Lesbische Mythen – Frau Dr. Landar klärt auf!

Als anerkannte (S)Expertin in Sachen Frau, werde ich heute die Wahrheit über Lesben offenbaren. Wie sie sind und warum.

Lesbisch zu sein hat Vorteile. Weder müssen wir uns um Verhütung Gedanken machen, noch werden sich Bartstoppeln im Waschbecken finden. Und Haare auf den Zähnen sind durchaus attraktiv. Die kitzeln so schön beim küssen.

Apropos Haare! Natürlich sind Lesben nicht rasiert. Achsel-, Bein- und Schambehaarung machen Islands Schafen Konkurrenz. Und von Deo halten Lesben auch nicht viel. Als naturgeile Luder sind sie ohnehin dufte, was man deutlich riechen kann.

Natürlich sind alle Lesben Expertinnen für jede andere Frau. Wir wissen immer, was sie wollen. Im Leben und im Bett sowieso. In unserer Freizeit hecheln wir grundsätzlich anderen Frauen hinterher, um sie uns gefügig zu machen. Bevorzugte Beute ist dabei die Hausfrau von nebenan, die die Nase voll von Kindern hat und dem besoffenen Ehemann.

Wir sind auch stets offen für einen Dreier. In wechselnder Besetzung mit Frau und Mann. Bevorzugt ungeschützt. Damit wir auch endlich zum Wunschkind kommen. So funktioniert die Schwangerschaft bei Lesben, was habt ihr euch denn gedacht?

In einer Frauenpartnerschaft gibt es natürlich immer einen männlichen Part. Die dominante Frau verwöhnt die Partnerin gern mit Strapon, oder Dildo. Unser Penisneid ist schließlich riesengroß und heißt treffend Kurt. Ohne Helm und ohne Gurt.

Lesben masturbieren auch ständig. Bevorzugt am PC und in Online-Chats. Dort tippseln sie flüssig während die Fingerchen am Keyboard kleben. Ja, so ist das mit der Lust. Aber das hat Mann ja immer schon gewusst.

Alle Lesben sind natürlich mit schwulen Männern eng befreundet, die sie bekochen und die Stinkesocken waschen. Herz, was willst du mehr? Lesben lassen sich natürlich ständig von Heten befummeln, die endlich einen weiblichen Körper spüren wollen. Weil Mann ja so Scheiße ist und Frauen so anders. Liest eigentlich noch wer mit?

Alle diese Themen, habe ich in meinem neuen Buch behandelt. Ausführlich, umfassend, explizit. Der Titel: Lesbisch sein für Dummies – Ein Leidfaden zur Lust. Und das „d“ ist kein Fehler. Aber das habt ihr bestimmt auch gewusst.

Wer bis zu dieser Stelle durchgehalten hat und vor Lachen nicht vom Stuhl gefallen ist, der bekommt 99 Gummipunkte. Ab 100 dann eine Lesbe der Wahl. Damit die Mythen nie zu Ende gehen und das Klischee weiter regiert.

45 Kommentare zu “Lesbische Mythen – Frau Dr. Landar klärt auf!

  1. Ich habe lange Zeit mit einer meiner besten Freundinnen in einer WG gewohnt. Wenn Bekannte mitbekamen, dass sie lesbisch ist, dann sah man schon „den Blick“ und die Gedanken dahinter. Einige sprachen die Gedanken auch aus: „Hat sie dich schon mal angemacht?“ – „Rennt sie in Unterwäsche durch die Wohnung?“ – „Glaubst du, sie will was von dir?“ – „Darfst du überhaupt Männerbesuch bekommen?“ Das hat ganz schön genervt. Und es waren vorrangig Frauen, die mit diesen Sprüchen kamen und sich gar nicht vorstellen konnten, dass eine Lesbe ein ganz normaler Mensch ist. Wie jeder andere auch.

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    • Manchmal bedarf es härterer Bandagen, wie der Satire, um (mehr) Verständnis zu bekommen. Meine allerbeste Freundin hing immer mit uns ab und sie war hetero. Niemand hatte da jemals ein Problem. Ich liebte sie wie eine Schwester. So viel zum Them Klischees 😉

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