Urlaub, Elfen, Meeresrauschen – Eine Turbofahrt ins Glück

Die ganz Welt ist verrückt geworden. So zumindest scheint es. Frau Sonne sendet Hitzewellen und religiöse Fanatiker haben „das Ende“ im Blick. Ein Ende gibt es zumindest für einen Macho-Finanzminister, der nun vermutlich in die frühe Rente geht. Wer die zahlen soll ist fraglich. Vielleicht hat Yanis Varoufakis einen besonderen Deal.

Die USA fegen Japan vom künstlichen Rasen. (Überlegene) Kraft gegen Charme. Und die deutschen Mädels trauern sind aber noch immer besser als die Herren. Deren Weltmeisterschaft ist nur noch schöner Schein. „Es war einmal …“, werden sie den Enkeln noch erzählen. Ich blicke lieber nach vorn.

Auch auf den geplatzten Reifen. Zum Glück ist nicht wirklich viel passiert. Der Z hat also Pause. Oben ohne macht keinen Sinn bei 40 Grad. Der Norden lockt, das Meer kühlt die erhitzten Körper. Wir albern am Strand umher, Liebesglück im Sommer. Mannes Blick folgt uns voll Gier. Lachend laufen wir Hand in Hand.

Turbo-Motoren mögen kühle Luft. Erst dann kommen sie auf Touren. In der Liebe sieht das anders aus. Im Herbst der Gefühle herrscht Dauerfrost. „Nicht schon wieder Autos!“, höre ich meine LeserInnen stöhnen. Aber Autos habe ich keine im Sinn. Nur (m)eine hitzige Elfe.

Am Strand steigen die Temperaturen und verwirren Mannes Sinn. 2 Holländer steuern grinsend auf uns zu. Ein Blick zu Yuki und Elfchen nickt. Lässig lege ich ein Bein auf ihre Schulter. Die Männer zögern, als ich spielerisch gegen imaginäre Feinde kicke. „Dat werkt niet“, höre ich und muss lachen. Gut erkannt meine Herren.

Wir werden oft nach dem Geheimnis unserer Liebe gefragt und wie wir so harmonisch miteinander leben können. Warum gibt es bei uns niemals Streit? Die Antwort ist einfach und auch wieder kompliziert. Ein Erklärversuch von (m)einer Elfe:

Yuki schreibt: Hoffnungslos romantisch zu sein halte ich für sehr naiv. Kein Mensch ist so, wie ich ihn (sie) gern hätte. Mayumi verkörpert Stärke für mich. Die Schulter in der Not. Wobei „Not“ nur ein Sinnbild für das ganze Leben ist. Es sind oft Kleinigkeiten, die unsere Beziehung so einfach machen. Das fängt schon beim Haushalt an.

Ich mag es zu kochen und kreative Ideen umzusetzen. Da kann ich dann richtig bestimmend werden und übernehme das Kommando. In Wirklichkeit ist das ein Spiel. Meine Süße hilft mir, wo sie kann. Und um mit einer Legende aufzuräumen: Ja, sie kann gut kochen!

Immer ehrlich zu sein, ist ein weiterer und wichtiger Faktor. Wir teilen Dinge. Schokolade, wie auch Neuigkeiten. Geheimnisse voreinander? Wozu? Und doch haben wir Freiräume, die wir auch brauchen. Aber wir gehen niemals ohne die andere aus.

Mayumi schreibt: Der Kurzurlaub am Meer tut gut. Eisgekühlt schlafen wir in der Nacht. Auf Eis liegen (leider) auch unsere Kinder. Die Frauenärztin macht uns wenig Hoffnung. „Ohne Hormone wird das nichts“, erklärt sie immer wieder. Aber sie versteht die Abneigung. Alles gut.

Yuki schreibt: Ich mag noch immer Kinder haben. Aber enttäuscht, am Boden zerstört? Warum sollte ich das sein? Ich höre auf meinen Körper und der ist für ein Baby nicht bereit. Nun richte ich den Blick auf Berlin und hoffe auf die Ehe-Öffnung. Vielleicht können wir dann ein Baby adoptieren, das keine Mutter hat.

Mayumi schreibt: Yuki und ich sind wie zwei Seiten einer Medaille. Oder das Yin und das Yang. Wir ergänzen uns und treiben die andere zu Höchstleistungen an. Dabei geht es weniger um Rekorde, als vielmehr um Spaß. Langweile haben nur die anderen. Wir sind immer auf Tour(en), wir sind Aufputschmittel pur.

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