Die Sexualität der Frauen – Ein Leit(d)faden der Lust

Viva la Vulva! (hat die feministische Linguistin Frau Dr. Laura Méritt einst gesagt.)

Wenn Menschen von weiblicher Sexualität sprechen, verfallen sie sofort in ein Schubladendenken. Männlein trifft Weiblein, paart sich und hat viele, süße Kinderchen. Das Weiblein sei natürlich dem Männlein untertan, hat immer Lust und ein gebärfreudiges Becken. Und natürlich ist Frau auch hoch verzückt, wenn Mann nach 5 Sekunden in ihr kommt. Der Samenerguss, als Hochgenuss. Ein (Alb)Traum jeder Frau.

Sexualität ist noch immer ein Tabuthema für viele Menschen. Während Mann schon in jungen Jahren die Lust am eigenen Körper erlebt, sind die eigenen Geschlechtsorgane für Frau meist ein ewiges Rätsel. Hand aufs Herz meine Damen: wer weiß, wie die eigene Vulva ausschaut?

Schon höre ich empörtes Schnaufen und die Rufe: Mayumi, darüber spricht Frau nicht! Und überhaupt heißt das Scheide, oder Vagina, ist das in Japan anders? Nein, liebe LeserInnen. Auch in Japan sind die Frauen gleich. Und auch in Japan hieße es Vulva. Wenn, ja wenn nicht Mann diesen Begriff irgendwann geändert hätte.

Und damit kommen wir genau zu dem Punkt, des heutigen Artikels, die vom Patriarchat gemachte und bestimmte weibliche Sexualität. Einspruch? Sorry, den lasse ich nicht gelten. Man denke nur an die Hexenverbrennungen der Kirche zurück, die oft aufgeklärte und aufklärende Hebammen und Heilkundinge trafen.

Um mehr ging es nie: Mann bestimmt wann neue Helden gezeugt werden. Helden, die dann in sinnlosen Kriegen abgeschlachtet worden sind. Von anderen Helden versteht sich. Ein ewiger Kreislauf der Gewalt. Die Frau hatte zu gehorchen und war nur williges Gebärinstrument. Von Liebe reden wir später, Mann hat Frau benutzt.

Im Elternhaus und in der Schule wird Frau ein meist völlig falsches Bild vermittelt, wenn es um Sex und die Lust am eigenen Körper geht. Männer haben den G-Punkt erfunden worüber ich nur herzlich lachen kann. Dafür verleugnen sie die erigierte Klitoris und die weibliche Ejakulation. Alles Tabuthemen, die Frau niemals erfahren soll.

Die schlimmsten Kritikerinnen des Feminismus sind ironischerweise andere Frauen, die von Mannes Geist konditioniert worden sind. Dem Penis hörige und willige Frauchen, die meist niemals einen Orgasmus hatten. Wozu auch, wenn der Göttergatte weiter teuren Schmuck und Pelze bezahlt. Da hält Frau doch gern die paar Sekunden still.

Wissen macht sexy!

Das Worte Möse wird allgemein von Männern gebraucht, um abfällig über (ihre) Frau zu sprechen. Zugegeben mag ich das Wort nicht sonderlich, aber das ist allein mein Problem. Ein Problem, das ich nie hatte, war das Wissen um mich selbst. Mein Körper war mir stets sehr nah und ich bereit ihn zu entdecken. Auch meine „Möse.“

Geholfen hat mir dabei der Sport und meine weibliche Neugier. Wobei das Thema Sexualität und Selbstbefriedigung lange kein Thema für mich war. Als Kind und junger Teenager, war ich auf unschuldige Weise asexuell. Dafür anderweitig wild.

Mit meinem erwachten Ich begann meine Reise durch eine Welt, die aufregend und voller Mythen war. Und wieder waren es die Feministinnen, die mir weiterhalfen. Eben jene Frauen, die so oft geschmäht und verlacht werden. Aus Angst und Unwissenheit. Leider auch von Frauen, die ihre klassische Rolle nie verlassen.

Feministinnen wissen nicht alles besser, aber sie wissen mehr. Und ihr Wissen macht sie sexy. Feministinnen klären auf, sie demonstrieren, sie laufen Sturm gegen Mauern aus Vorurteilen und Gewalt. Und Lesben sind immer mit dabei. Denn ohne uns wäre die Bewegung schon lange tot.

„Nee, ist klar jetzt!“, höre ich Mannes Stimme. „Ist ja mal wieder typisch Männerhasserin!“
Irrtum, meine Herren, halte ich dem entgegen. Lesben hassen Männer nicht. Auch Lesben haben Väter, die sie über alles lieben. Lesben lieben Frauen! Aber sie wollen sie nicht dominieren. Und genau darin liegt der Unterschied.

Lesben haben nur weniger Probleme damit, zu Männern auf Distanz zu gehen. Wir sprechen an, was andere verschweigen.
„Ja, weil ihr mit unseren Frauen ins Bett wollt!“, kommt der Einwand. Und wieder muss ich lachen.
Wenn Mann sich von Frauen bedroht fühlt, wird gern (subtil) beleidigt, oder offen Hass gezeigt. Mangelndes Selbstbewusstsein ist dafür ein Grund. Aber auch Unwissenheit.

Mein Körper gehört mir!

Die Antibaby-Pille ist Segen und Fluch für Frau zugleich. Segen, da sie nun endlich selbst bestimmt, wann und ob sie schwanger wird. Aber auch Fluch, wenn Mann keine Kinder (von ihr) will. Bekanntlich leidet Mann ja nur unter einer „Latexallergie“ und natürlich ist natürlich doch am besten. HIV inklusive. Der Tod kommt dann auch ganz (un)natürlich.

Den eigenen Körper zu entdecken, die Lust an der Lust zu erleben, scheint noch immer ein Problem für Frau zu sein. Intimrasur, die ekligen „Tage“, all das wird ungern angesprochen. Gern verbergen wir alles in Omas Liebestöter. Bis zum nächsten Eisprung, wenn die Lust uns überkommt. Dann weg damit und knattern gehen.

Die (kontrollierten) Medien schreiben Normen vor, der Frau entsprechen muss. Schlankheitswahn und Busengröße, gezupfte Augenbrauen, Lippenstift von (…) Unrasierte Achseln? Oh Göttin! Witzig, dass Mann seine Wolle tragen darf. Zumindest war das früher so. Heute soll er blank wie ein Baby sein. Auch ein Opfer. Auch dein Körper, lieber Mann, gehört dir.

Lesbische Frauen sind oft leicht übergewichtig. Zumindest wenn es nach den Normen geht. Nur die hat wieder Mann gemacht, der seine Barbie will. Das Schönheitsideal von Frau hat sich im Lauf der Zeit verändert. Vom Rubensmodell zur Twiggy-Figur. Fragt euch selbst, was gesünder ist.

Wir Frauen haben kein Problem damit, wenn die Liebste fraulich ist. Im Gegenteil, haben wir dann noch mehr zum lieben. Models sind nicht so unser Fall. Ausnahmen sind einmal mehr die USA. Lesben in Los Angeles und New York entsprechen oft dem „American Dream.“

Selbst angeblich emanzipierte Frauen kennen sich oft nur mangelhaft. Sexualität ist nur ein Nebenthema. Klar wird sie gern genommen. Nicht aber das Wissen, was sie wirklich ist. „Nach dem Klimakterium ist sowieso alles vorbei“, denken viele. Und das ist dummes Zeug.

Asiatinnen leiden viel weniger unter den im Westen oft typischen Beschwerden der Wechseljahre. Meine Mutter hatte nie Probleme. Weder Hitzewallungen noch Schweißausbrüche. Mama blieb Mama. So, wie sie schon immer war. Aber auch die Wechseljahre sind ein Tabu für viele Frauen. Sie leiden still. Und die Lust leidet mit.

Abhilfe schafft bessere Ernährung. Oder pflanzliche Präparate. Von Hormonen gibt’s nur Krebs.

Die (un)aufgeklärte Frau!

Im letzten Teil geht es einmal mehr um „der Frau bestes Stück.“ Schaut man sich Darstellungen von Frauen an, so werden es meist junge und wunderhübsche Mädels sein. Alles ist perfekt. Kein Härchen stört den lüsternen Blick. Das Venusdelta ist glatt rasiert, die Schamlippen abolut symmetrisch.

Auch hier hat Photoshop nachgeholfen, oder der Schönheitschirurg. Und genau auf diese Weise erfährt auch Frau, wie sie auszusehen hat! Wehe sie weicht ab von dieser Norm, die Sinneskrise ist vorprogrammiert. Ebenso beim zu kleinen Busen. Schon bricht eine Welt zusammen, wenn der in kein Körbchen passt.

Dagegen können Sportlerinnen ein Lied davon singen, wie sehr zu große Brüste sie behindern. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, den eigenen Körper anzunehmen. Sich selbst zu lieben und nicht zum „Tuner“ zu rennen, um eine dicke Lippe zu bekommen. Die riskiert Frau dann lieber im Kirchenchor, wo sie hemmungslos über den Seitensprung der Nachbarin lästern kann.

Sexuelle Aufklärung wird oft von durch Männer gemachte Pornografie gesteuert. Aber mit Pornos ist das so eine Sache. Die sind Fake, die sind nicht echt. Frau dort ist nur williges Objekt. Aber auch so erschafft Mann eine Norm. Pornos zeigen auch, dass die Aufklärung nicht funktioniert. Oder Mann kein Interesse daran hat, sie für Frau zu leisten.

Nein, Frauen sind nicht die besseren Menschen. Sie sind nur anders, als Mann. Nicht ein Teil seiner Rippe, nicht sein Augapfel. Aber gleichberechtigte Partnerinnen. Und das in allen Lebenslagen, nicht nur im (Lotter)Bett. Um das zu erreichen, haben sie lange gekämpft. Und sie tun es immer noch. Wir tun es für sie. Auch unter der Regenbogenflagge. Für Liebe, für Freiheit. Für die aufgeklärte Frau.

 

Advertisements

61 Kommentare zu “Die Sexualität der Frauen – Ein Leit(d)faden der Lust

  1. Liebste Mayumi, da komme ich endlich zum nachlesen und Du haust mir am Morgen gleich solch ein Thema in die Pupillen. Bravo! Jetzt habe ich Lust, „zu knattern“ (Ich murmelkringele mich gerade über diesen Begriff!)…
    Aufgeklärte Grüße ins Elfenheim, Deine Käthe unperfekt bonfortionös.

  2. Ich bin erstaunt, dass gerade Du alles so verallgemeinerst.
    Die Frauen, die ich intim kennenlernte, sind sehr offen mit ihrer Sexualität umgegangen, haben ihre Wünsche geäußert.

    • Was genau erstaunt dich so? Und was beweist deine Aussage? Nichts. Frauen gehen mehr oder weniger offen damit um, was man(n) sie gelehrt hat. Und das ist nur die halbe Wahrheit.

  3. Also ich will ja gar nicht wissen, was ich alles nicht weiß. 😀 Aufklärung in der Schule hatte bei uns nicht soo viel mit der Realität zu tun, hatte aber letztendlich auch nur den Sinn, dass niemand sich ungewollt eine Schwangerschaft oder eine ansteckende Krankheit einfängt. Was den Spaß, den man theoretisch mit Sex oder alleine haben köööönnte, angeht, also da fehlt es glaube ich an Aufklärungsangeboten oder die sind zu unbekannt. Denn die meisten Männer werden sicher außer unglaublich realistischen Pornos nicht viele Quellen haben und die meisten Frauen werden ansonsten allerhöchstens mal verschämt mit der besten Freundin in Andeutungen kommunizieren. Weil über so eklige Themen redet man ja nicht, wie du schon gesagt hast. Da herrscht in vielen Fällen sicher noch ein großer Bedarf, was die Erforschung des eigenen Selbst angeht. 🙂
    Vielleicht solltest du eine Aufklärungsreihe für Frau starten? ^^

    • Warum willst du nicht mehr über dich und deinen Körper wissen? Aus dem Lehrbuch wird Frau nicht wirklich schlau. Feministinnen wehren sich zu recht gegen diese Art der Verdummung. Daher klären wir auf, was auf wenig Gegenliebe trifft. Wir werden sofort lächerlich gemacht, Unverständnis schlägt uns entgegen, oder blanker Hass. Tenor: „Aufklärung, das brauchen nur die anderen. Wir doch nicht!“

      • Nein nein, ich meinte es ist deprimierend darüber nachzudenken, was man ohne großartige Suche alles nicht erfährt. 🙂
        Genau, allgemein verbreitetere Aufklärung, die nicht nur „Wie verwende ich ein Kondom?“ beinhaltet, wäre sehr sinnvoll.

      • Leider sind Menschen oft nicht in der Lage über den eigenen Tellerrand zu sehen. Achtung Ironie: „Was die Großmutter nicht wusste, wird auch die Enkelin nie lernen.“
        Und über Kondome zu schreiben macht für mich wenig Sinn. Ich würde die vermutlich mit Wasser füllen und auf böse Kommentierer werfen 😀

      • Achtung, Bombe von lin …. *platsch* 😀
        Seit ich Kind bin esse ich nur von großen Platten. Im übertragenen Sinn versteht sich. Und doch, wenn wir beim Essen bleiben, macht die japanische Esskultur als Vergleich durchaus Sinn.

      • 😀 Uaah, nicht mal in Blogs ist man sicher vor fiesen Angriffen aus dem Hinterhalt! Ich bringe dann zum nächsten Kommentar einen Stapel Handtücher mit. ^^
        Weil es bei japanischem Essen so viele verschiedene Sachen gibt, an denen man sich bedienen könnte? 🙂

  4. Ich bin sehr froh, mich in dem Artikel nicht wirklich wiederzufinden. 😉 Ich glaube aber, dass das Elternhaus auch eine sehr wichtige Rolle spielt. Seitdem ich denken kann, spricht meine Mutter über Sexualität. Sie hat mir nicht nur unverblümt erklärt, wie Kinder gemacht werden, sondern auch wie der Körper aufgebaut ist, dass Sexualität etwas Schönes und Natürliches ist, dass mein Körper nur mir gehört und dass Selbstbefriedigung wichtig ist, um seinen Körper zu kennenzulernen und herauszufinden, was man mag. Ich habe mich nie geschämt, sie irgendetwas zu fragen, weil Sexualität niemals ein Tabu bei uns war. Dementsprechend offen bin ich heute, verklemmt war ich noch nie. Aber damit mussten die meisten Männer auch erstmal lernen umzugehen, waren sie es doch vorher ganz anders gewohnt. Schade eigentlich.

    • Natürlich sind alle meiner Leserinnen super aufgeklärt. Daran habe ich niemals gezweifelt. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn sie für den Einzelfall argumentieren. (Extra für dich: Ironie off) 😛
      Die Aufklärung vieler Menschen findet im Internet statt. Beim schauen von Pornos, die dann ihren Horizont bedeuten. Und wehe sie treffen auf einen feministischen Blog. Das, so wissen wir, sind sie anders gewohnt.
      Was ich schade finde: Frauen, die es betrfft, melden sich nie zu Wort. Ist das schon aufgefallen?

      • Herzlichen Dank für den freundlichen Hinweis mit der Ironie 😀
        Wie sollen sie sich auch zu Wort melden? 😉 Die Menschen, die nicht besonders offen sind, sind schnell peinlich berührt, wenn andere über Sex reden. Sich selbst zu Wort melden, fiele den meisten wohl im Traum nicht ein.

      • Richtig. Sex findet nur im Dunkeln und pro Jahr 1 x statt. Und ab 40 ist dann alles vorbei und Frau strickt Socken.
        Göttin hilf …! 😀

  5. Ich glaube, das siehst du schon sehr negativ. Ich zum Beispiel kenne keine Frauen, die nur verschämt und in Andeutungen über ihren Körper im allgemeinen und Lust im besonderen reden. Vielleicht ist die Stimmung in Deutschland etwas puritanischer …… kann ich nicht beurteilen, aber so wie du das beschreibst, klingt das wie die Generation meiner Großmutter.

    • Von welchen Frauen sprechen wir? Frauen aus deinem näheren sozialen Umfeld, oder einem großen Personenkreis, von allen Frauen vielleicht? Im Einzelfall stimme ich dir zu. Aber selbst meine Mädels sind nicht alle offen. Andere wieder brutal direkt. Und was genau sehe ich zu negativ? Die von Mann für Frau gesteuerte Aufklärung? Mit billigen Pornos und Halbwahrheiten in Büchern. Oder vom „Dr. Sommer-Team“ der BRAVO.

      • Nein, ich meine, dass du die durchschnittliche Situation der Frauen im Hinblick auf ihre Beziehung zum eigenen Körper und zu der eigenen Sexualität zu negativ siehst. Natürlich sieht jede in erster Linie das eigene Umfeld und extrapoliert auf den Rest der Welt, das machen wir beide 😀

      • Ich provoziere bewusst, um Reaktionen zu bekommen. Bei der Situation von Frauen sehe ich trotzdem ziemlich klar. Wir sind viele Jahrhunderte dumm gehalten worden, unterdrückt. Aufgeklärte Frauen waren Mann ein Dorn im Auge. Oder warum glaubst du hat er sie verbrannt? Als Hexe, Furie, Dämonin. So hat Mann gedacht. Viel Wisssen ging damals schon verloren. Wissen, das Frauen nach vorne brachte.

      • Da bin ich ganz deiner Meinung, zu dieser Zeit ist nicht nur viel Wissen sondern auch viele Menschenleben verloren gegangen. Und da kommt jetzt mein Lieblingsfeindbild, die katholische Kirche ins Spiel !! 😀

      • Die (damals noch) unreformierte Kirche trägt eine gewaltige Schuldenlast. Aber Rom regiert immer noch, das ist kaum zu leugnen. Der Geist jener Tage weht noch immer über der Welt. Schwule Priester gibt es keine, aber dafür homophobe Pfaffen.

  6. Ich finde, dass sowohl Frauen wie Männer oft schlecht aufgeklärt worden sind. Das liegt aber an der Verklemmtheit der Eltern in der 60-70er Jahren. Ich habe jedenfalls nur wenige Frauen getroffen, die nicht wussten wie ihr Körper funktioniert. Im Gegenteil!

  7. Du hast so recht. Allein Aufklärung in Schulen… Haha… Musterbildchen was wo ist. Gefühle? dadrüber mal unabhängig sprechen? Wie erkennt man Liebe? -> Total Fehlanzeige….
    Das Gegenteil war der Fall und ist noch heute noch der Fall oder gibt es auf der Welt eine Frau bei der das genau so aussieht wie auf den Bilderchen?… Na bitte. Das wäre damals einem Skandal gleich gekommen, wenn ich aufgestanden wäre, die beiden Bildchen etwas verschoben übereinander gelegt hätte, die Eier weg und jetzt erklärt mir mal einer was ich hab. SKANDAL … ist heute auch noch so, nur das man durch Internet und co. inzwischen etwas besser dran ist.

    • Du hast bestimmt mitbekommen, wie Unwissende und Homophobe in BaWÜ Sturm gegen den geplanten Bildungsplan laufen. Bienchen trifft auf Blümchen. Lesben? Igitt, das darf doch nicht sein! Die verführen unsere Mädchen …

      • Klar hab ich das mitbekommen. Das schlimmste sind doch die Mitläufer die sich alles vorkauen lassen und selbst nicht mitbekommen das sie nur von anderen vor den Karren gespannt werden für deren Ziele. ( siehe AFD zum Beispiel )

  8. Einen schönen Freitag wünsche ich ja Leitfaden der Lust da müssten noch viele aufgeklärt sein aber ein super Artikel.Wünsche dir ein gutes Wochenende lieber Gruß von mir Gislinde

  9. Geniale Überschrift (Ein Leit(d)faden der Lust)! 😂 Beim letzten Weiterbildungsseminar war „Sexualität“ auch ein Thema, vor allem wie wenig Partner oder Eheleute über ihre Vorlieben sprechen. Es scheint wirklich immer noch für viele ein Tabuthema zu sein. Über eine therapeutische Hausaufgabe musste ich wirklich schmunzeln. Sie soll dem jeweiligen Paar helfen, ihre Wünsche zu äußern.
    Hausaufgabe: Stell dir vor du verbringst eine Nacht im Paradies. Für eine Stunde ist dein Partner oder deine Partnerin der Diener oder die Dienerin (nicht Sklave!) deiner Liebe und versucht deine sexuellen Wünsche umzusetzen. Wenn ihm oder ihr etwas zu weit geht, bietet er oder sie dir etwas Ähnliches an. Nach einer Stunde soll es dann einen Rollentausch geben.
    Wie gut könnte ich einem Paar solch eine Hausaufgabe vorschlagen? 😅

    • Danke 🙂

      Wie ich schon damals schrieb, haben die meisten Menschen keinen blassen Schimmer von sich selbst. Wie also würde das von dir angesprochene Paar enden? Verwirrt oder sogar streitend und vielleicht wütend auf dich.

      • Ohje, hoffentlich nicht. 😉 Obwohl diese Hausaufgabe sehr gewagt wäre, finde ich sie eigentlich sehr gut. So müsste sich das Paar mal mit seinen Vorlieben auseinandersetzen. Vielleicht könnte das vor Seitensprüngen schützen.

      • Na ja, vielleicht mit Superkleber. Das gilt aber nicht für Yuki und mich. Und ich denke du bist auch auf unserer Linie, was Treue und Liebe betrifft. 🙂

      • Am 3. Oktober sind Yi Man und ich 6 Jahre ein Paar. Ich bin ihr bisher noch nie fremd gegangen und sie mir auch nicht. Für mich macht eine Beziehung auch nur Sinn, wenn man sich treu ist.

      • Vor fast drei Jahren hatte ich einen Artikel geschrieben, der zum Teil kontroverse Debatten ausgelöst hat. „Liebe ist, wenn Treue Spaß macht.“

        Und selbst wenn Yuki und ich nicht so gut harmonierten, ein Grund zum Seitensprung wäre das nicht. Das gilt auch für sie, wir sind da völlig konservativ eingestellt. Leider sehe ich es immer wieder in der Szene, dass die Liebeleien oft sehr flüchtig sind. Und hinterher heulen sie sich bei mir aus. Ach ja …

      • Ich habe ihr zu Beginn der Beziehung alles erzählt. Das war ein Fehler. Das weiß ich jetzt auch. Chinesinnen, die ich kenne, sind dies bezüglich sehr konservativ eingestellt. Manchmal sollte ich besser einfach mal meine Klappe halten. Das fällt mir halt nur so schwer. 😅

      • Yuki kennt meine Vergangenheit. Aber sie kritisiert mich dafür nicht. Jeder Mensch hat (s)eine eigene Geschichte. Und so ist es gut.

      • Das sagt Piri (beste Freundin) auch immer. Obwohl sich Piri und Yi Man ähneln, sind sie dies bezüglich leider unterschiedlicher Meinung.

      • Dafür muss sich jeder natürlich erstmal mit sich selbst auseinandersetzen und seine Vorlieben erkunden. Du hast mal wieder recht! 😃

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s