird nicht der neue AfD-Sprecher…).

        LG und beste Wünsche
        Oli (der hiermit vorsichtig weitere Kommentare androht…)

      • Eigentlich, was für ein Unwort, habe auch ich fertig mit dem Thema Islam & Co. Aber dann auch wieder nicht, da ich direkt betroffen bin. Mein Vorteil, ich kann dabei stets gelassen bleiben und auf meine Weise handeln. Auch mit einem Artikel im Blog.

        Weißt du, ich halte es mehr mit Musashi, Japans größtem Samurai. Sein Buch ist quasi Pflichtlektüre bei japanischen Managern und seine Thesen kann man durchaus auch in die Neuzeit übernehmen. Aber ich glaube zu Blogs und BloggerInnen, hätte er keine hohe Meinung gehabt. 😉

        Natürlich bleibt mein Blog weiter offen. Wer sollte mich daran auch hindern? Die Gralshüter bekämpfen nur Strohpuppen. So ist der Lauf ihrer Welt.

      • Hallo nochmals, liebe Mayumi,

        Danke für deine Rückmeldung.
        Alles gut für heute, soweit geht – let’s call it a day anyway.

        Euch beiden einen schönen Abend, und schön, dass ihr da seid.

        LG und beste Wünsche
        Oli

      • Yeah, go and hit for it…

        Bei mir etwas bescheidener Abend – aus dem candle light dinner mit Maria Ozawa wird jedenfalls wieder mal nix…😉.

        LG
        Oli

  3. Hallo Mayumi…
    habe Deinen Artikel gelesen und ich finde Ihn gut.
    Zu Ulrike möchte ich nur sagen „wir leben in einem freiem Land wo man auch seine Meinung sagen darf“, anscheinen darf man das nicht mehr! Schade!
    Wir liebe Mayumi behalten uns die Freiheit zu sagen was wir denken aber darauf achten niemanden zu verletzen. Ich fühle mich verletzt als „Ungläubige“ bezeichnet zu werde! Ich habe einen Glauben, ich glaube an Gott, oder Buddha oder welch ein Name auch immer. Ich glaube an einen Gott an einen Gott der alles Böse so auch das Töten verurteilt und bestraft. Ulrike kann sich jetzt über mich auch austoben, wenn Sie will. Es lässt mich einfach kalt!
    Herzlichen Gruß zu Dir und einen guten Tag von Herzen Lis

    • Danke für deinen Kommentar, liebe Lis. Ich habe Ulrike bereits geantwortet und dabei auch Voltaire zitiert.

      Leider ist es (in Deutschland) so, dass gewisse Volksgruppen zum Tabuthema geworden sind. Dabei geht es nicht darum irgendwen zu diskriminieren. Aber wer kritisiert muss sich auch Kritik gefallen lassen. Ich bin dafür offen. Immer. Aber mir fehlen zum Thema Islam wirkliche Argumente von Kritikern, die alles immer nur einseitig sehen. Ich bin Multikulti aufgewachsen und fand das bunte Treiben gut. Aber das haben die Beleidigten natürlich übersehen. Statt Diskussionen wird abgestraft und in eine Ecke gedrückt. Das ist leider so in diesem Land, das angeblich so offen ist.
      Liebe Grüße aus dem Elfenheim!

      • …leider ist unser Europa überhaupt nicht offen. Aber ich bin ein Mensch der sagt was er denkt, weiß aber meine Schranken um Menschen nicht zu beleidigen . Das wünschte ich auch von anderen Menschen. Jeder soll leben wie er glaubt, soll aber dem NÄCHSTEN nicht Schaden.
        ❤ lichst Lis

      • In Japan gilt die Regel, dass man anderen gegenüber stets höflich ist, damit diese ihr Gesicht nicht verlieren. Was im Umkehrschluss auch zum eigenen Gesichtsverlust führt. Aber ich bin in Deutschland aufgewachsen, habe deutsche Schulen besucht und bin ein sehr direkter Mensch. Und manchmal darf Frau auch etwas heftiger mit Worten sein. Mann ist es viel zu oft. Deinen letzten Satz mag ich wirklich. Danke und liebe Grüße an dich.

  4. Zu deinem vorletzten Absatz fällt mir der Vorfall mit der selbsternannten „Scharia-Polizei“ in Wuppertal ein. Das war einfach nur lachhaft und traurig zugleich! 😐 So oder so kenne ich jedenfalls keine sexistischere Religion als den Islam. Und ich kenne auch keine andere Religion, von der Gewalt gegen Andersdenkende so verherrlicht wird. 😒 Ich weiß, jetzt wirst du mir gleich wieder mitteilen, dass du den Islam nicht für eine Religion hälst. 😉

    • Religion oder Ideologie bleibt sich gleich, wenn stets nur Gewalt gepredigt wird. Ich denke wir kennen beide auch Muslimas, die sich klar gegen Kopftuch und Fundamentalisten stellen. Aber eben auch jene, ich zumindest, die sich plötzlich radikalisieren, die von heute auf morgen frömmeln und Deutsche nun „Kartoffeln“ und anders nennen. Ich toleriere durchaus andere Meinungen, alles kein Problem für mich. Aber ich sage auch meine und welchen Bärendienst sie unterdrückten Frauen leisten, wenn sie einen Islam wie zur Zeit Mohammeds favorisieren.

      • Und ja, es gibt auch modernere Moslems, die den Koran nicht Wort wörtlich nehmen. Die meisten Christen nehmen die Bibel ja auch nicht mehr Wort wörtlich, sondern verstehen sie als Buch voller Gleichnisse. Das ist auch gut so! 👍

      • Korrekt. Leider kannte die islamische Welt noch keinen Mann wie Martin Luther. Und den bräuchte man dort dringend. Aber wer den Mund aufmacht, wird noch immer viel zu schnell geächtet oder mit dem Tod bedroht.

  5. Religion, Tolleranz und Taten in dieser Konstellation kann das eine explosive Mischung geben, vor der selbst Buddisten nicht gefeit sind – sicherlich kommt das sehr selten vor aber es kann vorkommen. Religion ist schließlich ein von Menschen konstruiertes Glaubensbild und der Mensch ist fehlbar in seinen Theorien aber vorallem in seinen Taten:
    http://www.zeit.de/2013/21/myanmar-buddhisten-muslime

    Wobei meiner Meinung (meine eigene persönliche) nach, die Anhänger des Islam zur Zeit wesentlich aggresiever agieren als die Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften.

    Grüßle aus dem Talkessel

    • Danke für Link und Kommentar. Ich hatte schon länger auf genau diesen Hinweis gewartet. Der Artikel ist Teil eines Buches, aus dem der Autor zitiert. Ziemlich einseitig für meinen Begriff.

      Birma – Myanmar, hatte stets eine Sonderstellung in der buddhistischen Welt. „Den Buddhismus“ gibt es sowieso nicht, wie du bestimmt weißt. Und der Dalai Lama ist nicht dessen alleiniger Vertreter. Schon vor vielen Jahren hat sich innerhalb der buddhistischen Gemeinde Birmas allmählich eine strikte Hierarchie herausgebildet, die kaum der vom Buddha festgelegten Gleichberechtigung aller Mitglieder entsprach. Es gab dort einen „Wächter der Religion“, was starke Ähnlichkeit mit dem islamischen Glauben hat. Die Motive der Mönche sehe ich eher als politisch,ja sogar rassistisch an. Der Buddhismus wird dabei nur vorgeschoben. Wie schon in den christlichen Kreuzzügen und späteren Glaubenskriegen. Da spielte die Gier nach Macht keine unwesentliche Rolle.

      Natürlich ist es nicht entschuldbar, wenn Menschen getötet werden. Aber in dem Artikel wird klar nicht zwischen Glauben und den Menschen unterschieden. Im Umkehrschluss könnte man nun sagen, dass auch ich das nicht tat. Dumm nur, dass sich in den buddhistischen Schriften nirgends ein Aufruf zur Gewalt findet. Aber in der Bibel und im Koran. Und schon sind wir wieder beim Thema angekommen, das du ja ähnlich siehst.

      Grüße aus dem Elfenheim.

  6. Zum Stichwort multi-kulti fällt mir leider immer ein, dass das so ziemlich das Letzte ist, was sich der klassische Islam wünscht.
    In Wien hat der mit viel Engagement betriebene Versuch eines multikuturellen Zusammenlebens mit der türkisch-muslimischen community insgesamt sehr schlecht funktioniert. Im Bildungsbereich ist die Situation schlichtweg katastrophal. Das Zusammenleben beschränkt sich im Grunde auf den Austausch von Kochrezepten und Schminktipps, aber eine gegenseitige Akzeptanz ganz zuschweigen von Respekt hat nicht stattgefunden.
    Ich möchte niemandem die volle Schuld dafür zuweisen, aber Tatsache ist nun mal, dass multikulti nur funktionieren kann, wenn alle Beteiligten daran mitarbeiten oder zumindest eine offene Haltung dazu haben.

    • Genau diese fehlende Offenheit oder besser gesagt diesen Rückschritt kritisiere ich. Ich habe türkische Freundinnen und ihren inneren Kampf erlebt. Zwischen Familie, Herkunft und Religion. Wie wäre es mir ergangen, wenn meine Eltern mich nicht als lesbisch akzeptiert hätten? Wäre ich unter die Räder gekommen, kriminell geworden oder ein Opfer elterlicher Gewalt? Gut, außer im Schwertkampf haue ich meinen armen Papa um. Aber der lacht nur noch dabei und droht mir spaßig, dass er meine zukünftigen Kinder trainiert, die dann mich …

      Ich mag eine buntere Gesellschaft in der sich aber bitte alle Seiten respektieren und keine Dominanz entsteht. Aber ich bin klar gegen eine offene oder versteckte Islamisierung Europas. Selbst meine Japaner verstehen immer weniger, was da bitteschön passiert. Warum werden Radikale lediglich beobachtet, aber nicht ausgewiesen? Warum lässt man nach Köln weitere Übergriffe zu? Diese Fragen stellen sie. Auch mir. Zwar bin ich durchaus eine Kämpferin, aber das weißt du bereits, aber ich muss kein Feindbild haben und mich auch nicht ständig schützen müssen. Aber was passiert? Meine Kurse sind voll mit verängstigten Frauen, die Karate lernen wollen. Bilde ich mir die also gewisse Dinge einfach nur ein? Kaum, oder? Danke fürs lesen!

  7. Das geht ja ab hier. Find ich gut, sich anbrüllen ist allemal mehr Diskussionskultur als dem Vorgesetzten mit wichtig nickendem Gesicht Zustimmen. Erst mal muss man heute wohl mit den Wölfen heulen und Nandalya kritisieren. Also, von meinen Ostasiaten kenn ich, daß sie (neben Geldverdienen) als Hobbies pflegen sich-angepaßt-verhalten und sich-selber-für-die-allerbesten halten. Da find ich es ganz angenehm, wenn Nandalya aus diesem Muster ausbricht und ab und an provokant, fast schrill ihre Meinung sagt, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten.
    Aber es ging ja um den Islam. Der gehört ganz offensichtlich zu Deutschland, da man ja hier von Türken die Häuser bauen läßt oder sich von Marokkanern die Nordseekrabben verzehrfertig pulen lies. Deutschland und seine woher-auch-immer-stammende Bevölkerung muss halt langsam eine Meinung und Haltung dazu entwickeln. Denn mit Ignoranz (als Toleranz verkauft) und wegschauen kommen wir langsam nicht mehr weiter. Das geschieht auch, zum Glück. Auch wenn manche scheinbar Angst haben, dass sie sich selber nach Abschluss des Meinungsbildungsprozesses nicht mehr ganz so gern haben können wie vorher.
    Ach so, Kopftuch, ja mh. Dazu weiß ich nix vernünftiges zu sagen, ausser einer Abneigung so aus dem Bauch raus. Von islamischen Kopftüchern weiß ich gar nix. Und christliche sind mir eklig. Da gibt es, zum Glück seit Jahrhunderten nicht mehr, den Schleier, der das Hohe Fräulein vor Sonne, den Blicken des Pöbels und dem Dreck der Straße schützt. Dann kennen wir da Kopftuch, das vor dem Staub der Landarbeit schützt, ein niedriger, harter Beruf, den man seinem liebsten Feind nicht wünscht. Und schließlich das Kopftuch über städtischer Kleidung, dass uns erinnert an Fussmärsche über zugefrorene Haffs, unseren Ekel davor hat Hape Kerkeling sehr schön umschrieben in „Kein Pardon“ mit Oma und ihrem Bollerwagen. Ich mag es nicht. Wer möchte, soll’s anziehen. Aber wenn erwachsene Leute zu Kleidung (ausserhalb der betrieblich vorgeschriebenen Arbeitskleidung) gezwungen werden, sollten wir schon mal bißchen aufpassen.

    • Aber hier brüllt doch keine(r), das ist doch alles nur freundschaftliche Diskussion. 😉

      Ich mag Kritik. Ich provoziere Debatten. Aber das haben manche auch nach Jahren noch nicht bemerkt. Deine Worte passen. Mag ich. Ehrlich. So stelle ich mir lebhafte Diskussionen vor.

      Dein letzter Satz fasst es gut zusammen, wie eine Mehrheit denkt. Die Deutschen sprechen sich mehrheitlich gegen Kopftücher an Schulen aus. Und ich gehe eben diesen einen Schritt weiter. Danke fürs lesen und deinen Kommentar.

  8. Puuuuh, ich habe jetzt nicht nur deinen Artikel zweimal gelesen, sondern auch ALLE Kommentare. Mit einigen Befindlichkeiten kann man sich objektiv nicht auseinandersetzen, aber die Mühe es zu lesen darf sich jeder gerne selber gönnen. Ich sehe weder Rassismus noch eine linke oder rechte Gesinnung. Gut, das Zitat von Voltaire ist sogar im Original noch härter, aber ich kann an dem Beitrag nichts kritigwürdiges finden. Ich bin Grundsätzlich für gar keine Glaubensrichtig, auch nicht den Buddhismus, aber das sollte jeder Mensch für sich entscheiden, allerdings würden sich Affen nicht gegenseitig umbringen nur weil sie jeweils anderes Obst mögen. Deshalb sollte jeder zwar seine Religion frei ausüben können, mit der Möglichkeit andere für seine Ansicht zu gewinnen, aber wo nur der Hauch von Zwang oder Gewalt auftaucht, ist für mich die Religion schon verlassen und es wird Machtpolitisch. Ich stimme auf jedem Fall Lis zu, dass wir in einem Land leben wo jeder (auch Idioten) seine Meinung äußern darf, so lange diese nicht zu Gewalt aufruft. Mag Mayumi auch eine direkte Sicht der Dinge haben, ist es immer noch besser das Ding von allen Seiten zu betrachten, als nur in eine Richtung zu gucken. Dafür müsste man sich ab und zu umdrehen, auch wenn der eigene Ansichtspunkt danach einen Knacks hat.

    • Mit Befindlichkeiten bin ich aufgewachsen. Ich hatte keine, aber meist die anderen. Zu den Kritikern meiner Kritik lohnt sich kein weiteres Wort. Sie haben sich wie im Fußball selbst ins Abseits geschossen. Diese Regel gilt. Dir ein Danke fürs lesen und verstehen.

  9. Nun – ich bin „Altdeutscher“. Was ist falsch daran? Ist dies schon ein (Be)Schimpfwort geworden?
    Wichtig ist nur – wie gehe ich selbst damit um. … und wie gehen andere damit um.
    Mein „Altdeutschsein“ will ich etwas erläutern.
    Ich gehöre zum kleinen Völkchen der Siebenbürger Sachsen. Vor 900 Jahren besiedelten diese – aus der Rhein/Mosel-Gegend kommend – das Land im Karpatenbogen. Im Laufe der Jahrhunderte behielten (nein – konservierten) sie ihre Kultur, Spache und Religion und das geografisch getrennt von deutschen Landen.
    Manch einer kann sich vorstellen, dass ich im Wort „Nationalismus“ etwas anderes sehe, als die meisten Deutschen – nähmlich nichts Schlechtes.
    Schlecht ist das – und das verurteile ich aufs Allerschärfste – was in Deutschland aus Nationalismus entstanden ist.
    In Siebenbürgen lebten Deutsche, Ungarn und Rumänen (als jeweils eigenständige Nationalitäten) Jahrhuntertelang friedlich nebeneinander.
    Das geht nur mit Toleranz.
    Aber Toleranz muss nicht heißen, anderen Kulturen beizutreten – sondern das Anderssein der Anderen zu respektieren. Was nicht ausschließt, dass JEDER in einer zusammengehörenden Gesellschaft Rechte und Pflichten hat – und das unabhängig von Geschlecht, Glauben, Kultur oder Nationalität.
    Aber, wie kann ich tolerant und respektvoll anderen gegenüber sein, wenn das nichtmal in der eigenen Familie funktioniert.
    Somit fängt Demokratie schon zu Hause an. Wer das nicht kann, hat in dieser Gesellschaft nichts verloren.
    Deutsch oder nicht deutsch – wer seinen Pflichten (und Toleranz IST Pflicht) nicht nachkommt, sollte überlegen, ob er Rechte in Anspruch nehmen darf.
    Deine Einstellung, liebe Mayumi, finde ich, ganz, ganz toll. Hab sehr sehr gerne hier gelesen.
    Mit lieben Grüßen,
    Michael

    • Altdeutsch, im Sinn von in Deutschland geboren, zu einem hier lebenden Deutschen zu sagen, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Diese klar gewählte Abgrenzung zeigt bereits, was die Studie im 1. Teil anspricht, die gescheiterte Integration. Danke fürs lesen und deinen Kommentar, lieber Michael. Der war wie immer gut.

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