10 Jahre Bundesmutti – Ein Rückblick auf die Vermerkelung

Seit ich denken kann stehe ich für die Rechte von Frauen ein. Für meine eigenen und für die der anderen. Schon als Teenager bin ich auf dem feministischen Weg gewandelt. Aber anders, als es Alice (Schwarzer) gefiel. Mehr Frauen gehören an die Macht und in Positionen, die Patriarchen einst besetzten. Was mich zum 22. November 2005 bringt, als Angela Merkel Bundeskanzlerin wird.

Nein, ich mag keine CDU. Diese muffig-konservative Bande tut niemand gut. Und ich mag auch nicht alle Frauen. Aber die Idee einer Kanzlerin fand ich damals klasse. Emotional gedacht. Kann ja mal passieren. 10 Jahre ist das nun her. Jahre, in denen die „Bundesmutti“ Deutschland neu erfunden hat. Nüchtern und ohne Schnörkel. Alles gut, Frau Merkel?

Werfen wir einen Blick auf ihr Werk und was die Frau geleistet hat. Wie alle Mütter, hat sie unartige Kinder bestraft, die im Sandkasten spielen wollten. Aber der ist Muttis Revier! Da spielt sie mit den Förmchen. Und so mussten die „Jungen Wilden“ gehen und anderwo spielen. Mutti hat derweil Deutschland geformt.

Ja, Mutti versteht etwas von (Re)Formen. Und verbale Attacken hat Frau Merkel locker weggesteckt und den Ball(ack) 2006 nach Deutschland geholt. Dort war sie Frau, dort durfte sie unter „echten Kerlen“ sein. Sogar in der Kabine. Mutti fand ihre Jungs schon immer supergut.

Mit eisernem Willen und Selbstdisziplin, hat sie das Wahlvolk für dumm verkauft. Aber bei Deutschen im Westen ist das easy. Die haben sich längst ihre Meinung geBILDet und unter der „Nazi-Keule“ geduckt. Schuldig auf ewig. Bitte, wofür?

Und doch habe ich Frau Merkel eine Weile bewundert. Parallelen zu mir gab es zuhauf. Dann kam die (T)Eurokrise, der (Fast)Crash der Börsen. Von da an war mir Frau Merkels Politik mehr als nur suspekt. Jeder halbwegs Intelligente muss langsam begriffen haben, dass wir mit geborgten Milliarden jonglieren.

Frau Merkels Reden wirkten durchaus souverän. Eine Weile. Also so ein wenig. Fast. Aber statt wirklich Politik zu machen, hat sie lieber ihre Feinde umgebracht. Sinnbildlich versteht sich. So, wie Mädchen als Teenager das gern tun. Und auf diesem Niveau bewegt sich die Dame seit geraumer Zeit. Das Mädchen unter lauter Kerlen. Küsschen, Mr. President!

Die Frau ist Wissenschaftlerin, das merkt man deutlich. Mit sprödem Charme und aufgesetztem Lächeln, hat sie uns ihre Zahlen präsentiert. Zu Ebola, der EU und nun rechnet sie mit Deutschland ab. Und zwar so richtig. Nur nicht mit dem Osten, dem „Pack.“ Aber das hat ja der Gabriel gesagt.

Frau Merkel hat etwas geschafft, woran ganze Nationen gescheitert sind: Deutschland an den Rand des Abgrunds zu führen. Finanziell stehen wir auf tönernen Füßen, die Sozialsysteme brechen auch bald weg. Die Deutschen werden zur Zeit umerzogen. Europäer sollen sie sein. Oder werden. Also bald.

Ob wir das wollen? Darum geht es nicht. Wir müssen wollen. Sollen. Weil Mutti das möchte. Und wehe die bösen Kinderchen hören ihr nicht zu. Dann gibt’s keinen Nachtisch mehr! Warum sie das macht? Und hat sie überhaupt einen Plan? Ja, den an der Macht zu bleiben. Na, ein Leckerchen fürs liebe Kind?

Ich gebe jedem Menschen eine Chance. Eine! Frau Merkel hat diese Chance längst verspielt. Und doch bleibt sie Kanzlerin. Aus Mangel an Alternativen. Die hat sie alle abgeschafft. Apropos Macht. Es geht auch um die Machtverteilung in der Welt und um die Sicherung der Ressourcen. Das „Schwarze Gold“, wird noch auf lange Jahre unsere Lebensader sein. Also muss man diese Länder bei Laune halten. Bomben werfen? Macht Deutschland nicht!

Deutschland macht lieber die Türen auf und sorgt für frisches Blut im Land. Unsere Kultur muss bereichert werden. Farbiger werden. Ist das kein schönes Bild? Als Frau, Lesbe und voll integrierte Japanerin mit deutschem Pass, stehe ich dem sehr skeptisch gegenüber. Hier treffen Welten aufeinander, die keine Gemeinsamkeiten kennen. Weder in Sachen Demokratie, noch Respekt vor Frauen. Aber Bundesmutti schert das nicht. Sie besucht Duisburg-Marxloh und findet alles gut.

Deutschland brauche Zuwanderung und qualifizierte Arbeitskräfte, haben angebliche Experten uns gesagt. Kurz zu den Fakten: Die am dichtesten bevölkerten Länder Europas sind die Niederlande, Belgien, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland sowie Deutschland.

Aber es gibt ja noch die leeren Wälder. Da ist genug Platz für Spitzenkräfte. Und Arbeit gibt’s da bestimmt auch. Was wohl Millionen deutsche Arbeitslose dazu sagen? Ach so, die sind bekanntlich selbst an ihrem Elend schuld und sowieso nicht qualifiziert. Vielleicht wandern die ja nun ebenfalls aus. Katar braucht immer Arbeitskräfte. Um Fußballstadien zu bauen. Ja, Brot und Spiele braucht die Welt.

Deutschland steht vor einer sozialen Katastrophe, die ihresgleichen sucht. Das ist durchaus gewollt. Omas Sparstrumpf soll endlich weg. Und die aufmüpfige Mittelschicht. Was wir (wieder!) brauchen sind billige Lohnempfänger, die putzen, bauen und uns Tee servieren. Dichter und Denker? Um Himmels Willen! Aber ein IQ von 80 wird gern toleriert. Von einer „geistigen Elite“, die am Volk vorbei regiert.

Böse Zungen behaupten, dass Frau Merkel sich als Großkanzlerin Europas sähe. Aber Träume platzen oft, wie Seifenblasen. Und Angie gehen langsam jene Argumente aus, die sie niemals hatte. Vielleicht schweigt sie daher so heftig und wartet auf den göttlichen Wind. Das deutsche Wort für Kamikaze, das auch ein Synonym für Selbstmord ist.

Frau Merkel betreibe eine „Autistische Machtpolitik“, hat die Schriftstellerin Marion Maron gesagt und sich die Pegida angeschaut. Ich muss keine Pegida mögen, oder eine AfD, um nach einer wirklichen Alternative für Deutschland zu rufen.

Mutti zumindest ist durch in diesem Land. Das hat sie nur noch nicht begriffen. Von Herrn Gauck ganz zu schweigen. Der sieht sowieso alles anders. Und „Dunkeldeutschland“ mag er nicht. Klar, wer im Palast residiert, wird nie real die dunklen Hinterhöfe sehen. Und die Armut in Altersheimen, in denen auch seine Generation vegetiert.

Die wortlose Kanzlerin verstrickt sich immer mehr in Lügen. Aber das Volk nimmt noch immer hin, wie sie regiert. Abgestumpft von Internet und schlechten Filmen, hat die „Generation App“ schon lange resigniert. Opium fürs Volk, Lügen für die Massen. Onkel Putin spielt derweil sein eigenes Spiel. Aber ab und zu ruft er bei Mutti an. Und Angie spielt dann (nicht) mit.

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34 Kommentare zu “10 Jahre Bundesmutti – Ein Rückblick auf die Vermerkelung

      • Ja, ich glaube nicht mehr daran, dass das Gute und die Vernunft siegen werden… Es gibt zu wenige wie Dich. Und die sind den meisten Menschen zu unbequem.

      • Leider sind die Menschen zu satt. Politisch Interessierte? Fehlanzeige! Mutti wird es richten …oder uns. Hat sie. Und die Masse schweigt. Nur ein paar Sachsen werden zum Staatsfeind Nr. 1 erhoben. Wehret den Anfängen. Wie lächerlich. Intellektuelle preisen Muttis Werk. Weil sie alles für ihren Wohlstand tut.
        Nein, liebe Ulrike, schweigen ist grundverkehrt. Und die Angst muss niemand lähmen. Auch mit 60 bewegst du etwas. Nicht allein, aber mit Freunden.

      • Reden ist gut. Handeln noch besser. Aber bis dahin übt die Bundeswehr ein wenig und darf endlich wieder deutsche Interessen verteidigen. Ironie off.

  1. In einem hast du Recht: Wir müssen wieder anfangen, miteinander zu sprechen, zu diskutieren, wie wir leben wollen, wie wir dieses Land gestalten wollen. Und mit dem spontanen Engagement für die Flüchtlinge hat sich gezeigt, dass wir Menschen hier durchaus in der Lage sind, unsere Sache selbst in die Hand zu nehmen, wenn der Staat es nicht mehr schafft. In deiner Fixierung auf die Politiker gibst du ihnen eine Macht, die sie nicht haben.

      • Die Pegida ist keine Gefahr. Noch weniger, die paar Glatzen. Das wird uns nur eingeredet um Angst zu schüren und Kritiker per Gesetz zu verbieten.
        Ja. wir sind auch du und ich. Und all die anderen, die lieber schweigen. Die anderen, die diesen Artikel nicht kommentieren, die sich lieber weiter ducken. Wie erwartet. Trotzdem schade.

  2. Wieso habe ich nur das Gefühl, dass Du Frau Merkel nicht magst? 😉
    Was mMn nicht stimmt, ist vor Allem das „Demokratiesystem“: Wenn ich A nicht will, dafür aber B und keine Partei das bietet, weil die sich da alle einig sind … dann frage ich mich, wie ein Politiker da noch mich als Teil „des Volkes“ vertreten können will. Zu komplex die Themenvielfalt. Als ich vor der letzten Wahl im Internet mal aus Jux ausprobiert habe, mit welchen Parteien ich inhaltlich am meisten übereinstimme, was auch eine rechte dabei – geht`s noch????
    Und genau das ist das Problem und führt zu Politikverdrossenheit: Das Gefühl, eh nichts ändern zu können.
    Immerhin: Wer das kleinerer Übel wählt, wählt GEGEN den braunen Sumpf.
    Wir haben eine gute Verfassung, haben die Menschenrechte. Was jetzt noch fehlt, sind (selbstredend immer verfassungskonform) Volksentscheide als Form wirklicher und direkter Demokratie.

    • Welcher braune Sumpf? 20.000 Sachsen, die Angst haben? Die sind so wenig braun, wie du und ich. Ja, es gibt die „Glatzen.“ Aber das ist eine absolute Minderheit. NSU? Lächerlich, das waren BND-Mitarbeiter. NPD? Vergiss die Schwachmaten. Es soll in Deutschland lediglich der Eindruck erweckt werden, es gäbe “ die Rechten.“ Damit man sich Pegida und der AfD (die ich nicht mag) entledigen kann. Sie werden der Lächerlichkeit preisgegeben, die Nazi-Keule wird geschwungen und der deutsche Michel glaubt was er sieht. „Aber es stand doch in der Presse …!“

      Rechts ist nicht gleich rechtsextrem. Diesen Fehler begehen die meisten Menschen. Deutsche haben DAS Problem mit diesem Wort. 70 Jahre Umerziehung haben funktioniert. Konservativ zu sein, in Traditionen zu denken, hat nichts mit jener Bande zu tun, die Deutschland einige Jahre lang in einen (gesteuerten) Krieg gehetzt haben.
      Die CDU ist auf dem Papier eine Partei der Mitte und eher konservativ. Sie hat sich immer schon als eine Partei verstanden, die von der Mitte bis an den rechten Rand des politischen Spektrums reicht. In der CSU wird das noch offensichtlicher formuliert. Braun sind die beide nicht.

      Unsere Demokratie, oder was wir dafür halten, wird zur Zeit wieder ad absurdum geführt. Vielleicht denkst du kurz darüber nach, wem Kriege nutzen. Was damit verschleiert werden kann. Oder was mam mit all dem Geld machen könnte, das nun verpulvert wird. Vernichtet, in die Luft gejagt. Mit all den Milliarden könnte man nicht nur Griechenland auf Dauer retten, auch der Kampf gegen Arbeitslosigkeit und frische Perspektiven für die Menschen in Europa, wären plötzlich kein Thema mehr. Aber wir brauchen einen Krieg! Wer braucht ihn? Wir? Nein!

      Nein, ich mag Mutti schon lange nicht mehr. Sie führt aus, was andere ihr sagen. Nüchtern, eiskalt. Und „wir“ bleiben dabei auf der Strecke.

      • Wer Kritik am System hegt, ist noch lange nicht rechts, keine Frage. Aber ich spreche nicht von „20.000 Sachsen, die Angst haben“, oder verblendeten NRWlern oder sonstwem, sondern von braunem Gesocks. Und wer sich mit den HUnden schlafen legt, muss nicht rumjamern, wenn er mit Flöhen wieder aufsteht.
        Die Unterscheidung wird viel früher getroffen, trifft sich viel viel früher: Bin ich als Mensch, der hier geboren wurde, mehr wert als einer, der es nicht ist?
        Habe ich als Mensch einen Anspruch auf dieses Land, diese Demokratie, dieses Leben, und wer anders nicht?
        DA entscheidet es sich doch schon. Und Punkt.
        Braunes Gesocks ist die Minderheit?
        Mag sein, liebe Nandalya, aber genau diese Minderheit klingt nur allzu oft wie die Mehrheit, und zwar, weil sie brüllt. Viele Brüder und Schwestern müssen ihre Stimme erheben, um dagegen anzukommen. Und genau das tue ich.
        Wenn Du solche Finstergestalten nicht oft triffst: Freut mich für Dich! Braucht man auch nicht.
        Aber sie sind da.
        Tummeln sich in Netzwerken und geben die übelste Scheiße von sich. Und fangen mit ihren Pseudo-Argumenten genau diejeinigen ein, die ja „eigentlich ganz nett“ sind. „Rechts? Iiiiich doch nicht, ich mache mir nur Sorgen …!“
        Zum Thema Flüchtlinge: 81 Million Deutsche sollen für 2 Million Flüchtlinge aufkommen. Wie viele dieser Deutschen mögen überhaupt erwerbstätig sein? Nehmen wir allein mal die Hälfte: 40 Mio.
        Ergo müssten 20 Erwerbstätige Deutsche für jeweils einen (1) Flüchtling sorgen. Dass er genug zu essen und zu trinken und Kleidung und ein Dach überm Kopf hat. Die Schere zwischen arm und reich klafft weit und mir muss keiner was erzählen: Wir haben jahrelang von zusätzlichem Hatz IV gelebt, zusätzlich (!) zu dem 40h-Job meines Mannes!
        Aber: 20 Menschen für 1 Menschen?
        Ja, das schaffen wir!
        Es wird nicht einfach und jede Schönrederei nervt. Und natürlich rechne ich in unrealistischen Durchschnittswerten. Dennoch: Das ist machbar. Wenn jeder gibt, was er kann.
        Denn DASS wir Menschen in Not aufnehmen und ihnen helfen, DASS sollte NIEMALS zur Debatte stehen!
        Wir haben Glück, so großes Glück, hier leben zu können, hier geboren worden zu sein!
        Der braune Sumpf hat Angst und nutzt seinerseits widerum die Angst derjenigen, die sich an ihre Besitztümer klammern und dennoch das Gefühl haben, im Leben zu kurz gekommen zu sein.
        Wir leben im Luxus, jeder von uns. Wir haben nur im Laufe der Generationen verlernt, was Elend ist.
        Und der größte Luxus von allen ist die Freiheit. Ein jeder sollte sich mal fragen, was er wirklich zu verlieren hat, sollte Daesh die Welt beherrschen. Dasteht viel mehr auf dem Spiel als 5 Euro plus/minus, der ach so heißgeliebte Lebensstandart, das Auto, der Jahresurlaub oder der tägliche Nachtisch.
        Da stehen Dinge auf dem Spiel wie Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit bezüglich der Sexualität (vor der Ehe), Gleichheit vor dem Gesetz sowie Gerichtsverfahren, ein Recht auf Bildung usw.
        Nur sind wir daran schon fast so gewöhnt, dass wir keine andere Welt mehr kennen und uns eine darartige Zensur mit all ihren Konsequenzen nicht mehr vorzustellen vermögen.
        Dabei muss es genau DARUM gehen, um die großen Ideale unserer (westlichen) Welt. Zusammenhalt. Nicht wegsehen. Vereint sein.

      • Nach offiziellen Zahlen sind es mehr als drei Millionen Erwerbstätige in Deutschland – Tendenz steigend -, die ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle beziehen. Sie können sich kaum eine warme Mahlzeit leisten. Dann haben wir eine Masse von weiteren 6 – 7 Millionen, die gern als Dienstleister bezeichnet werden. Weniger arm, aber weit davon entfernt große Sprünge zu machen. Ich gehe von baldigen Steuererhöhungen aus, um a. die EU-Krise (Griechenland etc.), b. Flüchtlingswelle/n und c. „Krieg/e“ zu finanzieren. Wobei das alles mehr oder weniger identisch ist.

        Die Reichen winken sowieso nur ab und streichen dann weitere Arbeitsplätze. Es trifft immer die oben angesprochene Masse und den Mittelstand. Wohlstand sieht anders aus, Molly. Bei diesen Menschen hat die Politik komplett versagt. Auch bei den Millionen von Arbeitslosen und den alten Menschen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das dein „brauner Sumpf“ ist. Sonst hätten wir nämlich eine wirkliche „Rechte Szene“, die längst im Budestag säße. Wobei wir dann wieder bei der Definition des Wortes wären und wie man in Deutschland dieses Wort missversteht.

        Glatzen und hochaggressive Südländer, habe ich bereits getroffen. Du erinnerst dich bestimmt. Beide Lager gehören nicht zu meinen Freunden. Aber das hast du bestimmt gewusst. Leider wird Gewalt von Migranten in Deutschland viel zu oft und ganz bewusst totgeschwiegen und der Öffentlichkeit ein falsches Bild präsentiert. Aber die Presse ruft sofort „Faschismus!“, wenn Menschen aus Angst um ihre Arbeitsplätze gegen Muttis Lügen demonstrieren, oder wenn Menschen Angst vor dem radikalen Islam haben. Normale Muslime übrigens auch. Mit dieser Nazi-Keule werden Deutsche seit 1945 mit Erfolg belegt. Klappt fast immer.

        Der IS ist, wie die Al-Qaida, eine Erfindung der CIA. Aus dem Ruder gelaufen, oder von Black Ops unterwandert? Wir wissen es nicht. Aber wer hat ein Interesse an einem Feindbild, an Kriegen und warum? Auch an Terror, um Milliardengeschäfte mit der Rüstung zu machen? Ja, auch Deutschland verdient kräftig mit, wenn es um Waffenlieferungen in Krisengebiete geht. Und die Bundeswehr braucht neue Flieger, den Eurofighter! Kann man nun verkaufen. Auch einer breiten Öffentlichkeit, die Trauer trägt für Paris. Aber Beirut und den Rest der Welt vergisst, wo viel mehr Menschen zeitgleich starben. Viele aus Hunger. Aber sie sagen: „Ist weit weg! Paris ist uns viel näher.“ Ach ja?

  3. Ich bin mir auch relativ sicher, dass Frau Merkel nicht wiedergewählt wird. In der Vergangenheit konnte sie die deutschen Bundesbürger mit ihrer propagierten Alternativlosigkeit noch um den Finger wickeln, doch nun sind wir an einem Punkt, an dem Untätigkeit genau das Gegenteil von dem ist, was wir brauchen: ein Umdenken und Offenheit für neue Wege und Lösungen. Davor können bzw. sollten wir uns nicht mehr drücken. Dein Artikel macht mir jedenfalls Hoffnung, dass die meisten bzw. genug Menschen hierzulande doch noch (rechtzeitig) aufwachen.

    • Prof. Dr. Joachim Sauer, Frau Merkels Ehemann, sitzt im Vorstand einer Friede Springer (Verlag) Stiftung. Nur so als „Aha Effekt“ erwähnt. Frau Merkels Kurs zu verfolgen ist schwierig. Sie widerspricht sich und das Boot schlingert von links nach rechts und wieder in die Mitte. Sie, wie alle aktuellen Regierungsmitglieder, hat längst den Blick für Realität und die Basis (Wähler) verloren. Sie verkauft nur noch Halbwahrheiten, oder Lügen. Böse Zungen sagen, sie müsse das tun. Auf Befehl. Und auf Befehl marschieren wir nun durch Syrien. Ach nee, wir fliegen! Mit 30 Jahre alten ECR Tornados … Dumm nur, dass die Maschinen mehr am Boden sein werden, da Ersatzteile fehlen. Dumm auch, dass dort niemand diese Maschinen braucht. Die werden in Syrien entsorgt. Mutti 2 – Frau von der Leyen -, wird schon bald neue Flieger ordern. Damit wir auch künftig kräftig zubeißen … nein unsere Grenzen verteidigen können. Dann vermutlich am Gelben Fluss in China, oder Indonesien.
      Ich hoffe, mit diesem Artikel, in Gesprächen, die Menschen wach zu rütteln. Damit sie nicht mehr alles glauben, was ihnen Regierung und Presse erzählen.
      Danke dir fürs lesen und kommentieren!

    • Es kommt darauf an, von welcher Seite man a. spricht und b., auf wecher Seite man steht. Dieses Hickhack hatten wir schon einmal. Links gegen Rechts, die Mitte gegen alle. Und schon war es (gewollt) passiert.

  4. BONSOIR

    Mon petit passage du soir
    Ce soir dans le ciel
    Une étoile est née
    Pour illuminer ta soirée
    Lentement elle s’est déplacée
    Et chez toi elle va s’arrêter
    Pour t’éclairer et réchauffer ton coeur
    En laissant une étincelle de bonheur


    Bonne soirée suivie d une douce nuit

    Gros bisous

    Bernard

  5. Danke für diesen Artikel, liebe Mayumi. Ich mag zwar den Begriff Bundesmutti nicht, sie bleibt Frau Dr. Merkel für mich, aber inhaltlich kann ich nur chapeauisieren! Ihre Politik steht für mich nur noch als Handhabe für ein paar wenige, denen Krieg, Ausbeutung und Konsumterror nutzen. Und Ihre ständigen Brotundspielebekenntnisse machen mich schaudernd. Sie hat Politik noch austauschbarer gemacht und uns weitere Politikverdrossenheit eingerautet. Schade, denn auch ich hatte mir mehr von einer Frau als Kanzlerin erhofft.

    Deine Worte sind trefflich, mögen sie viele Pupillen und Herzen erreichen. Liebe Grüße ins Elfenheim, Deine Käthe, natürlich mit Grußkuß an Deine Herzensliebste.

  6. Nach den heutigen Meldungen glaub ich jetzt doch, was mir jemand erzählt hat: Mutti peilt auf die Nachfolge von Ban Ki-Moon…
    Himmel hilf!
    Wie war das noch gleich: JedeR wird so lange befördert, bis er/sie seine/ihre Stufe der Unfähigkeit erreicht hat? (auch bekannt als das Peter-Prinzip)
    waaah….

  7. Ein Licht in der Finsternis, nandalya. Doch bitte mach mir einen Gefallen und transportiere nicht das Klischee von autistischen Wahrheitsverleugnern. Kein Autist würde sich so verhalten wie Merkel, sie würden mehrheitlich nie bewusst gegen ihre Mitmenschen agieren. So etwas machen nur Psychopathen die an Größenwahn oder an Zwängen leiden. In ihrem Falle ist es wohl eher reines Machtstreben gepaart mit der Kaltblütigkeit die bei Frauen ihres Schlages typisch ist. Wobei das eine das andere nicht ausschließt.
    Habe ich aufgegeben? Ich habe den Glauben verloren, dass es für die meisten Menschen wichtigeres gibt als Geld. Daher wird man sie auch nicht überzeugen können.

    Der einzige Weg zu Besserung ist eine positive Diktatur.

      • Liebe nandalya, im meinem etwas fortgeschritteneren Leben habe ich stets die Erfahrung gemacht, dass Frauen wesentlich kaltblütiger handeln als Männer. Männer sind da eher kurzentschlossener und brutaler. Daher möchte ich das so stehen lassen.
        In Bezug auf reine Machttypen verwischen die Grenzen jedoch zusehends mehr. Für sie zählt einzig und allein das Abschütteln jeglicher Verantwortung.
        Autisitsche Menschen sind nichts gefühlskalt, sie haben einfach keine und auch nicht dort, wo man sie üblicherweise vermutet, Ihre Gefühle drücken sie anders aus, daher werden sie einfach nicht so wahrgenommen und sind heftiger.

      • In Sachen Brutalität bin ich völlig bei dir. Dass ist leider die Domäne von Mann. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei? Mir ist bewusst, was Autisten sind. Das Zitat stammt nicht von mir, ist aber durchaus zutreffend für die Bundesmutti. Aber ich habe zur Zeit Nachholbedarf. In den USA hörst du wenig über Deutschland.

      • Ja natürlich, das ist ja auch nichts bemerkenswertes dort, macht sie doch eh nur was gefordert wird.
        Wir reden aneinander vorbei? Schon möglich. Ich sehe in ihr die typische Karrierefrau.
        Ich sehe in den Methoden die hier angewendet werden auch viel Parallelen mit der damaligen Besetzung der Indianerterritorien. Die Argumente, die Behandlung der Leute, die Medien … Es fehlen nur die Kriege.

      • Ich habe Angela Merkel auch als Kaderprinzessin bezeichnet. Gäbe es noch die DDR, sie hätte Honecker beerbt.
        Den Krieg haben wir bereits. Er wird bisher nur verschwiegen.

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