Vergewaltigung per Seminar

In meinem gestrigen Artikel hatte ich bereits über die Pick Up Artists (PUA) und Julien Blanc geschrieben. Bereits am Sonntag gab es dazu einen Artikel der Bloggern lesbomat, auf den ich an dieser Stelle hinweisen möchte. Ebenso auf ihren gestrigen Beitrag, wie sich Frauen gegen Übergriffe wehren sollten.

Klick 1: A really nice guy

Klick 2: Wie können sich Frauen gegen aggressive Anmache wehren?

Aber fertig mit den PUA bin ich noch lange nicht! Was diese Typen unbedarften Männern anbieten sind Seminare zur Vergewaltigung von Frauen. Ich sage das ganz bewusst auf diese Weise, denn letztlich läuft es genau darauf hinaus. Ist die Frau einmal „klar gemacht“, darf und wird Mann alles mit ihr machen. So der Tenor von Julien Blanc.

Auch in Deutschland wird 2015 ein solches Seminar abgehalten. In Hamburg vom 7. – 9. Mai. Der genaue Ort ist noch unbekannt, aber nicht der Preis. Nachwuchs-Casanovas müssen 400 Euro Anzahlung leisten. Das komplette Schwachfug-Semiar steht mit 1600 Euro bereit. Ein Schnäppchen für den Aufreißer. Muss er doch für käufliche Liebe ähnliche Summen berappen. Aber das ist ein anderes Thema, das sich hoffentlich bald erledigt hat.

In diesen Seminaren zeigt sich die ganze Erbärmlichkeit von Menschen, für die Frauen nur Objekte sind. Bei den PUA wird von sogenannten „Targets“ gesprochen. Das Ziel ist klar: Frauen ohne großen Aufwand ins Bett zu bekommen. Und da wird mir schlecht.

Kein Wort von Gefühlen, von Liebe, Romantik, oder trauter Zweisamkeit. Die Frau als Ware. Für den Neu-Aufreißer einfach wunderbar. Deren Tricks sind so wirkungsvoll wie einfach, Mann baut auf die Neugier von Frau. Mit gezielten Beleidigungen, oder gespieltem Desinteresse, wird die Aufmerksamkeit der Frau gesucht.

Aus der Sicht einer lesbischen Frau ist das gleich doppelt widerlich. Auch wir daten Frauen, aber wir beschimpfen sie nicht. Und es gibt auch keine Lesbe, die Flirt-Kurse für teures Geld anbietet. Warum bitte sollten wir das tun? Wir lieben Frauen und wir vergewaltigen sie nicht.

Meine Satire „Was Männer schon immer über Lesben wissen wollten“, hat plötzlich ein völlig neues Gewicht. Die Wahrheit schimmert gnadenlos durch. Und NEIN, dies ist KEIN Rundumschlag gegen die Spezies Mann! Aber gegen Typen wie Julien, gegen jeden Menschen, der andere Menschen benutzt und nicht respektiert.

Ich bleibe dabei: für mich und für viele andere Frauen sind die Seminare der PUA ein Aufruf zur Vergewaltigung. Noch weiß ich nicht, wie ich gegen die Typen vorgehen kann. Aber Schweigen hilft nicht weiter. Daher möchte ich zumindest möglichst viele Frauen über die Machenschaften der Truppe informieren und ihren Blick für das Wesentliche schärfen. Damit ihr auch morgen noch die normalen Männer küssten könnt.

69 Kommentare zu “Vergewaltigung per Seminar

  1. Alleine der Ausdruck „artist“ ist eine Unverschämtheit… und er sagt ganz genau aus, wie diese Typen sich selbst gerne sehen. Aber ähnliche dumme Sprüche wie in dem Chatverlauf bei lesbomat waren schon vor Jahren in den Anfangszeiten von Online-Chatrooms gang und gäbe. Mieser geht es einfach nicht.

    Gefällt mir

    • Menschen im Netz zeigen oft ein merkwürdiges Verhalten. Viele sind per Tastatur ganz groß. Im wahren Leben schweigen sie.

      Als ich Yuki vor 6 Jahren kennenlernte, waren wir in der virtuellen Welt von Second Life (SL) unterwegs. Düsseldorf – Stuttgart ist so plötzlich zu keiner Entfernung geworden. In SL haben wir ähnliche Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht, die im Chat oft sehr vulgär und auch sexistisch waren. Zum Glück war das nicht die Regel, auch in SL gibt es eine (echte!) LGBT-Community.

      Gefällt 1 Person

      • Das kann ich gut nachvollziehen. Habe bis vor etwa 4 Jahren intensiv WoW gezockt, und grade auf den RP-Servern… Na, da spielten sich Phantasien ab… Aber immerhin gibt es da eine geringere Identifikationsfläche mit dem Avatar als in SL.

        Gefällt mir

      • Die Kubbelzwerge bei WoW sind lustig 😀 Aber solche Spiele spiele ich nicht. In SL gibt es eine ganze Menge einsamer Gestalten. Und nach Presseberichten lesen FBI und NSA dort mit.

        Gefällt mir

  2. Ich kannte vor einiger Zeit einen jungen Mann, der nach der Trennung von seiner Freundin erwartet hat, gleich ein neues Mädchen (wie das schon klingt -.-) kennenzulernen, wohl auch um der verflossenen Liebe zu beweisen, dass er ohne sie zurechtkommt… Lange Rede, kurzer Sinn, er kam nicht sonderlich gut zurecht. Die Mädchen kamen und gingen, wollten ihn aber bestenfalls freundschaftlich treffen und so entschloss er sich, in Pick-Up-Kreisen zu recherchieren. Ein bisschen NLP hier, ein bisschen Küchenpsychologie da, ein bisschen „ich sehe das sportlich und nehme mir Abfuhren nicht mehr zu Herzen“ und das Ganze gewürzt mit einer Prise „Strategie“. Seither hat er alle paar Monate eine neue Freundin und meint, er hat nie wieder Angst, seinen Lebensabend alleine verbringen zu müssen, denn er weiß ja, wie es geht…

    Ich gebe zu, mir ist auch erstmal schlecht geworden, als ich recherchiert habe, was denn ein PUA genau macht – allein die Sprache „target“ usw. ist zutiefst respektlos und wahrscheinlich jedes Mädchen, das irgendwann nicht so angenehme Erfahrungen mit der Männerwelt gemacht hat, hört hier die Alarmglocken sehr deutlich schrillen. Ich hatte bei ihm jedoch nicht den Eindruck, dass er Frauen vorsätzlich nur als Bettgefährtinnen benutzen oder gar vergewaltigen will – eher, dass er absolut keinen Sinn darin sieht, Single zu sein und darunter leidet, gerade weil er sehr, sehr romantisch ist. Sagt er.

    Was kann man da noch entgegnen?

    Gefällt mir

    • Die PUA nutzen durchaus NLP-Techniken, das ist klar. Warum das Rad neu erfinden?

      Natürlich übertreibe ich mit dem Wort Vergewaltigung. Nicht alle Männer wenden Gewalt gegen Frauen an. Aber Julien hat das zugegeben und vermittelt das auch anderen Männern. Er vermittelt damit den Eindruck, dass jeder Mann jede Frau 1. gefügig machen und 2. „benutzen“ kann.

      Es gibt Menschen – egal ob Frau oder Mann -, die wollen kein Single sein, aber auf eine feste Beziehung stehen sie nicht. Nur werden die wenigsten davon andere Menschen respektlos behandeln, oder als Ziel ansehen. Auch in der L-Community gibt es die Viel-Daterinnen. Aber dort geht es meist sanfter her und es wird viel geküsst. Und ich kenne keine Frau, die mit ihren Eroberungen Seminare gibt, oder vor anderen für Geld damit prahlt.

      Gefällt mir

      • Gibt es in der L-Community eigentlich dieses friendzone-„Problem“? (unter Anführungszeichen deshalb, weil es natürlich jedem selbst überlassen bleibt, ein Problem daraus zu machen)
        Ich kenne einige Männer, die aktiv sind, viele Hobbys haben, immer wieder Mädchen kennenlernen und sich auch verlieben, aber von weiblicher Seite entsteht einfach kein Interesse. Und einige verzweifeln daran (die charakterschwachen Exemplare entwickeln frauenverachtende Verhaltensweisen, oder haben plötzlich auffallendes Interesse an Psychologie). Wohingegen sich die weibliche Seite kaum Sorgen machen muss, sexuell unattraktiv zu wirken.

        Auf weiblicher Seite gibt es dieses Phänomen auch kaum (Seminare zu geben, Bücher schreiben etc.) – sowohl gesellschaftlich, als auch naturwissenschaftlich gesehen entfällt hier das Räuber-Beute-Verhalten, das Mann oftmals praktiziert.

        Gefällt mir

      • Ich hatte nie Probleme mich in eine reine Freundin zu verlieben. Das kam bis auf eine Ausnahme nie vor. Sie war mein erster Kuss, meine beste Freundin und das blieb sie auch. Nein, wir hatten nie mehr. Ich trenne auch Freundinnen von Partnerinnen. Und nicht jede Frau war attraktiv für mich. Das kapieren Männer nie, die denken jede Lesbe fährt auf alle Frauen ab. 😀

        Yuki ist heute meine Partnerin und beste Freundin. Und das wird nie anders sein. Und unsere „besten Freundinnen“ sind Teil unseres gemeinsamen Freundeskreises geblieben. Über einige der Mädels habe ich bereits geschrieben. Mit einem Lächeln und mit Respekt 🙂

        Gefällt 1 Person

  3. Ich kenn mich da ja nicht aus, aber ich glaube, Sex mit einer Prostituierten kriegt man schon für unter 1600 €. Und er ist wenigstens ehrlicher als die Pick-Up-Masche, die Sex ebenfalls als Ware sieht, dafür aber nicht mal bereit ist zu bezahlen.

    Vielleicht sollte man sich vor diese Veranstaltung stellen und T-Shirts mit dem Aufdruck „Ich war in einem PUA-Seminar“ verteilen. Die Trottel tragen das womöglich, und dann wüsste frau wenigstens gleich, woran sie ist 😛 Warum allerdings irgendjemand an einem solchen Seminar teilnehmen möchte, verstehe ich nun wirklich nicht. Wer will denn in einer Welt leben, in der alle Frauen Automaten sind und alle Männer entweder manipulative Arschlöcher oder Loser? Genau das ist doch das Weltbild der PUAs. Mir gefällt es viel besser in unserer Welt, in der normale Menschen verschiedenen Geschlechts leben, die sich gegenseitig respektieren und miteinander kommunizieren…

    Gefällt mir

    • Das Thema (Zwangs)Prostitution habe ich bewusst nur am Rand erwähnt. Darüber streitet zur Zeit die Politik. Freiwillig prostituieren sich die wenigsten Frauen, das ist meist von Kriminellen organisiert.

      Ich könnte durchaus noch verstehen, wenn es Coaching-Seminare für Schüchterne gibt. Thema: Wie spreche ich MENSCHEN an. Das kann nicht jeder gleich gut. Aber dieses von Überheblichkeit geprägte Verhalten der PUA widert mich an. Und es wirft ein schlechtes Bild auf die Männer, die so etwas nicht machen. Nur leider regt sich der Widerstand meist nur bei den Frauen. Wo sind die Männer, die gegen die PUA aufstehen?

      Gefällt 1 Person

      • Bei PUAs geht es ja überhaupt nicht um Gespräche, sondern nur darum, das richtige Knöpfchen zu drücken, damit der Automat Sex ausspuckt. Zum Kotzen.

        Und ja, das Männerbild der PUAs ist auch fürchterlich. Ich fürchte nur, die meisten normalen Männer denken, es reicht, wenn sie selbst eben keine Arschlöcher sind. Dass das nicht genügt, dass sie die Arschlöcher auch laut zurückpfeifen müssen, um das Bild von ihrem Geschlecht wieder gerade zu rücken, verstehen viele nicht.

        Zum Glück gibt es immer mehr Männer, die das anders sehen. Wenn du einen Mann sehen willst, der gegen PUAs anschreibt, solltest du dir wehuntedthemammoth.com anschauen. Aber Vorsicht, die Zitate, die er in seinem Blog bringt, sind von PUAs und ähnlichen Gestalten, also von erwartbarem Niveau und Inhalt…

        Gefällt mir

  4. Ein großes und heikles Thema. Hab da auch schon eine Menge drüber gelesen. Es ist auch nicht möglich, eine komplette Diskussion darüber schriftlich hier abzuhalten. Der Typ ist n Vollidiot, das ist schon mal klar und steht ausser Diskussion. Und intrigantes manipulatives Verhalten steht auch bei mir ganz oben auf der no way Liste. Wer erwischt wird, ist raus ohne Zweifel und weiterer Chance.
    Worüber ich mir dennoch Gedanken häufig mache, schwäche das ganze ein wenig ab, benenne es um und dreh den Spieß um. Stelle dir Seminare vor, bei denen Frauen geholfen wird , zum einen ihr Selbstwertgefühl zu steigern, zum anderen didaktische Methoden, mit Übungen und Co, um Mann (für was auch immer erstmal) „rumzubekommen“. Das hat immer irgendwie eine andere Qualität. Weißt du was ich meine? Da denke ich zumindest häufig in letzter Zeit und auch im Zuge der „Pua´s drüber nach…
    Liebe Grüße durch den diesigen Novembertag ;:)

    Gefällt mir

    • Ja, das Thema ist sehr komplex. Es füllte Bücher, so wir sie schreiben würden.

      Ich mag keine Details nennen – die Konkurrenz liest bestimmt mit 😀 -, aber zur Zeit halte ich beruflich auch Seminare für Frauen. Dabei geht es aber mehr um Führung von MitarbeiterInnen. Trotzdem muss ich den Mädels ein gewisses Selbstwertgefühl vermitteln. Daran hapert es trotz Führungsposition oft noch.

      Aber ein Gegenseminar wäre eine schlechte Wahl. Die Presse, Blogs, Öffentlichkeit sollte … mein MUSS diese Typen ächten! Je mehr Menschen bewusst erkennen, wie falsch und widerwärtig das Verhalten ist, je weniger werden auf sie hereinfallen. Und es wird ihnen damit auch die Möglichkeit genommen, um weitere Seminare anzubieten. Das wäre ein erster Sieg.

      Gefällt mir

  5. Der PUA den ich kenne ist Barney Stinson aus how I met your mother. Julien Blanc scheint ein ziemliches Arschloch und auch noch ein Straftäter zu sein (hat er nicht irgendwo gar eine Vergewaltigung zugegeben?).
    Ich habe vor einer Weile ein wenig über Pickup gelesen (ich lese allesevolution, darüber kam ich auch vor einer Weile auf den Blog hier). Was man so allgemein liest, sind ganz klassische Verkaufstechniken auf sich selbst angewendet. Finde ich per se nun nicht wirklich schlimm.
    Es geht hier kein um Selbstvermarktung, gerade darum ein „Ja“ zu bekommen. Alle, die versuchen Frauen zu überzeugen als Vergewaltiger abzustempeln halte ich für, hm, bedenklich.
    „Kein Wort von Gefühlen, von Liebe, Romantik, oder trauter Zweisamkeit. Die Frau als Ware.“
    Wenn ich mich also mit einem Menschen unterhalte, in den ich nicht verliebt bin, ist er für mich eine Ware?
    „Für den Neu-Aufreißer einfach wunderbar. Deren Tricks sind so wirkungsvoll wie einfach, Mann baut auf die Neugier von Frau. Mit gezielten Beleidigungen, oder gespieltem Desinteresse, wird die Aufmerksamkeit der Frau gesucht.“
    Und warum ist das schlecht? Ich habe kein Pickup Buch gelesen, aber frech war ich schon immer. Und wenn ich das Gefühl hatte, dass nur ich der bin der etwas gibt, habe ich auch schon Desinteresse vorgespielt, und siehe da, oft kam dann sie auf mich zu.
    Ich mag mich irren, aber auf mich macht das den gleichen Eindruck wie zum Beispiel die Transaktionsanalyse. Ein Model, das versucht zu beschreiben, wie etwas wirkt und dann natürlich auch in einer Kommunikation verwendet werden kann. Das hilft, führt aber beileibe nicht immer zum Ziel.
    Zu glauben, dass man mit PU jede ins Bett bekommt ist bestenfalls idiotisch. Kann es die Chancen erhöhen? Bei manchen Menschen bestimmt. Ist es für viele eine Chance, armen Jungs die Kohle aus der Tasche zu ziehen? Ganz klar.

    Gefällt mir

    • Ja, Julien Blanc gab laut taz-Artikel zu, dass er gegen den Willen einer Frau mit ihr schlief. Und dafür bekommt er nun die Quittung.

      Wie ich bereits erwähnte ist es durchaus legitim Schüchterne zu coachen. Aber nicht im Sinn der PUA. Nicht so, wie es dieser Schwachmat (angeblich) in Tokio tat. Diese „Techniken“ zu vermitteln ist einfach absurd. Sollen nun Feministinnen gezielt Kurse gegen Männer halten? Wir klären auf. Nicht primär gegen Mann gerichtet, aber bewusst gegen Schwachköpfe. Und da sind wir uns einig.

      Ein Wort noch zu deiner Pick Up Technik: Hast du Frau rein als Ziel angesehen und nicht als Mensch? Genau das machen die PUA. Daher bleiben sie meist einsam. Ganz klar. Liebe hat immer eine andere Qualität.

      Gefällt mir

      • Meine Pickup technik? 😀 Ich habe mit Pickup nicht viel zu tun, das ist einfach mein normales Verhalten.
        Ich bin seit 21 Jahren mit meiner Frau zusammen, da gab es das PU Zeug noch nicht. Ich finde es aber kein Stück verwerflich, nur Sex und nicht Sex immer in Verbindung mit großer Liebe zu wollen.

        Gefällt mir

      • Darauf zielt ja das Pickup Zeug ab. Klar, da wird durchaus manipuliert, aus einem „Ne, der typ geht gar nicht, der is eklig“ wird niemals ein „Ich will unbedingt mitihm in die kiste“.
        Sehr wohl aber aus einem „Hm, der ist ja ganz nett, sieht gut aus, könnte ich mir für nen abend ganz nett vorstellen, aber beziehung, eher nicht. Aber ein ONS? ne, sowas macht frau doch nicht“ ein „hm, warum eigentlich nicht?“ werden.

        Gefällt mir

      • Natürlich haben Frauen auch ONS. Einige machen das gezielt, um emotionalen Stress zu vermeiden. Andere erhoffen sich dadurch mehr. Denn jede Beziehung fängt doch quasi mit einem ONS an.

        Gefällt mir

      • „Denn jede Beziehung fängt doch quasi mit einem ONS an. “
        Ich war mit meiner Frau 3 Wochen zusammen, bevor… aber ja, da waren wir 18 😉
        „Natürlich haben Frauen auch ONS“
        Hier gibt es aber ein klares Machtgefälle. Für eine Frau ist es viel einfacher, einen Mann für eine Nacht zu bekommen als umgekehrt. Eine Beziehung zu finden mag gleichschwer sein, aber wenn es nur um eine Nacht geht, ist Frau klar im Vorteil. PU könnte nun ein Mittel sein, um den Nachteil etwas abzumildern.

        Gefällt mir

      • hm. Glaube ich wirklich, dass Frauen es leichter haben, schnellen unverbindlichen Sex zu bekommen, wenn sie das wollen? Ja. Glaube ich, dass geschulte Kommunikation ein Weg ist, Dinge eher zu erreichen? Auch ja.
        Wo genau liegt mein Sexismus?

        Gefällt mir

      • Nein, war tatsächlich ne ehrliche Frage.
        Ich habe auch nicht vor, Idioten wie den Julien Typen zu verteidigen, aber Sachen wie Pace und Missmatch Techniken (Pace, gleiche körperhaltung, das gespräch geht viel einfacher, missmatch das gegenteil) finde ich nicht verwerflich. Viele Menschen machen das ganz automatisch.
        Aber ja, das mit dem Nachteil ausgleichen war, nicht ok, ich verstehe, wie du das verstanden hast. Sorry.

        Gefällt mir

      • „Mit gezielten Beleidigungen…“

        „Und warum ist das schlecht?“

        Wenn du nicht verstehst, warum es schlecht ist, Leute gezielt zu beleidigen, dann weiß ich nicht, wie man dir helfen kann. Normale Leute lernen das im Kindergarten. Ich nehme jetzt einfach mal zu deinen Gunsten an, dass du das überlesen hast und es eigentlich besser weißt…

        Gefällt mir

  6. Hallo Nandalaya,

    du sprichst da einige sehr wichtige Punkte an:
    PUA Strategien sollen Frauen gefügig machen, um sie zu benutzen. Das Ziel ist Sex, nach dem Sex ist die Frau uninteressant, die vermitteln ihren Anhängern, dass Oneitis (verliebt sein in eine Frau) ein Problem ist, dass man sich gemäß der PUA Ansätze abgewöhnen soll.

    Ich glaube, dass gerade junge Frauen über diese Machenschaften aufgeklärt werden sollten, denn das ist schon mehr als beschissen, wenn der erste sexuelle Kontakt im Leben der zu einem PUA sein sollte.

    Darüber hinaus sollten Männer, die diesen Verein ebenfalls zum kotzen finden, Wege suchen deren Geschäftsmodell zu sabotieren, denn dieser Verein zerstört das Vertrauen zwischen Männern und Frauen und führt zu Männerhass.

    Als Feministin finde ich die Existenz von PUA hilfreich in der Argumentation, denn solche Extreme zeigen, wie viel Frauenfeindlichkeit bei Männern existiert und dass es sich hierbei um ein gesellschaftliches Problem handelt, dass dringend pädagogisch behandelt werden sollte. Während Frauen ständig beigebracht wird, sich sozial zu verhalten und für andere da zu sein, scheint es bei jungen Männern hier eine riesige Leerstelle zu geben.

    Einige Männer gehen davon aus, dass ihr sexuelles Bedürfnis ihnen besondere Rechte einräumt und ein Freifahrtschein für asoziales Verhalten ist. Darüber muss diskutiert werden.

    Deine Lesbomatin

    Gefällt mir

    • Dankeschön für diesen Kommentar, der ist fast einen eigenen Artikel wert.

      Für Männer bin ich keine Expertin. Ich kenne meist nur die negativ gepolten Exemplare. Aber das reicht mir um klar zu verstehen, wie die meisten ticken. Ist es nicht so, dass der junge Mann auch durch das Elternhaus geprägt wird. Seine Mutter ist klar in der Pflicht ihm ein anderes Bild von Frau zu vermitteln. Und an genau dieser Stelle setze ich an: wie zeigt eine Frau ihrem Sohn die Welt? Ist sie eine Übermutter, eine Dominatrix, die alles beherrscht? Dann wird er vermutlich Schwierigkeiten im Umgang mit Frauen haben und wird ein Opfer der PUA. Möglicherweise beginnt er Frauen auch zu hassen, das weiß ich leider nicht.

      Frauen werden von einer durch Männer geprägte Gesellschaft geprägt. Und nicht alle wehren sich. „Jungs weinen nicht“, sagen auch die Mütter. Und ich frage mich warum. Was, wen wir erreichen müssen, ist auch die Frau, die dann in ihrem sozialen Umfeld andere Weichen stellt. Klar auch Mann! Die Normalos, die sich endlich massiv gegen Schwachmaten wie Blanc stellen.

      Gefällt mir

  7. So blöd/verzweifelt so ein Seminar zu besuchen und einen Batzen Kohle rauszuhauen muss man erst mal sein. Ich benutz es zwar selber nicht, aber wie wäre es mal mit Tinder wenns was zum Ficken sein soll? Da suchen wenigstens alle nach Sex und man spart sich nicht nur die Kursgebühr… sondern warscheinlich auch noch die eine oder andere Anzeige. 🙂

    Gefällt mir

  8. Noch ein Nachtrag zum Thema Mütter: Sozialverhalten als Mann lernen Jungs leichter vom Vater, die sind in unserer Gesellschaft aber häufig gar nicht vorhanden oder interessieren sich nicht die Bohne für ihren Nachwuchs, weil das in unserer Gesellschaft ja angeblich nicht zu ihren Aufgaben gehört. Sollen lieber 70 Stunden in der Woche arbeiten, dann sind sie wahre Helden und bekommen manchmal vom Chef einen freundlichen Klaps.
    Das Mutter-Bashing geht mir da wirklich auf den Keks, denn die Mütter sind als Alleinerziehende für einen Jungen in der Pubertät aus der Situation heraus für die sie ja gar nichts können geradezu übermächtig. Vergleich dazu die Situation der afro-amerikanischen Communities und der hohen Kriminalitätsrate bei jungen, vaterlos aufgewachsenen Afro-Amerikanern.

    Gefällt mir

    • In der Hinsicht lange arbeitender Vater muss man auch klar den Blick nach Japan richten. Dort ist auch nicht alles Gold was glänzt. Selbst die Kinder kommen oft erst spät ins Bett. Der Grund sind lange Schulwege, Sport und der obligatorische Nachhilfeunterricht. Einen Vorteil hat das: Japans Jugend ist wenig kriminell.

      Was ich meinte waren Mütter, die ihren Söhnen alles erlauben, den Töchtern aber gleichzeitig alles verbieten. Trotz präsentem Mann und einfach, weil sie es nicht besser wissen. Anerzogene Verhaltensmuster werden einfach übernommen. So wie das „Jungs weinen nicht!“

      Im Endeffekt ist die Familie immer der Kern und die Lösung des Problems. Sofern sie intakt ist und man(n) nicht auf der Flucht.

      Gefällt 1 Person

  9. „Betrüge viele um wenig, statt wenige um viel!“ setzt Pickup Artists für mich in ein günstigeres Licht, als die serielle Monogamie eines normalen Liebeslebens. Wir Männer, die wir es wohl tatsächlich nötig haben wie Karnickelböcke, sind da regelmäßig wohl etwas näher dran an der Realität. Im übertragenen Sinne ist der Magen des Mannes wohl niemals voll genug, um sich großartig eine Moral leisten zu können. Glücklicherweise gibt es noch genügend Frauen, die einen Mann haben wollen, auch einen mit „Vergangenheit“, so dass für Rundumschläge tatsächlich kein Raum bleibt. Ein General wird daher verurteilt, während andererseits niemand so genau wissen will, was der eigene Mann eigentlich getrieben hat im Krieg…

    Gefällt mir

      • Nö, reiner Neid, wie leichthin sich etwa ein Pickup Artist aus 2% Realität seine Welt zimmert. Der steckt ihn einfach rein! Selig und gottgewollt macht er sich die Welt untertan. Solche Herren sind es dann, die Richtung Sterbebett am lautesten von der Liebe tönen, mit sich absolut im Reinen. Der Psychologe Victor Frankl widmet den Opfern des Holocaust ein ganzes Kapitel darüber, wie sie am besten damit klarkommen, dass sich niemand bei ihnen entschuldigen wird: „Wir haben alle gelitten!“ bekamen viele stattdessen Bescheid. Ich gehe gerne ins Kino, kein Thema, und dann lasse ich mich selbstverständlich auch ein auf die Filme. Wir sind ja alles nur Menschen. Aber spätestens seit dem Holocaust sollte wohl niemand mehr ganz so dick auftragen.

        Gefällt mir

      • Der Herr PUA gibt, der Herr PUA nimmt … die Unschuld der Seelen. Seine hat er lange verloren. Aber dank Armut im Geiste weiß er darum nicht. In diesen Typen gähnt ein riesiges Schwarzes Loch, das sie voller Verzweiflung füllen wollen und das sie letztlich selbst verschlingt.

        Die Traumfabrik Kino produziert nur bunte Bilder. Liebe wird dort nur gespielt.

        Gefällt mir

      • „Nun, es ist wie mit dem Schließen von neuen Freundschaften. Oftmals verdrängen sie andere, ältere Freunde, die nicht mehr so recht in das eigene Leben passen wollen. Das ist okay, weil nur die wenigsten Freundschaften ein Leben lang halten.“ Solches Kino meinte ich. Abgeklärte Beziehungsveteranen, welche zu Beginn eines Urlaubsflirts schon wissen, dass man sich niemals mehr wiedersehen wird. Trotzdem werden am Abreisetag Nummern getauscht, weil das eben zum Kino gehört. So wie wir alle wissen, dass dieses Mediengeheul zurzeit gegen Pickup Artists bloß eine Menge Leser neugierig googeln lässt nach den riesigen Foren der PUAs: Auf zehn, die jetzt hektisch ihren Kurs stornieren, kommen so hundert stille Neuinteressenten, die ganz bestimmt niemals ihr Gesicht in eine Kamera halten werden…

        Gefällt mir

      • Ich bin verheiratet, Scheidungskind obendrein. Daher weiß ich auch nicht, ob PUAs, die eine Frau zwei Tage kosten, das größere Übel sind gegenüber Männern, denen eine Frau zwei Jahrzehnte geopfert hat. Und so etwas gibt es bestimmt auch unter Lesben, dass da plötzlich eine sehr viel jüngere „Schnitte“ ins Spiel kommt, gegen die einem seine „Alte“ so fad wirkt, als hätte man nie gelebt. Selbst Mütter grinsen ihre Töchter ja oft an, bitteschön erstmal „Spaß“ zu haben. Aber was rede ich: Du wirst Dein Ding weiter durchziehen, die PUAs werden ihre Dinger weiter durchziehen, am Ende bleibt mir lediglich die Erleichterung, bloß einige Kommentare an Mauern geschrieben zu haben, statt mich nächtelang mit ihnen abzusabbeln. Wenn sich auf unserer freien Wildbahn im Laufe der Jahrhunderte etwas wandelt, dann nur die Gewichtung, was wir dort ein Zeitalter verschämt treiben, und was unverschämt.

        Gefällt mir

      • Natürlich fallen Mauern, weil das Leben sie verwittern lässt und verfaulen! Was etwa als „Altersmilde“ nach Versöhnung schreit ist in meinen Augen bloß die Einsicht, in absehbarer Zeit auf Hilfe angewiesen zu sein. Spätestens mit sechzig wirst Du keinen PUA mehr wiedererkennen. Statt einer brutalen Festung steht dann bloß noch ein romantisches Gemäuer, das zum Bleiben einlädt. Habe ich die Wahl zwischen Kreuzworträtsel und Menschen, beschäftige ich mich natürlich auch weiterhin mit Menschen. Wirklich inspiriert bin ich allerdings nur noch von der Menschheit an sich: auf die Knie sinken möchte ich vor der Kraft, mit der wir den Faustkeil hinter uns gelassen haben. Für andere mag etwa das iPhone 6 eine Selbstverständlichkeit sein, mich rührt diese Leistung zu Tränen: Da haben wir gemeinsam Wunder vollbracht, wahre Wunder!

        Gefällt mir

      • Es ist einfach, die Welt immer grau, das Glas immer halb leer zu sehen. In Wiklichkeit ist es nur eine Wolke, die unser Auge vor der Sonne schützt. Und ein Glas ist halb voll. Den Inhalt kann ich teilen. So und nicht anders funktioniert die Welt. Ich kann das Wunder des Lebens sehen, das ein PUA nicht respektiert.

        Gefällt mir

  10. Liebe Nandalya!
    Habe mich über Deine Beiträge, die taz, Lesbomat und andere Seiten ein bisschen eingelesen.
    Jetzt ist mir schlecht, aber so richtig.
    Besonders fatal: Da gehen doch auch sicher viele liebe und nette Mäner hin, die einfach verzweifelt sind und bisher kein Glück bei den Frauen hatten, die sich einsam fühlen und eigentlich nur gerne jemanden zum kuscheln und lieben hätten.
    Und denen wird dann suggeriert, dass Frauen es ja so wollen…
    Ich weiß nicht, wen diese Masche mehr beledigt: Frauen oder Männer. Beide werden durch diese Idioten gleichermaßen herabgewürdigt und herabgesetzt. Ich nenne es also menschenverachtend.
    Widerlich.
    Vielen Dank, dass Du darüber schreibst!

    Gefällt mir

    • Wer als Mann bewusst auf ein solches Seminar geht, ist in meinen Augen nicht lieb und nett. Mann weiß genau, was die PUA treiben und wie. Das wusste sogar ich schon seit Jahren. Das Internet ist voll mit Infos. Normalerweise lache ich über diese Schwachmaten. Herr Blanc hat aber den Vogel abgeschossen mit seinem Video. Und das wird er noch bereuen.

      Gefällt mir

      • Nun, ich denke nicht, dass JEDER das weiß! Einige sicher, oder auch Viele. Aber: WARUM gehen die Mäner dahin? Ich denke schon, dass es einige gibt, die da echt nur hingehen, um endlich „Erfolg“ bei den Frauen zu haben! Aber eben nicht „Erfolg“ in dem Sinne, wie es dieses… Ding da propagiert!
        Ich habe das Video (Leider? Zum Glück?) nicht gesehen, aber die Beschreibungen reichen mir schon! Es ist unfassbar und noch unfassbarer wäre es, er käme ungestraft damit davon!

        Gefällt mir

      • Niemand hat etwas gegen Coaching für Schüchterne. Das könnte sogar ich Männer lehren. Aber der Ruf der PUA eilt ihnen voraus. Männer gehen da hin um (noch mehr) Sex mit Frau zu haben. Egal um welchen Preis. Und das kann man wörtlich nehmen. Bekanntlich sind alle Frauen zickig und prüde und hat Kopfweh wenn Mann will … wo ist der Ironiesmilie?

        Gefällt mir

  11. Ich habe das auf FB gelesen und dachte erst es sei ein Scherz. Da moechte ich doch mal geziehlt zu hauen.
    Es gibt eine Onlinepedition um ihn zu stoppen, in Australien scheint das erfolg gehabt zu haben dort wurden seine Auftritte abgesagt.

    Gefällt mir

    • Leider ist das alles andere als ein (schlechter) Scherz. Der Typ ist so echt, wie dieses ganze PUA-Geschmeiß. In Japan haben ihm Menschen bereits mit Konsequenzen bei einer erneuten gedroht. Und das finde ich ziemlich erstaunlich. „Mein Japan“ wird wieder kriegerisch 😉

      Ich versuche am Ball zu bleiben, was die PUA betrifft. Liebe Grüße an dich! 🙂

      Gefällt mir

  12. Ich möchte mich hier gerne meiner Vorrednerin Lis anschließen – Ich kannte diese Vorgänge (PUA-World) bisher noch nicht und kann jetzt auch nur noch staunen… Eure Unterhaltung darüber habe ich mit Interesse verfolgt… Danke für die angenehme Atmosphäre hier! Frank

    Gefällt mir

  13. Moin!

    Ich habe nun nicht jeden Kommentar hier gelesen, finde aber jedenfalls die Einschätzung eines ZEIT-Autoren ziemlich treffend: „Selbsthilfegruppe verunsicherter Männer“ – genau um das dürfte es sich handeln, nüchtern betrachtet.

    Was mich (als Mann) an dieser „Selbsthilfegruppe“ schwer stört ist das Menschenbild, das vermittelt wird: Individualismus wird auf beiden Seiten, bei Männern wie Frauen, negiert, statt dessen propagiert man Flirten nach Rezept. Auf die Art wird man vielleicht sogar mit der Absicht Erfolg haben, zig Frauen ins Bett zu bekommen – aber zu welchem Preis? Ein authentischerer, zufriedener Mensch kann man meiner Ansicht nach auf diesem Wege kaum werden, weil man den eigenen Wert am Erfolg bei anderen bemisst. Das klingt in meinen Ohren schon mal ziemlich scheisse.

    Was mich aber zornig macht ist, mit welcher Chuzpe bei diesen Typen der eigene Wille anderer Menschen wegdiskutiert und ignoriert wird. Das ist in meinen Augen nicht hinnehmbar.

    Was man meiner Ansicht nach tun kann: Öffentlichkeit herstellen, protestieren, informieren. Im Grunde genommen sollte man dem Herrn Blanc dankbar für seine Initiative sein; immerhin wird so mal wieder in breiter Öffentlichkeit über die Rechte von Frauen in der (männlichen) Gesellschaft debattiert, vor allen Dingen auch um das Recht, sich bei übergriffigem Verhalten zur Wehr zu setzen. Und da herrscht doch immer noch viel Nachholbedarf, wenn ich mich auf hiesigen Dorffesten zu vorgerückter Stunde so umsehe.

    Es grüßt
    Herr Zimmermann

    Gefällt mir

    • Moin moin, wie ich auch als Nicht-Hamburgerin sage. Danke für diesen ausführlichen Kommentar, den ich mir im gleichen Tenor von noch mehr Männern wünschte.

      Ja, nüchtern betrachtet haben die PUA eine Selbthilfegruppe geschaffen, die leider menschenverachtend ist. In Japan ist man mehr als nur aufgebracht über Herrn Blanc. Der sollte das Land in Zukunft meiden.

      Durch die Artikel und taz und Zeit treten die PUA nun ins Licht einer breiteren Masse. Das mag ihnen vielleicht etwas Zulauf bringen, aber auch (noch!) mehr Widerstand.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s