Der Japan-Faktor

Japan erobert die Welt, das habe ich schon immer gewusst. Egal, ob im Karate, oder der Literatur, Japan bleibt eine führende Nation. „Moment!“, höre ich nun die Kritiker sagen, “ im Karate sind aber andere Nationen besser!“ Aber als geborene Japan-Expertin muss ich dem entschieden widersprechen.

Man sollte immer zwischen Wettkampf (Sport-Karate) und dem Geist des wahren Karate unterscheiden. Und da bleibt Japan DIE führende Nation. Schließlich haben wir Karate erfunden. Gut, Karate ist auch nur eine Form des chinesichen Wushu (Kung Fu). Aber Asiaten haben den Geist von Wushu und Karate verinnerlicht. Die anderen wollen meist nur kämpfen.

Im Sport-Karate sind die Japaner längst geschlagen. Das liegt einfach an der rein physischen Präsenz und ziemlich doofen Regeln. Bei den Kata, den Formen, bleibt Japan ganz vorn dabei und stellt regelmäßig Weltmeister. Niemand kann Karate besser zeigen.

Yuki, Ken und ich waren am Wochenende bei der WKF-Weltmeisterschaft in Bremen. Und wieder habe ich die Nachteile von Sport-Karate für ein breites Publikum gesehen. Experten haben ihre wahre Freude an Techniken und Kicks. Aber das bei Olympia präsente Taekwon-Do (koreanisches Karate), ist nun mal besser anzusehen. Selbst Kickboxen macht dem Auge mehr Spaß.

Der scheinbare Nachteil von Sport-Karate: es ist weniger publikumswirksam, aber typisch japanisch hocheffektiv. Aber in Zeiten von Mixed Martial Arts (MMA) und Ultimate Fighthing, wollen die Menschen mehr Action sehen. Das blitzschnelle, direkte Karate bleibt da außen vor. Wobei wahre Karateka um Welten besser, als die halbgaren MMA-Fighter sind. Die haben nur mehr Muskeln, Karateka dafür mehr Hirn.

Ken meint, dass traditionelles Karate-Kumite (Freikampf) seinen Höhepunkt lange hinter sich hat. Das wesentlich dynamischere Kyokushin-Karate mache einfach in Wettkampf mehr Spaß. Er hat durchaus recht und dann auch wieder nicht. Sport-Karate muss sich ändern. Und selbst mein Vater stimmt zu, dass Karate neue Wege braucht. Es muss moderner werden, wenn es überleben will.

Die World Karate Federation (WKF) versteht es leider nicht, Karate besser zu präsentieren. Einige Clips im Internet statt Live-Berichterstattung. Wie bitte soll die Masse Wettkämpfe sehen? Und wenn ich sage, dass Japan im Karate geschlagen ist, so ist das nicht wirklich wahr. Japan hat die meisten Medaillen gewonnen und damit den 1. Platz belegt. Aber (mein) Deutschland war auch gut dabei.

Die deutschen Mädels haben Gold im Frauen-Kumite geholt. Ein kleiner Wackler, hat Japan den Sieg gekostet. Wobei ich als Expertin ehrlich bin, die Kata der Japanerinnen war deutlich besser. Aber den Fehler habe ich gesehen und kann den Sieg Deutschlands nachvollziehen. Ohnehin bin ich bei solchen Ereignissen immer zwigespalten, wem nun mein Herz gehören soll. Eigentlich haben beide Teams gewonnen.

Uns haben die Tage in Bremen gut gefallen. Meine Eltern und alte Düsseldorfer Karate-Freunde waren mit. Nur nicht dabei. Wir kämpfen schon seit Jahren nicht mehr. „Weil du keine Chance hättest“, höre ich kritische Stimmen. Das sehe ich anders, da bin ich ganz selbstbewusst. Aber echtes Karate kann ich in keinem Wettkampf zeigen. Das lehre ich nur, das macht mehr Sinn.

Immerhin hat es ein anderer Japaner an die „Weltspitze“ geschafft: Der Schriftsteller Haruki Murakami! Ja, Haruki Murakami ist neuer Träger des „Welt“-Literaturpreises, vom Axel Springer Verlag. Die Jury würdigte ihn als bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Japans. Und das finde ich richtig gut! Auch, wenn ich keine Freundin der „Welt“ und Axel Springer bin.

Der Japan-Faktor hat also noch immer Erfolg. Heimlich werden wir die Welt erobern. Mit spitzer Feder und Mandelaugen-Lächeln. Ihr habt doch kein Problem damit?

Wer mehr über mein Japan, oder Haruki Murakami lesen möchte, dem empfehle ich folgende Artikel:

Über Haruki Murakami: Das Ideal der Einfachheit

Über Japan: Mein Japan – Teil 1Mein Japan – Teil 2Warum ich nicht (typisch) japanisch bin

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28 Kommentare zu “Der Japan-Faktor

  1. Ich war auch schon in Japan. Für mich ist Japan total „schräg“ – ich meine das durchaus positiv.
    Es ist einfach ganz anders als Europa.
    Was ich am meisten an Japan schätze ist die Sauberkeit und die Sicherheit – nie muss man Angst haben weder vor Diebstählen noch vor sonstwelchen kriminellen Verbrechern. Die ginbt es sicher, aber sie sind für den normalen Touristen keine Bedrohung.
    Ein ganz tolles Land – ich werde sicher wieder mal hingehen.
    Eine gute Woche!
    Tim

    • Dankeschön für deinen Kommentar. Auch in Japan gibt es Verbrechen und Verbrecher, das sind die Yakuza und die sind nicht wirklich nett. Aber im Gegensatz zu den USA, oder Europa, bist du in Japan wirklicher sicherer unterwegs. Viel Spaß dir bei einem weiteren Besuch in meiner alten Heimat.

  2. Klasse! 🙂
    Vor Allem: Ich als nun wirklich absoluter Laie würde die verschiedenen Kampfkunst und -Sportrichtungennichtmal erkennen, wenn die Kämpfer kleine Schildchen tragen würden, „Karate“, „Taekwondo“ etc., 😀
    Auf jeden Fall fasziniert mich Kampfkunst gleich welcher Art schon seit frühester Kindheit – ist es nicht absolut faszinierend, wie sich Menschen die Naturgesetzte, die Physiologie und den eigenen Geist zu Nutze machen könen, um solch eine Pefektion zu erreichen? *Schwärm*

    • Der Unterschied zwischen den Karate-Stilen und Taekwon-Do (TKD) ist einfach: Im TKD-Wettkampf darf nicht zum Kopf geschlagen werden. Tritte zum Kopf sind erlaubt. TKD-Kämpfer benutzen hauptsächlich (hohe!) Kicks und eher selten (nie!) die Fäuste. Im Sport-Karate gibt es Kicks, Schläge und auch Würfe. Es sieht aber vergleichsweise unspektakulär aus.

      Kickboxen ist grob gesagt Boxen mit Tritten kombiniert. Für eine breite Masse aber auch klarer zu erkennen, als klassisches Karate.

      Ich habe im Alter von 3 Jahren in Japan im Kindergarten mit Karate begonnen. Leider weiß ich das nicht mehr. Meine ersten Erinnerungen reichen in die Zeit zurück, als mich mein Vater in unserem Düsseldorfer Keller-Dojo trainierte. Und seit dieser Zeit trainiere ich täglich. Und wenn es nur Dehnungsübungen sind.

      Wie war das, wann fängt die Molly (wieder) an? 😉

      • Danke für die detailierte Erklärung, liebe Nandalya! 🙂

        Was mich angeht, werde ich nie wieder anfangen. 😦
        Außer natürlich, ich hätte das Pech, dass mir das Kreuzband noch ganz durchreißt, und dann das Glück, dass die dann notwendige Kreuzbandplastik erfolgreich ist und ich dann nach einem Jahr harter Physio wieder alles machen kann. Also eher unwahrscheinlich.

      • Martial Arts ist mein Spezialgebiet. Nur mein Papa kann dir das noch in mehr Einzelheiten erklären. 😉

        Kreuzbandplastiken sind heute problemlos. Keine Ahnung, wer dir das Horrormärchen von problematischen Eingriffen erzählt hat. Klar, dass du damit dann mindestens ein 1 Jahr kein hartes Training machen könntest. Aber besser so, als langfristig Arthrose.

  3. Ich habe letzte Woche dank Geschäftsreise morgens regelmäßig Morgenmagazin in der ARD gesehen (das ist mein Morgenritual in Hotels) und dort auch Berichterstattungen aus Bremen – ich finde es sehr erfrischend , dort mal was anderes als den ewigen Fußball zu sehen. Ich stand lächelnd vor dem Fernseher und überlegte, ob wohl die mir einerseits bekannte und dann doch so unbekannte Nandalya dort zu finden wäre. Jetzt habe ich die Antwort. 🙂

    • Wir hätten gern die ganze WM gesehen. Das ging leider terminlich nicht. Schwach war dann aber doch die (Live)Berichterstattung. In anderen Ländern ist die komplette WM in TV gelaufen. Hast du Karate denn wenigstens gemocht? Ich weiß, diese Kunst hat einen teils sehr schlechten Ruf, was am falschen Verständnis vieler Menschen liegt und auch, wie die Verbände Karate präsentieren.

      • Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich die Verbindungen und zusammenhänge der unterschiedlichen asiatischen kampfsportarten erst jetzt langsam zu durchblicken beginne – viel durch dein Blog. Insgesamt gefällt mir an den Kampfsportarten insbesondere die Philisophie, die dahinter liegt, und das körperliche und mentale Training, das damit einhergeht. Dass es am Ende besonders toll aussiht, ist für mich absolut nebensächlich. Dementsprechend wäre dieser „echte“ Karatestil, von dem du sprichst, wahrscheinlich am ehesten was für mich.

      • Karate kommt ursprünglich aus China und hieß auch „Chinesische Hand.“ Aber die alten Japaner konnten bei der damals bestehenden Animosität der Völker nicht weiter zulassen und haben es nun „Leere Hand“ genannt. Karate ist also in Endeffekt nichts weiter, als ein um (für Japaner!) überflüssige Bewegungen reduziertes Wushu (Kung Fu). Vermutlich der White Crane Stil. Im Okinawa Karate und in meinem Stil, dem Goyu Ryu, wird das besonders deutlich.

        Was leider beim Sport-Karate verloren geht, ist der mentale Aspekt. Es geht um Wettkampf und Punkte, um Sieg(e). Ein wahrer Karate-Sensei kämpft aber nicht. Wenn, so nutzt er seine Kunst lediglich zur Selbstverteidigung, oder zum Schutz Schwächerer. Letzteres ist dann mein Ding, wie du ja mittlerweile weißt.

        Leider ist es in Deutschland schwer bis unmöglich, die wahre Philosophie des Karate zu vermitteln. Wir sind keine Samurai, wir leben nicht für Krieg und schöne Künste. Und doch sollte ein guter Sensei Wert auf den geistigen Aspekt legen. So, wie mein Papa das bei mir immer machte. Okay, ganz gelungen ist ihm das nicht, ich war ein ziemlicher Wildfang 😉 Aber ohne seine Geduld, ohne mein Training in Karate und Aikido, wäre ich vermutlich ziemlich problembeladen durchs Leben gegangen.

        Viele Menschen setzen Karate mit diesen dämlichen Bruchtests gleich, mit blödsinnigen Martial Arts Filmen, die letztlich eine Art von „Ballett“ zeigen, aber nie echte, realistische Kämpfe. Auch durch das nun weit verbreitete „Kickboxen“, MMA etc., hat Karate einen schlechten Ruf bekommen. Und dann gelingt es Verbänden wie der WKF nicht wirklich, diese Kunst einer breiten Masse zu vermitteln.

        Auch, wenn ich mittlerweile mehr Aikido und Wing Chun mache, so bleibe ich immer im Karate zu Hause und werde bald meinen 3. Dan machen, nach mehr als 10 Jahren Dickkopf Pause 😀

      • Danke für diesen kleinen Exkurs! Tatsächlich wäre für mich bei einer Kampfsportart tatsächlich der mentale Aspekt der allerwichtigste, da ich selbst überhaupt keinen sportlichen Ehrgeiz habe, aber das Fokussieren und in den Bewegungen aufgehen als unheimlich elementar empfinde. Hast du denn Ratschläge, wie man als Anfänger eine entsprechende Gruppe bzw. einen entsprechenden Meister erkennen kann?

      • Kostenloses Probetraining ist bei jedem Karate-Verein möglich. Wichtig dabei: es sollte sich wirklich um einen Verein handeln, die sind deutlich günstiger mit ihren Preisen. Nun liegt der Fokus mancher Trainer oft zu sehr auf Wettkämpfen und Turnieren. Soll heißen, es wird fast ausschließlich dafür trainiert. Solche Clubs / Vereine sollte man meiden. Wichtiger ist ein freundschaftliches Miteinander, bei dem man Geist und Körper trainieren kann. Die Mitgliedschaft in einem Karate e. V. sollte nie mehr als ca. 15 – 20 Euro pro Monat betragen. Oft liegt der Preis noch darunter. Für die Erstausrüstung – Anzug -, sind je nach Qualität 25 – 50 Euro anzusetzen.

        Nun gibt es leider sehr viele Vereine, sehr viele Stilarten, sehr viele Philosophien. Für Frauen finde ich es wichtig, dass sie durch den Sport mehr Selbstbewusstsein bekommen und Selbstverteidigung lernen. Die fängt zuerst einmal im Kopf an und nicht mit Tritten. Mentale Stärke verhindert oft einen Kampf.

        Davon abgesehen kann ein sportlicher Wettkampf durchaus Spaß machen. Ich habe immer leidenschaftlich gern gekämpft. Aber das gilt eben auch nur für mich. Und ich konnte auch Treffer verschmerzen. Geweint haben immer nur die anderen 😉

        Sofern du keine gesundheitlichen Probleme hast hilft ein Blick bei google oft schon weiter, um einen Verein in der Nähe zu finden. 2 x pro Woche Training sollten es aber schon sein. Gern mehr. Und wenn der erste farbige Gürtel nach 3 – 6 Monaten die weiße Farbe ersetzt, macht das Training oft noch mehr Spaß.

        Fazit: Finger weg von Kickbox-Clubs, von Sensei, deren Fokus auf dem reinen Kumite (Kampf) liegt. Dagegen Daumen hoch für Vereine, die Karate allumfassend vermitteln und großen Wert auf Selbstverteidigung legen.

        Wenn es dir z. B. nur um reine Selbstverteidigung geht, so kann ich 1. Wen-Do, bzw. 2. Krav Maga empfehlen. Wen-Do ist von Frauen für Frauen gemacht und beim Krav Maga – ein israelisches System -, muss der Schüler ein Polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, was Vorbestrafte (Gewalttäter etc.) verhindert.

  4. Hallo Nandalia
    Wenn der Japaner etwas macht, dann ist er mit Leib und Seele dabei, nicht so Oberflächig wie, wir Europäer, das ist das was die Japaner auszeichnet. Meine Tochter hat mit 10 Jahren mit Karate angefangen und hat den 1. Dan erreicht. Sie ist auch immer am Kicken, jetzt nachdem sie ihr Mädchen bekommen hat ist sie etwas ruhiger geworden. Dank der Zen-Meditation – ursprünglich lernte ich das Soto-Zen, doch ehrlich mir war das zu hart. Dem Japaner machen, solche Härte nichts aus, er /sie können das wirklich einfach akzeptieren, wo ich mich bereits auflehne. Doch immerhin praktiziere ich bereits seit 21 Jahren Zen und verstehe ein wenig, den Geist, des Buddha, der die Grundlage der Philosophie des Zen, des Karate und dem Wushu, Kung Fu und wie diese alle Heissen. Auch das Zen kam von China, wo das Zen, Chan hies und es kam durch Meister Dogen und Meister Rinzei nach Japan kam, von wo es über Amerika, nach Europa kam.
    Von Haruki Murakami habe ich sein Buch „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“, er läuft und schreibt, wie einer der Zen-Meditation macht. Eigentlich bin ich von Aikido fasziniert, das sieht so leicht aus, wenn diese Kämpfer sich bewegen. Ich habe darüber gelesen, das hat was mystisches, spirituelles, wie das Zen, ja auch.
    Ich würde auch gerne nach Japan reisen,aber mir ist auch etwas weit weg. Ich war kürzlich in Bali und das ist so das äusserste was ich ertrage.
    Ich Danke Dir für Deinen schönen Beitrag.
    Liebe Grüsse zentao

    • Japaner, aber eigentlich alle Asiaten, haben eine völlig andere Mentalität. Gut, in Japan ist die noch einmal eine Ecke anders. Ich kann ein Lied davon singen. Witzig bei mir, wenn sich die deutsche und die japanische Seele in die Quere kommen.

      Der 1. Dan im Karate ist nur der Einstieg in die eigentliche Welt dieser Kunst. Erst ab diesem Zeitpunkt ist der Trainierende auf dem richtigen Weg. Zuvor hat er nur die Grundtechniken geübt.

      Mein Vater versteht sehr viel vom Zen-Buddhismus. Ihr beide würdet euch vermutlich glänzend verstehen und er dir noch unzählige Weisheiten mit auf den Weg geben. Aber der Zen-Buddhismus ist in Japan einen ganz eigenen Weg gegangen, dem auch mein Vater folgt. Wir sind eine Familie von Kämpfern und früheren Samurai. Das klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner. Das ist Japan.

      Aikido ist eine sehr schöne und ruhige Kunst, die du in jedem Alter erlernen kannst. Voraussetzung natürlich, dass der Trainierende Sportgesund ist und der Sensei Rücksicht nimmt. Ich sage das deshalb, da wir immer wieder Menschen 50 + haben, die noch nie Sport machten und die Falltechniken einfach nicht mehr lernen. Sie geben dann frustriert auf, was schade ist. Ein guter Sensei wird diese Menschen nie aus dem Stand werfen sondern die Übungen dann auf den Knien lehren.

      Nach Japan zu fliegen dauert wirklich eine Weile. Wir waren im Sommer wieder dort. Vielleicht kannst du dich doch dazu überwinden, Japan ist immer eine Reise wert. 🙂

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