Warum ich (nicht!) arbeitslos bin

In „Arbeit und Brot“ zu stehen, hat Tradition auf der Welt. Für mich gilt das weniger. Zur Zeit habe ich keinen Job. Zumindest nicht als Unternehmensberaterin. Ich bin zu ehrlich dafür. Vielleicht sollte ich Griechenland retten. Oder mich zur Wahl der Bundeskanzlerin stellen. Mayumi an die Macht und ab dafür.

Was macht nun meine Biestigkeit den ganzen Tag? Eine Menge mehr, als viele glauben. Immerhin bin ich noch immer Testfahrerin für die Tunnig-Schmiede. Daran hat auch der VW-Skandal wenig geändert. Die Hetzjagd auf VW hat ganz andere Hintergründe. Andere Firmen wollen an die Macht.

Wolfs Team hat einen Gasantrieb entwickelt. Aber der Motor spielt nur widerwillig mit. Schon mehrfach blieb der Wagen liegen. Das ist nicht gut und sorgt für Stress im Team. Mich stört das wenig. Bei einer Panne packe ich meinen Laptop aus und schreibe noch ’n Gedicht.

Hauptsächlich leite ich die Geschäfte meines Vaters. Es kann durchaus nervig sein Lieferanten in Japan zu erreichen. Oder den Installateurbetrieb, der den Termin verschlafen hat. Elfchen und ich sind daher schon mehrfach kurzfristig in Düsseldorf gewesen. Mit Dienstwagen versteht sich. Auch so macht Autos testen Spaß.

Wir arbeiten auch weiter am Projekt Familie. Nur anders, als gedacht. Schwangerschaft? Nein danke! Wir wollen das fertige Produkt. Im Klartext heißt das Adoption. Aber es wird kein deutsches Kind. Die Hürden sind dafür zu groß. Wir haben Japan im Sinn. Einzelheiten gibt es nächstes Jahr.

Der Traum vom eigenen Dojo muss noch warten. Aber wir bringen noch immer prominenten Menschen privat Selbstverteidigung bei. Die zahlen besser und das ist gut. Elfchen verdient momentan kräftig mit. Sie übersetzt japanische Texte und Korrespondenz für deutsche Firmen. Den Auftrag haben wir in Japan an Land gezogen.

Zwischendurch sind wir in Sachen LGBT unterwegs. Aber das wird ein eigenes Thema sein. Und wir planen bereits für den USA-Besuch im Dezember. Los Angeles wir kommen. Frau muss da einfach hin. Was wir da machen? Na Urlaub selbstverständlich. Und (nicht!) Ellen treffen. Was habt ihr denn nun gedacht.

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15 Kommentare zu “Warum ich (nicht!) arbeitslos bin

  1. Das klingt doch nach vielen plänen und aufgabenbereichen. Aber auch ein bisschen nach rechtfertigung. Wenn du einfach nur mal abhängen wollen würdest, wär das ja auch ok …

  2. „Zumindest nicht als Unternehmensberaterin. Ich bin zu ehrlich dafür.“
    – Glaub ich gern. Trotzdem schade, sehr schade. Ein bisschen mehr Anstand und soziales Denken hätte den meisten Branchen echt nicht geschadet. 😦

  3. Langeweile müsstest du erst mal im Wörterbuch nachschlagen, oder? 😛

    Klingt nach einem vollen Zeitplan. Aber solange er mit guten Dingen gefüllt ist (und ihr auch genug Zeit füreinander habt), ist das eigentlich eine schöne Sache 🙂

    • Der Zen-Meister Kodo Sawaki hat einmal gesagt: „Die Menschen halten sich nur so beschäftigt, um der Langeweile zu entgehen.“ Gut, der ist ein Mann und die haben sowieso meist nichts zu tun, als kluge Sprüche zu machen. Bis dahin haben wir Mädels längst gehandelt.
      Und keine Angst, Elfchen versteht es perfekt mich auszubremsen, wenn ich mal wieder auf Vollgas bin. Aber da sie sowieso immer dabei ist, düsen wir im Duett 😀

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