Warum ich nicht (typisch) deutsch bin

Um Deutsche zu verstehen muss, man kein Deutscher sein. Aber es hilft. So lange ich zurückdenken kann bin ich Deutsche. Das steht auch so in meinem Pass. Da steht aber auch, dass ich in Fukuoka geboren worden bin. Genau das macht mich wieder zur Japanerin, was ich nun beweisen werde. Dabei geht es auch um Religion und deren Unterschiede. Tiefreligiöse Menschen sollten diesen Beitrag vielleicht meiden. Weder ist es meine Absicht religiöse Gefühle zu verletzen, noch werde ich mich auf Grundsatzdiskussionen über Religion einlassen. Aber ich sage was ich denke. Und bei aller Toleranz, ist das ist mein gutes Recht.

Gestern habe ich über Japan und Japaner geschrieben und sie milde kritisiert. Ja, ich finde Deutschland in vielen Punkten besser. Aber es gibt auch in diesem Land Dinge, die meine Toleranz belasten. Dinge, die ich anders mache und zur Not auch kritisiere. Als Kind zweier Welten mache ich keinen Spagat. Ich bin einfach so, wie ich bin. Aber wie sehe ich meine Deutschen, was macht mich so undeutsch?

Dazu muss der geneigte Leser wissen, dass ich Buddhistin bin. Mit anderen Religionen habe ich wenig am Hut. In deren Namen haben die Menschen viel Leid über ihresgleichen gebracht. Man denke nur an die Christenverfolgungen der Antike, die Expansionskriege des Islam und die Kreuzzüge der Christen ins Heilige Land. Toleranz ist anders. Aber wie ich bereits mehrfach schrieb: Die Bibel und auch den Koran hat kein Gott geschrieben. Das waren Menschen ihrer Zeit. Und die legen Religion nach Gutdünken aus. Oder um es anders zu formulieren: Menschen haben Religion erfunden. Und auch Buddha war kein Gott.

Bibel, Kirche und Religion haben in Deutschland ein Weltbild geschaffen, das es in Japan nicht gibt. Die Rede ist von der Einstellung der Deutschen zu Tod und Vergänglichkeit. Aber das ist bei so ziemlich allen Christen weltweit der Fall. Hölle, Fegefeuer, Sündenfall sind Worte, die fremd für mich sind. Und auch wenn ich Kirchen als Orte der Begegnung mag, so kann ich den Lehren nicht folgen. Japans größte Religion ist der Buddhismus. Dort spricht man von einem ewigen Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt. Verlust und Vergänglichkeit gelten als natürliche Bestandteile dieses Kreislaufs und damit alles Lebens. Warum kann das nicht auch bei Deutschen so sein?

Im Gegensatz zum Japaner jammert der Deutsche auf meist hohem Niveau. Egal ob über das Wetter, oder die eigene Person, ständig wird lamentiert und geheult. Und auch das Selbstbild westlicher Menschen ist oft Erziehungssache. Die eigene Person als Mittelpunkt zu sehen, das wird dem Kind schon anerzogen. Ebenso der Egoismus, der abstruse Formen annehmen kann. Deutsche sind lauter als Japaner. Und das in allen Lebenslagen. Gefühle zeigen gehört zum guten Ton. Vor allem, wenn man im Fußball gewonnen hat. Das ist nicht negativ, aber positiv ist anders. Vor allem deutsche Männer fand ich immer ungehobelt. Und das hat mein Bild von Mann mit geprägt.

Körperhygiene und Sauberkeit haben im Westen eine andere Tradition, als im überreinlichen Japan. Während ich bei Deutschen an verschiedenen Tagen durchaus die gleichen Kleidungsstücke bemerken durfte, gibt es das im Haus Mayumi nicht. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, die gleiche Hose, das gleiche T-Shirt, an zwei Tagen zu tragen. Das gilt auch für die Unterwäsche, die ich an heißen Tagen auch mehrfach wechsele. Und Deo ist für mich Pflicht. Leider sieht das ein Teil der hiesigen Bevölkerung anders. Entsprechend atemraubend ist deren Körperduft.

Geld und Besitz spielt in Deutschland eine große Rolle. Der Satz „Mein Haus, mein Boot, mein Pferd“, ist legendär. Dieses Verhalten ist mir zuwider. Ich protze nicht mit Geld. Jahrelang bin ich statt Sportwagen nur Corolla gefahren. Aber noch in diesem Jahr gönne ich mir den eigenen Z. Die Firma Porsche wird es mit Sicherheit verschmerzen. Alles gut. Alkohol, speziell Bier, hat in Deutschland Tradition. Aber schon der Geruch ist mir zuwider. Und von Wein wird mir schlecht. Lieber bleibe ich bei Saft, oder Wasser, was mich wieder zur Außenseiterin macht.

Die deutsche Sprache hat so ihre Tücken. Ich mag sie durchaus und auch wieder nicht. Sie ist hart, direkt. In Japan spricht man mehr indirekt. Beides hat Vorteile. Aber Amerikaner finde ich oft höflicher, als den durchschnittlichen Deutschen. Meine Sprache ist zum Teil komprimiert und auf das Wesentliche reduziert. Haiku-Stil, hat Yuki das genannt.

Deutsche vertreten ihre Meinung gern mit Nachdruck. Sie möchten (mit Gewalt!) andere überzeugen. So wenig ich die indirekte japanische Art mag, so wenig mag ich Zwang. Und genau den spüre ich, wenn ich diskutiere. Mann und auch Frau, wollen mir ihre Sicht der Dinge aufzwingen. Nur, wo bleibt der Resepekt? Richtig, er ist meist nicht vorhanden. Und das werfe ich meinen Deutschen vor. Seine Meinung zu vertreten ist okay. Aber es kommt auf das „wie“ an. Und da liegen viele Menschen voll daneben.

Was mir in Deutschland fehlt, ist mehr Nationalstolz. Ich persönlich bin stolz darauf in diesem Land zu leben und mich Deutsche zu nennen. Nur sehen das nicht alle Deutschen so. Fest eingebunden in Europa und doch zum Teil argwöhnisch von Nachbarstaaten beäugt, katzbuckeln sie seit vielen Jahren. Sie ducken sich vor Zentralräten und dem großen Bruder USA. Nur nichts falsches sagen, es könnte Konsequenzen haben! Na und? Ich erlaube mir ganz offen politische Systeme und deren Handlungen zu kritisieren. Egal ob in Israel, oder den USA. Wo ist das Problem? Wir sind alle Menschen. Schwestern, Brüder, Freunde. Und Freunde dürfen auch Kritik üben. Nur ausspionieren sollten sie sich nicht.

Am Ende dieses Artikels komme ich zu deutschem Essen, das mir schwer im Magen liegt. Ja, auch Klein-Mayumi musste Hamburger probieren und sich den Magen damit verderben. Wir kochen meist japanische (asiatische) Gerichte, experimentieren aber auch sehr gern. Aber Schweinshaxen und Schnitzel gibt es bei uns nicht. Und auch sonst kein fettiges, opulentes Essen. Die deutsche Küche kann durchaus mehr! Nur leider wird das immer seltener genutzt. Ausnahmen finde ich in diversen Blogs. Dortige Gerichte sind durchaus lecker.

Mit meiner forschen Art ecke ich oft an. In Japan werde ich als Deutsche angesehen, in Deutschland bleibe ich immer die Japanerin. Auch, weil ich in kein Schema passe. Nur habe ich damit kein Problem. Aber ich bin damit untypisch deutsch (und japanisch) geworden. Und das wird sich nie ändern.

48 Kommentare zu “Warum ich nicht (typisch) deutsch bin

  1. Ich persönlich habe so meine Schwierigkeiten mit dem „Nationalstolz“. Warum sollte ich, wenn wir Menschen doch alle Brüder und Schwestern sind, stolz darauf sein, zufällig in Deutschland geboren worden zu sein?

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    • Damit auch du Weltmeisterin bist? 😉

      Was mich stört, ist diese fast schon unterwürfig-verschämte Art. Deutschland hat der Welt viel gegeben. Kunst, Kultur und Literatur, Musik. Darauf darf jeder Deutsche stolz sein. Und genau das sind viele nicht.

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      • Weltmeisterin? Ich spiele doch gar keinen Fußball. 😉
        Auf die Kultur bin ich durchaus „stolz“, wobei, was heißt „stolz“. Vielleicht gefällt mir das Wort einfach nicht…

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  2. wow, ist das gut. Du hast eine wahnsinnig starke Introspektions- oder Reflektionsfähigkeit. Bewunderndswert.

    Wobei es faszinierend ist, wie schnell das Wissen um die christlich-abendländische Kultur auch wieder verschwindet. Ich hatte es selbst in den neuen Bundesländern erlebt, dass ich gefragt wurde, wer ist denn dieser Karl Freitag für den es einen Feiertag gibt. Auch in Bayern kann heute nicht mehr jeder die Bedeutung des Fronleichnam erklären.

    Auch die Jammerkultur ist gut getroffen. Mein Opa meinte nach meinem Examen, du klagst gar nicht. Willst du nicht langsam erwachsen werden. Erstmalig bei einem Amerikaaufenthalt kam mir aber diese Jammerkultur richtig vorherrschend ins Gedächtnis. Dort habe die fehlende Jammerkultur positiv bemerkt und als ausgesprochen angenehm empfunden.

    Das Reinlichkeitsthema habe ich persönlich noch nie so gesehen. Allerdings habe ich in letzter Zeit mit Medizinern zu tun, die mir hin und wieder ihr diesbezügliches Leid klagten. Wobei überwiegend von Frauen berichtet wird, die hier entsprechend auffallen. Männer hätten zwar häufig einen ungepflegten Körper, insb. ungepflegte Füße, wären aber insgesamt reinlicher.

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    • Das Problem bei Frau hat verschiedene Gründe und Ursachen. Mir fielen Müffelmiezen eher im älteren Bereich auf. Junge Frauen und Mädchen sind meist reinlicher. Bei Mann gilt ähnliches. Wobei ein zuviel an Rasierwasser ebenfalls den Atem raubt.

      In repräsentativen Umfragen ist die „Wechselkultur“ der Unterwäsche hinterfragt worden. Männer schneiden da mit 60 Prozent eher schlecht ab. Aber auch nur 80 Prozent der Frauen wechseln täglich das Höschen. Und das verstehe ich überhaupt nicht.

      Ich bin sehr empfindlich, was Gerüche angeht. Und wer sich nicht wäscht, der hat bei mir verloren.

      Was soll eigentlich dieses „Anonym“ bei dir? Magst du nun unerkannt kommentieren? 😛

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      • Sorry, da habe ich nicht aufgepasst. Natürlich nicht anonym, sondern mit Namen. Ich bitte die Nachlässigkeit zu entschuldigen.

        Übrigens der von mir hoch geschätzte Arni Schwarzenegger schreibt in seiner Biografie, dass es ihn als jungen Bodybuilder in Amerika sehr verwunderte, dass die Frauen, die er so kennen lernte, entgegen des ersten Eindrucks eher nicht gerade reinlich waren. Da er mit einem italienischen Freund zusammen lebte, konnte er die Frauen nicht immer zu sich mit nach hause nehmen. So bekam er Einblick in ihre Appartements, die zu seiner Verwunderung ebenfalls eher ungepflegt waren.

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      • Ich glaube Bodybuilder betreiben eine Art Körperkult. Kann das sein? Ich war schon auf Sportmessen (FIBO etc.) und habe dort die völlig enthaarten Körper von Frau und Mann gesehen. Gut, das sagt nun nichts über deren Wohnzimmer aus. 😉

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      • Die Weißkittel erwähnten auch eher Unreinlichkeiten bei Frauen im Bereich der Menopause Bereich. Arnie hatte aber wohl eher mit gleichaltrigen Frauen zu tun.

        Wobei die Wahrnehmungen schon unterschiedlich sind. Ich besuchte einmal ein Ehepaar und stellte ihnen ein paar Fragen über ihren fast volljährigen Sohn. Sie sagten er raucht nicht. Sein Zimmer war ein klassisches unaufgeräumtes Jungenzimmer und stank nach abgestandenen Rauch wie eine verlassene Kneipe. Ich glaube aber, die Eltern glaubten, was sie mir gesagt hatten. Sie haben es nicht wahrgenommen. Schon komisch.

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      • Und da sind wir wieder bei dem Thema des weiblichen Körperempfindens. Wahrscheinlich hat die Reinlichkeit schon etwas mit der Annahme der eigenen Körperlichkeit zu tun.

        Wobei ich übernachtete auch schon bei Frauen, die zum Frühstück, als ich aus der Dusche kam, mir in meinen Oberhemd vom Vortag entgegen kamen. Aber das ist wahrscheinlich was anderes.

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  3. Du triffst es in den meisten Fällen auf den Punkt. Vor allem das mit dem Diskutieren, da hast Du soo recht! Mit dem deutschen essen habe ich seit ich längere Zeit in Asien war, auch so meine Schwierigkeiten. Das mit dem Nationalstolz ist so eine Sache: Es gibt eben Zeiten, auf die wir als Deutsche nicht stolz sein können. Ich selbst sehe mich eher als Weltbürger. Aber es hat auch seine praktischen Vorteile einen deutschen Pass zu haben. 😉

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    • Danke für deinen Kommentar, liebe Ulrike 🙂

      Es gäbe noch so viel über die Unterschiede der Kulturen zu sagen. Und warum ich mich anders sehe. Ich habe versucht es in komprimierter Form darzustellen. So, wie ich es empfinde.

      Jedes Land hat (s)eine Geschichte. Aber Franzosen und Italiener (Römer), waren auch nicht immer nett. Und die haben mehr Nationalstolz, als wir Deutschen. Dieses Krebsgeschwür aus den Jahren 1933 – 1945 ist lange entfernt. Aber warum schmerzt diese Narbe immer noch? Weil Deutsche es zulassen, dass andere stets den Finger in die Wunde legen. Und genau das muss nicht sein.

      Und Weltbürgerin bin ich auch. Aber auch stolz, auf meine japanischen Wurzeln. Und darauf, dass ich Deutsche bin. Für mich überwiegen die positiven Aspekte. Ich verbinde diesen Nationalstolz nicht mit Nationalsozialismus, oder dem alten japanischen Kaiserreich.

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      • Japan ist anders. Darüber habe ich gestern geschrieben. Und was mich an Japan(ern) stört.

        Es kann aber nur ein allgemeiner und komprimierter Überblick sein. Wenn du jemals die Chance, oder den Wunsch hast nach Japan zu fliegen, wirst du die Unterschiede schnell erkennen. Steffi hat mich gestern auf die Idee gebracht über Fettnäpfe zu schreiben, in die selbst ich in Japan trete. Mal sehen, ob ich welche treffe.

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  4. Lieber zu wenig Nationalstolz als zu viel… Zumal ich nicht stolz sein kann auf etwas, das ich dem Zufall verdanke. Was habe ich schon dafür getan, Deutsche zu sein? Ich bin froh, hier zu leben, aber das ist etwas anderes als Stolz.

    Was die Zurückhaltung mit Kritik gegenüber anderen Ländern betrifft… Da könnten wir schon mehr sagen, aber ganz ehrlich? Ich wäre schon froh, wenn wir erstmal vor der eigenen Haustür kehren würden. Auch Deutschland taucht regelmäßig in den Berichten von Amnesty International und Transparency International auf und hat diverse Probleme mit dem Europäischen Gerichtshof und dem Europäischen Menschenrechtsgerichthof. Vielleicht sollten wir das mal ändern, bevor wir anderen Ländern Menschenrechtsverletzungen und Korruption vorwerfen. Was natürlich auf keinen Fall einzelne Personen daran hindern soll, Kritik zu üben – wenn jemand Scheiße baut, sollte es egal sein, wer das war, wir müssen es Scheiße nennen dürfen. So gesehen hast du natürlich recht.

    Und ich finde es prinzipiell gut, dass du manche Dinge anders siehst; Gegenmeinungen regen zum Denken an, und ich glaube, das tut allen gut 🙂 Ich empfinde es als Bereicherung, dass nicht alle der gleichen Meinung sind, und ich bin froh, auf deinen Blog gestoßen zu sein, in dem du deinen Blickwinkel einbringst.

    (Und benutzte Unterwäsche nochmal anziehen? Iiiih!)

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    • Schmutzfinken gibt es überall. Und ich bin da vielleicht doppelt empfindlich und überreinlich. Ich habe mir vor einigen Jahren per Laser(Licht) die Achselhaare entfernen lassen. Ich fand das rasieren immer lästig und unhygienisch. Zum Glück müffelte ich aber nicht 😀 Das liegt bei mir mit an der anderen Ernährung.

      Zum Nachdenken rege ich gern an. Und ich lerne durch andere Meinungen auch viel dazu. Nur mit Fundamentalisten aller Art tausche ich mich nicht (mehr) aus. Deren Energie lasse ich kalt verpuffen. Es gibt wichtigere Dinge, als sich im Internet zu fetzen.

      Und was die Kritik an Freund USA betrifft: Das Theater um die NSA ist ein für die Öffentlichkeit inszeniertes Schauspiel. Dass der BND verbotenerweise im eigenen Land spioniert, ist meist unbekannt. Ja, das finde ich auch Scheiße 😀

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  5. Deine Ansichten zur Religion sind meinen sehr ähnlich. Katholisch getauft, bin ich mit 21 aus der Kirche ausgetreten, weil mir diese Religion und auch die meisten anderen nichts geben.
    Ich bin keine Buddhistin, habe allerdings festgestellt, dass mir der Buddhismus viel geholfen hat. Vor allem in der Zeit, als ich mit meinen Depressionen zu kämpfen hatte.
    Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass der Buddhismus weniger eine Religion, denn eine Lebenseinstellung ist. Die Religion haben auch hier die Menschen aus den Lehren Buddha’s gemacht.
    Wie dem auch sei, ich kann vieles für mich annehmen.

    Was die Reinlichkeit angeht, darf ich jeden Tag meine Nase in dieses Thema stecken. Gerade in den letzten Tagen, als man wegen des starken Regens die Fenster nicht öffnen konnte, war es manches Mal eine Zumutung, was mir an „Düften“ ins Taxi getragen wurde.

    Nun zum Nationalstolz. Doch, ich bin stolz zufällig Deutsche zu sein. Und den Schuh von 33—45 ziehe ich mir nicht an. Mein Vater war Ende des Krieges 9 Jahre alt, meine Mutter war ein dreiviertel Jahr alt, sprich an mich hat man da noch lange nicht gedacht.
    Braunes Gedankengut war nie mein Ding, warum also, sollte ich mich deshalb schuldig fühlen.
    Wie Du ganz richtig sagst, haben wir viel gegeben. Und kümmern und immer noch viel.

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    • Ich kann dein Leid(en) nachvollziehen, was den Duft im Taxi betrifft. Das hast du schön formuliert.

      Ja, Menschen haben die Religionen erfunden. Ich bin nun nicht die totale Buddhistin. In Japan sieht man das nicht so eng. Und meine Eltern ebenfalls nicht. Da wird gern Shintoismus mit Buddhismus vermischt. Und Hausgötter gibt es auch. Yokai, Obake triffst du in Japan an jeder Ecke. Zumindest als Figuren. Die Einstellung der Menschen dazu ist fast schon spielerisch zu nennen. Diese kreatürliche Angst vor Tod und Hölle, habe ich in Japan nie erlebt. Und Buddhisten haben noch nie des Glaubens wegen Krieg geführt.

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  6. Du wäscht doch nicht allen ernstes nach einmal tragen deine Hosen? Um das Thema noch mal aufzugreifen. Was sagt Buddha dazu, was su damit der Natur antust? Mir blutet das Herz. …

    ältere Menschen riechen anders. Das liegt meiner Meinung nach nicht nur an einer anderen Einstellung zur Körperhygiene. Stoffwechsel, Ernährung etc. Apropos wenn ich das typisch deutsche Gericht Döner esse, dann rieche ich auch anders als sonst…. ich hatte mal eine japanische Kollegin die regelmäßig eine knoblauchkur machte. Aber als höfliche Japanerin sagte sie uns immer, dass sie heute etwas stinki sei.

    Dass Japaner Alkohol nicht vertragen, da ihr Stoffwechsel den Alkohol nicht gut abbauen kann, ist auch nichts neues. Ayumi war immer nach einem Cocktail bedient. Und es gibt auch deutsch die keinen Alkohol trinken.

    Deutsche ein Volk bei denen das Zeigen von Gefühlen zum guten Ton gehört. Welch neue Ansichten. Ich dachte immer wir sind ein kühles Volk und Emotionalität gehört in südlichere Regionen. … interessant finde ich übrigens dass japaner unter gewissen Umständen durchaus Züge von Hysterie an den Tag legen können. Boybands hatten immer ihren Spaß in Japan und kreischen konnten die japanischen Mädels besser als sonst wo auf der Welt. Genau wie bei dem französischen Eiskunstläufer Candeloro oder wie der hieß. Wenn der in Japan war, war die Hölle los.

    Über Konsequenzen nachzudenken und Freundschaften um einen gewissen preis aufrechtzuerhalten, halte ich nicht für besonders deutsch. Das mit Israel ist so eine Sache. Und Deutschland schweigt nicht mehr so stark wie früher sondern kritisiert auch . Aber Fakt ist auch, dass es den Staat Israel und alle damit verbundenen Konflikte nicht geben würde, wenn es den zweiten Weltkrieg nicht gegeben hätte.

    Ich bin auch nicht egoistisch erzogen worden. Ich komme aus dem Osten, da war einiges anders und somit bin ich auch anders und komm mit vielen Dingen auch nicht so einfach klar. Eine ostdeutsche politikerin prägte mal den netten satz: dass die westdeutschen dreizehn Jahre bis zum Abi brauchen, liegt daran, dass ein Jahr Schauspielunterricht ist. … Selbstdarstellung, Egoismus etc. typisch deutsch oder ein Zeichen der Zeit.

    Beim Bewerbungsgespräch bei BMW fragte man mich, ob ich mir vorstellen könnte ins Ausland zu gehen. Meine Antwort: klar, bin ich ja schon. Bin ja auch nach bayern gekommen.

    I m an alien. I m a legal alien. I m an english man in new york. Oder so.

    Dass deutsche anderen ihre Meinung aufdrücken wollen und das auch mit Gewalt, kann ich nicht nachvollziehen. Klar gibt es dominante bestimmende teilweise auch aggresive Menschen. Aber ist das typisch deutsch? Wenn man da die ein oder andere parlamentssitzung aus anderen Ländern sieht … Die Kunst zu diskutieren, zu philosophieren, aufeinander einzugehen lernt keiner mehr. Nicht mehr in dieser schnelllebigen technisierten Welt. Wobei es dies wohl auch nie wirklich gab…

    weiteren Kommentar verkneife ich mir.

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    • Danke für deine Meinung, liebee Clumsy.

      Weißt du, es gibt immer mehrere Ansichten. Aber auch wenn du eine Japanerin kanntest, so kennst du Japan nicht. Du bist von Geburt an in Deutschland aufgewachsen. Osten, Westen, das spielt keine Rolle. Und hast keine japanischen Eltern. Das ist der wichtigste Unterschied. Ich habe täglich beide Welten erlebt und (un)bewusst verglichen. Und in Düsseldorf leben eine Menge Japaner! 😉

      Natürlich habe ich Dinge zum Teil überspitzt dargestellt. Aber der Tenor ist richtig. Und dass auch (junge) Japanerinnen bei Boybands kreichen, bestreite ich nicht. Aber die Masse der Japaner, die Erwachsenen, ist noch immer anders. Siehe den Beitrag, warum ich nicht typisch japanisch bin.

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      • Jetzt kommen wir der sache schon näher. Mich würde genau das interessieren. Wie ist es wenn du täglich in zwei Welten lebst.

        Und doch es gibt einen gewaltigen unterschied zwischen ost, west, nord und Süd. Mehr als du glaubst.

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      • Ich bin in (bei) Düsseldorf aufgewachsen und darf nun den „Süden“ erleben. Ich weiß 🙂 Was aber nichts daran ändert stets in Deutschland zu sein. Und die grundsätzlichen Eigenarten bleiben gleich. Auch in den verschiedenen Gebieten Japans.

        Ich lebe nicht in zwei Welten, ich lebe in meiner (unserer) Welt.

        Schönen Sommer für dich. 🙂

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    • Fast vergessen: Der typische Japaner wechselt täglich die Kleidung und wäscht jeden Tag. Waschmaschinen in Japan sind ebenfalls anders, als das westliche Pendant. Die werden mit echtem Schmutz kaum fertig. Aber Wasser kostet in Japan nicht viel, das gibt es im Überfluss. Ich könnte über diese Art falsch verstandenere Reinlichkeit und ihre Schattenseiten, einen eigenen Artikel schreiben. Vielleicht nach dem Urlaub, ich werde es die nächsten Wochen live erleben.

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  7. Ich kann dich verstehen. Du bist mit zwei unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen und gehörst weder zur einen noch zur anderen, sondern stehst dazwischen. Mir ging es auch so, allerdings sind bei mir die Kulturen nicht so weit auseinander (Schweiz und Österreich). In der Schweiz hatte ich immer das Gefühl, fehl am Platz zu sein. Jetzt lebe ich in Österreich, und weiss nun, dass sich mein österreichischer Teil in der Schweiz nie wohlgefühlt hat. Österreicher sind generell offener und gehen schneller auf die Menschen zu, als Schweizer. Und genau das war damals immer mein Problem. Sätze wie „du kannst doch nicht“ oder „das darf man doch nicht tun“ habe ich viel zu oft gehört. Jetzt höre ich die nie mehr. Dafür höre ich nun Sätze wie „du solltest etwas mehr auf die Menschen zu gehen“, oder „vielleicht hilft es, wenn du etwas offener bist“. Alles in allem fühle ich mich aber in Österreich trotzdem wohler. Ich glaube, es gibt auch da immer eine Seite, zu der man sich etwas mehr hingezogen fühlt.

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    • Vermutlich hat sich meine Persönlichkeit zum Teil durch genau diese beiden Kulturen so entwickelt. Japaner machen vieles anders. Ich habe „Nein“ gesagt! 😀

      Ich freue mich für dich, dass du dein Land gefunden hast. Und auf andere zuzugehen, das ist nicht wirklich schwer. Und manchmal helfen kleine Schritte. Du verstehst? 😉

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      • Auf andere zugehen ist auch nicht schwer. Habe es in der Schweiz auch oft gemacht, und tue es auch jetzt noch. Nur sieht das der Österreicher anders als der Schweizer. Hier sollte ich einfach öfters auf andere zugehen, wohingegen ich einfach ab und zu der Meinung bin, dass die Situation gerade nicht passt. Werde daran aber nichts ändern, denn so wie ich jetzt bin, klappt es ganz gut. Und Freunde habe ich hier ja auch schon gefunden, und das ist vor allem das Wichtigste.

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  8. „Müffelmiezen“, köstlich! 😀
    Ja, das mit dem Jammern, das ist wirklich typisch deutsch; interessante Beobachtung: immer, wenn ich Jemandem ehrlich sage: „Ich bin glücklich!“, werde ich schief angesehen. Dann sowas wie: „Hast Du denn keinen Ehrgeiz?“ oder aber Andeutungen, ob ich dumm sei… Verglichen mit vielen anderen Ländern dieser Welt leben wir hier ein Luxusleben. Immer nur darüber zu reden, dass die Steuern erhöht werden oder der und der einem das und das nicht bezahlt, finde ich zum K*tzen. Genau so übrigens dieses Bestreben nach immer mehr Geld, Reichtum, Macht, Prestige…
    Aber wir haben auch viel zu bieten, jawollja! 🙂
    „Importieren“ aus Japan würde ich gerne diese stoische Gelassenheit bzw. Selbstdisziplin, die würde ich dann hier an die ein oder andere Dramaqueen oder Der-vor-mir-fährt-2 km/h-zu-langsam-Choleriker verteilen!

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    • „Shoganai – Wir können es nicht ändern“, kann auch in Japan nervig sein. Diese Einstellung der Japaner hat durchaus ihre Schattenseiten. Aber generell gebe ich dir recht. Im Westen ist man anders.

      Selbstdisiplin, Gelassenheit, ist eine Kunst der alten Meister. Mein Vater beherrscht sie bis zur Perfektion. Ich bin da quirliger. Wenn vor mir wer zu langsam fährt wird Gas gegeben. Und schwuppps bin ich vorbei. Also warum meckern?

      Hygiene ist so eine Sache für sich. Es gibt auch in Japan ungepflegte Menschen. Aber die Masse ist reinlich. Und dann gibt es wieder die Schattenseiten der Hygiene: Umweltzerstörung in Japan. Japaner schätzen sie oft nicht. Alles ist vergänglich, heißt es. Also warum einen Kult daraus machen? Dieses Denken ändert sich nur langsam.

      Schönes Wochenende für dich 🙂

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      • Nichts ist schlimmer, als im Sommer in einem Bus oder Zug voller Teenager fahren zu müssen, brrrrrr! 😉
        Dir auch ein schönes Sommersonnenwochenende! 🙂

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  9. Eine interessante Rundumsicht, vielen Dank!
    Zum Thema Religion kann ich sehr weit mitgehen, „Hölle, Fegefeuer, Sündenfall“ sind auch nicht meins, die ersten beiden schon mal gar nicht, zum dritten sind mir einige Gedanken vertraut, aber sie prägen nicht meine Alltag.
    Wie weit das soziale Phänomen einer religiösen Gemeinschaft ohne das Göttliche zu begreifen ist – auch eine gute Frage, die sich mir aus der Lektüre ergibt.

    Meine Eltern waren1920 bzw. 1923 geboren, sie haben die volle Pulle des Nationalstolzes in brauner Qualität mitbekommen; das hat meine Erziehung geprägt und ich gehöre daher gerne zu den ganz Misstrauischen bei diesen Fragen. Ohne mich für meine Herkunft zu schämen und ohne Verneigungen vor anderen. Bei allen Veränderungen in meinem Denken, die Prägung ist an manchen Stellen weiterhin da: Ich bekomme Übelkeitsattacken, wenn Politiker die Begriffe ‚Vaterland‘ oder ‚Kameradschaft‘ benutzen; mir wird unbehaglich, wenn ich an Massenveranstaltungen teilnehme, die meine Kopf berauschen und gefangen nehmen wollen.

    Ich denke, die Kunst der Toleranz ist, das Eigene zu lieben/ zu mögen, ohne Anderes schlechtzumachen.

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    • Ich habe mich schon mit (weltoffenen) Geistlichen unterhalten. Und ich mag ihre Sicht der Dinge durchaus. Nicht alles, das ist klar! Auch in der Bibel (und dem Koran) habe ich gelesen. Aber das bleiben für mich Bücher, die oft widersprüchlich sind.

      Was du über „Kameradschaft etc.“ schreibst kann ich natürlich nur ansatzweise nachvollziehen. Aber ich kann fühlen (ahnen), dass diese Worte einen negativen Touch bei vielen Menschen haben. Ich bin an Geschichte stark interessiert. Und meine beiden Heimatländer, haben davon viel zu bieten. Ich kenne alte Filme beider Staaten und sah die „gläubigen Gesichter.“ Und auch wenn es vielleicht nur filmreife Darstellungen waren, so kann man den Zeitgeist erahnen. Irgendwie gruselig, wie ich finde.

      Nichtsdestotrotz mag ich meine Länder und bin mit Stolz erfüllt, ein Kind zweier Welten zu sein.

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  10. Wow,
    interessante Posts.
    Ich finde, du hast einen enormen Vorteil – du kennst (bzw. kannst noch mehr kennenlernen) beide Kulturen. Du kannst dich in beiden verständigen und beide kompetent vergleichen. Und dir das beste aus beiden für dich heraussuchen 😉

    Typisch deutsch und Nationalstolz – hm, also so grundsätzlich typisch deutsches ist eher so Pünktlichkeit und penibles Arbeiten. Bei Japanern würde ich da das eher gefühlslose und nicht über Gefühle äußern bzw. zeigen zuordnen. Was ich eher als Nachteil empfinde, denn persönlich mag ich nicht dieses „durch die Blume sprechen“.

    Fettnäpfe, die du selbst in Japan noch betrittst – das finde ich ein spannendes Thema. Da würde mich dein Bericht auch sehr interessieren.

    Ergo: ich werd wohl mal ein Weilchen hier mitlesen.

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    • Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂

      Ich ecke in beiden Ländern an. Weil ich anders bin.

      Ich werde ab dem 14. Juli 2014 einige Wochen in Japan sein. Und von dort aus werde ich nicht bloggen. Fettnapfberichte wird es wenn erst im August geben.

      Auf wiederlesen 🙂

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  11. Willkommen im Club, bin gebürtige Österreicherin, hab auch noch diese Staatsangehörigkeit, lebe aber seit nun doch schon mehr als 10 Jahre hier in Deutschland, um Deutschland verstehen zu können ist es gut Deutsche oder Deutscher zu sein um mit eben den deutschen Gepflogenheiten aufgewachsen zu sein, dennoch obwohl ich gern hier lebe bin ich mit vielem rein gar nicht einverstanden, weils mich persönlich einfach ankotzt. Lustig wird dies dann immer wenn mir deutsche Freunde sagen „Wenns dir hier nicht gefällt warum gehst nicht wieder retour nach Österreich?“ Find ich ehrlich gesagt genauso doof wie die deutsche Küche, die mir meist nicht schmeckt, find ich genauso doof wie die Ansage „WIR sind Papst“ oder „WIR sind Weltmeister“ es wird einfach ignoriert das man mit Null eigener erbrachten Leistung dieses Zustands dies geworden ist, also mir geht auch einiges mächtig aufen Senkel, aber man kann sich ja so manches zurecht richten, obs das Essen ist oder eben auch solche Form von Freunde die bei manchen Dingen ähnlich empfinden und denken wie ich selbst, völlig egal, welcher Nationalität diese abstammen …. über die japanische Kultur weiss ich jetzt nicht wirklich viel, genau genommen weiss ich wenig und das wenige das ich kenne, kenne ich aus Filmen, wo ich noch nicht mal weiss ob das wirklich so ist, aber ich denke schon das die japanische Kultur in manchen Dingen vielleicht besser ist, weil eben nicht so wie von dir erwähnt, so laut und prahlerisch wie eben das „WIR sind Weltmeister“ da freut man sich eben im stillen und privat das man gewonnen hat aber stellt dies nicht auf einen nicht vorhandenen Sockel um mit den Leistungen anderer zu prahlen …. und was das anecken kann, das tu ich auch, aber ich glaube nicht das dieses anecken etwas damit zu tun hat aus welchem Land man ist, sondern viel mehr ob man so ein Mainstream Fisch ist der mit allen mit schwimmen will, oder ob man ein Rebell ist und auch gern mal gegen den Strom schwimmt und eine eigene Meinung vertritt *g*

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    • Japan hat seine guten und auch schlechten Seiten. Für viele Europäer ist Japan faszinierend. Die Ruhe, die Mentalität. Aber Japan ist auch laut, schrill und bunt. Du musst es erleben haben, eintauchen in diese andere Welt. Das geht aber vermutlich nur, wenn du wie ich auch die Sprache sprichst und die Sitten einigermaßen kennst. Filme werden Japan oft nicht gerecht. Und selbst Urlauber haben oft ein falsches Bild. Momentan bin ich nach 4 Wochen Japan zwigespalten, welches meiner Länder besser ist. Zuerst einmal ist es ein Kulturschock, wieder in Deutschland zu sein. Und dass wir Weltmeister sind, hat man sogar in Japan mitbekommen. 😉

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      • Ja da hast Recht reizvoll wärs auf jeden Fall, aber wenn man die Sprache nicht spricht isses eher bescheiden .

        Ich kann mein Wahlland wo ich wohne und lebe nur mit meinem Geburtsland Österreich vergleichen, und stelle oft fest, früher mehr als heute, das es enorm viele Unterschiede gibt, wobei so manches sich langsam dem annähert wie ichs in Österreich gewohnt bin, allerdings nicht die deutsche Mentalität, und auch nicht das Essen denn deutsche Küche ist zwar immer wieder toll im Fernsehen anzusehen, aber so richtig gute deutsche Küche gibts halt leider ned, und die österreichische Küche ist da um Längen besser, jedes Land hat seine Vor und Nachteile, Zwiegespalten bin ich da jetzt eher weniger, aber ich bin dennoch froh das ich meinem Land insofern treu bleibe das ich eben immer noch Österreicherin bin *g*

        Denk mir aber das des wohl etwas schwieriger wird wenn man auch Japanerin ist, denn entweder bist von der Staatsangehörigkeit wohl entweder das eine oder das andere, nicht?

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      • Ich habe nur noch einen deutschen Pass und die deutsche Staatsangehörigkeit. Da ich in Japan geboren bin kann ich die Staatsangehörigkeit wieder bekommen, wenn ich es wollte.

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  12. „König der Löwen“ hat mir immer besonders gut gefallen, wegen der Erklärung zum Kreislauf des Lebens. Aber auch Platon (kein Asiate) hat schon darüber philosophiert. 🙂
    Und ja, dieses Rumgejammere auf diesem hohen Niveau nervt mich oft auch. 😏
    Zum Thema Körperhygiene: Im Sommer ist der Gestank in den Straßen- und U-Bahnen unerträglich. 😬
    Yi Man trinkt auch keinen Alkohol und fühlt sich dadurch auch oft außen vor stehend. Asiatische Kulturen nehme ich eher als Esskulturen wahr und unsere als Saufkultur (Bier). 😉
    Da es so viele Meinungen gibt, wie es Menschen gibt, kann ich es auch überhaupt nicht leiden, wenn jemand nicht akzeptieren kann, dass ich anderer Meinung bin. Das erzeugt nur bei mir, dass meine Stellungnahme noch gefestigt wird. 😀
    Zum Nationalstolz habe ich schon genug geschrieben. 😉
    Lustigerweise kenne ich viele Asiaten (Yi Man mit eingeschlossen), die gerade Haxe usw. mögen. Yi Mans Vater besteht immer darauf, dass wir mindestens einmal mit ihm ins Brauhaus gehen, wenn er mal in Köln ist. 😅

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    • Zum Thema Diskussionen durftest du am Montag zwei Beispiele erleben, wie man es nicht macht. Natürlich nutze ich diese Vorlage nun aus und schreibe einen Artikel darüber, wie man richtig diskutiert. Ohne beleidigend zu werden oder Namen zu nennen. Das überlasse ich meist anderen, die sich damit selbst ins Abseits stellen.

      Preisfrage: wie deutsch bzw. japanisch empfindest du mich?

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      • Ähm, ich habe mir gerade mal die Kommentare von Montag angeguckt. Die beiden älteren Herrschaften sind wirklich persönlich geworden. 👎 Es ist ja völlig okay, wenn man anderer Meinung ist. Das kann man ja dann auch sachlich darstellen. Aber zu drohen z. B. den Blog zu verlassen, halte ich für kindisch. Du musst hier ganz schön was aushalten! 😥 Ich bin jedenfalls froh, dass es diesen Blog gibt! 👍

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