To cute to be gay

Gängige Klischees stellen lesbische Frauen oft vermännlicht und mit Kurzhaarfrisur dar. Natürlich gibt es diese Mädels. Aber dass es auch anders geht zeigt dieses Video, mit dem ich persönlich viel mehr anfangen kann.

Yuki und ich haben keine kurzen Haare und sehen auch nicht wie Klischees aus.

14 Kommentare zu “To cute to be gay

  1. Boah, die gleiche Diskussion hatte ich am Wochenende auch. „Bei lesbischen Pärchen muss ja eine auch der Mann sein“ oder noch krasser „eigentlich sind es ja auch quasi Männer“…da ist mir meine Motz-Salve quasi im Hals stecken geblieben, so geschockt war ich von diesem Cliché denken. Zum kotzen sowas. GRML!

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    • Yuki und ich sehen auch nicht ansatzweise klischeehaft aus. Und diese Butch / Boi-Diskussionen kenne ich. Klar gibts diese Paare, bei denen eine Frau dominant ist. Versuch das mal bei meiner Elfe 😉

      Bei diesen Diskussionen habe ich mal gekontert: Vielleicht solltest du als Mann dir dann ein Röckchen anziehen und die Rolle der Frau versuchen. Verblüfftes Schweigen als Resultat. Böse böse böse … 😀

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  2. Kurze Haare find ich schon sexy bei einer Freundin. Hab ich auch selbst über 10 Jahre lang getragen, bis ich vor 2, 3 Jahren auf lange Haare umgeschwenkt bin bei mir. Lange Haare sind viel pflegeleichter.

    Bei Klischeehafter Disskussion mit Mann antwort ich meist mit Nein. Wenn es das gäbe, wäre seine Frau ja auch lesbisch da sie mir nen Küsschen zur Begrüßung gegeben hat.

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  3. Das gleiche Klischee gibt es ja bei Schwulen auch, nur eben in die andere „feminine“ Richtung. Ich glaube das liegt auch zum Teil daran, dass ein Teil der homosexuellen Menschen gern dem anderen Geschlecht angehören würde. Statistiken zufolge entwickelt ein Teil der Kinder mit Geschlechtsidentitätsstörung (so die offizielle Bezeichnung) später eine homosexuelle Orientierung. Man akzeptiert sein biologisches Geschlecht zwar, fühlt sich aber dennoch dem anderen Geschlecht zugehörig. So und dann gibt es noch die Gruppe, die ein Problem mit dem anderen Geschlecht hat und dieses „verteufelt“ – diese Superemanzen, bei denen Mann gleich merkt, dass er sich besser in Luft auflösen sollte. … beides sticht halt sichtbar heraus und alles was offensichtlich hervortritt, kann man schön für Klischees verwenden …

    Also meiner einer hat sehr lange sehr kurze Haare gehabt. Mag ich aber schon allein deshalb nicht mehr, da wenn mir besagte Klischeedamen über den Weg laufen, dann denk ich mir „Nein, das bin ich nicht und will ich auch nicht sein“. War einmal in einem Szenelokal und bin heute noch traumatisiert 🙂 … hab einen besseren Weg gefunden zwischen den Geschlechtern und eigenwilliger Grunge-Zottelfrisur.

    Apropos Klischees, die gibts doch bei heterosexuellen Frauen auch. Püppchen, Macho. Aber wie bei jedem Klischee muss dies nicht immer zutreffen. So wie nicht jedes „Mannweib“ homosexuell ist, ist nicht jedes Püppchen hetero.

    Mei, so sind wir Menschen halt. Wir müssen kategorisieren. Das hat auch seinen Sinn. So funktioniert die Natur nun mal. Wenn wir vor vielen vielen Jahren einen Löwen nicht als gefährliches Raubtier eingestuft hätten und lange darüber nachgedacht hätten, ob es nicht vielleicht doch ein Schmusekätzchen ist, dann wäre wir wohl möglich ab und an gefressen worden. So unschön Klischees und Schubladen sind, so sinnhaft ist das ganze dann doch wieder.

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  4. Klischees sind doch ganz praktisch: dank ihnen brauchen wir uns nicht zu sehr mit Dingen zu befassen, die uns unbequem, fremd oder gefährlich erscheinen…oder von denen wir schlicht und ergreifend einfach keine Ahnung haben. *zynisch lach*

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