Am Anfang war das Wort

Freundinnen haben mich auf meinen Blog angesprochen. „Wo sind unsere Themen?“, haben sie empört gefragt. Aber was sind „unsere Themen“, was genau meinen sie damit? Meine Antwort gibt es literarisch aufgearbeitet auch als Worte für die Öffentlichkeit.

Die ursprüngliche Intention meines Blogs war klar feministisch, lesbisch. Ich wollte mit meinen Erfahrungen anderen Frauen helfen, den für sie richtigen Weg zu gehen. Feminismus und lesbische Themen sollten dabei im Vordergrund stehen.

Sehr schnell habe ich erkannt, dass ich mich damit in eine Ecke stelle. Aber Lesben haben viel zu lange ein Schattendasein gefristet und sind von der Gesellschaft verachtet worden. Das wollte ich klar anders machen. Außerdem gibt es bereits genug Seiten zum Thema. Und ich bin keine Kopie.

„Du schreibst Mainstream!“, kommt der Vorwurf und das hübsche Näschen wird gerümpft. Aber ist das wirklich so? Ich stehe mitten im Leben. Eine Japanerin in Deutschland, die beide Sprachen spricht und mit Karate und BWL gewappnet ist.

Ich gehöre in keine Nische in die mich ohnehin nur die anderen stellen. Homophobe und religiöse Fanatiker ersticken meist selbst an ihrem Hass. Aktuelle Themen, wie „Die Affäre Böhmermann“, oder Kritik an der Kanzlerin, betreffen alle Menschen. Warum also soll ich schweigen?

Einige lesbische Feministinnen verrennen sich oft in einer Art lesbischer Ideologie. Alles was nicht lesbisch ist, wird klar abgelehnt. Mit meiner scheinbaren Anpassung an die Gesellschaft, haben sie ein mittelschweres Problem. Sie wittern Verrat an unserer Sache, was blanker Unsinn ist.

„Ich finde es aber wichtig klare Positionen zu beziehen“, sagt eine Kritikerin zu mir. Aber genau das mache ich. Mein Blog spricht immer wieder reine Frauenthemen an, mit denen Männer wenig können. Und doch lesen sie tapfer mit. Auch wenn ich ihre Zähne knirschen höre. Danke Jungs. Gut gemacht!

Die frühe Lesbenbewegung hat natürlich nach einer Nische gesucht und sie zum Teil mit Büchern und wunderbaren Filmen gefunden. Aber Bücher und Filme sind nicht auf ein exklusives Publikum beschränkt. Ein Karateschüler hat mir vor einigen Jahren grinsend gestanden, dass auch er die Serie „L-Word“ kennt.

Auch heute gibt es noch Lesben, die totale Männerhasserinnen sind. Ich habe meinen Frieden mit Mann gemacht. Klar stichele ich, oder rufe gern „Chauvi!“ in die Runde. Wo ist das Problem? Männer erzählen auch Blondinenwitze. Nur wer mit dumm kommt, hat ein 1,62 Meter großes Problem.

Lesben, das sage ich ganz selbstbewusst, sind mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Sie sind ein Teil des Ganzen und müssen sich nicht länger verstecken. Und genau aus diesem Grund, ist dies kein rein feministisch, lesbischer Blog.

Mein Ziel, meine Vision, ist eine Welt, die keine Unterschiede kennt und in der wir alle Schwestern und Brüder sind. Eine Welt, die in Frieden miteinander lebt, mit Respekt und Toleranz für jeden. Danke fürs lesen!

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66 Kommentare zu “Am Anfang war das Wort

  1. Jeder sollte grundsätzlich über das schreiben was einen selbst berührt und betrifft, denn wir leben nicht im luftleeren Raum. Um uns passiert einfach alles und nur ein Teil davon ist homosexuell geprägt. Die Einstellung „wer nicht so ist wie ich ist mein Gegner“, finde ich genauso überflüssig wie der Streit zwischen Veganern und Fleischessern. Klar, es geht um das selbsbestimmte sein, nur mir leuchtet auch nicht ein wieso das nicht übergreifend statt finden darf. Auch quäle ich mich nicht bei Lesbenthemen (ich könnte nicht mal genau sagen was das sein soll), denn ich gehe nicht davon aus, dass sich deren Alltag so wahnsinnig von anderen unterscheidet, außer das die Wahrnehmung von Personen in der Öffentlichkeit eine andere sein kann. Ich schalte persönlich nur ab, wenn ich Stammtischparolen höre, aber dies steht hier nicht zu befürchten 😉

    • Nennen wir es Frauenthemen, dass passt vielleicht besser. 😉 Und genau was du schreibst, dass wir, dass unsere alltäglichen Probleme sich kaum von denen Heterosexueller unterscheiden, meinte ich. Mit einigen Ausnahmen, wie die Kindesadoption und noch nicht richtig erfolgte Gleichstellung in der Ehe. Aber auch das ist ein Thema das in die Gesellschaft gehört und nicht in einen schrillen Randblog, den keiner mehr liest.

      Vor einigen Jahren haben wir uns noch selbst mehr ausgegrenzt. Und einige beklagen, dass wir nun zwar mehr oder weniger in der Gesellschaft angekommen sind, aber dadurch unsere Identität, oder Exklusivität verloren haben. Aber das ist Unsinn. Ich habe mich nie über meine Sexualität definiert.

      Stammtischparolen, dumpfe, wie auch immer geartete Sprüche ohne Inhalt und Sinn, schlagen mir leider noch oft entgegen. Weniger im Blog, der Spamfilter wirkt da wahre Wunder. Und meine geheime Löschfingertechnik, in der ich den 99. Dan habe, hilft ebenfalls. 😀

      • Der 99. Dan ist beeindruckend 😉 Ich durfte der Demonstration eines 10. Dans beiwohnen und außer dem Rascheln seines Anzuges war kein Geräusch zu vernehmen. Eine große Ehre.

      • Ach du warst auf einer Beerdigung? Der 10. Dan wird normalerweise erst nach dem Tod vergeben. Er bedeutet, dass der Träger perfekt ist und keine weiteren Fortschritte mehr machen kann. Wer ihn zu Lebzeiten trägt, ist mir suspekt.

      • Es war ein alter japanischer Meister (nicht Kung Fu) und ich war 15 Jahre alt. Mir wurde gesagt, dass sogar die letzten zwei Dane nur verliehen werden und nicht erkämpft werden könnten. Du wirst es wahrscheinlich besser wissen, da ich nur 3 Jahre Judo gemacht habe 😉

      • Der Schwarze Gürtel bis zum 5. Dan bedeutet eigentlich keine Meisterreife. Er zeigt nur an, dass jemand die Grundprinzipien seiner Kunst gemeistert hat. Diese hohen Dan Grade gab es früher nicht. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, darüber explizit zu schreiben. Leider gibt es vor allem in Europa und den USA viele (selbsternannte) Großmeister, die diesen Titel weder verdienen, noch führen sollten. Das sind Geschäftemacher, die sich davon einen finanziellen Vorteil versprechen.
        Judo ist ganz okay und quasi die Wettkampfform des japanischen Jujutsu.

  2. Zitat: „….eine Welt, die keine Unterschiede kennt und in der wir alle Schwestern und Brüder sind.“
    Hmm… wenn es keine Unterschiede gibt, warum sollte man sich dann in Frau und Mann aufteilen? Regenbogen ist für alle da auch für die die sich nicht binär einteilen.

  3. Durch einen damaligen Freund (ich bin immer noch etwas traurig, dass der Kontakt abgebrochen ist ) war ich mal bei einem Happening in dem ich konsequent als Hete vorgestellt wurde.
    An dem Abend lernte ich krasse Abneigung kennen und merkte, dass Gruppen die mit Intoleranz gestraft werden, stark dazu neigen selbst Intoleranz zu entwickeln.
    Dieser „Gegendruck“ tut niemand gut und ich finde ihn erneut in Deinem Bericht.
    Ich habe damals die Einstellung entwickelt, dass ich jeden für ein Arschloch halte, solange er nicht beweist, dass er es nicht ist. Mit dem Vorurteil lebe ich prima und werde immer wieder positiv überrascht.
    Sei wer Du bist. Sei offen und ehrlich. Lass Dich von anderen nicht zur Intoleranz erziehen.
    Das gleiche gilt übrigens auch für „Ausländer“ die sich ausgegrenzt fühlen. Die Nichte meine Frau fragte mich einmal: „was bin ich? Ich fühle mich als Deutsche, die anderen sehen mich als Türkin.“
    Das ist einfach nur krank. Daraus erwächst Ablehnung.
    Wir haben als Gesellschaft viel zu lernen.

    • Anders war ich schon immer. Weniger auf Sexualität bezogen, es geht um meine Persönlichkeit. JapanerInnen gelten als höflich und zurückhaltend. Mein kindliches Ich hat schon sehr früh aufgetrumpft und zum Entsetzen meiner Mutter bestimmt „Nein!“ gesagt. Aber mit der ihr eigenen Toleranz hat sie schnell begriffen, dass ich eine starke Persönlichkeit bin.

      Anders war auch mein schon fast übertriebener Sinn für Gerechtigkeit. Wer auf dem Schulhof prügelte, hatte schnell Ärger mit mir. Dabei habe ich auch zwei Mädchen Ohrfeigen gegeben, die eine Mitschülerin an den Haaren zogen.

      Als Japanerin eine deutsche Schule zu besuchen, ist nicht ganz selbstverständlich in Düsseldorf. Japaner bleiben gern unter sich. Anders zu sein, hat sich erst nach und nach bei mir als Lebensgefühl entwickelt, als ich wusste was ich bin. Damals war ich krass und sehr schnell gegen Mann aufgebracht. Die „typische Lesbe. Das war eine Phase, ein Prozess in meinem Leben. Wie auch meine wachsende Toleranz Männern gegenüber. Aber ich musste das wirklich lernen! Studium, aber mehr noch das Training und später Foren und Blogs, heute auch oft die Arbeit, haben mich offener gemacht. Ich kann sehr nüchtern und logisch argumentieren, dass kommt bei Mann oft besser an, als bei Frauen. Aber (virtuell) ans Schienbein treten kann ich auch.

      Mann hat mir Gewaltbereitschaft vorgeworfen. Ich habe es Selbstbewusstsein genannt, wenn ich mich als junges Mädchen mit einer Gruppe Halbwüchsiger konfrontiere, die einen kleinen Jungen drangsalieren bis er weint. Dem Anführer habe ich die Finger gebrochen, als er mich schlagen wollte.

      Mein Blog richtet sich zwar noch immer mehr an Frauen. Aber mir gefällt es gut z. B. deine Sicht der Dinge über Religion zu lesen. Das ist spannend und erweitert auch meinen Horizont. Wir können aber auch gern über Schuhe reden. 😀

      Auch ich bin schon gefragt worden was, wer ich bin. Und ich habe mir diese Frage auch selbst gestellt. Die Antwort ist einfach. Ich bin ich.

      • PS und nur weil Du über Schuhe sprechen wolltest…

        Ich bin gerade fast vom Stuhl gefallen, als in KiKa ein Bericht über eine Sneakers Messe in Zürich berichtet wurde. Bis zu mehrere tausend Euro für ein Paar Sportschuhe auszugeben, finde ich doch etwas komisch.
        Da wurde sogar gezeigt, dass ein paar Leute vor einem Geschäft übernachtet hatten, nur um seltene Paare (Sneakers) zu ergattern.
        Ich mein ja – jedem seine Hobbys. Ein wenig obskur fand ich es trotzdem.
        Was Schuhe angeht, kauf ich welche, trage sie solange bis sie von den Füßen fallen und fange dann von vorne an. Ich bin also definitiv kein guter Gesprächspartner für tiefsinnige Schuh-Unterhaltungen.
        Aber wenn Du darauf bestehst… 😉

  4. Ich denke, dass das Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe so weit in unserer Gesellschaft angekommen ist, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, wie er damit umgeht, so wie jeder selbst herausbekommen muss, wie er sein persönliches Glück findet. Es wird immer Menschen geben, die das nicht verstehen und kritisieren, das ist ihr gutes Recht, solange sie akzeptieren, dass es Menschen gibt, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.

    Ich habe immer mehr mit schwulen Männern zu tun gehabt, als mit lesbischen Frauen, von denen ich nur wenige kenne. Du schreibst: „Auch heute gibt es noch Lesben, die totale Männerhasserinnen sind“. Das mag sein, ich kenne zwar keine, aber mich würde interessieren, worauf du das zurückführst, bzw. warum das so ist?

    Mein Blog hatte auch eine rein literarische Intention, mittlerweile schreibe ich über alles Mögliche, was mich gerade bewegt und auch andere ansprechen könnte. Für rein Literarisches ist die Visitenkarte, mein zweites Blog.

    Das bedeutet, du allein bestimmst, über was du schreiben möchtest, da würde ich mir auch nicht reinreden lassen.

    Lieben Gruß
    Anna-Lena

    • Männerhasserinnen haben oft sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. Dabei geht es nicht immer um Gewalt. Klar spielt auch die eine Rolle. Eine Kom­mi­li­to­nin sagte mir vor einigen Jahren, wie sehr ihr männliches Verhalten, ihr Gehabe zuwider sei. Bei Dates ginge es fast sofort um Sex. Sie fühle sich als Ware, wie ein Stück Fleisch, das konsumiert werde. Sie hat sich innerhalb weniger Monate total radikalisiert und ist zur glühenden Männerhasserin geworden.

      Die Benachteiligung von Frauen im Beruf, schlechtere Bezahlung, spielen ebenfalls eine Rolle. Bei Lesben kommt oft die Enttäuschung hinzu, wenn der eigene Vater, Bruder, Jugendfreund, sich nach ihrem Coming Out von ihr abwendet. Dann kommt die Wut, der Trotz „es denen zu zeigen.“

      • Dann müssen es schon absolut miese Erfahrungen gewesen sein. Die Lesben, die ich kenne, haben zu Männern ein sehr neutrales Verhältnis.

        Wenn die eigene Familie sich abwendet und nicht unterstützend hilft, was in den meisten Fällen sicher bei einem Coming Out ganz wichtig ist, treten sicher ganz viele Konflikte auf.

        Ansonsten verlaufen gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit ähnlichen Höhen und Tiefen ab, wie heterosexuelle, oder?

        LG Anna-Lena

      • Höhen und Tiefen in Partnerschaften kann ich nur bei Freundinnen sehen. Ich selbst habe keine Erfahrungen mit Mann.

        Yuki und ich streiten nie. Wir diskutieren Dinge aus. Klar habe ich immer recht … 😀 Spaß beiseite, ich denke es geht allen Menschen um Liebe. Und die haben wir gefunden.

  5. Fundamentalismus lässt sich in jeder sich abgrenzenden Gruppe (religiöser, politischer Art usw.) finden. Es tut sich nicht jeder leicht damit, Exklusivität gegen Normalität einzutauschen, wie bei Liebenden, deren Verliebtheit in den Alltag übergeht. Fundamentalismus lässt Gruppen Randgruppen bleiben, und das ist schlecht so.

    Der Weg einer mE erfolgreichen Gesellschaft ist nicht das sich Abgrenzen (in verschiedene Parallel-Gesellschaften) sondern das Aufgehen in einer.

    Ich denke, Du machst das mit Deinem Blog genau richtig, in dem Du aktuelle Themen aufgreifst, ohne jedoch Deine Identität zu verlieren. Du zeigst damit den Weg in die Gesellschaft auf. Und das finde ich gut so.

    • Danke! Ich habe den Mädels noch einen Satz mit auf den Weg gegeben, der sie kurz schlucken ließ: „Wer meinen Blog nicht mag, der darf gern woanders lesen.“

      PS: Sie lesen mich aber immer noch. 😉

  6. Ich weiß nicht mehr, durch welche Tür ich hier hereingekommen bin.
    Aber ich bleibe, weil Du über viele Themen sehr interessant schreibst und mich immer wieder zum Nachdenken anregst!
    Und dafür danke ich Dir.

  7. „Mein Blog spricht immer wieder reine Frauenthemen an, mit denen Männer wenig können. Und doch lesen sie tapfer mit. Auch wenn ich ihre Zähne knirschen höre. Danke Jungs. Gut gemacht!“ – Ja, na klar, sie hoffen eben darauf, endlich mal ein zärtliches In-Aktion-Bild von dir und Yuki zu sehen. ;pppp Kleiner Spaß. 😉

    „Lesben, das sage ich ganz selbstbewusst, sind mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Sie sind ein Teil des Ganzen und müssen sich nicht länger verstecken. Und genau aus diesem Grund, ist dies kein rein feministisch, lesbischer Blog.“ – Genau! Ich habe diesen Blog nie als lesbischen oder feministischen Blog empfunden, sondern als einen für Menschen. (Und das sollen Männer ja angeblich auch sein – also, Menschen. Kleiner Spaß. 😉 Habe wohl einen Clown gefrühstückt.)

  8. Mir gefällt deine Themenmischung auch sehr gut. Im übrigen finde ich es ziemlich absurd sich ausschließlich über seine sexuelle Orientierung zu definieren.

    • Mir war und ist es wichtig Gedanken zu teilen, Menschen zum nachdenken anzuregen und meine Meinung zu sagen. Und auch ich lerne durch den Austausch. Danke dir.

  9. Lieben Gruß an die Freundinnen: get your head out yer arse.

    Ich lese deinen Blog, weil er gut geschrieben ist. Deine Themen interessieren mich manchmal nicht die Bohne (aus persönlichen Gründen). Also inhaltlich. Politische Themen meine ich.

    Aber ich mag deine Art zu schreiben und die Selbstverständlichkeit, in der du darin deine eigene Person herstellst. Stark, stolz auf ihre Wurzeln und ihre Frau. Fast so als wäre es selbstverständlich. 😉

    Mager „Eure Themen“ sind doch vorhanden! In jeder Faser deines Blogs. Aber eben nicht auf jene angestrengte „ich bin anders; schaut mich an; respektiert mich“, die so sehr abgrenzt und isoliert was eigentlich – du schreibst es ja auch – völlig normal ins Leben gehört.

    Du schreibst über Liebe. Unglaublich romantisch. Kitschig fast. Und alle Akteure sind Frauen. Big Deal? Sensationsgeilheit das ich es lese? Verrat an „euren Themen“… weil ihr … keine Liebe kennt?

    Du bist wer du bist und wenn meine Zähne geknirscht haben, dann bisher nur wegen anderen Gründen.

    • Ein Mundschutz soll gegen das knirschen helfen du Mann du 😀

      Jeder kann und soll sich die Themen suchen, die er / sie mag. Ich lese auch auf meinen Lieblingsblogs nicht alle Artikel. Ausnahmen sind Gedichte. Mit manchen Themen kann ich einfach nicht, da sträuben sich bei mir die Haare.

      Ich hätte übrigens große Lust mal einen Liebestext aus Sicht von Mann zu schreiben. Aber immer wenn ich es versuche, wird daraus Mord und Totschlag.

  10. »Warum also soll ich schweigen?«
    Genau. Warum? Es gibt keinen Grund!

    »Einige lesbische Feministinnen verrennen sich oft in einer Art lesbischer Ideologie. Alles was nicht lesbisch ist, wird klar abgelehnt.«
    Ein typisches Verhalten jedweder Ideologen.

    »Mein Blog spricht immer wieder reine Frauenthemen an, mit denen Männer wenig können. Und doch lesen sie tapfer mit. Auch wenn ich ihre Zähne knirschen höre. Danke Jungs. Gut gemacht!«
    Ich lese gerne mit. Bei mir hörst du keine Zähne sondern Halswirbel knirschen – vom Nicken. Virtuelle Tapferkeitsmedaillen bitte senden an: tapferkeitsmedaille.an.bernd@posteo.de

    »Klar stichele ich, oder rufe gern “Chauvi!” in die Runde.«
    Simmt.

    »Männer erzählen auch Blondinenwitze.«
    Ich kann keinen erzählen.

    »Mein Ziel, meine Vision, ist eine Welt, die keine Unterschiede kennt und in der wir alle Schwestern und Brüder sind. Eine Welt, die in Frieden miteinander lebt, mit Respekt und Toleranz für jeden.«
    So soll es sein.

  11. Guten Morgen, Nandalya.

    Ich habe Deinen Beitrag und die Kommentarsequenz gelesen. Mhhm, irgendwie scheine ich anders zu lesen; nur, wie vermittele ich das?

    Da war der Reader und überall dachte ich „später“, nur bei Dir nicht.

    Anscheinend kommt es bei mir hauptsächlich auf dieses Herzerfrischende an, das Du ausstrahlst.

    Es sind nicht die Themen; es ist dieses unerschütterliche ja zu Dir selbst, das wie eine Sonne, die die Wolken beiseite schiebt und lebt.

    Das ist es wohl, was mir so gefällt. Und diese Art authentisch zu sein und das zu leben, ist ganz gewiss kein Mainstream.

    Und damit hilfst Du mir, ja zu mir selbst zu sagen und fröhlich zu sein. Denn viel zu oft bin ich…Ohje; das möchtest Du gar nicht wissen. 😉

    Liebe Grüße,
    Frank

    • In meinen Artikeln versuche ich sehr oft eine positive Botschaft zu vermitteln. Jammern liegt mir nicht. Klar, auch ich motze ab und an. Aber das sieht dann wieder anders aus und mündet in zum Teil scharfer Kritik.

      In vielen meiner Texte spiegelt sich mein Humor, den leider viele nicht so ganz verstehen. JapanerInnen denken anders. Auch wenn sie in Deutschland aufgewachsen sind.

      Ich habe die leise Kritik der Mädels nur offen gemacht, um noch einmal die Intention meines Blogs darzustellen. Gezweifelt an mir, an meinem Weg, habe ich nie.

      • Mit dem japanischen Humor hast Du mich neugierig gemacht. Ich kenne den englischen Humor, der oft recht hintergründig schwarz ist und natürlich einige Spielarten des regionalen Humors in Deutschland; den rheinischen, den schwäbischen, den hamburgischen, der mir besonders zusagt. Und dann gibt es eben Mentalitäten in Deutschland, die…meinen, Humor zu besitzen… Für mich ist Humor immer eine Form über die Unzulänglichkeiten des Menschseins zu schmunzeln.

        Tja, dieses an sich zweifeln; das ist oft mein Problem.

        Und Deine Mädels…Wenn die sich nicht sicher sind, ob sie Frau genug sind; ohne, daß es groß plakatiert und verfochten wird; wie soll man da helfen?

        Ich bin hetero und habe viele Jahre in Berlin gelebt. Klaus Wowereit, mag ja sonst sein, wie er will; nur glaube ich kaum, daß der an seiner Männlichkeit jemals gezweifelt hat. – Und egal, was behauptet wird; mir gefällt dieser Mann in seiner Art. Einfach genial! 😉
        „Berlin ist arm, aber sexy.“…Das konnte nur er bringen, keinem sonst hätte man das zugestanden.

      • Japanischer Humor besteht aus Wortspielen, die man nicht wirklich übersetzen kann. Unsere (Bild)Schrift kennt oft zig Bedeutungen für ein Wort. Das finden Japaner lustig. Ein Ausländer kann das meist nicht verstehen. Im Endeffekt kann man es mit der Doppeldeutigkeit von Worten in Deutschland vergleichen.
        Was gern gemacht wird, einen Gaijin in die Irre führen und ihn Sachen lehren, die das totale Gegenteil bedeuten. Das finden Japaner komisch. Aber es ist nie böse gemeint.

      • Das erklärt es mir ein wenig. Als mein Sohn klein war, hatten wir spanische Nachbarn mit einer Tochter im Alter meines Sohnes und so kam es, daß mein Sohn öfter in den spanischen Club, einem Treffpunkt für Spanier mitgenommen wurde; dort hat man ihm Spanisch beigebracht. Wenn ich nun über die Straße ging und er einen dieser Spanier sah, hat er den auf Spanisch angesprochen und die Reaktion des Gegenübers war oft sehr eindeutig. 😉

  12. Ich finde es gut, dass du auch über andere Themen schreibst..
    Erstens ist das hier dein Blog, also solltest du über das schreiben, was dich berührt und worüber du nunmal gerne schreiben möchtest..
    Und zweitens finde ich es eh schade, dass man von vielen Leuten sehr auf das Lesbisch-sein reduziert wird – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Community. Bei mir zumindest ist es so, dass das zwar ein Teil meiner Identität ist, aber genauso wie ich Lesbe bin bin ich Frau, Studentin, Freundin, Tochter, Schwester, Hobbyköchin, Trotzkopf, Leseratte, und noch viel mehr. Und genauso bist du viel mehr als Feministin und Lesbe. Also warum nicht auch darüber schreiben?

    • Ich wollte ja (noch mehr) über Autos schreiben, aber dann laufen mir die meisten LeserInnen weg. 😉 Spaß beiseite, aber Autos sind nun mal Hobby und (Neben)Job.
      Dankeschön für deinen Kommentar. Ich werde auch weiterhin eine breite Themenvielfalt haben.

      • Also, ich stehe total auf Sportwagen, obwohl ich eine Frau bin. 🙂 Ein Traum, den ich mir in diesem Leben wahrscheinlich nicht leisten kann: Audi R8
        Aber das neuste AudiTT Modell ist auch total schön! Und jetzt zu deinem Text: Gleiche Rechte für alle! Dabei sollte das Geschlecht, die Nationalität, die Religionszugehörigkeit und die sexuelle Orientierung (außer Pädophile) keine Rolle spielen.

      • Vom R8 rate ich ab. Das Ding fährt sich schrecklich ohne Tuning. Der TT macht oft Probleme, Unfälle durch Mann am Steuer inklusive. Wenn Sportwagen dann bitte den Nissan GTR, oder (m)einen Nissan 370Z.
        Und was die Liebe betrifft sind wir uns einig.

      • Von Optik als Auswahlkriterium habe ich mich schon lange verabschiedet. Was bringt mir ein toller Maserati, der vielleicht Hitzeprobleme hat, oder schwache Bremsen. Und der Kofferraum ist bei solchen Autos auch nur noch ein Witz. Optisch dagegen und da gebe ich dir recht, haben manche Sportwagen was.

      • So einen Firmenwagen hätte ich auch gerne! Was Autos angeht, bin ich ziemlich oberflächlich. Die Optik ist mir da total wichtig! Ich habe ja von Motoren etc. auch keine Ahnung. 🙂

      • Du findest auf meinem Blog auch den Hintergrund des Autos und meiner Leidenschaft dafür. Einfach die Artikel der Reihe nach lesen.
        War das jetzt Eigenwerbung? 😀 😀 😀

      • Also, ich bin ja dabei alle Texte von dir zu lesen, aber wo ist der Text, indem steht, wie du eine Leidenschaft für Autos entwickelt hast? Wie finde ich den? Du hast echt super viel geschrieben. 😉

      • Danke, für diesen Tipp mit den Monaten. Du musst wissen, dass ich noch nie einen Blog verfolgt habe. 🙂 Und ja, ich werde die alle lesen. Ich brauche halt nur etwas Zeit.

      • Ein Blog ist quasi eine Art öffentliches Tagebuch mit Einträgen, die zu einem gewissen Zeitpunkt (tages)aktuell gewesen sind. Es ist bei älteren Beiträgen oft schwierig, die Intention erneut nachzuvollziehen, sofern es sich nicht um reine Kurzgeschichten handelt.
        Mein (unser) Leben, hat sich seit Beginn dieses Blogs stark verändert. Wenn du chronologisch liest, wird das schnell offensichtlich. 🙂

      • Ich komme mir vor, wie eine unwissende Schülerin, wenn du mir das auf diese Art und Weise erklärst. ;P Aber wahrscheinlich habe ich das Pferd wirklich falsch rum aufgesattelt. Vielleicht sollte ich erstmal deine ersten Texte lesen. Eine Weiterentwicklung zu sehen, ist ja auch immer spannend. 🙂

      • Sind wir nicht alle SchülerInnen auf irgendeine Weise? 🙂
        Die ersten Einträge waren recht flapsig verfasst, ich hatte eine Weile keine literarischen Texte mehr geschrieben. Viel Spaß beim (nach)lesen und Grüße aus dem Elfenheim.

      • Man lernt auf jeden Fall nie aus. Stagnation ist langweilig. 😉 Ich mag deinen flapsigen Umgangston, wodurch mich das nicht stören wird.
        Liebe Grüße zurück
        Manuela
        PS: Dann gebe ich unserem Zuhause mal den Namen Katzenheim, da wir zwei Katzen haben. 🙂

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